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            <title>Hochschule Harz - RSS</title>
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                <copyright>Hochschule Harz</copyright>
            
            <pubDate>Sun, 15 Mar 2026 14:11:04 +0100</pubDate>
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                        <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 09:53:05 +0100</pubDate>
                        <title>Vom Wissen und Nichtwissen: Vortragsformat zeigt vielfältige Forschungsaktivitäten</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/vom-wissen-und-nichtwissen-vortragsformat-zeigt-vielfaeltige-forschungsaktivitaeten</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>"Es ist eine sehr schöne Tradition, dass die Professorinnen und Professoren, die ein <a href="/forschung/forschungsservices/forschungssemester">Forschungssemester</a> genommen haben, ihre Aktivitäten und Ergebnisse hochschulöffentlich vorstellen", begrüßt&nbsp;<a href="/fstolzenburg">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a>,&nbsp;Prorektor für Forschung und Chancengleichheit, die Gäste der jüngsten Ausgabe von "Never Stop (Re)Searching". "Das Format&nbsp;bietet nicht nur spannende Einblicke, sondern trägt auch zu einem fachbereichsübergreifenden Austausch bei", stellt er&nbsp;die Besonderheiten der Veranstaltungsreihe heraus. Am Mittwoch, 29. Oktober 2025, haben vier Forschende der Hochschule Harz den Vortragsnachmittag mit vielfältigen Themen gefüllt. Bei einem Get-together im Anschluss konnten die Gäste zudem miteinander ins Gespräch kommen.</p>
<p>Im ersten Vortrag sprach <a href="/ableicher">Prof. Dr. Alena Bleicher</a> über "Organisationales Nichtwissen im Kontext der Einführung digitaler Technologien in Abfallentsorgungsunternehmen". Sie ging der Frage nach, welche Herausforderungen technische Neuerungen im Arbeitsalltag mit sich bringen können und was die Veränderungen und neuen Arbeitsaufgaben für die Personen verschiedener Hierarchieebenen bedeuten. "Ich finde es großartig, dass es durch das Forschungssemester die Möglichkeit gibt, sich so intensiv mit einer Forschungsfrage zu beschäftigen. Das wäre im normalen Betrieb parallel zu den Lehraufgaben nicht möglich", betont sie.</p>
<p>Im weiteren Verlauf des Nachmittags präsentierten auch <a href="/dbeyer">Prof. Dr. Dirk Beyer</a> ("Effizienzaspekte der europäischen Landwirtschaft aus verschiedenen Perspektiven"), <a href="/rmecke">Prof. Dr. Rudolf Mecke</a> ("Thermoelektrische Generatoren für die Energiewende") und <a href="/awuebker">Prof. Dr. Ansgar Wübker</a> ("Heterogenität und Spillover-Effekte in Krebsfrüherkennungsprogrammen") ihre Forschungsthemen, -methoden und -ergebnisse. Dabei nutzten die interessierten Gäste die Chance, direkt ihre Fragen zu den vielfältigen Themen zu stellen. Auch die Kaffeepause und das anschließende Get-together trugen zu einem regen Austausch untereinander bei.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 09:49:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neue Publikation verbindet Tourismusforschung mit Psychologie</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/neue-publikation-verbindet-tourismusforschung-mit-psychologie</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Frage, welche psychologischen Aspekte das Reiseverhalten von Touristen beeinflussen, beschäftigt sich der vierte Band der Schriftenreihe des <a href="https://www.di-tourismusforschung.de/" title="Klick auf den Link öffnet Website des Deutschen Instituts für Tourismusforschung" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Instituts für Tourismusforschung</a>, an dem mit <a href="/ustarker" title="Klick auf den Link öffnet Webseite mit Informationen zu Ulrike Starker">Prof. Dr. Ulrike Starker</a>, <a href="/forschung/promotion/aktuelle-promotionsvorhaben/maria-luise-giesecke">Maria-Luise Giesecke</a>, <a href="/gfelser" title="Klick auf den Link öffnet Webseite mit Informationen zu Georg Felser">Prof. Dr. Georg Felser</a> und <a href="/sgross" title="Klick auf den Link öffnet Webseite mit Informationen zu Sven Groß">Prof. Dr. Sven Groß</a> auch vier Autoren von der Hochschule Harz mitgewirkt haben. Unter dem Titel „Tourismuspsychologie – Grundlagen und Bedingungen des Reiseverhaltens“ bietet der im Erich Schmidt Verlag veröffentlichte Sammelband auf 390 Seiten insgesamt 16 Beiträge, die den Menschen unter anderem mit seiner Motivation, seinen Entscheidungen, seinem Verhalten und den persönlichen Auswirkungen in den Fokus setzen. Das Werk richtet sich an Studierende, Lehrende, Forschende sowie politische Entscheidungsträger und Akteure aus der Reisebranche gleichermaßen. Es ist <a href="https://www.esv.info/978-3-503-24073-9" title="Klick auf den Link öffnet Website zum Download des Sammelbands &quot;Tourismuspsychologie&quot;" target="_blank" rel="noreferrer">kostenfrei als eBook</a> verfügbar, das Druckexemplar ist für 59,95 Euro erhältlich.</p>
<h2>Psychologische Aspekte im Fokus</h2>
<p>„In der deutschsprachigen Tourismusforschung werden häufig ökonomische und räumliche Aspekte betrachtet – es geht um steigende Reisekosten, die Attraktivität der Urlaubsziele, umweltfreundliche Reiseformen oder Phänomene wie den Overtourism. Doch zu den Fragestellungen, warum sich Menschen für bestimmte Ziele entscheiden, was ihre persönliche Motivation ist, wie erinnerungswürdige Erlebnisse entstehen oder welche Effekte Urlaube auf den Reisenden selbst haben können, gibt es im deutschsprachigen Raum kein aktuelles Standardwerk, das diese so wichtigen psychologischen Aspekte zusammenstellt“, führt Sven Groß an, der einer der vier Mitherausgeber des Sammelbandes ist. „Wir wissen beispielsweise schon lange, wie Bilder von Urlaubszielen auf Menschen wirken und über welche Wege Reisen gebucht werden, aber alles dazwischen ist nahezu wie eine Blackbox.“</p>
<p>Mit dem Band wollen die Autoren etwas mehr Licht ins Dunkel bringen und stellen dafür zentrale psychologische Erkenntnisse zum Themenfeld Tourismus, speziell mit dem Fokus auf Urlaubsreisen, zusammen. „Wenn wir beispielsweise mehr über die Motivation, die Einstellungen und Entscheidungsprozesse wissen, können wir letztere besser lenken und so eventuell Handlungsweisen forcieren, die eine nachhaltige Entwicklung der Reiseziele unterstützt“, sagt Sven Groß. Ob klimaschädliches Reiseverhalten oder überlaufene Urlaubsregionen – die Tourismusbranche sieht sich immer wieder mit kritischen Stimmen konfrontiert, auch wenn die Effekte für die Reisenden selbst oft positiv sind. „Wie Urlaube auf das individuelle Wohlbefinden wirken und welche Glücksgefühle oder persönliche Transformationsprozesse sie auslösen können, wird ebenfalls im Buch thematisiert.“</p>
<h2>Einzelbeiträge von Forschungsgrundlagen bis Spezialthemen</h2>
<p>Um herauszufinden, warum Menschen bestimmte Entscheidungen treffen und welche Effekte das Reisen auf sie hat, bedienen sich die Forscher verschiedener Daten. „Egal ob Beobachtungen, Befragungen, Experimente oder Meta-Analysen – ohne eine gute Datengrundlage geht es nicht“, bekräftigt Sven Groß. Sein gemeinsamer Beitrag mit Georg Felser, Professor für Markt- und Konsumpsychologie an der Hochschule Harz, über die Besonderheiten, Methoden und Sicherung der Datenqualität sei daher für ihn maßgeblich von Bedeutung. „Dabei zeigen wir auch kreative Möglichkeiten auf, die verschiedenen methodischen Zugänge zu kombinieren, und machen deutlich, wie sehr die spezifisch touristische Forschung von den Ansätzen der Psychologie und den Sozialwissenshaften allgemein profitieren kann.“</p>
<p>In einem weiteren Kapitel beleuchtet Diplom-Psychologe Georg Felser die Zufriedenheit mit Reiseentscheidungen. Die Kernbotschaft seines Beitrags fasst er wie folgt zusammen: „Zumeist gehen wir davon aus, dass unsere Zufriedenheit mit einer Reise davon abhängt, was wir dabei erlebt haben, von den äußeren Umständen und den Ereignissen. Dass ein Großteil unserer Zufriedenheit aber von uns selbst abhängt, so dass wir diese quasi selbst konstruieren, machen wir uns selten bewusst. Dabei würde dieses Wissen uns helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.“</p>
<p>Ulrike Starker, Professorin für Wirtschaftspsychologie, und Promovendin Maria-Luise Giesecke&nbsp;gehen derweil in ihrem Beitrag der Bedeutung der Umgebung für ein positives Urlaubsgefühl nach. Neben den vier Autoren von der Hochschule Harz haben 13 weitere Wissenschaftler zu dem Sammelband beigetragen, das laut Mitherausgeber Sven Groß ab sofort auch in die Lehre an der Hochschule Harz eingebunden wird. Als weitere Herausgeber fungieren Prof. Dr. Anne Köchling (Professorin für Tourismus an der FH Westküste und stellvertretende Direktorin am dort ansässigen Deutschen Institut für Tourismusforschung), Bernd Eisenstein (Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung) und Prof. Dr. Martin Lohmann (ehemaliger Professor für Wirtschaftspsychologie an der Leuphana Universität Lüneburg).</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Text: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 09:43:14 +0200</pubDate>
                        <title> Digitale Lehre: Verbundprojekt eSALSA lädt zur Jahrestagung </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/digitale-lehre-verbundprojekt-esalsa-laedt-zur-jahrestagung-1</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie modern Hochschullehre sein kann, wie gut sich neue digitale Konzepte in den zurückliegenden Jahren etabliert haben und welche aktuellen Trends es gibt, präsentiert das Verbundprojekt "eService Agentur Sachsen-Anhalt" (eSALSA) zu dem sich acht Universitäten und Hochschulen des Landes zusammengeschlossen haben, bei seiner Jahrestagung am <strong>Freitag, 17. Oktober 2025</strong>. Von <strong>10 bis 17 Uhr </strong>können sich Interessierte im <strong>Mitteldeutschen Multimediazentrum in Halle/Saale</strong></p><p> (Mansfelder Straße 56) bei Keynotes, Vorträgen und Lightning Talks neue Impulse holen sowie sich in den Kaffee- und Snack-Pausen untereinander austauschen und vernetzen. Die Veranstaltung unter dem Titel „Innovative Hochschulwelten: Digitalisierung für die Lehre aktiv gestalten!“ ist kostenfrei, eine Anmeldung unter <a href="https://event.esalsa.de/jahrestagung25/" target="_blank" rel="noreferrer">event.esalsa.de/jahrestagung25/</a> wird erbeten.</p>
<p>Zu der Jahrestagung, die gleichzeitig den Abschluss des vierjährigen Projekts und den Auftakt einer sich anschließenden Landesinitiative bildet, sind vor allem Lehrende eingeladen, wie Alisa Poleshchuk vom <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/esalsa">eSALSA-Team der Hochschule Harz</a> erzählt. „Wir haben mehrere Fachexperten eingeladen, die über vielfältige praxisnahe Themen sprechen, wobei der Fokus auf den Herausforderungen und Chancen im KI-Zeitalter liegt. Dabei geht es sowohl um den Einsatz der Tools in der Lehre als auch um neue Prüfungsformen“, sagt sie.</p>
<p>Wie gefragt Informationen rund um digitale Lehre sind, habe das Team unter der Leitung von <a href="/hpundt">Prof. Dr. Hardy Pundt</a> in den vergangenen vier Projektjahren erlebt. „An der Hochschule Harz haben wir ein steigendes Interesse an unseren thematischen Beratungs- und Workshopangeboten wahrgenommen. Allein vom letzten Semester zu diesem haben sich die Anfragen verdoppelt“, führt Alisa Poleshchuk an. Sie und ihr Kollege Maximilian Dietze leihen beispielsweise benötigte Ton- und Kameratechnik für die Umsetzung hybrider Lehrveranstaltungen aus und bieten Weiterbildungsformate sowie persönliche Unterstützung an.&nbsp;Zudem begleiten sie Lehrende bei der Durchführung elektronischer Prüfungen, die das Ablegen von Klausuren vor Ort im PC-Pool ohne Zugang zum Internet oder KI-Tools ermöglicht. „Damit sind die Prüfungen sicherer vor eventuellen Betrugsversuchen und zusätzlich sparen die Lehrenden dank der automatischen Auswertungsfunktion viel Zeit“, betont Alisa Poleshchuk die Vorteile.&nbsp;</p>
<p>Neben der Hochschule Harz sind auch die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, die Hochschulen Anhalt, Magdeburg-Stendal und Merseburg sowie die Kunsthochschule Burg Giebichenstein und die Fachhochschule der Polizei Sachsen-Anhalt unter Leitung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Projekt eSALSA aktiv, das von der Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ mit mehr als sieben Millionen Euro gefördert wird. Gemeinsam haben sie seit Projektstart im Jahr 2021 auf die „großen technischen und didaktischen Herausforderungen, aber auch Chancen der digitalen Hochschullehre reagiert, Kompetenzen gebündelt, Wissen ausgetauscht und vertieft – und mit- und voneinander gelernt“, sagt Prof. Dr. Pablo Pirnay-Dummer, Prorektor für Studium und Lehre an der MLU.</p>
<p>An diese Erfolge soll ab 2026 eine neue Landesinitiative anschließen, die sich mit Digitalisierung und Hochschulbildung auseinandersetzt. Hierzu haben sich im Rahmen der Zielvereinbarungen des Landes alle Hochschulen bekannt. Die&nbsp;Landesinitiative soll hochschulübergreifende Maßnahmen bündeln und koordinieren, zum Beispiel in den Bereichen didaktische Innovationen, Weiterbildungen und digitale Transformation. Wie Alisa Poleshchuk von der Hochschule Harz bestätigt, stehen sie und ihr Kollege Maximilian Dietz daher auch nach Projektende weiterhin als Ansprechpartner rund um Themen der digitalen Hochschullehre zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 10 Oct 2025 11:23:00 +0200</pubDate>
                        <title>Verbundprojekt CASE für den Marketing Award Sachsen-Anhalt 2025 nominiert</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/verbundprojekt-case-fuer-den-marketing-award-sachsen-anhalt-2025-nominiert</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem schlagkräftigen Konzept und authentischen Geschichten aus der Welt der Professur hat das <a href="/case" title="zur Projektseite von CASE" target="www.hs-harz.de/CASE">Verbundprojekt CASE</a> die Jury des Marketing Award Sachsen-Anhalt 2025 begeistert. In der Kategorie „Beste Marketingkampagne eines Start-up/einer Gründung" wurde die von den Hochschulen Anhalt, Harz, Magdeburg-Stendal und Merseburg gemeinsam entwickelte Kampagne <a href="http://www.weiter-denken.prof" title="Neues Fenster: Website der Kampagne Weiter denken" target="_blank" rel="noreferrer">Weiter denken: Die HAW-Professur in Sachsen-Anhalt</a>&nbsp;am 8. Oktober bei der Preisverleihung in Magdeburg als eine der drei finalen Kampagnen ausgezeichnet.&nbsp;</p>
<p>Die Nominierung und Platzierung beim Marketing Award ist eine wichtige Anerkennung für die gemeinsame Arbeit der vier beteiligten Hochschulen. „Wir freuen uns sehr über diese Wertschätzung unserer Kampagne", sagt Prof. Dr. Folker Roland, der an der Hochschule Harz das Team des Verbundprojekts CASE leitet. „Die Platzierung zeigt, dass unser authentischer Ansatz zur Gewinnung hochqualifizierter Professorinnen und Professoren auch aus Marketing-Perspektive überzeugt."</p>
<p><strong>Lebendige Einblicke in&nbsp;akademische Karrierewege</strong></p>
<p>Mit der Kampagnenwebsite www.weiter-denken.prof, Videos, Interviews und Fotos gewährt die Kampagne lebendige und authentische Einblicke in das vielseitige Berufsbild der Professur an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW). Insgesamt 19 Professorinnen und Professoren teilen ihre persönlichen Erfahrungen und zeigen, was die HAW-Professur so besonders macht.</p>
<p>„Die HAW-Professur inspiriert und bietet Expertinnen und Experten einen einzigartigen Raum zur beruflichen Entfaltung. Mit unserer Kampagne wollen wir die Geschichten und Erfahrungen hinter diesem Berufsfeld sichtbar machen", erklärt Aaron Maiyun Lischewski, Referent für Arbeitgebermarketing im Projekt CASE an der Hochschule Harz.</p>
<p>Ein besonderes Feature der Kampagne ist der Job-Reminder, der Interessierte gezielt über neue Ausschreibungen für Professuren in ihrem Themengebiet informiert. Ergänzt wird die digitale Kampagne durch vielfältige Maßnahmen wie Postkarten, Poster, Flyer, diverse Messeauftritte sowie eine LinkedIn-Seite.</p>
<p><strong>Strategische Antwort auf Herausforderungen</strong></p>
<p>Hintergrund der Kampagne ist ein bevorstehender Generationswechsel: In den nächsten Jahren müssen etwa ein Drittel der Professuren an den HAW in Sachsen-Anhalt neu besetzt werden. „Diese Entwicklung bietet uns die Chance, Talente für die akademische Lehre und Forschung zu gewinnen und die Hochschullandschaft in Sachsen-Anhalt zukunftsfähig zu gestalten", erläutert Prof. Dr. Roland.</p>
<p>Die HAW-Professur richtet sich sowohl an Berufseinsteigerinnen und -einsteiger nach der Promotion als auch an erfahrene Fachkräfte, die eine neue Perspektive suchen. Sie verspricht eine Kombination aus Lehre, Forschung und Praxisbezug und eröffnet die Möglichkeit, eine neue Generation von Fachkräften auszubilden.</p>
<p><strong>Würdigung der regionalen Marketingbranche</strong></p>
<p>Der Marketing Award Sachsen-Anhalt wurde zum zweiten Mal vom <a href="http://www.marketingclub-magdeburg.de" title="Neues Fenster: Website Marketingclub Magdeburg" target="_blank" rel="noreferrer">Marketing Club Magdeburg e.V.</a> verliehen. Im Rahmen des 35. Jubiläums des Clubs fand die Preisverleihung in der Hyparschale Magdeburg statt. Die Schirmherrschaft übernahm Sven Schulze, Landesminister für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten.</p>
<p>Die Kampagne „Weiter denken" wird im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts CASE der vier Hochschulen in Sachsen-Anhalt organisiert und durch das Förderprogramm FH-Personal des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) finanziert. Das innovative Verbundprojekt verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz mit fünf Handlungsfeldern: von der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses über Tandem-Stellen zwischen Wissenschaft und Praxis bis hin zur Verbesserung von Rekrutierungs- und Onboarding-Prozessen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 09 Oct 2025 11:23:00 +0200</pubDate>
                        <title>Neuauflage der Forschungsshow zieht mehr als 130 Gäste an</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/neuauflage-der-forschungsshow-zieht-mehr-als-130-gaeste-an</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Harz hat nach siebenjähriger Pause die Tradition einer Forschungsshow wieder aufleben lassen und am 7. Oktober 2025 alle Wissensjäger, Erlebnissucher und Zukunftsvisionäre zu einem abwechslungsreichen Event auf den Wernigeröder Campus eingeladen. Unter dem Titel „Wissen erleben. Zukunft gestalten.“ wurde von 17 bis 21 Uhr im Audimax und dem Foyer ein <a href="/forschungsshow-2025">Bühnen- und Rahmenprogramm</a> mit spannenden Fakten zu Forschung und Wissenschaft an der Hochschule Harz bei gleichzeitig hohem Unterhaltungswert und Mitmachfaktor geboten. Durch das Programm führte <a href="https://www.bakker-moderation.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Marija C. Bakker</a>, die unter anderem im WDR-Radio das Wissenschaftsmagazin Quarks und die Literatursendung Westart Lesen moderiert.</p>
<p>„Bei der Forschungsshow haben wir innovative Projekte und gesellschaftsrelevante Forschungsthemen aus dem Hochschulkontext präsentiert – verständlich, interaktiv und zukunftsorientiert“, blickt <a href="/fstolzenburg">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a>, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit, zurück. „Das Programm hat vielfältige Einblicke in die anwendungsorientierte Forschung unserer Hochschule geboten. In kreativen Kurzvorträgen, Videoclips und anschaulichen Darstellungen wurden Themen wie die Förderung des Ehrenamts im ländlichen Raum und digitale Lösungen für eine nachhaltige Verwaltung sowie Forschungsansätze zu alltäglichen Herausforderungen wie der langwierigen Facharztsuche und der Sicherheit im digitalen Raum und von E-Ladestationen vorgestellt.“</p>
<p>Ein zentrales Thema war zudem die Frage, wie Wissenschaft und Politik gemeinsam den Klimaschutz vorantreiben können. „Ich freuen mich sehr, dass wir für eine Diskussionrunde zu diesem aktuellen Anliegen neben <a href="/aheilmann">Prof. Dr. Andrea Heilmann</a> und <a href="/hpundt">Prof. Dr. Hardy Pundt</a> als Wissenschafts-Experten der Hochschule Harz auch zwei Vertreter aus der Politik gewinnen konnten“, betont Frieder Stolzenburg „Mit ihrem Blick aus der Macher-Perspektive haben <a href="https://www.wernigerode.de/B%C3%BCrgerservice/Was-erledige-ich-wo-/Ansprechpersonen-%C3%84mter/index.php?object=tx,3098.1&amp;ModID=9&amp;FID=3098.202.1" target="_blank" rel="noreferrer">Immo Kramer</a>, Leiter des Dezernats Stadtentwicklung in Wernigerode, und <a href="https://mwu.sachsen-anhalt.de/ministerium/minister" target="_blank" rel="noreferrer">Prof. Dr. Armin Willingmann</a>, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, der die Forschungsshow auch mit einem Grußwort eröffnete, zu einem inspirierenden Austausch beitragen.“</p>
<p>Während einer halbstündigen Pause sowie im Anschluss an den Showteil konnten die Gäste im Foyer noch tiefer in die Welt der Wissenschaft eintauchen. So konnten Lehrinhalte mittels VR-Brille erlebt, ein von Studierenden und Alumni entwickeltes Lernspiel gezockt und ein deutschlandweit einzigartiger Fahrsimulator ausprobiert werden. Darüber hinaus wurde an Ständen zu den Bereichen Gründungsunterstützung, Promotion und Forschungskooperationen informiert. Zudem gab es bei einem Get-together mit Buffet und Musik ausreichend Zeit für anregende Gespräche.</p>
<p>„Dass mehr als 130 Gäste unserer Einladung gefolgt sind, zeigt, wie interessiert die Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Hochschule und Gesellschaft an der Forschungs der Hochschule Harz sind. Wir haben nicht nur viele positive Rückmeldungen zum Programm bekommen, sondern es sind auch neue vielversprechende Kontakte entstanden“, sagt Frieder Stolzenburg. „Die Veranstaltung war für uns ein großer Erfolg. Wir wollen daran im Jahr 2027 anknüpfen und fortan im zweijährigen Rhythmus zu einer unterhaltsamen Forschungsshow einladen.“</p>
<p>Wer die aktuelle Show verpasst hat, kann das Bühnenprogramm auf dem YouTube-Kanal der Hochschule Harz nachschauen: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=WLZWs7g_nQM&amp;t=11s" title="Mitschnitt der Forschungsshow 2025 auf YouTube" target="_blank" rel="noreferrer">Zum Mitschnitt auf YouTube</a></p>
<p>Die Veranstaltung wurde &nbsp;organisiert vom <a href="/forschung/kat">Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung (KAT)</a>, welches durch das Land Sachsen-Anhalt und die Europäische Union gefördert wird.</p>
<hr>
<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Hochschule Harz</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 09:44:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tourismusforschung: Was unser Smartphone verrät </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/tourismusforschung-was-unser-smartphone-verraet-3</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Besuch der Elbphilharmonie, ein Spaziergang durch die Speicherstadt oder doch lieber ein Einkaufsbummel durch die Mönckebergstraße? Das touristische Angebot in Hamburg ist vielfältig. Für welche Ausflugsziele sich Kreuzfahrtreisende besonders interessieren, haben <a href="/sgross">Prof. Dr. Sven Groß</a> von der Hochschule Harz und <a href="https://www.fh-westkueste.de/hochschulprofil/ansprechpartner/professoren/innen-wirtschaft/prof-dr-julian-reif/" target="_blank" rel="noreferrer">Prof. Dr. Julian Reif</a> von der FH Westküste untersucht. Ihr Forschungsansatz könnte vor allem Großstädten bei der Lenkung von Touristenströmen und dem Ausbau von Angeboten abseits überlaufener Hotspots helfen. Ihre Ergebnisse haben sie jüngst im renommierten Fachmagazin <a href="https://www.tandfonline.com/toc/rjtc20/11/1" target="_blank" rel="noreferrer">„International Journal of Tourism Cities“</a> veröffentlicht.</p>
<h2>Daten mit großem Nutzen für die Wissenschaft</h2>
<p>„Wir alle hinterlassen bei der Nutzung von Smartphone-Apps digitale Spuren, die Big-Data-Anbieter sammeln und weiterverkaufen mit dem Ziel, personalisierte Werbung zu schalten, Markttrends zu analysieren oder Dienstleistungen zu verbessern. Dass ausgewählte Daten für die Tourismusforschung im akademischen Kontext genutzt werden, ist bisher nur in wenigen Ansätzen erprobt. Das hat diese Untersuchung für mich besonders spannend gemacht“, erzählt Sven Groß, Hochschullehrer für das Management von Verkehrsträgern an der Hochschule Harz.&nbsp;<br> <br> Grundlage für die Studie, die vom <a href="https://www.di-tourismusforschung.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutschen Institut für Tourismusforschung</a> ermöglicht wurde, bildeten mobile Standortdaten, die Smartphone-Nutzer durch die entsprechende Freigabe in den Einstellungen beispielsweise von Wetter-, Spiel- und Fitness-Apps zur Verfügung stellen. Bezogen wurden die anonymisierten GPS-Daten vom Unternehmen <a href="https://www.mb-micromarketing.de/" target="_blank" rel="noreferrer">MB Micromarketing</a>, das sich auf geobasiertes Zielgruppenmarketing spezialisiert hat. „Die Datensätze stammen dabei aus dem Jahr 2019, um die verzerrte Statistik durch die coronabedingten Rückgänge der Reisen und explosionsartigen Anstiege nach der Pandemie zu umgehen“, sagt Sven Groß, der mit der gemeinsamen Arbeit an der Studie bereits im Jahr 2023 begonnen hat.&nbsp;</p>
<h2>Apps offenbaren Bewegungsmuster&nbsp;</h2>
<p>„Wir haben ausschließlich Signale von Geräten genutzt, die in einem der drei Kreuzfahrtterminals am Hamburger Hafen erfasst wurden sowie zwei Tage davor oder danach mindestens sechs Tage im Ausland registriert waren“, erklärt Forschungspartner Julian Reif. „Ausgeschlossen haben wir zudem Geräte, die regelmäßig in der Nähe der Häfen lokalisiert wurden und damit höchstwahrscheinlich Anwohnern gehören oder dem Liefer- und Frachtverkehr zuzuschreiben sind.“<br> <br> Letztendlich hat das Forschungsduo die Daten von 1.431 Smartphones für ihre Auswertung nutzen können. „Das sind bei 810.000 Kreuzfahrtpassagieren im Jahr 2019 zwar nur 0,2 Prozent der möglichen Daten, dennoch ist die Methode im Vergleich mit der gängigen Praxis viel effektiver“, betont Sven Groß. „Bislang hat die Forschung bei der Analyse von Bewegungsströmen auf das individuelle Tracking mittels ausgegebener GPS-Geräte oder eine intensive, persönliche Beobachtung von Einzelpersonen gesetzt. Das ist natürlich extrem zeitaufwendig bei gleichzeitig geringem Daten- und damit Erkenntnisgewinn.“</p>
<h2>Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Touristen</h2>
<p>Einen neuen Ansatz auszuprobieren, habe sich angesichts der Ergebnisse gelohnt. „Wir konnten elf besonders beliebte Ausflugsziele in Hamburg lokalisieren, dabei auch die Reihenfolge der besuchten Sehenswürdigkeiten nachvollziehen und Unterschiede zwischen deutschen und ausländischen Touristen herausarbeiten“, sagt der Harzer Tourismusexperte. „Deutsche Passagiere haben sich vor allem am Hauptbahnhof, im Bereich Baumwall und Landungsbrücken sowie am Fischmarkt aufgehalten. Neben der offensichtlichen Anreise per Zug konnten wir demnach ein hohes Interesse an maritimen Zielen beobachten. Ausländische Gäste waren am häufigsten am Flughafen anzutreffen und haben ihre Freizeit am liebsten in Hamburgs größten Einkaufsmeilen, dem Jungfernstieg und der Mönckebergstraße, verbracht.“<br> <br> Ein weiterer Unterschied, der aus den Daten hervorgeht, ist die Verteilung der Passagiere in der Stadt. „Während Reisende aus dem Ausland vorwiegend im Zentrum unterwegs waren, haben sich die deutschen Gäste viel stärker über fast das gesamte Stadtgebiet verteilt“, erzählt Sven Groß. Und genau an der Stelle könnten Entscheidungsträger im Tourismussektor ansetzen und Angebote individualisieren. „Es könnten Anreize geschaffen werden, damit die ausländischen Touristen einen größeren Radius nutzen, um Hotspots zu entlasten. Zudem könnte das Interesse der deutschen Reisenden, sich auch abseits der typischen Sehenswürdigkeiten zu bewegen, durch innovative Produkte wie spezielle Tickets für den Nahverkehr noch weiter ausgebaut werden.“</p>
<h2>Forschung bietet Lösungsansätze für überlaufene Regionen</h2>
<p>Das Tracking von Urlaubern mittels GPS-Daten von Smartphone-Apps bietet laut Sven Groß einen vielversprechenden neuen Ansatz in der Tourismusforschung. „Wenn diese Daten mit weiteren Quellen kombiniert werden könnten, um auch Faktoren wie die genutzten Verkehrsmittel und Ausgaben zu identifizieren oder sozio-demografische Angaben zu Alter, Geschlecht und Herkunftsort in die Analyse einbeziehen zu können, würde das die Tourismusforschung sehr voranbringen“, ist er sich sicher. „Damit könnten gezieltere Lösungsansätze für die wachsende Herausforderung durch überlaufene Hotspots in Großstädten entwickelt werden, denn vielfältige Freizeitaktivitäten und sehenswerte Orte gibt es auch außerhalb der bekannten Pfade.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Text: Karoline Klimek<br> &nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 16 Sep 2025 15:14:57 +0200</pubDate>
                        <title> Forschungsshow präsentiert Wissenschaft zum Anfassen </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/forschungsshow-praesentiert-wissenschaft-zum-anfassen-2</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Harz lässt die Tradition einer Forschungsshow wieder aufleben und lädt<strong> am Dienstag, dem 7. Oktober 2025,</strong> alle Wissensjäger, Erlebnissucher und Zukunftsvisionäre zu einem abwechslungsreichen Event ein. Unter dem Titel „Wissen erleben. Zukunft gestalten.“ werden <strong>ab 17 Uhr im Audimax (Haus 9, Am Eichberg 1, Campus Wernigerode) </strong>spannende Fakten, Unterhaltung sowie Gelegenheit zum Mitmachen geboten. Durch das Programm führt Marija C. Bakker, die u.a. im WDR-Radio das Wissenschaftsmagazin Quarks und die Literatursendung Westart Lesen moderiert. Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Anmeldung bis zum 30. September wird gebeten. Weitere Informationen unter: <a href="/forschungsshow-2025">www.hs-harz.de/forschungsshow-2025</a>.</p>
<p>„Bei der Forschungsshow präsentieren wir innovative Projekte und gesellschaftsrelevante Forschungsthemen aus dem Hochschulkontext – verständlich, interaktiv und zukunftsorientiert“, erklärt Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit. Das Programm bietet vielfältige Einblicke in die anwendungsorientierte Forschung der Hochschule Harz. „In kreativen Kurzvorträgen, Videoclips und anschaulichen Darstellungen werden wir Themen wie die Förderung des Ehrenamts im ländlichen Raum, digitale Lösungen für eine nachhaltige Verwaltung sowie Forschungsansätze zu alltäglichen Herausforderungen wie der langwierigen Facharztsuche oder der Sicherheit im digitalen Raum vorstellen.“&nbsp;</p>
<p>Ein zentrales Thema ist die Frage, wie Wissenschaft und Politik gemeinsam den Klimaschutz vorantreiben können. In der Diskussionsrunde sitzen neben Prof. Dr. Andrea Heilmann und Prof. Dr. Hardy Pundt von der Hochschule Harz auch Immo Kramer, Leiter des Dezernats Stadtentwicklung in Wernigerode, und Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt, der die Forschungsshow auch mit einem Grußwort eröffnet.</p>
<p>Während einer halbstündigen Pause sowie im Anschluss können die Gäste im Foyer noch tiefer in die Welt der Wissenschaft eintauchen. So können Lehrinhalte mittels VR-Brille erlebt, ein von Studierenden entwickeltes Lernspiel gezockt und ein deutschlandweit einzigartiger Fahrsimulator ausprobiert werden. Darüber hinaus wird an Ständen zu den Bereichen Gründungsunterstützung, Promotion und Forschungskooperationen informiert. Bei einem Get-together mit Buffet und Musik besteht ausreichend Zeit für Gespräche und Vernetzung.</p>
<p>Die Veranstaltung wird organisiert vom <a href="/forschung/kat">Kompetenznetzwerk für Angewandte und Transferorientierte Forschung (KAT)</a>, welches durch das Land Sachsen-Anhalt und die Europäische Union gefördert wird.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 11:50:00 +0200</pubDate>
                        <title>Von Städtetourismus bis Verwaltungsdigitalisierung: Forschende geben Einblicke in ihre Arbeit</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/never-stop-researching-2025</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Faszinierende und abwechslungsreiche Einblicke in aktuelle Forschungsthemen wurden bei der neuesten Auflage der traditionsreichen Veranstaltungsreihe "Never Stop (Re)Searching", initiiert und organisiert durch die Stabsstelle Forschung, am 4. Juni 2025 geboten. Die teilnehmenden&nbsp;Forschenden und Nachwuchstalente haben den&nbsp;informativen Abend zudem als&nbsp;Plattform für den interdisziplinären Austausch und die Vernetzung genutzt.</p>
<p>"Die vorgestellten Ergebnisse der Forschungssemester und die lebhaften Diskussionen tragen wesentlich zur Sichtbarkeit der Innovationskraft unserer Hochschule bei", unterstrich&nbsp;Rektor Prof. Dr. Folker Roland die Bedeutung des Formats für den wissenschaftlichen Diskurs.&nbsp;Er eröffnete die Veranstaltung in Vertretung für Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit.</p>
<p>Die Vorträge waren vielseitig und boten reichlich Stoff zum Nachdenken und Diskutieren. <a href="/tfranz">Prof. Dr. Thorsten Franz</a> beleuchtete in seinem Vortrag "Die Rolle der Verwaltung beim Rewilding Schottlands" die institutionellen Herausforderungen und Chancen bei der Renaturierung und Wiederherstellung von Ökosystemen. Darauffolgend stellte <a href="/inolte">Prof. Dr. Isabella-Marie Nolte</a> in ihrem Beitrag "Agilität, Digitalisierung und Zusammenarbeit als Strategien für die Krisenbewältigung öffentlicher Verwaltungen" aktuelle Lösungsansätze vor, die aufzeigen, wie Verwaltungen effizient auf Krisen reagieren können. <a href="/forschung/promotion/aktuelle-promotionsvorhaben/stefanie-krause">Stefanie Krause</a>, Promovendin am Promotionszentrum <a href="/forschung/promotionszentren/iwit">„Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien” (IWIT)</a>, gab in ihrem Vortrag "Erklärbare künstliche Intelligenz und logisches Schließen im Kontext großer neuronaler Netze" wertvolle Einblicke, wie KI-Modelle zunehmend verständlicher gestaltet werden können.</p>
<p>Nach einer kurzen Pause, die Raum für erste informelle Gespräche bot, ging es mit weiteren spannenden Themen weiter. Zum einen diskutierte <a href="/hzeiss">Prof. Dr. Harald Zeiss</a> in seinem Vortrag "Die Dynamik des urbanen Tourismus: Auswirkungen des Städtetourismus auf die einheimische Bevölkerung am Beispiel Hamburgs" die sozialen und wirtschaftlichen Effekte, die das Wachstum des Städtetourismus mit sich bringt. Und zum anderen präsentierte Anjali Wankhede, ebenfalls Promovendin am IWIT, unter dem Titel "Modeling Methane from Urban Lakes using multi-source Remote Sensing Data" innovative Techniken zur Überwachung von Methanemissionen in städtischen und kleinen Seen.</p>
<p>Die Veranstaltung fand ihren Ausklang bei einem geselligen Get-together, bei dem die Teilnehmenden bei mediterranen Snacks und alkoholfreier Bowle die Gelegenheit nutzten, die Diskussionen weiter zu vertiefen und neue Kollaborationen zu initiieren.<br> &nbsp;</p>
<hr>
<p><br> Text und Foto: Sophie Reinhold</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 03 Jun 2025 11:47:00 +0200</pubDate>
                        <title>Forschung an der Hochschule Harz setzt neuen Schwerpunkt</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/forschung-an-der-hochschule-harz-setzt-neuen-schwerpunkt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Demografischer Wandel, Umwelt- und Klimaschutz, Wirtschaftsförderung und die Leistungsqualität öffentlicher Verwaltungen – all das sind Themen, die die Lebensbedingungen von jedem einzelnen Menschen beeinflussen. Mit dem neuen Forschungsschwerpunkt <a href="https://www.forschungslandkarte.de/profilbildende-forschung-an-fachhochschulen/erweiterte-suche/forschungsschwerpunkt/15153/?cHash=7f94908a767dfbc8f0bccfbcebd0e8d1" target="_blank" rel="noreferrer">„Nachhaltige regionale Entwicklung und Transformation“ (NET)</a> verpflichtet sich die Hochschule Harz dazu, diese Themen vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels noch stärker in den Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit zu nehmen.</p>
<p>„Ländliche Räume, die nicht nur in der Harzregion oder in Sachsen-Anhalt, sondern auch in ganz Deutschland einen großen Flächenanteil ausmachen, haben mit sehr speziellen Herausforderungen beispielsweise in den Bereichen Gesundheit, gesellschaftliches Leben, Wirtschaft und Politik zu kämpfen. Unser Ziel ist es, sowohl soziale als auch ökologische und ökonomische Ansätze zu erforschen und anschließend Lösungen zu entwickeln, die diese Regionen noch zukunftsfähiger machen“, sagt <a href="/fstolzenburg">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a>, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit an der Hochschule Harz. „Projekte, die Veränderungsprozesse zum Wohle unserer Gesellschaft vorantreiben, sollen künftig noch gezielter mit dem neuen Forschungsschwerpunkt verfolgt werden.“</p>
<p>Um einen neuen Forschungsschwerpunkt wie NET offiziell auf der digitalen und interaktiven <a href="https://www.forschungslandkarte.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz</a> (HRK) führen zu dürfen, ist ein Antrag bei der HRK notwendig. Dabei sind strenge Kriterien zu erfüllen: Nachzuweisen sind sowohl eine jährliche Mindestanzahl an aktiv forschenden Professorinnen und Professoren sowie veröffentlichten Fachtexten in dem Themengebiet als auch eine Mindesthöhe an eingeworbenen Drittmitteln. Die Bewerbung der Hochschule Harz wurde im Mai 2025 angenommen.</p>
<p>Damit ist die Hochschule Harz fortan mit zwei institutionell profilbildenden Forschungsschwerpunkten auf der HRK-Forschungslandkarte vertreten, die seit 2012 Informationen über die größten Forschungsaktivitäten aller deutschen Universitäten und seit 2014 auch der Hochschulen für angewandte Wissenschaften bündelt. Bereits von Anfang an gelistet ist der fachbereichsübergreifende Forschungsschwerpunkt <a href="https://www.forschungslandkarte.de/profilbildende-forschung-an-fachhochschulen/erweiterte-suche/forschungsschwerpunkt/13807/?cHash=1004cbabe079123767ff93227063d7c6" target="_blank" rel="noreferrer">„Informations- und Kommunikationstechnologien“ (IKT)</a>, in dem unter anderen zu den Themenfeldern Technologie, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz geforscht wird.</p>
<p>Die ersten Kurzprojekte, die diesem Forschungsschwerpunkt zugeordnet werden, sind bereits mit entsprechendem Weitblick über eine Anschubfinanzierung gestartet. Im Vorhaben <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/fsp-naret/projekt-hybrides-fuehren-und-arbeiten">Hybrides Führen und Arbeiten</a>, geleitet von Prof. Dr. Susanne Geister, werden gemeinsam mit Unternehmen aus Sachsen-Anhalt Handlungsempfehlungen entwickelt, um die hybride Zusammenarbeit in den Unternehmen effizienter und nachhaltiger zu gestalten. Wie Produktionsprozesse effektiver kontrolliert und angepasst werden können, untersucht das Projekt <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/fsp-naret/hybrides-maschinelles-lernen-fuer-eine-verbesserte-prozessueberwachung-in-industrie-40">Hybrides maschinelles Lernen für eine verbesserte Prozessüberwachung in Industrie 4.0</a>, geleitet von Prof. Dr. Arne Johannssen, mit Blick auf den potentiellen Einsatz von Künstlicher Intelligenz. Ziel des Projekts <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/fsp-naret/projekt-klimafussabdruck-des-tourismus-im-harz">Klimafußabdruck des Tourismus im Harz</a>, geleitet von Prof. Dr. Natalie Maria Stors, wiederum ist es, die Treibhausgas-Emissionen im Reisegebiet Harz und Harzvorland aufzuzeigen, um das Bewusstsein für nachhaltige und klimaschonende Geschäftsmodelle in der Tourismusbranche zu schärfen.<br> &nbsp;</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text und Bild: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 19 Mar 2025 11:53:15 +0100</pubDate>
                        <title>Mitstreiter gesucht: Hochschulprofessor gründet Arbeitsgemeinschaft zum Thema Wahlrecht für Auslandsdeutsche</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/mitstreiter-gesucht-hochschulprofessor-gruendet-arbeitsgemeinschaft-zum-thema-wahlrecht-fuer-auslandsdeutsche</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für eine neugegründete Arbeitsgemeinschaft sucht <a href="/ojunk">Prof. Dr. Oliver Junk</a>, Professor für Verwaltungsrecht am Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz sowie Vorstandsvorsitzender der <a href="https://www.stiftung-verbundenheit.de" target="_blank" rel="noreferrer">Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland</a>, interessierte Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Die zentrale Fragestellung befasst sich mit der demokratischen Teilhabe von Auslandsdeutschen. Alle Angehörigen der Hochschule Harz sowie auch hochschulexterne Expertinnen und Experten, die sich mit dieser Thematik auseinandersetzen wollen, sind dazu eingeladen, sich der Arbeitsgruppe anzuschließen. Interessentinnen und Interessenten können sich hierzu jederzeit <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto(%27nbjmup%2BpkvolAit.ibsa%5C%2Fef%27);">per E-Mail</a> an Prof. Junk wenden.</p>
<p>Auslandsdeutsche – deutsche Staatsbürger, die nicht in Deutschland gemeldet sind – dürfen unter bestimmten Umständen an Bundestagswahlen teilnehmen. Zur Bundestagswahl 2025 haben sich jedoch von etwa vier Millionen Auslandsdeutschen nur gut 216.000 im Wählerverzeichnis ihrer letzten deutschen Heimatgemeinde registrieren lassen – ein überraschend geringer Anteil, der bereits auf bestehende strukturelle Hürden bei der Inanspruchnahme des Wahlrechts hindeutet. Mehrere tausend dieser 216.000 Wahlinteressierten konnten Medienberichten zufolge zudem nicht an der Briefwahl teilnehmen, da ihnen die entsprechenden Unterlagen verspätet oder gar nicht zugingen.</p>
<p>In seiner Funktion als Professor für Verwaltungsrecht am Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz sowie als Vorstandsvorsitzender der Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland – einem globalen Netzwerk zur Förderung deutscher Minderheiten, deutschsprachiger Gemeinschaften und an Deutschland interessierter Personen – befasst sich Prof. Dr. Oliver Junk seit mehreren Jahren mit Fragen der demokratischen Teilhabe von Auslandsdeutschen. Angesichts des erheblichen medialen und politischen Interesses an der Unterrepräsentation dieses Bevölkerungsteils bei der diesjährigen Bundestagswahl ist damit zu rechnen, dass sowohl die Bundespolitik als auch die zuständigen Gerichte sich in den kommenden Jahren weiter mit der Thematik befassen werden. Um die zu erwartende öffentliche Diskussion mit wissenschaftlicher Expertise zu unterstützen, plant Prof. Junk den Aufbau einer transdisziplinären und hochschulübergreifenden Arbeitsgemeinschaft, die sich verschiedenen Forschungsfragen zu Hürden im Wahlrecht für Auslandsdeutsche widmen soll.</p><ul> 	<li>Welche spezifischen rechtlichen und bürokratischen Barrieren bestehen für Auslandsdeutsche, die an Wahlen in Deutschland teilnehmen möchten, und wie können diese abgebaut werden?</li> 	<li>Inwiefern beeinflussen soziokulturelle Faktoren im jeweiligen Aufenthaltsland die Wahrnehmung des Wahlrechts durch Auslandsdeutsche, und welche Strategien könnten zur Erhöhung der Wahlbeteiligung beitragen?</li> 	<li>Welche demografischen Unterschiede bestehen zwischen Auslandsdeutschen, die ihr Wahlrecht wahrnehmen, und denen, die es nicht tun, und welche Schlüsse können daraus gezogen werden?</li> 	<li>Welche technologischen oder organisatorischen Lösungen (etwa eine Stimmabgabe in den deutschen Auslandsvertretungen) könnten dazu beitragen, die Teilnahme von Auslandsdeutschen an Wahlen zu erleichtern, und welche Sicherheitsmaßnahmen wären hierfür erforderlich?</li> 	<li>Welche Informationsquellen nutzen Auslandsdeutsche, um sich über ihre Wahlmöglichkeiten zu informieren, und wie kann der Zugang zu relevanten Informationen verbessert werden?</li> 	<li>Welche Rolle spielt politische Bildung bei der Förderung der Wahlbeteiligung von Auslandsdeutschen, und wie kann diese effektiv gestaltet werden, um die Partizipation zu erhöhen?</li> 	<li>Welche Motivationsfaktoren fördern bzw. hemmen die Wahlbeteiligung von Auslandsdeutschen, und wie können positive Anreize geschaffen werden?</li> 	<li>Welche Best-Practice-Beispiele aus anderen Ländern existieren, die erfolgreich die Wahlteilnahme von im Ausland lebenden Staatsangehörigen fördern, und wie könnten diese auf den deutschen Kontext übertragen werden?</li> 	<li>Wie haben sich frühere Änderungen im Wahlverfahren oder in den gesetzlichen Bestimmungen auf die Wahlbeteiligung von Auslandsdeutschen ausgewirkt?</li> 	<li>Welche politischen Präferenzen und Wahlverhalten zeigen Auslandsdeutsche in verschiedenen Weltregionen, wie Mittel- und Osteuropa, Lateinamerika und Afrika, und wie lassen sich deren Tendenzen in das Spektrum von rechts bis links einordnen?</li> </ul><p>Weitere Informationen zur Thematik finden sich in der folgenden Publikation: Junk, Oliver (2024): <a href="https://www.stiftung-verbundenheit.de/blog/zursache---demokratische-teilhabe-weltweit-abbau-von-grenzen-im-wahlrecht-fur-auslandsdeutsche" target="_blank" rel="noreferrer">Demokratische Teilhabe weltweit: Abbau von Grenzen im Wahlrecht für Auslandsdeutsche</a>. Stiftung Verbundenheit mit den Deutschen im Ausland. Bayreuth.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-6451</guid>
                        <pubDate>Tue, 25 Feb 2025 09:32:00 +0100</pubDate>
                        <title>Erster Abschluss an hochschulübergreifendem Promotionszentrum </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/erster-abschluss-an-hochschuluebergreifendem-promotionszentrum-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit seiner Arbeit über KI-gestützte Analysen von Pflanzenbildern hat sich Narendra Narisetti den Traum vom Doktortitel erfüllt. Damit ist er zudem der Erste, der am <a href="/forschung/promotionszentren/iwit">Promotionszentrum „Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien“ (IWIT)</a> an der Hochschule Harz den Doktorgrad verliehen bekam. Seit Mai 2021 ist es möglich, an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) in Sachsen-Anhalt zu promovieren. Diese Chance hatte der heute 32-Jährige sofort ergriffen.</p>
<p>„Bereits im Juli 2021, also unmittelbar nachdem die HAW das Promotionsrecht bekamen, meldeten sich Narendra Narisetti und sein Zweitbetreuer vom <a href="https://www.ipk-gatersleben.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK)</a> in Gatersleben, Dr. Evgeny Gladilin, bei mir“, verdeutlicht Erstbetreuer <a href="/fstolzenburg">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a> von der Hochschule Harz den großen Wunsch nach Promotionsmöglichkeiten außerhalb von Universitäten. „Ich habe in der Vergangenheit schon mehrere Promotionsvorhaben betreut, hauptsächlich zusammen mit der Universität in Koblenz, wo ich selbst auch promoviert habe. Dass ich nun den ersten Promovenden der Hochschule Harz bis zu seinem erfolgreichen Abschluss als Doktor der Naturwissenschaften begleiten durfte, freut mich ungemein.“</p>
<p>Auch das IPK, an dem Narenda Narisetti seit 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter beschäftigt ist, zeigt sich zufrieden mit der Zusammenarbeit. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit der Hochschule Harz eine weitere Partnereinrichtung für die Betreuung unserer Doktoranden haben und hoffen, dass die Kooperation nach dem gelungenen Auftakt intensiviert werden kann“, betont Dr. Evgeny Gladilin, Leiter der Arbeitsgruppe Bildanalyse.</p>
<p>Narendra Narisetti studierte zunächst in seinem Heimatland Indien, machte seinen Master in Computer- und Kommunikationstechnologie an der Universität des Saarlandes und zog anschließend berufsbedingt nach Sachsen-Anhalt. Dass er für seine Promotion die Hochschule Harz ausgewählt hat, war für ihn ein Schritt, den er immer wieder gehen würde. „Meine Zeit als Doktorand an der Hochschule Harz war eine wirklich bereichernde Erfahrung, sowohl beruflich als auch persönlich. Ich hatte die einzigartige Gelegenheit, an der Schnittstelle von Bildverarbeitung und Pflanzenwissenschaft an bahnbrechender Forschung zu arbeiten – ein Bereich, der sowohl spannend als auch voller Herausforderungen ist“, betont er. Dabei habe ihm die Hochschule eine „inspirierende Umgebung für Innovation und Zusammenarbeit“ geboten.</p>
<p>Seine Doktorarbeit befasst sich mit der Entwicklung automatisierter Lösungen, um große Mengen an Pflanzenbildern effizienter zu analysieren. „In der Pflanzenforschung machen Wissenschaftler unzählige Fotos von Pflanzen, um zu untersuchen, wie diese unter verschiedenen Bedingungen wachsen, also beispielsweise bei Änderungen von Faktoren wie Wasser, Licht oder Temperatur. Anhand der Bilder können sie unter anderem Größe und Form von Wurzeln und Blättern analysieren, was wiederum dabei hilft, das Pflanzenwachstum zu verstehen und letztendlich Ernteerträge zu verbessern“, führt Narendra Narisetti aus. Die manuelle Analyse einer solch großen Anzahl von Bildern sei jedoch langsam und fehleranfällig. „Die von mir entwickelten computerbasierten Methoden verarbeiten die Fotos automatisch mit fortschrittlicher Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Damit können Pflanzenstrukturen, z.B. Wurzelgeflechte, schneller und präziser identifiziert werden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><strong>Promovieren an der Hochschule Harz</strong></p>
<p>Die Hochschule Harz bietet die Möglichkeit, an zwei hochschulübergreifenden Promotionszentren den Doktorgrad zu erwerben. Am <a href="/forschung/promotionszentren/iwit">Promotionszentrum „Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien“ (IWIT)</a> können Interessierte je nach Schwerpunkt an der Hochschule Anhalt, Harz oder Merseburg promovieren. Das <a href="/forschung/promotionszentren/sgw">Promotionszentrum „Sozial, Gesundheits- und Wirtschaftswissenschaften“ (SGW)</a> umfasst alle vier Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Sachsen-Anhalt. Damit können im Harz die Doktorgrade der Philosophie (Dr. phil.), der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften (Dr. rer. pol.), der Ingenieurwissenschaften (Dr.-Ing.) und der Naturwissenschaften (Dr. rer. nat.) erlangt werden. <a href="/forschung/promotion/kooperativ-promovieren">Kooperative Promotionsverfahren</a> in Zusammenarbeit mit Universitäten sind dennoch weiterhin möglich. Bei Fragen zu den umfangreichen Möglichkeiten sowie individuellen Herausforderungen hat die Hochschule Harz zudem ein <a href="/forschung/promotion/beratung-und-coaching">Service- und Beratungsangebot</a> etabliert.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Frank Barlen (3), Tia Dell (1)</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 06 Feb 2025 09:41:00 +0100</pubDate>
                        <title>Harzer Forschungsteam arbeitet an Realisierung digitaler Identitäten </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/harzer-forschungsteam-arbeitet-an-realisierung-digitaler-identitaeten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit unzähligen Karten gefüllte Geldbörsen könnten bald zur Vergangenheit gehören. Statt Führerschein, Personalausweis und Co. im Portemonnaie mit sich herumtragen zu müssen, soll jeder EU-Bürger künftig eine digitale Brieftasche (englisch: European Union Digital Identity Wallet, kurz EUDI-Wallet) mit wichtigen persönlichen Dokumenten auf dem Smartphone abrufen können. Während die gesetzlichen Rahmenbedingungen mit der <a href="https://www.digitale-verwaltung.de/Webs/DV/DE/digitale-identitaeten/eidas-2-0/eidas-2-0-node.html" target="_blank" rel="noreferrer">eIDAS 2.0-Verordnung</a> bereits stehen, werden die technischen Voraussetzung in zahlreichen europäischen Projekten erforscht und erprobt. Die Hochschule Harz arbeitet im Rahmen des vom Land Sachsen-Anhalt und der EU geförderten Projekts <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/cybersecurity-2">CyberSecurity-Verbund LSA II</a> an einem Teil der Problemlösung. Jüngst hat sich das Team um Projektleiter <a href="/prempel/zur-person">Prof. Dr.-Ing. Patrick Rempel</a> mit der <a href="https://www.lissi.id/de" target="_blank" rel="noreferrer">Lissi GmbH</a> einen starken Partner im Softwarebereich an Bord geholt.</p>
<p>„Die große Herausforderung und Chance bei den digitalen Identitäten, die die Wallets abbilden, ist die Vielzahl an europäischen Akteuren, die Daten einspeisen und auslesen können müssen, mit ihren jeweils unterschiedlichen technischen Voraussetzungen. Der digitale Führerschein, den eine deutsche Gemeinde ausstellt, muss beispielsweise von der Polizei in Spanien geprüft werden können und umgekehrt“, erklärt Patrick Rempel. Neben Behörden gehören auch Banken, Krankenkassen und Bildungseinrichtungen zu den potenziellen Datenlieferanten und -nutzern. „Der Fokus in unserem Projekt liegt speziell darauf, Lernnachweise und Zeugnisse von Hochschulen sowie deutschen Bildungsakademien europaweit digital und fälschungssicher auszustellen und zum Beispiel in digitalen Bewerbungsprozessen abrufbar zu machen.“</p>
<p>Um die technischen Lösungsansätze erforschen zu können, stellt die Lissi GmbH dem Hochschulteam die Beta-Version ihres EUDI-Wallet Connectors zur Verfügung, der als wichtige Schnittstelle und eine Art Übersetzungstool zwischen ein- und ausgelesenen Daten zu verstehen ist. In der Fachwelt hat sich Lissi bereits einen Namen gemacht, denn das Entwicklerteam gehört zu den Finalisten in einem Innovationswettbewerb der Bundesagentur für Sprunginnovationen, in dem die bestmögliche Version eines EUDI-Wallets für Deutschland entwickelt und erprobt werden soll. Dabei hat sich das Unternehmen bereits gegen globale Player wie Google und Samsung durchgesetzt.</p>
<p>„Aus personellen und finanziellen Gründen können wir keinen eigenen Connector entwickeln, der mit allen EUDI-Wallets der EU-Mitgliedstaaten kompatibel ist. Ohne die Unterstützung des Unternehmens könnten wir unsere Lösungsansätze zur Ausstellung elektronischer Lernnachweise nicht realitätsnah erproben und für eine Implementierung optimieren“, betont Patrick Rempel. Und das sei wiederum sehr wichtig für die mögliche Einbindung ins deutsche Wallet. „Wie der von uns entwickelte Prozess zur Ausstellung elektronischer Lernnachweise und Zeugnisse funktioniert, hatten wir Ende letzten Jahres in Vorträgen und Live-Demonstrationen verschiedenen Ministerien vorgeführt und sind auf großes Interesse gestoßen“, freut sich der Informatiker. Das Land Sachsen-Anhalt ist bei der Umsetzung des <a href="https://ozg.sachsen-anhalt.de/grundlagen/was-ist-das-ozg" target="_blank" rel="noreferrer">Onlinezugangsgesetzes (OZG)</a> federführend für das <a href="https://ozg.sachsen-anhalt.de/umsetzung-im-land/themenfeld-bildung" target="_blank" rel="noreferrer">Themenfeld Bildung</a> zuständig und treibt unter anderem den Prozess für die digitale Zeugnisausfertigung voran.</p>
<p>Neben der anvisierten praktischen Anwendung der Forschungsarbeit im deutschen EUDI-Wallet sieht der Projektleiter einen weiteren Mehrwert direkt an der Hochschule Harz. „Als Koordinator des Studiengangs <a href="/studium/fb-automatisierung-und-informatik/verwaltungsdigitalisierung-und-informatik">Verwaltungsdigitalisierung und -informatik</a> ist mir die Verbindung in die Lehre sehr wichtig. Mein Ziel ist es, sowohl die theoretischen Grundlagen zu digitalen Identitätsnachweisen zu vermitteln als auch die Studierenden praktisch in Laborübungen und semesterübergreifenden Projekten an dem Themenbereich arbeiten zu lassen.“ Der Studiengang wird sowohl als Bachelorvariante als auch dual angeboten.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek<br> Foto: Ricarda Erbe</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 04 Feb 2025 12:17:00 +0100</pubDate>
                        <title>EPSILON: Was nach dem Abschluss des internationalen Projekts bleibt</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/epsilon-was-nach-dem-abschluss-des-internationalen-projekts-bleibt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine europäische Wissensplattform zum Nutzen der Datenwissenschaft für gemeinnützige Initiativen zu schaffen, war das grundlegende Ziel des <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/epsilon">Projekts EPSILON</a>. Zum Ende des dreijährigen Projekts, an dem neben der Hochschule Harz auch Partner aus Portugal, Zypern und Litauen gearbeitet haben, legt das internationale Konsortium eine Onlinesammlung vor, die sowohl theoretische Grundlagen als auch Beispiele aus der Praxis und Umsetzungstipps in Form maßgeschneiderter Arbeitsabläufe bereit hält. Zudem wurde ein Netzwerk geschaffen, um Ehrenamtlichen und Data-for-Good-Initiativen auch über das Projektende hinaus Anlaufstellen für Fragen und Zusammenarbeiten aufzuzeigen.</p>
<h3>Wissensplattform zur Unterstützung gemeinnütziger Initiativen</h3>
<p>„Das zentrale Ergebnis unseres Projekts ist die Etablierung einer <a href="https://epsilon.cs.ucy.ac.cy/" target="_blank" rel="noreferrer">europäischen Wissensplattform</a>, die rund um das Thema ‚Data Science for Social Good‘ informiert und damit über die Möglichkeit, mithilfe von Datenanalyse und Datenwissenschaft gesellschaftliche Probleme zu lösen und positive soziale Veränderungen zu bewirken“, betont Grit Lehmann, Projektkoordinatorin an der Hochschule Harz. Die aufbereiteten Materialien, Tipps und weiterführenden Informationen sollen vor allem für Lehrende, Studierende, Ehrenamtliche und gemeinnützige Organisationen einen entscheidenden Mehrwert bringen.</p>
<p>„Wir haben im Sinne des Open-Education-Ansatzes zahlreiche <a href="https://epsilon.cs.ucy.ac.cy/index.php/sample-page/lectures-2/" target="_blank" rel="noreferrer">Lehr- und Lernmaterialien</a> erarbeitet, die frei verfügbar sind.“ So könnten sich Lehrende schnell einen Überblick über das Themenfeld, Initiativen und Beispiele verschaffen und individuell die vollständigen Materialien oder für sie relevante Ausschnitte für Lehrveranstaltungen nutzen. „Besonders interessant dürfte das für Lehrende im Bereich Data Science sein, aber auch bei Lehrveranstaltungen zu Statistik, Wirtschaftspsychologie oder den Sozialwissenschaften sehe ich Einsatzmöglichkeiten, weil Daten und deren Nutzen für die Gesellschaft hier eine immer größere Rollen spielen.“</p>
<p>Neben Lehrenden werden auch Non-Profit-Organisiationen (NGOs) auf der Wissensplattform fündig. „Interessierte können sich auf der speziell zu diesem Zweck angelegten Website einen Überblick darüber verschaffen, wie andernorts mit Daten Gutes getan wird. In nachvollziehbaren <a href="https://epsilon.cs.ucy.ac.cy/index.php/sample-page/lectures-2/selected-use-cases-beginner/" target="_blank" rel="noreferrer">Use Cases</a> und <a href="https://epsilon.cs.ucy.ac.cy/index.php/sample-page/lectures-2/best-practices/" target="_blank" rel="noreferrer">Best Practices</a> wird deutlich, welche Vorteile Daten für die gemeinnützige Arbeit bringen können“, verdeutlicht Grit Lehmann. Die Anwendungsfälle wurden zudem in einer zweiten, ausführlichen <a href="https://epsilon.cs.ucy.ac.cy/index.php/sample-page/lectures-2/selected-use-cases-advanced/" target="_blank" rel="noreferrer">Version für Programmierer</a> aufgearbeitet.</p>
<p>Wer mit dem Konzept von Data Science for Social Good (zu Deutsch: Datenwissenschaft für das Gemeinwohl) bereits vertraut ist, kann die Plattform auch zurate ziehen, um sich mit Initiativen zu vernetzen. Dazu wurde eine <a href="https://epsilon.cs.ucy.ac.cy/index.php/sample-page/european-map/" target="_blank" rel="noreferrer">interaktive Europakarte</a> programmiert, die beim Klick auf das jeweilige Land eine Liste von Organisationen mit Angaben zum Sitz, Kontaktmöglichkeiten und Webauftritten anzeigt. Ergänzt wird das Online-Angebot mit einer Sammlung von <a href="https://epsilon.cs.ucy.ac.cy/index.php/qa/" target="_blank" rel="noreferrer">typischen Fragen</a> rund um das Thema sowie einer Auflistung <a href="https://epsilon.cs.ucy.ac.cy/index.php/useful-tools-resources/" target="_blank" rel="noreferrer">hilfreicher Programme</a>, die ein reibungsloses Projektmanagement unterstützen. Dazu zählen Tools zur Kommunikation, Dokumentenablage und Teamorganisation.</p>
<h3>Abschlussevent mit positiver Bilanz</h3>
<p>Dass die Wissensplattform die Bedürfnisse von sozialen Initiativen erfüllt, bestätigte die Abschlussveranstaltung im Dezember 2024 an der Hochschule Magdeburg-Stendal. In Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt, in der zahlreiche gemeinnützige Akteure verortet sind, präsentierte das EPSILON-Team die Projektergebnisse einem interessierten Publikum. Die Veranstaltung wurde entsprechend der internationalen Ausrichtung des Projekts zweisprachig gestaltet: Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte in Englisch, während Diskussionen und Networking in deutscher Sprache stattfanden. „Eine teilnehmende gemeinnützige Einrichtung hat dabei ganz konkret den Wunsch nach einer Zusammenarbeit mit der Hochschule Harz und der Data-for-Good-Initiative CorrelAid Germany geäußert, deren Vorstandsmitglied Sören Etler auf unsere Einladung hin einen mit Praxisbeispielen gefüllten Vortrag über die Bedeutung von Datenkompetenz im gemeinnützigen Sektor gehalten hat“, freut sich Koordinatorin Grit Lehmann über die positive Rückmeldung. Ein erstes Gespräch im Nachgang der Veranstaltung gab es bereits.</p>
<p>Bei einem Online-Meeting Mitte Januar zog das Projektteam eine letzte Bilanz zur Zusammenarbeit und den erreichten Zielen. „Nach dem Abschluss von EPSILON bleiben ein nachhaltiges Netzwerk und eine Sammlung wertvoller Ressourcen für die europäische Data-for-Good-Community“, zeigt sich Grit Lehmann zufrieden. „Die im Projekt entwickelten Werkzeuge und die Wissensplattform werden auch über die Projektlaufzeit hinaus einen wichtigen Beitrag zur Förderung von Datenprojekten mit gesellschaftlichem Nutzen leisten.“</p>
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<p>Das Projekt EPSILON wird im Rahmen des Förderprogramms Erasmus+ von der EU finanziert. Neben der Hochschule Harz sind die <a href="https://www.novasbe.unl.pt/en/" target="_blank" rel="noreferrer">Nova School of Business and Economics</a> der Universität Nova de Lisboa in Portugal, das <a href="https://www.cs.ucy.ac.cy/seit/the-lab/" target="_blank" rel="noreferrer">Software Engineering and Internet Technologies Laboratory (SEIT)</a> der Fakultät für Informatik der Universität Zypern sowie das <a href="https://www.knf.vu.lt/en/about-the-faculty/structure/institutes/institute-of-economics-finance-and-management" target="_blank" rel="noreferrer">Institut for Social Sciences and Applied Informatics</a> an der Fakultät Kaunas der Universität Vilnius beteiligt.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 17 Jan 2025 13:54:48 +0100</pubDate>
                        <title>Weiter denken: Sachsen-Anhalts Hochschulen werben gemeinsam für die HAW-Professur</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/weiter-denken-sachsen-anhalts-hochschulen-werben-gemeinsam-fuer-die-haw-professur</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Harz beteiligt sich an der landesweiten Kampagne „Weiter denken“, die das vielseitige und praxisnahe Berufsbild der Professur an Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) stärken soll. Gemeinsam mit den Hochschulen Anhalt, Magdeburg-Stendal und Merseburg möchte die Hochschule Harz qualifizierte Fachkräfte gewinnen, die die akademische Lehre und Forschung in Sachsen-Anhalt aktiv mitgestalten. Hintergrund der Kampagne ist ein bevorstehender Generationswechsel: In den nächsten Jahren müssen etwa ein Drittel der Professuren an den HAW im Land neu besetzt werden.</p>
