Corona

Hinweise und Maßnahmen zum Coronavirus (SARS-CoV-2) Corona

Der Semesterstart der Hochschule Harz ist - wie in allen Hochschulen Sachsen-Anhalts - auf Grund des Coronavirus auf den 20. April verschoben. 

Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt zum Thema „Corona-Virus: Start des Sommersemesters in Sachsen-Anhalt wird auf 20. April verschoben"

Die Hochschule hat Vorkehrungen zum Infektionsschutz getroffen. Außerdem steht die Hochschulleitung im Kontakt mit den zuständigen Behörden, dem Gesundheitsamt und den zuständigen Ministerien.

Eventuelle Verfügungen der zuständigen Ämter und den daraus resultierenden Folgen werden auf der Arbeitssicherheitswebsite der Hochschule Harz kommuniziert. Weitere tagaktuelle Informationen erhalten Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums für Gesundheit, Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration Sachsen Anhalt sowie des Robert Koch-Instituts (RKI).

Das Landesamt für Verbraucherschutz Sachsen-Anhalt hat zusätzlich eine Telefon-Hotline zum Corona-Virus eingerichtet: (0391) 2 56 4 - 222; Mo-Do: 9-11 Uhr und 13-15 Uhr, Fr: 9-11 Uhr.

Des Weiteren hat der Landkreis Harz ein Bürgertelefon eingerichtet. Unter der Nummer (03941) 59 70 55 55 können täglich von 8 bis 20 Uhr Fragen zum Coronavirus und zur Situation im Landkreis Harz gestellt werden.


Update vom 17.03: Nach der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus vom 17.03.2020 sind alle öffentlichen Bibliotheken geschlossen. Dringend benötigte Bücher, z. B.  zur Erstellung von Abschlussarbeiten o.ä. werden nach vorherigem Kontakt mit der Bibliothek/Frau Peters per E-Mail oder Telefon 03943-659 170 bzw. mit der Bibliothek in Halberstadt/Frau Liebscher (kliebscher@hs-harz.de oder 03943-659-176) ausgegeben.

Darüber hinaus sind folgende Einrichtungen ab sofort geschlossen: Mensa, Cafeteria, Outdoorfitnesspark, Grillecke und Ausstellung in der Rektoratsvilla.

Rektoratsbeschlüsse in Abstimmung mit den Dekanaten

Update vom 26.03: Das Rektorat hat in Abstimmung mit den Dekanaten folgende Festlegungen getroffen (Zweiter Rektoratsbeschluss):

Nach § 68 Absatz 4 Satz 2 des Hochschulgesetzes des Landes Sachsen-Anhalt muss das Rektorat die erforderlichen Maßnahmen selbst treffen, wenn die zuständigen Organe nicht rechtzeitig entscheiden können. Auf dieser Grundlage hat das Rektorat heute – mit Zustimmung der Dekanate – folgende Regelungen beschlossen:

1. Die im Rektoratsbeschluss vom 16. März 2020 bereits getroffenen Regelungen gelten unverändert fort. Den Studierenden können vorab online Materialien bereitgestellt werden, mit denen diese sich freiwillig auf das Semester vorbereiten können, um die Zeit jetzt zu nutzen. Diese freiwillige Vorbereitung kann aber bis zum 20.04. von den Lehrenden nicht vorausgesetzt werden, da das Semester dann erst offiziell startet; Ausnahmen hiervon sind im Weiterbildungsbereich möglich. Die Studierenden können somit bis zum 20.04. nicht zur Online-Lehre verpflichtet werden. Regelungen zu einer Vorbereitung auf Hausarbeiten/Referate etc. vor dem 20.04. treffen die Fachbereiche für ihren Zuständigkeitsbereich.

2. In allen Fällen, in denen die Schriftform durch Regelungen der Hochschule vorgeschrieben oder hochschulüblich ist, genügt ab sofort die Übersendung eines Scans oder Fotos des handschriftlich unterschriebenen Schriftstücks per E-Mail an die zuständige Person/Stelle der Hochschule. Das Rektorat weist darauf hin, dass die Nachreichung des Originals nicht notwendig und nicht erwünscht ist.

