Forschungsnews

Outstanding Paper Award für Prof. Dr. Hardy Pundt

Prof. Dr. Hardy Pundt
Geoinformatiker Prof. Dr. Hardy Pundt holt 2. Platz des „Outstanding Paper Award“ bei internationaler Informatik-Konferenz in Budapest

Prof. Dr. Hardy Pundt vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz hat an der Information Systems 2017 in Budapest teilgenommen und wurde für seinen Beitrag prämiert. Bei der renommierten internationalen Konferenz wurde sein Artikel zum Thema „Context-Awareness as a Prerequisite for Decision Support Systems: A Spatial Example“ mit dem 2. Platz des „Outstanding Paper Awards“ geehrt.

Vom 10. bis zum 12. April 2017 wurden auf der Information Systems 2017 in Budapest Fragen zum Design, der Entwicklung und Nutzung von Informationssystemen im Umgang mit der Ressource Wissen aus sozialer und technologischer Sicht behandelt. „Räumliche Problemstellungen können oft nicht eindimensional bearbeitet werden; sie müssen von allen Beteiligten betrachtet und aus verschiedenen Perspektiven - oder Kontexten - bewertet werden“, so Professor Pundt, der als Redner sein Beitragsthema in Budapest vorstellte. In seinem mit dem zweiten Platz ausgezeichneten Beitrag geht es um die Frage, ob und wie Computeranwendungen Unterstützung leisten können, wenn es darum geht, räumliche Probleme unter Beachtung möglichst aller relevanten Informations- und Datenquellen zu lösen. So könne vermieden werden, dass Akteure und deren Daten zu wenig Beachtung finden oder gar ignoriert werden. „Letzteres würde, wie viele praktische Beispiele zeigen, zu Lösungen führen, die nur bedingt Akzeptanz finden und somit wenig nachhaltig sind.“ Von den insgesamt 132 eingereichten Beiträgen aus 28 Ländern wurden nur 32 Einreichungen angenommen, darunter derjenige des Geoinformatikers. Aufnahme fand er daraufhin in der Kategorie „Full Paper“, was auf lediglich 20 Einreichungen zutraf. Die Platzierung unter den letzten drei überrascht den Wernigeröder Professor, der in der Abschluss-Session der Konferenz den „Outstanding Paper Award“ mit dem zweiten Platz nach Wernigerode holt. Hinter der Südafrikanerin Estelle Taylor von der North-West-Universität in Südafrika sowie vor Paweena Wanchai von der Technischen Universität Auckland in Neuseeland stellt diese Platzierung eine herausragende Leistung dar. „Ich freue mich natürlich sehr, dass mein wissenschaftlicher Artikel ausgezeichnet wurde und ich vortragen konnte“, so Pundt. Die Diskussion zeigte, dass das Thema über eine hohe Relevanz verfügt und das Fachpublikum begeistert. Er ergänzt: „Zum einen ist es ein Erfolg, weil es Fachhochschulprofessoren grundsätzlich schwer haben, bei hochkarätigen Konferenzen gegenüber den Universitäts-Kollegen mit guten Ergebnissen aufzuwarten. Zum anderen ist der Konferenzbeitrag ein Ergebnis meines Forschungssemesters im Jahr 2016, das auf Drittmittelforschung vorangegangener Jahre aufbaute. Daran sieht man, dass es sich für die Hochschule Harz lohnt, derartige Möglichkeiten für Professorinnen und Professoren zu eröffnen und auf diese Weise international konkurrenzfähige Forschung auch an Fachhochschulen zu etablieren“.