<p>„Diese Entwicklung bietet uns die Chance, Talente für die akademische Lehre und Forschung zu gewinnen und die Hochschullandschaft zukunftsfähig zu gestalten“, erläutert Prof. Dr. Folker Roland. Er leitet an der Hochschule Harz das Team des Verbundprojekts <a href="/case" target="www.hs-harz.de/CASE">CASE</a>, das die Kampagne ins Leben gerufen hat. Dabei steht im Fokus, die Besonderheiten und Chancen der HAW-Professur sichtbar zu machen und potenzielle Bewerberinnen und Bewerber umfassend zu informieren.</p>
<p>Die Hochschule Harz bringt mit authentischen Erfahrungsberichten ihrer Professorinnen und Professoren den Kern der Kampagne auf den Punkt. So beschreibt <a href="/aniedostadek">Prof. Dr. André Niedostadek</a> die HAW-Professur als „eine einzigartige Gelegenheit, Wissen weiterzugeben und selbst kontinuierlich zu lernen„. <a href="/akolb-janssen">Prof. Dr. Angela Kolb-Janssen</a> betont die enge Zusammenarbeit mit Studierenden und die Möglichkeit, praxisorientierte Forschung voranzutreiben. In der &nbsp;großen „Freiheit, vieles mitzugestalten“ liegt für <a href="/rschenkendorf/zur-person">Prof. Dr. René Schenkendorf</a> der besondere Reiz des Berufsfelds. <a href="/lklemmer">Prof. Dr. Louisa Klemmer</a> hebt die vielseitigen Herausforderungen und die Chance hervor, aktiv zur regionalen Entwicklung beizutragen.</p>
<p>„Die HAW-Professur inspiriert – und wird inspiriert. Mit unserer Kampagne wollen wir die Geschichten und Erfahrungen hinter diesem Berufsfeld sichtbar machen“, erklärt Theresa Vitera, Referentin für Arbeitgebermarketing im Projekt CASE.</p>
<p>Zentrales Element der Kampagne ist die Website<a href="http://www.weiter-denken.prof" target="_blank" rel="noreferrer"> www.weiter-denken.prof</a>, die mit Videos, Interviews und Fotos einen lebendigen Einblick in den Beruf bietet. Insgesamt 19 Professorinnen und Professoren aus Sachsen-Anhalt teilen hier ihre Erfahrungen und zeigen die Attraktivität des Tätigkeitsfelds sowie die Vorzüge des Standorts. Neben den persönlichen Blickwinkeln gibt die Website einen Überblick über Anforderungen, offene Stellen und den Bewerbungsprozess. Ein besonderes Highlight ist der Job-Reminder, der Interessierten erlaubt, sich gezielt über neue Ausschreibungen in ihrem Themengebiet informieren zu lassen.</p>
<p>Die HAW-Professur richtet sich sowohl an Berufseinsteigerinnen und -einsteiger nach der Promotion als auch an erfahrene Fachkräfte, die eine neue Perspektive suchen. Sie verspricht eine Kombination aus Lehre, Forschung und Praxisbezug und eröffnet die Möglichkeit, eine neue Generation von Fachkräften auszubilden.</p>
<p>Die Hochschule Harz bietet neuen Professorinnen und Professoren gezielte Unterstützung, darunter den Dual Career Service mit seinem Angebot für Angehörige und Familien sowie die individuelle Beratung im Berufungsverfahren. Darüber hinaus überzeugt die mitteldeutsche Region durch eine hohe Lebensqualität und ein inspirierendes Umfeld im Harz.</p>
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<p>Die Kampagne „Weiter denken“ wird im Rahmen des Gemeinschaftsprojekts „Center of Advanced Scientific Education“ (CASE) der vier Hochschulen in Sachsen-Anhalt organisiert und durch das Förderprogramm FH-Personal des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert. Weitere Informationen und Einblicke gibt es unter<a href="http://www.weiter-denken.prof" target="_blank" rel="noreferrer"> www.weiter-denken.prof</a>.</p>
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<p>Text: Anika Johannson (Hochschule Harz)<br> Foto: Sascha Perten (Hochschule Anhalt)</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-6210</guid>
                        <pubDate>Mon, 16 Dec 2024 17:49:50 +0100</pubDate>
                        <title>Jetzt bewerben für die Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz 2025</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/call-for-papers-nachwuchswissenschaftlerinnenkonferenz-nwk-2025</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zum 25. Jubiläum der Veranstaltungsreihe wird am 19. und 20. Juni 2025 die Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz (NWK) an der Hochschule Merseburg ausgerichtet. Es wird dazu eingeladen, wissenschaftliche Forschungsvorhaben und -ergebnisse einem breiten Fachpublikum zu präsentieren und sich mit Kolleginnen und Kollegen aus der Forschung zu vernetzen.</p>
<p>Der Call for Papers richtet sich an Promovierende, wissenschaftliche Mitarbeitende sowie an Masterstudierende, -absolventinnen und -absolventen, die eine akademische Karriere anstreben. Eingereicht werden können Beiträge zu allen Themen anwendungsorientierter Forschung, die sich mit den Forschungsschwerpunkten Digitaler Wandel und Nachhaltige Prozesse beschäftigen. Die Konferenzsprache ist Deutsch, es kann jedoch auch in englischer Sprache eingereicht werden.</p>
<p>Der Beitrag ist in Form eines druckfertigen Word-Vollbeitrags im Umfang von drei bis fünf Seiten für ein Poster oder einen Vortrag gemäß dem bereitgestellten Style-Sheet einzureichen. Dafür ist eine <a href="https://www.conftool.org/nwk2025/" target="_blank" rel="noreferrer">Registrierung erforderlich</a>. Angenommene Beiträge werden in einem Open-Access-Tagungsband veröffentlicht.</p>
<p>Die Einreichungsfrist endet am <strong>20. Januar 2025</strong>. Das <a href="https://www.hs-merseburg.de/nwk25" target="_blank" rel="noreferrer">Style-Sheet</a> für die Einreichung ist einzuhalten und steht zum Download bereit.</p>
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<p>On the occasion of the 25th anniversary of the Young Scientists Conference (NWK), the NWK 2025 will be held on June 19 &amp; 20, 2025. You are cordially invited to present scientific research projects and results to a broad specialist audience and to network with colleagues from research.</p>
<p>This Call for Papers is aimed at doctoral students, research assistants, Master's students and Master's graduates who are pursuing an academic career. Papers can be submitted on all topics of application-oriented research that deal with the research focus areas of digital change and sustainable processes. The conference language is German; however, papers can also be submitted in English.</p>
<p>The contribution must be submitted in the form of a print-ready Word full paper of three to five pages for a poster or presentation according to the style sheet provided. <a href="https://www.conftool.org/nwk2025/" target="_blank" rel="noreferrer">Registration </a>is required for submission at. Accepted papers will be published in an open access conference proceedings.</p>
<p>The submission deadline is January 20, 2025. The <a href="https://www.hs-merseburg.de/nwk25" target="_blank" rel="noreferrer">style sheet</a> for submission is available for download.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 20 Nov 2024 07:39:33 +0100</pubDate>
                        <title>Neuer Online-Leitfaden gibt Orientierung rund ums Thema Existenzgründung an Hochschulen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/gruendungsleitfaden-vorgestellt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem digitalen Leitfaden möchte das Projekt <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/gleihha">GLEIHHA</a> Gründungsinteressierte an der Hochschule Harz auf ihrem Weg zur Selbstständigkeit unterstützen. Von der Ideenfindung über rechtliche Fragen und Finanzierungsmöglichkeiten bis hin zur Unternehmensgründung – mit nur wenigen Klicks finden Studierende, Mitarbeitende und Almuni wichtige Antworten auf Fragen rund ums Thema Gründung. Aufgelistet werden zudem Beratungsangebote direkt an der Hochschule Harz sowie in der Region und im Land Sachsen-Anhalt. Ergänzt wird die Informationssammlung mit hilfreichen Strategien, wie eine Geschäftsgründung mit dem Studium oder Familienalltag vereinbar sein kann, einer Auflistung thematisch relevanter&nbsp; Lehrveranstaltungen sowie weiterführenden Literaturtipps. Interviews und Erfahrungsberichte von erfolgreichen Gründerinnen und Gründern runden das Angebot ab. Der <a href="https://www.gruenderwald.de/gruendungsleitfaden" target="_blank" rel="noreferrer">Gründungsleitfaden</a> ist in seiner Erstversion auf der Website des Projekts Gründerwald als Teil der Beratungsstruktur an der Hochschule Harz integriert und wird bis Ende Dezember um weitere Themenschwerpunkte ergänzt.</p>
<p>„Die unzähligen Informationen, die man für den Schritt in eine Selbstständigkeit benötigt, sind alle schon vor der Projektlaufzeit verfügbar gewesen, aber sie waren auch überall verteilt – bei Ministerien, Behörden, Finanzinstituten, Beratungsstellen oder Onlineportalen. Unser Ziel war es, diese Inhalte an einem Ort zusammenzuführen, damit Gründungsinteressierte alle relevanten Informationen verständlich aufbereitet auf einen Blick bekommen und sich selbst auf das Wesentliche konzentrieren können“, erklärt Projektleiter <a href="/hpundt">Prof. Dr. Hardy Pundt</a>. „Der Gründungsleitfaden zeichnet sich durch seine Praxisnähe und Anwenderfreundlichkeit aus. Egal, ob jemand erste Impulse sucht oder sich bereits mitten in der Planung befindet – der Leitfaden bietet in jeder Phase der Gründung wertvolle Unterstützung und hilfreiche Inhalte“, ergänzt Projektmitarbeiterin Christin Rothe, die den Online-Ratgeber federführend erarbeitet hat.</p>
<p>Offiziell vorgestellt wurde der Leitfaden im Rahmen des GLEIHHA-Gründungsforums am 13. November an der Hochschule Harz. Neben exklusiven ersten Einblicken in das Online-Tool stand vor allem der Austausch von Gründungserfahrenen und -interessierten im Vordergrund. Mit dem Projekt <a href="https://www.gruenderwald.de/gruendungsleitfaden" target="_blank" rel="noreferrer">Gründerwald</a> und dem <a href="/forschung/application-lab">Application Lab</a> stellten sich zwei Beratungsstellen der Hochschule Harz vor, zudem waren einige regionale Partner zu Gast, darunter die <a href="https://www.futureforest.de/accelerator" target="_blank" rel="noreferrer">Future Forest Initiative</a>, die Harzer Geschäftsstelle der <a href="https://www.ihk.de/magdeburg/starthilfe" target="_blank" rel="noreferrer">Industrie und Handelskammer Magdeburg</a> sowie das <a href="https://www.igz-wr.de/de/gruendungsbegleitung/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">Innovations- und Gründerzentrum im Landkreis Harz</a>.</p>
<p>Ein besonderes Highlight war die Podiumsdiskussion, bei der aktive und angehende Gründerinnen und Gründer über ihre Erfahrungen sprachen. Mit <a href="/forschung/promotion/aktuelle-promotionsvorhaben/richard-may">Richard May</a>, derzeit Promovierender an der Hochschule Harz und Mitbegründer der während der Corona-Pandemie boomenden ePassGo-App, saß der einzige Mann im Podium. Und das ganz bewusst, wie Christin Rothe sagt. „Es ist immer noch so, dass weniger Frauen gründen als Männer – und wenn, dann arbeiten sie vermehrt in Teilzeit. Deshalb war es mir wichtig, weibliche Vorbilder in den Fokus zu stellen und bei der Podiumsdiskussion verstärkt auf die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Alltag sowie das Thema Female Entrepreneurship einzugehen.“</p>
<p>Als Podiumsgäste berichteten drei Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen über ihre Gründungserfahrungen. Die ehemalige <a href="/tourismusmanagement">Tourismusmanagement</a>-Studentin Katja Börns bietet gemeinsam mit ihrem Partner unter dem Firmennamen <a href="https://waldreise-harz.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Waldreise Harz</a> außergewöhnliche Übernachtungen an und bringt dabei Geschäft und Familie mit zwei Kindern unter einen Hut. Jasmin Strnad studierte <a href="/medien-und-spielekonzeption-ma">Medien- und Spielekonzeption</a> an der Hochschule Harz und hat sich mit ihrem Team von <a href="https://uniglow-entertainment.net/" target="_blank" rel="noreferrer">UniGlow Entertainment</a> unter anderem mit einer interaktiven App für den Miniaturenpark Wernigerode und einem VR-Escape-Game an der Rappbodetalsperre einen Namen gemacht. Noch am Anfang ihrer Selbstständigkeit steht <a href="/marketingmanagement">Marketingmanagement</a>-Studentin Svenja Quelle, die mit einer Kommilitonin an einem Konzept arbeitet, Studierende und Unternehmen durch berufsvorbereitende Exkursionen schon vor dem Arbeitsstart zusammenzubringen. Ob Schwierigkeiten beim Netzwerken und finden erster wichtiger Kontaktpersonen, dem Problem der Standortsuche in Verbindung mit behördlichen Hürden bis hin zum herausfordernden Balanceakt zwischen hohem Arbeitspensum und entspannendem Privatleben – die Gründerinnen und Gründer gaben spannende Einblicke in ihre ganz persönlichen Geschichten. Im digitalen Gründungsleitfaden sind weitere <a href="https://www.gruenderwald.de/gruendungsleitfaden/gruenderinnenportraits-der-hochschule-harz" target="_blank" rel="noreferrer">Portaits von Alumni</a> der Hochschule Harz zu finden, die mit ihrer Geschäftsidee durchgestartet sind.</p>
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<p>Text und Fotos: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-6226</guid>
                        <pubDate>Tue, 12 Nov 2024 09:32:00 +0100</pubDate>
                        <title>Forschungsprojekt zur Stärkung der Hitzekompetenz gefährdeter Gruppen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/forschungsprojekt-zur-staerkung-der-hitzekompetenz-gefaehrdeter-gruppen-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Klimawandel macht sich in Sachsen-Anhalt mit längeren Hitzeperioden zunehmend bemerkbar. Für ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke ist das mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Sachsen-Anhalts Wissenschafts- und Umweltminister <a href="https://mwu.sachsen-anhalt.de/ministerium/minister" target="_blank" rel="noreferrer">Prof. Dr. Armin Willingmann</a> betont: „Wenn heiße Tage zunehmen und Hitzewellen immer länger werden, braucht es praktikable Lösungen. Dazu untersuchen die <a href="/">Hochschulen Harz</a> und <a href="https://www.h2.de/home.html" target="_blank" rel="noreferrer">Magdeburg-Stendal</a>, wie sich die Hitzekompetenz in den Regionen steigern lässt. Diese Erkenntnisse können einen wertvollen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung in Sachsen-Anhalt leisten.“ Das Wissenschaftsministerium unterstützt das Vorhaben mit insgesamt 2,5 Millionen Euro aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Nun hat der Minister den Förderbescheid an <a href="/froland">Rektor Prof. Dr. Folker Roland</a> und den Projektverantwortlichen <a href="/hpundt">Prof. Dr. Hardy Pundt</a>, der gleichzeitig Prorektor für Transfer und Digitalisierung ist, übergeben.</p>
<p>Gegenstand des Projekts ist zunächst die Datenerfassung von Auswirkungen des Klimawandels explizit auf Sachsen-Anhalt. Bei der Untersuchung sollen Regionen identifiziert werden, die künftig besonders stark von Hitzewellen und damit einhergehenden Gesundheitsgefahren betroffen sein könnten. Darauf aufbauend sollen Handlungsempfehlungen zur Steigerung der Hitzekompetenz vor Ort entwickelt werden. Für die Umsetzung des Forschungsprojekts erhält die Hochschule Magdeburg-Stendal rund zwei Millionen Euro. Die Hochschule Harz wird als Projektpartner mit 483.000 Euro unterstützt.</p>
<p>„Die Folgen des Klimawandels werden oft aus einer sehr generellen Perspektive betrachtet. Regionale oder lokale Gegebenheiten, gerade im städtischen Bereich, spielen aber eine wichtige Rolle, wenn es um die Abschätzung möglicher gesundheitlicher Auswirkungen geht“, erklärt der Geoinformatiker Pundt. Im Teilprojekt der Hochschule Harz geht es darum, auf der Grundlage bereits vorhandener Daten und Systeme sowie neu zu erhebender Informationen festzustellen, ob es räumliche Besonderheiten oder gar Muster gibt. „Dies geschieht mithilfe von Geoinformationstechnologie. Wir bereiten die Ergebnisse kartografisch auf und visualisieren sie. Damit wollen wir das Verständnis für Hitzeereignisse fördern sowie Gefahrenquellen für vulnerable Bevölkerungsteile verdeutlichen“, so der Experte weiter. Im besten Fall ließen sich die Ergebnisse dann auch auf andere Orte oder Regionen außerhalb Sachsen-Anhalts übertragen.</p>
<p>Armin Willingmann ist von dem Projekt überzeugt: „Gerade in Klimaschutzfragen ist die wissenschaftliche Begleitung unverzichtbar und ich freue mich, dass wir hier ein Verbundprojekt zweier Hochschulen unseres Landes unterstützen können, das in den kommenden Jahren entsprechende Ergebnisse liefern wird“, betont der Minister.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-6192</guid>
                        <pubDate>Fri, 08 Nov 2024 08:20:33 +0100</pubDate>
                        <title>Professoren und Promovenden geben Einblicke in ihre Forschungsarbeit</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/professoren-und-promovenden-geben-einblicke-in-ihre-forschungsarbeit</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie intensiv Professorinnen und Professoren ihr <a href="/forschung/forschungsservices/forschungssemester">Forschungssemester</a> nutzen, um wissenschaftlichen Fragen aus ihrem Interessengebiet nachzugehen, zeigt die hochschulöffentliche Veranstaltungsreihe "Never Stop (Re)Searching". Zweimal im Jahr stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ihre aktuellen Forschungsaktivitäten in Kurzpräsentationen vor. Beim jüngsten Vortragsabend am 6. November 2024 waren zudem zwei angehende Doktoranden zu Gast, die Einblicke in den Stand ihrer laufenden Dissertation gaben.</p>
<p>"Ich sehe die Veranstaltung vor allem als Austausch zwischen den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, den Fachbereichen der Hochschule und den Promovierenden. Das Format ist immer wieder eine Bereicherung", sagte <a href="/fstolzenburg">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a>, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit, bei der Eröffnung. So wurde auch die Auflage im Wintersemester 2024/25 für selbstkritische Betrachtungen der eigenen Forschung sowie rege Diskussionen mit dem Publikum genutzt. Bei einer Kaffeepause und dem anschließenden Get together konnten die Gespräche zusätzlich vertieft werden.</p>
<p>Ihre Themen vorgestellt haben:</p><ul> 	<li><a href="/nangermueller">Prof. Dr. Niels Olaf Angermüller</a>: Entwicklungen von Interner Revision und Zusammenarbeit mit dem Risikomanagement im Lichte aktueller Einflüsse</li> 	<li><a href="/sgross">Dr. Sven Groß</a>: Analyse des Mobilitätsverhaltens von Reisenden anhand von (digitalen) Datenquellen</li> 	<li><a href="/forschung/promotion/aktuelle-promotionsvorhaben/kevin-schmidtko">Kevin Schmidtko</a>: Numerische und textbasierte Determinanten von Bank Bond Emissionen</li> 	<li><a href="/pschaller">Prof. Dr. Philipp David Schaller</a>: Führen mit Auftrag - Was modernes Management von den alten Preußen lernen kann</li> 	<li><a href="/jweiss">Prof. Dr. Jens-Oliver Weiß</a>: Strategisches Management in deutschen Kommunen: Wirkungsorientierte Steuerung oder Modernisierungsmarketing?</li> 	<li><a href="/forschung/promotion/aktuelle-promotionsvorhaben/richard-may">Richard May</a>: Cyber Security in the Context of Highly-Configurable Systems in Industry 4.0 Environments<br> 	&nbsp;</li> </ul><hr>
<p>Text und Fotos: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-6211</guid>
                        <pubDate>Mon, 28 Oct 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
                        <title>Projektteam untersucht soziale Effekte von Technologie-Einsatz beim Kunststoffrecycling </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/projektteam-untersucht-soziale-effekte-von-technologie-einsatz-beim-kunststoffrecycling</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Leere Shampooflaschen, ausgelöffelte Joghurtbecher, benutzte Kaffeekapseln – jeden Tag sammeln sich unzählige Mengen von Abfall an, darunter wertvolle Kunststoffverpackungen. Diese zu recyceln, wird in Zeiten von Ressourcenknappheit, Meeresverschmutzung und Klimawandel immer wichtiger. Ob und wie Künstliche Intelligenz (KI) bei der Optimierung der Kreislaufführung von Kunststoffverpackungen helfen kann, untersucht das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Verbundprojekt <a href="https://ki-hub-kunststoffverpackungen.de/k3i-cycling/ueber" target="_blank" rel="noreferrer">K3i-Cycling</a>, in dem Universitäten, Unternehmen und Wissenschaftsinstitutionen aus ganz Deutschland zusammenarbeiten. Das beteiligte <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/k3i-cycle">Forschungsteam der Hochschule Harz</a> setzt dabei einen ganz besonderen Fokus abseits der technischen Komponenten. Die Gruppe um <a href="/ableicher">Prof. Dr. Alena Bleicher</a> untersucht, wie sehr der Einsatz von digitalen Technologien, die zukünftig auch mithilfe von KI-Tools erweitert werden könnten, Einfluss auf Prozesse sowie Mitarbeitende in Entsorgungsunternehmen hat und widmet sich damit sozialen Aspekten und ethischen Fragen.</p>
<p>„In dem Verbundprojekt geht es vorwiegend um die Technologieentwicklung. Es wird unter anderem erprobt, wie mittels GPS-Technik in Fahrzeugen und Sensorik an Abfallbehältern die Sammelrouten optimiert werden können oder wie mittels eines digitalen Modells die Abläufe innerhalb der Recyclingkette generell sowie speziell in den Sortieranlagen verbessert werden können“, ordnet Alena Bleicher das Grundanliegen des Projekts ein. „Was mich als Soziologin jedoch interessiert, sind die Menschen, die eben mit jenen Technologien arbeiten müssen und deren Arbeitsalltag sich dadurch auf verschiedene Weisen verändern könnte.“ Dabei spielten beispielsweise Fragen von Überwachung, Überforderung und Effizienz eine Rolle.</p>
<h2>Mehrwöchige Begleitung im Arbeitsalltag</h2>
<p>Um den Faktor Mensch intensiv betrachten zu können, hat sich das Projektteam an der Hochschule Harz zwei Praxispartner gesucht, die bereits im Verbundvorhaben mitwirken: das <a href="https://www.lobbe.de/" target="_blank" rel="noreferrer">private Unternehmen Lobbe in Iserlohn</a>, das unter anderem eine Müll-Sortieranlage betreibt, und das <a href="https://ead.darmstadt.de/" target="_blank" rel="noreferrer">kommunale Entsorgungsunternehmen EAD in Darmstadt</a>. Besonders intensiv sei dabei die Zusammenarbeit mit dem hessischen Eigenbetrieb für kommunale Aufgaben und Dienstleistungen (EAD) gewesen. „Das Unternehmen hat zugestimmt, dass wir dort unsere soziologische Forschung betreiben können. Wir durften die Mitarbeitenden nicht nur interviewen, sondern diese auch über einen längeren Zeitraum in ihrem Arbeitsalltag begleiten und beobachten“, erklärt Alena Bleicher.</p>
<p>Seit Mai 2023 hat die wissenschaftliche Mitarbeiterin Dr. Diana Ayeh vor Ort geforscht, ist auf Entsorgungs-Touren mitgefahren, hat mit den Mitarbeitenden im Außendienst ebenso gesprochen wie mit den Personen, die in der Verwaltung für die Digitalisierung im Unternehmen zuständig sind. „Die Besonderheit beim EAD ist, dass der Betrieb bereits sehr offen für neue Technologien ist, die im Rahmen des Projekts weiter ausgebaut werden. Die Fahrer sind beispielsweise mit Tablets ausgestattet, um auf ihren Routen die QR-Codes auf Mülltonnen scannen und ins System einspielen zu können“, erläutert Alena Bleicher. „Es gibt zudem erste Tests, Mülltonnen in Form von Unterflurcontainern mit Sensoren auszustatten, die Informationen darüber liefern, wann die Mülltonne voll ist. Mithilfe dieser Daten könnten Sammelrouten optimiert werden, indem auf strickte Fahrpläne verzichtet und stattdessen auf flexible, bedarfsorientierte Routen umgestellt wird.“</p>
<h2>Interviews offenbaren Wissenslücken und Sorge vor Mehrarbeit</h2>
<p>Doch um die technischen Details gehe es dem Projektteam an der Hochschule Harz nicht. Der Fokus liege allein auf den Auswirkungen auf den Menschen. Wie sehr digitale Technologien Einfluss auf Mitarbeitende haben können, darüber soll die Forschungsarbeit Aufschluss geben. Die notwendigen Daten werden aus eigenen Beobachtungsprotokollen und geführten Interviews entnommen. Derzeit wird dieses Material ausgewertet, auch wissenschaftliche Publikationen sind in der Vorbereitung. Für diese zeitintensive Arbeit wurde das Projektteam um die wissenschaftliche Mitarbeiterin Charlotte Benedix und die studentische Hilfskraft Lina Sofie Schöne erweitert.</p>
<p>Dabei seien Themen wie die Sorge vor Überforderung und Mehrarbeit relevant. „Mich interessiert schon seit Jahren das Phänomen des Nichtwissens und seine Rolle in Entscheidungsprozessen. Mit der Einführung von neuen Technologien können Unsicherheiten verbunden sein, wenn die Arbeit durch Technikeinsatz immer komplexer wird. Auch Wissenslücken können eine Rolle spielen“, verdeutlicht die Teilprojektleiterin. Gleichzeitig knüpfe sich die Frage zu den Auswirkungen neuer Technologien auf die Arbeitspraktiken an, beispielsweise ob Prozesse durch Technikeinsatz wirklich effektiver werden oder dieser einen Mehraufwand nach sich zieht und wie neue Technologien die Zusammenarbeit im Team verändern. Auch die Thematik einer möglichen Überwachung stehe im Raum. „Wenn beispielsweise GPS-Tracking für eine Routenoptimierung eingesetzt wird, könnte das Unternehmen nachvollziehen, wann und wo und wie lange der Fahrer anhält, ob er zum Beispiel eine nicht vorgesehene Pause einlegt. Diese Fragestellungen und die damit entstehenden Spannungsfelder werden in der Branche bereits diskustiert“, sagt Alena Bleicher. Die Interviews würden das bestätigen.</p>
<h2>Forschungsarbeit soll Diskussionsräume öffnen</h2>
<p>„Was wir anhand unserer Daten sehen, ist eine sehr aktive Auseinandersetzung der Mitarbeitenden mit digitalen Technologien“, erklärt Alena Bleicher. Denn ein reines Schwarz-Weiß-Denken gebe es an der Stelle nicht. „Es geht nicht nur um die Entscheidung, ob Technologien zum Einsatz kommen sollen oder nicht. Damit sind stets auch andere Fragestellungen verbunden wie beispielsweise danach, welche Daten genau erhoben werden sollen und wie diese tatsächlich genutzt werden. Und das ist ein Thema, was im Unternehmen besprochen und thematisert wird und womit umgegangen werden muss.“ Zukünftig werde der Einsatz von KI-gestützten Technologien ebenfalls zu Fragen führen, ist sie sich sicher. „Dazu könnnen wir aktuell jedoch nur wenige Hinweise liefern, weil die Arbeit der Verbundprojektpartner, beispielsweise zur Einführung von KI-Tools, die Abfallarten mittels Bilderkennung erfassen können, noch nicht im realen Arbeitssetting umgesetzt ist. Aber die Annahmen und Erwartungen dazu sind auch in unseren Interviews ein Thema.“</p>
<p>Ihre Hoffnung sei, dass die Arbeit ihres Projektteams zu einem höheren Verständnis davon beiträgt, wie Prozesse zur Implementierung von digitalen Technologien ablaufen und welche Auswirkungen sie nach sich ziehen. „Dabei spielt auch die Frage ökologischer Nachhaltigkeit eine zentrale Rolle, denn digitale Technologien haben diesbezüglich nicht nur Vorteile. Technik benötigt Rechenleistung, Sensoren können kaputt gehen und damit mehr Ressourcen verbrauchen als sie einsparen helfen“, regt Alena Bleicher zum Nachdenken an. Zudem sei der Technologie-Einsatz auch nicht die einzige Möglichkeit, das Recycling-Problem anzugehen. Im <a href="https://ki-hub-kunststoffverpackungen.de/ki-opti-pack/ueber" target="_blank" rel="noreferrer">Projekt KIOptiPack</a>, das wie K3I-Cycling zum vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten <a href="https://ki-hub-kunststoffverpackungen.de/ueber-das-ki-hub/hintergrund-und-ziele" target="_blank" rel="noreferrer">KI-Anwendungshub Kunststoffverpackungen</a> gehört, wird erforscht, wie Verpackungen hinsichtlich des Produktdesigns für die Wiederaufbereitung optimiert werden können. „Wenn wir durch unsere Beobachtungen und Interviews aufdecken können, dass es diese verschiedenen Ideen und Sichtweisen gibt und damit unterschiedliche Zukunftsvorstellungen verbunden sind, öffnet das auch den Raum für Diskussionen“, betont die Teilprojektleiterin. Und das sei das Hauptanliegen ihrer Forschungsarbeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Text: Karoline Klimek<br> Bild: KI-generiert mit DALL-E</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-6184</guid>
                        <pubDate>Wed, 23 Oct 2024 13:37:44 +0200</pubDate>
                        <title>Internationales EPSILON-Projekt stellt bei Präsenztreffen im Harz die Weichen für die letzten drei Arbeitsmonate</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/epsilon-arbeitstreffen-im-harz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Projekt <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/epsilon">EPSILON</a>, welches sich der Unterstützung von Data for Good Initiativen, Ehrenamtlichen und Non-profit Organisationen widmet, befindet sich auf der Zielgeraden. Das Projektteam nahm diesen Zeitpunkt zum Anlass, sich gemeinsam auf die letzten drei Arbeitsmonate sowie die Anfertigung des Abschlussberichtes vorzubereiten. Daher trafen sich am 21. und 22. Oktober 2024 Vertreterinnen und Vertreter aller Partnerorganisationen zum letzten physischen Austausch an der Hochschule Harz.</p>
<p>Die Projektbeteiligten, die aus Litauen, Portugal und Zypern anreisten, klärten gemeinsam mit der Projektkoordinatorin zunächst alle administrativen Fragen. Am zweiten Tag standen die Projektergebnisse im Fokus. Diese beinhalten neben einer Wissensplattform, einer vergleichenden Analyse europäischer Data for Good Inititiativen (D4G) und einer neuen D4G-Initiative in der baltischen Region auch Schulungsmaterialien. In den Gesprächen wurden alle Projektergebnisse zusammengeführt und die bedienungsfreundliche Darstellung auf der Wissensplattform diskutiert. Vor allem die finale Fertigstellung und die Analyse der Testdurchläufe der Lehr- und Lernmaterialien standen im Mittelpunkt der Diskussion.</p>
<p>Neben der intensiven inhaltlichen Arbeit bot ein kleines kulturelles Programm Gelegenheit zum interkulturellen Austausch und zur Stärkung der internationalen Zusammenarbeit. Alle weiteren Treffen werden nun wieder in Form der „monthly update calls“ rein virtuell stattfinden.&nbsp;</p>
<hr>
<p>Text: Grit Lehmann<br> Fotos: Karoline Klimek (3), Anna Kunzemann (1)</p>
<hr>
<p><br> <strong>English version</strong></p>
<p>The EPSILON project, dedicated to supporting Data for Good initiatives, volunteers, and non-profit organizations, is nearing completion. The project team took this opportunity to prepare for the final three months of work and the creation of the final report. Therefore, from October 21st to October 22nd, 2024, representatives of all partner organizations met for the last in-person exchange at Harz University of Applied Sciences.</p>
<p>Colleagues from Lithuania, Portugal, and Cyprus first addressed administrative matters with the project coordinator. On the second day, the partners focused on the project results, which include a knowledge platform, a comparative analysis of European Data for Good (D4G) initiatives, a new D4G initiative in the Baltic region, and training materials. During the discussions, all project results were consolidated, and the user-friendly presentation on the knowledge platform was reviewed. A key topic of discussion was the finalization and analysis of the pilot runs of the teaching and learning materials.</p>
<p>In addition to the intensive content work, a small cultural program offered the opportunity for intercultural exchange and strengthening international collaboration. All further meetings will now take place virtually in the form of "monthly update calls."</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 12:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>Dozentin und Studierende der Hochschule Harz erforschen die Einflüsse künstlicher Intelligenz auf den Studienalltag</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/ki-in-der-lehre</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Warum schwere Lehrbücher wälzen, wenn Fakten und Hintergründe ganz einfach per Knopfdruck am Computer abgerufen werden können? Warum viel Zeit in das Schreiben einer Hausarbeit stecken, wenn Tools wie ChatGPT beim Strukturieren und Ausformulieren helfen? Künstliche Intelligenz bietet enorme Vorteile im Studienalltag, bringt aber auch neue Herausforderungen für Lernende und Lehrende mit sich. Wie genau sich dieses Zusammenspiel verändert und welche Verantwortung mit dem Nutzen von KI-Tools einhergeht, hat <a href="/forschung/promotion/aktuelle-promotionsvorhaben/stefanie-krause">Stefanie Krause</a>, Dozentin am <a href="/studium/fb-automatisierung-und-informatik">Fachbereich Automatisierung und Informatik</a> und Promovendin am <a href="/forschung/promotionszentren/iwit">Promotionszentrum „Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien“</a>, gemeinsam mit den beiden internationalen Masterstudierenden Bhumi Hitesh Panchal und Nikhil Ubhe im Rahmen einer Projektarbeit erforscht.</p>
<h2>Eigene Lehrerfahrung inspirieren zum Forschungsthema</h2>
<p>„Im vergangenen Jahr ist mir in meinen Lehrveranstaltungen aufgefallen, dass Studierende die vorhandenen KI-Tools ganz unterschiedlich verwenden. Während einige sie besonders stark nutzen, haben andere kaum einen Zugang dazu und wissen gar nicht, was diese Technologien alles können“, sagt Stefanie Krause. „Ich habe deshalb angefangen, die Tools in meinen Vorlesungen vorzustellen und zu erklären, wie diese beim Lernen oder beim wissenschaftlichen Arbeiten eingesetzt werden können und vor allem, wo die Grenzen liegen.“ Damit meine sie nicht nur technische Möglichkeiten, sondern auch ethische Aspekte.</p>
<p>Da das Thema sie persönlich beschäftigte, wollte sie ihre Beobachtungen aus wissenschaftlicher Sicht überprüfen und stellte die Erforschung des Nutzungsverhaltens ins Zentrum der von ihr begleiteten Projektarbeit. Ein Semester lang ging sie zusammen mit zwei Studierenden den Fragen nach, wie häufig Studierende generative, also Inhalte erzeugende KI-Tools verwenden, für welche Zwecke sie diese einsetzen und aus welchen Gründen sie dies tun. Die Ergebnisse hat sie auf der <a href="https://aiet.org/" target="_blank" rel="noreferrer">Internationalen Konferenz über Künstliche Intelligenz in der Bildungstechnologie</a> vorgestellt, demnächst wird der Beitrag im Springer-Verlag erscheinen.</p>
<h2>KI-Tools sind bei Studierenden sehr häufig im Einsatz</h2>
<p>Grundlage der Arbeit bildet eine Umfrage unter 130 Studierenden der Hochschule Harz, von denen 115 bereits KI-Tools genutzt haben und die daher für die Analyse herausgefiltert wurden. „Ein Zehntel hat Programme wie ChatGPT, Gemini oder Copilot bislang nur ausprobiert, die große Mehrheit ist dagegen sehr vertraut mit den Technologien“, fasst Stefanie Krause zusammen. 46 Prozent gaben an, die Tools bei Bedarf mehrmals im Monat einzusetzen, beispielsweise bei nahenden Deadlines für Hausarbeiten oder Laborberichte. Wöchentlich nutzen 37 Prozent der Befragten gängige KI-Tools, weitere 8 Prozent sogar täglich. Die Anwendungsfälle reichen von reiner Information und Brainstorming bis hin zu intensiver Prüfungsvorbereitung und Unterstützung beim Schreiben von Essays.</p>
<p>„Die Studierenden gaben als Grund der Nutzung vorwiegend an, dass sie dank ChatGPT und ähnlichen KI-Assistenten sehr viel Zeit sparen und damit den Stress in ihrem Studienalltag reduzieren können“, sagt Stefanie Krause. „Gleichzeitig gab es einige Befürchtungen, dass die Fähigkeit zum kritischen Denken durch die häufige Anwendung zurückgehen könnte. Insgesamt fühlte sich die Mehrheit der Befragten aber sehr wohl, die KI-Tools für Bildungszwecke einzusetzen und hatte weniger Sorgen, dass dies problematisch sein könnte.“</p>
<h2>Verantwortungsbewusster Umgang mit KI als Lehrinhalte</h2>
<p>KI-gestützte Programme hätten jedoch nicht nur positive Effekte, meint die Promovendin. „Das ausgeprägte Nutzungsverhalten der Studierenden zeigt, wie wichtig es ist, das Thema in die Lehre einfließen zu lassen und den jungen Menschen beizubringen, wie sie die virtuellen Assistenten verantwortungsvoll einsetzen können“, betont Stefanie Krause. „Das muss aus meiner Sicht unbedingt von uns Lehrenden ausgehen, angepasst auf den jeweiligen speziellen Anwendungsfall im Fachbereich oder konkreten Studienfach.“ Denn dass KI-Tools nicht immer glaubwürdige Informationen liefern, hat Stefanie Krause bereits in einer <a href="/blog/chatgpt-vs-mensch-wie-der-chatbot-auch-mit-fehlern-ueberzeugt" target="_blank">vorherigen Forschungsarbeit</a> nachgewiesen.</p>
<p>Fragen zum Einsatz von KI bei Prüfungsleistungen müssten ebenso geklärt werden, zudem sollte ihrer Meinung nach über die Form der Leistungserbringung nachgedacht werden. „Wenn man als Prüfer nicht mehr unterscheiden kann, ob eine klassische Hausarbeit mit oder ohne KI-Unterstützung geschrieben wurde, dann ist die Note wenig aussagekräftig und fair. Aufgaben, bei denen kritisches Denken statt die Wiedergabe gesammelter Informationen gefragt ist, sind aus meiner Sicht langfristig geeignter“, gibt sie zu bedenken.</p>
<h2>Blick in die Zukunft des Lernens</h2>
<p>Um die potenziellen Einflüsse von generativer KI auf die Bildung noch greifbarer zu machen, hat sich das Autorenteam mit möglichen Zukunftsszenarien beschäftigt. Dabei werden denkbare positive und negative Effekte jeweils aus Sicht der Studierenden und der Lehrenden aufgezeigt, abhängig von der Intensität des Nutzungsverhaltens und dem Grad des Verantwortungsbewusstseins. „Eine hohe Nutzung führt in unserem Szenario beispielsweise zu einer reduzierten Arbeitsbelastung auf beiden Seiten, zieht aber ebenso eine notwendige Neuausrichtung der Bewertungskriterien nach sich und kann im schlechtesten Fall die Unehrlichkeit seitens der Studierenden fördern“, merkt Stefanie Krause an. „Eine geringe Nutzung kann die menschliche Interaktion und auch das kritische Denken fördern, was sehr positive Faktoren sind. Andererseits wird das große Potenzial im Bildungssektor nicht mal ansatzweise ausgeschöpft, was dem Anspruch an eine moderne Lehre widerspricht.“</p>
<p>Eine Empfehlung für eine ausbalancierte Nutzung von KI-Tools biete die Fortschungsarbeit bewusst nicht. Die Betrachtung der Szenarien solle zum Nachdenken über die Beziehung von Hochschulangehörigen zu KI-Tools und deren Rolle in der Bildung anregen. „Nur wenn wir die positiven und auch negativen Auswirkungen verstehen, können wir die Kraft der KI wirksam nutzen, um den Weg für eine besser informierte und befähigtere Generation von Lernenden zu ebnen“, ist sich Stefanie Krause sicher.<br> <br> &nbsp;</p>
<hr>
<p><strong>Bhumi Hitesh Panchal</strong></p>
<p>25 Jahre, aus Indien, studiert seit September 2022 <a href="/technisches-innovationsmanagement">Technisches Innovationsmanagement</a></p>
<p>„Generative KI ist derzeit ein sehr präsentes Schlagwort. Für mich war es äußerst interessant zu erfahren, wie künstliche Intelligenz eingesetzt wird. Die Projektarbeit war daher eine großartige Gelegenheit, die Anwendung zu analysieren und einige konkrete Schlussfolgerungen zu ziehen. Ich selbst nutze ChatGPT, Google Bard und Microsoft Copilot hauptsächlich zum Verstehen von Konzepten, für Zusammenfassungen, zum Übersetzen, für einige programmierbezogene Dinge und zur Ideenfindung. Generative KI wird bleiben, und es ist besser, wenn wir sie verantwortungsvoll und ethisch korrekt anwenden.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Nikhil Ubhe</strong></p>
<p>25 Jahre, aus Indien, studiert seit September 2022 Technisches Innovationsmanagement</p>
<p>„Generative KI ist ein sehr aktuelles Thema, bei dem ich selber noch viel dazulernen kann. Deshalb habe ich mich für die Projektarbeit angemeldet. Mich interessiert vor allem, welchen Einfluss die Technologie auf das kritische Denken hat. Ich selbst nutze Tools wie ChatGPT sehr gern für Recherchen, weil es mir hilft, Zeit zu sparen. Im Gegensatz zu den sehr langen Ergebnis-Listen über eine Google-Suche bekomme ich hier konkrete Daten ausgespielt, die schon vorsortiert und zusammengefasst sind. Dass unsere Arbeit zu diesem mir persönlich wichtigen Thema nun auch veröffentlicht wird, ist sehr aufregend für mich, weil es meine erste wissenschaftliche Publikation ist.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Text/Foto: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-6173</guid>
                        <pubDate>Fri, 11 Oct 2024 17:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>Lehren, forschen, leben: So gelingt eine gute Work-Life-Balance </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/lehren-forschen-leben-so-gelingt-eine-gute-work-life-balance</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“, sang einst Udo Jürgens. „Mit 66 Jahren möchte ich mein Leben einfach genau so weiterführen wie bisher“, sagt dagegen <a href="/hscheruhn">Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Scheruhn</a>. 30 Jahre lang war er Professor für <a href="/wirtschaftsinformatik">Wirtschaftsinformatik</a> an der Hochschule Harz, hat in Wernigerode gelehrt und geforscht. Ans Aufhören will er trotzdem nicht denken. „Ich habe schon immer das getan, was ich tun wollte. Und obwohl ich sehr viel Zeit an der Hochschule verbracht habe, habe ich auch eine sehr gute Work-Life-Balance gehabt“, erzählt er. „Warum sollte ich daran etwas ändern wollen?“</p>
<p>In seinem Tatendrang unterstützt werden er und ähnlich engagierte Kolleginnen und Kollegen von der Hochschule gleich auf mehreren Ebenen. „Ich freue mich, dass ich als Lehrbeauftragter weiterhin an allen drei Fachbereichen mit den Studierenden arbeiten kann. Das inspiriert meine Forschung enorm. Diese wird dank der bestehenden Sponsoringmittel der <a href="https://www.msg.group/de/" target="_blank" rel="noreferrer">msg group</a> als langjährigem Partner weiter finanziert, ich betreue noch immer zehn Mitarbeitende“, erzählt Hans-Jürgen Scheruhn. „Eigentlich hat sich mit dem Semesterwechsel also nicht viel verändert, nur die Art meines Arbeitsverhältnisses.“</p>
<h2>Besonderes Büro bietet flexible Arbeitsplätze</h2>
<p>Hans-Jürgen Scheruhn arbeitet zudem an der Hochschule Harz von einem neuen Büroarbeitsplatz aus. „Wir haben auf dem Campus in Wernigerode ein Büro eingerichtet, das ausschließlich von Professorinnen und Professoren im Ruhestand für ihre Arbeitsphasen gebucht werden kann. Der Raum ist mit zwei höhenverstellbaren Schreibtischen, sämtlicher notwendiger Computer-Technik und abschließbaren Schränken ausgestattet“, erklärt <a href="/fstolzenburg">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a>. Für den Prorektor für Forschung und Chancengleichheit ist es eine wichtige Form der Wertschätzung, dass die altersbedingt ausgeschiedenen Professorinnen und Professoren weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung arbeiten und forschen können.</p>
<p>Für diese Möglichkeit ist auch Hans-Jürgen Scheruhn dankbar. „An den Campus zu kommen, ist nicht nur eine schöne Gewohnheit. Hier fühle ich mich viel mehr verbunden mit meinen Kolleginnen und Kollegen, den Studierenden und natürlich den Aufgaben an meiner Hochschule, beispielsweise im <a href="/christlicherhochschulbeirat">Christlichen Hochschulbeira</a>t“, sagt er. Sein Zuhause bliebe auf diese Weise zudem alleinig seiner Familie und seinen Hobbys vorbehalten. „Ich habe drei Kinder, wobei zwei schon längst aus dem Haus sind. Mit meiner Tochter probe ich gern zusammen im Musikzimmer für gemeinsame Auftritte, begleite uns auf dem Klavier, spiele Gitarre und ganz frisch auch Jagdhorn. Mit meinem einen Sohn mache ich in der vorlesungsfreien Zeit - er studiert Medizin in Heidelberg und steht vor dem zweiten Staatsexamen - alte Segelschiffe wieder flott, mein zweiter ist Pilot und nimmt mich auf Langstreckenflügen auch mal im Cockpit mit“, verrät der 66-Jährige. „Ich gehe zum Ausgleich zudem gern in den kühlen Harzer Seen schwimmen, bin inlineskaten und biken oder arbeite als Skilehrer und halte mich so körperlich fit.“</p>
<h2>Forschungsarbeit ist weltweit im Einsatz</h2>
<p>Möglichst lang genug gesund bleiben, um weiterhin sein Leben genießen zu können, das sei sein größter Wunsch. Und dazu gehöre eben nicht nur die Freizeit, sondern auch der Beruf. „Ich bin Forscher. Für mich ist das eine Lebensaufgabe, eine Berufung. Das hört nicht einfach auf“, betont er. Der Zuspruch im direkten Umfeld sowie auf internationaler Ebene beflügele ihn zusätzlich, weiterzumachen. Vor allem mit seinem entwickelten Enterprise Online Guide (EOG), den er selbst als „Google Maps für Unternehmensprozesse“ bezeichnet, feiert er weltweit Erfolge. Das Tool wurde bereits an über 25 weiteren Hochschulen von Florida bis Sydney vorgestellt.</p>
<p>„Es war mir immer wichtig, auch meine eigene Lehre zu verbessern. Deshalb habe ich den EOG entwickelt. Die Studierenden können damit Abläufe und Zusammenhänge in Unternehmen nicht nur aus der rein technischen Sicht betrachten, wie es im Fach Wirtschaftsinformatik üblich ist, sondern auch mit einem Blick für betriebswirtschaftliche Aspekte“, hebt er die Besonderheit hervor. Der EOG simuliert eine Firma, wobei auf mehreren Ebenen wie der Unternehmensführung, Abteilungen oder am Arbeitsplatz einzelne Komponente, beispielsweise involvierte Mitarbeitende und genutzte Arbeitsmittel, verändert werden können, um die Auswirkungen auf die Prozesse zu veranschaulichen. So kann beispielsweise ein Aufgabenstau behoben werden, indem zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden, in einem nächsten Schritt sind dann jedoch die Auswirkungen auf die steigenden Personalkosten zu betrachten. Dabei kann sich der Nutzer durch alle Bereiche der Firma navigieren und mittels Zoomfunktion in den einzelnen Abteilungen auch Details betrachten – eben wie bei dem bekannten Online-Kartendienst.</p>
<h2>Neues Amt im akademischen Interessenverband</h2>
<p>Der EOG selbst ist produktneutral anpassbar, werde aber vorwiegend mit Prozessmanagement-Software der auf diesem Gebiet führend Firma SAP verwendet, erklärt Hans-Jürgen Scheruhn. Seit vielen Jahren ist er daher auch im SAP Academic Board DACH aktiv, wurde auf der jüngsten Sitzung <a href="https://community.sap.com/t5/beginner-corner-discussions/dach-academic-board-2024-2026-interview-mit-prof-mathis-und-prof-scheruhn/td-p/13889993" target="_blank" rel="noreferrer">als einer von zwei Sprechern für die Jahre 2025 und 2026</a> gewählt. „Damit vertrete ich zusammen mit meiner Kollegin Prof. Dr. rer. pol. Dipl.-Wirt.-Ing. Uta Mathis aus Esslingen die Interessen der Universitäts- und Hochschul-Lehrenden im deutschsprachigen Raum und stimme mich auch mit den anderen akademischen Vorständen ab, beispielsweise von der Cape Town University in Südafrika. Das macht richtig viel Spaß und ist eine große Ehre für mich“, betont er.</p>
<p>Eine seiner Aufgaben ist zudem die Organisation der jährlichen Konferenz des Verbands. Die nächste wird 2025 in Berlin und Potsdam stattfinden. Bei der jüngsten <a href="https://www.sap.com/austria/events/2024-09-03-at-sap-academic-community-conference-dach.html" target="_blank" rel="noreferrer">Tagung im September in Wien</a> wirkte er aber nicht nur im Hintergrund. Für seine mehr als zehnjährige Arbeit am EOG und die Einbeziehung des Tools zur stetigen Weiterentwicklung seiner Lern- und Lehrpläne wurde Hans-Jürgen Scheruhn mit dem Curriculum Award ausgezeichnet. „Das ist eine Art Lebenspreis für meine Arbeit im Bereich der Lehre. Ich habe mich unglaublich über diese Anerkennung gefreut“, sagt er.</p>
<h2>Aktuelle Forschungsergebnisse präsentiert</h2>
<p>Zudem hat er gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen von anderen Hochschulen sowie Unternehmen zwei wissenschaftliche Beiträge erfolgreich bei der Konferenz eingereicht. „In einem Beitrag zeigen wir am Beispiel des EOG Möglichkeiten auf, wie Unternehmen bei der Einführung und Umsetzung eines Nachhaltigkeitsmanagement unterstützt werden können“, erklärt Hans-Jürgen Scheruhn. „Der zweite Beitrag thematisiert die Zukunft der Geschäftsprozesssimulation in der wissenschaftlichen Forschung und akademischen Ausbildung. Speziell geht es darum, wie Künstlicher Intelligenz genutzt werden kann, um die Simulationen von Unternehmensprozessen zu optimieren oder automatisch Prozessmodelle, zum Beispiel mit ChatGPT, erstellen und auslesen zu lassen.“</p>
<p>Eine weitere Forschungsarbeit konnte gemeinsam mit der Humboldt-Universität zu Berlin parallel auf der renommierten <a href="https://bpm2024.agh.edu.pl/" target="_blank" rel="noreferrer">Internationalen Konferenz zum Geschäftsprozessmanagement (BPM) in Krakau</a> vorgestellt werden. „Hier betrachten wir die Herausforderungen beim Lernen und Lehren von Prozessmanagement-Systemen, die aufgrund der zugrundeliegenden hohen Datenmengen extrem komplex sind. In dem Artikel zeigen wir, wie Modelle des Enterprise Online Guide genutzt werden können, um die Navigation durch diese verflochtenen Strukturen zu erleichtern“, verdeutlicht Hans-Jürgen Scheruhn. „Dadurch können Studierende die Prozessmanagement-Systeme viel schneller durchdringen und verstehen. Und genau das ist es, was mich schon seit Jahren antreibt: in meinem Forschungsbereich Anregungen zu geben, damit Studierende und Lehrende mit neuen, noch lange nicht voll ausgeschöpften digitalen Lern- und Lehr-Formaten sowie -Konzepten und den rasanten Änderungen im Bereich der Lehre von Prozessmanagement-Systemen Schritt halten können.“&nbsp;</p>
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<p>Text und Foto: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 24 Sep 2024 16:10:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bund will Gründungsvorhaben auch an Hochschulen fördern</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/bund-will-gruendungsvorhaben-auch-an-hochschulen-foerdern</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Innovations- und Wirtschaftskraft Deutschlands nachhaltig stärken, indem junge Gründerinnen und Gründer finanziell unterstützt werden – das ist das Ziel der neuen <a href="https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-KfW/Newsroom/Aktuelles/WIN-Initiative.html" target="_blank" rel="noreferrer">WIN-Initiative</a>. Das Bündnis von Akteuren aus Politik, Wirtschaft und der Start-up-Branche hat auf der jüngsten <a href="https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Artikel/Wirtschaft/startup-germany-summit.html" target="_blank" rel="noreferrer">Startup Germany Summit</a> – einem Vernetzungstreffen der Gründungsszene – 12 Milliarden Euro als Anschubfinanzierung für Jungunternehmen in Aussicht gestellt, mit denen auch Kooperationen zwischen Hochschulen, Investoren und Unternehmen vorangetrieben werden sollen. Vor Ort zeigten unter anderem Bundeskanzler Olaf Scholz, Bundesfinanzminister Christian Lindner und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck Präsenz. Der Einladung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz ist auch Christin Rothe von der Hochschule Harz gefolgt, die sich von der Initiative wertvolle Impulse für Sachsen-Anhalt und Unterstützung für gründungswillige Studierende und Almuni erhofft.</p>
<p>Im Rahmen des Projekts <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/gleihha">GLEIHHA</a> erarbeitet Christin Rothe derzeit einen Gründungsleitfaden für die Hochschule Harz. „Während meiner Recherche und Gesprächen mit jungen Gründerinnen und Gründern ist immer wieder das Problem der Finanzierung aufgetaucht. Für den Start gibt es Förderprogramme wie <a href="https://www.exist.de/EXIST/Navigation/DE/Home/home.html" target="_blank" rel="noreferrer">EXIST</a> oder <a href="https://www.foerderdatenbank.de/FDB/Content/DE/Foerderprogramm/Land/Sachsen-Anhalt/ego-start.html" target="_blank" rel="noreferrer">ego.</a>, aber wenn das Start-Up in der Wachstumsphase einen Finanzturbo braucht, dann sind die Möglichkeiten schon deutlich geringer“, erklärt die Projektmitarbeiterin die Zusammenhänge. „Die WIN-Initiative könnte ein wichtiger Baustein werden, um innovative Geschäftsideen zu fördern.“</p>
<p>Dass von dem Maßnahmenpaket auch Start-Ups, die aus der Hochschule Harz heraus gegründet werden, profitieren können, davon ist GLEIHHA-Projektleiter Prof. Dr. Hardy Pundt überzeugt. „Mit der neuen Initiative ‚Wachstums- und Innovationskapital für Deutschland‘, kurz WIN, sollen die steuerlichen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen in Deutschland so verbessert werden, dass junge innovative Unternehmen leichter an privates Kapital kommen. Damit ist die Initiative als Ergänzung bestehender Landes- und Bundesprogramme eine ausgezeichnete Möglichkeit, Gründerinnen und Gründern gerade in der besonders schwierigen Anfangszeit finanzielle Absicherung zu ermöglichen“, betont der Prorektor für Transfer und Digitalisierung.</p>
<p>„Für die Hochschule Harz ist die Unterstützung von gründungsbereiten Studierenden und Alumni von großer Bedeutung. Wir haben bereits verschiedenen Projekte zum Thema Gründung realisiert und mit GLEIHHA und dem gründerwald 4.0 auch aktuell im Portfolio“, sagt Hardy Pundt. „Deshalb begrüßen wir die WIN-Initiative und werden die Angebote in die Beratungsleistungen für die Studierenden, die insbesondere vom <a href="/forschung/application-lab">Application Lab</a> und vom <a href="/careerservice">Career Service</a> der Hochschule durchgeführt werden, einbeziehen.“</p>
<p>Christin Rothe sieht zudem Chancen in der Zusammenarbeit mit der <a href="https://www.futureforest.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Future Forest Initiative</a> aus Blankenburg, die im Verbund mit dem Technologiepark Weinberg Campus in Halle (Saale) ab sofort Teil des 25 Standorte umfassenden de:hub-Netzwerks ist. Ziel ist es, die Geschäftswelt mit Innovationspartnern aus Wissenschaft und Gründerszene zusammenzubringen. „Die Future Forest Initiative ist bereits ein wichtiger Partner für die Hochschule Harz, vor allem im Bereich Entrepreneurship. Die Zusammenarbeit wollen wir natürlich weiterhin verfolgen und vertiefen“, bekräftigt Christin Rothe.</p>
<p>Auch die Startup Germany Summit habe sie selbst zum Vernetzen genutzt. „Es gab verschiedene Informationsstände von Initiativen, Vereinen und Verbänden, auch die Bundesländer waren vertreten und haben Beispielprojekte vorgestellt. Das hat einen sehr offenen Austausch mit Akteuren verschiedenster Branchen, der Politik und anderen Hochschulen ermöglicht, beispielsweise zum Thema KI-Nutzung für Gründungswillige oder mir bislang noch nicht bekannter Informationsquellen“, sagt sie. „Auch für den Gründungsleitfaden habe ich interessante Impulse bekommen, die ich in das Dokument einarbeiten werde.“ Das Ergebnis wird am 13. November beim GLEIHHA-Gründungsforum vorgestellt.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Julian Schache, Christin Rothe</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 28 Aug 2024 10:01:00 +0200</pubDate>
                        <title>Wissenschaftler der Hochschule Harz werden auf internationaler Konferenz für ihre revolutionäre Forschungsidee ausgezeichnet</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/wissenschaftler-auf-internationaler-konferenz-ausgezeichnet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dass aus Sonnenlicht und Windkraft Energie gewonnen werden kann, ist weithin bekannt. Bislang unbeachtet ist jedoch die Möglichkeit, mittels Temperaturunterschieden dauerhaft nutzbaren Strom für Haushalte zu erzeugen. Das wollen Prof. Dr. Rudolf Mecke und Peter Kußmann von der Hochschule Harz nun ändern. Mit ihren ersten Forschungsergebnissen haben die Experten für Energieumwandlung und -speicherung, Leistungselektronik und Regelungstechnik bereits die Fachjury auf der 22. Internationalen Konferenz für erneuerbare Energien und Stromqualität (<a href="https://www.icrepq.com/" target="_blank" rel="noreferrer">ICREPQ</a>) im spanischen Bilbao überzeugt und den Preis für das beste wissenschaftliche Poster erhalten.</p>
<p>„Der Effekt, aus Temperaturdifferenzen elektrischen Strom zu erzeugen, ist schon lange Zeit bekannt. Allerdings wird er bisher nur marginal industriell genutzt, zum Beispiel zur Versorgung autarker Sensoren in Autos mit Verbrennungsmotoren. Für die regenerative Energiegewinnung wird der Seebeck-Effekt aber noch gar nicht angewendet“, erklärt Prof. Dr. Rudolf Mecke. Dabei hätte dies durchaus einige Vorteile, denn im Gegensatz zu Photovoltaik- oder Windkraftanlagen sei man nicht auf das Vorhandensein von Sonne oder Wind angewiesen, sondern lediglich auf einen Unterschied in den Temperaturen, beschreibt der Professor am Fachbereich Automatisierung und Informatik. Dabei sei es unerheblich, ob sich Temperaturen wie im Winter im Minusbereich befinden oder wie im Sommer Plusgrade aufweisen, es komme lediglich auf eine Differenz zweier Temperaturen an.</p>
<p>Mögliche Anwendungsorte finden sich dabei nicht nur in der natürlichen Umwelt, beispielsweise durch das Vorhandensein von Erdwärme oder Sonneneinstrahlung, sondern auch auf Dächern oder an Fassaden von Gebäuden. Zudem könnten Müllverbrennungsanlagen, Blockheizkraftwerke, Wärmepumpen oder Schornsteine genutzt werden. „Mit Hilfe dieser bereits vorhandenen Wärmequellen könnten wir auch in der kalten und dunklen Jahreszeit, in der generell viel Energie fürs Heizen oder Beleuchten von Räumen benötigt wird, Strom erzeugen“, sagt Rudolf Mecke.</p>
<p>Aktuell stecke die Forschung aber noch in den Kinderschuhen. „Wir haben bisher über einen Laboraufbau unsere theoretischen Überlegungen experimentell bestätigt. Noch können wir allerdings nur wenige Watt produzieren, mit denen maximal eine LED-Lampe betrieben werden kann“, verdeutlicht Laboringenieur Peter Kußmann. „Wir wollen in einem nächsten Schritt die bisherigen Messungen auf einen größeren Leistungsbereich erweitern und mindestens genau so viel Energie erzeugen wie Mini-Solaranlagen.“ Damit sei beispielsweise der Dauerbetrieb eines haushaltsüblichen Kühlschranks abgedeckt.</p>
<p>Um die Arbeit zu vertiefen, nutzt Rudolf Mecke ab September sein <a href="/forschung/forschungsservices/forschungssemester">Forschungssemester</a>, in welchem er den Ansatz in Zusammenarbeit mit seinem Fachkollegen ausbauen und auf Zukunftsfähigkeit testen möchte. „Das ganz große Ziel ist, die fossilen Energieträger durch eine komplett grundlastfähige sowie regenerative Energiegewinnung zu ersetzen“, betont Laboringenieur Peter Kußmann. „Unsere Forschung ist dabei aber nicht als Konkurrenz zu bestehenden Techniken wie Photovoltaik oder Windkraft gedacht, sondern als zusätzlicher Baustein für die Energiewende“, ergänzt Rudolf Mecke. Wie groß das Potenzial dafür ist, sollen die kommenden Monate zeigen.</p>
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<hr>
<p>Das wissenschaftliche <a href="https://www.icrepq.com/posters/icrepq24/282-24-mecke-poster.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Poster</a> und das dazugehörige <a href="https://www.icrepq.com/icrepq24/282-24-mecke.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Paper</a> zum Thema „Thermoelektrischer Generator zur Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen“ können auf der Website der ICREPQ heruntergeladen werden.<br> &nbsp;</p>
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<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Karoline Klimek, Mike Brückmann</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 20 Aug 2024 10:09:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Harz erhält Förderung in Millionenhöhe </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/hochschule-harz-erhaelt-foerderung-in-millionenhoehe</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Über 4,89 Millionen Euro zur Stärkung der Forschungsaktivitäten kann sich die Hochschule Harz als Teil des <a href="/forschung/kat">Kompetenznetzwerks für Angewandte und Transferorientierte Forschung (KAT)</a> freuen. Die Mittel werden vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und dem Land Sachsen-Anhalt zur Verfügung gestellt, die das Gesamtvorhaben mit insgesamt 19,8 Millionen zunächst bis Ende 2027 finanzieren. Die Förderbescheide an die Verbundhochschulen, zu denen neben der Hochschule Harz auch die Hochschulen Anhalt, Magdeburg-Stendal und Merseburg gehören, hat Sachsen-Anhalts Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann am Montag, 19. August 2024, in Bernburg übergeben.&nbsp;</p>
<p>Für Willingmann ist das KAT „ein wichtiger Katalysator für den Knowhow-Transfer aus der Wissenschaft in die heimische Wirtschaft“. Denn viele kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Sachsen-Anhalt könnten sich keine eigene Forschungsabteilung leisten, betont er. "Um innovativ und wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen sie also Unterstützung – und finden diese im KAT. Die leistungsfähigen Kompetenzzentren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften mit ihren modernen Forschungslaboren decken zahlreiche Zukunftsthemen ab. Damit geben sie heimischen KMU Rückenwind für Innovation wie Weiterbildung und bereiten den Boden für Ansiedlungen und Neugründungen. KAT wirkt!“</p>
<h2>Verbundarbeit richtet sich an Bedürfnissen des Landes aus</h2>
<p>Im Rahmen des KAT-Netzwerks haben sich die vier geförderten Hochschulen für die Zusammenarbeit mit der regionalen Wirtschaft auf verschiedene Zukunftsthemen spezialisiert, die sich an der <a href="https://mwl.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/MW/MWL/04_Publikationen/02_Wirtschaft/2023-01_Regionale_Innovationsstrategie_LSA_2021-2027.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Regionalen Innovationsstrategie des Landes Sachsen-Anhalt</a> orientieren. Die Hochschule Harz punktet mit ihrer Expertise in Informationstechnologien, Automatisierung und regionale Transformation. Während die Hochschule Anhalt den Fokus auf Algenbiotechnologie sowie Ernährung, Lebensmitteltechnologie und Lebenswissenschaften legt, setzt die Hochschule Magdeburg-Stendal vor allem auf die Bereiche Leichtbau, Recycling und Abwasser. An der Hochschule Merseburg stehen Chemie, Kunststoffe und Digitalisierung im Mittelpunkt. Anfragen von Unternehmen zu Forschungskooperationen werden entsprechend der genannten Kompetenzen an die jeweilige Hochschule weitergeleitet.</p>
<p>Das KAT-Netzwerk sei nicht nur für die Hochschule Harz eine enorme Bereicherung, sondern auch für ganz Sachsen-Anhalt, bekräftigt Rektor <a href="/froland">Prof. Dr. Folker Roland</a>. "Die zurückliegenden Jahre haben mit einer Vielzahl an Kooperationen zwischen den KAT-Hochschulen und regionalen Unternehmen gezeigt, wie wirkungsvoll diese institutionsübergreifende Zusammenarbeit ist. Ich freue mich, dass die Hochschule Harz sich auch künftig den vielfältigen Herausforderungen in Sachsen-Anhalt im Rahmen des Verbundprojekts annimmt."</p>
<h2>Mit bewährten und neuen Ansätzen in die Zukunft</h2>
<p>Das Kompetenznetzwerk hat bereits 2006 seine Arbeit aufgenommen und sich seitdem stetig weiterentwickelt. Auch für die aktuelle Förderperiode stehen Veränderungen an, um die Herausforderungen der Zukunft meistern zu können. "Zu diesem Zweck wird die bisherige Netzwerkarbeit und die Antragsunterstützung für unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler um eigene Forschungsaktivitäten zu Schwerpunktthemen, ausgerichtet an den Bedürfnissen des Landes, erweitert", ergänzt der Rektor.</p>
<p>Verantwortlich für die Arbeit an der Hochschule Harz ist <a href="/fstolzenburg">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a>, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit. Für die neue Förderperiode hat sich der Projektleiter viel vorgenommen. "Um weiterhin eine Vielzahl an Drittmittelprojekten an die Hochschule holen zu können, führt das Team des 2013 im Rahmen des KAT gegründeten <a href="/forschung/application-lab">Application Labs</a> seine Arbeit im Antragsservice fort. Es wird nicht nur wie bisher für Projektideen aus den drei Fachbereichen eine konkrete Ansprechperson für die forschungsinteressierten Professorinnen und Professoren, wissenschaftlichen Mitarbeitenden und Lehrkräfte geben, sondern zukünftig auch für das Schwerpunktthema Internationalisierung", geht er ins Detail.</p>
