
Jens Goldhammer hat sein Diplom-Studium im Fach Wirtschaftsinformatik 2008 abgeschlossen und arbeitet seitdem als Consultant bei der fme AG in Braunschweig.
Wie hat deine Schullaufbahn die Wahl deines Studiengangs Wirtschaftsinformatik beeinflusst? Wie bist du auf deinen Studiengang Wirtschaftsinformatik gekommen?
Ich war schon immer zu faul für Sachen, die Computer besser und vor allem schneller können als ich. Als ich zwischen der 10 - 13. Klasse gemerkt habe, dass es für Normalsterbliche auch möglich ist, eigene Software zu schreiben, wurde in mir das Interesse geweckt, dies auch tun zu können. Zudem haben mich schon immer wirtschaftliche Zusammenhänge interessiert. Eine interessante Mischung, die sich genau im Studiengang Wirtschaftsinformatik wiederfindet.
Was hat dich dazu bewegt, nach Wernigerode an die Hochschule Harz zu kommen?
Ich war am Tag der offenen Tür in Wernigerode und war sofort begeistert. Folgendes fiel mir sofort auf: Übersichtlicher Campus, Grün wohin das Auge reicht (ich komme vom Dorf), tolle Ausstattung und ein Überschuss an Studentinnen (durch die Tourismusstudiengänge). Das sind wohl die idealen Voraussetzungen für ein Studium.
Was war im Studium besonders spannend? Was findest du an der Hochschule Harz besser als anderswo?
Vor allem das Hauptstudium, das vorrangig aus Projekten bestanden hat, war immer für eine Überraschung gut. Ich konnte mich gut auf die Realität vorbereiten- enger Zeitplan, unvorhersehbare Dinge passierten und es wurde vor allem eins deutlich: es geht nicht, immer alles perfekt zu machen.
Den Vergleich zu anderen Hochschulen und Universitäten kann ich schlecht ziehen. Vom Hören Sagen weiß ich jedoch, dass es vor allem an Unis etwas anonymer abläuft als hier. Die Professoren hier schenken z. B. zum Sommerfest auch mal Getränke aus…
Wo und als was arbeitest du jetzt?
Ich arbeite seit dem 1. Juni 2008 bei der fme AG in Braunschweig. Als IT-Consultant im für ECM-Systeme konnte ich mich schon bei interessanten Projekten einbringen. Mein Aufgabengebiet reicht von Mitarbeit an Kundenangeboten, über Design und Softwareentwicklung bis hin zur Wartung. Jedes Projekt bringt so seine besonderen Herausforderungen mit, sei es technischer oder menschlicher Natur. Besonders schätze ich das tolle Betriebsklima und die Möglichkeit, sich einzubringen und etwas zu bewegen.
Wie bist du dort hingekommen?
Durch einen Forumseintrag eines früheren fme-Mitarbeiters in einem Entwicklerforum. Ich hatte eine Frage zu einer Opensource-Software und er konnte sie mir beantworten.
Ein paar Wochen später haben wir miteinander telefoniert und dann habe ich meine Bewerbung abgeschickt. Dann ging alles ganz schnell - 2,5h Gespräch mit der Personalabteilung und dem Business Unit Manager - am nächsten Tag hatte ich die Zusage.
(Stand 2010)