
Die Studien- und Prüfungsordnungen unterscheiden zum Teil zwei Typen des Praktikums. Das allen Bachelor-Studiengängen gemeinsame Praktikum ist das Bachelorpraktikum, das im letzten Semester des Studiums in der Regel als Vorstufe zur Bachelorarbeit abzulegen ist.
In manchen Studiengängen (zurzeit nur in der Medieninformatik) ist ein 1. Praktikum etwa in der Mitte des Studiums abzulegen (bei Medieninformatik im 4. Semester). Als Abschluss dieses Praktikums ist ein Praktikumsbericht anzufertigen.
Die Praktikumsstelle können sich die Studierenden nach ihren Neigungen auswählen. Dabei werden sie vom Praktikumsbeauftragten unterstützt, der intensive Kontakte zu Unternehmen und Instituten hält.
Unsere bisherigen Erfahrungen sind sehr vielversprechend. In den letzten Jahren war das Angebot an Praxisstellen erheblich größer als der Bedarf.
Die Praktika sollen die Studierenden an die anwendungsorientierte Tätigkeit des Bachelor-Ingenieurs oder Bachelor-Informatikers heranführen. Die Studierenden erhalten damit Gelegenheit, die im Studium vermittelten Kenntnisse und Fertigkeiten auf komplexe Probleme der Praxis anzuwenden. Dabei ist es wichtig, dass sie die verschiedenen Aspekte der betrieblichen Entscheidungsprozesse sowie deren Zusammenwirken kennen lernen und die Möglichkeit bekommen, Einblicke in die organisatorische, ökonomische und soziale Struktur des Betriebsgeschehens zu erhalten.
Im Rahmen der Praktika sind anspruchsvolle, eindeutige Aufgaben aus dem Fachgebiet unter Anwendung der im Studium gesammelten theoretischen Kenntnisse in einem Unternehmen zu bearbeiten. Während die Aufgaben im 1. Praktikum mit einer starken Einbindung in die Teams und unter Anleitung der Teammitarbeiter bearbeitet werden, steht im Bachelorpraktikum die eigenständige, aber dennoch in ein Team eingebundene, Arbeitsweise im Vordergrund.
Ausgabe der Themen der Abschlussarbeiten im Fachbereich "Automatisierung und Informatik"
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Abschlussarbeit