<p>"Zudem werden die Kolleginnen und Kollegen entsprechend ihrer Themenbereiche - das ist ebenfalls neu - selbst in einem Forschungsprojekt ihrer Wahl wissenschaftlich mitarbeiten." Ergänzt werde das Dienstleistungsangebot mit der Koordination von Transferprojekten, der Begleitung von Ausgründungsvorhaben sowie der Öffentlichkeitsarbeit speziell im Bereich Wissenschaftskommunikation.</p>
<h2>Forschung bekommt noch höheren Stellenwert</h2>
<p>"Einen weiteren neuen Schwerpunkt werden die bis zu sechs KAT-eigenen Forschungsprojekte bilden", sagt Frieder Stolzenburg. Noch bis zum 16. September 2024 können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit konkreten Projektanträgen bewerben, die als Voraussetzung einen Bezug zur Regionalen Innovationsstrategie Sachsen-Anhalts und den Forschungsschwerpunkten der Hochschule haben müssen. "Bevorzugt sollten auch Praxispartner mit einbezogen werden, da KAT vor allem für gesellschaftsnahe Lösungen und Kooperationen mit kleinen und mittelständischen Unternehmen steht, die wir als Hochschule für angewandte Wissenschaften in ihrer Innovationskraft unterstützen können." Welche Ideen gefördert werden, werde in einem externen Begutachtungsverfahren entschieden.</p>
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<p>Text und Fotos: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 14 Aug 2024 11:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Studie: Wie wirksam die Hinweisschilder an Autobahnen wirklich sind </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/studie-wie-wirksam-die-hinweisschilder-an-autobahnen-wirklich-sind</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wer auf Autobahnen reist, hat sie sicher schon in vielen Varianten gesehen, die großen braunen Hinweistafeln am Straßenrand. Sie verweisen auf Städte, Sehenswürdigkeiten oder touristische Attraktionen und sollen zu einem Besuch animieren. Angesichts der Kosten für die Errichtung solcher Tafeln wird immer wieder eine öffentliche Diskussion angestoßen, ob sie überhaupt ihren Zweck erfüllen. Ein klares „Ja“ kommt von <a href="/sgross">Prof. Dr. Sven Groß</a>, Hochschullehrer für das Management von Verkehrsträgern an der Hochschule Harz. Nach seiner <a href="https://www.hs-harz.de/pressemitteilungen/touristische-unterrichtungstafeln-an-autobahnen-erstmals-untersucht" target="_top">2019 durchgeführten Studie</a> über das Wirken der Schilder an deutschen Autobahnen legt er nun vergleichend eine Betrachtung des Nachbarlands Österreich nach und zieht in seiner aktuellen Publikation <a href="https://www.narr.de/touristische-beschilderung-an-autobahnen-in-deutschland-und-%C3%96sterreich-1214-1/" target="_blank" rel="noreferrer">„Touristische Beschilderung an Autobahnen in Deutschland und Österreich – Wahrnehmung, Effekte, Entscheidungsverhalten“</a>, erschienen im UVK-Verlag, eine positive Bilanz.</p>
<h2>Schilder werden unterschiedlich intensiv wahrgenommen</h2>
<p>Wie bewusst werden die touristischen Tafeln von Autofahrern wahrgenommen? Wie gut bleiben die ausgeschilderten Ziele in Erinnerung? Und führen sie letztendlich zu einem Besuch? Diesen und weiteren Fragen ging Sven Groß 2023 im Rahmen seines letzten <a href="/forschung/forschungsservices/forschungssemester">Forschungssemesters</a> nach. Die jüngst veröffentlichten Ergebnisse seiner Studie* belegen, dass mehr als 90 Prozent der Befragten in Österreich die Schilder registrieren. Nur jeder 15. Fahrer (6,7%) und jeder 11. Beifahrer (8,8%) konnte sich gar nicht mehr erinnern, eine Tafel dieser Art gesehen zu haben.</p>
<p>Befragt nach den konkreten Motiven sinken die Zahlen jedoch. In Österreich werden die sogenannten Ankündigungstafeln in die Rubriken „kulturelle Ziele“ (braun) und „touristische Ziele“ (grün) geteilt. Mindestens eine Abbildung auf braunem Grund benennen konnten nur 55,7 Prozent der Teilnehmenden, bei den grünen Schildern waren es sogar nur 38,3 Prozent.</p>
<h2>Touristische Tafeln haben kurz-, mittel- und langfristige Wirkung</h2>
<p>Doch was bringen die Schilder dann überhaupt? „Neben dem Werbeeffekt an sich ist ein wichtiger Aspekt, wie viele Menschen aufgrund einer solchen Tafel die entsprechende Sehenswürdigkeit besuchen, dort eventuell Eintritt bezahlen oder ein gastronomisches Angebot nutzen“, ordnet Sven Groß ein. Während in Deutschland fast jeder sechste Befragte (17,1%) bereits mindestens einmal ganz spontan aufgrund einer touristischen Unterrichtungstafel von der Autobahn abgefahren ist, hat in Österreich sogar jeder fünfte Befragte (20,1%) aufgrund einer der beiden Beschilderungsformate schon einmal derart gehandelt.</p>
<p>„Neben diesen extrem kurzfristigen Effekten, konnte ich auch mittel- und langfristige Wirkungen nachweisen“, sagt Sven Groß. „Einige Teilnehmende gaben an, ein ausgeschildertes Ziel zwar nicht sofort, dafür aber zeitnah, beispielsweise auf der Rückfahrt, besucht zu haben oder es auf die allgemeine Urlaubswunschliste gesetzt zu haben. Das Potenzial für zukünftige Besuche ist demnach nicht zu unterschätzen.“</p>
<p>Und der Nutzen ebenso. Dank Eintrittsgeldern, Parkgebühren, Gastronomie, Souvenirverkäufen oder Übernachtungen würden letztendlich die Reiseziele mit ihrer lokalen Wirtschaft profitieren. „Im Einzelfall gaben die Personen, die aufgrund einer Ankündigungstafel von einer österreichischen Autobahn abgefahren sind, bis zu 100 Euro vor Ort aus, durchschnittlich waren es bei den Befragten 35 Euro“, nennt Sven Groß von ihm erhobene Zahlen, die er auch für Deutschland als vergleichbar einschätzt.</p>
<h2>Viele Faktoren zur Einschätzung der Wirksamkeit notwendig</h2>
<p>Lohnt sich folglich für die Antragsteller die Errichtung der touristischen Tafeln trotz der Investitionskosten, die laut der deutschen Autobahn GmbH inklusive Anschaffung, Montage, Wartung, Demontage und Entsorgung des Schildes sowie der Aufstellvorrichtung „in der Regel zwischen 20.000 und 40.000 Euro“ liegen? Um den Nutzen zu beurteilen, seien die in der Studie erhobenen Zahlen zu Wahrnehmung, Handlungen und durchschnittlichen Ausgaben nicht allein zu betrachten, betont Sven Groß. Denn auch das langfristige Wirken sei für eine Einschätzung nicht zu vernachlässigen.</p>
<p>„In der Psychologie gibt es den sogenannten Mere-Exposure-Effekt, der vor allem für Werbetreibende relevant ist. Er beschreibt das Phänomen, dass wir umso positiver gegenüber einer Sache eingestellt sind, je häufiger wir diese wahrnehmen“, erklärt er. In Verbindung mit seinen Recherchen und beiden Studien ist für Sven Groß deshalb eines ganz klar: „Nach allem, was ich analysiert habe, lohnen sich die Schilder definitiv!“ &nbsp;</p>
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<p></p><hr><p>
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<p></p><hr>

<p>*Der Auftrag für die Online-Befragung wurde an die bilendi GmbH vergeben, die für die Erstellung des filtergeführten Online-Fragebogens, die Rekrutierung der Probanden, die Durchführung der Datenerhebung, das Hosting des Fragebogens und der Daten während der gesamten Laufzeit der Erhebung sowie die Lieferung der Daten verantwortlich war. Der Erhebungszeitraum fand vom 17. bis 22. November 2023 statt. Zur Grundgesamtheit (n = 613) zählen deutschsprachige, in Privathaushalten lebende Internetnutzer zwischen 18 und 75 Jahren, die einen PKW und/oder ein Motorrad und/oder ein Wohnmobil regelmäßig oder gelegentlich privat verwenden oder in diesem Beifahrer sind und die in den letzten zwölf Monaten auf Autobahnen in Österreich unterwegs waren.</p>
<p></p><hr><p>
</p>
<p></p><hr>

<h2>Schon gewusst?</h2>
<p>In Deutschland gibt es laut <a href="https://www.autobahn.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Autobahn GmbH</a> schätzungsweise 3.400 Unterrichtungstafeln entlang der Autobahnen, in der Audioguide-App <a href="https://erlebnis-guide.info/" target="_blank" rel="noreferrer">„MAQNIFY Erlebnisguide“</a> der TourComm Germany GmbH &amp; Co. KG werden sogar fast 3.600 solcher Schilder auf deutscher Seite aufgelistet. In Österreich wurden 2023 nach Angaben der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (<a href="https://www.asfinag.at/" target="_blank" rel="noreferrer">ASFINAG</a>) 525 kulturelle und 598 touristische Ziele beschildert.</p>
<p>Eine Hinweistafel ist nicht für die Ewigkeit gemacht. Die Lebensdauer wird von der deutschen Autobahn GmbH auf 15 Jahre geschätzt – „und zwar für das gesamte Schild, nicht nur für die Folie“, wie ein Sprecher auf Anfrage mitteilt.</p>
<p>In Deutschland sind die braunen Schilder aktuell noch in zwei verschiedenen Größen zu finden. Grund ist die Änderung der Richtlinien für die touristische Beschilderung (RtB), die die Ausgestaltung und Aufstellung regelt. Das Schildmaß wurde nach Angaben der Autobahn GmbH „zur besseren Lesbarkeit und Erkennbarkeit der touristischen Unterrichtungstafeln“ von 2,0 Meter mal 3,0 Meter auf 2,4 Meter mal 3,6 Meter vergrößert. Zwar ist die von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen e.V. (FGSV) erarbeitete neue Version der Richtlinie bereits seit 2008 gültig, aufgrund der Langlebigkeit der Schilder sind jedoch noch ältere Schilder im Einsatz, deren Motive erst bei einer Neubeschaffung auf das um 2,64 Quadratmeter (44%) vergrößerte Format angepasst werden müssen.</p>
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<p><br> <strong>Zum Buch</strong><br> Das Buch <a href="https://www.narr.de/touristische-beschilderung-an-autobahnen-in-deutschland-und-%C3%96sterreich-1214-1/" target="_blank" rel="noreferrer">„Touristische Beschilderung an Autobahnen in Deutschland und Österreich – Wahrnehmung, Effekte, Entscheidungsverhalten“</a> ist in seiner zweiten, stark erweiterten Auflage im UVK-Verlag erschienen. Im Vergleich zur ersten Auflage aus dem Jahr 2020 wurden die Studienergebnisse der aktuellen Befragung österreichischer Autofahrer eingearbeitet und mit den Daten aus Deutschland in Bezug gesetzt. Zudem wurde das Buch um neue Beiträge zur Antragstellung sowie zu einem digitalen Erlebnisguide speziell zu den ausgeschilderten Sehenswürdigkeiten ergänzt. Die Publikation umfasst 187 Seiten und ist für 39,99 Euro als Printversion (IBAN 978-3-381-12141-0) erhältlich.</p>
<p><strong>Zum Autor</strong><br> Prof. Dr. Sven Groß hat Fremdenverkehrsgeographie/Angewandte Geographie an der Universität Trier sowie Raumplanung an der TU Dortmund studiert. Anschließend arbeitete der Diplom-Ingenieur mehrere Jahre als Unternehmens- und Kommunalberater, als persönlicher Referent des Bürgermeisters von Bad Dürkheim sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Tourismuswirtschaft an der TU Dresden. 2004 hat er an der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ der TU Dresden promoviert und ist seit 2005 Professor für Management von Verkehrsträgern an der Hochschule Harz. Seit Oktober 2023 ist er zudem Fellow des Deutschen Instituts für Tourismusforschung an der FH Westküste.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 27 Jun 2024 09:22:00 +0200</pubDate>
                        <title>Von E-Bike bis Mobilität auf Abruf – Wie Touristen heute reisen </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/von-e-bike-bis-mobilitaet-auf-abruf-wie-touristen-heute-reisen-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ob in der Luft, auf dem Land oder zu Wasser – die verkehrstechnischen Möglichkeiten, die Welt zu bereisen, reichen weit über Flugzeug, Auto und Kreuzfahrtschiff hinaus. Und sie werden immer moderner und individueller, wie <a href="/sgross">Prof. Dr. Sven Groß</a>, Hochschullehrer für das Management von Verkehrsträgern an der Hochschule Harz, in seiner jüngsten Veröffentlichung belegt. Das <a href="https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838588377" target="_blank" rel="noreferrer">„Handbuch Tourismus und Verkehr“</a> ist sieben Jahre nach der zweiten Auflage in einer komplett überarbeiteten und erweiterten Ausgabe im utb-Verlag erschienen. Es dient vor allem Studierenden als einführende Literatur in die Tourismus- und Verkehrswissenschaften. Zudem bietet es Verkehrsunternehmen einen umfassenden Überblick über moderne Strategien und Konzepte des touristischen Reisens.</p>
<p>„Ein etabliertes Lehrbuch sollte alle paar Jahre überarbeitet werden, um up to date zu bleiben“, betont Sven Groß. „Die gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Personenbeförderung wurden beispielweise erst im vergangenen Jahr aktualisiert, der Stand der Forschung entwickelt sich stetig weiter und auch das Reiseverhalten der Menschen passt sich den neuen Möglichkeiten an. Wenn das Wissen wächst, dann brauchen wir Lehrmaterialien, die diese Veränderungen widerspiegeln, um eine moderne Lehre anbieten zu können.“</p>
<p>Knapp ein Jahr lang hat Sven Groß an der Aktualisierung seines Lehrbuches gearbeitet. Auf fast 500 Seiten bereitet der Autor die theoretischen Grundlagen von Tourismus sowie Verkehr auf. Im Detail geht er zudem auf unterschiedliche Fortbewegungsmittel von Mietwagen bis Luxusdampfer ein und ergänzt diese um aktuelle Entwicklungen. „Das Thema E-Bike ist beispielsweise neu hinzugekommen. Hier habe ich unter anderem Forschungsergebnisse der Fachhochschule Westküste eingearbeitet, wo ich <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/forscher-der-hochschule-harz-unterstuetzt-deutsches-institut-fuer-tourismusforschung" target="_blank">Fellow des Deutschen Instituts für Tourismusforschung</a> bin“, erklärt der 54-Jährige.</p>
<p>„Ein weiterer Trend unserer Zeit ist der sogenannte Linienbedarfsverkehr. Dieser hat vor allem im städtischen Raum an Bedeutung gewonnen, erste Ansätze zeigen sich zudem in ländlichen Regionen“, betont Sven Groß. „Dort, wo sich ein engmaschiger Linienverkehr nicht lohnt, sind alternative Konzepte gefragt, die ein flexibles und gleichzeitig nachhaltiges Reisen unabhängig von festen Fahrplänen ermöglichen.“ Ein Vorzeigebeispiel - das <a href="https://www.badhindelang.de/urlaub/emmi-mobil" target="_blank" rel="noreferrer">EMMI-MOBIL </a>- habe er im vergangenen Winterurlaub im Allgäu selbst ausprobieren können: „Man bucht per App, wird mit einem elektrischen Kleinbus abgeholt und, je nach Wünschen weiterer Fahrgäste, auf einer individuell geplanten Route ans Ziel gebracht.“ Dass neue Ansätze gefragt sind, zeige zudem das Projekt <a href="https://www.kreis-hz.de/de/presseinformationen/harzbewegt-sorgt-fuer-zusatzbusse-auf-der-stadtlinie-12-in-halberstadt.html" target="_blank" rel="noreferrer">„harzbewegt“</a>, das 2024 in seiner Heimat gestartet ist.</p>
<p>Neben harten Fakten und wissenschaftlich untermauerten Analysen zum Mobilitätsverhalten hat Sven Groß auch Marketingstrategien von Verkehrsunternehmen betrachtet. So streut er immer wieder Empfehlung für Podcasts oder Video-Kanäle ein, die besonders unterhaltsam und informativ die Lust aufs Reisen wecken. „Damit möchte ich vor allem die Studierenden abholen, die auf diese Weise einen noch leichteren Zugang zum Thema finden sollen“, sagt Sven Groß. Sein Handbuch dient übrigens nicht nur in den drei Tourismusstudiengängen am <a href="/studium/fb-wirtschaftswissenschaften">Fachbereich Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Harz als Lehrmaterial, sondern auch an anderen deutschsprachigen Hochschulen.</p>
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<p><strong>Zum Buch</strong><br> Das <a href="https://www.utb.de/doi/book/10.36198/9783838588377" target="_blank" rel="noreferrer">„Handbuch Tourismus und Verkehr“</a> in seiner dritten, vollständig überarbeiteten und erweiterten Auflage ist im utb-Verlag erschienen. Es umfasst 478 Seiten und ist für 59,00 Euro als Printversion (IBAN 978-3-8252-8837-2) sowie als eBook (eISBN 978-3-8385-8837-7) erhältlich.</p>
<p><strong>Zum Autor</strong><br> Prof. Dr. Sven Groß hat Fremdenverkehrsgeographie/Angewandte Geographie an der Universität Trier sowie Raumplanung an der TU Dortmund studiert. Anschließend arbeitete der Diplom-Ingenieur mehrere Jahre als Unternehmens- und Kommunalberater, als persönlicher Referent des Bürgermeisters von Bad Dürkheim sowie als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Tourismuswirtschaft an der TU Dresden. 2004 hat er an der Fakultät Verkehrswissenschaften „Friedrich List“ der TU Dresden promoviert und ist seit 2005 Professor für Management von Verkehrsträgern an der Hochschule Harz. Seit Oktober 2023 ist er zudem Fellow des Deutschen Instituts für Tourismusforschung an der FH Westküste.</p>
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<p>Text und Foto: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 17:54:37 +0200</pubDate>
                        <title>So nutzen Professorinnen und Professoren ihr Forschungssemester</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/so-nutzen-professorinnen-und-professoren-ihr-forschungssemester</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine Pause vom Lehralltag und die Gelegenheit, sich intensiv praxisnahen Forschungsthemen zu widmen, bietet das <a href="/forschung/forschungsservices/forschungssemester">Forschungssemester</a> an der Hochschule Harz. Welchen Fragestellungen sich die Professorinnen und Professoren in dieser Zeit gewidmet haben und welche Erkenntnisse sie gewinnen konnten, erfahren interessierte Hochschulangehörige im Rahmen der internen Veranstaltung "Never stop (re)searching“, die am 19. Juni 2024 bereits zum 15. Mal stattgefunden hat. Dieses Mal waren zudem wieder Promovierende eingeladen, um den Stand ihrer Doktorarbeit vorzustellen.</p>
<p>„Ich freue mich sehr, dass die Hochschule Harz solche Forschungssemester ermöglicht. Das machen bei Weitem nicht alle Hochschulen. Dabei ist es eine tolle Möglichkeit, sich fokussiert mit einem konkreten Forschungsbereich zu beschäftigen, Kontakte zu knüpfen und das wiederum für die weitere Arbeit zu nutzen“, betont <a href="/jstember">Prof. Dr. Jürgen Stember</a> die Vorteile. Er nutzte die Gelegenheit bereits das zweite Mal. Mit seinem Vortrag „Die Wirtschaftsförderung in Deutschland, in Österreich und in der Schweiz – Ergebnisse einer DACH-Studie“ eröffnete er den wissenschaftlichen Austausch.</p>
<p>Ebenfalls Einblicke in ihre Forschungsarbeit gaben <a href="/tleich">Prof. Dr. Thomas Leich</a> („Digital automation systems: resilience despite variability“), <a href="/hscheruhn">Prof. Dr. Hans-Jürgen Scheruhn</a> („Lernen und Lehren von Enterprise Ressource Planning Systemen (ERP) mit Google Maps“) und <a href="/ustarker">Prof. Dr. Ulrike Starker</a> („Atmosphäreneffekte, Emotion und Komplexes Problemlösen“). Auch der Wissenschaftsnachwuchs bekam bei der diesjährigen Ausgabe eine Plattform. So stellte <a href="/forschung/promotion/aktuelle-promotionsvorhaben/maria-luise-giesecke">Maria-Luise Giesecke</a> (M.Sc.) ihre Forschungsansätze zum Thema „Atmosphärenerzeugung und ihre Effekte auf das menschliche Handeln“ vor, <a href="/forschung/promotion/aktuelle-promotionsvorhaben/arno-heinen">Arno Heinen</a> (M.A.) warf zudem die Frage „Was hat Technologieakzeptanz mit der zögerlichen Digitalisierung der deutschen Verwaltung zu tun?“ auf.</p>
<p>Während einer Kaffeepause sowie bei einem abendlichen Get together mit kleinem Imbiss konnten sich die Teilnehmenden im Anschluss an die Vortragsbeiträge in entspannter Atmosphäre über ihre Arbeit austauschen. „Diese Präsentations-Reihe gibt immer wieder spannende Einblicke in die Forschungsaktivitäten der Kolleginnen und Kollegen sowie des Wissenschaftsnachwuchses. Sie bietet den Vortragenden zudem die Gelegenheit, sich kritischen Fragen zu stellen und neue Denkansätze mitzunehmen“, sagt Gastgeber <a href="/fstolzenburg">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a>, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit. „Ich freue mich bereits jetzt auf die nächste Veranstaltung dieser Art.“</p>
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<p>Text und Fotos: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 11:17:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Harz mit vielfältigen Beiträgen auf der NWK 2024 in Mittweida vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/hochschule-harz-mit-vielfaeltigen-beitraegen-auf-der-nwk-2024-in-mittweida-vertreten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die IT-Sicherheit in Unternehmen erhöhen, digitalen Stress im Alltag abbauen, Klimaschutz an Hochschulen fördern und Virtual Reality in der Lehre nutzen – die Themen, mit denen sich Forschende der Hochschule Harz an der <a href="https://www.forschung.hs-mittweida.de/webs/24-nachwuchswissenschaftlerinnenkonferenz-am-1314-juni-2024/" target="_blank" rel="noreferrer">diesjährigen Nachwuchswissenschaftler:innenkonferenz (NWK) im sächsischen Mittweida</a> beteiligt haben, waren äußerst vielfältig. Zahlreiche positive Eindrücke und neue Erfahrungen nahmen die Projektmitarbeitenden Christin Rothe und Marc Dannemann sowie der angehende Promovend Richard May von der Veranstaltung mit.</p>
<h2>Über den Tellerrand hinausschauen</h2>
<p>Für Marc Dannemann, der sich im Projektteam von <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/digilehr">DigiLehR</a> an der Hochschule Harz mit den Möglichkeiten des digitalen Lehrens und Lernens in erweiterten Realitäten beschäftigt, war die Teilnahme an der Tagung mit einer Premiere verbunden. „Für mich war die NWK 2024 die erste Konferenz, an der ich als Alleinautor ein Paper beitragen und vorstellen konnte“, freut er sich. In seinem Vortrag „Lehren und Lernen von Mediengestaltung mit Virtual Reality“ berichtete er aus dem Forschungsprojekt und beschäftigte sich ganz explizit mit der Frage, unter welchen Voraussetzungen die VR-Technologie als Werkzeug in der Lehre von audiovisuellen Gestaltungskompetenzen genutzt werden kann. „Das entwickelte VR-Szenario wurde und wird aktuell mit Studierenden der <a href="/medieninformatik">Medieninformatik</a> erprobt und qualitativ sowie quantitativ evaluiert“, erklärt Marc Dannemann.</p>
<p>Die Konferenz in Mittweida habe er als sehr gut organisiert wahrgenommen sowie „als eine spannende Möglichkeit, sich interdisziplinär mit teils fachfremdem Publikum zu vernetzen“. Die durch das breit aufgestellte Format vermittelte und in der Willkommens-Session formulierte Botschaft „über den Tellerrand hinauszuschauen“ habe er als Einladung verstanden, Themen abseits der eigenen Forschungsinteressen aufzunehmen. „Ich bin davon überzeugt, dass sich aus den Gesprächen im Nachgang noch die ein oder andere spannende Synergie ergeben kann.“</p>
<h2>Verständliche Aufbereitung fachspezifischer Inhalte</h2>
<p>„Die NWK hat wieder eine gute Plattform für den offenen Austausch mit anderen interessierten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, vor allem angehenden Promovenden, geschaffen“, resümiert auch Richard May, der am <a href="/forschung/promotionszentren/iwit">Promotionszentrum Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien (IWIT)</a> der Hochschule Harz an seiner Doktorarbeit schreibt. Thematisch sei die Tagung sehr breit aufgestellt gewesen, was er als Bereicherung empfunden habe. So habe er spannende Themen verfolgen können, die nicht in sein Fachgebiet fallen. „Auch als Vortragender hatte man die Herausforderung, das eigene meist doch eher fachspezifische Thema möglichst verständlich und interessant zu beschreiben“, sagt er.</p>
<p>In seinem Beitrag beschäftigte er sich gemeinsam mit Co-Autor Christian Biermann (baldiger Promovend am Promotionszentrum IWIT) mit der Frage, wie Softwaresysteme, die Unternehmen zur Abbildung ihrer Prozesse - und damit zur Planung, Steuerung und Überwachung ihrer Ressourcen - nutzen, trotz hoher Anpassungsfähigkeit möglichst sicher vor Cyberangriffen gestaltet werden können. Zudem war er mit einem Posterbeitrag vertreten, in dem er neuestes Erkenntnisse aus der gemeinsamen Arbeit mit Xenia Marlene Zerweck (Master Data Science) vorstellte. Beide untersuchten mehr als 250 durch Anwendungskonfigurationen ausgelöste Sicherheits-Schwachstellen und wiesen nach, wie schwerwiegend und langjährig die Auswirkungen auf die betroffenen Systeme sein können.</p>
<h2>Vernetzung als wichtiger Faktor</h2>
<p>Ebenfalls auf der NWK präsent war Christin Rothe, die im <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/gleihha">Projekt GLEIHHA</a> an der Hochschule Harz einen Leitfaden zur Unterstützung von Gründungsaktivitäten erarbeitet. Auf der NWK war sie jedoch mit einem anderen Schwerpunkt vertreten. Die ehemalige Studentin der <a href="/wirtschaftspsychologie">Wirtschaftspsychologie </a>hat ihr entwickeltes Trainingskonzept zur Förderung der digitalen Balance im Alltag vorgestellt. Erarbeitet hat sie es im Zuge ihrer Abschlussarbeit ihres berufsbegleitenden Masterstudium im Bereich Erwachsenenbildung an der Otto-von-Guericke-Universität, die Grundlagen bildete jedoch ihr Studium an der Hochschule Harz. „Ich habe als Bachelorstudentin während der Berufsfeldorientierungen im Bereich Personalentwicklung meine Leidenschaft für die Trainingskonzeption und -durchführung entdeckt. Das hat mich so sehr geprägt, dass ich später sogar mehrere Jahre die Lehrveranstaltung Trainingskompetenz am <a href="/studium/fb-wirtschaftswissenschaften">Fachbereich Wirtschaftswissenschaften</a> übernommen habe“, erzählt sie.</p>
<p>Mit ihrem alltagsnahen Thema habe sie auf der NWK einen Nerv treffen und durch Gespräche viele neue Kontakte knüpfen können. „Die Möglichkeit, sich mit anderen Forschenden sowie generell interessierten und aufgeschlossenen Menschen zu vernetzen, ist sehr viel Wert. Ich nehme das als äußerst positive und bereichernde Erfahrung mit“, erklärt Christin Rothe. Nun möchte sie an ihrer wissenschaftlichen Karriere weiterarbeiten. Sie strebt eine Promotion an.</p>
<p>Auch das Projektteam vom <a href="/klimaplanreal">KlimaPlanReal</a> hat die NWK 2024 als Plattform genutzt. Persönlich konnten Bea Pfitzner, Anja Klinner, Prof. Dr. Andrea Heilmann und Prof. Dr. Philipp Schaller zwar nicht anwesend sein, dennoch konnten sie einen Beitrag im Tagungsband beisteuern. In diesem haben sie die Arbeit des Klimarats sowie die daraus entwickelten Maßnahmen vorgestellt, die die Hochschule Harz auf dem bereits eingeschlagenen Weg zur Klimaneutralität unterstützen sollen.</p>
<h2>Tagungsband zum Downloaden</h2>
<p>Knapp 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 22 Hochschulen und Universitäten aus ganz Deutschland sind laut Pressemitteilung der Hochschule Mittweida nach Sachsen gereist, um ihre Ergebnisse und Ansätze vorzustellen, angewandte Forschung zu erleben und sich zu vernetzen. Mehr als 150 Autorinnen und Autoren hatten zuvor wissenschaftliche Beiträgen eingereicht, von denen die besten zur Konferenz nach Mittweida eingeladen wurden. Alle angenommenen Beiträge zur NWK 2024 sind im <a href="https://www.forschung.hs-mittweida.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;g=0&amp;t=1718925280&amp;hash=be0e8c02a6c2adb8525aa6b740665594ca028e1f&amp;file=fileadmin/verzeichnisfreigaben/forschng/dokumente/Scientific_Reports/Scientific_Reports_2024/Sc_Reports_2024_03_NWK.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">digital zugänglichen Tagungsband</a> enthalten.</p>
<p>Zur Delegation der Hochschule Harz, die die <a href="/nwk2023">NWK im vergangenen Jahr</a> organisiert hat, gehörten ebenso Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit, Research Funding Manager Christian Reinboth sowie der Transferbeauftragte Thomas Lohr. Bereits im kommenden Jahr wird die Nachwuchswissenschaftler:innenkonferenz wieder nach Sachsen-Anhalt zurückkehren. Am 19. und 20. Juni 2025 richtet die <a href="https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/neuigkeiten/details/startschuss-fuer-die-nwk-2025-in-merseburg/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochschule Merseburg</a>, die auch die erste Auflage organisierte, die Tagung aus.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Raphaela Reitenberger (1), Jacob Golde/Hochschule Mittweida (2)</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 18 Jun 2024 10:14:00 +0200</pubDate>
                        <title>Care Campus Harz gGmbH und Hochschule Harz kooperieren</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/care-campus-harz-ggmbh-und-hochschule-harz-kooperieren</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutschen werden immer älter, gleichzeitig sehen nur wenige junge Menschen ihre Zukunft in einem Pflege- oder Sozialberuf. Um diese wachsende Lücke zwischen der steigenden Nachfrage nach Pflege- und Sozialleistungen und dem enormen Fachkräftemangel zu verringern, hat sich die <a href="https://www.carecampus-harz.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Care Campus Harz gGmbH</a> als trägerübergreifender Gesellschafterverbund des <a href="https://harzklinikum.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben</a>, des <a href="https://www.mutterhaus-elbingerode.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Diakonissen-Mutterhauses in Elbingerode</a>, des <a href="https://www.diako-harz.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Diakonie-Krankenhauses Harz</a> und der <a href="https://www.neinstedt.de/esn/" target="_blank" rel="noreferrer">Evangelischen Stiftung Neinstedt</a> mit der Hochschule Harz zusammengeschlossen. Mit dem gemeinsamen Projekt „New Health Heroes" sollen neue Auszubildende im Bereich Pflege und Eingliederungshilfe gewonnen und die mediale Aufmerksamkeit für weniger bekannte Ausbildungsberufe im Bereich Gesundheit und Soziales gesteigert werden.</p>
<p>„Laut dem aktuellen <a href="https://www.dak.de/dak/unternehmen/reporte-forschung/dak-pflegereport-2024_64670" target="_blank" rel="noreferrer">DAK-Pflegereport</a> ist die Personalsituation in der Pflege zunehmend angespannt. Bis 2030 gehen in fast allen Bundesländern 20 Prozent des Pflegepersonals in Rente. Es fehlt aber der Nachwuchs“, ordnet Dr. phil. Thomas Schilling, Geschäftsführer der Care Campus Harz gGmbh, die Wichtigkeit des Themas ein. Auch in Sachsen-Anhalt sei der demografische Wandel deutlich spürbar. „Seit der Wiedervereinigung ist die Bevölkerungszahl um 700.000 Personen gesunken, zusätzlich leben hier mittlerweile mehr Menschen über 65 als unter 20 Jahren.“ Es brauche ein Konzept, um die ernsthaften Herausforderungen hinsichtlich der Versorgungssicherheit zu meistern.</p>
<p>Genau an der Stelle setzt das Projekt „New Health Heroes" an. „Unser Vorhaben steht auf zwei Säulen. Wir wollen einerseits die verschiedenen Berufsbilder im Gesundheits- und Sozialwesen bekannter machen, um jungen Menschen direkte Einblicke in den Berufsalltag zu ermöglichen und das Interesse an diesen Arbeitsbereichen zu steigern“, erklärt Prof. Dr. Dirk Oberschachtsiek, der zusammen mit Prof. Dr. Andree Ehlert das Projekt seitens der Hochschule Harz unterstützt. Dazu sollen kurze Video-Clips entstehen, die die junge Zielgruppe dort abholt, wo sie unterwegs ist: in den Sozialen Medien.</p>
<p>„Natürlich wollen wir den Interessierten aber auch die Möglichkeit geben, über ein- bis zweiwöchige Praktika bei den Verbundpartnern selbst Erfahrungen zu sammeln“, betont Thomas Schilling vom Care Campus Harz. „Als zusätzlichen Anreiz wollen wir eine Möglichkeit der finanziellen Vergütung anbieten.“</p>
<p>Ob das angedachte Konzept, das in den kommenden 15 Monaten ausgearbeitet sowie in der Praxis umgesetzt und getestet werden soll, wirklich mehr junge Menschen dazu ermutigt, eine Ausbildung in einem Pflegeberuf zu beginnen, wird durch eine wissenschaftliche Begleitung und Evaluation überprüft. „Wir sind überzeugt, dass dieses Vorhaben zur Sicherung der Betreuung- und Pflege im Landkreis Harz und Umgebung beitragen kann“, zeigt sich Dirk Oberschachtsiek, Dozent am <a href="/studium/fb-wirtschaftswissenschaften">Fachbereich Wirtschaftswissenschaften</a> der Hochschule Harz, optimistisch. „Im besten Fall kann unsere Idee zu einem Modell für andere Regionen werden.“<br> &nbsp;</p>
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<p>Das Projekt „New Health Heroes“ wird im Rahmen des Förderprogramms „Demografie – Wandel gestalten“ vom Land Sachsen-Anhalt finanziell unterstützt.</p>
<hr>
<p><br> Text: Karoline Klimek<br> Foto: Hendrik Prochnow</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 13 Jun 2024 14:08:00 +0200</pubDate>
                        <title>Internationales Team macht Wissen rund um das Themenfeld Data Science für gemeinnützige Organisationen zugänglich</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/epsilon-projekttreffen-in-litauen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Daten sind heutzutage ein begehrtes Gut. Mithilfe von Zahlen und Statistiken können Trends und Entwicklungen abgeleitet und Prozesse optimiert werden. Damit nicht nur finanzstarke Unternehmen, sondern auch gemeinnützige Organisationen von der Datenwissenschaft profitieren, stellen Data Scientists als Experten auf diesem Gebiet eben jener Zielgruppe ihr Fachwissen kostenfrei zur Verfügung. Um das Engagement von Einzelpersonen und Data-for-Good-Initiativen zu unterstützen, erarbeitet das transnationale <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/epsilon">Projekt EPSILON</a> unter Leitung der Hochschule Harz eine Wissensplattform rund um die Wissenschaft mit Daten. Bei einem Treffen in Litauen haben die Partner aus Deutschland, Portugal, Zypern und Litauen über bisher Erreichtes Bilanz gezogen und anstehende Aufgaben besprochen.</p>
<p>Die in EPSILON erzielten Projektergebnissen zielen auf die Bedürfnisse verschiedener Zielgruppen ab: Unterstützt wird die Arbeit von europäischen Data-for-Good-Initiativen, Nichtregierungsorganisation und Freiwilligen. Zudem können Hochschuleinrichtungen, die einen Abschluss im Bereich Data Science anbieten, die Ergebnisse in der Lehre nutzen. Seit Beginn des Projektes im Februar 2022 entwickelte das internationale Team Arbeitsabläufe und Werkzeuge, die den Anforderungen der Zielgruppen entsprechen und richtete eine europäischen Onlineplattform ein, auf welcher das gesammelte Wissen u.a. in Form von Lehr- und Lernmaterialien abrufbar sein wird. Darüber hinaus wird in den kommenden Monaten eine neue Data-for-Good-Initiative in Litauen gegründet.</p>
<h2>Vor-Ort-Treffen mit regem Austausch</h2>
<p>Das Projektteam trifft sich einmal im Monat zu einem virtuellen Austausch. „Diese Zeit reicht jedoch nicht immer aus, um Arbeitsergebnisse genauer vorzustellen und zu besprechen“, ordnet Projektkoordinatorin Grit Lehmann von der Hochschule Harz ein. Während des zweitägigen Treffens in Litauen hatten alle Beteiligten jedoch ausgiebig Gelegenheit, den aktuellen Stand ihrer Arbeit sowie aufgetretene Herausforderungen zu präsentieren.</p>
<p>„Die litauischen Kolleginnen und Kollegen stehen zum Beispiel vor der Aufgabe, Freiwillige zu finden, die mit ihrem Wissen und ihrer Kompetenz gemeinnützige Organisationen unterstützen. Erst das Treffen vor Ort ermöglichte es uns, diese Problematik vollumfänglich zu verstehen“, erklärt Grit Lehmann. Zudem sei sich das Projektteam unsicher gewesen, wie tiefgehend das Thema Data Science in den zu erstellenden Lern- und Lehrmaterialien behandelt werden soll, die auf einer Wissensplattform öffentlich zugänglich gemacht werden sollen. „Wir sind unendlich dankbar für die gemeinsame Zeit. Ohne dieses Treffen hätten wir die Thematik nicht so schnell klären können.“&nbsp;</p>
<p>Neben dem fachlichen Austausch standen auch ein Stadtrundgang, eine Museumsführung und der Besuch der Universität in der Hauptstadt Vilnius auf dem Programm, um die Kultur des Gastgeberlandes zu erleben.&nbsp; „Das Treffen wurde von allen Beteiligten als sehr angenehm, produktiv und erfolgreich beschrieben“, freut sich die Projektkoordinatorin. „Es gab sogar den Wunsch, noch vor dem Projektende im Januar 2025 ein weiteres Vor-Ort-Treffen zu realisieren. Dann bei uns im Harz.“</p>
<h2>Weitere Veranstaltungen geplant</h2>
<p>Für das Projektteam an der Hochschule Harz, das seit Anfang des Jahres von <a href="/pschaller">Prof. Dr. Philipp Schaller</a> geleitet wird, stehen vorher jedoch zwei weitere Veranstaltungen auf der To-Do-Liste. So wird es Ende September eine Lehr- und Schulungsveranstaltung geben, bei der neun internationale Studierende am Campus in Wernigerode zu Gast sein werden, um gemeinsam mit Studierenden der Hochschule Harz ein Thema aus dem Bereich Data Science for Social Good (Datenwissenschaft für das Gemeinwohl) zu bearbeiten. „Die Teilnehmenden können hier also erste Erfahrungen in der internationalen Zusammenarbeit sammeln sowie Einblicke in die Arbeitsweise verschiedener Kulturen und das Thema Data Science erhalten“, erklärt Grit Lehmann. „Studierende, die sich für eine Teilnahme an der Veranstaltung interessieren, können sich gerne bei mir melden.“</p>
<p>Am Ende des Jahres ist zudem eine Informationsveranstaltung geplant, bei der die Projektergebnisse einem breiten Publikum vorgestellt werden. Bis zum Abschluss steht dabei <a href="/tberger">Prof. Dr. Theo Berger</a>, der die Leitung in den ersten zwei Jahren innehatte, dem Projektteam mit Rat und Tat zur Seite. Auch beim Treffen in Litauen habe der ehemalige Leiter deshalb gern teilgenommen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Das Projekt EPSILON wird im Rahmen des Förderprogramms Erasmus+ von der EU finanziert. Neben der Hochschule Harz sind die <a href="https://www.novasbe.unl.pt/en/" target="_blank" rel="noreferrer">Nova School of Business and Economics</a> der Universität Nova de Lisboa in Portugal, das <a href="https://www.cs.ucy.ac.cy/seit/the-lab/" target="_blank" rel="noreferrer">Software Engineering and Internet Technologies Laboratory (SEIT)</a> der Fakultät für Informatik der Universität Zypern sowie das <a href="https://www.knf.vu.lt/en/about-the-faculty/structure/institutes/institute-of-economics-finance-and-management" target="_blank" rel="noreferrer">Institut for Social Sciences and Applied Informatics</a> an der Fakultät Kaunas der Universität Vilnius beteiligt.</p>
<hr>
<p><br> Text: Karoline Klimek<br> Fotos: EPSILON</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 24 Apr 2024 09:32:59 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Harz begeistert auf Hannover Messe mit Drohnen-Projekt</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/hochschule-harz-begeistert-auf-hannover-messe-mit-drohnen-projekt</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die<a href="https://www.hannovermesse.de/de/hannover-messe-2024/" target="_blank" rel="noreferrer"> Hannover Messe</a> gilt als weltweit wichtigste Industriemesse, bei der sich Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Elektro- und Digitalindustrie sowie der Energiewirtschaft treffen und austauschen. Mittendrin waren diesmal auch<a href="/fstolzenburg"> Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a> und der wissenschaftliche Mitarbeiter M.Sc. Jing Liu von der Hochschule Harz. Sie haben im Themenschwerpunkt "Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen" ihre Ergebnisse des Projekts <a href="https://www.atb-potsdam.de/de/forschung/forschungsprojekte/projektsuche/projekt/projekt/weed-ai-seek" target="_blank" rel="noreferrer">weed-AI-seek</a> vorgestellt. Interessierte können noch bis Freitag, 26. April 2024, den Stand C16 "Forschung für die Zukunft" in Halle 2 besuchen und sich über das Vorhaben informieren.</p>
<p>Das Projekt weed-AI-seek, in welchem die Hochschule Harz zusammen mit dem <a href="https://www.atb-potsdam.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie</a> in Potsdam und der <a href="https://www.cis-rostock.de/" target="_blank" rel="noreferrer">CiS GmbH</a> bei Rostock ein System zum intelligenten Unkrautmonitoriung aus der Luft entwickelt, passe perfekt in das diesjährige Motto "Energizing a Sustainable Industry" (zu Deutsch: Eine nachhaltige Industrie beleben), betont Frieder Stolzenburg, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit an der Hochschule Harz. Mittels Drohne werde die Unkrautverteilung in Getreidebeständen erfasst und präzise kartiert - und das dank intelligenter Bildübertragung in Echtzeit.</p>
<p>"Die hochauflösenden Luftbilder ermöglichen es, die auf dem Feld vorkommenden Pflanzenarten zu identifizieren und zu lokalisieren. Damit ist eine gezieltere Ausbringung von Unkraut- und Ungrasbekämpfungsmittel möglich", erklärt der Wissenschaftler. "Auf diese Weise liefert das Projekt einen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln im Ackerbau und fördert somit eine nachhaltige Landwirtschaft."</p>
<p>Und das Konzept kommt an. "Bereits in den ersten Tagen stieß der Stand auf sehr großes Interesse. Wir haben sehr viele interessante Gespräche geführt und wichtige Kontakte zu potenziellen Forschungspartnern aus aller Welt geknüpft", freut sich Frieder Stolzenburg. Neben spannenden Hintergrund-Informationen können Besucher am Stand auch einen Prototyp des im Projektzeitraum entwickelten Flugroboters bestaunen. Wie dieser zum Einsatz kommt, zeigt ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lU99v50vftE" target="_blank" rel="noreferrer">Informationsvideo</a>.<br> &nbsp;</p>
<hr>
<p>Text: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 19 Apr 2024 08:23:46 +0200</pubDate>
                        <title>ITF-Jahresbericht: Warum Tourismusforschung einen hohen Stellenwert hat</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/itf-jahresbericht-warum-tourismusforschung-einen-hohen-stellenwert-hat</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie wirkt sich der Klimawandel auf den Tourismus aus? Wie hoch sind die durch Business-Events generierten wirtschaftlichen Effekte? Und warum wird Glamping in Deutschland immer beliebter? Das <a href="/itf">Institut für Tourismusforschung (ITF)</a> beschäftigt sich in enger Verknüpfung von Lehre und Forschung mit zahlreichen Fragen rund um das Reisen zu nahen und fernen Urlaubszielen. In seinem jüngst erschienenen <a href="https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/ITF/Jahresbericht_ITF_2023.pdf" target="_blank">Jahresbericht 2023</a> gibt das einzige In-Institut der Hochschule Harz einen Einblick in seine Arbeit und belegt die Bedeutung seiner Forschungsaktivitäten.</p>
<h2>Klimaschutz und Nachhaltigkeit als Kernthemen</h2>
<p>„2023 war ein besonderes touristisches Jahr. Trotz Energiekrise und Inflation blieb die Reiselust der Deutschen ungetrübt. Mit Ausgaben von fast 87 Millionen Euro für Urlaube übertrafen sie alle bisherigen Rekorde“, erklärt <a href="/hzeiss">Prof. Dr. Harald Zeiss</a>, Direktor des ITF. Vor allem Flugreisen stiegen in ihrer Beliebtheit – trotz Bewusstsein für die klimatischen Auswirkungen. „Nicht zuletzt deshalb standen in unserer Lehre Klimaschutz und Nachhaltigkeit im Vordergrund“, betont Zeiss. Zudem habe sich das ITF-Kollegium intensiv mit den Herausforderungen der nachhaltigen Destinationsentwicklung beschäftigt sowie mit der zunehmenden Rolle von Künstlicher Intelligenz auseinandergesetzt.</p>
<p>Um die Vernetzung mit Wirtschaftsakteuren zu intensivieren, wurde die Zusammenarbeit mit Praxispartnern sowohl im Bereich der Auftragsforschung als auch in Form von studentischen Projekten verfolgt. So haben beispielsweise im Sommersemester 2023 Studierende eine Kommunikationsstrategie für das Selketal mit Fokus auf eine wirksame Social-Media-Präsenz entwickelt, die Eingang in das Tourismuskonzept für das Naturschutzgebiet finden soll.</p>
<h2>Neue Studieninhalte und weitere Meilensteine</h2>
<p>Als weiteren Meilenstein in der Arbeit wird im Jahresbericht die Überarbeitung der Studienordnung aufgeführt, mit welcher die Weichen für die Weiterentwicklung der Bachelorstudiengänge <a href="/tourismusmanagement">Tourismusmanagement</a>, <a href="/tourismusmanagement-dual">Tourismusmanagement (dual)</a> und <a href="/international-tourism-studies">International Tourism Studies</a> sowie den Masterstudiengang <a href="/tourism-and-destination-management-ma">Tourism and Destination Management</a> am <a href="/studium/fb-wirtschaftswissenschaften">Fachbereich Wirtschaftswissenschaften</a> gestellt wurden. Die neu erarbeiteten Inhalte werden laut Harald Zeiss bereits im kommenden Wintersemester umgesetzt.</p>
<p>„Besonders stolz sind wir auf die Gutachtertätigkeit für den Deutschen Bundestag“, hebt Harald Zeiss einen Höhepunkt der zahlreichen Aktivitäten aus dem Jahr 2023 hervor. <a href="/sgross">Prof. Dr. Sven Groß</a>, stellvertretender ITF-Direktor und Fellow am Deutschen Institut für Tourismusforschung, hat im Oktober 2023 im Tourismusausschuss zum Thema „Tourismusforschung als Grundlage für eine zukunftsfähige Entwicklung des Tourismus“ beraten. Aber auch Studenten konnten mit besonderen Leistungen überzeugen. So holte sich Geoffrey-Daniel Fritz mit seinem Treuepunkte-Konzept für Urlauber die Auszeichnung als <a href="/blog/moderndenker-2023">Moderndenker 2023</a>, einem vom Tourismusverband Sachsen-Anhalt vergebenen Preis für junge Menschen mit innovativen Ideen.</p>
<p>Einen Überblick über weitere bedeutsame Aktivitäten des Instituts für Tourismusforschung im Jahr 2023, die neuesten Publikationen und Studien sowie Informationen zu den Studiengängen hat das ITF-Team auf 53 Doppelseiten zusammengefasst. Der Jahresbericht steht als digitale Version <a href="https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/ITF/Jahresbericht_ITF_2023.pdf" target="_blank">zum Download</a> bereit.<br> &nbsp;</p>
<hr>
<p><br> Text: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 17 Apr 2024 07:00:00 +0200</pubDate>
                        <title>Bericht blickt detailliert auf das zurückliegende Forschungsjahr</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/forschungsbericht-2023</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Rund 3,38 Millionen Euro verausgabte Drittmittel, 77 Projekte, 150 Publikationen – transparent und mit klaren Fakten präsentiert die Hochschule Harz im aktuellen <a href="/hochschule/dokumente/downloads-forschung">Forschungsbericht</a> den Stand ihrer wissenschaftlichen Arbeit. Auch wenn die Statistiken im Vergleich zu 2022 einen Rückgang verzeichnen, steht die Hochschule für angewandte Wissenschaften noch immer für vielfältige Forschung und eine starke Verbindung zu Gesellschaft und Wirtschaft.</p>
<p>So konnten laut <a href="/fstolzenburg">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a>, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit, im vergangenen Jahr ausnehmend viele Anträge auf Projektförderung gestellt werden. „Im laufenden Jahr 2024 dürften somit wieder zahlreiche neue Vorhaben ihren Anfang nehmen, darunter einige Großprojekte zur weiteren Profilierung unserer Forschungsschwerpunkte sowie mehrere für den Forschungsbetrieb wesentliche Infrastrukturvorhaben“, betont er. "Seit Jahresanfang konnten wir bereits Drittmittel im Volumen von 8 Millionen Euro einwerben."</p>
<p>Wer sich ein genaueres Bild über die Forschungsvorhaben an der Hochschule Harz verschaffen möchte, findet alle wichtigen Daten und Fakten sowie Hintergründe im vorliegenden Forschungsbericht. Zudem wird auf einzelne Projekte, Veranstaltungen und Auszeichnungen in kurzen Beiträgen detaillierter eingegangen. Das 155 Seiten starke Dokument schließt mit Porträts über die drei besonders forschungsstarken Professor*innen Prof. Dr. Axel Dreyer, Prof. Dr. Uwe Manschwetus und Prof. Dr. Jutta Müller, die 2023 in den Ruhestand verabschiedet wurden.</p>
<p><a href="https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/Forschungsberichte/Forschungsbericht_2023.pdf" target="_blank">Download Forschungsbericht 2023</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 09 Apr 2024 16:04:00 +0200</pubDate>
                        <title>Tagung zur Prozessoptimierung: Lehre liefert praktische Lösungen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/tagung-zur-prozessoptimierung-lehre-liefert-praktische-loesungen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Rahmen eines wissenschaftlichen Kolloquiums haben Studierende der Hochschule Harz und Vertreter verschiedener Unternehmen Ende März über Lösungen zur Verbesserung von nachhaltigen Unternehmensprozessen diskutiert. Eingeladen zur 2. EOG-Frühlingstagung hatte <a href="/wirtschaftsinformatik">Wirtschaftsinformatik</a>-Dozent <a href="/hscheruhn">Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Scheruhn</a>, der vor zwölf Jahren mit dem namensgebenden Enterprise Online Guide (EOG) eine Lehr- und Lernplattform entwickelt hat, mithilfe derer Strukturen, Abläufe und organisatorische Zusammenhänge in Unternehmen spielerisch durchdrungen werden können.</p>
<p>„Ich habe immer eine Möglichkeit gesucht, wie man Aspekte der sogenannten Unternehmensarchitektur auf einfache Weise und mit möglichst viel Spaß lehren und lernen kann. Und mittlerweile ist der EOG nicht nur an der Hochschule Harz im Einsatz, sondern wurde inzwischen weltweit an über 25 weiteren Hochschulen von Florida bis Sydney erfolgreich vorgestellt“, freut sich der Ideengeber über den Erfolg. An der Hochschule Harz arbeiten derzeit knapp 15 Studierende aus allen drei Fachbereichen als EOG-Team an Einsatzmöglichkeiten und Weiterentwicklungspotenzial des Tools. Während des Kolloquiums haben sie thematisch passende Ergebnisse aus ihren Bachelor- und Masterarbeiten sowie Prüfungsleistungen vorgestellt, um einen fachlichen Austausch mit den anwesenden Unternehmensvertretungen anzustoßen.</p>
<h2>EOG als Google Maps für Unternehmensprozesse</h2>
<p>Doch wie genau funktioniert der Enterprise Online Guide? Hans-Jürgen Scheruhn vergleicht das Konzept seines Ansatzes mit gängigen Online-Kartendiensten. Während Nutzer bei Google Maps und Co. ein Reiseziel im „Unternehmen Erde“ eingeben, die gewünschten Verkehrsmittel wählen, mögliche Zwischenstopps zum Umsteigen einplanen und eine der vorgeschlagenen Routen wählen, stehe beim EOG ein nachhaltiges betriebswirtschaftliches Ziel im Fokus. „Viele Firmen denken oft zu operativ und verlieren ein klares Ziel aus den Augen. Das ist, um bei unserem Vergleich zu bleiben, als würde man sich auf Google Maps bewegen, ohne zu wissen, wo man hinmöchte.“ Der EOG soll demnach auch ein Umdenken fördern, indem er beispielhaft sichtbar macht, wie einzelne Faktoren den Erfolg eines Unternehmens beeinflussen können.</p>
<p>Die Unternehmensstruktur einer fiktiven Beispielfirma dient als „Landkarte“, auf der einzelne Abteilungen als Zwischenstopps ebenso angesteuert und aus der Nähe betrachtet werden können wie involvierte Mitarbeitende und genutzte Arbeitsmittel. „Man kann sich intuitiv durch den Guide klicken, sich Bereiche und Abläufe genauer anschauen, Prozesse und Zusammenhänge verstehen und sich dadurch ein greifbares Bild von dem sehr abstrakten und komplexen Unternehmens-Ökosystem verschaffen“, verdeutlicht Hans-Jürgen Scheruhn. Dadurch werde auch mögliches Anpassungspotenzial sichtbar. „Man sieht zum Beispiel, ob in einer Abteilung zu wenig Mitarbeitende beschäftigt sind, um alle Aufgaben im gewünschten Zeitplan zu bewältigen. In einer Simulation können zudem testweise Personen und Ressourcen digital verschoben werden, um zu beobachten, wie sich diese Änderung auf die Abläufe auswirken würden.“</p>
<h2>Unterstützung von starken Partnern aus der Wirtschaft</h2>
<p>Genau diese anschauliche Darstellung mit verbundenem Mehrwert ist es auch, die Unternehmen von einer Zusammenarbeit überzeuge. „Unser Hauptsponsor ist seit Beginn an die <a href="https://www.msg.group/" target="_blank" rel="noreferrer">msg group</a> mit Sitz im bayrischen Ismaning, die sich als IT-Dienstleister auf eben solche Software-Produkte spezialisiert hat, die bei der Abwicklung von Unternehmensprozessen unterstützen. Zu ihren Kunden gehören unter anderem namhafte Versicherungs- und Finanzdienstleister sowie Automobilhersteller“, erklärt Hans-Jürgen Scheruhn. „Wir sind sehr dankbar dafür, so einen starken Partner an unserer Seite zu haben.“</p>
<p>Der Einladung zum Kolloquium sind daher auch rund 20 msg-Mitarbeitende der Abteilung Prozessmanagement um Leiter Christian Reiter, ebenfalls langjähriger Dozent an der Hochschule Harz, gefolgt, um mit den Studierenden über neue Entwicklungen und Probleme der Praxis sowie mögliche Lösungsansätze ins Gespräch zu kommen. „Meine Studierenden waren sehr dankbar über das Feedback der Fachleute zu ihren Vorträgen. Teilweise haben aber auch die msg-Mitarbeitenden gestaunt, was wir so draufhaben“, berichtet Hans-Jürgen Scheruhn stolz.</p>
<p>Auch Firmen-Mitinhaber Dr. Christoph Plügler ist extra in den Harz gereist, um an der Tagung teilzunehmen. Dieser hatte am Vortag im IGZ Wernigerode, das zugleich Tagungsort war, ein Projektoffice als Vorbereitung auf die mögliche Gründung einer eigenen Niederlassung in Wernigerode eröffnet. In dem Gemeinschaftsbüro können künftig nicht nur neue msg-Angestellte aus der Region flexibel zwischen Home-Office und Coworking-Space wechseln. „Es steht auch für Studierende offen, so dass diese hautnah in realen Projekten im Rahmen von Lehrveranstaltungen typische Aufgaben kennenlernen und an diesen bis zu zwei Semester mitarbeiten können“, betont Hans-Jürgen Scheruhn.</p>
<h2>Praktische Anwendungsbeispiele vorgestellt</h2>
<p>Ebenfalls eingeladen waren Vertreter von weiteren Partnerinstitutionen des EOG-Teams wie der <a href="https://www.fme.de/" target="_blank" rel="noreferrer">fme AG</a> aus Braunschweig und der <a href="https://www.ilsenburger-grobblech.de/de/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">Ilsenburg Grobblech (ILG)</a> der <a href="https://www.salzgitter-ag.com/de/" target="_blank" rel="noreferrer">Salzgitter AG</a>. Vor Ort waren auch Partner der Hochschule Harz im Bereich duales Studium, darunter die Firma <a href="https://www.escape-consult.de/" target="_blank" rel="noreferrer">escape Consult</a> aus Wernigerode und die <a href="https://www.arbeitsagentur.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Bundesagentur für Arbeit</a>. „Ein Student hat beispielsweise mithilfe des auch auf reale Institutionen anpassbaren EOG einen Teilbereich der Verwaltung der Bundesagentur für Arbeit dargestellt. Das Ergebnis wurde beim Kolloquium vorgestellt. Es ist einfach toll zu sehen, wie aus den vorgegebenen Möglichkeiten heraus so interessante eigene Entwicklungen entstehen“, staunt der Wirtschaftsinformatik-Dozent.</p>
<p>Ergänzt wurde die Tagung am Nachmittag mit zwei parallelen Breakout-Sessions zu den Themen Nachhaltigkeit und IT-Sicherheit, an denen vorwiegend Professorinnen und Professoren der Hochschule Harz sowie Mitarbeitende der msg teilnahmen. Während die zweite Diskussionsrunde von dem neu an die Hochschule Harz berufenen <a href="/prempel/zur-person">Prof. Dr.-Ing. Patrick Rempel</a> wissenschaftlich begleitet wurde, gaben beim Thema Nachhaltigkeit die zwei Gastredner <a href="https://uol.de/jorge-marx-gomez" target="_blank" rel="noreferrer">Prof. Dr.-Ing. Jorge Gomez</a> (Leiter des Forschungscluster Sustainability an der Karl von Oszietzki Universität Oldenburg) und der online zugeschaltet <a href="https://www.umu.se/en/staff/timotheus-kampik/" target="_blank" rel="noreferrer">Timotheus Kampik</a> (Principal Scientist und Forschungskoordinator bei der Firma <a href="https://www.sap.com/germany/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">SAP</a> sowie Adjunct Associate Professor an der Umea-Universität in Schweden) spannende Impulse.</p>
<p>Dass bei all den Fachgesprächen und -vorträgen auch die Geselligkeit nicht zu kurz kam, zeigten spontane musikalische Einlagen. „Jorge Gomez reist nie ohne seine Gitarre, wir hatten in Summe sogar drei Gitarren vor Ort. Da haben wir natürlich spontan so manches Lied angestimmt“, schmunzelt Hans-Jürgen Scheruhn. „Wir arbeiten sonst fast ausschließlich online miteinander. Sich dann endlich persönlich zu sehen, ist eben zwischenmenschlich doch ein ganz anders Gefühl.“ Diese erst zweite Tagung in der zwölfjährigen Geschichte des EOG solle daher auch nicht die letzte gewesen sein.</p>
<h2>Konkrete Pläne für weitere Zusammenarbeit</h2>
<p>Um den Enterprise Online Guide zukünftig noch stärker in die msg zu integrieren, sind unternehmensweite Workshops geplant, beispielsweise zur einheitlichen grafischen Darstellung von Unternehmensprozessen. Darüber hinaus wird Ende Mai im Rahmen der Projektwoche an der Hochschule Harz der erste Prototyp einer Security-Fallstudie mit EOG vorgestellt. Konkret werden die vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) erarbeiteten Vorgaben zum IT-Grundschutz (<a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Unternehmen-und-Organisationen/Standards-und-Zertifizierung/IT-Grundschutz/BSI-Standards/BSI-Standard-200-2-IT-Grundschutz-Methodik/bsi-standard-200-2-it-grundschutz-methodik_node.html" target="_blank" rel="noreferrer">BSI 200-2</a>) analysiert, auf das virtuelle EOG-Beispielunternehmen adaptiert und gemeinsam mit der msg und Studierenden der Hochschule Harz getestet.</p>
<p>Ebenfalls festhalten will das EOG-Team an gemeinsamen Forschungsaktivitäten mit der msg group. „Wir nehmen von Anfang an jährlich an der <a href="https://www.sap.com/austria/events/2024-09-03-at-sap-academic-community-conference-dach.html" target="_blank" rel="noreferrer">SAP Academic Community Conference DACH</a> teil, auf der sich Lehrende und Studierende von Hochschulen und Universitäten treffen, die so wie wir mit Prozessmanagement-Produkten der auf diesem Gebiet führend Firma SAP arbeiten. Für die Tagung ab 3. September 2024 in Wien wollen wir erneut Paper einreichen und unsere Ergebnisse vorstellen“, gibt Hans-Jürgen Scheruhn einen Ausblick. Gearbeitet werde derzeit zum Beispiel an der Fragestellungen, wie mit EOG die Vertrauenswürdigkeit von ChatGPT im Bereich Prozessmanagement verbessert werden kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Hans-Jürgen Scheruhn</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 Feb 2024 08:10:17 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Leitlinien für gute wissenschaftliche Praxis an der Hochschule Harz verabschiedet</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/neue-leitlinien-fuer-gute-wissenschaftliche-praxis-an-der-hochschule-harz-verabschiedet</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Harz führt mit Beschluss des Akademischen Senats vom 13.12.2023 neue Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit wissenschaftlichem Fehlverhalten ein, die klare Regeln für Forschende, Studierende und Beschäftigte festlegen. Die Leitlinien sollen sicherstellen, dass Integrität und Qualität der wissenschaftlichen Arbeit in Forschung und Lehre jederzeit gewahrt bleiben.</p>
<p>Die Leitlinien, die auf den <a href="https://ombudsman-fuer-die-wissenschaft.de/4679/neuer-dfg-kodex-leitlinien-zur-sicherung-guter-wissenschaftlicher-praxis/" title=" Neuer DFG-Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“" target="_blank" rel="noreferrer">gleichnamigen Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)</a> basieren, betonen die Werte und Normen wissenschaftlicher Arbeit und legen Maßnahmen zur Qualitätssicherung, zur Dokumentation, zur Offenlegung von Interessenkonflikten und zum Umgang mit Forschungsergebnissen fest. Ethisches Verhalten, das Zulassen kritischer Diskurse und die Vermittlung guter wissenschaftlicher Praxis an den studentischen Nachwuchs werden darin als besonders wichtig erachtet. Ein wesentliches Augenmerk liegt auch auf der transparenten Dokumentation von Forschungsprojekten sowie auf dem korrekten Umgang mit möglichen Interessenkonflikten. Die Leitlinien betonen die Verantwortung jedes Einzelnen, ethisch zu handeln, und fördern offene Debatten zur Weiterentwicklung der Wissenschaft.</p>
<p>Der Verabschiedung ging ein über ein Jahr langer intensiver hochschulinterner Diskussionsprozess unter den Stakeholder*innen der Forschung an der Hochschule Harz u.a. im Akademischen Senat und in der Forschungskommission voraus, der seitens der Stabsstelle Forschung von Thomas Lohr begleitet wurde. Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit der Hochschule Harz, freut sich über den erfolgreichen Abschluss des Verfahrens: „Die Einführung der neuen Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis ist ein entscheidender Schritt, um die Integrität unserer Forschung zu stärken. Die Leitlinien setzen klare Standards und unterstreichen unser Engagement für transparentes, ethisches und qualitätsorientiertes wissenschaftliches Arbeiten.“</p>
<p>Die Leitlinien stehen nach Login im <a href="https://www.hs-harz.de/hochschule/dokumente/downloads-forschung" title="Downloads Forschung Hochschule Harz" target="_blank">Dokumenten-Center der Stabsstelle Forschung</a> zum Download zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 13 Feb 2024 10:13:31 +0100</pubDate>
                        <title>Jetzt bewerben zur 24. NWK am 13. und 14. Juni 2024 an der Hochschule Mittweida</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/jetzt-bewerben-zur-24-nwk-am-13-und-14-juni-2024-an-der-hs-mittweida</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die Hochschule Harz im vergangenen Jahr als Gastgeberin einer erfolgreichen und gut besuchten <a href="/nwk2023">23. Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz</a> fungieren konnte, findet die 24. NWK in diesem Jahr am 13. und 14. Juni an der <a href="https://www.hs-mittweida.de/" title="Hochschule Mittweida" target="_blank" rel="noreferrer">Hochschule Mittweida</a> statt. Alle Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sind herzlich aufgefordert, ihre Beiträge bis zum 29.02.2024 einzureichen. In Frage kommen dabei Themen aller Disziplinen u.a. aus laufenden oder abgeschlossenen Drittmittelvorhaben, studentischen Projekten, Bachelor- und Masterarbeiten sowie Dissertationen. Der Call for Papers findet sich <a href="https://www.forschung.hs-mittweida.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&amp;u=0&amp;g=0&amp;t=1707873666&amp;hash=e77ed58f77ff21462d1fcc8a96648574e8ccff8f&amp;file=fileadmin/verzeichnisfreigaben/nwk_24/dokumente/NWK24-CFP.pdf" title="Call for Papers NWK 2024" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>, das Word-Template für Einreichungen <a href="https://www.forschung.hs-mittweida.de/fileadmin/verzeichnisfreigaben/nwk_24/dokumente/Template_NWK_2024.dotx" title="Template NWK 2024" target="_blank" rel="noreferrer">hier</a>.</p>
<p>Professorinnen und Professoren sowie Lehrende und Forschende mit abgeschlossener Promotion werden darüber hinaus darum gebeten, sich für das Peer-Review-Verfahren als Gutachterinnen und Gutachter zur Verfügung zu stellen. Hierfür reicht eine kurze E-Mail an <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto(%27nbjmup%2Boxl35Ait.njuuxfjeb%5C%2Fef%27);">nwk24(at)hs-mittweida.de</a> oder ein Anruf unter der 03727 58 1264 aus.</p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-6034</guid>
                        <pubDate>Tue, 19 Dec 2023 15:42:00 +0100</pubDate>
                        <title>Klimaschutz für die Zukunft: Plan liefert 50 konkrete Ideen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/klimaplan-fuer-die-hochschule-harz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Studieren, lehren, forschen – aber all das, ohne die Umwelt durch erhöhten Anreiseverkehr, Energiebedarf und Materialverbrauch zu belasten? Wie das funktionieren kann, untersucht das Verbundprojekt <a href="/klimaplanreal">KlimaPlanReal</a>, ein Zusammenschluss aus fünf Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt. Das Besondere: Studierende, Lehrende und Mitarbeitende werden aktiv mit einbezogen.</p>
