PI-SA

Partnerschaft zur Integration von Studienabbrecher*innen in Ausbildung (P-ISA)

"Stärkung der beruflichen Bildung: Mit dem Ausbildungsstrukturprogramm JOBSTARTER plus fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit die Verbesserung regionaler Ausbildungsstrukturen. Die JOBSTARTER plus-Projekte unterstützen mit konkreten Dienstleistungen kleine und mittlere Unternehmen in allen Fragen der Berufsausbildung und tragen so zur Fachkräftesicherung bei. Durchgeführt wird das Programm von der Programmstelle JOBSTARTER beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)."

Der Weg bis zur feierlichen Exmatrikulation ist nicht leicht: Deutschlandweit brechen ca. 30 Prozent der Studierenden das Studium ab, vor allem in der Studieneingangsphase. Die Gründe dafür sind genauso heterogen wie die Studierenden selbst. Um dem Studienabbruch präventiv entgegenzuwirken, bietet Hochschule Harz zahlreiche Unterstützungsmöglichkeiten, unter anderem die Studienvariante "Studium++" an. Auch der Verantwortung, die Studierenden nach dem Studienabbruch zu begleiten, kommt die Hochschule nach. Im Rahmen des Projekts P-ISA macht sie den Spagat zwischen Halten und Loslassen.

Projektdaten

Hintergrund

P-ISA „Partnerschaft zur Integration von Studienabbrecher*innen in Ausbildung“ ist ein Verbundprojekt mit einer engen Kooperation zwischen den Hochschulen Harz und Merseburg sowie der Unternehmensberatung MA&T Organisationsentwicklung GmbH aus Magdeburg. Als Anschlussvorhaben zu den Projekten ISA und ISABEL , die wie dieses aus den Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundeshaushalts finanziert wurden, verfolgt P-ISA primär die Ziele:

  • die Beratungsstrukturen und -kompetenzen an den Hochschulen auszubauen und
  • die Studienabbrecher*innen für eine duale Ausbildung zu gewinnen.

Diese Ziele unterstützend, werden die regionalen Klein(st)- und mittlere Unternehmen für die besagte Zielgruppe sensibilisiert und in puncto Ansprache und Gewinnung von Studienabbrecher*innen beraten.

Auf diesem Wege wird einerseits das Thema "Studienabbruch" enttabuisiert, andererseits dem akuten Problem "Fachkräftemangel" entgegengewirkt.

Im Rahmen des Projekts widmen sich die Kooperationspartner federführend bestimmten Aufgaben. An der Hochschule Harz sind es zum einen die Weiterentwicklung bestehender Systeme zur frühzeitigen Erkennung und Beratung der Studienzweifelnden, zum anderen – der Ausbau der Studienvariante Studium++. Diese Studienvariante stellt eine verlängerte Studieneingangsphase dar, in welcher die Studierenden in den ersten vier Semestern nach individuellen Bedürfnissen gefördert werden. Mehr dazu finden Sie hier.

 

 

Laufzeit

1. Februar 2018 – 31. Januar 2021

Fördermittelgeber/Förderkennzeichen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Europäischen Sozialfonds fördern zwischen 2018 und 2021 deutschlandweit Projekte mit dem Ziel, Studienabbrecher*innen in Ausbildung zu bringen.

Prof. Louisa Klemmer, Ph.D.

Projektleiterin

Rektorat
Tel +49 3943 659 104 Fax +49 3943 659 5104 -5104 Raum 6.111, Haus 6, Wernigerode
Sprechzeiten nur nach Vereinbarung per Mail

Jekaterina Sporleder

wissenschaftliche Mitarbeiterin
Tel +49 3943 659 793 Fax +49 3943 659 5793 -5793 Raum 2.411, Haus 2, Wernigerode