3. Derzeit laufende schriftliche Prüfungsarbeiten, insbesondere Hausarbeiten, sind per E-Mail an die Prüfenden zu senden. Die Abgabetermine bleiben bis auf weiteres unverändert; die Studierenden haben aber selbstverständlich die Möglichkeit, bei Erkrankung/Quarantäne/Bibliotheksschließungen o.ä. eine Verlängerung der Bearbeitungszeit nach den Regelungen der Prüfungsordnungen zu beantragen. Die Vorsitzenden der Prüfungsausschüsse der Fachbereiche werden ermächtigt, die Bearbeitungszeiten im Einvernehmen mit dem Rektorat auf dem Wege der Allgemeinverfügung von Amts wegen zu verlängern.

Die Regelungen zu Abschlussarbeiten (Rektoratsbeschluss vom 16. März 2020) bleiben bestehen:
Ab sofort haben die Studierenden die Möglichkeit, Abschlussarbeiten auch per E-Mail anzumelden und fristwahrend abzugeben. Die Abschlussarbeit ist per E-Mail an beide Prüfenden und an die für sie zuständige Mitarbeiterin des Dezernats für studentische Angelegenheiten zu senden. Die Abgabetermine bleiben bis auf weiteres unverändert; die Studierenden haben aber selbstverständlich die Möglichkeit, bei Erkrankung/Quarantäne/Bibliotheksschließungen o.ä. eine Verlängerung der Bearbeitungszeit nach den Regelungen der Prüfungsordnungen zu beantragen.

Gebundene Bachelor- und Masterarbeiten sind schnellstmöglich, spätestens aber bis zum 31. August 2020 nachzureichen. In allen anderen Fällen ist die Nachreichung von Originalen nicht erforderlich.

Wo Studien- und Prüfungsordnungen Eigenständigkeitserklärungen vorschreiben, ist ein Scan oder Foto der handschriftlich unterschriebenen Eigenständigkeitserklärung beizufügen.

4. Die Dozent(inn)en sollten – wo immer dies nach der einschlägigen Studienordnung möglich und sinnvoll ist – im Sommersemester 2020 andere Prüfungsleistungen als die Prüfungsform „Klausur“ festlegen. In begründeten Einzelfällen und nach Abstimmung mit der/dem zuständigen Prüfungsausschussvorsitzenden und der/dem Studiengangkoordinator(in) kann für den Fall, dass in  den Studienordnungen ausschließlich die Prüfungsform „Klausur“ vorgesehen ist, die Prüfungsform „Mündliche Prüfung“, „Hausarbeit“, „Referat“ „Projektarbeit“ oder „Entwurfsarbeit“ -ggf. auch in digitaler Form- gewählt werden.  

5. Ob unterbrochene Praktika im SoSe 2020 fortgesetzt und abgeschlossen werden können, ist momentan aus organisatorischen Gründen und dem aktuell nicht einschätzbaren gesundheitlichen Gefährdungspotenzial noch ungewiss. Daher gelten folgende Sonderregelungen für Praktika, die für das Sommersemester 2020 angemeldet bzw. nach Studienordnung vorgesehen sind:

Fehltage in der Zeit vom 12. März 2020 bis einschließlich 20. April 2020 stehen der vollumfänglichen Anerkennung von Praktika nicht entgegen, wenn insgesamt mindestens die Hälfte der in der Praktikumsordnung vorgeschriebenen Mindestdauer bis zum Beginn des Wintersemester 2020/21 erbracht wird. Home Office wird in dieser speziellen Situation genehmigt, wenn (ggf. auch „digital“) eine Betreuung durch das Praktikumsunternehmen stattfindet.

Wenn das Praktikum abgebrochen wird und zu einem späteren Zeitpunkt durch ein Praktikum bei einem anderen Unternehmen fortgeführt wird (Splitting), benötigen die Studierenden keine besondere Genehmigung der Hochschule. Die/der zuständige/r Praxissemesterbeauftragte/r sowie das Dezernat für studentische Angelegenheiten müssen aber darüber informiert werden.