<p>An der Hochschule Harz haben sich 28 von ihnen als <a href="https://www.hs-harz.de/klimaplanreal/aktuelles/hochschulklimarat-erarbeitet-51-massnahmen-fuer-den-klimaschutz-1" target="_blank">Klimarat</a> zusammengefunden, um sich an zwei Tagen auszutauschen und Ideen zur Erreichung der Treibhausgasneutralität zu sammeln. Herausgekommen sind 50 Maßnahmen, die in einen umfangreichen <a href="https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/Projektwebseiten/KlimaPlanReal/Unser_Klimaplan_fuer_die_Hochschule_Harz.pdf" target="_blank">Klimaplan</a> aufgenommen wurden. Das 58-seitige Dokument mit Hintergründen zum Projekt, der Arbeit des Klimarats und den detaillierten Umsetzungsvorschlägen in den Themenbereichen „Nachhaltige Pendel- und Geschäftsmobilität“, „Regenerativer Campus“ und „Nachhaltige Ernährung und Beschaffung“ wurde am 13. Dezember 2023 an die Hochschulleitung übergeben.</p>
<p><strong>Großes Ziel: Treibhausgasneutralität</strong></p>
<p>„Uns war es besonders wichtig, nicht hinter verschlossenen Türen zu forschen, sondern möglichst frühzeitig die Hochschulmitglieder selbst mit einzubeziehen. Schließlich sind sie es, deren Lebenswelt wir verbessern möchten“, betont Prof. Dr. Andrea Heilmann, die gemeinsam mit Prof. Dr. Philipp Schaller die Projektleitung an der Hochschule Harz übernommen hat. „Damit wollen wir auch die Akzeptanz der Maßnahmen erhöhen. Denn je mehr diese angenommen werden, desto eher erreichen wir unser großes Ziel, das wir mit der Bundesregierung teilen - den CO2-Ausstoß bis 2045 soweit gesenkt zu haben, dass Deutschland als treibhausgasneutral zählt.“</p>
<p>Für den Klimarat an der Hochschule Harz wurden 28 Hochschulmitglieder ausgelost, wobei eine möglichst repräsentative Verteilung zwischen Angestellten und Studierenden, Männern und Frauen sowie Vertretungen der drei Fachbereiche angestrebt wurde. „Mich hat diese Idee besonders überzeugt, weil dadurch ein breiter Querschnitt aller Hochschulangehörigen abgebildet wird. Es ist ein tolles Format“, hebt Rektor Prof. Dr. Folker Roland hervor. In seiner Rede bei der Übergabe des Klimaplans bekräftigte er, dass er die Arbeit und das Engagement gern unterstützen möchte. So wolle er beispielsweise eine Zusammenarbeit mit Verantwortlichen aus den Stadtverwaltungen in Wernigerode und Halberstadt sowie weiterer wichtiger Akteure initiieren.</p>
<p><strong>Unterstützung für erste Testphase gesucht</strong></p>
<p>Das unterstreicht die konsequenten Bemühungen der Hochschule Harz für den Klimaschutz. Einige der gewünschten Maßnahmen werden laut Philipp Schaller sogar bereits umgesetzt. „Wir haben uns im Projekt KlimaPlanReal zudem auf Grundlage der Klimaratsempfehlungen zwei Maßnahmen ausgewählt, die wir mit sogenannten Transformationsteams in den kommenden zwei Jahren realisieren und auf den effektiven Mehrwert und auch die Akzeptanz testen wollen“, gibt er einen Ausblick. So ist im ersten Schritt geplant, an beiden Hochschulstandorten eine Fahrrad-Sharingstation aufzubauen. „Dafür suchen wir Interessierte, egal ob intern oder extern, die sich engagieren wollen.“ Denn auch in diesem Schritt des Projekts soll dem aktiven Mitwirken ein großer Stellenwert eingeräumt werden.</p>
<p>Von dem Klimaplan und den umzusetzenden Maßnahmen erhofft sich Andrea Heilmann eine Strahlkraft über die Hochschule hinaus. „Wir wollen innerhalb von Testphasen mit verschiedenen Forschungsmethoden herausfinden, was funktioniert und was nicht, sodass wir die Lösungen auch auf andere Hochschulen, nicht nur innerhalb unseres Verbunds, übertragen können“, erklärt sie. „Aber auch, wenn Hochschulmitglieder positiv erlebte Veränderungen in ihr Privatleben integrieren und zum Beispiel öfter vom Auto aufs Fahrrad umsteigen, nachhaltiger einkaufen oder sparsamer heizen, haben wir viel erreicht.“</p>
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<p><strong>Hintergrund</strong></p>
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<p>Das Verbundprojekt „Nachhaltige Transformationspfade zur Klima­neutralität mit Planungszellen und Reallaboren“ (KlimaPlanReal) besteht aus der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (Leitung), der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie den Hochschulen Anhalt, Harz und Magdeburg-Stendal. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt KlimaPlanReal vom 01.10.2022 bis 30.09.2025 im Rahmen der Strategie „Forschung für Nachhaltigkeit" (FONA) im Förderschwerpunkt Sozial-ökologische Forschung unter dem Förderkennzeichen 01UN2203C.</p>
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<p>Bereits seit vielen Jahren stehen Nachhaltigkeit und Umweltschutz kontinuierlich im Fokus an der Hochschule Harz. Angestoßen durch die „Arbeitsgemeinschaft Nachhaltige Hochschule Harz“ wurde 2010 ein <a href="/nachhaltigkeit">Umweltmanagementsystem</a> eingeführt. Die AG wurde im Sommersemester 2020 in eine <a href="/nachhaltigkeit/kommission-nachhaltige-hs-harz">Senatskommission</a> überführt, in der gewählte Vertreter aller Hochschul-Statusgruppen – Lehrende, Mitarbeitende sowie Studierende – gemeinsam über das Nachhaltigkeitsmanagement beraten und entscheiden. Seit 2022 wird zudem im Rahmen eines Projekts ein <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/klimaschutzkonzept">Klimaschutzkonzept</a> erarbeitet. Und auch studentische Initiativen sorgen für die Umsetzung von Projekten zum Klimaschutz; in allen Fachbereichen gibt es Forschungs- und Studierendenprojekte mit Nachhaltigkeitsbezug und einmal jährlich findet die Nachhaltigkeitswoche mit besonderen Aktivitäten statt.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Tia Dell/Hochschule Harz</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-6027</guid>
                        <pubDate>Mon, 04 Dec 2023 11:31:00 +0100</pubDate>
                        <title>Internationales Leitungsteam plant Zusammenarbeit über das Projektende hinaus</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/kinesis-leitungstreffen-in-wernigerode</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Noch ein knappes halbes Jahr, dann endet das Projekt <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/kinesis">KiNESIS</a>, über welches Studierenden aus fünf Ländern Auslandsaufenthalte mit besonderem Mehrwert – einer aktiven Beteiligung an der Weiterentwicklung ländlicher Regionen – ermöglicht werden. Wie die Zeit bis dahin noch gut genutzt werden kann und wie nach dreieinhalb Jahren die internationale Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Estland, Italien, Spanien und den Niederlanden mit neuen Zielen fortgeführt werden könnte, haben die Projektleiterinnen und -leiter bei einem zweitägigen Treffen in Wernigerode besprochen.</p>
<p>„Wir haben gemeinsam überlegt, welche Aspekte wir verbessern können und wo wir noch Schwerpunkte bis zum Ende des Projekts im Juni 2024 setzen können“, erklärt <a href="/aheilmann">Prof. Dr. Andrea Heilmann</a>, Projektleiterin an der Hochschule Harz. So sind unter anderem Vor- und Nachteile der sehr unterschiedlichen Längen der Auslandsaufenthalte von eineinhalb Wochen bis hin zu zwei Monaten ausgewertet worden.</p>
<p>Zudem haben die Projektverantwortlichen besprochen, welche Themen für eine mögliche zukünftige Zusammenarbeit von besonderem Interesse für die Entwicklung der Regionen sein könnten. „Wir haben interessante Ansätze gefunden“, betont Andrea Heilmann. „Das Projekt selbst können wir nicht weiterführen, wir wollen aber darauf aufbauen und haben sich daraus ergebende Forschungsthemen ebenso diskutiert wie eine mögliche Erweiterung des Verbundes.“ Derzeit sind 13 Partnerinstitutionen, darunter fünf Hochschulen, in das Projekt involviert. „Zudem haben wir uns über geeignete Förderprogramme der EU beraten.“</p>
<p>Das Treffen in Wernigerode hätten alle Teilnehmenden als sehr konstruktiv empfunden, erzählt die Projektleiterin. „Die Atmosphäre in der <a href="/hochschule/einrichtungen/studentische-begegnungsstaette">StuBe</a> hat dazu maßgeblich beigetragen. Es ist ein kreativer Raum, in dem man gern an Ideen feilt.“ Nachmittags wurde bei Weihnachtsgebäck und Kaffee, abends mit Pizza auf dem Teller über den aktuellen Stand und die Zukunft des Projekts gesprochen. „Wir wollten einfach die Zeit so produktiv wie möglich nutzen und intensiv an den Themen arbeiten.“ Ein wenig touristisches Programm durfte dennoch nicht fehlen. So klang der zweite Tag mit einem gemütlichen Besuch auf dem Wernigeröder Weihnachtsmarkt aus. Ende Mai soll ein Treffen mit angeschlossener Konferenz in Neapel den Projektabschluss bilden.</p>
<p>„Bis dahin versuchen wir noch weitere Studierende zu motivieren, ins Ausland zu gehen und an einem Austausch im Rahmen unseres Projekts teilzunehmen“, ruft Andrea Heilmann zur Bewerbung auf. Jede Reise ist mit einer speziellen Aufgabenstellung verbunden, für deren Erfüllung die Studierenden mit Unternehmen und Verwaltungen der Regionen eng zusammenarbeiten. Erst im November dieses Jahres waren <a href="/blog/studierende-wollen-ueber-laendergrenzen-hinweg-regionen-verbinden">Studierende aus den Niederlanden und Italien in Wernigerode zu Gast</a>, um an einem Konzept für ein Co-Working-Space beziehungsweise eine Marketingstrategie für den Pilgerweg Via Romea Germanica zu arbeiten.</p>
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<p>JETZT FÜR AUSLANDSAUFENTHALT BEWERBEN</p>
<p>Für das kommende halbe Jahr sucht das KiNESIS-Team der Hochschule Harz noch Studierende, die an einem Austausch interessiert sind. Es ist sowohl ein mehrwöchiger als auch ein mehrmonatiger Auslandsaufenthalt in Italien, Spanien, den Niederlanden oder Estland möglich.</p>
<p>Eine Übersicht über angebotene Themen gibt es hier: <a href="https://www.kinesis-network.eu/homesite/522/1/open-vacancies.html" target="_blank" rel="noreferrer">Offene Praktikumsstellen</a></p>
<p>Vor der Bewerbung sollten sich Studierende bei Projektkoordinatorin Dr.-Ing. Ute Urban melden, um offene Fragen zu klären und weitere Schritte abzustimmen.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Madeleine Gänge</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-6012</guid>
                        <pubDate>Mon, 20 Nov 2023 09:47:00 +0100</pubDate>
                        <title>Wie Forschung und Politik das Leben auf dem Land attraktiver machen wollen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/dorfladen-symposium-2023</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Idyllisch, ruhig, nachbarschaftlich – das Leben auf dem Land verspricht ein Dasein abseits des anonymen Großstadttrubels. Doch das Bild bröckelt angesichts maroder Infrastruktur, fehlender Freizeitangebote und immer weniger Einkaufsmöglichkeiten. Unter dem Titel <a href="/forschung/tagungen/dorfladen-symposium-2023">„Nahversorgung im Wandel: Dorfläden für die Zukunft gestalten“</a> hat die Hochschule Harz am 16. November 2023 zum Symposium eingeladen, um sich mit eigenen Forschungsergebnissen, externen Gastbeiträgen und viel Zeit zum Austausch diesem gesellschaftlich relevanten Thema zu widmen.</p>
<p>„Was ist, wenn der letzte Friseursalon, die letzte Dorfkneipe, der letzte Supermarkt schließt?“, stößt Prof. Dr. Hardy Pundt, der gemeinsam mit Prof. Dr. Andrea Heilmann die Tagungsleitung des Dorfladen-Symposiums übernommen hat, in seiner Begrüßungsrede zum Nachdenken an. „Diese Frage beschäftigt uns alle“, ist er sich sicher. Das würden nicht nur die wachsende Anzahl an Studien oder Initiativen zum Aufbau von Dorfläden zeigen, sondern auch das hohe Interesse an der Fachkonferenz. Angestoßen hatte den Austausch das <a href="https://mastd.rlp.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Ministerium für Arbeit, Soziales, Transformation und Digitalisierung in Rheinland-Pfalz</a>. Letztendlich saßen Vertreterinnen und Vertreter von zehn Ministerien aus sieben Bundesländern ebenso im Publikum wie Verantwortliche aus Kommunalverwaltungen und Beratungsstellen.</p>
<h3>Praxisbeispiele voller Erkenntnisse, Erfolge und Misserfolge</h3>
<p>An der Hochschule Harz hat die Demografiefolgeforschung einen großen Stellenwert. Im Rahmen von praxisnahen Projekten haben sich in den zurückliegenden Jahren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf die Suche nach Lösungen von Problemstellungen begeben, die sich aus der demografischen Entwicklung ergeben. In mehreren Kurzvorträgen wurden im Symposium bisherige Erkenntnisse, Erfolge und auch Misserfolge präsentiert.</p>
<p>So stellte Prof. Dr. Georg Felser, Professor für Markt- und Konsumpsycholgie, seine Erfahrungen aus dem <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/nachbar">LEADER-Projekt NAcHBaR</a> vor, in dem der Bedarf an Nahversorgungsangeboten und sozialen Treffpunkten in Brachwitz bei Halle im Rahmen einer Machbarkeitsstudie in Kooperation mit dem <a href="https://brachwitzeralpen.wordpress.com/" target="_blank" rel="noreferrer">Verein Brachwitzer Alpen</a> ermittelt wurde. In Gruppendiskussionen, Interviews und Workshops wurden die Bedürfnisse der rund 930 Einwohnerinnen und Einwohner aufgenommen. Neben einer durchgängigen Busverbindung nach Halle und einer hausärztlicher Versorgung fehle vor allem ein Dorfladen, so das Ergebnis. „Der Dorfladen ist dabei aber nur eine Überschrift, die für so viel mehr steht“, ordnet der Projektleiter ein – für einen Treffpunkt, für ein größeres Miteinander. Ein Dorfladen ist am Ende nicht aufgebaut worden, dafür sind die Bewohner aber anderweitig aktiv in der Ausgestaltung des sozialen Lebens geworden. Sie initiierten unter anderen eine Märchennacht, einen Adventsmarkt und setzten sich für eine Spielplatz-Erweiterung ein.</p>
<p>Einen übergeordneten Blick auf die speziellen Herausforderungen kleiner Städte im ländlichen Raum gegenüber Großstädten hat Prof. Dr. Oliver Junk gegeben. Er ist nicht nur Professor für Verwaltungsrecht mit Schwerpunkt Kommunalrecht an der Hochschule Harz, sondern war auch langjähriger Oberbürgermeister der Stadt Goslar. Ihn besorgt der Spagat zwischen den Vorteilen des dörflichen Lebens mit kurzen Wegen, niedrigen Wohnpreisen, familiärer Atmosphäre sowie den niederschwelligen Möglichkeiten der Teilhaben und aktiven Mitgestaltung einerseits und dem wirtschaftlichen Schwund aufgrund von Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung andererseits. „Entscheidend ist es, aus der Abwärtsspirale herauszukommen“, betont er. Denn weniger Bewohner bedeuten weniger Geld, das führe zu einer schlechteren Infrastruktur, dies wiederum zu fehlender Lebensqualität, weshalb noch mehr Bewohner weg- statt zuziehen würden. Er wünsche sich daher einen Umbau der öffentlichen Daseinsfürsorge sowie einen Ausbau und die Stärkung kommunaler Selbstverwaltung. „Diese spezifischen Herausforderungen gilt es zu meistern, um kleine Städte zu Gewinnerstädten zu machen.“</p>
<p>Im weiteren Verlauf der Konferenz haben Forschende der Hochschule Harz unter anderem Perspektiven für die Gestaltung sozialer Treffpunkte in ländlichen Räumen aufgezeigt, die Wirtschaftlichkeit von Dorfläden mit personalfreien Öffnungszeiten diskutiert und digitale Lösungsansätze für die Nahversorgung präsentiert. Zudem teilten externe Gäste ihre Erfahrungen aus der Beratungspraxis und dem Betrieb von Dorfläden.</p>
<h3>Symposium als Auftakt für weitere Gespräche</h3>
<p>„Ich erhoffe mir von der Konferenz, dass wir damit wichtige Impulse für Diskussionen schaffen“, formuliert Tagungsleiter Hardy Pundt. Und das scheint gelungen, wie die Rückmeldungen zeigen. „Die Veranstaltung war ein wichtiger erster Schritt hin zur Vernetzung von bedeutenden Akteuren deutschlandweit zum Thema digitale und smarte Dorfläden“, bekräftigt Rebecca Spaunhorst, die in der Stadtverwaltung Einbeck das <a href="https://www.einbeck.de/portal/seiten/smart-city-900000231-30110.html" target="_blank" rel="noreferrer">Projekt Smart City</a> koordiniert. Sie habe inhaltlich viel für ihre Arbeit mitgenommen. Erste Überlegungen zur Umsetzung habe sie bereits direkt nach der Veranstaltung mit ihrem Team diskutiert.</p>
<p>„Mit dem Symposium wurde ein bundesland-übergreifender Austausch zu Fragestellungen angestoßen, die für die Perspektive der Dorfläden eine zentrale Rolle spielen“, ordnet auch Volker Bulitta ein. Als Projektleiter <a href="https://www.m-punkt-rlp.de/das-projekt.html" target="_blank" rel="noreferrer">M.Punkt RLP</a>, einer zentrale Anlaufstelle für Fragestellungen rund um kommunale und regionale Nahversorgung, hat er einen Gastvortrag gehalten. „Ich würde mich freuen, wenn wir mit unseren Erfahrungen aus dem Projekt M.Punkt RLP in Rheinland-Pfalz einen Beitrag für die weitergehende Entscheidungsfindung zur zukunftsfähigen Gestaltung der Rahmenbedingungen für moderne Bürgerläden leisten konnten.“</p>
<p>Laut Tagungsleiter Hardy Pundt war das Symposium „ein gelungener Auftakt zur Vernetzung zwischen verschiedenen Bundesländern, Verwaltungsebenen, Wissenschaft und Praxis, um ein besseres Verständnis zu entwickeln, welche Forschungsfragen und -ziele zukünftig verfolgt werden sollen“. Es gehe darum, nachzuvollziehen, was den einzelnen Akteuren wichtig ist. Deshalb soll das erste Dorfladen-Symposium auch nicht das letzte gewesen sein. „Wir wollen diese Art der Veranstaltung auch mit Handwerksbetrieben und Unternehmen der Region wiederholen, um möglichst viele Entscheidungsträger und Mitgestalter zu erreichen“, gibt er einen Ausblick.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Sebastian Bürgel/Hochschule Harz</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 11:06:00 +0100</pubDate>
                        <title>Professoren stellen Ergebnisse aus Forschungssemestern vor</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/professoren-stellen-ergebnisse-aus-forschungssemestern-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Um forschungsinteressierte Professorinnen und Professoren bei ihren Aktivitäten zu unterstützen, ermöglicht die Hochschule Harz ihnen eine mehrmonatige Auszeit von der Lehrtätigkeit. Im Rahmen sogenannter <a href="/forschung/forschungsservices/forschungssemester">Forschungssemester</a> können diese frei von sonstigen Verpflichtungen praxisnah forschen und dadurch Lösungen für gesellschaftliche und wirtschaftliche Problemstellungen finden. Die Ergebnisse werden jährlich in der hochschulöffentliche Veranstaltung „Never stop researching“ vorgestellt. Die jüngste Ausgabe fand am 15. November 2023 statt.</p>
<p>Im vergangenen Jahr haben sechs Professoren – Prof. Dr. Herrmann Strack, Prof. Dr. Patrick Hehn, Prof. Dr. Reynaldo Valle Thiele, Prof. Dr. Christof Wiechers, Prof. Dr. Bruno Klauk und Prof. Dr. Georg Westermann – die Option eines Forschungssemesters genutzt. Dabei reichte das Spektrum von Aspekten für höhere IT-Sicherheit über den aktuellen Stand der Duftforschung bis hin zu verwaltungspolitischen Betrachtungen. In halbstündigen Präsentationen gaben die Professoren spannende Einblicke in ihre Forschungsarbeit, bisher erzielte Ergebnisse und zukünftige Vorhaben. Anschließend konnte das Publikum Fragen stellen und eine lebendige Diskussion anstoßen. Ein Get together mit kleinem Imbiss gab zudem weitere Möglichkeiten zum fachlichen Austausch.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 16 Nov 2023 09:28:43 +0100</pubDate>
                        <title>Studierende wollen über Ländergrenzen hinweg Regionen verbinden</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/studierende-wollen-ueber-laendergrenzen-hinweg-regionen-verbinden</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bratwurst, Lederhose, Fußball und Schlagermusik – mit reichlich stereotypischen Vorstellungen deutscher Kultur im Gepäck sind sechs niederländische Studierende und eine junge Italienerin im Rahmen eines besonderen Austauschprogramms nach Wernigerode gereist. Sie wollen hier nicht nur Deutschland abseits der Klischees kennenlernen, sondern auch eigenes Fachwissen teilen und damit aktiv das Leben in der Stadt und der Region mitgestalten. Es ist diese Win-win-Situation, die Treibkraft des länderübergreifenden Verbundprojekts <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/kinesis">KiNESIS</a> ist.</p>
<h2>Auslandsaufenthalt mit großem Mehrwert</h2>
<p>Neben Deutschland, vertreten durch die Hochschule Harz, sind zwölf Partnerinstitutionen – darunter vier weitere Hochschulen – aus Italien, Spanien, den Niederlanden und Estland an dem Projekt beteiligt. „Alle Partnerhochschulen liegen eingebettet in ländliche Regionen, die aufgrund des demographischen und strukturellen Wandels, aber auch aufgrund ökologischer Probleme vor enormen Herausforderungen stehen. Meist sind die lokalen Akteure aus verschiedenen Gründen aber nicht in der Lage, Lösungen zu finden“, verdeutlicht Projektleiterin Prof. Dr. Andrea Heilmann die Ausgangslage. „Auf der anderen Seite haben wir als Hochschulen Studierende mit frischen Ideen, die internationale Erfahrungen sammeln möchten. Wir bringen im KiNESIS-Projekt diese jungen Menschen mit den Akteuren der schrumpfenden Regionen zusammen, um im Rahmen von konkreten Projekten und Problemstellungen voneinander zu lernen.“</p>
<p>Jede Hochschule, die im Projekt eingebunden ist, bietet dabei in ihrer Region mehrmonatige Praktika an, die thematisch vorab mit den jeweils lokalen Partnern entwickelt worden sind. Auf diese Weise könnten sowohl die Bedürfnisse als auch der mögliche Unterstützungsbedarf geklärt werden, stellt Andrea Heilmann die Vorteile heraus. Alternativ sei eine Beteiligung im Rahmen einer Lehrveranstaltung möglich, sodass sich der Auslandsaufenthalt nur auf wenige Wochen beschränkt. „Nicht für jeden Studierenden ist es, zum Beispiel aufgrund von Nebenjobs oder privaten Verpflichtungen, möglich, ein Praktikum von zwei bis sechs Monaten im Ausland zu bewältigen. Um jedoch vielen Interessierten die Chance zu ermöglichen, bieten wir beide Optionen an“, erklärt die Projektleiterin.</p>
<h2>Niederländer teilen Fachwissen zum Co-Working und Immobilienmanagement</h2>
<p>Für einen zweiwöchigen Aufenthalt haben sich sechs junge Menschen aus dem niederländischen Groningen entschieden. Sie studieren an der <a href="https://www.hanze.nl/de" target="_blank" rel="noreferrer">Hanze University of Applied Sciences</a> im fünften Semester im Studiengang „Immobilienmanagement“. „Innerhalb unseres Studiums ist eine Projektarbeit vorgesehen. Eine Option war, ein Konzept für Co-Working-Spaces in historischen Gebäuden zu entwickeln. Das hat uns sehr gut gefallen, weil wir neben dem Wissenszuwachs allgemein auch die Chance erhalten haben, nach Deutschland zu reisen und herauszufinden, wie hier mit dem Thema umgegangen wird“, erzählt die 21-jährige Hilde Inberg. „Es ist immer schön, auch eine andere Seite kennenzulernen. Co-Working-Spaces sind eine neue Möglichkeit des Arbeitens, die sehr zukunftsorientiert ist“, ergänzt Kommilitonin Selma Karakaya. Gemeinsam wollen sie ein erfolgsversprechendes Konzept erarbeiten.</p>
<p>In ihrer Heimat haben sie bereits mit Betreibern und Nutzern von Co-Working-Spaces gesprochen. Mit diesen gesammelten Erfahrungen sind sie auch in Wernigerode und der umliegenden Region auf Menschen zugegangen, um über deren Wünsche und Anforderungen an ein modernes Bürokonzept zu sprechen. Neben Interviews mit Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule Harz stand ein Besuch bei Wernigerodes Oberbürgermeister Tobias Kascha mit anschließendem Stadtrundgang ebenso auf der Agenda wie ein Treffen mit Ronald Fiebelkorn, Bürgermeister der Stadt Oberharz am Brocken. Die vom Bergbau geprägte, aus 13 Ortsteilen bestehende Stadt stehe exemplarisch für die schrumpfenden Regionen, die KiNESIS in den Blick nimmt, meint Projektkoordinatorin Dr.-Ing. Ute Urban, die die Studierenden während ihres Aufenthalts betreut. „Bei unserem Besuch habe ich mich besonders gefreut, dass der Bürgermeister einen niederländischen Gastronom und Hotelier, der sich in der zugehörigen Ortschaft Trautenstein niedergelassen hat, eingeladen hat. Dadurch konnten sich die Studierenden sogar mit einem Landsmann zu dessen Erfahrungen und Ideen austauschen.“</p>
<h2>Italienerin möchte historische Pilgerroute bekannter machen</h2>
<p>Während die niederländische Gruppe für zwei Wochen in Deutschland verweilt, hat sich Marika Lamberti für einen zweimonatigen Aufenthalt im Harz entschieden. Die 24-jährige Italienerin studiert „Interkulturelle Kommunikation im euromediterranen Raum“ an der <a href="https://www.unior.it/en" target="_blank" rel="noreferrer">Università di Napoli L'Orientale</a> und hat sich einem Marketing-Projekt zur <a href="https://www.viaromea.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Via Romea Germanica</a> verschrieben. Ihre Aufgabe: Den Pilgerweg, der vom norddeutschen Stade <a href="https://www.viaromea.de/pilgerweg/harz/" target="_blank" rel="noreferrer">durch den Harz</a> weiter über Österreich bis nach Rom führt, durch Social-Media-Kampagnen, die Übersetzung der Website und bestehenden Werbe-Broschüren ins Italienische sowie das Entwickeln ansprechender Veranstaltungsformate bekannter zu machen. Dazu spricht sie mit Akteuren vor Ort und sammelt durch diesen Austausch neue Marketing-Ansätze.</p>
<p>&nbsp;„Die Via Romea wird leider von Pilgern nicht so wahrgenommen wie die nach Santiago de Compostela führenden Jakobswege“, bedauert Marika Lamberti. Dabei ist die Route mit 2200 Kilometern fast dreimal so lang wie der <a href="https://www.jakobsweg.de/camino-frances-3/" target="_blank" rel="noreferrer">Camino Francés</a>, der beliebteste der Jakobswege. 2020 wurde die Via Romea vom Europarat als „Europäische Kulturstraße“ zertifiziert. „Diese Zertifizierung war drei Jahre gültig. Ich möchte mit meinen Ideen und Konzepten auch dazu beitrage, dass sie erneut bestätigt wird.“</p>
<h2>Vom märchenhaften Campus und kulturellen Unterschieden</h2>
<p>Von der Schönheit der Harzregion ist Marika selbst bereits überzeugt. „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Wernigerode ist eine traumhafte Stadt, sie sieht aus wie eine Filmkulisse“, schwärmt sie. Im Gegensatz zu Neapel, wo die Straßen Tag und Nacht voller Menschen seien, sei es sehr ruhig und perfekt zum Entspannen. „Aber auf Dauer würde mir das pulsierende Neapel fehlen. Und das sonnige Wetter“, sagt sie mit Blick auf die Wetter-App, die selbst im Herbst 18 Grad anzeigt.</p>
<p>Von Unterschieden anderer Art berichten die angehenden Immobilienmanager aus den Niederlanden. „Die Preise für Häuser sind hier um ein Mehrfaches niedriger als bei uns. Unter 300.000 Euro gibt es kaum etwas“, verrät Hilde. Auch von den preiswerten Mensaangeboten sei die Gruppe begeistert, ebenso wie von der Stadt und dem Wernigeröder Campus im Gesamten. „Mit der Dampflok, den schönen Fachwerkhäusern, den Bäumen und dem See auf dem Campus ist es hier ein bisschen wie im Märchen“, beschreibt die 23-jährige Selma. „Hier kann man sich nur willkommen fühlen.“</p>
<h2>Projekt bringt Vorteile für die gesamte Hochschule</h2>
<p>Zusätzlich zu den Erfahrungen, die Studierende im Rahmen des Austauschs sammeln können, sieht Projektleiterin Andrea Heilmann einen Mehrwert für ihre eigene Arbeit sowie Vorteile für die gesamte Hochschule. „Für mich persönlich ist es sehr interessant, die anderen Hochschulen und deren jeweilige Art des Lehrens kennenzulernen. Jede Einrichtung geht den Wissenstransfer in die Regionen und die Zusammenarbeit mit Unternehmen unterschiedlich an. Das ist nicht nur spannend, sondern auch lehrreich“, bekräftigt sie „Für die Hochschule sehe ich den Mehrwert in dem neuartigen Weg, internationale Austausche auch unabhängig von einem kompletten Auslandssemester zu ermöglichen. Dadurch, dass wir diese in Lehrveranstaltungen einbinden können, ist das Angebot sehr flexibel und niederschwellig.“ Sie möchte die hiesigen Studierenden ermutigen, diese einmalige Chance noch bis zum nahenden Projektende zu nutzen.</p>
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<p><strong>JETZT FÜR AUSLANDSAUFENTHALT BEWERBEN</strong></p>
<p>Für das kommende halbe Jahr sucht das KiNESIS-Team der Hochschule Harz noch Studierende, die an einem Austausch interessiert sind. Es ist sowohl ein mehrwöchiger als auch ein mehrmonatiger Auslandsaufenthalt in Italien, Spanien, den Niederlanden oder Estland möglich.</p>
<p>Eine Übersicht über angebotene Themen gibt es hier: <a href="https://www.kinesis-network.eu/homesite/522/1/open-vacancies.html" target="_blank" rel="noreferrer">Offene Praktikumsstellen</a></p>
<p>Vor der Bewerbung sollten sich Studierende bei Projektkoordinatorin Ute Urban melden, um offene Fragen zu klären und weitere Schritte abzustimmen.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 03 Nov 2023 13:04:00 +0100</pubDate>
                        <title>Forscher der Hochschule Harz unterstützt Deutsches Institut für Tourismusforschung</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/forscher-der-hochschule-harz-unterstuetzt-deutsches-institut-fuer-tourismusforschung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><a href="/sgross">Professor Dr. Sven Groß</a>, Professor für Management von Verkehrsträgern an der Hochschule Harz, verstärkt das <a href="https://www.ditf-fhw.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deutsche Institut für Tourismusforschung</a>. Seine Wahl zum sog. Fellow ist dabei ein wichtiger Entwicklungsschritt für das Institut: Groß ist das erste Mitglied, das von einer anderen Hochschule berufen wurde, um zukünftig gemeinsam mit dem Team der Fachhochschule Westküste zu forschen.</p>
<p>Das Deutsche Institut für Tourismusforschung - gegründet am 12. Juni 2020 als In-Institut an der Fachhochschule Westküste - und Prof. Dr. Groß arbeiten bereits seit längerer Zeit zusammen. Beispielsweise haben die Forscher gemeinsam das Verhalten von Kreuzfahrttouristen untersucht. Das Projekt hat zum Ziel, mit Hilfe von Smartphone-Daten zu analysieren, welche Wege Kreuzfahrttouristen/innen in Hamburg gehen. Zudem ist Prof. Groß als Herausgeber an einer Publikation zum Thema Tourismuspsychologie beteiligt, die im Jahr 2024 in der Schriftenreihe des Deutschen Instituts für Tourismusforschung erscheinen wird. Die bisherige sehr gute und erfolgreiche Zusammenarbeit war Anlass, die Kooperation nun in Form der Mitgliedschaft im Institut zu festigen.</p>
<p>Prof. Dr. Bernd Eisenstein, Direktor des Deutschen Instituts für Tourismusforschung, freut sich, Prof. Groß als neues Mitglied begrüßen zu können: „Prof. Dr. Groß und mich verbinden mehr als 20 Jahre gemeinsamer Forschung. Er ergänzt mit seinen Kompetenzen die Arbeit des Instituts ganz hervorragend. Insbesondere in den Bereichen Mobilität, Travel Management sowie Outdoor und Natur wird er zudem neue Impulse einbringen, die unsere Forschungsarbeit bereichern und neue gemeinsame Forschungsfelder eröffnen.“</p>
<p>Prof. Dr. Groß freut sich besonders auf die Möglichkeit, über das Deutsche Institut für Tourismusforschung gemeinsame Projekte umzusetzen: „Durch meine Mitgliedschaft werden wir unser Know-how noch besser zusammenfließen lassen können, was die Forschungsarbeit ganz wesentlich erleichtert. Insofern freue ich mich sehr auf den weiteren fachlichen wie auch persönlichen Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen in Heide. Ideen und Ansätze für gemeinsame Forschungsvorhaben haben wir bereits ausgetauscht.“</p>
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<p>Text und Foto: Deutsches Institut für Tourismusforschung</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 30 Oct 2023 14:24:00 +0100</pubDate>
                        <title>Forschungsduo macht Künstliche Intelligenz für Laien erklärbar</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/forschende-der-hochschule-harz-machen-kuenstliche-intelligenz-fuer-laien-erklaerbar</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) ist noch immer eine Art Blackbox und bleibt nach wie vor ein Stück weit undurchsichtig. Maschinen schreiben Texte, beantworten Sachfragen und fassen komplizierte Inhalte zusammen – doch wie funktioniert das alles? Rein technisch gesehen stecken hinter den Systemen – in Fachkreisen als große Sprachmodelle bezeichnet – dem menschlichen Gehirn ähnliche, künstliche neuronale Netze, die mit Mustererkennung und Algorithmen arbeiten. Für den ‚normalen‘ Nutzer sind solche fachspezifischen Betrachtungen jedoch kaum greifbar. Deshalb gehen zwei Forschende der Hochschule Harz einen anderen Weg. Sie zeigen, dass das wohl bekannteste Modell ChatGPT selbst menschenähnliche Argumente und Erklärungen vorbringen kann. Im direkten Vergleich mit dem Menschen liefern die Forschenden verständliche Antworten und machen KI erklärbar.</p>
<p>„KI-Systeme werden immer zuverlässiger, doch wie genau sie dazulernen und was sie für ein zielführendes Training benötigen, ist für uns noch immer nicht bis ins letzte Detail nachvollziehbar“, sagt Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, der seit vielen Jahren im Bereich Künstliche Intelligenz und Wissensbasierte Systeme forscht. „175 Milliarden Parameter – das menschliche Gehirn hat übrigens nur gut halb so viele Nervenzellen – arbeiten im Hintergrund. Das ist unvorstellbar groß, sodass man das Konstrukt kaum durchschauen kann. Wir wollen aber wissen, warum welche Ergebnisse herauskommen. Wie bringt man also Transparenz hinein?“, beschreibt er seinen Forschungsantrieb.</p>
<h2>Abgrenzung zu anderen Forschungsansätzen</h2>
<p>Die gängige Forschung betrachte dabei bisher nur die technischen Komponenten. „Wie beim Gehirnscan können auch in KI-Systemen die aktiven neuronalen Komponenten sichtbar gemacht werden“, erklärt der Prorektor für Forschung und Chancengleichheit. „Wir wollten aber eine auch für Laien nachvollziehbare Erklärung der KI-Systemantworten suchen. Deshalb haben wir einfach das KI-System selbst gefragt, warum es bestimmte Antworten gegeben hat. Das unterscheidet uns von anderen Forschungsansätzen.“</p>
<p>An seiner Seite forscht seit rund einem Jahr Stefanie Krause. Die 28-Jährige lehrt am <a href="/studium/fb-automatisierung-und-informatik">Fachbereich Automatisierung und Informatik</a> und ist am Aufbau des einzigartigen kooperativen Bachelor-Studiengangs <a href="/ai-engineering">„AI Engineering – Künstliche Intelligenz in den Ingenieurwissenschaften“</a> beteiligt. „ChatGPT ist ein Tool, das mittlerweile von vielen Menschen genutzt wird, die die dahinter liegenden technischen Details nicht verstehen können oder wollen. Uns ist es daher wichtig, Erklärungen von KI-Antworten in leicht verständlicher, natürlicher Sprache zu generieren, damit Nutzer, die keine KI-Experten sind, trotzdem ein Verständnis für die Technologie entwickeln können“, betont sie. Und das sei sehr wichtig, wie die Ergebnisse zeigen. Denn nicht immer liegt ChatGPT richtig und kann unaufgeklärte Nutzer damit auch in die Irre führen, sagt sie.</p>
<h2>ChatGPT liefert Erklärung für gegebene Antwort</h2>
<p>„Wir haben in unserer Untersuchung zunächst Fragen aus elf sogenannten Benchmark-Datensätzen entnommen. Das sind von der Wissenschaft zur Verfügung gestellte Sammlungen von Fragen mit mehreren vorgegebenen Antwortmöglichkeiten“, erklärt Stefanie Krause. Einen Textabschnitt mit einem sinnvollen Abschlusssatz vervollständigen, die Gefühle einer Person in einer beschriebenen Situation einschätzen, physikalische Zusammenhänge erkennen oder Behauptungen auf Richtigkeit überprüfen – die Themengebiete und Arten der Fragestellungen waren vielfältig.</p>
<p>„Je 30 Fragen pro Datensatz haben wir ChatGPT beantworten lassen. Aber wir haben uns nicht allein mit der Antwort zufrieden gegeben. Wir haben den Chatbot auch begründen lassen, warum er diese Antwort als die richtige ansieht.“ Und ChatGPT hat geantwortet, wenn auch in unterschiedlicher Qualität. Herausgekommen sind laut Stefanie Krause einfachste Erklärungen wie ‚Die Antwort ist richtig, weil sie richtig ist.‘ bis hin zu komplexeren, mehrsätzigen Begründungen, beispielsweise bei der Beschreibung physikalischer Prozesse. „Gemeinsam hatten alle Antworten jedoch, dass die Begründung ausschließlich auf die ausgewählte Antwort ausgerichtet war. ChatGPT hat zu wenig die anderen Antwortmöglichkeiten, zum Beispiel über ein Ausschlussverfahren oder andere logische Argumente, in die Entscheidung einbezogen.“</p>
<h2>Chatbot begründet selbst falsche Antworten nachvollziehbar</h2>
<p>In einem zweiten Schritt haben die Forschenden eine kleine Auswahl an Fragen – je zwei pro Datensatz, wobei der medizinische Fragenblock aufgrund des notwenigen Fachwissens ausgeschlossen wurden – knapp 50 Studierenden gestellt. „Dabei haben wir festgestellt, dass ChatGPT die Fragen im Durchschnitt ähnlich richtig beantwortet hat wie die Menschen“, verrät Stefanie Krause. Einen klaren Sieger des Wissensduells gebe es demnach nicht, auch wenn es bei der Treffsicherheit je Themengebiet Unterschiede gebe. Spannender sei jedoch das Ergebnis einer weiteren Befragung. Den Studierenden wurden jeweils auch die Antworten samt Begründungen gezeigt, die der Chatbot gegeben hat. Sie sollten einschätzen, wie gut die Erklärung ist. „68 Prozent der Teilnehmenden fanden die Begründungen von ChatGPT mindestens gut oder sogar exzellent – selbst, wenn die Antwort falsch war“, zeigt sich die Forscherin überrascht.</p>
<p>„Das birgt natürlich eine große Gefahr. Man sollte sich auf keinen Fall darauf verlassen, dass die Antworten immer richtig sind.“ ChatGPT sei dennoch nicht komplett zu verteufeln. „Das Tool kann unbedenklich genutzt werden, wenn man sich grundlegend über ein Thema informieren und einen Überblick bekommen möchte, eine Zusammenfassung eines sehr langen Texts benötigt oder Hilfe bei textlichen Umformulierungen sucht“, schätzt Stefanie Krause ein. „Kritisch ist es jedoch, wenn es für wissenschaftliche Arbeiten genutzt wird, weil für den Nutzer nicht nachvollziehbar ist, aus welcher Quelle die Informationen stammen und wie zuverlässig sie sind.“</p>
<h2>Forschung als Grundlage für Weiterentwicklung der KI</h2>
<p>Für das Forschungsduo sei es wiederum für das Verständnis des KI-Systems sehr wichtig gewesen, zu sehen, wie der Chatbot antwortet und als wie hilfreich Erklärungen von den Studierenden eingestuft wurden. Das könne Grundlage für weitere Forschungen sein. „ChatGPT wird nicht auf dem Stand bleiben, das System wird sich weiterentwickeln. Vielleicht werden dazu auch unsere Erkenntnisse genutzt, beispielsweise zur Art der Fragestellungen, die noch nicht so treffsicher beantwortet werden und deshalb besser trainiert werden müssen“, sagt Stefanie Krause.</p>
<p>In Fachkreisen haben Frieder Stolzenburg und sie ihre Ergebnisse jüngst bei einem <a href="http://www.cslab.cc/xi-ml-2023/" target="_blank" rel="noreferrer">Begleitworkshop</a> im Rahmen der <a href="https://ecai2023.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">ECAI</a> – der Europäischen Tagung für Künstliche Intelligenz – in Krakau (Polen) vorgestellt. „Wir haben sehr viel positives Feedback von anderen Forschenden bekommen. Was wir vorgestellt haben, nämlich nicht nur ins Innere zu schauen, sondern eine Erklärung direkt vom KI-System einzufordern, sei eine wichtige und bisher kaum bis gar nicht betrachtete Perspektive“, freut sich Stefanie Krause über die Rückmeldung aus dem Kollegenkreis. Der Vortrag sei für die <a href="https://www.hs-harz.de/blog/stefanie-krause-erhaelt-ihk-forschungspreis-2021" target="_blank">IHK-Forschungspreisträgerin</a> zudem ein großer erster Baustein auf dem Weg zur Doktorarbeit. Sie strebt eine Promotion am <a href="/forschung/promotionszentren/iwit" target="_blank">Promotionszentrum Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien</a> an der Hochschule Harz im Bereich ‚Erklärbare KI‘ an. <strong>&nbsp;</strong></p>
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<p>Text: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 18 Oct 2023 12:23:58 +0200</pubDate>
                        <title>DFG-Delegationsreisen in die USA bringen Forschenden neue Einblicke und Kontakte </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/dfg-delegationsreisen-in-die-usa-bringen-forschenden-neue-einblicke-und-kontakte</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Wenn ich mir ein Laborparadies vorgestellt hätte, dann wäre es das gewesen“, schwärmt Prof. Dr.-Ing. Thomas Leich nur wenige Tage nach seiner Rückkehr aus den USA von der Ausstattung an der Purdue University in West Lafayette/Indiana. Der Professor für Requirements Engineering an der Hochschule Harz ist <a href="https://www.forschung-fachhochschulen.de/fachhochschulen/de/aktuelles/meldungen/2023/dfg-delegationsreisen-2023.html" target="_blank" rel="noreferrer">auf Einladung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)</a> für eine Woche nach Nordamerika gereist, um Einblicke in forschungsstarke Universitäten zu gewinnen. Die DFG möchte mit dem Angebot die Vernetzung der Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) auf internationaler Ebene stärken und hat dazu Reisen zu fünf Themengebieten organisiert. Mit Prof. Dr. Lousia Klemmer, Prorektorin für Studium, Lehre und Internationalisierung, sowie Forschungsmanager Stefan Apitz haben gleich drei Vertreter der Hochschule Harz diese einmalige Chance genutzt.</p>
<p>Sichere Digitalisierung im Industrial Engineering – also der Analyse und Verbesserung von Unternehmens- und Produktionsprozessen – war das übergeordnete Thema der Reisegruppe, der sich Thomas Leich angeschlossen hat. „Ob die Kooperationen zwischen Wirtschaft und Forschung oder das Equipment – was wir gesehen haben, ist Weltklasse. Da sind uns die Augen rausgefallen“, fasst er seine Eindrücke von der ersten Station – der <a href="https://www.purdue.edu/" target="_blank" rel="noreferrer">Purdue University</a> – zusammen. „Da kam man sich schon ein wenig klein vor, weil es einfach eine ganz andere Liga ist. Aber die Einrichtung hat auch eine ganz andere Dimension an Finanzierungsmitteln“, ordnet er ein. Milliardenbeträge für die Forschung seien dort Normalität.</p>
<h3>Weitere USA-Reise geplant</h3>
<p>Vergleichbarer habe auf ihn dagegen die 200 Kilometer südlich gelegene <a href="https://illinois.edu/" target="_blank" rel="noreferrer">University of Illinois Chicago</a> (Chicago/Illinois) gewirkt, die am Folgetag per Bus angefahren wurde. „Sie war zwar größer als unsere, aber die Labore haben mich stark an unsere Ausstattung erinnert“, sagt Thomas Leich nicht ohne Stolz. „Und ich habe hier eine junge iranische Professorin kennengelernt, die im selben Bereich wie ich und mein Doktorand forscht. Wir wollen auf jeden Fall in Kontakt bleiben.“ Auch eine erneute Reise in die USA zusammen mit dem Doktoranden sei bereits in Planung. „Dieser Kontakt wäre ohne die DFG nie zustande gekommen“, hebt er dankbar hervor.</p>
<p>Der nächste Programmtag begann mit einem Zwei-Stunden-Flug nach Jacksonville/Florida. Die <a href="https://www.unf.edu/" target="_blank" rel="noreferrer">University of North Florida</a> beeindruckte mit ihrem „grünen, exotischen Campus“, einer „Mensa mit All-you-can-eat-Buffet“ und „gut ausgestatteten Laboren in unserer Qualität“. Begeistert zeigte sich Thomas Leich ebenso von der nationalen Vielfältigkeit unter den Lehrenden. „Internationalität ist dort etwas ganz normales“, sagt er. Ebenso wie Forschungsprojekte mit Charity-Charakter. „An der Hochschule wird viel zusammen mit Studierenden geforscht und mit dem Fokus auf Gemeinnützigkeit.“ Das sei für ihn besonders bemerkenswert, da solche Forschungsaktivitäten nicht unbedingt die Reputation der Wissenschaftler in Fachkreisen erhöht. „Es soll einfach nur der Gesellschaft etwas zurückgegeben werden“, bewundert er die Arbeitseinstellung.</p>
<p>Nochmals aus technischer Sicht interessant sei der Besuch der <a href="https://www.famu.edu/" target="_blank" rel="noreferrer">Florida Agricultural and Mechanical University</a> in Tallahassee/Florida gewesen. „Im Bereich Industrie 4.0 gab es dort einiges, was wir auch bei uns haben oder haben könnten, allerdings in ganz anderem Ausmaß. Deutsche Hochschulen schaffen sich beispielsweise 3D-Drucker für wenige tausend Euro an, in der Universität in Florida stand ein Gerät, das mehrere Millionen gekostet hat“, zeigt sich Thomas Leich beeindruckt. Auch ein Windkanal, in dem Tests im Überschallbereich möglich sind, hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Allein hinsichtlich der Stromkosten ist das bei uns undenkbar“, merkt er leicht schmunzelnd an.</p>
<h3>Gemeinsamer Projektantrag in Arbeit</h3>
<p>Von seiner Reise nehme er aber nicht nur Bilder von überragender Technik mit. Es seien vor allem die Kontakte, für die sich die Reise gelohnt habe. „Neben der iranischen Professorin, mit der ich eine weitere fachliche Zusammenarbeit plane, habe ich auch deutsche Kollegen aus demselben Fachgebiet kennengelernt. Wir wollen nicht nur den Kontakt halten, sondern haben auch schon konkrete Pläne“, bekräftigt Thomas Leich. „Gemeinsam mit Forschenden von zwei weiteren Hochschulen arbeite ich bereits an einem Förderantrag.“ Thematisch solle es um den Bereich Industrie 4.0 gehen, mehr wolle er so früh noch nicht verraten.</p>
<p>Auch zu Forschenden aus dem Bereich Gesundheitswesen seien Kontakte entstanden. Denn die zweite von insgesamt fünf Reisegruppen – Gesundheitsfürsorge und Sozialmedizin im Laufe des Lebens – war parallel mit seiner an denselben Orten unterwegs. Nur bei den Programmen trennten sich die Gruppen entsprechend ihrer Fachrichtungen, sodass Forschungsmanager Stefan Apitz Eindrücke aus einem anderen Forschungsgebiet sammeln konnte. Eine Woche nach der Rückreise beider Vertreter der Hochschule Harz machte ich zudem Prorektorin Prof. Dr. Lousia Klemmer auf den Weg nach Amerika und Kanada. Sie nahm an der DFG-Delegationsreise zum Thema „Smarte Städte“ teil und besuchte dort die <a href="https://wustl.edu/" target="_blank" rel="noreferrer">Washington University</a>, die <a href="https://www.sfu.ca/" target="_blank" rel="noreferrer">Simon Fraser University</a>, die <a href="https://www.unbc.ca/" target="_blank" rel="noreferrer">University of Northern British Columbia</a> sowie die <a href="https://www.ucalgary.ca/" target="_blank" rel="noreferrer">University of Calgary</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 05 Oct 2023 11:06:40 +0200</pubDate>
                        <title>Gründungs-Leitfaden soll Studierenden und Beschäftigten den Weg in die Selbstständigkeit erleichtern</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/gruendungs-leitfaden-soll-studierenden-und-beschaeftigten-den-weg-in-die-selbststaendigkeit-erleichtern</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine gute Geschäftsidee, das nötige Startkapital und etwas Mut – mehr braucht es nicht, um den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen? Ganz so einfach ist es leider nicht, lauern doch zahlreiche Fallstricke auf die zukünftigen Unternehmerinnen und Unternehmer. Um gründungswilligen Studierenden und Beschäftigten durch den rechtlichen Irrgarten zu helfen und sie bei der Suche nach Beratungsstellen und Finanzierungsmöglichkeiten zu unterstützen, wird an der Hochschule Harz im Rahmen des <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/gleihha" target="_blank">Projekts GLEIHHA</a> ein Leitfaden erarbeitet. Am 4. Oktober haben die Projektverantwortlichen gemeinsam mit gründungserfahrenen Netzwerkpartnern in einem interaktiven Workshop wichtige inhaltliche Aspekte für den geplanten Ratgeber erarbeitet.</p>
<p>"Es gibt im Bereich Gründung sehr gute Unterstützungsleistungen und Fördermöglichkeiten in Sachsen-Anhalt. Aber sie werden nicht immer gut wahrgenommen", weiß Reyko Heine, Referent für Existenzgründung und Start-Ups im <a href="https://mwl.sachsen-anhalt.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Ministerium für Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Forsten des Landes Sachsen-Anhalt</a>. "Das Innovationspotenzial im Land ist demnach viel größer, als es aktuell realisiert wird." Es sei enorm wichtig, dass Gründungsinteressierte schnell und unkompliziert passende Anlaufstellen finden und nicht orientierungslos im Dunkeln tappen. In Angeboten von Hochschulen sieht er doppelte Chancen. "Davon kann nicht nur das Land profitieren, sondern auch der Hochschulstandort. Wenn die Hochschule als Gründungshochschule wahrgenommen wird, kann das Studierende anlocken", ist er sich sicher.</p>
<p>Hochschulseitige Unterstützung für gründungswillige Studierende wünscht sich auch Luran Engelhardt. Seit 2019 studiert er <a href="https://www.hs-harz.de/medieninformatik" target="_blank">Medieninformatik </a>an der Hochschule Harz, ist derzeit jedoch in seinem zweiten Urlaubssemester, um sich intensiv seinen Gründungsvorhaben zu widmen. So vermittelt er mit seiner Firma <a href="https://young-idea.de/y-idea/" target="_blank" rel="noreferrer">Young-Idea</a> projektorientierte Nebenjobs an Studierende und bringt mit dem <a href="https://das-lumaz.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Eventcafé Luma`z</a> moderne Frühstückskultur nach Wernigerode. "Ich bin nun in einer Situation, in der ich entscheiden muss, wie es für mich weitergeht. Bringe ich mein Studium zu Ende und opfere meine Selbstständigkeit oder breche ich mein Studium ab, um weiter meine Gründungsideen zu verfolgen?", beschreibt er seinen Zwiespalt. Denn durch die Urlaubssemester hätten sich zu erbringende Prüfungsleistungen angestaut, die er in der geforderten kurzen Zeit nicht ohne Abstriche nachholen könne, sagt er. "Für eine Situation wie meine gibt es an der Hochschule Harz aktuell noch kein passendes Angebot", sagt er. "Es ist deshalb unbedingt notwendig, dass man über solche Herausforderungen spricht und in den Dialog kommt." Den Workshop sieht er zumindest als Chance, dass sich die Vereinbarkeit von Studium und Gründungsvorhaben verbessert.</p>
<p>Allein der Austausch mit Gleichgesinnten habe dagegen für Franziska Lippoldt, ehemalige <a href="https://www.hs-harz.de/tourismusmanagement" target="_blank">Tourismusmanagement</a>-Studentin der Hochschule Harz und Gründerin von <a href="https://deine-harzhochzeit.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Deine Harzhochzeit</a>, einen Mehrwert gebracht. "Für mich war es sehr spannend, mich mit anderen Gründerinnen und Gründern über typische Herausforderungen auszutauschen. Zu sehen, wie andere bestimmte Probleme gelöst haben und auch Impulse für weitere Anlaufstellen zu bekommen, ist für mich persönlich äußerst wertvoll", erzählt die Hochzeitsplanerin. Während ihres Studiums habe sie bereits im Rahmen eines Studierendenprojekts in Zusammenarbeit mit einem externen Gründer hilfreiche Tipps gesammelt. "Netzwerken ist in unserer Branche einfach extrem wichtig."</p>
<p>Das Konzept scheint aufgegangen zu sein. „Unser ‚Gründungsdialog‘ sollte nicht nur die Entwicklung des Leitfadens durch die Sammlung von Ideen und Insiderwissen voranbringen, sondern vor allem auch einen Mehrwert für die Teilnehmenden bringen. Sie können zum einen die Ergebnisse zu ihrem persönlichen Erfahrungsschatz hinzufügen und zum anderen ihr persönliches Netzwerk weiter ausbauen und sich auch im Nachhinein mit Gleichgesinnten austauschen“, erzählt Projektmitarbeiterin Christin Rothe. „Ich hoffe, dass daraus langfristige Synergien entstehen.“</p>
<p>Und auch für das Projekt habe der Workshop, bei dem in mehreren Gesprächsrunden einzelne Fragestellungen bearbeitet wurden, nützlichen Input gebracht, wie Christin Rothe bestätigt. „Für uns ist es extrem hilfreich, dass die Teilnehmenden, die alle entweder selbst gegründet haben oder in der Gründungsberatung arbeiten, mit uns ihre Sicht zu den notwendigen Inhalten des Leitfadens geteilt haben“, betont sie. „Dank ihrer Erfahrungen können wir eine Übersicht bekannter Anlaufstellen zusammenstellen, haben von typischen Herausforderungen gehört und mögliche Lösungsansätze aufgenommen sowie Wünsche zur Umsetzung speziell an der Hochschule Harz gesammelt. All das wird bei der Erstellung des Leitfadens berücksichtigt und könnte somit auch für andere Hochschulen des Landes interessant sein.“</p>
<p>Bereits im Vorfeld hatte die Projektmitarbeiterin mehrere Gründungserfahrene interviewt. Die Ergebnisse sollen ebenfalls in die Handreichung einfließen. „Zudem werde ich weiterhin auf Netzwerkveranstaltungen präsent sein, um im Austausch weitere Ansichten zu dem Thema zusammenzutragen“, sagt Christin Rothe. Spannend sei für sie auch die Beobachtung künftiger Entwicklungen. „Das Land Sachsen-Anhalt fördert mit dem Programm <a href="https://www.ib-sachsen-anhalt.de/gruender/neue-existenz-gruenden/ego-konzept" target="_blank" rel="noreferrer">ego-Konzept</a> nach einjähriger Pause endlich wieder Gründungszentren an Hochschulen. Anträge können seit zwei Wochen gestellt werden, sodass spätestens im kommenden Jahr weitere Unterstützungsstrukturen – hoffentlich auch an der Hochschule Harz – entstehen werden.“</p>
<p>Der Leitfaden solle Ende 2024 fertig sein und alle Erkenntnisse „praxisnah, kompakt und zielgruppengerecht“ zusammenfassen. „Ziel ist, dass der Ratgeber als eine Art Wegweiser funktioniert, sodass Gründungsinteressierte selbst schauen können, mit welchen Fragen sie sich an welche Anlaufstellen wenden können, welche Finanzierungsmöglichkeiten es gibt und was sie generell während des Gründungsprozesses beachten sollten“, fasst Projektleiter Prof. Dr. Hardy Pundt, der zudem Prorektor für Transfer und Digitalisierung der Hochschule Harz&nbsp;ist, zusammen. „Damit wäre ein entscheidender Schritt zu einer möglichst durchgängigen Unterstützung getan. Denn derzeit sind noch verschiedene Informationslücken vorhanden, die Gründerinnen und Gründer immer wieder vor Probleme stellen.“</p>
<hr>
<p>Text &amp; Fotos: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5945</guid>
                        <pubDate>Thu, 28 Sep 2023 09:32:14 +0200</pubDate>
                        <title>Bericht gibt Einblicke in die Forschungsarbeit an der Hochschule Harz</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/bericht-gibt-einblicke-in-die-forschungsarbeit-an-der-hochschule-harz-1</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere Monate lang hat die Redaktion der Stabsstelle Forschung intensiv daran gearbeitet, nun ist er endlich da: der <a href="https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/Forschungsberichte/Forschungsbericht_2022.pdf" target="_blank">Forschungsbericht 2022</a> der Hochschule Harz. Auf 175 Seiten hat das Team spannende Zahlen, Daten und Fakten rund um die Forschungsarbeit an der Hochschule für angewandte Wissenschaften zusammengetragen. Informative Hintergrundberichte zu ausgewählten Themenschwerpunkten ermöglichen zudem detaillierte Einblicke in die Arbeit der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und belegen deren Mehrwert für Wirtschaft und Gesellschaft.</p>
<p>Wie viele Fördermittel hat die Hochschule im vergangenen Jahr im Bereich Forschung ausgegeben? Welche <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte" target="_blank">Forschungsprojekte</a> sind 2022 besonders hervorgestochen? Und wie viele Fachpublikationen kommen in einem Kalenderjahr zusammen? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Interessierte im aktuellen Forschungsbericht ebenso wie ausführliche Artikel zu den Forschungsaktivitäten der drei Fachbereiche und ausgewählter zentraler Projekte. Auch die Entwicklung der im Juni 2021 gegründeten <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/promotionszentren" target="_blank">Promotionszentren</a> wird in den Fokus gerückt.</p>
<p>Einen besonderen Platz bekommen erstmals forschungsaktive Professorinnen und Professoren, die nach jahrelanger Verbundenheit mit der Hochschule Harz in den Ruhestand getreten sind. Ebenfalls in größerem Umfang dargestellt werden die Gewinner des IHK-Forschungspreises 2022, unter denen auch ein Student der Hochschule Harz ist.</p>
<p>Ergänzt wird der Bericht mit einer umfangreichen Literaturliste von im Jahr 2022 veröffentlichten Fachpublikationen. Eine Vielzahl der Beiträge ist sogar kostenfrei online zugänglich und im Dokument verlinkt.</p>
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<p><a href="https://www.hs-harz.de/hochschule/dokumente/downloads-forschung" target="_blank">► Alle Forschungsberichte zum Download</a></p>
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                        <guid isPermaLink="false">news-5934</guid>
                        <pubDate>Mon, 18 Sep 2023 14:59:26 +0200</pubDate>
                        <title>Ausschreibung des Stifterverbands: Gesellschaftsnahe Themen im Team erforschen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/ausschreibung-des-stifterverbands-cross-fellowship-cooperative-research-of-science-and-society</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Weg von Forschung im eigenen Umfeld und hin zu einem gemeinschaftlichen, institutionsübergreifenden Arbeiten – das ist der Ansatz, den der Stifterverband mit seinem neuen Programm CRoSS*-Fellowship fördern möchte. Angesprochen sind Forschende verschiedener Fachdisziplinen, die zu gesellschaftlich relevanten Themen arbeiten und ihre Denkansätze in einem ko-kreativen Prozess für gesellschaftliche Akteure öffnen wollen. Bewerbungen sind bis zum 31. Oktober 2023 möglich.</p>
<p>Das CRoSS-Fellowship ermutigt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dazu, ihre Forschungsfragen niedrigschwellig und punktuell in einem transdisziplinären Format zu öffnen und die Potenziale der kollaborativen Forschung in ihrem Fachgebiet zu erkennen. Im Kern des Programms steht das Matching von sechs ausgewählten Forschenden (= Fellows) mit jeweils fünf passenden Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und organisierter Zivilgesellschaft.</p>
<p>Die Fellows werden zunächst in zwei digitalen Workshops (5. Dezember 2023 und 27. Februar 2024) auf die Öffnung ihrer Forschungsfrage vorbereitet und bearbeiten diese dann am 22. April 2024 in einem moderierten, ko-kreativen Format - dem sogenannten Team Puzzling. Der ganztägige Workshop findet in Präsenz statt und bringt die Forschenden mit den zugewiesenen externen Fachleuten zusammen.</p>
<p>Die Fellows erwerben in diesem Programm Kompetenzen im Bereich Wissenschaftskommunikation und Erfahrungen mit kollaborativen Forschungsansätzen. Darüber hinaus können sie nach dem Fellowship auf ein gestiegenes Netzwerk sowohl im Rahmen der Wissenschaft durch andere Fellows als auch in der Gesellschaft durch die Expertinnen und Experten ihrer Team-Puzzling-Runde zurückgreifen.</p>
<p>Gefördert werden die Reisekosten der ausgewählten Fellows für den Präsenztag.</p>
<p>Weitere Informationen, die Termine sowie die Programmbeschreibung finden Interessierte in der <a href="https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/Forschungsnews/Ausschreibung_CRoSS-Fellowship_Stifterverband_2023.pdf">Ausschreibung</a> oder auf der <a href="https://stifterverband.org/cross-fellowship" target="_blank" rel="noreferrer">Website des Stifterverbands</a>.</p>
<hr>
<p><strong>*CRoSS</strong> steht für <strong>C</strong>ooperative <strong>R</strong>esearch <strong>o</strong>f <strong>S</strong>cience and <strong>S</strong>ociety (= Kooperative Forschung von Wissenschaft und Gesellschaft)</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5917</guid>
                        <pubDate>Thu, 27 Jul 2023 11:08:42 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungsteam arbeitet an Lösungen für höhere IT-Sicherheit </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/forschungsteam-arbeitet-an-loesungen-fuer-hoehere-it-sicherheit</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Globale Hackerwelle trifft Deutschland“, „Cyberattacke auf IT-Dienstleister des Bundes“, „Hacker stehlen Patientendaten“ – was nach einer Inhaltsbeschreibung für den nächsten Serienhit klingt, ist bittere Realität. Kriminalität im digitalen Raum nimmt Jahr für Jahr zu. Das belegen nicht nur die sich häufenden Schlagzeilen, sondern auch die <a href="https://www.bka.de/SharedDocs/Downloads/DE/Publikationen/JahresberichteUndLagebilder/Cybercrime/cybercrimeBundeslagebild2021.html?nn=28110" target="_blank" rel="noreferrer">Statistik des Bundeskriminalamts</a> sowie die <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Publikationen/Lagebericht/lagebericht_node.html" target="_blank" rel="noreferrer">Jahresberichte des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zur IT-Sicherheit in Deutschland</a>. Für mehr Sicherheit in gesellschaftlich relevanten Bereichen, in denen sensible Daten verwaltet und infrastrukturell notwendige Prozesse gesteuert werden, entwickelt und forscht das netlab-Team der Hochschule Harz. Das Expertenwissen ist sowohl im Land gefragt als auch auf nationalem und internationalem Terrain.</p>
<p>Im Interview erzählt Leiter <a href="https://www.hs-harz.de/hstrack" target="_blank">Prof. Dr. Hermann Strack</a>, der zudem Koordinator des <a href="https://cslsa.de/" target="_blank" rel="noreferrer">CyberSecurity-Verbunds Sachsen-Anhalt</a> ist, von bisherigen Erfolgen und seinen Bestrebungen für mehr gesicherte Digitalisierung beispielsweise im Bildungssektor, in Behörden und Unternehmen. Zudem verdeutlicht er den generell hohen Bedarf von IT-Sicherheit am Beispiel der sich zum zweiten Mal jährenden ersten deutschen Cyberkatastrophe – dem Hackerangriff auf die Landkreisverwaltung von Anhalt-Bitterfeld.</p>
<p><strong>Vor knapp zwei Jahren – im Juli 2021 – wurde die Landkreisverwaltung von Anhalt-Bitterfeld von Hackern lahmgelegt. Der Vorfall gilt als </strong><strong>erste Cyberkatastrophe in Deutschland. Wie konnte es dazu überhaupt kommen?</strong></p>
<p>Sicherheitssysteme in Behörden und Unternehmen müssen heutzutage sehr hohe Hürden für Angreifer bieten. Das ist leider oft nicht der Fall, weil das Risiko unterschätzt wird und die Einstellung vorherrscht, die aktuellen Vorkehrungen würden ausreichen. Das ist bildlich gesprochen, als würde man Sandburgen bauen, um sich für eine Überschwemmung zu wappnen, dabei braucht es stabile Deiche. Die Verwaltung von Anhalt-Bitterfeld musste das schmerzlich lernen, da sie damals leider nicht gut vorbereitet war, wie wir durch Veröffentlichungen und Austausch mit der sicherheitstechnischen Einsatzleitung des Landes erfahren haben.</p>
<p><strong>Wie waren Sie in die Prozesse nach dem Angriff eingebunden? </strong></p>
<p>Nachdem der Hacker-Angriff bekannt wurde, hat sich der Einsatzleiter des Landes aus dem Ministerium der Finanzen, der übrigens prämierter Bachelorabsolvent des von mir koordinierten Studiengangs für Landesbeschäftigte Informatik/E-Administration im allerersten Jahrgang war, bei mir gemeldet. Da der Ansatz von uns Wissenschaftlern hauptsächlich in der Vorbeugung künftiger Attacken liegt und nicht darin, entstandene Schadenstrümmer zu beseitigen, haben wir entsprechende Hilfe zur weiteren Prävention mit höherem Sicherheitsniveau angeboten. Um eine Wiederholung zu vermeiden, haben wir in Absprache innerhalb des Verbundprojekts CyberSecurity, in dem ich mit dem netlab-Team der Hochschule Harz involviert bin, spezielle Präventionsangebote und Lösungsprototypen entwickelt, auch unter Integration von Abschlussarbeiten von Studierenden.</p>
<p><strong>Wie genau konnten Sie helfen?</strong></p>
<p>Wir haben in enger Abstimmung mit dem Einsatzleiter noch im August 2021 einen halbtägigen Workshop durchgeführt, an dem unter anderem Vertreter aller Verwaltungen der Landkreise, kreisfreien Städte und Gemeindeverbünde aus Sachsen-Anhalt teilgenommen haben. Wir haben sie sicherheitstechnisch und strategisch beraten sowie strukturell darin geschult, wie sich öffentliche Einrichtungen vor Ransomware schützen können. Denn diese eingeschleuste Schadsoftware wurde nachweislich bei dem Angriff in Anhalt-Bitterfeld genutzt. Wiederum ein Jahr später, im August 2022, haben wir in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und dem Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt Vertreter aller Städte und Kommunen, nicht nur auf Landkreisebene, im Rahmen der <a href="https://www.bsi.bund.de/DE/Service-Navi/Presse/Pressemitteilungen/Presse2022/220823_Roadshow-Kommunen_SachsenAnhalt.html" target="_blank" rel="noreferrer">BSI-Roadshow für Kommunen</a> für das Thema IT-Sicherheit sensibilisiert sowie Lösungszugänge mit erhöhter Sicherheit vorgestellt.</p>
