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Lego-Projekt für Schüler
Für Projektwochen an Schulen und Gymnasien wurde von Schülerinnen unter Anleitung einer Studentin und ein Projekt entwickelt. Sinn dieses Projektes ist es, Schülerinnen und Schülern der 7. bis 12./13. Klasse auf spielerische Art das Konstruieren und Programmieren von Lego-Robotern nahe zu bringen und so tiefere Einblicke in Technik und Informatik zu vermitteln.
Die Hochschule stellt interessierten Schulen die nötigen Bausätze und Anleitungen für Experimente mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad zur Verfügung. Für den Einsatz dieser Bausätze im Rahmen einer Projektwoche ist ein Zeitraum von drei bis vier Tagen sinnvoll, wobei man den Umfang durch eine große Auswahl an Übungs- und Projektaufgaben mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad flexibel ist.
Es stehen insgesamt vier Baukästen zur Verfügung, mit denen je ein Roboter gebaut werden kann. An jedem Roboter können bis zu fünf Schüler arbeiten. Dadurch können in einer Projektgruppe bis zu 20 Schüler experimentieren.
Die Bausätze der Mindstorms-Serie von Lego enthalten eine programmierbare Steuereinheit, Motoren, Sensoren und Legobausteine, mit denen man verschiedene Lego-Roboter bauen kann. Außerdem stellen wir die nötige Software zum Programmieren der Roboter zur Verfügung.
Die Programmierung kann in zwei unterschiedlichen Programmier-Sprachen erfolgen: „Robolab“ und / oder „NQC“:
Robolab | NQC |
|---|---|
Bei Robolab handelt es sich um eine einfachere Programmiersprache, die auf Bildern basiert und besonders für Einsteiger (ab Klasse 7) geeignet ist. | NQC ist eine textorientierte prozedurale Programmiersprache ähnlich der Programmiersprache C, die das Projekt auch für höhere Klassenstufen interessant und anspruchsvoll macht. |
Den Vorkenntnissen und Fähigkeiten der Schüler entsprechend bleibt die Wahl dem Lehrer überlassen, ob bei der Durchführung des Projekts Robolab oder NQC verwendet wird.
Das Projekt beinhaltet acht Übungs- und acht Hauptaufgaben.
Die Übungsaufgaben erläutern die Funktionsweise des Roboters. Hier werden Befehle vorgestellt, die auch in den Projektaufgaben zum Einsatz kommen.
Die Aufgaben sind nach steigendem Schwierigkeitsgrad geordnet, so dass der Lehrer entscheiden kann, welche für seine Schüler geeignet sind. Die meisten Aufgaben sind erweiterbar. Das macht die Zeitplanung flexibel. Kurzfristig können Aufgaben hinzugefügt oder ausgelassen werden.
Zur Vorbereitung und Durchführung des Projekts erhalten Interessenten ausführliche Unterlagen mit theoretischen Einführungen, Bauanleitungen, den Aufgabenstellungen und detaillierten Lösungen.
Natürlich stehen wir für Fragen bei Ihrer Vorbereitung auf eine Projektwoche gern Verfügung.
Das Projekt-Team - Laura Messe und Wenke Mulkau!