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Neue Ausstellung in der Wernigeröder Rektoratsvilla

Eröffnung am 11. April 2018, um 19 Uhr
Violetta Vollrath zeigt bis Anfang Juni 2018 in der Wernigeröder Rektoratsvilla ihre Werke unter dem Titel „Wirklich rettende Maßnahmen“. Dieses Bild von 2008 trägt den Titel „Die CO₂-Menge reduzieren“.
Mainzer Künstlerin präsentiert „Wirklich rettende Maßnahmen“

Am Mittwoch, dem 11. April 2018, um 19 Uhr, sind alle Interessierten in die Rektoratsvilla der Hochschule Harz eingeladen. Violetta Vollrath zeigt unter dem Titel „Wirklich rettende Maßnahmen“ einen Ausschnitt ihrer Werke. In ihren umweltbezogenen Serien verfolgt sie zwei Arbeitslinien: zum einen umwelt- und gesellschaftspolitische Projekte, zum anderen Landschaften und Räume. Die aktuelle Ausstellung zeigt die scheinbar endlosen technischen Möglichkeiten der Menschen, die selbstverursachten Umweltzerstörungen wieder zu reparieren oder vielmehr symptomatisch aufzufangen. Die Arbeiten sind sehr detailreich, mit Texten und Anleitungen versehen. Die Reihe wurde bereits im Naturpark Harz, im Umweltbundesamt Berlin und zuletzt im Naturschutzzentrum Karlsruhe-Rappenwört gezeigt. An der Hochschule Harz ist sie bis Anfang Juni 2018 zu sehen; die Rektoratsvilla ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet – der Eintritt ist wie immer frei.

Anregungen findet die Mainzerin in Zeitungsnotizen oder Berichten von Umweltverbänden. Ihr künstlerisches Vorbild für die gezeigten Arbeiten, die auch als Installationsentwürfe verstanden werden können, ist der ukrainische Künstler Ilya Kabakov. Ihre Kenntnis der Denkweise von Ingenieuren fußt auf Violetta Vollraths früherer Tätigkeit als Bauingenieurin. „In unsystematischen Studien von Philosophie und Naturwissenschaft bin ich auf das vorherrschende Prinzip: ‚Wir lösen die Probleme, wenn wir sie haben!‘ gestoßen; selbst vorsichtige Technikwarner werden oft als radikal dargestellt. Ich möchte mit meinen Werken einen Gegenentwurf zum Nachdenken – oder besser zum Vordenken – präsentieren“, erklärt die Künstlerin.