<p><strong>Dabei sind Schlagworte wie Digitalisierung und die damit verbundene Gefahr der Cyberkriminalität schon sehr viele Jahre präsent. Können Vorfälle dieser Art Ihrer Meinung nach trotz der verstärkten Aufklärung wieder passieren? </strong></p>
<p>Leider ja, weil nicht alle Verwaltungen ihr Sicherheitskonzept samt Sicherheitsniveau gut genug anpassen. Denn noch immer herrscht der Irrglaube, dass ein besseres Passwort oder eine Anweisung an die Mitarbeiter, nicht auf seltsame Links in E-Mails zu klicken, ausreichend Schutz bieten. Ob ich ein geeignetes, selbst zusammengesetztes Passwort oder eine zufällige Abfolge an Zahlen, Buchstaben und Sonderzeichen nutze, macht nicht den großen Unterschied im Sicherheitsniveau aus. Wir sprechen hier in beiden Fällen von Sicherheitsstufe „niedrig“. Um die nächste Stufe zu erreichen und den Schutz damit deutlich zu erhöhen, braucht es mindestens eine Zwei-Faktor-Authentisierung. Das heißt, dass neben Nutzername und Passwort ein weiteres Sicherheitsmerkmal abgefragt wird. Das kann beispielsweise ein Code sein, der mittels Smartphone generiert wird. Will man sogar die höchste Sicherheitsstufe erreichen, ist die Einbindung von persönlicher Sicherheitshardware wie zum Beispiel der eID-Online-Ausweis-Funktion, die mittlerweile in jedem Personalausweis integriert ist, notwendig. Ein Hacker wird sich kaum mit seinem eigenen Personalausweis anmelden, um in ein System einzudringen.</p>
<p><strong>Immer wieder sind Schlagzeilen über Datenklau mittels Phishing zu lesen. Es klingt, als fänden Sie die Schulung von Mitarbeitenden in dem Bereich dennoch überflüssig?</strong></p>
<p>Nein, überflüssig sind sie sicher nicht, aber eben nicht das Allheilmittel. Wenn die Sicherheit einer Institution davon abhängig ist, ob ein Nutzer einen schädlichen Link anklickt, dann ist das in meinen Augen die Abwesenheit von professioneller Sicherheit. Kurz gesagt: Dann hat jemand in der IT-Abteilung seinen Job nicht richtig gemacht. Im privaten Bereich ist das was anderes. Wenn Zugangsdaten zu Onlineshops oder gar von Bankkonten durch Unachtsamkeit oder Unwissen in falsche Hände geraten, wird das mitunter ein sehr teurer Denkzettel. Von daher ist eine generelle Sensibilisierung und Aufklärung nie verkehrt. Aber in einer Behörde oder einem Unternehmen müssen Hintergrundsysteme laufen, die solche Phishingmails erkennen und davor schützen. Denn selbst aufmerksame Nutzer können nicht jede betrügerische E-Mail erkennen, weil diese teilweise richtig gut gemacht sind. Die Sorgfaltspflichten nur auf die Mitarbeitenden zu schieben, weckt in meinen Augen ein falsches Verantwortungsbewusstsein.</p>
<p><strong>Was können Institutionen noch tun, um den IT-Schutz zu erhöhen?</strong></p>
<p>Als erster Schritt sollte die eben ausgeführte Zugangsauthentisierung für sensitive Plattformen und Infrastrukturen auf eine höhere Sicherheitsstufe gehoben werden. Das ist noch immer ein Haupteinfallstor für Ransomware-Angriffe. Daran anschließend sollte dringend eine gesicherte Netzsegmentierung erfolgen. Das kann man sich so ähnlich vorstellen wie bei Schotten in einem Schiff. Wird die Außenhülle aufgerissen, wird durch Schließen der Schotten verhindert, dass das gesamte Schiff untergeht. Das kann man analog auch im Netzbereich machen. Wenn es ein Hacker ins System schafft, verliert eine Institution in dem Fall erstmal nur ein Segment und nicht gleich das gesamte Netz. Und die meisten Hacker geben an der Stelle auf. Leider haben meist kleinere Verwaltungen solche Sicherheitssysteme oft nicht, sei es aus Kostengründen oder aus der falschen Annahme, sie würden kein Ziel krimineller Banden sein.</p>
<p><strong>Neben der Beratung von Verwaltungen und Unternehmen im Rahmen des Verbundprojekts CyberSecurity Sachsen-Anhalt liegt der Forschungsschwerpunkt des netlab-Teams der Hochschule Harz speziell im Bereich hochwertiger Authentisierung, Autorisierung und Netzsicherheit unter anderem mittels Einbindung der eID-Funktion des Personalausweises. Abgesehen von der erhöhten Sicherheitsstufe im Bereich Authentisierung, wo kann die Funktion noch nützlich sein?</strong></p>
<p>Die Einsatzmöglichkeiten des elektronischen Identitätsnachweises sind vielfältig. Wir haben beispielsweise die Anwendung eNotar entwickelt, die es ermöglicht, digitale Prüfungsnachweise und Zeugnisbeglaubigungen zu erstellen, wo neben der eID auch qualifizierte Signaturen und Siegel eingesetzt werden, inzwischen per eIDAS TrustServices EU-weit genormt. Eine mögliche Realisierung haben wir bereits bei der Abiturprüfung 2022 zusammen mit dem Martineum-Gymnasium in Halberstadt im Rahmen der gesetzlichen Regeln und unter hohen Sicherheitsstandards erfolgreich getestet. Wenn solche Programme zukünftig flächendeckend genutzt werden würden, wären beglaubigte Zeugnisse, die beispielsweise für die Zulassung zum Studium oder bei Berufsantritt im öffentlichen Dienst gefordert sind, fälschungssicherer. Aktuell kann eine solche Beglaubigung nur auf Papier im Rathaus beantragt werden, wobei die Mitarbeitenden unter Umständen ein gut gefälschtes Zeugnis nicht erkennen und so die Kopie des vermeintlichen Originals beglaubigen. Das ist in der mit eID gesicherten digitalen Version mit hoher Sicherheit nicht möglich. Ein netter Nebeneffekt ist, dass man sich den Weg zum Amt sparen, seinen Nachweis bequem digital abrufen und an die jeweilige Stelle weiterleiten kann. In anderen europäischen Ländern ist das bereits möglich.</p>
<p><strong>Warum hinkt Deutschland in dem Punkt hinterher? </strong></p>
<p>Die eID-Funktion ist in jedem Personalausweis integriert. Daran liegt es nicht. Aber Deutschland liegt nicht nur in der Digitalisierung im Bildungsbereich noch weit zurück, was unter anderem auf die bisherige &nbsp;Interpretation zum Föderalismus zurückzuführen ist. Bis heute ist es oft Tradition, bei wichtigen Anliegen auf gezeichnetes und gestempeltes Papier zu setzen. Diese Papierwirtschaft zieht sich durch alle wesentlichen Verwaltungsvorgänge im Bildungssektor. Dazu zählen Immatrikulation und Exmatrikulation, Zeugniswesen und Bescheinigungen für Dritte. Jedoch haben Bund und Länder mit dem <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/ozg/" target="_blank" rel="noreferrer">Onlinezugangsgesetz (OZG)</a> und ersten Umsetzungen die Grundlagen für eine Stärkung der digitalen Verwaltungsprozesse für alle Bürger, samt Optionen für erhöhte Sicherheit auch mit eID, gelegt. Wir arbeiten seit Beginn in entsprechenden bundesweiten Initiativen wie <a href="https://www.xhochschule.de/web/" target="_blank" rel="noreferrer">XHochschule</a> und <a href="https://xbildung.de/web/" target="_blank" rel="noreferrer">XBildung</a> mit und stellen dort unsere Lösungen vor.</p>
<p><strong>Ist der Bildungsbereich im OZG auch abgedeckt?</strong></p>
<p>Mit dem OZG sollen Verwaltungsportale unter anderem gemeinsame gesicherte Zugänge für Bürger zum Beispiel per <a href="https://id.bund.de/de" target="_blank" rel="noreferrer">BundID</a> bekommen – auch mit eID sicherbar – und 575 Verwaltungsleistungen künftig auch voll elektronisch angeboten werden. In der Bildung gibt es einige Prozesse, die darunter fallen, beispielsweise bei der Einschulung, der BAföG-Beantragung oder Studienplatzvergabe. Sachsen-Anhalt hat sogar die Federführung beim Themenfeld Bildung inne. Erst kürzlich ist bekannt gegeben worden, dass Land und Bund sich hier bei der Umsetzung von der in meinen Augen sicherheitstechnisch problematischen Blockchain-Technologie abwenden und auf Standards wie eID und eID TrustServices setzen, die ja bereits Kern unserer Anwendungen sind. Das netlab-Team sowie die Partner im Verbundprojekt CyberSecurity Sachsen-Anhalt haben diese Lösung immer wieder unter anderem in Fachkreisen präsentiert. Obwohl wir die Ersten waren, die Hochschulkonten mittels dieser hochwertigen Sicherheitsfunktionen in den EU-Projekten <a href="https://netlab.hs-harz.de/research/TREATSWS/" target="_blank" rel="noreferrer">TREATS</a> und <a href="https://studies-plus.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">StudIES+</a> entwickelt haben, sind wir natürlich inzwischen nicht mehr die einzigen, die dazu beigetragen haben, sehen diese Entwicklung aber dennoch auch ein wenig als Erfolg und Bestätigung für unsere Arbeit an.</p>
<p><strong>Die Expertise Ihres Teams ist vielfältig gefragt?</strong></p>
<p>Das stimmt. Und es ist mehr als erfreulich, dass unsere Arbeit geschätzt wird. Den hohen Stellenwert des Themengebiets zeigt allein unser Verbundvorhaben CyberSecurity, in dem das netlab-Team der Hochschule Harz gemeinsam mit Forschenden der Universitäten Magdeburg und Halle seit April 2019 arbeitet. Als Teil der Digitalen Agenda Sachsen-Anhalts wird es vom Land und aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung finanziert. Erst im März dieses Jahres haben wir zusammen Innovationen und Chancen aus unseren Forschungs- und Entwicklungsprojekten auf dem <a href="https://www.it-planungsrat.de/der-it-planungsrat/fachkongress/11-fachkongress-2023-in-sachsen-anhalt" target="_blank" rel="noreferrer">Fachkongress des IT-Planungsrates</a> von Bund und Ländern vorgestellt. Dieser wurde in 2023 in Halle durch das Landesministerium für Infrastruktur und Digitales veranstaltet. Das war schon eine Hausnummer bundesweit. Vorher hatten wir auf Landesebene bereits Interessierte unter anderem aus Behörden wie Landesministerien, der CyberAgentur des Bundes, dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik sowie Firmen und Verbänden bei unserer <a href="https://cslsa.de/meldungen.html" target="_blank" rel="noreferrer">Tagung „Innovation, Schutz und Chancen im CyberSpace“</a> des CyberSecurity-Verbundes im November 2022 an der Hochschule Harz zu Gast. Wir haben unsere Lösungszugänge im CyberSecurity-Verbund zudem auf Tagungen für die Wirtschaft vorgestellt - zum Beispiel Tagungen von Handwerkskammer und IHK des Landes,&nbsp;des BDEW Mitteldeutschland und Wirtschaftsschutztag des Landes.</p>
<p><strong>Auch in Expertenkreisen sind Sie aktiv. Warum ist das für Sie wichtig?</strong></p>
<p>Unsere Forschung ist anwendungs- und zukunftsorientiert. Da bringt es natürlich nichts, die entwickelten Ergebnisse geheim zu halten. Wir wollen im Sinne des Wissenstransfers unser Know-How breitestmöglich teilen. Nur so kann unsere Forschung zur Verbesserung der vorhandenen Strukturen in puncto IT-Sicherheit beitragen. Aus diesem Grund bin ich beispielsweise seit Jahren auf der jährlichen Konferenz der Organisation Europäischer Hochschulinformationssysteme, kurz <a href="https://www.eunis.org/eunis2023/" target="_blank" rel="noreferrer">EUNIS</a>, zu Gast. Die Auflage zum 30-jährigen EUNIS-Jubiläum fand im vergangenen Monat im spanischen Vigo statt. Ich habe einen Vortrag zur Thematik „Grenzüberschreitende Services im Bildungs- und Hochschulwesen sowie neue zentrale Dienstezugänge der EU“ gehalten. Darüber hinaus arbeite ich in einer EUNIS-Fachgruppe für Informationssicherheit, samt Workshop-Durchführung vorbereitend zur EUNIS 2023, mit Experten unter anderem aus Norwegen und Schweden zum Themenschwerpunkt EMREX zusammen. Das ist ein Verfahren und Standard, mit dem man im internationalen Kontext Daten von Studierenden gesichert digital austauschen kann. Ebenfalls einem internationalen Fachpublikum der IT-Sicherheit haben wir bereits 2022 auf dem Open Identity Kongress in Kopenhagen erweiterte Lösungen für hochwertige Netzsicherheit vorstellen können.</p>
<p><strong>Und diese Erfahrungen bringen Sie dann wiederum in nationalen Projekten ein?</strong></p>
<p>Auf jeden Fall. Mit meinem Team gehöre ich beispielsweise zu den Forschenden, die im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung beim Aufbau der Infrastruktur einer <a href="https://www.bechtle.com/ch/ueber-bechtle/news/unternehmensmeldungen/pressemeldungen/2022/konsortium-um-bechtle-praesentiert-prototyp-fuer-nationale-bildungsplattform" target="_blank" rel="noreferrer">Nationalen Bildungsplattform</a> mit Konzepten und Prototypen unterstützen. Auch hier konnten wir unser Know-How in der hoch gesicherten Anbindung von Nutzerkonten für alle Bildungsträger bundesweit, zum Beispiel mittels eID, unter Beweis stellen. Ich bin gespannt, wie unsere Forschung in der nun folgenden zweiten Phase, der Umsetzung, genutzt wird.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-5914</guid>
                        <pubDate>Thu, 20 Jul 2023 10:23:00 +0200</pubDate>
                        <title>NWK-Preisträgerin der Hochschule Harz erforscht Entwicklung von UNESCO-Welterbestätten </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/nwk-preistraegerin-der-hochschule-harz-erforscht-entwicklung-von-unesco-welterbestaetten</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Ob imposantes Gebäude, geschichtsträchtige Stätte oder beeindruckende Naturlandschaft – Sehenswürdigkeiten sind ein wirksamer Touristenmagnet. 1.157 dieser Orte wurden von der UNESCO sogar als besonders beschützenswert eingestuft und als <a href="https://www.unesco.de/kultur-und-natur/welterbe/welterbe-weltweit" target="_blank" rel="noreferrer">Welterbestätte</a> ausgezeichnet. Doch was bedeutet das Label für die jeweilige Stadt oder Region? Wie können diese davon profitieren? Und sind mit der Auszeichnung wirklich nur positive Entwicklungen verbunden? Diesen Fragen geht Maren Hille in ihrer Doktorarbeit nach. Die 31-Jährige promoviert an der Hochschule Harz kooperativ mit der Leuphana Universität Lüneburg. Für ihren <a href="https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/NWK2023/Beitraege/Qualitative_touristische_Entwicklung_anhand_ausgewaehlter_Destinationen_mit_UNESCO-Weltkulturerbe-Label.pdf" target="_blank">Forschungsansatz</a> erhielt sie Anfang Juni einen Preis im Rahmen der <a href="https://www.hs-harz.de/nwk2023" target="_blank">23. Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz (NWK)</a>.</p>
<h2>Reiselust verbindet Privatleben und akademische Laufbahn</h2>
<p>„In Europa bin ich schon sehr viel gereist und kenne eine Vielzahl der Länder“, verrät Maren Hille. Und dass ihre Lieblingsländer Italien und Frankreich seien. „Hier gibt es auch sehr viele UNESCO-Welterbestätten. Das Bereisen dieser Orte ist immer wieder schön. Sie sind wirklich sehens- und schützenswert.“ Als die Suche nach einem Promotionsthema begann, sei ihr sehr schnell klar gewesen, dass sie zu diesem Schwerpunkt forschen möchte. Die fachlichen Grundlagen hat sie mit ihrem Studium an der Hochschule Harz in den Fachrichtungen <a href="https://www.hs-harz.de/tourismusmanagement" target="_blank">Tourismusmanagement</a> sowie <a href="https://www.hs-harz.de/tourism-and-destination-management-ma" target="_blank">Tourism and Destination Management</a> gelegt. Zudem lehrt sie derzeit u.a. in den Fachgebieten Destinationsmanagement und Tourismusmarketing an der Hochschule Harz.</p>
<p>Ihre Forschungsfrage liege in einem interessanten Spannungsfeld. „Einerseits vergibt die UNESCO den Titel, um die jeweiligen Orte langfristig zu schützen. Durch die Auszeichnung ziehen die Destinationen, also touristischen Regionen, aber meist auch mehr Gäste an und können von den Einnahmen profitieren“, erklärt Maren Hille. „Das birgt aber auch die Gefahr eines Massentourismus, der die Welterbestätten schädigen kann. Somit entsteht ein Widerspruch.“ Eine rein quantitative Betrachtung habe sie für ihre Arbeit dennoch ausgeschlossen. „Ich hätte einfach schauen können, wie stark die Übernachtungszahlen nach Vergabe des Labels zugenommen haben und ob die und ob die Aufenthaltsdauer gestiegen ist – vereinfacht gesagt: Gäste, die länger bleiben, geben vor Ort auch mehr Geld aus, was zu mehr Wertschöpfung führt“, verdeutlicht sie. Dieser Ansatz ging ihr aber nicht tief genug. „Mich interessiert, welche Entwicklung die Destinationen im Zuge der Auszeichnung gemacht haben. Ich möchte das Thema inhaltlich betrachten, nicht nur auf Basis von Zahlen.“</p>
<h2>Vier deutsche Welterbestätten im Fokus</h2>
<p>Dafür hat sie sich auf vier <a href="https://www.unesco.de/kultur-und-natur/welterbe/welterbe-deutschland" target="_blank" rel="noreferrer">deutsche Welterbestätten</a> konzentriert, deren Auszeichnungen in den Zeitraum 2011 bis 2014 fallen. „Diesen habe ich gewählt, damit ich einerseits Menschen finde, die mir noch aussagekräftig von den Bedingungen vor der Labelvergabe berichten können, und andererseits genug Zeit vergangen ist, damit die Destination auch einen merklichen Veränderungsprozess erlebt haben kann“, erklärt die Promovendin. Zudem bilden die Welterbestätten in Niedersachsen, Bayern, Hessen und Nordrhein-Westfalen sowohl örtlich als auch inhaltlich ein weites Spektrum ab.</p>
<p>Das <a href="https://www.unesco.de/kultur-und-natur/welterbe/welterbe-deutschland/fagus-werk-alfeld" target="_blank" rel="noreferrer">Fagus-Werk</a> in Alfeld, eine 1911 erbaute Schuhleistenfabrik, ist das Erstlingswerk von Walther Gropius und wurde funktionalistisch aus Glas und Stahl konstruiert. „Dagegen beeindruckt das <a href="https://www.unesco.de/kultur-und-natur/welterbe/welterbe-deutschland/markgraefliches-opernhaus-bayreuth" target="_blank" rel="noreferrer">Markgräfliches Opernhaus</a> in Bayreuth durch sein rund 275 Jahre altes, original erhaltenes Logenhaus mit dekorativen Elementen“, zeigt Maren Hille den Kontrast auf. Im <a href="https://www.unesco.de/kultur-und-natur/welterbe/welterbe-deutschland/bergpark-wilhelmshoehe" target="_blank" rel="noreferrer">Bergpark Wilhelmshöhe</a> in Kassel kann ein rund 300 Jahre altes und noch heute ohne Pumpen funktionierendes Wassersystem bestaunt werden und das <a href="https://www.unesco.de/kultur-und-natur/welterbe/welterbe-deutschland/karolingisches-westwerk-und-civitas-corvey" target="_blank" rel="noreferrer">Karolingisches Westwerk und Civitas Corvey</a> in Höxter hat sich vom Benediktinerkloster zu einem politischen Zentrum entwickelt. „Diese inhaltliche Vielfalt hat mich sehr angesprochen.“</p>
<p>Bis auf das Opernhaus in Bayreuth habe sie alle Orte bereits besucht. „Ich habe mir die Welterbestätten, aber auch die jeweiligen Städte angesehen, um mir einen Eindruck zu verschaffen. Zudem habe ich die Reisen genutzt, um mögliche Interviewpartner ausfindig zu machen“, sagt Maren Hille. Denn ihre Untersuchung will sie auf 20 qualitative Interviews stützen, je fünf pro Stadt. „Das werden Personen sein, die auf touristischer Ebene im Destinationsmarketing oder Attraktivitätsmangement sowie auf stadtpolitischer Ebene im Denkmalschutz aktiv sind. Damit sind auch die drei Hauptintentionen der UNESCO – Marketing, Schutz und Entwicklung – abgedeckt.“</p>
<h2>Untersuchung könnte weitere Städte zur Bewerbung motivieren</h2>
<p>Im Detail möchte die Promovendin mittels eines ca. 20 Fragen umfassenden Katalogs herausfinden, wie sich das touristische Angebot, zum Beispiel in Form von Führungen oder ausgewiesenen Kulturrouten, entwickelt hat, ob sich das Marketing auf den Kulturtourismus spezialisiert hat und wie das Label in Marketingaktivitäten eingebunden wird. Einen weiteren Fokus legt sie auf die Frage, ob durch die Aufnahme in die Weltkulturerbeliste neue Kooperationen, beispielsweise in lokalen oder überregionalen Netzwerken, entstanden sind. Auch einen möglichen Ausbau der Infrastruktur möchte sie in den Blick nehmen.</p>
<p>„Aus diesen Aspekten versuche ich abzuleiten, ob sich die Destinationen positiv entwickelt haben. Wenn das der Fall ist, könnte dies andere deutsche Städte dazu inspirieren, den sehr mühseligen und bis zu zehn Jahre dauernden Prozess zur Aufnahme als UNESCO-Welterbestätte zu wagen“, beschreibt Maren Hille ihren Ansporn. Für Einzelfälle im Ausland gebe es solche Auswertungen bereits. „In Deutschland wurden auch einige Einzelfälle betrachtet, jedoch haben diese nicht immer einen touristischen Fokus oder ziehen keine Vergleiche zwischen verschiedenen Welterbestätten. Diese vielfältigen Aspekte berücksichtige ich dagegen in meiner Untersuchung.“</p>
<h2>Zukunftspläne zwischen Berufspraxis, Lehre und Forschung</h2>
<p>In den kommenden Monaten will Maren Hille die Interviews führen, dann folgt die Analyse. „Ich hoffe, dass ich spätestens in einem Jahr die Promotion abgeschlossen haben werde“, sagt sie. Einen Plan für die Zeit danach habe sie bereits. „Ich möchte gern im Kulturtourismus tätig sein, vielleicht im Stadtmarketing oder Welterbemanagement“, blickt sie voraus. „Das wäre allerdings nur vorübergehend, um praktische Erfahrungen zu sammeln. Langfristig gesehen möchte ich gern wieder an eine Hochschule für angewandte Wissenschaften zurück. Die Verbindung von Lehre und Forschung finde ich einfach stark. Das macht mir sehr viel Spaß.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 14 Jul 2023 10:38:37 +0200</pubDate>
                        <title>Deutsch-jordanisches Projektteam startet Zusammenarbeit für Großprojekt zum Forschungsthema Wassermanagement mit Gastbesuch im Harz</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/deutsch-jordanisches-projektteam-startet-zusammenarbeit</link>
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                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wasser ist die Quelle des Lebens. Im Zuge des Klimawandels führt es aber auch immer wieder zu großem Leid, wenn extreme Trockenheit für Wasserknappheit oder Starkregen für Hochwasser sorgen. Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, arbeiten Forschende der Hochschulen Harz und Darmstadt mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Jordanien zusammen. Im Juli sind drei jordanische Gäste des internationalen Projekts „RainGIS“ zum Kennenlerntreffen nach Wernigerode gereist.</p>
<p>Projektleiter ist <a href="https://www.hs-harz.de/hpundt" target="_blank">Prof. Dr. Hardy Pundt</a>. Er lehrt im Schwerpunkt Geoinformations- und Datenbanksysteme an der Hochschule Harz und hat bereits mehrfach zum Thema Geoinformationsdienste zur Anpassung an den Klimawandel geforscht. Wie es zu der internationalen Zusammenarbeit kam und welche konkreten Aktivitäten die Partner planen, erzählt er im Interview.</p>
<p><strong>Jordanien und Deutschland sind nicht nur kulturell, sondern auch hinsichtlich der geografischen Bedingungen sehr unterschiedlich. Wo sehen Sie dennoch Forschungsparallelen beim Thema Wasser?</strong></p>
<p>Jordanien ist das zweittrockenste Land der Welt. Deshalb sind die Forschenden dort generell sehr interessiert an Lösungen im Bereich Wassergewinnung, -aufbereitung und -speicherung. Das ist ein riesiges Thema. Aber auch wir in Deutschland kennen Trockenperioden, da muss man nur mal einen Blick in den Harzer Wald werfen. Im Gegensatz dazu sind zudem Hochwasserereignisse in beiden Ländern Realität. Wenn es in Jordanien regnet, dann meist kurz, aber sehr heftig. Und wie das Jahrhunderthochwasser 2013 oder die Flutkatastrophe 2021 zeigen, ist auch Europa davor nicht gefeit. Diese beiden Extreme besser vorhersagen zu können, um darauf vorbereitet zu sein, und allgemein ein wirksameres Wassermanagement zu betreiben, ist ein gemeinsames Anliegen.</p>
<p><strong>Seit Juni 2023 arbeiten Sie im Projekt RainGIS mit jordanischen Partnern zusammen. Wie kam es zu dieser kontinentübergreifenden Kooperation?</strong></p>
<p>Das Projekt hat eine längere Vorgeschichte. 2022 hatte die Deutsche Forschungsgemeinschaft im Rahmen ihrer <a href="https://www.dfg.de/dfg_profil/internationale_zusammenarbeit/udif_haw_initiative/" target="_blank" rel="noreferrer">Initiative UDIF-HAW</a> Vertreter von Hochschulen für angewandte Wissenschaften zu einer Delegationsreise mit dem Themenschwerpunkt „Water Nexus“ nach Jordanien eingeladen. Allgemeines Ziel der Initiative ist, die Internationalisierung von Forschung an den Hochschulen zu unterstützen. Das ist ein ganz neues Angebot, da bislang der Fokus der DFG auf Universitäten lag. Um daran teilnehmen zu können, musste man ein Motivationsschreiben mit einem Lebenslauf, Forschungsschwerpunkten und einer Liste an Publikationen einreichen. Es war also schon mit ein wenig Aufwand verbunden. Ich war daran sehr interessiert, weil ich darin eine große Chance gesehen habe. Dass dann auch die Zusage kam, hat mich sogar etwas überrascht. Zumal für die einwöchige Reise im September nur rund 20 Forschende ausgewählt worden sind.</p>
<p><strong>Welche persönlichen Eindrücke haben Sie aus Jordanien mitgenommen?</strong></p>
<p>Es war das erste Mal, dass ich in einem arabischen Land war und ich war daher etwas aufgeregt, was auf mich zukommt, welche kulturellen Unterschiede es hier eventuell zu überwinden gilt. Vor Ort waren dann aber alle Unsicherheiten sofort verschwunden, weil das Miteinander sehr herzlich und locker war. Dieser positive erste Eindruck hat sich auch in den folgenden Monaten der Zusammenarbeit bestätigt.</p>
<p><strong>Welchen Mehrwert hatte die Reise auf fachlicher Ebene?</strong></p>
<p>Der Aufenthalt an sich war sehr beeindruckend. Wir haben sieben forschungsstarke Hochschulen besucht und dabei vor allem Kontakte geknüpft. Ich bin auf der Delegationsreise sehr schnell mit Dr. Nawras Shatnawi und Dr. Hiba Al Kharabsheh von der Al-Balqa Applied University ins Gespräch gekommen, weil wir fachlich sehr nah beieinander liegen. Er ist in der Abteilung für Vermessungstechnik und Geomatik tätig, sie in der Abteilung für Wasserressourcen und Umwelt. Beide haben großes Interesse an einer Zusammenarbeit, sodass wir uns relativ schnell nach der Delegationsreise für ein Anbahnungsprojekt zusammengeschlossen haben.</p>
<p><strong>Anbahnungsprojekt? Was heißt das konkret?</strong></p>
<p>Die DFG hat Fördermittel bereitgestellt, um <a href="https://www.dfg.de/foerderung/info_wissenschaft/2023/info_wissenschaft_23_22/index.html" target="_blank" rel="noreferrer">deutsch-jordanische Forschungskooperationen</a> speziell im Themengebiet Wasser zu ermöglichen. Dabei sollen gegenseitige Besuche realisiert und der Austausch gefördert werden. Das soll wiederum als Basis dienen, um ein größeres Projekt zu realisieren, in dem dann auch inhaltlich gearbeitet und geforscht wird. Wir haben uns erfolgreich darauf beworben. Zuvor hatte sich Prof. Dr. Hani Abu Qdais von der Jordan University of Science and Technology angeschlossen und ich habe zusätzlich Prof. Dr. Nicole Saenger, Vizepräsidentin für Forschung und Nachhaltige Entwicklung an der Hochschule Darmstadt, angesprochen, die ich ebenfalls auf der Delegationsreise kennengelernt habe. Unser großes Ziel ist es, in spätestens einem Jahr einen gemeinsamen Antrag für ein mehrjähriges Projekt stellen zu können. Der Besuch in Deutschland war also „nur“ der Anfang.</p>
<p><strong>Wie haben Sie den Besuch der jordanischen Gäste gestaltet?</strong></p>
<p>Zunächst waren die drei Forschenden in Darmstadt, wo wir gemeinsam die Hochschule und auch uns untereinander besser kennengelernt haben. Vom 10. bis 12. Juni waren wir an der Hochschule Harz dann für das Programm zuständig. Wir haben das Wasserwerk Zillierbach und die Talsperre Granetal besichtigt, um zu zeigen, wie wir in Deutschland die Wasserversorgung organisieren. Dass wir auch mit extremer Trockenheit zu kämpfen haben, hat der Besuch im Nationalpark Harz verdeutlicht. Natürlich gab es auch eine Führung über den Wernigeröder Campus und durch die Labore. Der Fokus lag neben den Weiterbildungsaspekten aber auf der Erarbeitung von Forschungsansätzen. Das Team der Hochschule Harz wird dabei von <a href="https://www.hs-harz.de/aheilmann" target="_blank">Prof. Dr. Andrea Heilmann</a> und Dr. Johannes Bühl ergänzt, die im Bereich Wasserwirtschaft und Klimaschutz bzw. Erfassung und Analyse von Umweltdaten forschen.</p>
<p><strong>Welche konkrete Ideen wurden entwickelt?</strong></p>
<p>Inhaltlich wollen wir die Wechselwirkung zwischen Klimawandel und Regenwassersammlung in Regionen untersuchen, in denen sogenanntes Trockenklima herrscht. Dabei wollen wir hydrologische Ansätze verfolgen sowie Methoden aus der Geomatik anwenden. Doch bis zur Umsetzung ist es noch ein langer Weg. Kurzfristig haben wir während des Besuchs aus Jordanien erste Ziele festgelegt und konkrete Aufgaben verteilt. In den kommenden Monaten wird über Online-Meetings weiter an dem Vorhaben gearbeitet und im Januar 2024 ist dann der Gegenbesuch in Jordanien geplant. Bis dahin soll ein Entwurf für einen Projektantrag fertig sein, den wir dann im persönlichen Gespräch finalisieren und anschließend bei einem Fördermittelgeber einreichen können. Erst dann werden wir sehen, ob sich unsere Vorarbeit auszahlt und wir unsere Ideen im Rahmen eines Forschungsprojekts umsetzen dürfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Das Projekt RainGIS wird vom 1. Juli 2023 bis 29. Februar 2024 gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) - Projektnummer 525350250.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 14 Jul 2023 10:28:45 +0200</pubDate>
                        <title>Publikation: Professor und Studentinnen beleuchten Urlaubstrend „Glamping“ akademisch </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/publikation-professor-und-studentinnen-beleuchten-urlaubstrend-glamping-akademisch</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Urlaubszeit ist angebrochen; welche Trends und aktuellen Entwicklungen dabei eine Rolle spielen, ist auch Gegenstand der Forschungsaktivitäten im Tourismusbereich der Hochschule Harz. <a href="https://www.hs-harz.de/sgross" target="_blank">Prof. Dr. Sven Groß</a> beleuchtet in seiner jüngsten Publikation unter dem Titel „Glamping in Deutschland - Angebot und Nachfrage eines naturtouristischen Konzepts“ eine luxuriöse Form des altbekannten Zelturlaubs. Neben der Buchveröffentlichung des <a href="https://www.facebook.com/verlaguvk/" target="_blank" rel="noreferrer">Wissenschaftsverlags UVK</a> wartet nun auch eine Publikation im renommierten internationalen „Journal of Outdoor Recreation and Tourism“. Geplant ist der Beitrag für September 2023.</p>
<p>„Glamour plus Camping ist gleich ‚Glamping‘“, verrät Prof. Dr. Sven Groß und erklärt: „Mit der Vorstellung des weitgehenden Verzichts auf Komfort, den Viele mit Camping assoziieren – und der den ein oder anderen abschreckt – hat dieses Konzept wenig zu tun.“ Vielmehr gehe es darum, Natur auf luxuriöse Weise mit den gewohnten Annehmlichkeiten zu erleben. „Das begeistert immer mehr Menschen“, weiß der Tourismusexperte.</p>
<p>Die Publikation ist eine von wenigen, die diese Entwicklung akademisch beleuchten. Und es gibt eine weitere Besonderheit: Der Hochschullehrer hat das Buch gemeinsam mit zwei Nachwuchsakademikerinnen verfasst. Jana Culemann hat <a href="https://www.hs-harz.de/tourism-and-destination-management-ma" target="_blank">Tourism and Destination Management</a> an der Hochschule Harz studiert und setzte sich im Zuge ihrer Master-Arbeit vertiefend mit Glamping auseinander, mittlerweile ist sie bei der <a href="https://www.koelntourismus.de/" target="_blank" rel="noreferrer">KölnTourismus GmbH</a> tätig. Juliane Rebbe aus Dessau-Roßlau befindet sich in den letzten Zügen des gleichen Programms.</p>
<p>Auf mehr als 150 Seiten erläutert das Autorenteam wichtige Grundlagen und definiert den Begriff. In der Folge stellen sie den aktuellen Forschungsstand vor und zeichnen auf dieser Basis Angebot und Nachfrage genau nach. Darauf aufbauend wird eine eigene empirische Untersuchung präsentiert und diskutiert, die insbesondere eine Unterform des Glampings unter die Lupe nimmt, das sogenannte „Deep-nature-Glamping“, bei dem in abgelegenen Gegenden, oft ohne weitere Gäste, gezeltet wird. Wie schätzt das Expertenteam die Zukunft des Trends ein? „Das Interesse am ‚Glamping‘ wird weiter wachsen“, meint Jana Culemann, die erst kürzlich selbst den ersten Glamping-Urlaub absolviert hat. „Gerade von Start-ups erwarte ich viele innovative Ideen“, prophezeit Professor Groß, der bisher gern mit dem Reisemobil unterwegs war, aber das Thema auch privat auf dem Schirm hat.</p>
<p class="MsoNoSpacing">Für die Nachwuchswissenschaftlerinnen war die erste eigene Publikation eine besondere Erfahrung: „Mir macht es Spaß, mich wissenschaftlich intensiver mit Themen auseinanderzusetzen und ich kann mir gut vorstellen, erneut zu publizieren. Es war sowohl aufregend als auch bestätigend, dass mir Vertrauen entgegengebracht wurde“, so Jana Culemann (26).</p>
<p class="MsoNoSpacing">„Für mich ist das Ganze immer noch ein wenig unwirklich, aber ich bin sehr glücklich und dankbar, dass mir diese Chance geboten wurde“, meint Juliane Rebbe. Die Arbeit an der Publikation empfand sie als zeitintensiv und manchmal auch stressig, aber: „Ich war sehr motiviert, weil mich das Thema begeistert, außerdem war es spannend zu sehen, was sich ‚hinter den Kulissen‘ einer Veröffentlichung abspielt“, betont die 25-Jährige.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5828</guid>
                        <pubDate>Thu, 29 Jun 2023 09:21:33 +0200</pubDate>
                        <title>„AI Engineering&quot;-Projektteam intensiviert Zusammenarbeit kurz vor Start des einzigartigen Studiengangs </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/einzigartiger-studiengang-ai-engineering-kurz-vor-dem-start-2</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz (KI) ist eine der vielversprechendsten Zukunftstechnologien unserer Zeit. Für die Anwendung in industriellen Kontexten birgt sie großes Potenzial. Das haben auch die Hochschulen <a href="https://www.hs-anhalt.de/nc/studieren/orientierung/studienangebot/detail/ai-engineering-bachelor-of-science.html" target="_blank" rel="noreferrer">Anhalt</a>, <a href="/ai-engineering" target="_blank">Harz</a>, <a href="https://studieren.h2.de/studiengaenge/bachelor/aiengineering" target="_blank" rel="noreferrer">Magdeburg-Stendal</a> und <a href="https://www.hs-merseburg.de/studium/studiengaenge/ai-engineering/" target="_blank" rel="noreferrer">Merseburg</a> sowie die <a href="https://www.ovgu.de/Studieninteressierte/Studieng%C3%A4nge+von+A+bis+Z/Bachelor/AI+Engineering+%E2%80%93+K%C3%BCnstliche+Intelligenz+in+den+Ingenieurwissenschaften.html" target="_blank" rel="noreferrer">Otto-von-Guericke Universität Magdeburg</a> erkannt. Gemeinsam entwickeln sie mit „AI Engineering“ einen deutschlandweit einzigartigen Bachelorstudiengang, in dem die Ausbildungsschwerpunkte KI und Ingenieurwissenschaften miteinander verbunden werden. Am 26. und 27. Juni 2023 haben sich rund 30 Vertreterinnen und Vertreter aller Verbundinstitutionen an der Hochschule Harz in Wernigerode getroffen, um drei Monate vor dem Studienbeginn noch letzte offene Detailfragen zu klären.</p>
<p>„Wir befinden uns aktuell an der Schnittstelle von der Konzeptions- zur Umsetzungsphase“, ordnet Prof. Frieder Stolzenburg, Prorektor für Forschung und Chancengleichheit und Ansprechpartner im Projekt „AI Engineering“ an der Hochschule Harz, ein. Enge Abstimmungen seien angesichts des bevorstehenden Starts im Wintersemester 2023/24 von enormer Wichtigkeit. „Zwar haben wir regelmäßige Online-Meetings, im Präsenztreffen konnten wir uns aber nochmal intensiv im Rahmen von mehreren Workshops mit den derzeitigen Herausforderungen beschäftigen.“</p>
<p>Ein zentraler Themenschwerpunkt des zweitägigen Arbeitstreffens war die inhaltliche und organisatorische Ausgestaltung der hochschulübergreifenden Zusammenarbeit. „Ziel ist es, innerhalb des zweijährigen Grundstudiums, das an der OVGU Magdeburg stattfinden wird, auch die anderen beteiligten Hochschulen mit ihren Vertiefungsrichtungen sichtbar zu machen“, erklärt Frieder Stolzenburg. Neben einer gemeinsamen Einführungsveranstaltung ist deshalb eine Ringvorlesung vorgesehen. „In der Vorlesungsreihe werden Dozierende aller Hochschulen am Standort Magdeburg Vorlesungen halten, um Einblicke in ihre Vertiefungen zu geben, die eine Vielzahl an Möglichkeiten bieten, das Studium individuell und nach den eigenen Interessen zu gestalten.“ Je nach Wahl der Spezialisierungsrichtung kann sich neben der Universität auch für eine der vier Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt entschieden werden. „Deshalb sollen einzelne Termine der Ringvorlesung auch für Exkursionen an die anderen Standorte genutzt werden“, sagt der Professor für Wissensbasierte Systeme.</p>
<p>Im Arbeitstreffen standen aber auch formale Modalitäten und rechtliche Fragen auf der Agenda. „Wir haben zum Beispiel gemeinsam mit den zuständigen Mitarbeitenden aus den IT-Abteilungen der Hochschulen besprochen, wie die Immatrikulation an allen Hochschulen funktionieren kann vor dem Hintergrund, dass die Einschreibung zentral zwar an der OVGU Magdeburg erfolgt, das Vertiefungsstudium dann aber auch an den anderen involvierten Hochschulen erfolgen kann. Zentrales Thema dabei war der dafür notwendige Austausch der Bewerberdaten“, erklärt Frieder Stolzenburg. Rechtlich zu beachtende Aspekte gilt es auch hinsichtlich der geplanten Open Educational Resources zu beachten. „Wir wollen innovative Materialien erstellen, die öffentlich frei zugänglich sein sollen. Wie dabei keine Rechte Dritter verletzt werden, haben wir ebenfalls diskutiert.“</p>
<p>Die kommenden drei Monate bis zum Start werden laut Stolzenburg für weitere Feinabsprachen der Arbeitsgruppen genutzt. „Zudem wird demnächst ein Imagefilm veröffentlicht, der den Studiengang in seiner Einzigartigkeit vorstellen soll.“ Auch weitere Gespräche mit möglichen Partnern aus der Wirtschaft für gemeinsame Projekte sind geplant.</p>
<p>Die Bewerbung für das Wintersemester 2023/24 ist noch bis zum 15. September 2023 über <a href="https://www.ovgu.de/bewerbung.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.ovgu.de/bewerbung</a> möglich. Alle Informationen zum Studiengang allgemein sowie zu den Zulassungsvoraussetzungen und Bewerbungsmodalitäten gibt es unter <a href="https://www.ai-engineer.de/wp/" target="_blank" rel="noreferrer">www.ai-engineer.de</a>.</p>
<p>Das zugrundeliegende Projekt wird von Dezember 2021 bis November 2025 im Rahmen der <a href="https://www.bmbf.de/bmbf/de/bildung/bildungsforschung/wissenschafts-und-hochschulforschung/ki-in-der-hochschulbildung/ki-in-der-hochschulbildung_node.html" target="_blank" rel="noreferrer">BMBF-Initiative „KI in der Hochschulbildung“</a> gemeinsam vom Bund und Land Sachsen-Anhalt gefördert.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 Jun 2023 14:11:45 +0200</pubDate>
                        <title>Forschungsprojekt „DigiLehR“ arbeitet Studieninhalte für VR-Übungsszenarien auf</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/wie-digital-sollte-die-moderne-lehre-sein</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Welt wird immer digitaler. Auch im Bildungswesen. Dicke Fachbücher werden durch E-Books und Google-Anfragen ersetzt, Notizen werden vorrangig via Tablet statt mit Stift und Block festhalten und der Wissenszuwachs wird nicht nur in Lerngruppen, sondern auch mittels Quiz-Apps und Lernplattformen überprüft. Genau an diesem Punkt setzt das Forschungsprojekt <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/digilehr" target="_blank">DigiLehR</a> der Hochschule Harz an. Im Rahmen des durch die Stiftung „Innovation in der Hochschullehre“ von August 2021 bis August 2024 geförderten Vorhabens werden Lerninhalte und Übungsszenarien für Studierende spielerisch auf den virtuellen Raum übertragen.</p>
<p>„Wir holen die Zielgruppe da ab, wo sie steht“, sagt Prof. Martin Kreyßig, der an der Hochschule Harz in den Studiengängen <a href="/medieninformatik" target="_blank">Medieninformatik</a> sowie <a href="/medien-und-spielekonzeption-ma" target="_blank">Medien- und Spielekonzeption</a> lehrt. Im Projekt wird an digitalen Visualisierungen realer Anwendungsbeispiele gearbeitet, die Lernstoff aus den Bereichen Automatisierung, Vergaberecht und Mediengestaltung mittels VR-Technologie erfahrbar machen. Studierende können auf diese Weise ihr theoretisches Wissen testen und es wiederholend praktisch anwenden. „Die zentrale Frage in unserem Projekt ist: Können wir die Lehre digitalisieren? Wir haben punktuell Zweifel daran, sehen aber auch einige Möglichkeiten“, ordnet Martin Kreyßig den Forschungsansatz ein.</p>
<h3>Studierende werden zu virtuellen Regisseuren und Kameraleuten</h3>
<p>Der selbstständige Autor, Regisseur und Kameramann ist für den Anwendungsfall Mediengestaltung zuständig. Dabei werden zwei Szenarien entwickelt – eine Interviewsituation und eine Spielfilmsequenz. Mit VR-Brille und Controller tauchen die Studierenden in die nach Drehbuch erstellten Szenen ein mit der Aufgabe, diese mit der virtuellen Kamera aufzuzeichnen. Dabei können Kamera und Mikrofon frei im Raum positioniert und Einstellungen u.a. an Blende, Belichtungszeit und Lautstärke vorgenommen werden. Anschließend wird das aufgezeichnete Bild- und Tonmaterial im Schnitt zu einem Film zusammengesetzt.</p>
<p>„Im physischen Raum, also in der Realität, haben die Studierenden die notwendigen Kenntnisse bereits von mir gelernt und praktisch angewendet. Wir wollen im Projekt rausfinden, ob sie die Fähigkeiten auch in den virtuellen Raum übertragen können“, erklärt Martin Kreyßig. Die Frage sei demnach, ob es hinsichtlich der eingesetzten personellen, zeitlichen und monetären Ressourcen sinnvoll ist, virtuelle Übungseinheiten zu gestalten.</p>
<h3>Entscheidungsfähigkeit wird in geschützter Umgebung getestet</h3>
<p>Der zweite Use Case liegt in Verantwortung von Prof. Dr. Christian-David Wagner und richtet sich an Studierende aus dem Fachbereich <a href="/fb-verwaltungswissenschaften" target="_blank">Verwaltungswissenschaften</a>. „Diese finden sich nach Start des Programms in einem Besprechungszimmer wieder, um mit Vertretern einer Stadtverwaltung über die Anschaffung einer Spracherkennungssoftware zu diskutieren“, verbildlicht er das Szenario. Dabei werden während einer geskripteten Besprechung an ausschlaggebenden Punkten des Gesprächs Fragen aufgeworfen. „Die Studierenden sollen beispielsweise mithilfe ihres bisher im Rahmen des Studiums erlangten Wissens den Auftragswert schätzen, bei der Wahl der Verfahrensart mitentscheiden und geeignete Zuschlagskriterien bestimmen.“ Auf diese Weise werde der theoretische Lernstoff so praxis- und realitätsnah wie möglich angewendet.</p>
<p>Virtuell ausprobieren, was in der Realität mitunter Konsequenzen nach sich ziehen könnte, können Studierende auch im Anwendungsfall „Automatisierung“. Im konkreten Szenario gilt es, eine Abfüllanlage in Betrieb zu nehmen und zu bedienen. „Damit Studierende mit der Anlage arbeiten können, müssen sie diese mit ihren typischen Eigenheiten kennen, um sowohl eigene Verletzungen als auch Schäden an der Anlage zu vermeiden. Bei komplexeren Anlagen reicht aber eine einmalige Vorführung meist nicht aus“, verdeutlicht Gesamtprojektleiter Prof. Dr.-Ing. Simon Adler, der als Lehrender am Fachbereich <a href="/studium/fb-automatisierung-und-informatik" target="_blank">Automatisierung und Informatik</a> zudem für diesen Use Case zuständig ist. „Am virtuellen Modell können die Studierenden den richtigen Umgang mit der Anlage erlernen und üben. Der digitale Zwilling ermöglicht ihnen so eine wesentlich bessere Vorbereitung bei der Arbeit mit der echten Anlage.“</p>
<h3>VR-Umgebung wird von Studierenden mitgestaltet</h3>
<p>Als Vorbild der in den Anwendungsfällen agierenden Figuren, sogenannter Avatare, dienen reale Schauspieler, deren Lippen- und Körperbewegungen vorab aufgezeichnet wurden. Die Übertragung als 3D-Animation sowie die virtuelle Ausgestaltung der digitalen Räume übernehmen wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dabei wiederum von Studierenden unterstützt werden. „Das ist natürlich ein wunderbarer Zusatz-Effekt dieses Projekts. Die angehenden Medieninformatiker lernen genau das, was sie im späteren Berufsfeld tagtäglich machen werden – sie produzieren für die virtuelle Welt“, betont Prof. Daniel Ackermann, Koordinator des Masterstudiengangs Medien- und Spielekonzeption.</p>
<p>Wie zukunftsfähig dagegen die Einbindung der erstellten Szenarien in die Lehre ist, steht erst am Ende des Projekts nach umfangreicher Auswertung fest. Verantwortlich hierfür ist Prof. Dr. Jens Weiß. „Im Anwendungsfall Mediengestaltung sind bereits Mitte Juni erste Vor-Tests erfolgt, im kommenden Wintersemester starten dann alle drei Use Cases in die Testphase“, gibt er einen Ausblick. Parallel werde zudem daran gearbeitet, die Anwendung auch außerhalb der Hochschule, z.B. via Smartphone, starten zu können, um ein ortsunabhängiges und zeitlich flexibles Selbststudium mit wiederholbaren Übungen zu ermöglichen. „Unsere Aufgabe bis August 2024 wird es sein, auf die Frage ‚Ist es möglich, im virtuellen Raum eine Trainingseinheit zu gestalten, die Studierenden einen lohnenden Mehrwert bringt?‘ eine aussagekräftige Antwort zu finden.“</p>
<h3>Zwischenergebnisse auf internationaler Fachmesse vorgestellt</h3>
<p>Bis zum Projektende wird aber nicht nur innerhalb der Hochschulwände gearbeitet. Das neun-köpfige Projektteam legt viel Wert darauf, seine Erkenntnisse und Fortschritte zu teilen. Dafür reisten vier Mitarbeitende Ende Mai zur <a href="https://www.learntec.de/de/" target="_blank" rel="noreferrer">LEARNTEC</a>, die mit rund 13.500 Teilnehmenden und 437 Ausstellern aus 21 Nationen als Europas größte Veranstaltung für digitale Bildung gilt. In zwei Vorträgen haben Prof. Martin Kreyßig, Prof. Daniel Ackermann, Pia Bothe&nbsp;(M. Sc.) und Marc Dannemann&nbsp;(M. A.) das Projekt „DigiLehR“ vorgestellt sowie über Theorie, Methodik und Didaktik im Themenfeld der Lehr-Lern-Szenarien in erweiterten Realitäten referiert.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: DigiLehR / Martin Keyßig</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-5838</guid>
                        <pubDate>Mon, 05 Jun 2023 10:15:00 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschulklimarat erarbeitet 50 Maßnahmen für den Klimaschutz</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/hochschulklimarat-erarbeitet-51-massnahmen-fuer-den-klimaschutz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Angeregt zum Thema Klimaschutz diskutiert haben Studierende, Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliches und wissenschaftsunterstützendes Personal der Hochschule Harz am 15. Mai und 1. Juni 2023. Ziel des sogenannten Klimarats war es, Ideen für eine klimaneutrale Hochschule Harz zu entwickeln. Unter Einbezug von hochschulexternen und -internen Expertinnen und Experten erarbeitete die Gruppe aus 28 Hochschulangehörigen insgesamt 50 Maßnahmen zum Klimaschutz in den Bereichen Regenerativer Campus, Pendel- und Geschäftsmobilität sowie nachhaltige Ernährung und Beschaffung.</p>
<p>Am ersten Tag ging es vor allem darum, ein gemeinsames Verständnis der verschiedenen Themenbereiche zu schaffen. Zudem erhielten die Mitglieder des Klimarats, die zuvor per Losverfahren im Rahmen des Projekts <a href="/klimaplanreal">KlimaPlanReal</a> ausgewählt worden sind, virtuellen Input von externen Gästen. Von ihren Erfahrungen berichteten Anke Scholz, Koordinatorin des Projekts „FAIRantwortungsvolle Beschaffung in Sachsen-Anhalt“ vom EINE WELT Netzwerk Sachsen-Anhalt e.V., Energiemonitoring-Experte Professor Ulrich Spindler von der Technischen Hochschule Rosenheim, Veronique Holzen aus der Abteilung für Umweltpsychologie der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg und Sophie Lokatis von der Initiative Blühender Campus FU Berlin.</p>
<p>Bei einer Präsentation zu Kennzahlen und bereits durchgeführten Maßnahmen an der Hochschule Harz erfuhren die Teilnehmenden zudem, welche Beiträge einzelne Hochschulbereiche im Hinblick auf Treibhausgasemissionen haben. „Wenngleich uns genaue Zahlen fehlen, wissen wir, dass unsere Dienstreise- und Pendelmobilität den größten Anteil an unseren Emissionen ausmacht“, führt Projektleiterin Prof. Andrea Heilmann an. Vor diesem Hintergrund erarbeitete der Klimarat am zweiten Tag eine Vision, wie ihre Hochschule im Jahr 2040 aufgestellt sein sollte. Konkret wurde bereits eine Vielzahl an Umsetzungsideen gesammelt – von Blühwiesen bis hin zu Fahrradausleihstationen.</p>
<p>Das gesamte Vorgehen und die Ergebnisse des Klimarats trägt das Organisationsteam derzeit in einem Bericht zusammen, welcher anschließend der Hochschulleitung übergeben wird. Doch damit ist nicht Schluss: Ein Teil der vom Hochschulklimarat entwickelten Maßnahmen wird im weiteren Verlauf des Projekts KlimaPlanReal in sogenannten Reallaboren durch Transformationsteams erprobt. Teilnehmende des Klimarats haben bereits Interesse an der Mitwirkung bekundet. Weitere Ideen könnten beispielsweise im Rahmen des <a href="https://www.hs-harz.de/umweltmanagement" target="_blank">Umweltmanagements</a> realisiert werden. Vor diesem Hintergrund bewertet das Projektteam derzeit die einzelnen Maßnahmen. Neben der Priorisierung durch die Mitglieder des Klimarats kommt es hierbei unter anderem auf ihr Potenzial an, Treibhausgasemissionen zu verringern, um dem Ziel der Klimaneutralität langfristig näher zu kommen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5805</guid>
                        <pubDate>Fri, 02 Jun 2023 11:22:00 +0200</pubDate>
                        <title>NWK: Tagung für Wissenschaftsnachwuchs an der Hochschule Harz mit Rekordbeteiligung </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/nwk-tagung-fuer-wissenschaftsnachwuchs-mit-rekordbeteiligung</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die Tagung der Rekorde: Mit 200 Gästen ist die <a href="https://www.hs-harz.de/nwk2023" target="_blank">23. Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz (NWK)</a>, die am 31. Mai und 1. Juni 2023 an der Hochschule Harz ausgerichtet wurde, die besucherstärkste in der Geschichte der NWK. Die Organisatoren können sich zusätzlich über eine noch nie dagewesene Beteiligung hinsichtlich der Anzahl an unterschiedlichen Hochschulen und Institutionen freuen. Zudem waren noch nie so viele verschiedene Bundesländer vertreten wie in diesem Jahr.</p>
<p>„Anliegen der NWK ist es, dem deutschen Wissenschaftsnachwuchs insbesondere an Hochschulen für angewandte Wissenschaften eine Plattform zu geben. Oft ist die bundesweite Konferenz die erste Möglichkeit für Promovierende, wissenschaftliche Mitarbeitende, Drittmittelbeschäftigte sowie Masterstudierende, ihre Forschungsansätze öffentlich zu präsentieren“, erläutert Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, der als Prorektor für Forschung und Chancengleichheit an der Hochschule Harz die Tagungsleitung innehat, den Stellenwert der Konferenz. Die enorme Resonanz freue ihn daher sehr.<br> &nbsp;</p>
<h3>Ausgewählte Beiträge im Tagungsband gesammelt<br> &nbsp;</h3>
<p>„Uns haben aus ganz Deutschland 151 Beiträge für die NWK erreicht, von denen in einem Begutachtungsverfahren die 91 besten Zusendungen ausgewählt worden sind. Damit konnten wir 212 Autorinnen und Autoren aus 36 Hochschulen und Universitäten sowie aus 21 kooperierenden Unternehmen, Forschungseinrichtungen und anderen Institutionen die Chance geben, ihren Ideen der Öffentlichkeit vorzustellen“, betont er. In Kurzvorträgen und mittels selbstgestalteter Poster gaben junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei der NWK Einblicke in ihre Forschungsarbeit. Eine Auswahl dieser Beiträge wurde darüber hinaus im 500-seitigen <a href="https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/Hochschultexte/TagungsbandNWK2023.pdf" target="_blank">Tagungsband</a> gesammelt, der unter www.hs-harz.de/nwk2023 zum Download bereit steht.</p>
<p>Auch bei den Tagungsgästen stießen die Forschungsergebnisse auf hohes Interesse. Das zeigte sich wiederum im Publikumsvoting. Als besonders herausragende Beiträge wurden der Vortrag „FINEconcepts - Wissenstransfer und Energiesystemoptimierung mithilfe des digitalen Zwillings“ von Klaus Markgraf, Benjamin Dietrich, Katja Müller, Robert Flassig und Peter Flassig (<a href="https://www.th-brandenburg.de/startseite/" target="_blank" rel="noreferrer">Technische Hochschule Brandenburg</a>) sowie das Poster „Genetische Untersuchung von Apis mellifera hinsichtlich deren Toleranzeigenschaften bezüglich Varroamilben“ von Cindy Moeller, Lisa Prudnikow und Röbbe Wünschiers (<a href="https://www.hs-mittweida.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochschule Mittweida</a>) gewählt. Die Preisträger erhielten neben einer Urkunde auch ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro. Die Plätze zwei und drei wurden ebenfalls mit einem Geldpreis in Höhe von 300 bzw. 200 Euro ausgezeichnet.<br> &nbsp;</p>
<h3>Vorträge und Workshops ergänzten das Programm</h3>
<p><br> Neben Forschungsimpulsen standen die Karrierechancen an Hochschulen im Fokus der NWK. Es wurden Vorträge angeboten, in denen der Weg zum Doktortitel oder zur Professur aufgezeigt wurden, oder der Spagat zwischen Karriere, Familie und Selbstfürsorge thematisiert wurde. Außerdem stellten sich die Promotionszentren der vier Hochschulen <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/promotionszentren" target="_blank">Harz</a>, <a href="https://www.h2.de/forschung/promotion.html" target="_blank" rel="noreferrer">Magdeburg-Stendal</a>, <a href="https://www.hs-merseburg.de/forschung-und-transfer/forschung/promotionszentren/" target="_blank" rel="noreferrer">Merseburg</a> und <a href="https://www.hs-anhalt.de/forschen/promovieren/promotionszentren.html" target="_blank" rel="noreferrer">Anhalt</a> mit der noch recht neuen Möglichkeit, an Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Sachsen-Anhalt promovieren zu können, vor. Sehr gefragt war zudem das Workshop-Angebot, das sich speziell an Promovierende richtete, die sich beim Vortragen und Schreiben hilfreiche Tipps holen wollten.</p>
<p>Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Dr. Kristin Eichhorn, Mit-Initiatorin des Hashtags <a href="https://ichbinhanna.wordpress.com/" target="_blank" rel="noreferrer">#IchBinHanna</a>. Als Reaktion auf ein Erklärvideo des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz entstanden, wurde durch das Schlagwort eine offene Debatte über die wissenschaftlichen Arbeitsbedingungen angestoßen. Gemeinsam mit den Tagungsgästen diskutierte sie u.a. über Vor- und Nachteile begrenzter Projektlaufzeiten und befristeter Arbeitsverträge.<br> &nbsp;</p>
<h3>Hochschule Mittweida richtet nächste NWK aus</h3>
<p><br> „Die Hochschule Harz konnte sich mit der Ausrichtung der 23. NWK als gute Gastgeberin präsentieren. Ich bin besonders stolz auf das abwechslungsreiche Programm, das nicht nur rein informativ und aus Forschungssicht äußerst interessant war, sondern sich auch an kritische Fragestellungen gewagt hat“, bilanziert Prof. Dr. Frieder Stolzenburg. Voller Vorfreude blicke er bereits auf die 24. Auflage, die im Juni 2024 von der <a href="https://www.hs-mittweida.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochschule Mittweida</a> ausgerichtet wird. „Ich wünsche den Kolleginnen und Kollegen eine möglichst stressfreie Vorbereitungszeit und eine erfolgreiche Ausrichtung der Tagung. Ich bin schon sehr gespannt, auf welche Themenvielfalt sich die Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler freuen dürfen.“<br> <br> &nbsp;</p>
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<p><strong>Hintergrundinformationen</strong></p>
<p>Die Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz (NWK) wurde im Jahr 2000 an der Hochschule Merseburg – damals noch als Nachwuchswissenschaftlerkonferenz mitteldeutscher Fachhochschulen – ins Leben gerufen. Mittlerweile können Beiträge aus ganz Deutschland eingereicht werden. Ziel der NWK ist, den interdisziplinären Austausch zwischen Masterstudierenden, jungen Forschenden und Promovierenden aller Fachdisziplinen an den heutigen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) zu fördern. Nach 2002, 2006 und 2011 gastiert die Veranstaltung bereits zum vierten Mal an der Hochschule Harz. Die 24. NWK wird im Juni 2024 von der Hochschule Mittweida ausgerichtet.</p>
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<p>Noch mehr Bilder von der 23. NWK gibt es im <a href="https://www.hs-harz.de/blog/tagung-fuer-wissenschaftsnachwuchs-mit-rekordbeteiligung" target="_blank">Hochschul-Blog</a>.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-5787</guid>
                        <pubDate>Wed, 10 May 2023 13:00:36 +0200</pubDate>
                        <title>1. Internationale Forschungswoche an der Hochschule Harz mit erfreulicher Bilanz</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/1-internationale-forschungswoche-mit-erfreulicher-bilanz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zur ersten <a href="/irw-europe" target="_blank">International Research Week</a> haben sich rund 30 Wissenschaftler aus Europa vom 2. bis 5. Mai auf dem Hochschulcampus in Wernigerode getroffen. Gäste aus Portugal, Spanien, Dänemark und den Niederlanden sowie den beiden veranstaltenden Hochschulen Harz und Ostfalia diskutierten in verschiedenen Veranstaltungsformaten Ideen und Lösungsansätze zu relevanten Forschungsthemen. Eine Wiederholung ist aufgrund des Erfolgs bereits in Planung.</p>
<p>„Es war ein großartiger Start für einen fortlaufenden Austausch zu wichtigen gesellschaftlichen Herausforderungen“, bilanziert Prof. Dr. Louisa Klemmer, Prorektorin für Studium, Lehre und Internationalisierung. „Dank der interessanten Diskussionen, produktiven Arbeitsgruppen und der erfolgreichen Vernetzung untereinander, die während der Woche stattfanden, wurden zwischen den europäischen Experten viel Wissen und Erfahrungen ausgetauscht.“ Den Dialog unter den Forschern habe sie als inspirierend empfunden. „Wir sind zuversichtlich, dass die begonnenen Zusammenarbeiten zu spannenden Forschungsprojekten und Initiativen führen werden.“</p>
<p>Auf dem Programm der International Research Week standen vor allem Antragswerkstätten, in denen die Teilnehmenden zu Forschungsansätzen in den Themenbereichen Gesundheit, Mobilität, Digitale Transformation und Nachhaltigkeit ins Gespräch kamen. Gemeinsam konnten zudem Fragen rund um die Antragsstellung im Allgemeinen sowie speziell zu europäischen Förderprogrammen wie beispielsweise <a href="https://www.horizont-europa.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Horizont Europa</a> und <a href="https://www.erasmusplus.de/" target="_blank" rel="noreferrer">ERASMUS+</a> besprochen werden. Zusätzlich wurde ein informatives Rahmenprogramm geboten. Mit Podiumsgästen beider Hochschulen sowie Helene-Olesja Betuch als Vertreterin des Landes Sachsen-Anhalt bei der Europäischen Union wurde beispielsweise über Trends, Herausforderungen und Chancen für die internationale Forschung diskutiert.</p>
<p>„Es ist ermutigend zu hören, dass die Teilnehmenden das Format der Internationalen Forschungswoche mit jährlichen oder zweijährlichen rotierenden Treffen an unseren jeweiligen Institutionen fortsetzen möchten“, freut sich Louisa Klemmer. „Wir sind der Meinung, dass dies zu weiteren bedeutungsvollen Austauschen führen wird, und wir freuen uns darauf, gemeinsam mit unseren internationalen Partnern daran zu arbeiten, dies zu ermöglichen.“</p>
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<p>Organisiert wurde die International Research Week gemeinsam von den Hochschulen Harz und Ostfalia im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekts weR-inteR.</p>
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<p>Text: Karoline Klimek<br> Fotos: Karoline Klimek (HS Harz) / Arvid Flüh (HS Ostfalia)</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5783</guid>
                        <pubDate>Fri, 05 May 2023 10:08:08 +0200</pubDate>
                        <title>Drei Arbeitsgruppen machen sich stark für den Klimaschutz an der Hochschule Harz</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/drei-arbeitsgruppen-machen-sich-stark-fuer-den-klimaschutz-an-der-hochschule-harz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Schutz des Klimas ist eine zentrale Herausforderung unserer Zeit. An der Hochschule Harz hat sich bereits einiges in diesem Bereich getan: von der energetischen Sanierung von Gebäuden über die Installation von Photovoltaikanlagen bis hin zur Anschaffung von Elektroautos. Die Aktivitäten sollen nun noch stärker verfolgt und ausgeweitet werden. Drei Arbeitsgruppen tragen dazu bei, den Klimaschutz an der Hochschule Harz weiter voranzutreiben. Ergänzend zum etablierten Umweltmanagementsystem wird in den kommenden eineinhalb Jahren ein integriertes Klimaschutzkonzept entwickelt. Weitere Ideen werden zudem im Verbundvorhaben KlimaPlanReal erarbeitet und erprobt.&nbsp;</p>
<p>"Klimaschutz wird vor allem vor dem Hintergrund der Generationengerechtigkeit immer wichtiger. Das zeigt sich auch darin, dass Bund und Länder im aktualisierten Klimaschutzgesetz das klare Ziel formuliert haben, den CO2-Ausstoß bis 2045 soweit gesenkt zu haben, dass Deutschland als treibhausgasneutral zählt", verdeutlicht Prof. Dr. Andrea Heilmann. Als Umweltbeauftragte begleitet sie schon lange den Klimaschutz an der Hochschule und hat zudem den Vorsitz der <a href="https://www.hs-harz.de/nachhaltige_hs" target="_blank">Senatskommission Nachhaltige Hochschule Harz</a> inne. Dass das Thema nun noch stärker an der Hochschule Harz verfolgt wird, begrüßt sie sehr. Die drei Arbeitsgruppen werden laut ihr in einem engem Austausch zueinander stehen. "Die Teams ergänzen sich gegenseitig auf dem Weg zu einer klimaneutralen Hochschule Harz", betont die Professorin.</p>
<h2>Akkreditiertes Umweltmanagementsystem: Basis für Verbesserung der Klimaschutzmaßnahmen</h2>
<p>Regelmäßig wertet die Hochschule Harz wichtige Energiekennzahlen wie den Verbrauch von Strom, Wasser und Wärme aus. „Dies zwingt uns nicht nur zur Selbstkontrolle, sondern dient auch dazu, die Mitarbeitenden und Studierenden zu sensibilisieren“, gibt Jeannette Israel-Schart aus dem Team des <a href="https://www.hs-harz.de/umweltmanagement" target="_blank">Umweltmanagements</a> an. Das zugrunde liegende <a href="https://www.hs-harz.de/hochschule/profil/leitbild/umweltmanagement-alt/ums-erlaeuterung" target="_blank">Umweltmanagementsystem</a> an der Hochschule, das bereits seit 2010 besteht, wird in festen Zeitabständen auf die Einhaltung der Standards nach <a href="https://www.emas.de/was-ist-emas" target="_blank" rel="noreferrer">EMAS</a> (Eco Management and Audit Scheme) geprüft und trägt das europäische Gütesiegel. Die aktuelle Akkreditierung läuft in diesem Jahr aus. „Dies nehmen wir zum Anlass, ein Resümee zu ziehen und ein neues Umweltprogramm zu entwickeln“, erklärt Friederike Herrmann, die sich momentan in den Vorbereitungen des kommenden Audits befindet. Unabhängig davon organisieren die Kolleginnen diverse Aktivitäten wie <a href="https://www.hs-harz.de/hochschule/profil/leitbild/umweltmanagement-alt/baumpflanzaktion" target="_blank">Baumpflanzaktionen</a> und die <a href="https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Rektorat/Prorektorate/Studium-Lehre-Internationalisierung/UM/Programm_NH_23.pdf" target="_blank">Nachhaltigkeitswoche</a>.</p>
<h2>Integriertes Klimaschutzkonzept: Energieberaterinnen erarbeiten Empfehlungskatalog</h2>
<p>Ein weiteres Team, das sich dem Klimaschutz an der Hochschule Harz angenommen hat, bilden Dr. Ute Urban und Stefanie Steinwender. Die Klimaschutzmanagerinnen erstellen einen Maßnahmenkatalog auf Basis der Treibhausgasbilanz der Jahre 2019-2021. Dazu erarbeiten sie Szenarien, Potenzialanalysen und Strategien zur Erreichung der Klimaziele, die sie in einem <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/klimaschutzkonzept" target="_blank">integrierten Klimaschutzkonzept</a> zusammenfassen. „Das Konzept beinhaltet mehrere Handlungsfelder, wie beispielsweise Erneuerbare Energien, Mobilität, Klimatechnik und Beschaffung, und entsteht unter Einbindung aller relevanten Akteure wie beispielsweise aus dem Derzernat Liegenschaften“, informiert Stefanie Steinwender. Sie und ihre Kollegin bringen als Ingenieurinnen und Energieberaterinnen sowohl die nötige Expertise als auch Praxiserfahrung in dieses Projekt ein, welches seit September 2022 durch die nationale Klimaschutzinitiative des Bundes gefördert wird.</p>
