Prüfungsregelung für das Wintersemester 2020/21

Update - Rektoratsbeschluss vom 7. Januar 2021:

Vor dem Hintergrund des Beschlusses der Bundeskanzlerin mit den Regierungs­chefinnen und Regierungschefs der Länder vom 5. Januar 2021 (Verlängerung und Ver­schärfung des Lockdowns bis zum 31. Januar 2021) sowie der aktuellen Empfeh­lung des Gesundheitsamtes des Landkreises Harz, keine Präsenzprüfungen durch­zu­führen, beschließt das Rektorat der Hochschule auf Basis des Senatsbeschlusses vom 29.12.2020 nach Beratung und mit Zustimmung der erweiterten Dekanerunde für den weiteren Ablauf der Prüfungsphase im Wintersemester 2020/21 die folgenden Regelungen:

1. Die Fachbereichsleitungen werden aufgefordert sicherzustellen, dass in der Zeit vom 10. Januar bis 30. Januar 2021 keinerlei Präsenzklausuren stattfinden und in diesem Zeitraum auch andere Prüfungen möglichst ohne Präsenz der Studie­renden an der Hochschule durchgeführt werden. Im Rahmen der bestehenden Regelungen sollen geplante Präsenzklausuren vordringlich durch andere Prüfungsformen ersetzt werden.

2. Prüfungen, die sich nicht bis zum 30. Januar 2021 durchführen lassen, können im Zeitraum vom 8. bis 26. März 2021 durchgeführt werden. Ersatztermine sind bis zum 15. Februar 2021 von den Fachbereichen bekannt zu geben.

3. Die Fachbereichsleitungen treffen Vorkehrungen für den Fall, dass auch in diesem Ausweichzeitraum pandemiebedingte Einschränkungen bestehen.

4. Für alle Präsenzprüfungen gilt grundsätzlich, dass Studierenden, die auf Antrag an den Prüfungsausschuss ihres Fachbereichs glaubhaft machen, dass es ihnen nicht möglich oder nicht zumutbar ist, an diesen teilzunehmen, eine alternative Form der Prüfung angeboten werden muss.


Update - Senatsbeschluss vom 29. Dezember 2020:

Der Senatsbeschluss vom 16.12.2020 wird wie folgt modifiziert (Änderungen/Ergänzungen fett):

1. Auf Grund der Lockdown-Verschärfungen für die Zeit bis zum 10. Januar 2021 finden in der Zeit vom 4. bis 8. Januar 2021 keine Präsenzklausuren statt. Statt dieser Präsenzklausuren sind entweder (im Rahmen der bestehenden Regelungen) andere Prüfungsformen zu wählen oder die Präsenz­klausuren auf andere Termine in der Prüfungszeit zu verlegen, z. B. auf Abende oder Samstage. Hierfür wird die Prüfungszeit um einen Tag bis zum 30. Januar 2021 verlängert. Ansonsten werden die Prüfungspläne entsprechend dem Ziel, im Januar 2021 so wenige Präsenzklausuren wie möglich durchzuführen, angepasst. Für Studierende, die auf Antrag an den jeweiligen Prüfungsausschuss glaubhaft machen, dass es ihnen nicht möglich oder nicht zumutbar ist, in der Prüfungsphase vom 11. bis 30. Januar 2021 an Präsenzprüfungen teilzunehmen, ist eine alternative Prüfungsform im Rahmen einer Nichtpräsenz-Prüfung nach Möglichkeit in diesem Zeitraum anzubieten.

2. Sollten Präsenzklausuren in der Zeit vom 11. Januar 2021 bis zum 30. Januar 2021 auf Grund von Auswirkungen der Pandemiesituation nicht durchführbar sein, finden die Prüfungen der betref­fenden Lehrveranstaltungen im Zeitraum zwischen dem 8. bis 26. März 2021 – dann möglichst in Form von Nichtpräsenz-Prüfungen – statt, deren Form die Prüfenden festlegen können. Die Feststellung, dass Präsenzklausuren in bestimmten Zeiträumen nicht durchführbar sind, trifft das Rektorat nach Anhörung der erweiterten Dekanesitzung. Für Studierende, die auf Antrag an den jeweiligen Prüfungs­ausschuss glaubhaft machen, dass es ihnen nicht möglich oder nicht zumutbar ist, vom 8. bis 26. März 2021 an Präsenzprüfungen teilzunehmen, ist eine alternative Prüfungsform im Rahmen einer Nichtpräsenz-Prüfung nach Möglichkeit in diesem Zeitraum anzubieten.