Es besteht die Möglichkeit, in Absprache mit der/dem Praktikumsbeauftragten und der Studiengangskoordination an Veranstaltungen des Sommersemesters 2020 teilzunehmen und das Praktikum (bzw. beim Splitting auch den zweiten Teil des Praktikums) auf das Wintersemester 2020/21 zu verlegen (Vorziehen des Semesters).

Für den jeweiligen Studiengang gleichwertige Tätigkeiten wie z. B. einschlägige Ausbildungszeiten und -abschlüsse können angerechnet werden. Die konkrete Umsetzung ist individuell mit den zuständigen Praxissemesterbeauftragten abzustimmen.

Bei Härtefällen oder Situationen, die durch die o.g. Punkte nicht abgedeckt sind, informieren die Studierenden bitte ihre/ihren Praxissemesterbeauftragte/n. Es wird dann individuell nach einvernehmlichen Regelungen zwischen allen Beteiligten gesucht.

6. § 12 Abs. 2 und 3 sowie § 13 Abs. 3 der Bachelorprüfungsordnung und die entsprechenden Regelungen der Masterprüfungsordnungen werden im Sommersemester 2020 ausgesetzt. Das Rektorat weist darauf hin, dass die Studierenden somit völlig frei entscheiden können, ob sie sich im Sommersemester 2020 zu Prüfungen anmelden. „Soll-Anmeldungen“ bzw. „Fristenwarnungen“ entfallen im Sommersemester 2020; der Prüfungsanspruch bleibt bestehen.

7. Mündliche Prüfungen sollen möglichst verschoben werden. Auf Wunsch hin können unaufschiebbare mündliche Prüfungen, insbesondere Bachelor- und Masterkolloquien, ab sofort per Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden, sofern alle drei Beteiligten (Erstprüfer(in), Zweitprüfer(in) und Studierende(r) einverstanden sind. Details der Durchführung regeln die Fachbereiche für ihren Zuständigkeitsbereich.

8. Diese Regelungen gelten ab sofort und bis auf Widerruf. Das Rektorat weist darauf hin, dass es erforderlichenfalls weitere Beschlüsse fassen wird und bittet daher um Beachtung der „Corona-Kachel“ auf der Hochschulhomepage, durch die auch die zuständigen Organe unterrichtet werden.

Update vom 16.03: Das Rektorat hat in Abstimmung mit den Dekanaten folgende Festlegungen getroffen (Erster Rektoratsbeschluss):

1.  Niemand kann derzeit mit Gewissheit sagen, ob wir - wie geplant - am 20. April 2020 ins Semester starten können. Es ist gut möglich, dass der Semesterstart noch einmal verschoben werden muss. Es ist möglich, dass viele Lehrende und Studierende in den nächsten Wochen und Monaten erkranken und/oder unter Quarantäne gestellt werden und deshalb für längere Zeit ausfallen werden. Es ist davon auszugehen, dass nicht alle ausgefallenen Präsenzlehrveranstaltungen nachgeholt werden können.

2. Wir haben deshalb alle Lehrenden gebeten, Konzepte für die Lehre im Sommersemester 2020 zu erarbeiten, die diesen Bedingungen und den Besonderheiten der einzelnen Module bzw. Units Rechnung tragen. Wir haben angeregt, den Lehr- und Lernstoff auf das Wesentliche zu beschränken und die Möglichkeiten digitalisierter Lehre intensiver als bisher zu nutzen.

3. Ab dem 20. April 2020 - nicht vorher - starten wir dann mit entsprechenden Lehrangeboten. Wann die Veranstaltungszeit des Sommersemesters endet, hängt von der weiteren Entwicklung ab. Möglicherweise werden die Projektwoche und Teile der Prüfungszeit des Sommersemesters zur Nachholung von Lehrveranstaltungen genutzt werden müssen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihren Planungen.