<h2>KlimaPlanReal: Projekt bindet Hochschulangehörige in Arbeit ein</h2>
<p>Einen anderen Ansatz verfolgt das Team von <a href="/klimaplanreal">KlimaPlanReal</a>, das für „Nachhaltige Transformationspfade zur Klimaneutralität mit Planungszellen und Reallaboren“ steht. Das Besondere an dem Projekt ist der gezielte Einsatz von partizipatorischen Instrumenten: „Klimaschutzmaßnahmen werden nicht top-down, also von der obersten Führungsebene vorgegeben, sondern bottom-up entwickelt“, berichtet Prof. Dr. Philipp Schaller, der den Studiengang <a href="https://www.hs-harz.de/nachhaltiges-management" target="_blank">Nachhaltiges Management</a> koordiniert und das Projekt gemeinsam mit der Umweltbeauftragen Prof. Dr. Andrea Heilmann leitet. Dabei bezieht er sich auf den Klimarat, der im Mai und Juni 2023 auf dem Wernigeröder Campus stattfinden wird. In diesem kommen zufällig ausgeloste Hochschulangehörige zusammen, um Klimaschutzmaßnahmen für die Hochschule Harz zu entwickeln. „Ein Teil davon wird anschließend in Reallaboren erprobt“, sagt Bea Pfitzner, die gemeinsam mit Anja Klinner das Projektteam ergänzt. KlimaPlanReal ist ein Verbundprojekt der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg sowie der Hochschulen Anhalt, Magdeburg-Stendal und Harz. Es wird seit Oktober 2022 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.</p>
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<p>Seit mehr als zehn Jahren stehen Nachhaltigkeit und Umweltschutz kontinuierlich im Fokus an der Hochschule Harz, begleitet durch eine engagierte Arbeitsgemeinschaft. Im Sommersemester 2020 wurde die AG in eine Senatskommission überführt, in der gewählte Vertreter aller Hochschul-Statusgruppen – Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Studierende – gemeinsam über das Nachhaltigkeitsmanagement beraten und entscheiden. Und auch studentische Initiativen sorgen für die Umsetzung von Projekten zum Klimaschutz; in allen Fachbereichen gibt es Forschungs- und Studierendenprojekte mit Nachhaltigkeitsbezug und einmal jährlich findet die Nachhaltigkeitswoche mit besonderen Aktivitäten statt.</p>
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<p>Text: Friederike Herrmann, Anja Klinner, Bea Pfitzner, Stefanie Steinwender<br> Foto: Anna-Michaela Schmidt</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-5776</guid>
                        <pubDate>Thu, 27 Apr 2023 14:49:30 +0200</pubDate>
                        <title>Research Funding Manager der Hochschule Harz stellen Good-Practice-Ansatz auf internationaler Tagung in Prag vor</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/so-gelingt-onboarding-im-speziellen-berufsfeld-des-forschungsmanagements</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Arbeitstag ist aufregend – nicht nur für den neuen Mitarbeitenden, sondern auch für das bestehende Team. Damit aus zwei noch unvertrauten Parteien möglichst schnell eine funktionierende Einheit wird, sollte ein professionelles Onboarding erfolgen. Wie dieser Prozess vor allem für Berufsbilder mit besonderen Anforderungen effektiv gestaltet werden kann, haben Stefan Apitz und Anushka Schlosser von der Hochschule Harz auf Basis eigener Erfahrungen und Auswertungen einer im Jahr 2021 realisierten Einarbeitungswoche für Forschungsmanager herausgearbeitet. Besonders gelungene Aspekte, erkanntes Verbesserungspotenzial und die mögliche Übertragbarkeit auf andere Institutionen stellten die beiden Research Funding Manager am 25. April im Rahmen der dreitägigen <a href="https://earma.org/conferences/earma-conference-prague-2023/" target="_blank" rel="noreferrer">EARMA-Konferenz in Prag</a> einem internationalen Publikum vor.</p>
<p>„Das Berufsfeld der Forschungsmanager ist eines, das man nicht klassisch lernt. Es gibt keine Ausbildung, kein Studium“, erklärt Stefan Apitz. Wer eine solche Stelle antrete, mache dies zum Großteil als Quereinsteiger. Dementsprechend seien die Anforderungen meist nicht klar definiert und die Voraussetzungen sehr unterschiedlich, ordnet er ein. „Und das ist überall in Europa so.“ Zudem sei die Fluktuation der Arbeitskräfte aufgrund der oft vorherrschenden Finanzierung im Rahmen von befristeten Projekten hoch.</p>
<p>„Wir haben das an der Hochschule Harz auch zu spüren bekommen. Im Februar 2021 haben im Application Lab, das als Antragsservice-Stelle agiert, gleichzeitig sechs neue Mitarbeitende angefangen. Wir haben uns im Team gefragt, wie wir damit umgehen sollen, da alle Personen neu im Forschungsmanagement waren, die meisten sogar auch neu an der Hochschule“, blickt er zurück. „Da wir zudem mitten in der Corona-Pandemie steckten, war eine normale Einarbeitung vor Ort ausgeschlossen. Das war eine riesige Herausforderung.“</p>
<h2>Digitale Onboarding-Week erleichtert den Start</h2>
<p>Unter der damaligen Teamleiterin Theresa Vitera entstand die Idee, eine auf die neuen Mitarbeitenden gemünzte digitale Einarbeitungswoche zu organisieren. „Wir hatten im Vorfeld bereits bestehende Weiterbildungsformate ausgeschlossen, da diese zum einen zu teuer und zum anderen nicht passgenau auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten waren. Deshalb haben wir einfach selbst ein Konzept erarbeitet und umgesetzt“, berichtet Stefan Apitz. Neben allgemeinen organisatorischen Informationen zum Start an der Hochschule habe jedes bestehende Teammitglied zu seinem speziellen Fachbereich bis zu 90-minütige Vorträge und Workshops angeboten. „Auf diese Weise haben die Einsteiger einen Überblick über die wichtigsten Themenfelder wie Vergabeprozess, Finanzierungsplanung, Projektbegleitung und nationale sowie internationale Fördermöglichkeiten bekommen.“&nbsp;</p>
<p>Eine der Neuen im Team war Anushka Schlosser. Vorerfahrung beim Schreiben von Anträgen und Bewerbungen auf Ausschreibungen sammelte sie bereits als Werkstudentin bei einem Ingenieurdienstleister. Von den Strukturen einer Hochschule oder den speziellen Vorgaben bei der Beantragung von Fördermitteln hatte sie damals noch keine Kenntnisse. „Ich habe mich als Research Funding Managerin beworben, weil ich einen höheren Sinn in der Arbeit gesehen habe. Ich fand es spannend, Anträge nicht mehr für die Wirtschaft zu schreiben, wo das Geld im Vordergrund steht, sondern im öffentlichen Bereich, um die Forschung voranzutreiben und damit auch der Gesellschaft etwas Gutes zu tun“, erzählt sie. Die Einarbeitungswoche sei für sie eine wirksame Starthilfe gewesen.</p>
<p>„Besonders hilfreich waren für mich die ganzen Materialien, die das Team zusammengestellt hat. So konnte ich Sachverhalte unkompliziert nachlesen oder schnell einen geeigneten Ansprechpartner für noch offene Fragen finden“, sagt Anushka Schlosser. „Auch das Buddy-Konzept hat mir sehr gut gefallen. Hierbei wurde jedem Neuling ein erfahrenes Teammitglied für Fragen an die Seite gestellt. So konnte manches Problem auf kurzem Dienstweg gelöst werden.“ Ihrer Meinung nach bietet das Format damit viele Chancen, zugleich aber auch ein paar Grenzen. „In Präsenz statt in digitaler Form wären die sehr informationsreichen fünf Tage sicher noch wirkungsvoller gewesen“, ist sie sich sicher.</p>
<h2>Format trifft national wie international auf Neugierde</h2>
<p>Es sei eben ein experimentelles Format gewesen, betont Stefan Apitz. „Sicherlich kann an mancher Stellschraube noch etwas nachjustiert werden. In der Gesamtheit hat es aber durchaus ein enormes Transferpotenzial. Wir haben die Idee bereits bei der Jahrestagung der <a href="https://fortrama.net/" target="_blank" rel="noreferrer">FORTRAMA</a>, dem deutschen Netzwerk für Forschungs- und Transfermanagement, vorgestellt und sind dabei auf große Neugierde gestoßen.“ Da habe es nahegelegen, das Good-Practice-Beispiel auch auf der diesjährigen Konferenz der EARMA (Europäischer Verband der Forschungsmanager und Administratoren) einem internationalen Publikum zu präsentieren.</p>
<p>6 Minuten und 40 Sekunden hatten Stefan Apitz und Anushka Schlosser Zeit, das Konzept unter dem Titel <a href="https://earma.org/abstracts/submission/487/view/" target="_blank" rel="noreferrer">„Professional onboarding for RMA newcomers - A digital in-house masterclass as an approach from Harz University“</a> im geforderten Vortragsformat Pecha Kucha im Saal vor rund 120 Gästen vorzustellen. 20 PowerPoint-Folien, je 20 Sekunden Zeit – das sei zwar eine Herausforderung gewesen, die Resonanz habe die Research Funding Manager aber bestätigt, dass der Aufwand sich gelohnt habe. „Wir haben nicht nur selbst neue Impulse für unsere Arbeit bekommen, sondern konnten auch Anregungen weiterreichen. Wir haben im Nachgang des Vortrags einige Gespräche mit interessierten Forschungsmanagern führen können. Vielleicht macht die Idee aus dem Harz nun Schule in ganz Europa“, zeigt sich Stefan Apitz überaus zufrieden.</p>
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<p><strong>INFO: Was macht ein Research Funding Manager?</strong></p>
<p>Research Funding Manager - zu Deutsch: Forschungsförderungsmanager - unterstützen Wissenschaftler, die forschen wollen. Ziel ist es, die Potenziale, die die Forschungsbereiche der jeweiligen Einrichtung bieten, so gut es geht auszuschöpfen, indem vor allem Fördermittel akquiriert werden. Damit die Wissenschaftler sich aufs Forschen konzentrieren können, wird dieser zeitlich aufwendige Organisationsprozess von Research Funding Managern übernommen. Dafür recherchieren und sichten diese Förderprogramme auf nationaler sowie internationaler Ebene, vernetzen interessierte Antragspartner aus Hochschule, Wirtschaft und Gesellschaft, helfen bei der Antragsstellung und stehen bei Fragen rund um die Finanzierung zur Seite. An der Hochschule Harz wurde zur Bündelung dieser Kompetenzen das <a href="/forschung/application-lab" target="_blank">Application Lab</a> als zentrale Servicestelle eingerichtet. Alternative Berufsbezeichnungen sind u.a. Forschungsreferent und Forschungsmanager.</p>
<hr>
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<p>Text: Karoline Klimek</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5672</guid>
                        <pubDate>Wed, 26 Oct 2022 16:07:15 +0200</pubDate>
                        <title>Von Weintourismus bis IT-Controlling: Ergebnisse aus Forschungssemestern vorgestellt</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/never-stop-researching-2022-von-reisen-zum-wein-fluch-und-segen-von-welterbetiteln-agilem-it-controlling-und-pflanzenbestimmung-per-bild-ki</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>„Never Stop (Re)Searching“ nennt sich das Veranstaltungsformat, in dessen Rahmen sich Lehrende und Promovierende aller drei Fachbereiche der Hochschule Harz seit 2019 über die Ergebnisse ihrer Forschungssemester und Dissertationsvorhaben austauschen können. Am 19. Oktober 2022 wurde die Reihe mit einer Abendveranstaltung fortgeführt. Dabei konnte erstmals <a href="https://www.hs-harz.de/fstolzenburg/" target="_blank">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a> als neuer Prorektor für Forschung und Chancengleichheit die 16 Teilnehmenden und vier Vortragende begrüßen, die in angenehmer Atmosphäre und bei leichter kulinarischer Begleitung in der Papierfabrik zusammengekommen waren.</p>
<p>Unter dem Titel „Reisen zum Wein – eine Publikation zum Weintourismus zwischen Reben, Vinotheken und Kultur“ berichtete zunächst <a href="https://www.hs-harz.de/adreyer/" target="_blank">Prof. Dr. Axel Dreyer</a> aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften über ein wesentliches Ergebnis seines letzten Forschungssemesters – ein im Uvk-Verlag erschienenes Buch zum Thema Weintourismus. Neben einer Vorstellung der bekanntesten nationalen wie internationalen Weinregionen beschäftigt sich das Werk unter anderem mit Fragen der Weinarchitektur, Erfahrungen mit innerstädtischem Weinanbau und wesentlichen Erfolgsfaktoren von Weingütern und Weinerlebnisreisen. Prof. Dreyers umfangreiche Recherchen deckten darüber hinaus einige Erkenntnislücken auf – so existiert derzeit etwa keine international anerkannte Definition von Weintourismus, so dass entsprechende Statistiken oft auf unterschiedlichen Annahmen basieren. Auch in Daten zu Anbaumengen und -flächen verschiedener Weinsorten finden sich laut Axel Dreyer erhebliche Lücken – hier sieht der Experte für Tourismusmarketing noch einigen Forschungsbedarf.</p>
<p>Der zweite Vortrag des Abends wurde mit Maren Hille von einer Doktorandin am hochschulinternen <a href="https://www.hs-harz.de/itf" target="_blank">Institut für Tourismusforschung</a> (ITF) gehalten. In ihrem kooperativen Dissertationsvorhaben setzt sich Hille mit dem Einfluss der UNESCO-Weltkulturerbe-Designation auf die Entwicklung touristischer Kulturstädte auseinander. Das bekannte Label kennzeichnet Kultur- und Naturgüter von außergewöhnlichem Wert und ist unter touristischen Destinationen trotz des hohen Aufwands bei der Beantragung hochbegehrt, gilt es doch als Garant für eine hohe Standortwahrnehmung und Anziehungskraft. Wie aber wirkt sich die Vergabe des Weltkulturerbe-Status wirklich auf eine Destination, den dortigen Tourismus und die Bevölkerung aus? Zur Beantwortung dieser Frage untersucht Maren Hille die Entwicklung von vier noch „jungen“ (Ernennung nach 2010) UNESCO-Weltkulturerbestätten in Deutschland und befragt örtliche Stakeholderinnen und Stakeholder verschiedenster Interessengruppen nach ihren Erfahrungen und Erinnerungen an die Zeit vor und nach dem „Titelgewinn“. In ihrem Vortrag führte sie in Forschungsfragen und Methodenplanung ihrer neben der Hochschule Harz auch an der <a href="https://www.leuphana.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Leuphana-Universität</a> in Lüneburg betreuten Arbeit ein.</p>
<p>Nach einer kurzen Kaffeepause erfolgte mit dem dritten Vortrag der Wechsel in den technischen Themenbereich. <a href="https://www.hs-harz.de/calbayrak/" target="_blank">Prof. Dr. Can Adam Albayrak</a> vom Fachbereich Automatisierung und Informatik beleuchtete die Frage, welchen Wert agile Methoden des Projektmanagements wie Kanban und Scrum eigentlich für das IT-Controlling bzw. für die Steuerung von IT-Projekten haben. Während sich agile Methoden in der Softwareentwicklung seit vielen Jahren wachsender Popularität erfreuen, sind sie Prof. Albayrak zufolge im IT-Controlling noch überraschend selten anzutreffen. Mit Hilfe einer Online-Befragung von Fach- und Führungskräften im IT-Bereich konnte er ermitteln, dass nur knapp mehr als ein Drittel aller Verantwortlichen im Bereich des IT-Controllings bereits mit agilen Methoden arbeitet, der Einsatz solcher Methoden aber von mehr als drei Viertel der Befragten – insbesondere mit Blick auf deren Flexibilität – als wünschenswert betrachtet wird. Ein Ergebnis, das dem Experten für Wirtschaftsinformatik zufolge unterstreicht, dass die Diskussion über Bedeutung und Zukunft von „agilem IT-Controlling“ derzeit zwar noch ganz am Anfang steht, aber zunehmend an Fahrt aufnimmt.</p>
<p>Im abschließenden Vortrag präsentierte Narendra Narisetti, Forscher am <a href="https://www.ipk-gatersleben.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung</a> (IPK) in Gatersleben und Doktorand am neuen <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/promotionszentren/iwit" target="_blank">Promotionszentrum für Ingenieurwissenschaften und Informationstechnologien</a> (IWIT) der Hochschulen Harz, <a href="https://www.hs-anhalt.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Anhalt</a> und <a href="https://www.hs-merseburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Merseburg</a> von ihm mitentwickelte Bildverarbeitungslösungen für die Phänotypisierung von Pflanzen. So kann etwa das GUI-basierte Softwaretool <a href="https://ag-ba.ipk-gatersleben.de/ds.html" target="_blank" rel="noreferrer">„DeepShoot“</a> Seiten- und Draufsichtbilder von in Gewächshäusern gezogenen Trieben mit einer Genauigkeit von 90% sowohl einem Phänotyp als auch einem Entwicklungsstadium zuordnen und so die Auswahl zu kultivierender Pflanzen unterstützen. Hauptteil seines Vortrags war die semi- und vollautomatische Segmentierung strukturell komplexer Bodenwurzelbilder, mit deren Hilfe sich etwa der Einfluss von Klimafaktoren oder molekularen Störungen auf die pflanzliche Entwicklung ermessen lässt. Die zugehörige Software lässt sich auch ohne Vorkenntnisse einsetzen und benötigt je nach Bildgröße nur einige Sekunden für die Datenauswertung.</p>
<p>Im Anschluss an die vier Fachvorträge berichteten die beiden Projektmitarbeiterinnen Grit Lehmann und Julia Streubel vom <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/wer-inter" target="_blank">Projekt weR-InteR</a> noch kurz über die Planungen zur gemeinsam mit der Hochschule Ostfalia organisierten ersten International Research Week, die zwischen dem 2. und dem 5. Mai 2023 an der Hochschule Harz stattfinden soll. Ziel dieser Themenwoche ist es, Forschende der eigenen sowie eingeladener Hochschulen aus dem In- und Ausland über Möglichkeiten der Kooperation zu informieren und Anknüpfungspunkte für zukünftige Projekte zu identifizieren. Interessentinnen und Interessenten können Anregungen und Wünsche zur International Research Week sehr gerne jederzeit beim Projektteam melden.</p>
<p><strong>Veröffentlichungen der Vortragenden zu ihren Forschungssemestern</strong></p>
<p>Dreyer, A. (2021). Reisen zum Wein. Weintourismus zwischen Reben, Vinothek und Kultur. Uvk Verlag. Tübingen. ISBN: 978-3-7398-0151-3.</p>
<p>Rüdiger, J., &amp; Dreyer, A. (2021). The Role of “Straußwirtschaften” (Wine Taverns) in the German Wine Business/Die Rolle der „Straußwirtschaften“ in der deutschen Weinwirtschaft. In Forschung und Praxis an der FH Wien der WKW (S. 133–144). Springer Fachmedien Wiesbaden. <a href="https://doi.org/10.1007/978-3-658-33226-6_12" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1007/978-3-658-33226-6_12</a></p>
<p>Hille, Maren (2022): Influence of the UNESCO World Heritage designation on the tourism development of German cultural cities. In: ATLAS Annual Conference 2022. Tourism 22 and Beyond - What Matters Now to the Global Tourist? Cork, S. 78–79.</p>
<p>Albayrak, C. A., Gadatsch, A., &amp; Haag, B. (2022). Agiles IT-Controlling. In HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik. Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH. <a href="https://doi.org/10.1365/s40702-022-00837-0" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1365/s40702-022-00837-0</a></p>
<p>Narisetti, N., Henke, M., Neumann, K., Stolzenburg, F., Altmann, T., &amp; Gladilin, E. (2022). Deep Learning Based Greenhouse Image Segmentation and Shoot Phenotyping (DeepShoot). In Frontiers in Plant Science (Bd. 13). Frontiers Media SA. <a href="https://doi.org/10.3389/fpls.2022.906410" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.3389/fpls.2022.906410</a></p>
<p>Narisetti, N., Henke, M., Seiler, C., Junker, A., Ostermann, J., Altmann, T., &amp; Gladilin, E. (2021). Fully-automated root image analysis (faRIA). In Scientific Reports (Bd. 11, Issue 1). Springer Science and Business Media LLC. <a href="https://doi.org/10.1038/s41598-021-95480-y" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.1038/s41598-021-95480-y</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 26 Sep 2022 10:17:24 +0200</pubDate>
                        <title>Internationale Forschung: Wie lassen sich schrumpfende Regionen wiederbeleben?</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/internationale-forschung-wie-lassen-sich-schrumpfende-regionen-wiederbeleben</link>
                        <description>KiNESIS-Projektteam auf Exkursion in den Niederlanden</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Verschiedene Länder&nbsp;– das gleiche Problem: schrumpfende Regionen. Wie man sie wieder beleben kann? Das diskutierten Forschende im Projekt <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/kinesis" title="HS Harz Forschung Projekt KiNESIS">KNowledgE alliance for Social Innovation in Shrinking villages (KiNESIS)</a> vom 19. bis 21. September nach coronabedingter Pause das erste Mal wieder persönlich in Groningen/Niederlande. Für die Hochschule Harz hat Dr. Ute Urban viele Eindrücke gesammelt. Welche Projekte schon gestartet sind, zeigt die <a href="https://www.kinesis-network.eu/homesite/1/1/home-page.html" target="_blank" rel="noreferrer">Projekthomepage</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 14 Sep 2022 11:07:31 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Harz und Western Sydney University: Gemeinsame Forschung zum Thema KI</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/gemeinsame-forschung-zum-thema-ki-in-sydney</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Zur Forschung an die <a href="https://www.westernsydney.edu.au/" title="Western Sydney University" target="_blank" rel="noreferrer">Western Sydney University</a>: An einer neuen Publikation und neuen Fallstudien arbeitet Prof. Frieder Stolzenburg (rechts) aktuell mit Prof. Oliver Obst (links). Ihr Thema: Künstliche Intelligenz, genauer gesagt Zeitreihen, etwa um Aktienkurse vorauszusagen. Damit setzen die Forschenden ihre länderübergreifende Forschung fort, die mit dem DAAD-Projekt "Decorating" begonnen hatte: <a href="https://www.hs-harz.de/fstolzenburg/forschung" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">https://www.hs-harz.de/fstolzenburg/forschung</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Tue, 17 May 2022 16:50:32 +0200</pubDate>
                        <title>Schlüsselübergabe zur NWK 2023 an der Hochschule Harz</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/schluesseluebergabe-zur-nachwuchswissenschaftlerkonferenz-2023-an-der-hochschule-harz</link>
                        <description>Team der Hochschule war mit zahlreichen Beiträgen zur 22. NWK an der TH Brandenburg vertreten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die 21. Nachwuchswissenschaftlerkonferenz (NWK) 2020 zunächst pandemiebedingt ausfallen musste und 2021 durch die <a href="https://www.eah-jena.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochschule Jena</a> in rein digitaler Form <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/erfolgreiche-teilnahme-an-der-21-und-ersten-rein-virtuellen-nachwuchswissenschaft-lerinnenkonferenz-an-der-eh-jena" target="_blank">nachgeholt wurde</a>, konnte die 22. NWK vom 11. auf den 13. Mai 2022 an der <a href="https://www.th-brandenburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Technischen Hochschule Brandenburg</a> – wenn auch unter Hygienemaßnahmen – wieder in gewohnter Präsenz stattfinden. Rund 100 Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus 21 Hochschulen im mitteldeutschen Raum nutzen diese Gelegenheit, um Forschungsergebnisse und Promotionsvorhaben zu präsentieren und den interdisziplinären Austausch zu suchen. Mit dabei war auch ein vielköpfiges Team der Hochschule Harz unter Begleitung des Prorektors für Forschung und Chancengleichheit, <a href="https://www.hs-harz.de/fstolzenburg/" target="_blank">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a>. Die Hochschule wird die Ausrichtung der 23. NWK im kommenden Jahr übernehmen und ist damit bereits zum vierten Mal Gastgeberin des etablierten Austauschformats für junge Forschende und Promovierende.</p>
<p><a href="https://www.transinno-lsa.de/aktuelles?tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&amp;tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&amp;tx_news_pi1%5Bnews%5D=140&amp;cHash=c7c3ecfcc58a86bea927484126dff9e7" title="Braucht Forschung mehr Umgangssprache" target="_blank" rel="noreferrer">Gleich zwei Beiträge</a> kamen aus dem „Innovative Hochschule“-Verbundvorhaben <a href="https://www.transinno-lsa.de/" target="_blank" rel="noreferrer">TransInno_LSA</a> der Hochschulen Harz, <a href="https://www.hs-merseburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Merseburg</a> und <a href="https://www.h2.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Magdeburg-Stendal</a>. Während Anja Klinner aus dem Teilprojekt MPASS (<a href="https://www.transinno-lsa.de/teilprojekte/mpass" target="_blank" rel="noreferrer">Matching Plattform for Student Skills</a>) über strategische Aspekte bei der Konzeptionierung einer digitalen Vernetzungsplattform für Transfer und Third Mission referierte, griff Carolin Schubert aus dem Teilprojekt TBT (<a href="https://www.transinno-lsa.de/teilprojekte/tbt" target="_blank" rel="noreferrer">Transfer-Bewertungs-Toolbox</a>) die Frage auf, ob die derzeit gängige Definition der Third Mission für hochschulexterne Akteurinnen und Akteure überhaupt ausreichend greifbar ist. Richard May vom <a href="https://www.hs-harz.de/studium/fb-automatisierung-und-informatik" target="_blank">Fachbereich Automatisierung und Informatik</a> präsentierte die Ergebnisse einer Literaturstudie über konfigurierbare Industrie 4.0-Datenspeicher, während Maren Hille aus dem hochschuleigenen <a href="https://www.hs-harz.de/itf" target="_blank">Institut für Tourismusforschung</a> (ITF) über den aktuellen Stand ihrer Promotion zum Einfluss des UNESCO-Weltkulturerbe-Labels auf die touristische Entwicklung deutscher Kulturstädte referierte. Ein Posterbeitrag von Christian Reinboth aus der Stabsstelle Forschung stellte ein offenes Datenprojekt mit dem Ziel einer <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/hofladen-dorfladen-uebersicht-karte-100.html" target="_blank" rel="noreferrer">Kartierung der Dorf- und Hofladenszene in Sachsen-Anhalt</a> vor. Ein Vortrag von Laura Gorzitze aus dem <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/zukunftszentrum">BMAS-Zukunftszentrum Digitale Arbeit</a> über die Entwicklung von Online-Modulen für die berufsbegleitende Weiterbildung musste leider entfallen, wird aber – wie alle weiteren Beitrage – im demnächst erscheinenden Tagungsband enthalten sein.</p>
<p>Prof. Dr. Frieder Stolzenburg, der auch als Chair der Vortragssession zu Sicherheit von IKT-Anwendungen fungierte, nahm zum Abschluss des dritten Veranstaltungstages den NWK-Schlüssel aus den Händen des Brandenburger Vizepräsidenten für Forschung, Prof. Dr. Sören Hirsch, entgegen und verband den Dank für die hervorragend organisierte Tagung mit Glückwünschen zum 30-jährigen Jubiläum der THB. Die 23. Nachwuchswissenschaftlerkonferenz wird am 31. Mai und 01. Juni 2023 auf dem Wernigeröder Campus der Hochschule Harz stattfinden. Dabei sollen unter anderem erstmals Zwischenergebnisse aus Promotionsverfahren an den 2021 neu gegründeten, <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/promotionszentren/" target="_blank">eigenständigen Promotionszentren der Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Sachsen-Anhalt</a> vorgestellt werden.</p>
<p><strong>Veröffentlichungen zu den präsentierten Forschungsergebnissen der Hochschule Harz</strong></p>
<p>Albayrak Can Adam; Cordes, Jens; Klinner, Anja; Leich, Thomas; Ludwig, Kai; Theuerkauf, Fabian (2021): <a href="https://www.transinno-lsa.de/fileadmin/user_upload/HHT_2021_TransInno_Forschungsband_2.pdf#page=104" title="MPASS - Ein Empfehlungssystem für Hochschulen" target="_blank" rel="noreferrer">MPASS - Ein Empfehlungssystem für Hochschulen</a>. In: Georg Westermann, Martin Scheinert und Anika Johanson (Hg.): <a href="https://www.transinno-lsa.de/fileadmin/user_upload/HHT_2021_TransInno_Forschungsband_2.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Reallabore im Verbundprojekt TransInnoLSA. Wissenschaftskommunikation, Wissenstransfer und Reallabore als Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft.</a> Wernigerode: Hochschule Harz (Harzer Hochschultexte), S. 206–218.</p>
<p>Westermann, Georg; Manschwetus, Uwe; Spaunhorst, Rebecca; Schubert, Carolin; Kornek, Amelie (2021): <a href="https://www.wissenschaftsmanagement.de/news/third-mission-erfassen-strukturieren-und-bewerten" target="_blank" rel="noreferrer">Third Mission erfassen, strukturieren und bewerten.</a> In: Wissenschaftsmanagement - Jahresausgabe 2021, S. 1–6.</p>
<p>Reinboth, Christian (2021): <a href="https://hcommons.org/deposits/objects/hc:41648/datastreams/CONTENT/content" title="Dorf- und Hofläden in Sachsen-Anhalt - Standorte, Rechtsformen, Öffnungszeiten und digitale Präsenz" target="_blank" rel="noreferrer">Dorf- und Hofläden in Sachsen-Anhalt - Standorte, Rechtsformen, Öffnungszeiten und digitale Präsenz</a>. TECLA e.V. Wernigerode. [DOI: <a href="https://hcommons.org/deposits/item/hc:41647/" target="_blank" rel="noreferrer">10.17613/bcnd-kg14</a>]</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5548</guid>
                        <pubDate>Tue, 03 May 2022 18:38:00 +0200</pubDate>
                        <title> European Association of Research Managers and Administrators: Hochschule Harz präsentiert Projekt-Ergebnisse</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/european-association-of-research-managers-and-administrators-hochschule-harz-praesentiert-projekt-ergebnisse</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Hochschule Harz auf der European Association of Research Managers and Administrators – EARMA: Stefan Apitz diskutiert am 6.5. in Oslo einen transnationalen Ansatz zu der Frage: Wie können sich junge Verantwortliche im Forschungsmanagement auf ihre Rolle vorbereiten? Zugleich präsentiert er damit Ergebnisse aus dem <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/admin" title="Hochschule Harz Forschung Projekt ADMIN" target="_blank">Projekt ADMIN – Boosting Research Administration Skills and Services</a>. In dem von Erasmus+ geförderten Programm arbeiteten verschiedene europäische Hochschulen zusammen.</p>
<p>Mehr zu Stefan Apitz auf der EARMA: <a href="https://earma.org/conferences/session/197/details/" title="EARMA Oslo" target="_blank" rel="noreferrer">https://earma.org/conferences/session/197/details/</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 02 May 2022 09:31:08 +0200</pubDate>
                        <title>Scientists for Future: Forschende der Hochschule Harz schließen sich Bewegung an</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/scientists-for-future-forschende-der-hochschule-harz-schliessen-sich-bewegung-an</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Für eine nachhaltige Zukunft&nbsp;– darum dreht sich alles im internationalen Zusammenschluss "Sientists for Future". Diesem Ziel fühlen sich auch Wissenschaftler:innen der Hochschule Harz verpflichtet. Sie trafen sich am 13. April auf Initiative von Robin Luge (Verbundprojekt „eService Agentur der Hochschulen im Land Sachsen-Anhalt"&nbsp;– eSALSA), um eine Regionalgruppe zu gründen. Rund 20 Hochschul-Angehörige folgten dem Ruf, um insbesondere auf die Krise in den Bereichen Klima, Biodiversität und Nachhaltigkeit zu reagieren.</p>
<p>Mehr Informationen unter: <a href="https://de.scientists4future.org/" title="Scientists for Future Homepage" target="_blank" rel="noreferrer">https://de.scientists4future.org/</a></p>
<p>Kontakt Robin Luge: <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto(%27nbjmup%2BsmvhfAit.ibsa%5C%2Fef%27);">rluge(at)hs-harz.de</a>, 03943-659226</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5513</guid>
                        <pubDate>Mon, 04 Apr 2022 13:11:00 +0200</pubDate>
                        <title>Pflege, Klimawandel, Digitale Sicherheit: Hochschule Harz auf der &quot;TAMK 2022 International Week&quot; in Finnland</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/pflege-klimawandel-digitale-sicherheit-hochschule-harz-auf-der-international-week-in-finnland</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der ideale Rahmen, um Ergebnisse aus der angewandten Forschung zu präsentieren und neue Kontakte zu knüpfen: die "Eye on TAMK 2022 Multidisciplinary International Week" vom 4. bis 8. April. Dazu hält Prof. Dr. Andrea Heilmann einen Vortrag über&nbsp;"Gewässerentwicklung unter Berücksichtigung des Klimawandels" (water body development with regard to climate change). Prof. Dr. Hermann Strack spricht über&nbsp;"Digitization and Security for Student Mobility (EU)". Beide forschen am <a href="/studium/fb-automatisierung-und-informatik" title="Fachbereich Automatisierung und Informatik HS Harz" target="_blank">Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz</a>.&nbsp;</p>
<p>Auch Mitarbeiter:innen des <a href="/forschung/application-lab" title="Application Lab HS Harz" target="_blank">Application Lab</a> sind zur <a href="https://events.tuni.fi/eyeontamk2022/" title="Tampere University" target="_blank" rel="noreferrer">Tampere University of Applied Sciences</a> gereist: "In erster Linie wollen wir unser Forschungsnetzwerks weiter ausbauen. In Vorbereitung einer International Research Week an der Hochschule Harz und der Ostfalia Hochschule suchen wir aber auch den Kontakt zu den Organisatoren der TAMK 2022", sagt Julia Streubel, Research Funding Managerin an der Hochschule Harz.</p>
<p><a href="https://events.tuni.fi/eyeontamk2022/" title="TAMK 2022 Multidisciplinary International Week " target="_blank" rel="noreferrer">Mehr über das Programm der Konferenz und die Tampere University of Applied Sciences lesen.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5502</guid>
                        <pubDate>Tue, 22 Mar 2022 10:30:45 +0100</pubDate>
                        <title>Aufruf zum Mitgestalten: Innovationsnetzwerk Oberharz</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/aufruf-zum-mitgestalten-innovationsnetzwerk-oberharz</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was bringt unsere Region voran? Diese Frage stellt ein neues Projekt der Hochschule Harz für den Oberharz und lädt am 29.3. zu einem offenen Austausch ein. Einwohnerinnen und Einwohner, Unternehmen, Vereine und Interessierte der Einheitsgemeinde sind in der Stadtkirche St. Jakobi in Elbingerode ab 17 Uhr herzlich willkommen. Alle Ideen können offen geäußert werden. Arbeitsgruppen stehen für intensivere Diskussionen bereit. Außerdem begleitet das Team der Hochschule Harz diesen Abend mit einer Fragebogenaktion. Wer interessiert ist, meldet sich mit einer kurzen E-Mail bis zum 27.3. an: innoharz@hs-harz.de.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5345</guid>
                        <pubDate>Wed, 09 Feb 2022 16:59:42 +0100</pubDate>
                        <title>Herausragende Doktorarbeit: Wie Wirtschaftspsychologe Lukas Röseler mit &quot;summa cum laude&quot; promovierte</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/herausragende-doktorarbeit-wie-wirtschaftspsychologe-lukas-roeseler-promovierte-mit-summa-cum-laude</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Der sogenannte Ankereffekt ließ Lukas Röseler nicht mehr los. Das psychologische Phänomen tritt zum Beispiel immer dann auf, wenn man eine Zahl schätzen muss und vorher eine andere in Erwägung gezogen hat. Mehr als zwei Jahre forschte er dazu an der Hochschule Harz (<a href="https://www.hs-harz.de/ustarker/zur-person" title="Hochschule Harz Prof. Dr. Ulrike Starker" target="_blank">Prof. Dr. Ulrike Starker</a>) und der Uni Bamberg (<a href="https://www.uni-bamberg.de/perspsych/team/astrid-schuetz/" title="Uni Bamberg Prof. Dr. Astrid Schütz" target="_blank" rel="noreferrer">Prof. Dr. Astrid Schütz</a>) und fand heraus: Ankereffekte lassen sich zwar leicht nachweisen, aber noch nicht erklären. Dazu gehört etwa, von welchen Persönlichkeitsmerkmalen die Anfälligkeit für Ankereffekte abhängt.</p>
<p>Mehr über sein Forschungsthema, den herausragenden Abschluss und sein Studium an der Hochschule Harz erzählt ein <a href="/blog/wirtschaftspsychologe-lukas-roeseler-schliesst-doktorarbeit-mit-hoechstbewertung-ab" title="Promotion Lukas Röseler Hochschule Harz" target="_blank">Interview mit Lukas Röseler auf dem Blog der Hochschule Harz</a>.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5144</guid>
                        <pubDate>Mon, 15 Nov 2021 23:15:35 +0100</pubDate>
                        <title>Never Stop (Re)Searching 2021 – von gebrauchten Pullovern, suspekten Geodaten und korrekten Bilanzen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/never-stop-researching-2021-von-gebrauchten-pullovern-suspekten-geodaten-und-korrekten-bilanzen</link>
                        <description> Kurzbericht von &quot;Never Stop (Re-)Searching&quot; | Christian Reinboth </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem pandemiebedingten Wechsel in die Digitalität, fand das beliebte Veranstaltungsformat „Never Stop (Re)Searching“ am 11.11.2021 erstmals wieder unter 2G-Regeln und mit eng begrenzter Teilnehmerzahl in sicherer Präsenz statt. Die Veranstaltungsreihe dient der Förderung des hochschulinternen Austausches über die Ergebnisse der professoralen Forschungssemesterprojekte sowie laufender Dissertationsvorhaben.</p>
<p>Im Rahmen seines kurzen Eröffnungsvortrags bedankte sich <a href="https://www.hs-harz.de/neuigkeiten/wahl-des-rektors-an-der-hochschule-harz-1-1" target="_blank">der erst am Vorabend mit großer Mehrheit im Amt bestätigte</a> bisherige und neue Rektor der Hochschule Harz, <a href="https://www.hs-harz.de/froland/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Folker Roland</a>, beim scheidenden Prorektor für Forschung und Transfer, <a href="https://www.hs-harz.de/gwestermann/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Georg Westermann</a>, für dessen unermüdlichen Einsatz für die Forschung während seiner beiden insgesamt zehnjährigen Amtszeiten. Mit dem <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/application-lab" target="_blank">Application Lab</a> entstand unter der Leitung von Prof. Westermann eine für Hochschulen für angewandte Wissenschaft nach wie vor innovative neue Support-Struktur, die Professorinnen und Professoren bei der Einwerbung und Verwaltung von Drittmitteln sowie in der Wissenschaftskommunikation unterstützt und damit den an den früheren Fachhochschulen fehlenden universitären Mittelbau ersetzt. Das Volumen an vereinnahmten Drittmitteln stieg während der Amtszeit von Prof. Westermann von rund 2,5 Millionen Euro auf deutlich über 4 Millionen Euro an.</p>
<p>Nach den einführenden Worten des Rektors berichtete zunächst <a href="https://www.hs-harz.de/gfelser/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Georg Felser</a> vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften über die Ergebnisse seines letzten Forschungssemesters. Der Experte für Markt- und Konsumpsychologie hatte sich im Rahmen mehrerer Erhebungen und Experimente mit den Gründen befasst, die Menschen zum Kauf gebrauchter Waren motivieren – oder sie davon abhalten. Dabei zeigte sich, dass die Vorstellung davon, dass andere Personen die Gegenstände benutzt und dabei berührt haben, als wesentlicher Hinderungsgrund betrachtet werden muss. So bewerteten etwa Versuchspersonen gebrauchte Kleidungsstücke in einem fiktiven Online-Shop negativer, wenn begleitende Fotos und Texte die potentiellen Käuferinnen und Käufer indirekt darauf aufmerksam machten, dass die Kleidung bereits von anderen Personen getragen wurde. Als motivierende Faktoren kristallisierten sich neben den niedrigeren Preisen unter anderem der „Spaß am Stöbern“, die Teilhabe an der Vergangenheit von Objekten, die bessere ökologische Bilanz sowie die Freude an der Gemeinschaft der „Gebrauchtwarencommunity“ heraus, weitere bremsende Faktoren sind dagegen die Sorge vor einer geringeren Qualität gebrauchter Waren sowie die Befürchtung, dass der Kauf von Gebrauchtwaren bei Dritten den Eindruck erzeugen könnte, dass man sich keine Neuwaren leisten könne.</p>
<p>Neben diesen Erkenntnissen zum Gebrauchtwarenmarkt stellte Prof. Felser noch ein weiteres Ergebnis vor, welches er während seines Forschungssemesters gemeinsam mit dem Doktoranden und <a href="/forschung/promotion/finanzierung/graduiertenfoerderung">Graduiertenstipendiaten</a> Lukas Röseler und zwei weiteren Kolleginnen publizieren konnte: Die gescheiterte Replikation einer in 2009 veröffentlichten Studie zur unterschiedlichen Wahrnehmung von Mengen kleinerer gleichfarbiger oder verschiedenfarbiger Objekte. Während in vielen wissenschaftlichen Disziplinen meist nur positive Ergebnisse prominent publiziert werden können, ist in der Psychologie im Zuge der sogenannten <a href="https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/replikationskrise" target="_blank" rel="noreferrer">Replikationskrise</a> zunehmend auch die Veröffentlichung von Daten zu gescheiterten Versuchen oder gescheiterten Wiederholungen früherer Studien möglich – ein wichtiger Beitrag zur internen Qualitätssicherung der Wissenschaft.</p>
<p>Die zweite Präsentation des Nachmittags war dem Umgang mit offenen Geodaten gewidmet, die inzwischen nicht mehr nur von Behörden und Unternehmen, sondern auch von vielen Freiwilligen für Projekte wie etwa die <a href="https://www.openstreetmap.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Open Street Map</a> generiert und zur Verfügung gestellt werden. Der Geoinformatiker <a href="https://www.hs-harz.de/hpundt/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Hardy Pundt</a> vom Fachbereich Automatisierung und Informatik hatte sich im Rahmen seines aktuellen Forschungssemesters damit auseinandergesetzt, inwieweit man auf die Qualität solcher Daten vertrauen kann und hierzu unter anderem Einschätzungen von Behörden wie Unternehmen zur Nutzbarkeit eingeholt. Dabei zeigten sich nicht nur erhebliche Unterschiede zwischen Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst, sondern auch zwischen der Wahrnehmung der Vertrauenswürdigkeit von Daten der öffentlichen Hand und solchen Daten, die etwa über Bürgerwissenschafts- oder Freiwilligenprojekte kostenfrei ins Netz gelangen. Zahlreiche Fragen aus der Zuhörerschaft zum möglichen Einsatz freier Geodaten im Rahmen anderer Vorhaben an der Hochschule Harz unterstrichen die wachsende Bedeutung räumlicher Informationen für eine Vielzahl von Forschungsfeldern.</p>
<p>Den letzten Vortrag des Tages hielt <a href="https://www.hs-harz.de/idehmel/zur-professur" target="_blank">Prof. Dr. Inga Dehmel</a> vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Sie hatte sich in ihrem Forschungssemester mit der Frage beschäftigt, wie Unternehmen immaterielle und damit nur schwer greifbare Werte – von selbstentwickelter Software über die Bekanntheit eigener Marken bis hin zum Know-How ihrer Beschäftigten – erfassen und damit eine realistischere Beurteilung ihres Unternehmenswertes ermöglichen können. Die Bewertung solcher immateriellen Werte nimmt vor dem Hintergrund der Digitalisierung erheblich an Bedeutung zu – gerade in wissens- und technologiegetriebenen Unternehmen wie Google oder Apple ist schließlich ein Großteil der den Wert dieser Konzerne ausmachenden Vermögenswerte nicht mehr anfass-, zähl- oder inventarisierbar. Die umfangreichen Untersuchungen der Professorin für Externes Rechnungswesen ergaben, dass eine finanzielle Quantifizierung über die Ausweisung in der Bilanz oder der GuV mit großen Unsicherheiten und Möglichkeiten der Manipulation verbunden ist. Die Lösung des Problems muss daher in den Augen von Prof. Dehmel nicht im Rechnungswesen, sondern an anderer Stelle erfolgen. Als Alternative empfiehlt sie interessierten Unternehmen die beschreibende Darstellung solcher immateriellen Werte etwa im Bilanzbericht, in der Kapitalflussrechnung oder in einem separaten Strategic Resources and Consequences Report. Inwiefern solche verbalen Beschreibungen potentielle Investorinnen und Investoren in die Lage versetzen, die Bedeutung immaterieller Unternehmenswerte realistisch einschätzen zu können, war Gegenstand lebhafter Diskussionen im Anschluss des Vortrags.</p>
<p>Die von Forschungsreferentin Kathleen Vogel organisierte Veranstaltung fand mit dem traditionellen Buffet im Foyer der Rektoratsvilla ihren Ausklang. Die nächste hochschulöffentliche Präsentation von Dissertations- und Forschungssemesterprojekten ist für das zweite Quartal 2022 geplant.</p>
<p><strong>Veröffentlichungen der Vortragenden zu ihren Forschungssemestern</strong></p>
<p><strong>Prof. Dr. Georg Felser</strong></p>
<p>Röseler, Lukas; Felser, Georg; Alsberger, Jana und Schütz, Astrid: No effect of variety on perceived quantity: Evidence from six studies, Preprint in PsyArXiv, <a href="https://doi.org/10.31234/osf.io/v643q" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.31234/osf.io/v643q</a>.</p>
<p><strong>Prof. Dr. Hardy Pundt</strong></p>
<p>Pundt, Hardy und Scheinert, Martin: Deciding on Climate Change Adaptation Measures: A Living-Lab-Approach Profiting from VGI in an Interactive Mapping-Service, in: AGILE GIScience Ser., 2, 40, 2021, <a href="https://doi.org/10.5194/agile-giss-2-40-2021" target="_blank" rel="noreferrer">https://doi.org/10.5194/agile-giss-2-40-2021</a>.</p>
<p><strong>Prof. Dr. Inga Dehmel</strong></p>
<p>Dehmel, Inga: Aktuelle Herausforderungen für die Rechnungslegung immaterieller Vermögensgegenstände in Anbetracht ihrer steigenden Bedeutung durch die Digitalisierung, in: KoR, 21. Jg. (2021), S. 245-253.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5046</guid>
                        <pubDate>Tue, 20 Jul 2021 09:23:06 +0200</pubDate>
                        <title>Von verregneten Urlauben und verlassenen Kirchen bis zu effizienten Elektromotoren und Schleichwerbung in Hollywood – zwei Tage „Never Stop (Re-)Searching“ im virtuellen Raum</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/von-verregneten-urlauben-und-verlassenen-kirchen-bis-zu-effizienten-elektromotoren-und-schleichwerbung-in-hollywood-zwei-tage-never-stop-re-searching-im-virtuellen-raum</link>
                        <description> Kurzbericht von &quot;Never Stop (Re-)Searching&quot; | Christian Reinboth</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Allen vier Jahren steht besonders forschungsstarken Professorinnen und Professoren der Hochschule Harz ein sogenanntes „Forschungssemester“ zu, in dem sie von ihren Lehrverpflichtungen entbunden werden, um sich für einige Monate mit ganzer Kraft einem Forschungsvorhaben widmen zu können. Die Ergebnisse dieser Forschungssemester werden seit zwei Jahren regelmäßig hochschulöffentlich im Rahmen der Vortragsreihe „Never Stop (Re-)Searching“ vorgestellt, in der außerdem Doktorandinnen und Doktoranden der Hochschule Einblick in den aktuellen Stand ihrer Promotionsvorhaben geben. Die Vortragsreihe konnte sich rasch als <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/third-mission-psychologische-distanzen-nachhaltigkeit-und-produkterwartungen-forschende-und-pro-movierende-der-hochschule-harz-praesentierten-ihre-projekte" target="_blank">Ankerpunkt für den interdisziplinären Austausch zwischen den drei Fachbereichen</a> sowie zwischen erfahrenen Forschenden und dem wissenschaftlichen Nachwuchs etablieren und bot auch anderen Beschäftigten sowie Studierenden die Möglichkeit, einen Einblick in die persönlichen Forschungsinteressen einzelner Professorinnen und Professoren zu erlangen.</p>
<p>Nachdem aufgrund der Pandemielage seit etlichen Monaten keine größeren Präsenzveranstaltungen mehr durchgeführt werden konnten, wurde die schon längere Zeit aufgeschobene Vorstellung der Ergebnisse aus elf Forschungssemestern der Jahre 2019 und 2020 <a href="https://www.hs-harz.de/news-fachbereich-ww/never-stop-reserching" target="_blank">am 23. und 24. Juni in digitaler Form nachgeholt</a>. Moderiert von <a href="https://www.hs-harz.de/gwestermann/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Georg Westermann</a> als Prorektor für Forschung und Transfer und organisiert von Nadine Raabe aus dem <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/application-lab" target="_blank">Application Lab</a> und Kathleen Vogel von der <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/" target="_blank">Stabsstelle Forschung</a>, konnten mehr als 50 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer an jeweils zwei Abenden in zwölf Vorträgen viel Spannendes aus der aktuellen Hochschulforschung erfahren.</p>
<p>Den Auftakt machte <a href="https://www.hs-harz.de/hzeiss/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Harald Zeiss</a> vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, der die Art von Forschungsergebnis vorstellte, über die man – zu Unrecht – sonst eher wenig hört: <a href="https://www.helmholtz.de/bildung/ergebnis-negativ-forschung-positiv/" target="_blank" rel="noreferrer">Ein negatives</a>. Untersucht hatte er den vermuteten Zusammenhang zwischen schlechtem Urlaubswetter sowie Art und Umfang von Reklamationen – nahm man doch in der Reisebranche seit Jahren an, dass frustrierte Reisende sich über vermehrte Beschwerden aus eigentlich nichtigem Anlass selbst für verregnete Urlaubstage zu entschädigen versuchen. Finden ließ sich ein derartiger Zusammenhang in den untersuchten Daten jedoch nicht – die Enttäuschung über schlechtes Wetter verleitet Urlauberinnen und Urlauber also nicht in Größenordnungen zu überzogenen Rückforderungen.</p>
<p>Im Anschluss an Prof. Zeiss stellte seine Fachbereichskollegin <a href="https://www.hs-harz.de/evanbentum/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Elisabeth van Bentum</a> die Ergebnisse ihrer Untersuchungen zum Risikomanagement im Personalwesen vor. Diese finden Eingang in die seit 2019 erfolgreich angebotene Fortbildungsreihe <a href="https://www.hs-harz.de/hr-risikomanagement" target="_blank">„Praxisbaukasten Personal“</a>, in dessen Rahmen sich Personalverantwortliche zu Themen wie Employer Branding, Onboarding-Prozessen und der Kunst der rechtzeitigen Übertragung von Wissen und Know-How von altersbedingt ausscheidenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf den Nachwuchs informieren können. Gerade letzterer Aspekt ist mit Blick auf die Vielzahl der in den nächsten fünf bis zehn Jahren anstehenden Verrentungen sowohl in der Wirtschaft als auch im öffentlichen Dienst von zunehmender Bedeutung.</p>
<p>Der dritte Vortrag des ersten Abends war dann einem juristischen Thema gewidmet: <a href="https://www.hs-harz.de/klammich/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Klaus Lammich</a> hat sich in seinem Forschungssemester intensiv mit der jüngsten Novelle des <a href="https://www.gesetze-im-internet.de/tkg_2004/" target="_blank" rel="noreferrer">Telekommunikationsgesetzes (TKG)</a> und insbesondere mit der sich verändernden Rolle der <a href="https://www.bundesnetzagentur.de" target="_blank" rel="noreferrer">Bundesnetzagentur (BNetzA)</a> aufeinandergesetzt. Die Hauptaufgabe dieser in weiten Teilen der Bevölkerung wenig bekannten Regulierungsbehörde besteht in der Förderung des wirtschaftlichen Wettbewerbs in den fünf Netzmärkten Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Bahnverkehr.</p>
<p>Die nächsten 30 Minuten brachte <a href="https://www.hs-harz.de/akaune/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Axel Kaune</a> seinen Zuhörerinnen und Zuhörern die Bedeutung von agilem Handeln in der „VUCA-Welt“ nahe. <a href="https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/vuca-119684" target="_blank" rel="noreferrer">VUCA</a> steht dabei für den zunehmenden Einfluss der vier Herausforderungen Volatilität (volatility), Unsicherheit (uncertainty), Komplexität (complexity) und Mehrdeutigkeit (ambiguity) auf die durch die Digitalisierung getriebene Arbeitswelt. Im Rahmen seines letzten Forschungssemesters – Prof. Kaune <a href="https://www.hs-harz.de/news-fachbereich-ww/prof-dr-axel-kaune-langjaehriger-change-management-experte-und-praxissemesterbeauftragter-in-wohlverdienten-ruhestand-verabschiedet" target="_blank">trat bereits im April dieses Jahrs den wohlverdienten Ruhestand an</a> – setzte sich der Experte für Veränderungs- und Konfliktmanagement mit der Frage auseinander, wie agile Management-Methoden Unternehmen in die Lage versetzen können, langfristig in der besagten „VUCA-Welt“ zu überleben.</p>
<p>Den letzten Vortrag des ersten Abends hielt mit <a href="https://www.hs-harz.de/umanschwetus/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Uwe Manschwetus</a> ein Spezialist für Kulturmarketing. Prof Manschwetus hat sich in seinem Forschungssemester sowie in dem von ihm und <a href="https://www.hs-harz.de/mgross/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Matilde Groß</a> geleiteten Forschungsprojekt <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/konzil/" target="_blank">„KONZiL“</a> mit einer Frage befasst, die in vielen Städten und Kommunen diskutiert wird: Was wird eigentlich aus den vielen historischen (und fast immer denkmalgeschützten) Kirchengebäuden, deren Gemeinden so stark geschrumpft sind, dass sie nicht weiter als Kirchen betrieben werden können oder sollen? Während im Rahmen von „KONZiL“ noch ein Umnutzungskonzept für ein konkretes Kirchgebäude – den <a href="https://konzerthaus-wernigerode.de" target="_blank" rel="noreferrer">Umbau der Wernigeröder Liebfrauenkirche in eine moderne Kultur- und Konzerthalle</a> – stand, konnte Prof. Manschwetus während des Forschungssemesters eine Datenbank mit mehr als 300 Beispielen für Umnutzungen seit 1990 zusammenstellen – von Bibliotheken und anderen Kultureinrichtungen über soziale Institutionen bis hin zu Restaurants und Kletterhallen. Die bislang einzigartige Zusammenstellung von Daten dieser Art soll in den kommenden Monaten weiter beforscht werden und Aufschluss darüber geben, ob sich bundesweite Best Practices im Umgang mit nicht mehr genutzten Kirchengebäuden identifizieren lassen.</p>
<p>Der zweite Veranstaltungsabend öffnete mit einem Forschungsvorhaben, das in Vorfeld bereits viel mediales Interesse auf sich vereinen konnte und beispielsweise in der <a href="https://www.welt.de/reise/deutschland/article218140984/An-der-Autobahn-Was-bedeuten-eigentlich-die-braunen-Schilder.html" target="_blank" rel="noreferrer">WELT</a>, in der <a href="https://www.zeit.de/news/2020-10/15/das-raetsel-der-braunen-schilder" target="_blank" rel="noreferrer">ZEIT</a> oder in der <a href="https://www.sueddeutsche.de/leben/tourismus-das-raetsel-der-braunen-schilder-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-201014-99-942976" target="_blank" rel="noreferrer">Süddeutschen Zeitung</a> aufgegriffen wurde: <a href="https://www.hs-harz.de/sgross/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Sven Groß</a> vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften ging während seines Forschungssemesters der Frage nach, ob die braunen Hinweisschilder auf touristische Ziele, Naturparks und andere Sehenswürdigkeiten an Autobahnen tatsächlich von Autofahrerinnen und Autofahrern wahrgenommen werden – und inwiefern sie zu Verhaltensänderungen führen. Eine repräsentative Panelbefragung deutscher Autofahrerinnen und Autofahrer erbrachte dabei unter anderem, dass fast jeder sechste Befragte (17,1%) bereits mindestens einmal aufgrund einer touristischen Unterrichtungstafel spontan von einer Autobahn abgefahren ist, um die abgebildete Sehenswürdigkeit, Stadt oder Landschaft zu besuchen. Die Ergebnisse dieses Forschungssemesters lassen sich unter anderem in einer <a href="https://hcommons.org/deposits/item/hc:29933/" target="_blank" rel="noreferrer">Open Access-Ausgabe der „Harzer Hochschulschriften“</a> nachlesen.</p>
<p>Dem Vortrag von Prof. Groß folgte eine Einführung von <a href="https://www.hs-harz.de/mschreiber/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Michael-Thaddäus Schreiber</a> in den Bedarf an Marktforschungsleistungen im sogenannten <a href="https://blog.eventinc.de/mice-branche-definition-der-mice-branche" target="_blank" rel="noreferrer">MICE-Segment</a> (Meetings, Incentives, Conventions und Events) – einen Markt, in dem er schon seit 2006 mit dem von ihm geleiteten <a href="https://www.eitw.de" target="_blank" rel="noreferrer">Europäischen Institut für TagungsWirtschaft (EITW)</a> erfolgreich eine Vielzahl an praxisnahen Forschungsleistungen anbietet. In seinem jüngsten Forschungssemester führte er unter anderem eine umfangreiche Datenerhebung durch, um die bislang kaum erforschten Potentiale für ein vergleichbares Veranstaltungs-Monitoring in europäischen Großstädten auszuloten.</p>
<p>Aus dem Fachbereich Verwaltungswissenschaften folgte ein Beitrag zu einem gänzlich anderen Themenfeld: Die Kommunikations- und Sozialwissenschaftlerin <a href="https://www.hs-harz.de/bapfelbaum/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Birgit Apfelbaum</a> befasst sich hier bereits seit 2015 mit der Überwindung von Hürden bei der bestmöglichen Integration von Geflüchteten – insbesondere in den Arbeitsmarkt. In ihrem Forschungssemester befasste sie sich im Rahmen der Projekte <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/integrif-ii" target="_blank">„INTEGRIF II“</a> und <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/erasmi/" target="_blank">„ERASMI“</a> mit der Frage, welchen Wert national und international aufgestellte Kooperationsnetzwerke aus Akteuren des integrierten Flüchtlingsmanagements im Integrationsprozess haben und wie man deren Zusammenwirken optimieren und ganz gezielt benötigte Kompetenzen aufbauen und verbessern kann. Ein entsprechendes <a href="https://www.erasmi.info/download/3593/" target="_blank" rel="noreferrer">White Paper mit Best Practice-Empfehlungen</a> ist – in englischer Sprache – zum Download über die Webseite der Hochschule Harz verfügbar.</p>
<p>Mit <a href="https://www.hs-harz.de/dbeyer/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Dirk Beyer</a> vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften berichtete der einzige Experte der Hochschule für die tschechische Wirtschaft über seine Untersuchung zu Größen- und Ländereinflüssen auf die Profitabilitätstreiber – also der Faktoren, die sich am stärksten auf die Rentabilität von Betrieben auswirken – deutscher und tschechischer Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe. Die Suche nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden zwischen den Unternehmenslandschaften beider Länder – etwa im Agrarbereich oder bei der Beteiligung von Stakeholdern – beschäftigt Prof. Beyer, der regelmäßig in tschechischsprachigen Fachmedien publiziert und während seines Forschungssemesters u.a. Vorträge an der Westböhmischen Universität Pilsen hielt, bereits seit vielen Jahren.</p>
<p>Der erste technisch ausgerichtete Vortrag des zweiten Abends wurde von <a href="https://www.hs-harz.de/rmecke/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. Rudolf Mecke</a> vom Fachbereich Automatisierung und Informatik gehalten, der sich in seinem Forschungssemester an der Verbesserung der Effizienz von Elektroantrieben geforscht hatte und dabei belegen konnte, dass der Einsatz von Mehrstufen-Wechselrichtern wesentlich zur Effizienzsteigerung beitragen kann – ein Ergebnis, das in den kommenden Jahren weiter vertieft und – wenn möglich – gemeinsam mit Partnern aus Forschung und Wirtschaft in die praktische Umsetzung gebracht werden soll.</p>
<p>Mit Luis Octavio Noschang beteiligte sich auch ein aktueller Doktorand der Hochschule Harz am zweiten Vortragsabend. Herr Noschang promoviert seit 2018 kooperativ an der Uni Hohenheim über die Wahrnehmung von Product Placement in audiovisuellen Medien. Aktuell wertet er hierzu Aufnahmen von hunderten Probandinnen und Probanden beim Ansehen von Folgen der US-Sitcom „Big Bang Theory“ aus, bei denen sich zeigt, dass die Aufmerksamkeit der Zuschauerinnen und Zuschauer längst nicht immer dort liegt, wo die Werbetreibenden sie gerne sehen würden.</p>
<p>Den letzten Vortrag des zweiten Abends hielt <a href="https://www.hs-harz.de/rsimon/zur-person" target="_blank">Prof. Dr. René Simon</a> vom Fachbereich Automatisierung und Informatik zum hochaktuellen Thema <a href="https://www.iosb.fraunhofer.de/de/geschaeftsfelder/automatisierung-digitalisierung/anwendungsfelder/digitaler-zwilling.html" target="_blank" rel="noreferrer">„digitale Zwillinge“</a>. Dabei handelt es sich um virtuelle Repräsentationen von Objekten aus der realen Welt – wie etwa von Industrierobotern oder Fertigungsanlagen – mit deren Hilfe komplette Fertigungsprozesse vorab am Rechner simuliert werden können, um kostspielige Fehler bei der späteren Realisierung von Industrieanlagen erkennen und vermeiden zu können. Prof. Simon hat diese Methode nicht nur erfolgreich – im <a href="https://www.hs-harz.de/studium/fb-automatisierung-und-informatik/labore/industrieroboter" target="_blank">Labor für Industrieroboter</a> – in die Lehre an der Hochschule Harz integriert, sondern arbeitet auch <a href="https://www.hs-harz.de/blog/international-electrotechnical-commission-prof-rene-simon-interview" target="_blank">seit vielen Jahren als Mitglied verschiedener Gremien</a> in der International Electrotechnical Commission (IEC) sowie in der Deutschen Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (DKE) aktiv an der Normierung und Standardisierung dieser zukunftsweisenden Technologie mit.</p>
<p>Ein abschließendes Fazit kam von Moderator Prof. Dr. Georg Westermann, der insbesondere die hohe Teilnehmerzahl sowie die zahlreichen interessierten Fragen und engagierten Diskussionen zwischen den Vorträgen hervorhob: „Auch wenn wir uns schon darauf freuen, demnächst wieder Präsenzveranstaltungen abhalten zu können, sollten wir sicherlich darüber nachdenken, die Möglichkeit der virtuellen Teilnahme über hybride Formate beizubehalten. Das große Interesse an den persönlichen Forschungsinteressen unserer Professorinnen und Professoren nicht nur im Kollegium, sondern auch in der Verwaltung und insbesondere in der Studierendenschaft, ist überaus beeindruckend und zeigt, dass es richtig war, die Inhalte der Forschungssemester in dieses öffentliche Format zu holen.“</p>
<p>Die nächste „Never Stop (Re-)Searching“-Veranstaltung ist für das Sommersemester 2022 geplant.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5021</guid>
                        <pubDate>Fri, 18 Jun 2021 10:48:22 +0200</pubDate>
                        <title>Erasmus-Förderung: Hochschule Harz erfolgreich in internationalen Programmen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/erasmus-foerderung-hochschule-harz-erfolgreich-in-internationalen-programmen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>KiNESIS, FARM, ADMIN - hinter diesen Kürzeln stecken neue Forschungsvorhaben an der Hochschule Harz. Alle drei suchen nach Lösungen in internationalen und interdisziplinären Forschungsverbünden und werden im Rahmen des Förderprogramms Erasmus+ durch die Europäische Union gefördert. "Uns verstärkt mit Hochschulen, besser gesagt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, aus anderen Ländern zu vernetzen, ist Teil unserer Strategie", sagt Prof. Georg Westermann, Prorektor für Forschung und Transfer an der Hochschule Harz.</p>
<p>Dabei fokussieren sich die einzelnen Projekte auf ganz unterschiedliche Themen. In der Knowledge alliance für Social Innovation in Shrinking villages (KiNESIS, Fördernummer: 621651-EPP-1-2020-1-IT-EPPKA2-KA) geht es darum, abgehängten Regionen wieder eine Perspektive zu geben. Es geht um neue Ideen und Strategien, welche die Wissenschaftler:innen aus Italien, den Niederlanden, Deutschland, Spanien und Estland gemeinsam entwickeln. Projektleiterin an der Hochschule Harz ist Prof. Andrea Heilmann.</p>
<p>Mehr dazu unter: <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/kinesis" title="HS Harz Forschung Kinesis Erasmus plus">https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/kinesis</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>FARM steht für Fostering Agriculture Rural Development and Land Management (Fördernummer: 2020-1-DE01-KA203-005688). Über rund zwei Jahre geht es für das Team um den Projektleiter Prof. Hardy Pundt von der Hochschule Harz (Forschungsschwerpunkt Geoinformations- und Datenbanksysteme) darum aufzuzeigen, wie in der Landwirtschaft von morgen Entscheidungen durch innovative Systeme unterstützt werden können. Diese Systeme sollen bewertet und zwei Prototypen konzipiert werden. Seine strategischen Partner:innen kommen aus Nordmazedonien, Spanien, Zypern und Litauen.</p>
<p>Mehr dazu unter: <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/farm" title="HS Harz Forschung Farm Erasmus plus">https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/farm</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hochschulen und Forschung selbst werden in dem Projekt ADMIN - Boosting Research Administration Skills and Services (Fördernummer: 2020-1-PL01-KA203-081530) in den Fokus genommen. Wie können Angestellte in der Forschungsverwaltung in ihren Kompetenzen und ihrer Sichtbarkeit gestärkt werden? Und wie lässt sich ein starkes Netzwerk zwischen den Forschungsmanager:innen aus verschiedenen Ländern aufbauen? Darüber diskutiert der hochschulinterne Projektleiter Prof. Georg Westermann mit seinen Projektpartnern aus Polen (Universität Lodz in der Rolle der Gesamtprojektleitung), Nordmazedonien, Slowenien und Litauen. Als Ergebnis sollen Ende 2022 verschiedene Werkzeuge u.a. zum Kompetenzaufbau und zur internationalen Vernetzung von Angestellten in der Forschungsverwaltung vorliegen.</p>
<p>Mehr dazu unter: <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/admin" title="HS Harz Forschung Admin Erasmus plus">https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/admin</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bereits seit Herbst 2019 ist an der Hochschule Harz auch das Projekt ERASMI angesiedelt. Dabei geht es unter anderem um die Entwicklung von Best Practices bei der Integration von Geflüchteten. Partnerländer des Konsortiums sind Irland, Italien, Dänemark und die Türkei sowie aus Deutschland The vision works GmbH und die Hochschule Harz mit Prof. Birgit Apfelbaum in der Projektleitung.</p>
<p>Mehr dazu unter: <a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/erasmi" title="HS Harz Forschung Erasmi Erasmus plus">https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/erasmi</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-5019</guid>
                        <pubDate>Wed, 16 Jun 2021 13:31:00 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreiche Teilnahme an der 21. (und ersten rein virtuellen) Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz in Jena</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/erfolgreiche-teilnahme-an-der-21-und-ersten-rein-virtuellen-nachwuchswissenschaft-lerinnenkonferenz-an-der-eh-jena</link>
                        <description>Kurzbericht von der 21. Nachwuchswissenschaftlerkonferenz in Jena | Christian Reinboth</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem die ursprünglich für 2020 an der <a href="https://www.eah-jena.de" target="_blank" rel="noreferrer">Ernst-Abbe-Hochschule in Jena</a> geplante <a href="https://www.eah-jena.de/forschung/graduiertenfoerderung/nwk2020" target="_blank" rel="noreferrer">21. Nachwuchswissenschaftler*innenkonferenz</a> leider aufgrund der Corona-Pandemie verschoben werden musste, konnte sie am 26. und 27. Mai 2021 in virtueller Form nachgeholt werden. Da eine Präsenzveranstaltung erneut nicht möglich war, kreierte das Team der EAH Jena eine sehenswerte Tagungsumgebung auf der Social Meeting-Plattform <a href="https://gather.town/" target="_blank" rel="noreferrer">Gather.town</a>, in der die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als digitale Avatare nicht nur hervorragend organisierten Vorträgen und Postersessions beiwohnen, sondern auch den persönlichen Austausch untereinander suchen konnten.</p>
<p>Die Hochschule Harz war – wie auf jeder NWK seit Start der Tagungsreihe an der Hochschule Merseburg im Jahr 1999 – auch bei der ersten virtuellen Auflage mit einem großen Team vertreten: Mehr als ein Dutzend Studierende und Beschäftigte präsentierten in fünf Vorträgen und zwei Postern aktuelle Ergebnisse aus Abschlussarbeiten und Forschungsprojekten. So referierten etwa Tobias Thiem und Sophie Monecke vom Projekt <a href="https://www.hs-harz.de/weiterbildung" target="_blank">Wissenschaftliche Weiterbildung</a> über den Nutzen von Learning Agreements in dualen Studiengängen, während Stefan Apitz und Robin Radom vom Fachbereich Verwaltungswissenschaften über Funktion und Wert von Kooperationsnetzwerken bei der Integration geflüchteter Menschen in Sachsen-Anhalt berichteten, deren Zusammenwirken im Rahmen der drei von <a href="https://www.hs-harz.de/bapfelbaum/" target="_blank">Prof. Dr. Birgit Apfelbaum</a> geleiteten Projekte <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/integrif-ii" target="_blank">INTEGRIF I und II</a> sowie <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/erasmi/" target="_blank">ERASMI</a> erforscht wird.</p>
<p>Ein weiteres hochaktuelles Thema wurde von Susanne Klein vom <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/application-lab" target="_blank">Application Lab</a> aufgegriffen, die in ihrem Vortrag über Existenzgründungen an Hochschulen die konkreten Mechanismen beleuchtete, mit denen an der Hochschule Harz – etwa im Projekt <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/gruenderwald/" target="_blank">gründerwald</a> – die Verstetigung einer aktiven Gründerkultur gefördert wird. Der Beitrag von Rebecca Spaunhorst, Carolin Schubert und Amelie Kornek aus dem Projekt <a href="https://www.transinno-lsa.de/" target="_blank" rel="noreferrer">TransInno_LSA</a> widmete sich dagegen der spannenden Frage, wie Third Mission-Aktivitäten an Hochschulen sinnvoll kategorisiert und bewertet werden können. In einem weiteren Vortrag präsentierte Christian Reinboth aus der Stabsstelle Forschung ein <a href="http://publica.fraunhofer.de/dokumente/N-565380.html" target="_blank" rel="noreferrer">softwarebasiertes Entscheidungsunterstützungssystem zur Bewertung von Investitionsentscheidungen in Wintersportorten</a>.</p>
<p>Während der beiden Postersessions stellten Florian Hellmund und Kai Steckhan vom Fachbereich Automatisierung und Informatik gemeinsam mit <a href="https://www.hs-harz.de/fstolzenburg/" target="_blank">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a> eine im Rahmen des BMWi-geförderten Forschungsprojekts Best Buddy Intelligence entwickelte Bilderkennung für einen mobilen Lernroboter vor. Das von Kathleen Vogel, Thomas Schatz, Christian Reinboth und Peter Kußmann präsentierte Poster zum LEADER-Projekt <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/digishop-harz/" target="_blank">DigiShop</a>, in dem die wirtschaftlichen, technischen und logistischen Bedingungen für den erfolgreichen Betrieb eines Dorfladens mit personalfreien Öffnungszeiten untersucht wurden, wurde auf der Abschlussveranstaltung im Gather.town-Auditorium von Tagungsleiterin Prof. Dr. Kristin Mitte mit einem der vier Best Poster-Awards der Tagung ausgezeichnet.</p>
<p>Alle Tagungsbeiträge zu den hier aufgeführten Themen plus über 300 Seiten weiterer spannender Forschungsergebnisse aus mehr als einem Dutzend Hochschulen lassen sich im Open Access erschienenen <a href="https://www.eah-jena.de/fileadmin/user_upload/eah-jena.de/forschung/Promovenden/NWK/Tagungsband_NWK2021.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Tagungsband zur 21. NWK</a> nachlesen, an dessen Zustandekommen mit Sarah Frank, Theresa Vitera und Thomas Lohr auch drei Reviewer*innen der Hochschule Harz beteiligt waren.</p>
<p>Die nächste NWK wird 2022 – dann sicher wieder in Präsenz oder hybrid – an der Technischen Hochschule Brandenburg stattfinden, bevor die Tagungsreihe 2023 nach immerhin 12 Jahren Pause an die Hochschule Harz zurückkommt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-4990</guid>
                        <pubDate>Thu, 06 May 2021 10:24:46 +0200</pubDate>
                        <title>Wissen 360 Grad - Virtuelle Thementage</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/wissen-360-grad-virtuelle-thementage</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Fachkräftesicherung, Forschung &amp; Entwicklung, Weiterbildungen, Karriere- und Gründerservice – wer eine Hochschule direkt vor der Tür hat, profitiert. Die Möglichkeiten der Hochschule Harz nutzen neben Erststudierenden auch immer mehr Berufstätige, Unternehmen und Behörden. Am 22. und 23. Juni zeigen wir Ihnen aus verschiedenen Perspektiven, was es aus unseren Transfer-Bereichen Neues gibt. Auch Bewährtes können Sie im Rahmen unserer Thementage "Wissen 360 Grad" noch einmal neu erleben.</p>
<p><a href="/wissen360grad" title="Wissen 360 Grad Virtuelle Thementage an der Hochschule Harz">Mehr über das Programm und Anmeldung erfahren.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-4975</guid>
                        <pubDate>Thu, 22 Apr 2021 09:46:16 +0200</pubDate>
                        <title>Vortrag: Digitalisierung in der Kreislaufwirtschaft</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/vortrag-digitalisierung-in-der-kreislaufwirtschaft</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Verfahren zum effizienten Recycling sind gefragter denn je. Über Potenziale &amp; Herausforderungen digitaler Lösungen in der Kreislaufwirtschaft spricht am 30.4. Prof. Andrea Heilmann vom <a href="/studium/fb-automatisierung-und-informatik" title="HS Harz FB Automatisierung und Informatik">Fachbereich Automatisierung und Informatik von der Hochschule Harz</a>. Anlass ist das Innovationsforum Recyclingregion Harz. Weitere Themen der zweitägigen virtuellen Konferenz sind das Recycling von Batterien, Aufbereitungstechnik, Stoffströme in der Region und Innovationen im Klimawandel. Die Referenten kommen aus Wirtschaft (u.a. TU Clausthal, TU Braunschweig) und Wissenschaft (u.a. JX Nippon &amp; Mining Metals und Taniobis GmbH, K-UTEC –AG Salt Technologies). Jetzt anmelden: <a href="https://www.recyclingregion-harz.de/" title="Innovationsforum Recyclingregion Harz" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.recyclingregion-harz.de/</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 26 Nov 2020 10:13:12 +0100</pubDate>
                        <title>Auf dem Weg zur offenen Infrastruktur für Sichere Digitale Identitäten: Das Projekt SHIELD stellt unter Beteiligung der Hochschule Harz Manifest und Plattform vor</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/auf-dem-weg-zur-sicheren-dateninfrastruktur-das-projekt-shield-stellt-unter-beteiligung-der-hochschule-harz-plattform-und-manifest-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit mehr als 90 Partnern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung&nbsp;– <a href="https://www.hs-harz.de/hstrack/zur-person/" title="HS Harz Prof. Hermann Strack" target="_blank">darunter ein Team um Prof. Dr. Hermann Strack des netlab der Hochschule Harz</a>&nbsp;– hat das Projekt SHIELD heute (26.11.) ein <a href="https://www.shield24.de/manifest.html" title="SHIELD Manifest" target="_blank" rel="noreferrer">Papier mit grundlegenden Eckpunkten</a> veröffentlicht sowie eine&nbsp; Basisversion der<a href="https://www.shield24.de/mobile-x.html" title="SHIELD Mobile X" target="_blank" rel="noreferrer"> MOBILE-X-Plattform</a> für sichere digitale Identitäten im mobilen Einsatz freigegeben. Beides ist wegweisend, etwa mit Blick auf die Dateninfrastruktur GAIA-X, über die zukünftig Datentransfers im europäischen Raum sicher laufen sollen. Weiterhin gehören dazu auch die gesicherte Kommunikation über den elektronischen Ausweis (eID), zum Beispiel in Wirtschaft, Verwaltung und Bildungswesen. Er soll für alle Bürgerinnen und Bürger zukünftig Standard sein. Sachsen-Anhalt ist an SHIELD mit verschiedenen Unternehmen, Hochschulen, Kommunen und Verbänden beteiligt. Das Ministerium für FInanzen des Landes ist einer der Hauptpartner.</p>
<p>Das Konsortium des Projekts SHIELD hatte sich Mitte 2020 in dem Ideenwettbewerb "Schaufenster Sichere Digitale Identitäten" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgesetzt. Für die Experten für Cybersicherheit&nbsp; steht die Frage im Fokus, wie ein digitales Ökosystem für Identitäten zugleich sicher und nutzerfreundlich gestaltet werden kann.</p>
<p>Link zur ausführlichen Pressemitteilung: <a href="https://www.eid.as/de/aktuelles" title="eIDAS Aktuelles Projekt SHIELD" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.eid.as/de/aktuelles</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 22 Apr 2020 10:34:26 +0200</pubDate>
                        <title>Arbeitgeberattraktivität in der Pflegebranche: Hochschule Harz legt neue Studie vor</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/arbeitgeberattraktivitaet-in-der-pflegebranche-hochschule-harz-legt-neue-studie-vor</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Pflegekräfte erwarten von ihrem Arbeitgeber mehr als einen sicheren Arbeitsplatz und ein angemessenes Gehalt. Vielmehr spielen auch soziale Faktoren wie verlässliche Kollegen, faire Führung und ein gutes Teamklima eine Rolle, wenn es um die Attraktivität von Pflegeunternehmen als Arbeitgeber geht. Das hat eine Studie der Hochschule Harz ergeben. Wie wichtig die einzelnen Faktoren sind, hängt stark von den verschiedenen Arbeitnehmergruppen ab, fanden die Wissenschaftler in der Befragung heraus.&nbsp; <a href="https://www.hs-harz.de/pressemitteilungen/news/detail/News/studie-der-hochschule-harz-zu-arbeitgeberattraktivitaet-in-der-pflegebranche-1/" title="Hochschule Harz Pressemitteilung Studie Arbeitgeberattraktivität in der Pflege" target="_blank">Weiter zur Pressemitteilung.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-4280</guid>
                        <pubDate>Wed, 16 Oct 2019 15:47:05 +0200</pubDate>
                        <title>Kommunen im Klimawandel: Tagung diskutiert Lösungen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/kommunen-im-klimawandel-tagung-diskutiert-loesungen</link>
                        <description></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Was wissen wir über den Klimawandel in Deutschland? Was können wir für Wasserwirtschaft, Boden und Landwirtschaft schon jetzt tun? Am 21. November präsentiert das Verbundprojekt „Bodenerosionsminderung in bergigen Regionen am Beispiel des Landkreises Mansfeld-Südharz – BebeR“ die Ergebnisse seiner mehrjährigen Forschung. Im Fokus der Wissenschaftler*innen von der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Hochschule Harz stand der Landkreis Mansfeld-Südharz. Auf der Tagung werden die Erkenntnisse zur Diskussion gestellt und gegebenenfalls neue Forschungsfragen entwickelt. Anmelden kann sich jeder Interessierte unter diesem Link:&nbsp;<a href="https://tinyurl.com/BebeR-Abschluss" title="Forschung Projekt Hochschule Harz BeBer Klimawandel Kommunen" target="_blank" rel="noreferrer">https://tinyurl.com/BebeR-Abschluss</a>. <a href="https://www.hs-harz.de/user-mounts/246_m1438/Programm_Lohnt_sich_kommunale_Klimaanpassung_schon_heute.pdf" title="Forschung Projekt Hochschule Harz Beber Klimawandel Kommunen">Oder per Anmeldeformular</a> und Fax: +49 (0)3943 659-5876.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-4244</guid>
                        <pubDate>Thu, 19 Sep 2019 10:48:57 +0200</pubDate>
                        <title>Third Mission, psychologische Distanzen, Nachhaltigkeit und Produkterwartungen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/third-mission-psychologische-distanzen-nachhaltigkeit-und-produkterwartungen-forschende-und-pro-movierende-der-hochschule-harz-praesentierten-ihre-projekte</link>
                        <description>Forschende und Promovierende der Hochschule Harz präsentierten ihre Projekte</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. Juli 2019 fand an der Hochschule Harz unter dem Motto „Never Stop (Re)Searching“ die neunte hochschulöffentliche Präsentation von Ergebnissen aus den Forschungssemestern statt. Erstmals bekamen dabei neben Professorinnen und Professoren auch Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die Graduiertenstipendien aus Mitteln des Landes Sachsen-Anhalt erhalten, eine Bühne für ihre laufenden Promotionen.</p>
<p>Nach einer kurzen Eröffnung durch <a href="https://www.hs-harz.de/gwestermann/" target="_blank">Prof. Dr. Georg Westermann</a>, den Prorektor für Forschung und Transfer der Hochschule Harz, präsentierte zunächst <a href="https://www.hs-harz.de/jcordes/" target="_blank">Prof. Dr. Jens Cordes</a> erste Ergebnisse aus dem Teilprojekt MPASS im Rahmen des BMBF-Verbundvorhabens <a href="https://www.transinno-lsa.de/" target="_blank" rel="noreferrer">TransInno_LSA</a>. Bei MPASS (<a href="https://www.transinno-lsa.de/teilprojekte/mpass" target="_blank" rel="noreferrer">Matching Platform for Student Skills</a>) beschäftigt man sich mit der spannenden Frage, wie Projekt- und Unterstützungsanfragen, die Hochschulen von Außen – etwa von Unternehmen, Kommunen oder Vereinen – erreichen, möglichst effektiv an passende Kompetenz- und Know-how-Trägerinnen und -Träger weitervermittelt werden können. Mit Hilfe einer digitalen Matching-Plattform möchte das Projektteam eine niederschwellige Möglichkeit für Anfragende außerhalb von Hochschulen schaffen, zielgerichtet diejenigen Akteure aus Lehre und Forschung an einer Hochschule zu identifizieren und zu kontaktieren, die ihnen bei der Bewältigung ihrer spezifischen Problemstellung am besten helfen können. Das Projektteam hofft, Hochschulen über eine solche Plattform offener und zugänglicher aufzustellen und die Hemm- und Aufwandsschwellen für einen erfolgreichen Erstkontakt zu senken.</p>
<p>Im Anschluss an den Vortrag von Prof. Cordes stand ein spannendes Thema aus der Sozialpsychologie auf der Agenda: Susanne Adler – Master-Absolventin und Promotionsstipendiatin der Hochschule Harz – befasst sich im Rahmen ihres Dissertationsprojekts mit der sogenannten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Construal_Level_Theory" target="_blank" rel="noreferrer">Construal Level Theory</a> (CLT). Diese besagt unter anderem, dass der Grad der psychologischen Distanz – der wahrgenommenen räumlichen, zeitlichen oder auch sozialen Entfernung eines Objekts vom Betrachter – in Wechselwirkung zum Grad der mentalen Abstraktion steht – über entferntere Objekte also abstrakter nachgedacht wird. Wie das Forschungsfeld der CLT strukturiert ist – wer also etwa die wesentlichen Akteure sind, in welchen Beziehungen diese zueinander stehen und wo sie publizieren – ist Gegenstand der Untersuchungen von Frau Adler. Dabei bedient sie sich der Methoden der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bibliometrie" target="_blank" rel="noreferrer">Bibliometrie</a> und des Science Mappings – untersucht also die Relevanz von Autorinnen und Autoren, Journals, Publikationen und Themen und versucht, die Struktur und Entwicklung des Forschungsfelds visuell zu erfassen. Die ersten Ergebnisse dieser Untersuchungen stießen auf großes Interesse und zahlreiche Rückfragen aus der Zuhörerschaft.</p>
<p>Der Aspekt der Nachhaltigkeit von Dienstleistungen und technischen Entwicklungen ist für eine Vielzahl von Projekten aus dem Bereich der angewandten Forschung an der Hochschule Harz <a href="https://www.hs-harz.de/nachhaltige_hs/" target="_blank">von großer Bedeutung</a>. Wie andere Kompetenzen, kann auch die Integration von Aspekten ökologischer, sozialer und wirtschaftlicher Nachhaltigkeit in Konzeptions- und Planungsprozesse systematisch trainiert und weiterverbessert werden. Mit dem Erwerb dieser Nachhaltigkeitskompetenz befasst sich <a href="https://www.hs-harz.de/ustarker/" target="_blank">Prof. Dr. Ulrike Starker</a>, die hierfür unter anderem anhand von Planspielen erforscht, wie Menschen erfolgreich an Strategien für komplexes und langfristiges Problemlösen herangeführt werden können. Einige aktuelle Vorhaben – unter anderem ein Outdoor-Training für Nachhaltigkeitskompetenzen am Ilsestein im Oberharz – waren Gegenstand ihres Fachvortrags.</p>
<p>Mit Lukas Röseler lieferte abschließend ein weiterer Master-Absolvent und Promotionsstipendiat der Hochschule Harz einige kurze Einblicke in sein Dissertationsprojekt. In diesem befasst er sich unter anderem mit der Frage, in welchem Umfang sich eine positive Erwartungshaltung an ein Produkt auf das spätere Produkterlebnis auswirkt – und ob sich dieser Effekt anhand der Produktbewertungen von Frühkäufern auf Handelsplattformen wie etwa Amazon nachweisen lässt. Dabei geht Röseler davon aus, dass Frühkäufer besonders positive Erwartungen an ein Produkt haben – und dass diejenigen, die ein Produkt besonders kurz nach der Markteinführung bewerten, es auch besonders früh erstanden haben. Sollte also die positive Erwartungshaltung von Frühkäufern sich auch positiv auf das Produkterlebnis auswirken, sollte sich das in mit der Zeit sinkenden Durchschnittsbewertungen niederschlagen – denn je früher das Produkt gekauft wurde, umso besser wurde es dann ja im Mittel auch bewertet. Um dieser Frage nachzugehen, analysiert Röseler in großem Umfang Bewertungsdaten von Online-Plattformen, wobei er sowohl seine Daten als auch seinen Code im Sinne der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Offene_Wissenschaft" target="_blank" rel="noreferrer">Open Science-Bewegung</a> öffentlich zur Verfügung stellt, und damit zur Transparenz und Reproduzierbarkeit wirtschaftspsychologischer Forschung beiträgt. Erste im Rahmen dieser Untersuchung gewonnene Erkenntnisse deuten darauf hin, dass die vorhergesagten Muster bei der Bewertung von Produkten sich tatsächlich in realen Datensätzen auffinden lassen – viel weitere Forschungsarbeit wird aber noch erforderlich sein, bis sich der vermutete Effekt belegen und quantifizieren lässt.</p>
<p>Im Anschluss an die vier Präsentation kamen Vortragende und Zuhörer noch auf dem spätsommerlichen Hochschulcampus zu einem Grillbuffet mit gemeinsamem Gedankenaustausch zusammen. Das erfolgreiche Veranstaltungsformat, mit dem nicht nur der fachbereichsübergreifende und interdisziplinäre Austausch gefördert, sondern Forschung an der Hochschule Harz für alle Interessentinnen und Interessenten innerhalb der Hochschulfamilie greif- und erlebbar gemacht wird, wird in einigen Monaten mit der dann bereits zehnten Veranstaltung fortgesetzt. Wer zu zukünftigen Terminen eingeladen werden möchte, kann sich hierfür per E-Mail an die Forschungsreferentin der Hochschule Harz, Frau <a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto(%27nbjmup%2BlwphfmAit.ibsa%5C%2Fef%27);">Kathleen Vogel</a>, wenden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Wed, 21 Aug 2019 15:11:46 +0200</pubDate>
                        <title>Gemeinsames Projekt der Hochschulen Harz, Magdeburg-Stendal und Merseburg </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/gemeinsames-projekt-der-hochschulen-harz-magdeburg-stendal-und-merseburg</link>
                        <description>Wissenschaft im Fokus beim „Science Talk“ in der Wernigeröder Remise</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, dem 11. September 2019, um 17 Uhr, stehen in der Remise des Wernigeröder Kunst- und Kulturvereins (Marktstraße 1) aktuelle wissenschaftliche Fragestellungen im Fokus. Beim „Science Talk“ stellt sich der wissenschaftliche Nachwuchs aus verschiedenen Bereichen des Projektes „Innovative Hochschule Harz“ in vier mal zehn Minuten den neugierigen Fragen von Journalismus-Studierenden der Hochschule Magdeburg-Stendal. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.</p>
<p>Diese Themen erwarten die Gäste:</p><ul> 	<li>Smartphone statt Seniorenhandy – VTTNetz öffnet digitale Welten für Ältere</li> 	<li>Habe Mut, Dich Deiner eigenen Ideen zu bedienen! - Wie Hochschulen Existenzgründungen unterstützen können</li> 	<li>Zwischen hier und dort - Transfer von Hochschulen und Gesellschaft</li> 	<li>Die etwas andere Partnervermittlung - Mit MPASS zur digitalen Vernetzung von Hochschule und Gesellschaft</li> </ul><p>Im Anschluss haben alle Gäste die Möglichkeit, die Projekte in angenehmer Atmosphäre bei Snacks und Getränken näher kennen zu lernen.<br> <br> Das Format SCIENCE TALK ist eine Initiative des Verbundprojektes TransInno_LSA bestehend aus den Hochschulen Harz, Magdeburg-Stendal und Merseburg. Es wird gefördert aus der Richtlinie Innovative Hochschule vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK).</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 15 Jul 2019 13:17:03 +0200</pubDate>
                        <title>Integration von Flüchtlingen aus Arbeitgebersicht</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/integration-von-fluechtlingen-aus-arbeitgebersicht</link>
                        <description>Unternehmen integrieren Flüchtlinge? – Zu dieser Frage hatte am 22. Mai die Hochschule Harz erneut im Rahmen des Projekts IntegriF II zum Erfahrungsaustausch eingeladen.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Welche Herausforderungen die Integration von Migrant*innen für Arbeitgeber mit sich bringt, schilderte Mathias Schönenberger aus Sicht der IHK Magdeburg. Der Referent für Fachkräftesicherung machte insbesondere deutlich: Mehr Verlässlichkeit in Bezug auf das Bleiberecht sowie die einheitliche Auslegung von Regelungen über Kommunen und Landkreise hinweg könnten signifikant dazu beitragen, dass mehr Migrantinnen und Migranten eingestellt würden. Anderenfalls bestehe die Gefahr, dass Unternehmen frustriert aufgäben oder angesichts des Fachkräftemangels sogar abwanderten. Per Stand 10. Mai 2019 zählte der IHK-Bezirk Magdeburg immerhin 337&nbsp;ausländische Auszubildende aus verschiedensten Nationen.&nbsp;</p>
<p>Wie kann die berufliche Orientierung begleitet werden? Wie die Berufsausbildung? Welche Herausforderungen und Lösungen gibt es beim Einstieg in die Erwerbstätigkeit sowie anschließend bei der Sicherung und Fortführung? Diese Fragen diskutierten die Teilnehmer*innen des Workshops im zweiten Teil des Nachmittags, moderiert von&nbsp;Prof. Dr. Birgit Apfelbaum, Robin Radom B.A., Stefan Apitz M.A. und Ellen Burgdorf-Schröder M.A. Die Ergebnisse werten die&nbsp;Wissenschaftler*innen in einem transnationalen Vergleich von integrierten Konzepten des Flüchtlingsmanagements aus. Einen vorerst letzten Workshop im Rahmen des Projekts IntegriF II wird es voraussichtlich im November dieses Jahres geben.&nbsp;</p>
<p><a href="/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/integrif-ii">Informationen zum Weiterlesen&nbsp;gibt es auf der offiziellen Projektseite.</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3820</guid>
                        <pubDate>Fri, 21 Jun 2019 22:04:54 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Harz stark auf der NWK 2019 vertreten</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/hochschule-harz-stark-auf-der-nwk-2019-vertreten</link>
                        <description>Kurzbericht von der 20. Nachwuchswissenschaftlerkonferenz in Merseburg</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Genau 20 Jahre nach der ersten Nachwuchswissenschaftlerkonferenz in Sachsen-Anhalt kehrte die <a href="https://www.hs-merseburg.de/forschung-und-transfer/veranstaltungen/nachwuchswissenschaftlerkonferenz/" target="_blank" rel="noreferrer">NWK am 18. und 19. Juni 2019</a> wieder an den Ort der ersten Tagung – die <a href="https://www.hs-merseburg.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Hochschule Merseburg</a> – zurück. Traditionell war auch das Team der <a href="http://www.hs-harz.de" target="_blank">Hochschule Harz</a> unter der Begleitung von <a href="https://www.hs-harz.de/fstolzenburg/zur-person/" target="_blank">Prof. Dr. Frieder Stolzenburg</a> auf dem mittlerweile bundesweit anerkannten Forum für junge Nachwuchswissen­schaftlerinnen und -wissenschaftler mit sechs Vorträgen und drei Posterbeiträgen stark vertreten.</p>
<p>In der Vortragsreihe „Digitalisierung und Kommunikation“ präsentierte zunächst Oliver Otto, Projektmitarbeiter am Fachbereich Automatisierung und Informatik, die Ergebnisse aus seiner Masterarbeit zur Analyse von Fahrmanövern durch die Auswertung von mit dem Smartphone aufgenommenen Sensordaten. Kai Steckhan – ebenfalls Projektmitarbeiter am Fachbereich AI – stellte mit „Best Buddy“ eine aktuelle Unternehmenskooperation vor. In dem gemeinsam mit der in Bernau ansässigen <a href="https://www.tinkerbots.de/" target="_blank" rel="noreferrer">Kinematics GmbH</a> durchgeführten Projekt entsteht ein lernender Mini-Roboter, der mittels einer Tablet-App gesteuert werden kann und Kinder und Jugendliche auf spielerische Art und Weise an technisches Denken heranführt.</p>
<p>In der Vortragsreihe „Sozialer, kultureller und wirtschaftlicher Wandel“ stellte Christian Reinboth eine Auswertung zum Gründerpotential von Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Harz vor, in deren Rahmen bislang 240 von Hochschul-Alumni ins Leben gerufene Unternehmen identifiziert werden konnten. Lena Sophie Schuh – derzeit Studentin im Master-Studiengang <a href="https://www.hs-harz.de/technisches-innovationsmanagement/" target="_blank">Technisches Innovationsmanagement (TIM)</a> – präsentierte die Ergebnisse eines studentischen Projekts, in welchem sie sich in Zusammenarbeit mit Rebecca Schulte intensiv mit den Möglichkeiten des Einsatzes agiler Projektsteuerungsmethoden in Forschungsprojekten auseinandergesetzt hat.</p>
<p>Mit Carolin Boden und Rebecca Schulte waren auch zwei Mitarbeiterinnen der Hochschule Harz aus dem gemeinsam mit den Hochschulen Merseburg und Magdeburg-Stendal durchgeführten „Innovative-Hochschule“-Verbundprojekt <a href="https://www.transinno-lsa.de/" target="_blank" rel="noreferrer">TransInno_LSA</a> auf der NWK 2019 vertreten und berichteten von den Schwierigkeiten bei der Einordnung von Third Mission-Aktivitäten im TransInno-Teilprojekt <a href="https://www.transinno-lsa.de/teilprojekte/tbt" target="_blank" rel="noreferrer">„Transfer-Bewertungs-Toolbox“</a>. Als letzter Vortragender der Hochschule Harz trat Lukas Beckmann, Projektmitarbeiter am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften auf, der über die Entwicklung eines <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/konzil/" target="_blank">Standortmarketingkonzepts für die Wernigeröder Liebfrauenkirche</a> referierte, die nach der Aufgabe als Kirchgebäude durch die schrumpfende Gemeinde von der Wernigeröder Kulturstiftung in einen multifunktionalen Konzertsaal umgewandelt werden soll.</p>
<p>Die sechs Fachvorträge wurden durch drei kurze Posterpräsentationen von Mitarbeitern des Prorektors für Forschung und Transfer, <a href="https://www.hs-harz.de/gwestermann/zur-person/" target="_blank">Prof. Dr. Georg Westermann</a>, ergänzt. Während der <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/kompetenzzentrum/" target="_blank">KAT-Transferbeauftragte</a> Thomas Lohr ein im Labor von <a href="https://www.hs-harz.de/ufischerhirchert/zur-person/" target="_blank">Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert</a> entwickeltes System zur Bündelung von Datenkanälen in der optischen Übertragungstechnik erläuterte, stellte die Forschungsreferentin Kathleen Vogel erste Ergebnisse der <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/digishop-harz/" target="_blank">Konzeptentwicklung für einen „Dorfladen 2.0“</a> mit personalfreien Öffnungszeiten vor. Christian Reinboth aus dem Application Lab präsentierte abschließend das Projekt <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/lakat-2018/" target="_blank">„LAKAT“ (Lichtpunktkataster Oberharz)</a>, in dessen Rahmen die öffentliche Beleuchtung in den Harzorten Braunlage und Clausthal-Zellerfeld in Vorbereitung eines „Sternenpark“-Antrags durch Studierende geokartiert wurde.</p>
<p>Die nächste NWK wird im Mai 2020 an der <a href="https://www.eah-jena.de/de-de" target="_blank" rel="noreferrer">Ernst Abbe-Hochschule in Jena</a> stattfinden.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 08 Apr 2019 12:57:27 +0200</pubDate>
                        <title>Neuste Entwicklungen in der optischen Nachrichtentechnik in Tel Aviv präsentiert</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/neuste-entwicklungen-in-der-optischen-nachrichtentechnik-in-tel-aviv-praesentiert</link>
                        <description>Neu entwickelte optische Bauteile auf Fachmesser für Photonik vorgestellt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 01.-02.04.2019 stellt das Photonic Communications Lab der Hochschule Harz unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert vom Fachbereich Automatisierung und Informatik seine neusten Entwicklungen im Bereich der optischen Nachrichtentechnik und optischen Sensorik auf der Optical Engineering and Science in Israel – OASIS – vor.</p>
<p>Die Fachmesse für Photonik findet zum 7. Mal in Tel Aviv statt und hat sich mit über 400 Ausstellern und über 10.000 Fachbesuchern zu einer Leitmesse für die Region entwickelt.</p>
<p>Für Dr.-Ing. Matthias Haupt, der für das Photonic Communications Lab vor Ort ist, bietet sich eine sehr gute Gelegenheit mit Fachkollegen über die neusten Entwicklungen im Bereich Optik und Photonik zu diskutieren und neue Impulse mit an die Hochschule Harz zu nehmen. Dabei handelt es sich bei dem Messeauftritt um einen Gemeinschaftsstand von Unternehmen und Universtäten der Optikbranche in Deutschland, die durch das OptecNet Deutschland organisiert und professionell begleitet wird.</p>
<p>Matthias Haupt zeigt sich begeistert von den Möglichkeiten, die dem Forscherteam der Hochschule Harz vor Ort geboten werden: „Unsere Entwicklungen können sich international sehen lassen und mit großen Optikunternehmen mithalten. Erst dieser Kontakt auf Augenhöhe auf der Messe macht es möglich einen intensiven Austausch mit Fachkollegen zu initiieren und zu pflegen.“</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Thu, 28 Feb 2019 11:15:42 +0100</pubDate>
                        <title>„Niemand kann die Digitalisierung aussitzen“</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/niemand-kann-die-digitalisierung-aussitzen</link>
                        <description>Sachsen-Anhalts Museen auf dem Weg zur digitalen Strategie</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum dritten Mal fand am 20. Februar 2019 eine gemeinsame Museumstagung des <a href="http://www.mv-sachsen-anhalt.de/" title="Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V." target="_blank" rel="noreferrer">Museumsverbands Sachsen-Anhalt e.V.</a> und der Hochschule Harz statt. Über 100 Vertreterinnen und Vertreter von Museen, Ministerien, Kommunen, Landkreisen und Verbänden aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Niedersachsen fanden sich im AudiMax der Hochschule ein, um über die Entwicklung ganzheitlicher Digitalisierungsstrategien sowie über die Herausforderungen der digitalen Langzeitarchivierung zu diskutieren.</p>
<p>In seiner Eröffnungsrede forderte Sachsen-Anhalts Kulturstaatssekretär <a href="https://stk.sachsen-anhalt.de/staatskanzlei-und-ministerium-fuer-kultur/staatssekretaer-fuer-kultur/" title="Dr. Gunnar Schellenberger" target="_blank" rel="noreferrer">Dr. Gunnar Schellenberger</a>, dass das reichhaltige kulturelle Erbe des Bundeslandes – von <a href="https://www.bauhaus-dessau.de" title="Bauhaus Dessau" target="_blank" rel="noreferrer">Bauhaus</a> über die <a href="https://www.himmelsscheibe-erleben.de/" title="Arche Nebra" target="_blank" rel="noreferrer">Himmelsscheibe</a> bis zu <a href="https://www.luther2017.de" title="Lutherjahr 2017" target="_blank" rel="noreferrer">Luther</a> – auch digital erschlossen werden müsse, um es international noch bekannter zu machen. Grußworte kamen darüber hinaus von Forschungs-Prorektor <a href="https://www.hs-harz.de/gwestermann/zur-person/" title="Prof. Dr. Georg Westermann" target="_blank">Prof. Dr. Georg Westermann</a> als Vertreter des Rektorats der Hochschule Harz und Ulf Dräger als neuem Vorsitzendem des Museumsverbands.</p>
<p>Als Leiter des <a href="https://www.vernetzt-wachsen.de/" title="Kompetenzzentrum Mittelstand 4.0" target="_blank" rel="noreferrer">Landeskompetenzzentrums Mittelstand 4.0</a> betonte <a href="https://www.hs-harz.de/tleich/zur-person/" title="Prof. Dr. Thomas Leich" target="_blank">Prof. Dr. Thomas Leich</a>, dass die Museen die Digitalisierung auf Dauer ebenso wenig ignorieren können, wie dies auch Unternehmen unmöglich ist: „Es führt kein Weg mehr zurück in analoge Zeiten“. Den Museen empfahl Leich, nicht zu viele Ressourcen für die Erarbeitung umfangreicher Digitalisierungsstrategien einzusetzen, die bei ihrer Verabschiedung nicht selten bereits wieder überholt sind: „Fangen sie mit kleinen Projekten an, machen sie einen Schritt nach dem anderen und geben sie das Heft des Handelns nicht an externe Berater ab.“ Der Wert kleiner Projekte wurde auch von <a href="http://blog.iliou-melathron.de/uber-mich/" title="Dr. Christian Gries" target="_blank" rel="noreferrer">Dr. Christian Gries</a> betont, der von den Erfahrungen der <a href="https://www.museen-in-bayern.de" title="Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern" target="_blank" rel="noreferrer">Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern</a> bei der Begleitung von Museen auf dem Weg zur Digitalisierung berichtete. Die Fachstelle konnte seit 2015 bereits 53 Digitalisierungsprojekte anschieben und bietet mit der <a href="https://fabulapp.de/" title="fabulAPP - Baukasten für digitales Storytelling im Museum" target="_blank" rel="noreferrer">fabulAPP</a> seit kurzem ein flexibles und didaktisch ausgereiftes Baukasten-System für zeitgemäßes digitales Storytelling in Museen an. Den letzten Vortrag vor der Mittagspause hielt <a href="https://www.geschichte.uni-halle.de/mitarbeiter/moeller/" title="Dr. Katrin Moeller" target="_blank" rel="noreferrer">Dr. Katrin Moeller</a>, die Leiterin des <a href="https://www.geschichte.uni-halle.de/struktur/hist-data/" title="Historisches Datenzentrum des Landes Sachsen-Anhalt" target="_blank" rel="noreferrer">Historischen Datenzentrums Sachsen-Anhalt an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg</a>, die über die Vorteile zentraler Datenrepositorien zur langfristigen Verfügbarmachung von digitalisierten Quellen und Forschungsdaten referierte.</p>
<p>Nach einer kleinen Teilnehmerstärkung in der Mensa berichtete <a href="https://www.hs-harz.de/dackermann/zur-person/" title="Prof. Daniel Ackermann" target="_blank">Prof. Daniel Ackermann</a> von den besonderen Herausforderungen bei der Bewahrung des digitalen Alltags von heute für die Museen der Zukunft. Während sich das Alltags- und Freizeitverhalten der 1850er Jahre heute ebenso detailliert nachvollziehen lässt, wie das der 1950er Jahre, stellt sich durchaus die Frage, in welchem Umfang unser hochgradig digitalisierter Alltag in 50 oder 100 Jahren noch nachvollziehbar sein wird. Wie wird man im Museum der Zukunft die mobilen Spiele, die Interaktionen in Sozialen Netzwerken oder die E-Mail-Kommunikation der Gegenwart darstellen – und was muss bereits heute unternmmen werden, um zumindest Teile unserer digitalen Alltagskultur dauerhaft zu bewahren?</p>
<p>Über eine besondere Ehrung durfte sich Dr. Stefan Rohde-Enslin vom Institut für Musuemsforschung in Berlin freuen, der über die Strategien zur Langzeitarchivierung im Projekt <a href="https://www.museum-digital.de/" title="museum-digital" target="_blank" rel="noreferrer">museum-digital</a> referierte, und der vom Vorsitzenden des Museumsverbands, Ulf Dräger, für seinen zehnjährigen Einsatz für eine der wohl wichtigsten deutschen Museumsplattformen ausgezeichnet wurde. Allein in Sachsen-Anhalt beteiligen sich derzeit <a href="https://st.museum-digital.de/" title="Sachsen-Anhalt im Projekt museum-digital" target="_blank" rel="noreferrer">85 Museen mit mehr als 36.000 digitalisierten Exponaten</a>. Den abschließenden Vortrag hielt <a href="https://www.hs-harz.de/mgross/zur-person/" title="Prof. Dr. Matilde Groß" target="_blank">Prof. Dr. Matilde Groß</a>, die nicht nur die Ergebnisse der 21-jährigen Zusammenarbeit von Hochschule Harz und <a href="https://www.schloss-wernigerode.de/" title="Schloss Wernigerode" target="_blank" rel="noreferrer">Schlossmuseum Wernigerode</a> bei der Befragung von Museumsbesucherinnen und -besuchern in Wernigerode vorstellte, sondern auch einen spannenden Ausblick auf die digitale Museumsbefragung der Zukunft gab.</p>
<p>Aufgrund des großen Zuspruchs wird es voraussichtlich auch 2020 eine gemeinsame Museumstagung von Museumsverband und Hochschule geben. Die Vorträge der aktuellen Tagung sowie einige Schnappschüsse werden in den kommenden Tagen <a href="/forschung/tagungen/museumstagung-2019">auf der Tagungswebseite</a> ins Netz gestellt. Ein ausführlicher Bericht des <a href="http://www.rfh-tv.de/" title="Regionalfernsehen Harz" target="_blank" rel="noreferrer">Regionalfernsehens Harz</a> (RFH) zur Tagung lässt sich <a href="https://youtu.be/akPWsHFwmuY?t=92" title="Die Museumstagung 2019 auf YouTube" target="_blank" rel="noreferrer">auf YouTube</a> abrufen.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 18 Feb 2019 15:36:00 +0100</pubDate>
                        <title>Neue Projektwebseite ist online</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/neue-projektwebseite-ist-online</link>
                        <description>Informieren Sie sich über unser Verbundprojekt -  TransInno_LSA!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Verbundprojekt <strong>Trans</strong>fer- und <strong>Inno</strong>vationsservice im (Bundes)Land Sachsen-Anhalt - kurz TransInno_LSA - ist ab sofort mit einer eigenen Internetpräsenz online erreichbar. Unter unserer Projektwebseite finden Interessierte alle Informationen zu den elf großen Vorhaben, die durch&nbsp;individuell und liebevoll gestaltete Icons vorgestellt werden.</p>
<p>Die Webseite bietet neben allgemeinen Informationen zum Projekt, auch die Möglichkeit direkt mit den Mitarbeitenden der einzelnen Vorhaben in Kontakt zu treten sowie sich über aktuelle Ergebnisse und Neuigkeiten aus den Teilprojekten zu informieren.</p>
<p><a href="http://www.transinno-lsa.de" target="_blank" rel="noreferrer">www.transinno-lsa.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-3566</guid>
                        <pubDate>Fri, 07 Dec 2018 17:26:14 +0100</pubDate>
                        <title>Ein erster Schritt auf dem Weg zur Beleuchtung der Zukunft</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/ein-erster-schritt-auf-dem-weg-zur-beleuchtung-der-zukunft</link>
                        <description>Erfolgreicher Beleuchtungs-Workshop in Braunlage</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie kann die öffentliche Beleuchtung in den beiden Harzorten <a href="http://www.braunlage.de" title="Stadt Braunlage" target="_blank" rel="noreferrer">Braunlage</a> und <a href="http://www.clausthal-zellerfeld.de/" title="Stadt Clausthal-Zellerfeld" target="_blank" rel="noreferrer">Clausthal-Zellerfeld</a> energieeffizienter, umweltfreundlicher und für Anwohner wie auch für Touristen optisch ansprechender gestaltet werden? Mit diesen spannenden Fragen befasste sich während der vergangenen Monate ein interdisziplinäres Team aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern beider Stadtverwaltungen, der <a href="http://www.hs-harz.de" title="Hochschule Harz" target="_blank">Hochschule Harz</a> sowie des <a href="http://www.volz-planung.de/" title="Lichtplanungsbüro Volz" target="_blank" rel="noreferrer">Lichtplanungsbüros Volz</a> im Auftrag der Stadt Braunlage. Im Rahmen eines Abschlussworkshops am 20. November 2018 im Braunlager Rathaus wurden die Ergebnisse dieses Vorhabens nun erstmalig vor Vertreterinnen und Vertretern der Verwaltungsspitzen beider Städte, des Stadtrats von Braunlage sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern präsentiert.</p>
<p>Nach der Begrüßung durch Braunlages Bürgermeister Stefan Grote und Projektkoordinator Thomas Reiß, erinnerte Utz Schmidtko als Vorsitzender der <a href="https://www.sternwarte-sankt-andreasberg.de/" title="Sternwarte Sankt Andreasberg" target="_blank" rel="noreferrer">barrierefreien Sternwarte Sankt Andreasberg</a> an die Fragestellung, die den eigentlichen Anstoß zum Projekt gab: Wie lässt sich der <a href="https://www.mz-web.de/landkreis-harz/astronomie-im-harz-ist-die-nacht-noch-nacht--23994710" title="Im Harz ist die Nacht noch Nacht" target="_blank" rel="noreferrer">besonders dunkle Himmel über dem Harz</a> – einer der sieben attraktivsten Beobachtungsregionen für Hobyastronominnen und -astronomen in Deutschland – langfristig durch besser abgeschirmte Beleuchtung schützen und erhalten? Hierfür muss, so Schmidtko, nicht unbedingt weniger, dafür aber intelligenter beleuchtet werden. So geben etwa voll abgeschirmte Straßenlampen ihr Licht nur dorthin ab, wo es auch tatsächlich benötigt wird und helfen damit bei der Eindämmung der <a href="http://www.lichtverschmutzung.de/" title="FG Lichtverschmutzung im VdS" target="_blank" rel="noreferrer">zunehmenden Lichtverschmutzung</a>.</p>
<p>Als ersten Schritt zu einer systematischen Optimierung der kommunalen Beleuchtung wurde durch Studierende der Hochschule Harz unter der fachlichen Anleitung von <a href="https://www.hs-harz.de/ufischerhirchert/" title="Prof. Dr. Ulrich H.P. Fischer-Hirchert" target="_blank">Prof. Dr. Ulrich H.P. Fischer-Hirchert</a> eine <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/ausgewaehlte-forschungsprojekte/lakat-2018/" title="LAKAT - Lichtpunktkataster für den Oberharz" target="_blank">Lichtpunktkartierung</a> durchgeführt, deren Ergebnisse von <a href="https://www.hs-harz.de/creinboth/" title="Christian Reinboth" target="_blank">Christian Reinboth</a> aus der <a href="https://www.hs-harz.de/forschung/" title="Stabsstelle Forschung der Hochschule Harz" target="_blank">Stabsstelle Forschung</a> vorgestellt wurden. Im Rahmen dieser Katalogisierung wurden alle Straßenzüge durch Teams begangen, die sowohl die Position der Lichtpunkte per GPS erfassten als auch eine Lichtpunkttabelle führten, die Angaben zu wesentlichen Lichtpunktparametern wie etwa Leuchtenform, Leuchtmittel und Masthöhe enthält. Von Straßenzügen und einzelnen Leuchten wurden - u.a. zur Dokumentation von Schäden - zudem georeferenzierte Fotos angefertigt. Im Rahmen der Erstellung dieses Katasters wurden insgesamt 4.067 Lichtpunkte kartiert sowie 954 georeferenzierte Fotos aufgenommen.</p>
<p>Die durch die Hochschule erhobenen Daten wurden an den Lichtplaner Mathias Volz übergeben, der auf dieser Basis Vorschläge zum mittel- bis langfristigen Austausches der existierenden Beleuchtung gegen moderne, energieeffiziente und voll abgeschirmte Leuchten erarbeitete. Im Rahmen seines Vortrags ging Volz neben den grundsätzlichen Kriterien guter Beleuchtung auch auf für Braunlage sinnvolle Leuchtenformen sowie die baulichen Rahmenbedingungen vor Ort wie etwa Masthöhen und -abstände ein.</p>
<p>Im Anschluss an die drei Fachvorträge wurde mit den anwesenden Bürgerinnen und Bürgern über die Zukunft der kommunalen Straßenbeleuchtung in Braunlage und Clausthal-Zellerfeld diskutiert und eine gemeinsame Begehung der Bismarckstraße in Braunlage durchgeführt, in der durch die <a href="https://www.harzenergie-netz.de/" title="HarzEnergie Netz GmbH" target="_blank" rel="noreferrer">HarzEnergie Netz GmbH</a> im Rahmen des LEADER-Projekts zu Testzwecken bereits eine Reihe moderner, voll abgeschirmter und energiesparender LED-Leuchten installiert wurde.</p>
<p><strong>Das Projekt „Beleuchtungskonzept Oberharz – Kartierung, Evaluation, Optimierung und Modernisierung der Straßenbeleuchtung in Braunlage und Clausthal-Zellerfeld“ wurde aus Mitteln des Programms zur Förderung der Entwicklung im ländlichen Raum Niedersachsen und Bremen (<a href="https://www.ml.niedersachsen.de/themen/entwicklung_laendlichen_raums/eufoerderprogramme_zur_entwicklung_im_laendlichen_raum/pfeil_20142020/pfeil-foerderung-2014-2020---informationen-und-berichte-147069.html" title="PFEIL - LEADER" target="_blank" rel="noreferrer">PFEIL, Fördermaßnahme LEADER</a>) sowie aus Eigenmitteln der Städte Braunlage und Clausthal-Zellerfeld finanziert.</strong></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Mon, 26 Nov 2018 16:56:30 +0100</pubDate>
                        <title>Hochschulkontor-Projekt „CompEPart“</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/hochschulkontorprojektes-compepart-im-rahmen-des-baltisch-deutschen</link>
                        <description>Internationale Forschungskonferenz an der Klaipeda University Litauen </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Baltisch-Deutsches Hochschulkontor-Projekt „CompEPart“ untersucht E-Partizipation in estnischen, lettischen, litauischen und deutschen Kommunen</p>
<p>Hoffnungen auf demokratisierende, partizipatorische und egalisierende Wirkungen waren von Beginn an mit der Durchsetzung des Internets verbunden. Die neuen Online-Technologien, so die Erwartung, würden Bürgerinnen und Bürgern neue Möglichkeiten zur Artikulation, Diskussion und Bewertung politischer Forderungen eröffnen und könnten die Legitimation von repräsentativen Strukturen stärken. Ob und inwieweit diese Potenziale genutzt und entsprechende Erwartungen erfüllt wurden, untersucht das Projekt „E-Participation in Local Governments: Developing a Comparative Framework”.</p>
<p>Ziel des „CompEPart"-Projektes ist es, aktuelle Forschungsergebnisse zur E-Partizipation in Kommunen der baltischen Staaten und Deutschland zu diskutieren und einen Rahmen für zukünftige komparative Forschungsaktivitäten zu entwickeln. Beteiligt an dem Projekt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der litauischen <a href="https://www.ku.lt/" target="_blank" rel="noreferrer">Klaipeda University</a>, der <a href="https://www.tlu.ee/en" target="_blank" rel="noreferrer">Tallinn University of Technology</a> (Estland), der <a href="https://www.lu.lv/en/" target="_blank" rel="noreferrer">University of Latvia </a>(Lettland) und der <a href="/">Hochschule Harz</a> (Halberstadt/Wernigerode).</p>
<p>Am 27. und 28.09.18 fand das Kick-Off-Meeting an der Hochschule Harz in Wernigerode statt. Dabei&nbsp;wurden die Rahmenbedingungen für E-Partizipation in den beteiligten Ländern und vorliegende Forschungsergebnisse diskutiert. Die Ergebnisse zeigen einen erheblichen&nbsp;Forschungsbedarf insbesondere zu Fragen der Beteiligung in E-Partizipationsverfahren und zu deren Wirkung auf kommunalpolitische Entscheidungen. Für die Erfahrungen in deutschen Kommunen konstatierte Prof. Dr. Jens Weiß, Prorektor für Hochschulentwicklung und Gleichstellung an der Hochschule Harz, dass sich die erwarteten Wirkungen auf die Zufriedenheit von Bürgerinnen und Bürgern bislang kaum bestätigt hätten.</p>
<p>Im Rahmen einer internationalen Konferenz am 29.11.2018 an der Klaipeda University in Litauen soll die Diskussion nun mit weiteren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern&nbsp;fortgesetzt werden. Die Projektpartner versprechen sich wichtige Ergebnisse für die verwaltungswissenschaftliche Diskussion aber auch für die kommunalpolitische Praxis.</p>
<p>Hier geht es zum <a href="https://www.hs-harz.de/dokumente/extern/Forschung/Forschungsnews/Plakat_CompEPart.pdf">Konferenzplakat</a></p>
<p>Ansprechpartner:</p>
<p><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto(%27nbjmup%2B%27);" target="jweiss@hs-harz.de">Prof. Dr. Jens Weiß</a></p>
<p><a href="javascript:linkTo_UnCryptMailto(%27nbjmup%2Bkbsptmbw%5C%2FewpsblAlv%5C%2Fmu%27);">Dr. Jaroslav Dvorak</a></p>
<p>Das Projekt wird vom Baltisch-Deutschen Hochschulkontor gefördert und wird durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst und aus Mitteln des Auswärtigen Amtes finanziert.</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <pubDate>Fri, 23 Nov 2018 11:38:35 +0100</pubDate>
                        <title>News vom EU-Projekt StudIES+</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/news-vom-eu-projekt-studies</link>
                        <description>Projektworkshop zu Integrationsfragen für grenzüberschreitende eIDAS-Anwendungen</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="MsoSubtitle">Im Rahmen des EU-Förderprogramms Connecting Europe Facility (CEF) werden im EU-Verbundprojekt StudIES+ Lösungen für digitale studentische Identitäten sowie den gesicherten und beglaubigten Dokumentenaustausch auf Basis der europäischen eIDAS-Verordnung entwickelt.</p>
<p>An der Hochschule Harz tagten vom 7.-9. Oktober 2018 Projektpartner des EU-Projektes StudIES+ (Student‘s Identification and Electronic Signature Services), um Integrationsfragen für den grenzüber­schreitenden Einsatz von eIDAS-Anwendungen an Hochschulen zu diskutieren. Gegenstand der Erörterungen waren insbesondere verschiedene Verfahren zur Fernauslösung von eIDAS Signaturen z.B. per online Ausweisfunktion (eID) des deutschen Personalausweises.</p>
<p>Auch für die Kopplung mit Zeugnisregistern im europäischen Ausland sind Fragen der Signatur­einbettung von besonderer Bedeutung. Aktuell hat das StudIES+ Team des netlab rund um Projektleiter Prof. Dr. Hermann Strack erfolgreich erste Verbindungen zum Diploma Register der Niederlande (DUO) hergestellt. Dieser Workshop folgt einer Reihe von externen Workshops mit der EU und von internen Workshops mit den StudIES-Partnern sowie mit Kooperationspartnern wie der Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de), auf denen Prof. Strack und Team jeweils die Projektarbeiten des netlab vorgestellt haben.</p>
<p>Weiterführende Informationen unter&nbsp;<a href="https://studies-plus.eu/" target="_blank" rel="noreferrer">https://studies-plus.eu/</a></p>
<p><strong>StudIES+ </strong>(Student‘s Identification and Electronic Signature Services)</p>
<p>Co-financed by the Connecting Europe Facility of the European Union&nbsp;(Action No. 2017-DE-IA-0022)</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3546</guid>
                        <pubDate>Wed, 21 Nov 2018 11:52:55 +0100</pubDate>
                        <title>Technikakzeptanz und soziale Innovationen</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/real-labor-eroeffnet</link>
                        <description>VTTNetz und die Wohnungsgesellschaft Wernigerode eröffnen Real-Labor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Innovationsnetzwerk <strong>V</strong>ernetzte <strong>T</strong>echnikberatung und <strong>T</strong>echniknutzung, kurz VTTNetz, hat gemeinsam mit der Wohnungsgenossenschaft Wernigerode (WWG) die TAKSI-Zentrale eröffnet.<br> <br> Dabei steht TAKSI für <strong>„Technikakzeptanz und Soziale Innovation“ </strong>– und damit für zwei zentrale Themen im Projekt VTTNetz. Die <strong>TAKSI-Zentrale befindet sich in der Musterwohnung für altersgerechtes Wohnen in der Kopernikusstraße 8 in Wernigerode</strong>. Sie wird bereits seit 2011 von der WWG vorgehalten, um Seniorinnen und Senioren zu technischen Alltagshilfen und Themen wie Badumbau zu beraten – und das im Erdgeschoss eines typischen Mehrfamilienhauses im Wohngebiet Burgbreite, wo sehr viele ältere Menschen zuhause sind.<br> <br> Angelegt ist die TAKSI-Zentrale als sogenanntes <strong>Real-Labor</strong>: Dabei handelt es sich um ein neues wissenschaftliches Format, bei dem akademisches Wissen in eine lebensnahe Beratung übertragen und eingebettet wird. Gleichzeitig werden die Beobachtungen aus der TAKSI-Zentrale genutzt, um wiederum Erkenntnisse für die wissenschaftliche Arbeit im Projekt VTTNetz zu gewinnen und damit die Konzeption weiterer Senioren-Technik-Beratungsstellen in Deutschland zu unterstützen.<br> <br> Die TAKSI-Zentrale ist im Projekt VTTNetz die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und ein Ort vielfältigen Lernens: Ältere Menschen und pflegende Angehörige können sich in einer <strong>öffentlichen Sprechstunde</strong> <strong>immer montags von 14 bis 16.30 Uhr</strong> von den Projektmitarbeitern Julia Bruns und Thomas Schatz beraten lassen. Sie stehen dabei vor allem für Fragen rund um Smartphone und Internet bereit, geben Ratsuchenden daneben auch praktische Hinweise zum barrierefreien Wohnen und zu technischen Alltagshelfern. In jedem der Räume können diverse Geräte ausprobiert werden, darunter die barrierefreie Dusche, ein Gardinenlift, Sitzerhöhungen, Seniorentelefone, Hausnotruf, Geh- und Greifhilfen, ein höhenverstellbarer Lattenrost und ein Bügeleisen mit Liftfunktion.<br> <br> Daneben soll die TAKSI-Zentrale auch als <strong>Anlaufstelle für Senioren-Technik-Berater</strong> dienen: Die Räume werden zur Aus- und Weiterbildung genutzt, und das sowohl tatsächlich als auch virtuell. Aktuell wird ein 360-Grad-Rundgang für die Internetpräsenz <a href="https://www.innovativ-altern.de/" target="_blank" rel="noreferrer"><strong>innovativ-altern.de</strong></a> vorbereitet. Dort können sich Beratungsstellen in ganz Deutschland für ihre Arbeit inspirieren lassen.</p>
<p>Eröffnung Real-Labor, von links: Thomas Schatz und Julia Bruns vom Hochschulprojekt VTTNetz, WWG-Vorstand André Vollmer, die Leiterin des Frauenzentrums Wernigerode Irmtraud Blume, VTTNetz-Projektleiterin Professorin Dr. Birgit Apfelbaum und WWG-Vorstand Christian Linde haben am Dienstag die TAKSI-Zentrale in der Kopnerikusstraße 8 in Wernigerode eröffnet.</p>
<p>Foto: Sophie Reinhold</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3523</guid>
                        <pubDate>Mon, 22 Oct 2018 11:29:40 +0200</pubDate>
                        <title>Ethisch-moralische Leitlinien im Zeitalter der Digitalisierung</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/ethisch-moralische-leitlinien-im-zeitalter-der-digitalisierung</link>
                        <description>Leitlinien für das menschliche Handeln in einer digitalisierten Welt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Technische Innovationen der Digitalisierung führen zu gesellschaftlichen Veränderungen. Aus Sicht der Informatik liegt der Schwerpunkt auf der technischen Seite der Innovationen bzw. auf den rein wirtschaftlichen Aspekten gegenüber den Kunden. Seltener werden die Auswirkungen der entstehenden „Digitalen Ökosysteme“ auf das gesellschaftliche Zusammenleben betrachtet.</p>
<p><a href="https://www.hs-harz.de/calbayrak/zur-person/" target="_blank">Prof. Dr. Can Adam Albayrak</a> (<a href="/">Hochschule Harz in Wernigerode</a>), Prof. Dr. Ortwin Renn (<a href="https://www.iass-potsdam.de/en/institute" target="_blank" rel="noreferrer">Institute for Advanced Sustainability Studies in Potsdam</a>) und Dr. Karl Teille (<a href="http://www.autouni.de/content/master/de/home.html" target="_blank" rel="noreferrer">AutoUni der Volkswagen AG in Wolfsburg</a>) beleuchten dieses Themenfeld in ihrem Beitrag „Leitlinien für das menschliche Handeln in einer digitalisierten Welt“.</p>
<p>Im Beitrage, der&nbsp;in der Fachzeitschrift HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik erschienen ist, schlagen sie sittliche Leitlinien für das menschliche Handeln mit&nbsp;technischen Innovationen vor.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                        <guid isPermaLink="false">news-3509</guid>
                        <pubDate>Thu, 11 Oct 2018 10:16:08 +0200</pubDate>
                        <title>Neues aus dem IT Management und Projektmanagement</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/neues-aus-dem-it-management-und-projektmanagement</link>
                        <description>Forschung unterwegs: Prof. Dr. Albayrak und Masterstudentin Stefanie Certa stellen Vorgehensweise zur Projektportfolioplanung vor</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Klassische Managementprozesse wie die IT-Projektportfolioplanung stehen in der letzten Zeit oft im Konflikt mit agilen Projektvorgehensweisen. Eine jährliche Planung des Projektportfolios widerstrebt den agilen Ansätzen nach Scrum, in denen keine Aussage über langfristige Meilensteine getätigt werden kann. Eine Vorgehensweise zur Projektportfolioplanung, die sowohl agile als auch klassische Ansätze berücksichtigt, wird von <a href="https://www.hs-harz.de/calbayrak/zur-person/" title="Prof. Dr. Can Adam Albayrak" target="_blank">Prof. Dr. Can Adam Albayrak</a> und Sandra Stefanie Certa, MSc, auf der gemeinsamen <a href="http://pvm-tagung.de/)" target="_blank" rel="noreferrer">Fachtagung PVM2018</a>&nbsp;der Gesellschaft für Informatik und der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement in Düsseldorf am 15./16.10.2018 vorgestellt. Die Vorgehensweise bietet durch kürzere Planungszeiträume die Möglichkeit, flexibel auf neue Anforderungen an Projekte zu reagieren.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3457</guid>
                        <pubDate>Thu, 20 Sep 2018 10:48:49 +0200</pubDate>
                        <title>CliMBinG - Reaching the Next Level</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/climbing-reaching-the-next-level</link>
                        <description>Auf der Suche nach interdisziplinären und transnationalen  Lösungsansätzen in den Themenfeldern Tourismus, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die zweitägige Reise vom 10.09. – 12.09.2018 zur Partnerhochschule in Rezekne hat, nach einem ersten Treffen im April an der Hochschule Harz, nun weitere neue Forschungsfelder der Zusammenarbeit eröffnet und die deutsch-baltische Beziehung gestärkt. Mit dem Ziel ein transnationales und interdisziplinäres Wissenschafts- und Innovationsnetzwerk zur Lösung dringender kommunaler Herausforderungen zu etablieren und Anträge in geeigneten EU-Forschungsprogrammen vorzubereiten, haben sich Prof. Jens-Oliver Weiss, Prof. Hardy Pundt, Prof. Dominik Wilhelm und zwei Mitarbeiterinnen des Application Labs auf den Weg nach Rezekné an die Academy of Technologies gemacht. Durch die interdisziplinäre Forschung der Länder können zielgerichtete Lösungen entwickelt werden, um die Attraktivität kleiner Regionen zu stärken. Im Fokus stehen dabei die Auswirkungen des sozialen und strukturellen Wandels in schrumpfenden Regionen.</p>
<p>The two-day trip from 10th to 12th september to the Rezekne Academy of Technologies has opened new research fields of cooperation and strengthened the German-Baltic relationship after a first meeting in april at the Harz University of Applied Sciences. Prof. Jens-Oliver Weiss, Prof. Hardy Pundt, Prof. Dominik Wilhelm and two employees of the Application Lab have set off for Rezekne with the aim to establish&nbsp;a transnational and interdisciplinary science and innovation network for solving urgent challenges and preparing applications in suitable EU research programmes. Through the interdisciplinary research of the countries, targeted solutions can be developed to support the attractiveness of small regions. The focus is set on the effects of social and structural change in shrinking regions.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3408</guid>
                        <pubDate>Thu, 09 Aug 2018 14:34:28 +0200</pubDate>
                        <title>Erfolgreiche Übergabe von Projektergebnissen an die VEM Motors GmbH</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/erfolgreiche-uebergabe-von-projektergebnissen-an-die-vem-motors-gmbh</link>
                        <description>Im Rahmen eines Projekts setzte sich eine Gruppe aus sieben Studierenden über die Dauer eines halben Jahres intensiv mit der Optimierung von Prozessen im Vertrieb der Wernigeröder VEM Motors GmbH auseinander.</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Dass die Ausbildung von Studierenden an der Hochschule Harz sich nicht nur eng am Bedarf der regionalen Wirtschaft orientiert, sondern angewandte Forschung bereits ein zentraler Bestandteil von Praxisprojekten in Bachelor-Studiengängen sein kann, unterstrich die Abschlusspräsentation eines solchen Projekts vor Vertretern der &lt;link https: www.vem-group.com ueber-vem standorte fertigungsstaetten wernigerode-vem-motors standort.html&gt;VEM Motors GmbH sowie der &lt;link forschung&gt;Stabsstelle Forschung am 22. Juni im &lt;link studium fb-automatisierung-und-informatik wi labore&gt;SAP-Labor des Fachbereichs Automatisierung und Informatik.