4. Wir haben die Lehrenden darum gebeten, Zusammenkünfte mit Studierenden und Mitarbeitenden in den nächsten Wochen auf das absolut notwendige Minimum zu beschränken. Insbesondere Anfragen an das Dezernat für Studentische Angelegenheiten oder das International Office richten Sie bitte ausschleißlich telefonisch oder per Mail. Sprechstunden, Klausureinsichtnahmetermine und ähnliches sollten in den nächsten Wochen ersetzt werden durch E-Mail-Kommunikation, Telefonate oder Videokonferenzen. Laufende Projekte, insbesondere im Wintersemester begonnene semesterübergreifende Projekte, werden fortgesetzt, allerdings ohne Präsenztermine.

5. Mündliche Prüfungen sollen möglichst verschoben werden. Auf Ihren Wunsch hin können unaufschiebbare mündliche Prüfungen, insbesondere Bachelor- und Masterkolloquien, ab sofort per Video- oder Telefonkonferenz durchgeführt werden. Bitte vereinbaren Sie dies direkt mit den jeweiligen Prüfenden.

6. Ab sofort haben Sie die Möglichkeit, Abschlussarbeiten auch per E-Mail anzumelden und fristwahrend abzugeben (gebundene Exemplare können nachgereicht werden). Bitte senden Sie die Abschlussarbeit per E-Mail an beide Prüfenden und an die für Sie zuständige Mitarbeiterin des Dezernats für studentische Angelegenheiten. Die Abgabetermine bleiben bis auf weiteres unverändert; Sie haben aber selbstverständlich die Möglichkeit, bei Erkrankung/Quarantäne/Bibliotheksschließungen o.ä. eine Verlängerung der Bearbeitungszeit nach den Regelungen der Prüfungsordnungen zu beantragen.

7. Sollten Sie derzeit im Auslandsstudium oder -praktikum sein und Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an die für Sie zuständige Studiengangskoordination.

8. Noch nicht geklärt ist die für viele unter Ihnen drängende Frage, wie wir mit Corona-bedingten Fehlzeiten bei Praktika umgehen. Wir arbeiten intensiv an Lösungen und informieren Sie umgehend, sobald wir sie haben.

Schon jetzt steht fest: Das Sommersemester wird für uns alle eine ganz besondere Herausforderung werden. Danke für Ihre Geduld und Ihr Verständnis. Bleiben Sie gesund.

 


Update 25.03.: Statement von Prof. Dr. Roland

 

Weiterführende Informationen zu unterschiedlichen Themen:

Hygiene

Bitte denken Sie an allgemein gültige Hygieneanforderungen für Virusinfektionen.

Die Reinigungsleistungen für Treppengeländer und Türklinken sollen verstärkt werden. An den Haupteingängen zu den Gebäuden wurden zudem kontaktlose Desinfektionsspender installiert.

Dienstreisen und private Reisen

Dienstreisen (auch bereits genehmigte) werden bis auf Weiteres untersagt. Über dringend notwendige Ausnahmen entscheidet die Hochschulleitung, diese ist dazu zu kontaktieren.

Vor bereits geplanten oder gebuchten Urlaubsreisen in ein nach den Reisehinweisen des RKI bzw. AA besonders betroffenes Land bzw. Gebiet wird ausdrücklich gewarnt. Die Reisewarnungen des RKI und AA sind insoweit zu beachten. Besuchen Tarifbeschäftigte gleichwohl ein nach den Reisehinweisen des RKI bzw. AA besonders betroffenes Land bzw. Gebiet, so tragen sie das alleinige Risiko (z. B. Erkrankungen, Quarantänemaßnahmen vor Ort, Rückreisehindernisse).

Kosten von Dienstreisen, die die Beschäftigten trotz Stornierung für die vom RKI genannten Gebiete nicht zurückerstattet bekommen, werden von der Hochschule übernommen.

Veranstaltungen

Alle Hochschulveranstaltungen sind bis zum 20. April ausgesetzt!

Das gilt für den Studienbetrieb ebenso wie für Veranstaltungen der GenerationenHochschule, KinderHochschule oder Formate wie Fit 4 Abi&Study, Mathe-Olympiade und Girls'- und Boys'Day.


Teilnahmen an externen Messen/Ausstellungen/Konferenzen/Kongresse werden ausgesetzt.

 

Stand: 26.03.2020