</p>
<p>Im Rahmen der von &lt;link hscheruhn&gt;Prof. Dr. Hans-Jürgen Scheruhn geleiteten Berufsfeldorientierung “Qualitätssicherung und Projektmanagement” setzte sich eine Gruppe aus sieben Studierenden verschiedener Studiengänge und Semester über die Dauer eines halben Jahres intensiv mit der Optimierung von Prozessen im Vertrieb der Wernigeröder VEM Motors GmbH auseinander, einem international agierenden Hersteller von Niederspannungsmotoren. Das aufwändige Vorhaben wurde durch einen Lenkungsausschuss begleitet, dem neben der VEM Motors GmbH und der Hochschule Harz auch das SAP-Kompetenzzentrum (&lt;link https: portal.ucc.uni-magdeburg.de&gt;SAP UCC) der OvGU Magdeburg, die &lt;link https: www.siemens.com&gt;Siemens AG, die Novoscience Ltd. und die &lt;link https: www.leadingpractice.com&gt;LEADing Practice Group angehörten.
</p>
<p>Als Basis für die Projektarbeit diente das von Prof. Scheruhn entwickelte Enterprise GPS (eGPS) - ein matrixbasiertes Tool zur standardisierten Erfassung und Einordnung von Prozessen, das über das SAP UCC und die LEADing Practice Group bereits erfolgreich Eingang in die Lehre zahlreicher Hochschulen gefunden hat. Im Rahmen des Projekts entwickelten die Studierenden unter anderem eine &lt;link https: de.wikipedia.org wiki balanced_scorecard&gt;Balanced Scorecard (BSC) für die VEM Motors GmbH insgesamt sowie auch für verschiedene Abteilungen des Unternehmens. Mit Hilfe einer solchen BSC lassen sich Vision und Strategie eines Unternehmens, der Weg zu deren Erreichung über Ziele und Maßnahmen sowie die kennzahlbasierte Erfolgskontrolle strukturieren und visualisieren. Für die Modellierung der BSC sowie der zugehörigen Prozesse kam mit dem &lt;link https: de.wikipedia.org wiki aris_toolset&gt;ARIS Toolset der Darmstädter &lt;link https: www.softwareag.com&gt;Software AG eines der weltweit führenden Tools zur Modellierung von Geschäftsprozessen zum Einsatz.
</p>
<p>Im Anschluss an die Ergebnispräsentation betonten die Studierenden den großen Wert solcher berufspraktischer Studienprojekte für die eigene Studien- und Berufsbiographie und nutzen die Gelegenheit, Prof. Scheruhn für die Organisation des Projekts sowie der VEM Motors GmbH für die interessanten Einblicke in reale betriebliche Optimierungsprozesse zu danken. Der durch ein Kamerateam des &lt;link http: www.ok-wernigerode.de&gt;Offenen Kanals Wernigerode begleitete Termin endete mit der Übergabe des Projektberichts an Herrn Wienert als Vertreter der VEM Motors GmbH sowie mit der Übergabe der von Prof. Scheruhn sowie von &lt;link https: www.bpmhandbook.com author mark-von-rosing&gt;Prof. Mark von Rosing von LEADing Practice unterzeichneten Projektzertifikate an die Studierenden. Das angestoßene Projekt soll im kommenden Semester im Rahmen zweier Bachelorarbeiten weiterverfolgt werden.
</p>
<p><i>Studierende: Shineka Sarveswaran, Philip André Hauser, Dennis Wanzowitsch, Duy Tran, Corvin Schwarzer, Elnur Bayramli, Maximilian Graf von Hardenberg</i></p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3380</guid>
                        <pubDate>Mon, 09 Jul 2018 11:38:42 +0200</pubDate>
                        <title>Innovative Hochschule - Auftaktveranstaltung des Verbundprojektes „TransInno_LSA&quot;</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/innovative-hochschule-auftaktveranstaltung-des-verbundprojektes-transinno-lsa</link>
                        <description>Strukturelle Evaluation und Modernisierung der verbundweiten Transfer- und Third-Mission-Aktivitäten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Mittwoch, den 19.09.2018 wird in der Zeit von 10:30 – ca. 14:30 im Audimax der Hochschule Harz, Friedrichstraße 57-59, die Auftaktveranstaltung des Projektes stattfinden. 
</p>
<p> Das &lt;link https: www.hs-harz.de forschung ausgewaehlte-forschungsprojekte transinno-lsa external-link-new-window external link in new&gt;Verbundprojekt bestehend aus den &lt;link https: www.hs-merseburg.de aktuelles external-link-new-window external link in new&gt;Hochschulen Merseburg, &lt;link https: www.hs-magdeburg.de forschung.html external-link-new-window external link in new&gt;Magdeburg-Stendal und &lt;link internal-link internal link in current&gt;Harz verfolgt das Ziel, den bereits gelebten Transfer untereinander auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen und durch geeignete Maßnahmen eine stärkere Verzahnung zwischen den Hochschulen sowie Wirtschaft und Gesellschaft zu erreichen. Der Verbund stellt sich den Herausforderungen aktueller und zukünftiger Entwicklungen und strebt nach einer Schaffung nachhaltiger Strukturen. Betrachtet man die einzelnen Teilvorhaben, welche sich von einer Modellfabrik 4.0 über zielgruppenspezifische Bildungsangebote, Ehrenamtsarbeit im Senioren-Technik-Bereich bis hin zu Existenzgründungen und Neustrukturierung interner Prozesse (um hier nur eine Auswahl zu nennen) erstrecken, werden zum einen die Vielfältigkeit der vertretenden Fachrichtungen und zum anderen die unterschiedlichen Ausprägungen der drei Hochschulen deutlich. 
</p>
<p> Im Rahmen der Auftaktveranstaltung werden die Teilvorhaben mit Unterstützung verschiedener Methoden vorgestellt und bieten Raum zum Austausch und zum Vernetzen. Des Weiteren gibt Herr Prof. Dr. Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der &lt;link https: www.uni-frankfurt.de external-link-new-window external link in new&gt;Goethe-Universität Frankfurt am Main</p><p>, Einblicke in die Third Mission Strategie sowie Aktivitäten der Goethe-Universität. 
</p>
<p> Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung! 
</p>
<p>Anmeldungen sind unter <a href="https://www.hs-harz.de/index.php?id=3910" target="_blank">www.hs-harz.de/index.php</a> bis zum 14.09.2018 möglich.
</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3367</guid>
                        <pubDate>Wed, 27 Jun 2018 11:01:13 +0200</pubDate>
                        <title>Dritte Ringvorlesung zur Demografiefolgenforschung  </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/dritte-ringvorlesung-zur-demografiefolgenforschung</link>
                        <description>Die Zukunft der kommunalen Senioren-Technik-Beratung</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 13. Juni 2018 fand im Senatssaal der Hochschule Harz die nunmehr dritte Veranstaltung der von &lt;link https: www.hs-harz.de ufischerhirchert zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert organisierten Ringvorlesung zur &lt;link https: www.hs-harz.de forschung forschungsschwerpunkte schwerpunkt-demografiefolgeforschung external-link-new-window external link in new&gt;Demografiefolgenforschung – einem von zwei fachbereichsübergreifenden Forschungsschwerpunkten der Hochschule – statt. &lt;link https: www.hs-harz.de bapfelbaum zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Birgit Apfelbaum vom &lt;link internal-link internal link in current&gt;Fachbereich Verwaltungswissenschaften referierte zusammen mit ihrem Mitarbeiter Thomas Schatz über das im Januar 2018 gestartete Projekt VTTNetz – Innovationsnetzwerk vernetzte Technikberatung und Techniknutzung. Das Projekt ist Bestandteil des über das &lt;link https: www.bmbf.de de innovative-hochschule-2866.html external-link-new-window external link in new&gt;Bundesprogramm „Innovative Hochschule“ geförderten Verbundvorhabens &lt;link internal-link internal link in current&gt;TransInno_LSA (2018 – 2022), in dessen Rahmen sich die Hochschulen Magdeburg-Stendal, Merseburg und Harz unter Leitung der Hochschule Harz mit der Erfassung, Evaluation und Modernisierung ihrer Transfer- und Third Mission-Aktivitäten auseinandersetzen. 
</p>
<p> Das Teilprojekt VTTNetz widmet sich der Frage, ob und wie die bekannte Lücke zwischen den großen technologischen Potenzialen und der geringen sozialen Akzeptanz technischer Alltagsunterstützung älterer Menschen durch Senioren-Technik-Beratung geschlossen werden kann. Birgit Apfelbaum brachte es in ihrem Vortrag auf den Punkt: „Uns interessiert, aus welchen Gründen technische Innovationen bisher kaum soziale Innovationen hervorgebracht haben und wie Technik-Beratung die Etablierung neuer Formen der selbstständigen Lebensführung im Alter unterstützen kann.“ 
</p>
<p>Dabei liegt der Fokus auf der kommunalen Ebene. Neben der Sensibilisierung von Stakeholdern für die Bedeutung technischer Assistenz soll im Rahmen von VTTNetz insbesondere die vernetzte Kooperation haupt- und ehrenamtlicher Akteursgruppen bei der Schaffung und Aufrechterhaltung entsprechender Beratungsangebote in Kommunen untersucht und gefördert werden. Dabei kann das Team um Birgit Apfelbaum auf Erfahrungen aus Vorprojekten wie etwa der &lt;link http: www.pflegenetzwerk-halberstadt.de neuerscheinung-aufbau-einer-kommunalen-senioren-technik-beratung external-link-new-window external link in new&gt;Begleitung zweier BMBF-geförderter kommunaler Beratungsstellen „Besser leben im Alter durch Technik“ in Halberstadt und Wanzleben-Börde (2014 – 2016) zurückgreifen. 
</p>
<p>Die Wissenschaftler*innen der Hochschule Harz haben sich zum Ziel gesetzt, die Technik-Beratung bundesweit zu fördern und zu begleiten. Entstehen soll dabei unter anderem ein interkommunales Netzwerk zur Förderung des Wissens- und Erfahrungsaustauschs zwischen einzelnen Berater*innen bzw. Beratungseinrichtungen, das auch Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen anbietet. Ein Online-Wissensspeicher, über den – z.B. in Form eines kollaborativ geführten Wikis – das Know-How der vernetzten Berater*innen systematisch erfasst und dauerhaft verfügbar gemacht werden soll, befindet sich in der Konzeptionsphase. Praktische Beratungs- und Informationsarbeit leisten die Sozialwissenschaftler*innen mit dem Real-Labor „<b>T</b>echnik-<b>AK</b>zeptanz und <b>S</b>oziale <b>I</b>nnovation“, kurz TAKSI –, das auf dem bereits aus den verschiedenen Vorprojekten existierenden Reallabor für &lt;link https: de.wikipedia.org wiki ambient_assisted_living external-link-new-window external link in new&gt;Ambient Assisted Living (AAL) der &lt;link https: wirwohnengut.de external-link-new-window external link in new&gt;Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft (WWG e.G.) in der Wernigeröder Kopernikusstraße aufbaut. „Der eigene Zugang zum Feld der Beratung älterer Menschen ist für den Erfolg unseres Projektes essentiell“, so Birgit Apfelbaum. 
</p>
<p>Das ambitionierte Projekt befindet sich derzeit in der Konzeptionsphase, in der die konkreten Instrumente und Formate für die geplante Vernetzung der Beratungsstellen, den Wissenstransfer sowie die beraterorientierten Bildungsofferten geplant werden. Dazu wird eine bundesweite Bedarfserhebung unter Wohn- und Senioren-Technik-Berater*innen durchgeführt. Ermittelt werden dabei unter anderem die IST-Situation in der kommunalen Technik-Beratung, der Umfang existierender Angebote zur Aus- und Weiterbildung sowie der Grad der interkommunalen Vernetzung. Mit einem durch qualitative Methoden geprägten Untersuchungsdesign werden bis Ende Juni insgesamt 27 haupt- und ehrenamtlich Beratende an 17 Standorten befragt. Die ersten, vorläufigen Ergebnisse, die während der Ringvorlesung zur Demografiefolgenforschung vorgestellt wurden, weisen darauf hin, dass Technik-Beratung als Zusatzleistung mit der Wohnraumberatung kombiniert wird. Mit Blick auf die durch die Zielgruppe nachgefragte und eingesetzte Technik ist festzustellen, dass die in der medialen Wahrnehmung dominanten Themen AAL und &lt;link https: de.wikipedia.org wiki smart_home external-link-new-window external link in new&gt;Smart Home in der Beratungspraxis kaum eine Rolle spielen, sondern vielmehr niederschwellige, einfache Technik für den alltäglichen Einsatz gefragt ist. 
</p>
<p>In den kommenden Monaten stehen neben der Auswertung der erhobenen Daten noch der Aufbau weiterer Kooperationen mit externen Partnern sowie die Schaffung einer Webpräsenz (&lt;link https: www.innovativ-altern.de external-link-new-window external link in new&gt;www.innovativ-altern.de) auf dem Arbeitsplan des VTTNetz-Projektteams. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
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                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3357</guid>
                        <pubDate>Mon, 18 Jun 2018 14:59:57 +0200</pubDate>
                        <title>Hochschule Harz präsentierte aktuelle Projektergebnisse auf der 19. NWK</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/hochschule-harz-praesentierte-aktuelle-projektergebnisse-auf-der-19-nwk</link>
                        <description>Unser wissenschaftlicher Nachwuchs war mit vier Vorträgen und zwei Posterpräsentationen vertreten</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit vier Vorträgen und zwei Posterpräsentationen war der wissenschaftliche Nachwuchs der Hochschule Harz erneut auf der Mitteldeutschen &lt;link http: nwk2018.de external-link-new-window external link in new&gt;Nachwuchswissenschaftlerkonferenz&nbsp;vertreten, die in diesem Jahr bereits zum 19. Mal stattfand und - hervorragend organisiert - am 05. und 06. Juni am Köthener Standort der &lt;link https: www.hs-anhalt.de external-link-new-window external link in new&gt;Hochschule Anhalt&nbsp;ausgerichtet wurde. 
</p>
<p> In seinem Vortrag über die Erfassung von Vitalparametern in technikgestützten Pflegeassistenzsystemen berichtete &lt;link https: hauptoptik.de external-link-new-window external link in new&gt;Dr. Matthias Haupt&nbsp;aus dem von &lt;link https: www.hs-harz.de ufischerhirchert external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Ulrich Fischer-Hirchert&nbsp;geleiteten &lt;link http: tecla.hs-harz.de external-link-new-window external link in new&gt;Projekt tecLA LSA&nbsp;am &lt;link internal-link internal link in current&gt;Fachbereich Automatisierung und Informatik. Im Rahmen dieses Projekts wird an der Hochschule Harz, an der &lt;link http: www.burg-halle.de external-link-new-window external link in new&gt;Kunsthochschule Burg Giebichenstein&nbsp;sowie an der &lt;link http: www.uni-halle.de external-link-new-window external link in new&gt;Martin Luther-Universität Halle-Wittenberg&nbsp;eine benutzerfreundliche und auf die speziellen Bedürfnisse von Seniorinnen und Senioren ausgerichtete Softwareplattform entwickelt, über die bereits marktverfügbare Systeme und Softwareapplikationen aus den Einsatzbereichen Ambient Assisted Living (AAL), Telepflege und Kommunikation integriert und damit über eine gemeinsame Oberfläche verfügbar gemacht werden sollen. Der derzeit noch im AAL-Labor der Hochschule getestete Prototyp dieser Plattform soll noch im laufenden Jahr in einem stationären Pflegeheim der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.im praktischen Einsatz erprobt werden. Mit der Frage, wie genau das menschliche Gehirn Töne wahrnimmt, und ob etwa dissonante Tonfolgen dort andere Reaktionen als harmonische Tonfolgen hervorrufen, befasste sich der Vortrag von Maria Heinze vom gleichen Fachbereich, die derzeit im Rahmen eines kooperativen Promotionsverfahrens an der &lt;link https: www.maastrichtuniversity.nl external-link-new-window external link in new&gt;Universität Maastricht&nbsp;sowie - betreut von &lt;link https: www.hs-harz.de fstolzenburg external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Frieder Stolzenburg&nbsp;- an der Hochschule Harz forscht. Die sich im Gehirn abspielenden Prozesse werden dabei mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) identifiziert, die hierdurch gewonnenen Daten werden anschließend unter Einsatz von Methoden des maschinellen Lernens auf das Vorhandensein von Mustern geprüft. Über die Verbesserung der Lebensbedingungen für Fischarten wie Bachforelle und Groppe in den beiden Harzer Gebirgsflüssen Holtemme und Zillierbach referierte &lt;link https: www.hs-harz.de creinboth external-link-new-window external link in new&gt;Christian Reinboth&nbsp;aus der &lt;link internal-link internal link in current&gt;Stabsstelle Forschung, der sich im Rahmen eines berufsbegleitenden Masterstudiums an der &lt;link https: www.fernuni-hagen.de external-link-new-window external link in new&gt;FernUni Hagen mit der Bedeutung der ökologischen Durchlässigkeit für heimische Fließgewässer befasst hat. Reinboth ging im Rahmen seines Vortrags insbesondere darauf ein, warum ein erster Versuch, die durch die mit großem baulichen Aufwand geschaffene ökologische Durchlässigkeit eingetretenen Verbesserungen auf Basis geolokalisierter Daten aus mehreren hundert Elektrobefischungen zu belegen, die über einen Zeitraum von fast 15 Jahren durchgeführt wurden, aus methodischen Gründen vorerst nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Als zweite Vertreterin der Stabsstelle Forschung präsentierte Corinna Langhans die InnoToolBox - ein neuartiges Instrument zur Evaluation der Innovationsfähigkeit von kleinen und mittelgroßen Unternehmen (KMU), das an der Stabsstelle unter Leitung von &lt;link https: www.hs-harz.de gwestermann external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Westermann&nbsp;entwickelt wurde. Die InnoToolBox gestattet über den dreidimensionalen InnoKubus einen unmittelbaren grafischen Vergleich von Prozesskapazitäten und Know-How entlang des gesamten Innovationszyklus.&nbsp;
</p>
<p> Die vier Fachvorträge wurden durch zwei Poster ergänzt. Während Sabrina Hoppstock 3D-Modelle für die Neuplanung der &lt;link https: regionalgoslar.de stromsparendes-beleuchtungskonzept-vorgestellt external-link-new-window external link in new&gt;Beleuchtung der historischen Kaiserpfalz&nbsp;in der UNESCO-Welterbestadt Goslar präsentierte, stellte Jens-Uwe Just den durch die &lt;link http: harzoptics.de external-link-new-window external link in new&gt;HarzOptics GmbH&nbsp;- ein An-Institut der Hochschule Harz - entwickelten Prototypen eines Sensorsystems zur spektroskopischen Untersuchung von Raumluft vor, der im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts &lt;link http: fastcare.hs-harz.de external-link-new-window external link in new&gt;„fast care“&nbsp;in ein Sensornetzwerk zur Überwachung von Reha-Patientinnen und -Patienten integriert werden soll. 
</p>
<p> Die nächste und damit bereits 20. NWK wird am 18. und 19. Juni 2019 an der &lt;link https: www.hs-merseburg.de aktuelles external-link-new-window external link in new&gt;Hochschule Merseburg stattfinden.
</p>
<p>Fotos: Hochschule Anhalt</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3341</guid>
                        <pubDate>Tue, 12 Jun 2018 10:10:00 +0200</pubDate>
                        <title>MICE-Research 2018 an der Hochschule Harz</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/mice-research-2018-an-der-hochschule-harz</link>
                        <description>Aktuelle Forschungsergebnisse der Tagungswirtschaft vorgestellt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Motto „Die Besten für die Praxis – das Beste aus der Praxis“ lud &lt;link https: www.hs-harz.de mschreiber zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Michael-Thaddäus Schreiber Vertreter des Destinationsmanagements sowie Mitarbeiter und Studierende der Hochschule Harz zur MICE-Research 2018 nach Wernigerode ein. Die Referenten präsentierten aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Meeting- und Eventbereich. Die Konferenz fand in Kooperation mit dem Europäischen Institut für &lt;link https: www.eitw.de drupal_6_22 index.php external-link-new-window external link in new&gt;TagungsWirtschaft GmbH statt.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3154</guid>
                        <pubDate>Sun, 11 Mar 2018 14:21:00 +0100</pubDate>
                        <title>ITB BuchAward 2018 für „Handbuch Tourismus und Verkehr“</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/itb-buchaward-2018-fuer-handbuch-tourismus-und-verkehr</link>
                        <description>Prof. Sven Groß von der Hochschule Harz erhält den ITB BuchAward 2018 in der Kategorie Touristisches Fach-/Sachbuch</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Auf der diesjährigen &lt;link https: www.itb-berlin.de external-link-new-window external link in new&gt;Internationalen Tourismus-Börse (ITB) in Berlin kam &lt;link https: www.hs-harz.de sgross zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Sven Groß, seit 2005 Professor für Management von Verkehrsträgern an der Hochschule Harz, eine große Ehre zuteil. Sein im August 2017 veröffentlichtes &lt;link http: www.utb-shop.de handbuch-tourismus-und-verkehr-9469.html external-link-new-window external link in new&gt;„Handbuch für Tourismus und Verkehr“ (im UVK Verlag erschienen) wurde in der Kategorie „Touristisches Fachbuch“ mit dem &lt;link https: www.itb-berlin.de itbberlin laendersegmente itbbuchawards external-link-new-window external link in new&gt;„ITB BuchAward 2018“ ausgezeichnet. 
</p>
<p>Den ITB BuchAward gibt es seit 2002 und wurde dieses Jahr erstmalig in Kooperation mit dem &lt;link https: www.boersenverein.de de portal index.html external-link-new-window external link in new&gt;Börsenverein des Deutschen Buchhandels verliehen, so dass der Buchpreis für reisespezifische Publikationen eine öffentlichkeitswirksamere Unterstützung im Bereich Kommunikation und Marketing erhält. Die Preisverleihung, durch die Fernsehmoderatorin &lt;link https: de.wikipedia.org wiki mary_amiri external-link-new-window external link in new&gt;Mary Amiri führte, fand in einem feierlichen Rahmen im Palais am Funkturm auf dem Messegelände statt, an der auch &lt;link https: www.hs-harz.de lklemmer zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Louisa Klemmer und &lt;link https: www.hs-harz.de gwestermann zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Georg Westermann als Vertreter des Rektorats anwesend waren. 
</p>
<p>Die Jury sagt als Begründung für die Auszeichnung: „Das Handbuch ist ein umfassendes Werk, das die Thematik Tourismus und Verkehr in ihrer Komplexität erfasst. Es zeichnet sich durch aktuelle praxisnahe Beschreibungen und eine klare Systematik aus. Es gelingt hervorragend, sowohl die Praxisanforderungen an ein Handbuch zu erfüllen, als auch die Didaktikanforderungen eines Lehr- und Lernbuches gerecht zu werden.“ Das Angebot des Autors beschränkt sich nicht nur auf die gedruckte Fassung, sondern umfasst auch eine Digitalisierung der Inhalte. So werden auf der Internetseite &lt;link http: www.tourismusundverkehr.de external-link-new-window external link in new&gt;www.tourismusundverkehr.de sowohl Auszüge des Lehrbuchs als auch weitergehende Informationen und Materialien angeboten. 
</p>
<p>Daneben ist &lt;link https: www.hs-harz.de sgross zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Sven Groß seit Anfang 2018 als Blogger aktiv und greift Themen aus seinem Buch auf. Er schreibt an einem Blog mit, der von seinem Kollegen &lt;link https: www.hs-harz.de umanschwetus zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Uwe Manschwetus ins Leben gerufen wurde. Es geht im &lt;link https: wirtschafts-thurm.de luftverkehr external-link-new-window external link in new&gt;Wirtschafts-Thurm um ökonomische Themen und seit kurzem auch um den Tourismus, zu Beginn um den Luftverkehr. In ca. zweiwöchigen Abständen gibt es zum einen Hilfestellungen für eigene Flugreisen und zum anderen werden aber auch Hintergrundinformationen geliefert, die aktuelle Trends abbilden und das Mysterium Fliegen verständlicher machen. Bei entsprechendem Interesse der Leser wird die Beitragsserie auf weitere Themen des Tourismus ausgeweitet. Inhaltlich gibt das Lehrbuch einen Einblick in die Märkte des Luft-, Straßen-, Schienen- und Schiffsverkehrs. Skizziert werden jeweils Forschungsstand, Entwicklungen, gesetzliche Rahmenbedingungen, Anbieter und Nachfrager sowie Strategien für die wichtigsten Verkehrsunternehmen. „Sonderbereiche finden ebenfalls Berücksichtigung, das Buch behandelt beispielsweise Luxuszüge, Zeppelinfahrten, Motorradrouten, Segways, Kutschen, Heißluftballone oder Segeltörns. Ein zusätzlicher Schwerpunkt sind Verkehrskonzepte für Destinationen, etwa die touristische Beschilderung und das Mobilitätsmanagement im Tourismus“, so Prof. Groß. Die Auszeichnung bestätigt damit seine Expertise, mit der er einen Nerv in der Tourismusbranche getroffen hat. 
</p>
<p>Die Auszeichnung selbst ist nicht dotiert, alle Preisträger haben jedoch einen Pokal und eine Urkunde erhalten. Für Prof. Dr. Groß ist wichtig, dass nicht nur Atlanten, Bildbände, Reiseführer, Karten usw. ausgezeichnet werden, sondern auch wissenschaftliche Lehr- und Handbücher eine Wertschätzung erfahren. Er ist über die Auszeichnung höchst erfreut und dankt allen Beteiligten, die diesen Erfolg möglich gemacht haben. 
</p>
<p>Die Hochschule Harz ist mit vier touristischen Studiengängen auf Bachelor- und Masterniveau und rund 700 Studierenden in diesem Bereich eine der größten Tourismus-Hochschulen Deutschlands. 
</p>
<p>Foto © ITB 2018 
</p>
<p>v.l.n.r.: UVK Verlagsgesellschaft - Rainer Berger, Lektor; Prof. Dr. Sven Groß, Preisträger und David Ruetz, Head of ITB Berlin</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3145</guid>
                        <pubDate>Mon, 26 Feb 2018 11:53:19 +0100</pubDate>
                        <title>Forschen mit Mixed-Reality - Wir machen es möglich!</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/forschen-mit-mixed-reality-wir-machen-es-moeglich</link>
                        <description>Mit der Developer Edition der Microsoft Hololens können unsere Entwickler und Medieninformatiker endlich die digitale Zukunft erlebbar machen und hautnah gestalten. </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit Technologie aus der Vergangenheit die Zukunft zu gestalten? Das ist kein leichtes Unterfangen. Deshalb hat sich die Forschung der Hochschule Harz dafür eingesetzt, die neuste Mixed-Reality Technologie unseren Forscher*innen, Studierenden und interessierten Kooperationspartnern auf Anfrage bereitzustellen.
</p>
<p> Mit der Microsoft Hololens wird dem Nutzer eine einzigartige und hautnah-erlebbare Mixed-Reality-Erfahrung zuteil. Dabei verwischt die Grenze zwischen digitaler und analoger Welt – es werden digitale Objekte in die echte Welt projiziert, die dadurch authentisch und erlebbar werden. Das kabellose System gewährt größtmögliche Mobilität. 
</p>
<p>Wir sind auf aktuelle Forschungsergebnisse gespannt, die erst durch Einsatz dieser bahnbrechenden Technologie möglich wird. 
</p>
<p>Dieses Vorhaben wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3117</guid>
                        <pubDate>Mon, 05 Feb 2018 12:04:45 +0100</pubDate>
                        <title>Neuer Sprecher des Kompetenznetzwerks für Angewandte und Transferorientierte Forschung (KAT) gewählt</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/neuer-sprecher-des-kompetenznetzwerks-fuer-angewandte-und-transferorientierte-forschung-kat-gewaehlt</link>
                        <description>Prof. Dr. Georg Westermann - Prorektor für Forschung und Transfer - wird neuer KAT-Sprecher
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 30. Januar 2018 wurde durch den langjährigen Sprecher des KAT-Netzwerkes, Herrn Prof. Dr. Sackmann, Prorektor für Forschung, &lt;link https: www.hs-merseburg.de diehochschule gremien senatskommissionen forschung-und-wissenstransfer external-link-new-window external link in new&gt;Wissenstransfer und Existenzgründung der HS Merseburg der "Staffelstab" an Herrn &lt;link https: www.hs-harz.de gwestermann zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Georg Westermann, Prorektor für Forschung und Transfer der &lt;link internal-link internal link in current&gt;Hochschule Harz, weitergegeben. Als stellvertretender Sprecher des KAT-Netzwerkes wurde Herr Prof. Dr. Ingo Schellenberg, Leiter des &lt;link http: www.hs-anhalt.de forschung kompetenznetzwerk kompetenzzentrum-life-sciences.html external-link-new-window external link in new&gt;KAT-Kompetenzzentrums Life Sciences der HS Anhalt, gewählt. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3064</guid>
                        <pubDate>Fri, 08 Dec 2017 14:22:03 +0100</pubDate>
                        <title>IHK Forschungspreis 2017 für Business Consulting Absolventin</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/ihk-forschungspreis-2017-fuer-business-consulting-absolventin</link>
                        <description>Forschungsarbeit über Veränderung im Kommunikationsverhalten im digitalen Zeitalter gewürdigt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 01.Dezember erhielt &lt;link https: www.linkedin.com in theresa-vitera-555a6a52 external-link-new-window external link new&gt;Theresa Vitera, Projektmitarbeiterin aus dem &lt;link https: www.hs-harz.de forschung application-lab external-link-new-window external link in new&gt;Application Lab der Hochschule Harz, den Forschungspreis 2017 der &lt;link https: www.magdeburg.ihk.de external-link-new-window external link in new&gt;Industrie- und Handelskammer Magdeburg. Gemeinsam mit dem Hochschulrektor &lt;link https: www.hs-harz.de froland cv external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Folker Roland nahm sie ihren Preis in der IHK Magdeburg entgegen.
</p>
<p> In ihrer Forschungsarbeit zum Thema "Digital Empathy" betrachtet die ehemalige Masterstudentin des Studiengangs &lt;link https: www.hs-harz.de studium master-business-consulting external-link-new-window external link in new&gt;Business Consulting, welchen Einfluss textbasierte digitale Kommunikation auf unser Kommunikationsverhalten hat und ob unsere Empathie dabei auf der Strecke bleibt.&nbsp;
</p>
<p>Weiterführende Informationen finden Sie &lt;link https: www.magdeburg.ihk.de servicemarken presse presseinformationen pressemitteilungen_2017 ihk-magdeburg-verleiht-forschungspreis_2017 external-link-new-window external link in new&gt;hier.
</p>
<p>Foto: IHK Magdeburg 
</p>
<p>(v.l.n.r.): Wolfgang März, Hauptgeschäftsführer der IHK Magdeburg; Prof. Folker Roland, Rektor Hochschule Harz; Theresa Vitera, Preisträgerin Hochschule Harz;&nbsp; Klaus Olbricht, Präsident der IHK Magdeburg.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-3024</guid>
                        <pubDate>Fri, 17 Nov 2017 14:37:40 +0100</pubDate>
                        <title>Förderpreis für Studie zur Gedächtnisleistung</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/foerderpreis-fuer-studie-zur-gedaechtnisleistung</link>
                        <description>DGSens Förderpreis für Jung-Sensoriker geht an Masterstudentinnen der Hochschule Harz!</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&lt;link https: www.hs-harz.de hochschule presse-und-aktuelles pressemitteilungen news detail projektarbeit-an-der-hochschule-harz-mit-foerderpreis-ausgezeichnet external-link-new-window external link in new&gt;Milena Bokler, Anna Bolle und Annika Meusel wurden für ihre außergewöhnlichen Forschungsleistungen mit dem diesjährigen Förderpreis für Jungsensoriker ausgezeichnet. Die prämierte Forschungsarbeit zum zum Thema: „Lernen im Schlaf – Erfolgreicher Lernen mit Kaugummi und Duft?, wurde auf Initiative von Prof. Dr. Patrick Hehn eingereicht.
</p>
<p>Wir wünschen unseren Studentinnen auch weiterhin viel Erfolg!</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
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                        <guid isPermaLink="false">news-2988</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Nov 2017 10:33:19 +0100</pubDate>
                        <title>Gutbesuchte Fachtagung zur digitalen Vermittlung in Museen an der Hochschule Harz</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/gutbesuchte-fachtagung-zur-digitalen-vermittlung-in-museen-an-der-hochschule-harz</link>
                        <description>Hochschule sieht sich als strategischer Partner der Digitalisierung im Kulturbereich</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 21.08.2017 fand – &lt;link https: www.tanjapraske.de wissen lehre digitalisierung-chance-fuer-museen-und-kultureinrichtungen _blank external-link-new-window chance für museen und&gt;nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung im vergangenen Jahr – die zweite gemeinsame Fachtagung des &lt;link http: www.mv-sachsen-anhalt.de _blank external-link-new-window sachsen-anhalt&gt;Museumsverbands Sachsen-Anhalt e.V. und der &lt;link http: www.hs-harz.de _blank external-link-new-window&gt;Hochschule Harz auf dem Wernigeröder Campus der Hochschule statt. Über 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Museen in Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen und Niedersachsen informierten sich über neue Formen der digitalen Vermittlung in kulturellen Einrichtungen - vom Einsatz mobiler Apps über die &lt;link https: www.museumnext.com insight minecrafting-the-museum _blank external-link-new-window are museums using&gt;Nutzung von Spielen wie Minecraft bis hin zu komplexen Virtual Reality- und Mixed Reality-Anwendungen. 
</p>
<p>Eröffnet wurde die Tagung durch &lt;link https: www.hs-harz.de gwestermann zur-person _blank external-link-new-window dr. georg&gt;Prof. Dr. Georg Westermann, den Prorektor für Forschung und Wissenstransfer der Hochschule Harz, der zunächst einige besonders erfolgreiche Kooperationen zwischen Hochschule und Museen hervorhob und das grundsätzliche Interesse der Stabsstelle Forschung an gemeinsamen Projekten mit regionalen Kultureinrichtungen betonte: „Gerade im Hinblick auf den Einsatz neuer Medien können die unverstellte Perspektive und das Know-How unserer Studentinnen und Studenten schon in der Phase der Projektentwicklung eine große Bereicherung sein“.
</p>
<p>Nach einem kurzen Auftaktvortrag von &lt;link https: www.hs-harz.de creinboth _blank external-link-new-window&gt;Christian Reinboth über das Vokabular der Digitalisierung, betonte die Kulturbloggerin und Social Media-Expertin &lt;link http: www.kulturtussi.de _blank external-link-new-window von&gt;Anke von Heyl in ihrer Keynote Speech die Bedeutung der Dialogorientierung in der digitalen Wissensvermittlung. Das Museum mit Zukunft, so von Heyl, müsse über seine physischen Begrenzungen hinauswachsen und sich Fragen und Kritik auf Augenhöhe stellen. Wichtig sei insbesondere das Ablegen der Angst, das digitale könne das physische Museum ersetzen: „Das wird nie passieren“, so die Kunsthistorikerin. „Vielmehr kann die Erweiterung auf den digitalen Raum das physische Museumserlebnis sogar noch intensivieren.“ 
</p>
<p>In mehreren Vorträgen aus der Praxis wurde anschließend deutlich, wie weit die Digitalisierung in einigen Museen bereits vorangeschritten ist. So berichtete Max Mischorr vom &lt;link https: harz.freifunk.net _blank external-link-new-window harz&gt;Freifunk Harz e.V. von der Einrichtung eines WLAN-Netzwerks im Wernigeröder Harzmuseum, während Diana Schmidt und Stephan Meurer demonstrierten, wie das bekannte Videospiel „Minecraft“ in der museumspädagogischen Arbeit des &lt;link http: www.kreismuseum-bitterfeld.de _blank external-link-new-window&gt;Kreismuseums Bitterfeld zum Einsatz kommt. Heike Hinke vom &lt;link https: lisa.sachsen-anhalt.de _blank external-link-new-window für schulqualität und lehrerbildung&gt;Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung Sachsen-Anhalt schließlich stellte eine Tablet-App des &lt;link http: www.technikmuseum-magdeburg.de _blank external-link-new-window&gt;Technikmuseums Magdeburg vor, die Schülerinnen und Schülern mit Hilfe von Animationen und kleinen Spielen einen niederschwelligen Einstieg in die Geschichte der DDR-Industriekultur vermittelt. 
</p>
<p>Nach einer kurzen Pause entführte &lt;link https: www.hs-harz.de dackermann _blank external-link-new-window daniel&gt;Prof. Daniel Ackermann vom Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Welt der Augmented und Virtual Reality und illustrierte, wie eine museale Anwendung des Jahres 2020 aussehen könnte. Eine eigens von ihm für die Tagung entwickelte Augmented Reality-App, die einen kleinen Dinosaurier über die Tische des AudiMax laufen ließ, sorgte für viel Begeisterung. Als besondere Zugabe präsentierten drei Studierende aus dem &lt;link https: www.hs-harz.de studium fb-automatisierung-und-informatik medien-und-spielekonzeption-ma _blank external-link-new-window medien- und&gt;Master-Studiengang Medien- und Spielekonzeption anschließend ihre Ideen für „Museumsgames“. Die beiden letzten Vorträge waren den Vertretern der Landesregierung vorbehalten: Während Ines Cieslok vom &lt;link https: mw.sachsen-anhalt.de external-link-new-window für wissenschaft und&gt;Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung zum Zwischenstand der „Digitalen Agenda für Sachsen-Anhalt“ referierte, in die auch etliche Anregungen aus den Museen des Landes aufgenommen wurden, forderte Vize-Regierungssprecher Daniel Mouratidis die vertretenen Einrichtungen auf, sich noch intensiver als bisher in die Öffentlichkeitsarbeit des Kultusministeriums über die verschiedenen Social Media-Kanäle einzubringen. 
</p>
<p>Ein wichtiges Fazit stand für Susanne Kopp-Sievers, Geschäftsführerin des Landesmuseumsverbands und Moderatorin der Tagung, bereits bei der Verabschiedung fest: Das Tagungsformat mit einer Mischung aus musealer Praxis und Hochschulforschung hat sich erneut bewährt: „Der wechselseitige Austausch zwischen Hochschule und Museum liefert Denkanstöße und Anknüpfungspunkte für gemeinsame Vorhaben – ein Format, dass wir auf jeden Fall weiter fortsetzen sollten.“ 
</p>
<p>Die Vorträge der Fachtagung werden unter folgender URL zum Download angeboten: 
</p>
<p>&lt;link https: www.hs-harz.de forschung tagungen museumstagung-2017 _blank external-link-new-window museumsverband hs&gt;</p><p><a href="https://www.hs-harz.de/forschung/tagungen/museumstagung-2017/" target="_blank">www.hs-harz.de/forschung/tagungen/museumstagung-2017/</a></p> ]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-2867</guid>
                        <pubDate>Fri, 08 Sep 2017 18:39:13 +0200</pubDate>
                        <title>Duftforschungsprojekt in den USA vorgestellt</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/duftforschungsprojekt-in-den-usa-vorgestellt</link>
                        <description>Prof. Dr. Patrick Hehn hat auf dem weltweit wichtigsten Sensorikkongress in den USA Ergebnisse aus der Duftforschung vorgestellt</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&lt;link https: www.hs-harz.de phehn profil internal link in current&gt;Prof. Dr. Patrick Hehn vom Fachbereich &lt;link internal-link internal link in current&gt;Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Harz hat am renommierten Pangborn Sensory Science Symposium teilgenommen. "Das &lt;link http: www.pangbornsymposium.com external-link-new-window external link in new&gt;Pangborn Symposium bietet eine gute Möglichkeit, einem internationalen Fachpublikum Studien mit Pioniercharakter vorzustellen und auf die vernetzte Forschung an der Hochschule Harz hinzuweisen", so Hehn. Der diesjährige 12. Kongress fand vom 20.-24. August 2017 in Providence (USA) statt und hat sich mit aktuellen Forschungsergebnissen aus Wissenschaft und Industrie zum Thema angewandte Sensorikforschung beschäftigt. Die Sensorikforschung geht der Frage nach, wie die menschlichen Sinne durch die Produktgestaltung von Nahrungs- und Genussmitteln, Getränken, Kosmetika, Wasch- und Reinigungsmitteln angesprochen werden können und welche Reaktionen sie beim Menschen auslösen. An der Hochschule Harz ist die sensorische Produktforschung Teil des Masterstudiengangs "&lt;link https: www.hs-harz.de studium fb-wirtschaftswissenschaften wirtschaftspsychologie konsumentenpsychologie-und-marktforschung-master-of-science external-link-new-window external link in new&gt;Konsumentenpsychologie und Marktforschung". In seinem Vortrag stellte Professor Hehn eine Studie aus dem Bereich der Duftforschung vor, die in Kooperation mit &lt;link http: www.henkel.de external-link-new-window external link in new&gt;Henkel und der &lt;link https: www.isi-goettingen.de external-link-new-window external link in new&gt;isi GmbH in Göttingen durchgeführt wurde. Die Studie sollte überprüfen, wie zwei verschiedene Düfte eines Reinigungsprodukts von Verbrauchern in unterschiedlichen Testsituationen wahrgenommen und beurteilt werden. Dabei wurden folgende Testsituationen miteinander verglichen: Dufttest 1. im Sensoriklabor der isi GmbH, 2. bei Verbrauchern zu Hause sowie 3. in einer virtuellen Realität (VR). In der sensorischen Produktforschung werden von der Industrie vor allem Sensoriklabore gerne genutzt, da sie kontrollierte Testbedingungen schaffen. Die dort vorherrschenden standardisierten Geräusch-, Licht- und Luftbedingungen minimieren störende Einflüsse aus der Umgebung (z.B. laute Geräusche, störende Gerüche), sodass sich die Testpersonen ganz auf den Duft der Testprodukte konzentrieren können. "In einer nachgelagerten Testphase werden die Produkte oft auch von den Konsumenten zu Hause getestet, um zu sehen, wie sie sich im Alltag bewähren", so Hehn. Allerdings können beim Home Use-Test störenden Einflüsse auftreten (z.B. Duschgelgerüche im Badezimmer, die sich mit dem Duft des Reinigungsprodukts vermischen). Deshalb entstand die Idee, die gleichen Produkte nicht nur im Sensoriklabor und bei ausgewählten Verbrauchern zu Hause zu testen, sondern außerdem eine virtuelle Umgebung zu schaffen, die die Vorteile von Sensoriklabor und Home Use-Test imitiert: kontrollierte Untersuchungsbedingungen und der Eindruck, man würde das Produkt im häuslichen Umfeld verwenden. Dazu wurde ein 360°-Video gedreht, in dem die virtuelle Anwendung des Produkts zu sehen ist. Für den Dufttest haben die Teilnehmer eine VR-Brille aufgesetzt und in einer kontrollierten Testumgebung an den Produktdüften gerochen. Insgesamt haben 187 Konsumenten an den drei Teilen der Studie teilgenommen. Im Ergebnis zeigte sich, dass die Befragten in allen drei Situationen zwar immer denselben Duft bevorzugten, dass zu Hause aber beide Düfte weniger gut beurteilt wurden als im Sensoriklabor und mit der VR-Brille. Ferner konnten sich die Probanden mit der VR-Brille sehr gut in die häusliche Umgebung hineinversetzen und empfanden ihre sensorische Aufmerksamkeit als intensiver. "Die technologischen Entwicklungen zur Schaffung von virtuellen Realitäten befinden sich noch am Anfang", sagt Professor Hehn. "Für Forschung und Industrie ist es aber wichtig, den Nutzen neuer Technologien für sensorische Testmethoden möglichst frühzeitig zu überprüfen und die weiteren technologischen Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen."</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-2810</guid>
                        <pubDate>Tue, 11 Jul 2017 15:12:50 +0200</pubDate>
                        <title>Schöningen zu Gast in Wernigerode</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/schoeningen-zu-gast-in-wernigerode</link>
                        <description>Workshop zur Besucherlenkung an der Hochschule Harz </description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. Juni 2017 führten Studierende des &lt;link https: www.hs-harz.de studium fb-wirtschaftswissenschaften wirtschaftspsychologie konsumentenpsychologie-und-marktforschung-master-of-science internal link in new&gt;Masterstudiengangs&nbsp;Konsumentenpsychologie und Marktforschung&nbsp;an der Hochschule Harz unter Leitung von &lt;link https: www.hs-harz.de umanschwetus zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Prof. Dr. Uwe Manschwetus einen Workshop mit der Verwaltung der &lt;link http: www.schoeningen.de startseite external-link-new-window external link in new&gt;Stadt Schöningen und dem dort ansässigen &lt;link http: www.palaeon.de home.html external-link-new-window external link in new&gt;Forschungs- und Erlebniszentrum paläon durch. Als Gäste konnten dabei der Schöniger Bürgermeister Henry Bäsecke, seine Mitarbeiter Anke Grundmann und Maik Albrecht sowie Thomas Neubert von der paläon GmbH begrüßt werden. Im Zentrum der Veranstaltung stand die Frage, wie es gelingen kann, mehr der jährlich 60.000 Besucherinnen und Besucher des Forschungs- und Erlebniszentrums – dem Fund- und Ausstellungsort der ältesten bekannten Jagdwaffen der Menschheitsgeschichte – zu einem Besuch in der Schöniger Innenstadt zu bewegen. 
</p>
<p> Die Studierenden stellten hierzu die Ergebnisse einer Untersuchung aus dem Sommersemester vor, in deren Rahmen unter anderem Interviews mit Schöninger Gewerbetreibenden und paläon-Besuchern durchgeführt sowie Daten der Besucherstatistik des Zentrums mit Hilfe eines eigens entwickelten Tools neu ausgewertet wurden. Dabei zeigte sich unter anderem, dass noch direkte Bezugspunkte zwischen Stadt und Erlebniszentrum fehlen, so dass viele Besucherinnen und Besucher des paläons gar nicht wissen, welche kulturellen und kulinarischen Angebote die Schöninger Innenstadt offeriert – oder wie sie diese am besten erreichen. Um dies perspektivisch zu ändern, setzt die Stadt auf eine Fortführung der Kooperation mit der Hochschule: Sowohl von Prof. Dr. Manschwetus als auch von den Vertretern aus Schöningen wurde der gemeinsame Wille zu einer verstärkten Zusammenarbeit betont, um nach der nun abgeschlossenen Problemanalyse auch zu konkreten Maßnahmen und deren Umsetzung zu gelangen. Ein entsprechender Antrag auf Projektförderung soll in den kommenden Monaten unter Einbeziehung des Application Lab – der hochschulinternen Servicestelle für Forscherinnen und Forscher – verfasst werden. Viel Lob für das Engagement der Studierenden gab es nach Abschluss der Präsentationen von Bürgermeister Bäsecke, der sich insbesondere für den „frischen“ externen Blick auf Stadt und paläon bedankte.
</p>
<p> Am Rande der Veranstaltung unterstrich Professor Manschwetus noch einmal den besonderen Charakter der durchgeführten Untersuchung: „An der Hochschule Harz ist es unser Bestreben, verstärkt sogenannte Third-Mission-Aktivitäten zu fördern – also aktiv praxisrelevante Fragestellungen mit externen Partnern in die einzelnen Lehrveranstaltungen zu integrieren. Auf diesem Weg schaffen wir nicht nur einen erheblichen Mehrwert für unsere Studierenden, indem wir sie an ganz realen Fragestellungen arbeiten lassen können, sondern wirken als Hochschule auch positiv in die Gesellschaft.“ Der Professor, der sich bereits seit einiger Zeit mit Fragen der Erfassung und Evaluation von Third Mission-Aktivitäten befasst, will die Wirkung solcher Aktivitäten künftig noch stärker – auch im Rahmen eines Anfang 2018 anlaufenden Forschungsprojekts im Rahmen des BMBF-Programms „Innovative Hochschule“ – in den Fokus seiner Arbeit stellen. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-2774</guid>
                        <pubDate>Tue, 20 Jun 2017 10:20:24 +0200</pubDate>
                        <title>„eIDAS-Erweiterungen für eID-Szenarien“ in Hochschulen, Wirtschaft und Verwaltungen“, Berlin 8.6.2017 </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/eidas-erweiterungen-fuer-eid-szenarien-in-hochschulen-wirtschaft-und-verwaltungen-berlin-8-6-2017</link>
                        <description>TREATS/eIDAS-Workshop in der Berliner Landesvertretung des Landes Sachsen-Anhalt
Prof. Dr. Hermann Strack</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Von Zielen, Vorhaben sowie ersten Ergebnissen und Anwendungsmöglichkeiten des Projektes TREATS (Trans-European-AuThentication Service), im Kontext der europäischen eIDAS-Umsetzung, konnten sich interessierte Besucher am 8. Juni 2017 in der Berliner Landesvertretung des Landes Sachsen-Anhalts im Rahmen eines Workshops überzeugen. Acht deutsche Projektpartner haben sich zu einem Konsortium, unter Leitung der &lt;link https: www.governikus.de external-link-new-window external link in new&gt;Governikus KG zusammengeschlossen und das Projekt TREATS ins Leben gerufen. Projektgegenstand des EU-CEF-geförderten Projektes, ist die Herbeiführung einer Interoperabilität zwischen europäischen eID-Infrastrukturen und -Anwendungen. Die &lt;link http: ec.europa.eu europe2020 europe-2020-in-a-nutshell index_de.htm external-link-new-window external link in new&gt;Strategie Europa 2020 unterstützt mit der &lt;link https: ec.europa.eu inea en connecting-europe-facility external-link-new-window external link in new&gt;Connecting Europe Facility (CEF) Vorhaben, die transeuropäische Netze stärken. Mit Inkrafttreten des eID-Teils der &lt;link https: www.bsi.bund.de de themen digitalegesellschaft eidas eidas_node.html external-link-new-window external link in new&gt;eIDAS-Verordnung (EU) zum September 2018 wird die eID-Nutzung europaweit anerkannt und harmonisiert, so wird es zukünftig leichter mit Behörden, Ämtern und Hochschulen zu interagieren – und das europaweit. Erste Ergebnisse der einzelnen Projektpartner wurden auf dem &lt;link file:20549 download file&gt;Workshop am 8. Juni 2017 vorgestellt. &lt;link https: www.hs-harz.de hstrack zur-person external-link-new-window external link in new&gt;Dr. Hermann Strack, Professor für &lt;link https: www.hs-harz.de studium fb-automatisierung-und-informatik external-link-new-window external link in new&gt;Netzwerkmanagement und praktische Informatik an der Hochschule Harz, stellte im Rahmen des Workshops in der sachsen-anhaltischen Landesvertretung in Berlin erste Ergebnisse des TREATS &lt;link file:20548 download file&gt;Teilprojektes an der Hochschule Harz vor. Die eIDAS-Umsetzung bietet rechtskonforme -europäische Erweiterungen für eID-Applikationen, die über den Hochschulkontext hinaus sinnhaften Nutzen für Bewerber/Studierende, Hochschulen, Wirtschaft und Verwaltungen stiften können. Dazu gehörten Szenarien, wie eID-gestützte Immatrikulation oder Gastaufenthalte/Praktika ausländischer Studienbewerber, gesicherte Passwort/Credential-Erneuerungen aus der Ferne oder eine Echtzeitverifikation von Studierenden während einer Prüfung, wie auch die damit europaweit mögliche elektronische Vorbereitung von F&amp;E-Kooperationen aus der Ferne. Im weiteren Rahmen wurden auf dem Workshop, auch vor dem Hintergrund aktueller gesetzlicher Anpassungen in Deutschland, entsprechende eIDAS-Anwendungsbereiche der öffentlichen Verwaltung wie im Meldewesen, bei Servicekonten bzw. -portalen, im Rahmen von E-Government-Strategien des Landes, sowie von Hochschulen und im Bereich Qualifikation vorgestellt und weitere Lösungsvorschläge zur Erweiterung von eIDAS-Anwendungsbereichen mithilfe der eID erarbeitet und Synergien aufgezeigt. Es gab einen lebendigen Austausch über die derzeitige Stellung der eID innerhalb der Gesellschaft auch bzgl. europäischen Sicherheits- und Datenschutz-Kontexten und Stärkung entsprechender Kompetenzen. Darüber hinaus wurden zugeordnete Impulse zur weiteren Verbesserung u.a. im Bildungsbereich erarbeitet werden. Weitere Anwendungsszenarien mit eIDAS-Umsetzungen, die weit über das Campusmanagement hinausreichen (z.B. im Kontext der sogenannten Wirtschaft 4.0) werden an der&lt;link https: www.hs-harz.de external-link-new-window external link in new&gt; Hochschule Harz erforscht. 
</p>
<p><b>Die Vortragsfolien können unter folgendem Link heruntergeladen werden:</b>
</p>
<p>&lt;link https: netlab.hs-harz.de treatsws external-link-new-window external link in new&gt;</p><p><a href="https://netlab.hs-harz.de/TREATSWS/" target="_blank" rel="noreferrer">netlab.hs-harz.de/TREATSWS/</a></p>

<p><b>Weitere interessante Links zu diesem Thema finden Sie unter:</b>
</p>
<p>&lt;link https: ec.europa.eu cefdigital wiki display external-link-new-window external link in new&gt;europa.eu/!YU89Yj
</p>
<p>&lt;link https: www.heise.de newsticker meldung elektronische-identifizierung-eidas-ist-die-chance-fuer-ein-selbstbewusstes-europa-3739714.html external-link-new-window external link in new&gt;</p><p><a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronische-Identifizierung-eIDAS-ist-die-Chance-fuer-ein-selbstbewusstes-Europa-3739714.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronische-Identifizierung-eIDAS-ist-die-Chance-fuer-ein-selbstbewusstes-Europa-3739714.html</a></p> 

<p>&lt;link https: www.bundesdruckerei.de de external-link-new-window external link in new&gt;</p><p><a href="https://www.bundesdruckerei.de/de/4642-deutsche-eid-infrastruktur-wird-eidas-faehig" target="_blank" rel="noreferrer">www.bundesdruckerei.de/de/4642-deutsche-eid-infrastruktur-wird-eidas-faehig</a></p>

<p>&lt;link http: netlab.hs-harz.de research pm__treats_eu-cef-eidas-jan2017.pdf external-link-new-window external link in new&gt;</p><p> <a href="http://netlab.hs-harz.de/research/PM__TREATS_EU-CEF-eIDAS-Jan2017.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">netlab.hs-harz.de/research/PM__TREATS_EU-CEF-eIDAS-Jan2017.pdf</a></p> 

<p>&lt;link http: www.die-bank.de news eid-funktionen-europaweit-nutzen-8568 external-link-new-window external link in new&gt;</p><p><a href="http://www.die-bank.de/news/eid-funktionen-europaweit-nutzen-8568/" target="_blank" rel="noreferrer">www.die-bank.de/news/eid-funktionen-europaweit-nutzen-8568/</a></p> 

<p>&lt;link https: www.heise.de newsticker meldung elektronische-signaturverordnung-eidas-ist-gestartet-wie-geht-es-weiter-3252396.html external-link-new-window external link in new&gt;</p><p><a href="https://www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronische-Signaturverordnung-eIDAS-ist-gestartet-wie-geht-es-weiter-3252396.html" target="_blank" rel="noreferrer">www.heise.de/newsticker/meldung/Elektronische-Signaturverordnung-eIDAS-ist-gestartet-wie-geht-es-weiter-3252396.html</a> </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-2738</guid>
                        <pubDate>Mon, 29 May 2017 11:05:55 +0200</pubDate>
                        <title>Outstanding Paper Award für Prof. Dr. Hardy Pundt</title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/outstanding-paper-award-fuer-prof-dr-hardy-pundt</link>
                        <description>Geoinformatiker Prof. Dr. Hardy Pundt holt 2. Platz des „Outstanding Paper Award“ bei internationaler
Informatik-Konferenz in Budapest
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>&lt;link https: www.hs-harz.de hpundt zur-person internal link in current&gt;Prof. Dr. Hardy Pundt vom &lt;link https: www.hs-harz.de studium fb-automatisierung-und-informatik external-link-new-window external link in new&gt;Fachbereich Automatisierung und Informatik der Hochschule Harz hat an der Information Systems 2017 in Budapest teilgenommen und wurde für seinen Beitrag prämiert. Bei der renommierten internationalen Konferenz wurde sein Artikel zum Thema „Context-Awareness as a Prerequisite for Decision Support Systems: A Spatial Example“ mit dem 2. Platz des „Outstanding Paper Awards“ geehrt. 
</p>
<p> Vom 10. bis zum 12. April 2017 wurden auf der &lt;link http: is-conf.org external-link-new-window external link in new&gt;Information Systems 2017 in Budapest Fragen zum Design, der Entwicklung und Nutzung von Informationssystemen im Umgang mit der Ressource Wissen aus sozialer und technologischer Sicht behandelt. „Räumliche Problemstellungen können oft nicht eindimensional bearbeitet werden; sie müssen von allen Beteiligten betrachtet und aus verschiedenen Perspektiven - oder Kontexten - bewertet werden“, so Professor Pundt, der als Redner sein Beitragsthema in Budapest vorstellte. In seinem mit dem zweiten Platz ausgezeichneten Beitrag geht es um die Frage, ob und wie Computeranwendungen Unterstützung leisten können, wenn es darum geht, räumliche Probleme unter Beachtung möglichst aller relevanten Informations- und Datenquellen zu lösen. So könne vermieden werden, dass Akteure und deren Daten zu wenig Beachtung finden oder gar ignoriert werden. „Letzteres würde, wie viele praktische Beispiele zeigen, zu Lösungen führen, die nur bedingt Akzeptanz finden und somit wenig nachhaltig sind.“ Von den insgesamt 132 eingereichten Beiträgen aus 28 Ländern wurden nur 32 Einreichungen angenommen, darunter derjenige des Geoinformatikers. Aufnahme fand er daraufhin in der Kategorie „Full Paper“, was auf lediglich 20 Einreichungen zutraf. Die Platzierung unter den letzten drei überrascht den Wernigeröder Professor, der in der Abschluss-Session der Konferenz den „Outstanding Paper Award“ mit dem zweiten Platz nach Wernigerode holt. Hinter der Südafrikanerin Estelle Taylor von der North-West-Universität in Südafrika sowie vor Paweena Wanchai von der &lt;link http: www.aut.ac.nz external-link-new-window external link in new&gt;Technischen Universität Auckland in Neuseeland stellt diese Platzierung eine herausragende Leistung dar. „Ich freue mich natürlich sehr, dass mein wissenschaftlicher Artikel ausgezeichnet wurde und ich vortragen konnte“, so Pundt. Die Diskussion zeigte, dass das Thema über eine hohe Relevanz verfügt und das Fachpublikum begeistert. Er ergänzt: „Zum einen ist es ein Erfolg, weil es Fachhochschulprofessoren grundsätzlich schwer haben, bei hochkarätigen Konferenzen gegenüber den Universitäts-Kollegen mit guten Ergebnissen aufzuwarten. Zum anderen ist der Konferenzbeitrag ein Ergebnis meines Forschungssemesters im Jahr 2016, das auf Drittmittelforschung vorangegangener Jahre aufbaute. Daran sieht man, dass es sich für die Hochschule Harz lohnt, derartige Möglichkeiten für Professorinnen und Professoren zu eröffnen und auf diese Weise international konkurrenzfähige Forschung auch an Fachhochschulen zu etablieren“. </p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-2726</guid>
                        <pubDate>Thu, 18 May 2017 10:19:24 +0200</pubDate>
                        <title>Graduiertenförderung an der Hochschule </title>
                        <link>https://www.hs-harz.de/forschung/forschungsnews/graduiertenfoerderung-an-der-hochschule</link>
                        <description>Graduiertenförderung gewinnt an Attraktivität!
</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit der Einführung der neuen Graduiertenförderungsverordnung und Graduiertenförderungsgesetz bestehen deutlich bessere Bedingungen für unsere angehenden Promovenden. Die Stipendienhöhe ist auf 1.100 € monatlich gewachsen. Weiterhin ist nun auch eine halbe Stelle neben der Promotion gestattet, sofern diese unmissverständlich mit dem Promotionsvorhaben in Beziehung steht. Das aktuelle Graduiertenförderungsgetz und die aktuelle Graduiertenförderungsverordnung finden Sie in unserem Downloadbereich. Für die zukünftigen Stipendiaten steht ein Leifaden der benötigten Bewerbungsunterlagen zu Verfügung.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
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