3. Der Senat begrüßt, dass entsprechend dem Senatsbeschluss vom 16.12.2020 die Prüfungspläne insbesondere im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften angepasst wurden, um die Zahl der Prä­senz­klausuren, die im Januar 2021 geplant sind, deutlich zu senken.

4. Problematisch bleibt nach dem Stand der Prüfungsplanung im Fachbereich Wirtschaftswissen­schaften vom 21.12.2020 die große Zahl von Präsenzklausuren mit vielen Teilnehmer(inne)n, welche zu einer hohen Personendichte führen kann. Dies stellt in der aktuellen Pandemiesituation auf Grund der möglichen Kontakte der Studierenden auch vor und nach den Prüfungen ein beson­deres Risiko dar. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften wird darauf hingewiesen, geeignete Maßnahmen zu ergreifen, die Zahl dieser Prüfungen stark zu reduzieren, auf weitere Räume zurückzugreifen und/oder in Absprache mit der Pandemiebeauftragten der Hochschule das Risiko von Infektionen vor, während und nach den Prüfungen zu minimieren. Sollten die Gesundheitsbehörden zudem Höchstwerte hinsichtlich der Zahl an Studierenden benennen, die sich gleichzeitig auf dem Campus aufhalten dürfen, sind diese Werte bei der Planung von Präsenzprüfungen zu beachten.

Folgende Regelung wurde auf die Prüfungszeit bis 31.März 2021 ausgeweitet:

Klausuren und klausurersetzende Kurzhausarbeiten, die in der Prüfungszeit erbracht worden sind und mit der Bewertung „nicht ausreichend (5,0)“ benotet sind, werden als Rücktritt von der Prüfung gewertet – nicht als Fehlversuch. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Bewertung „nicht ausreichend (5,0)“ aufgrund einer Täuschungshandlung zustande gekommen ist.


 

Update vom 18. November

Zusätzlich zu dem u. a. Senatsbeschluss vom 14.10.2020 hat der Akademische Senat der HS Harz am 18.11.2020 folgende Regelung für die Prüfungszeit im Januar 2021 getroffen:

Klausuren und klausurersetzende Kurzhausarbeiten, die in der Prüfungszeit (Januar 2021) erbracht worden sind und mit der Bewertung „nicht ausreichend (5,0)“ benotet sind, werden als Rücktritt von der Prüfung gewertet – nicht als Fehlversuch. Dies gilt jedoch nicht, wenn die Bewertung „nicht ausreichend (5,0)“ aufgrund einer Täuschungshandlung zustande gekommen ist.


Beschluss des Senats vom 14.10.2020

Im Wintersemester 2020/2021 ist der Hochschulbetrieb weiterhin von der Corona-Pandemie betroffen. Um auch in dieser weiterhin außerordentlichen Situation insbesondere den Lehr-,Studien- und Prüfungsbetrieb möglichst verantwortungsbewusst durchführen zu können und ein Studium unter den Bedingungen der Pandemie reibungslos zu ermöglichen, trifft der Senat der Hochschule Harz für das Wintersemester 2020/2021 folgenden Beschluss:

Die Regelungen der Bachelorprüfungsordnung sowie der Masterprüfungsordnungen sind anzuwenden. Folgende Ausnahmen und Abweichungen gelten für das Wintersemester 2020/2021:

1. Für Prüfungen gilt:

  • Studierende haben die Möglichkeit, Abschlussarbeiten auch per E-Mail anzumelden und fristwahrend abzugeben (gebundene Exemplare sollten dann innerhalb von 2 Wochen nach dem Abgabetermin nachgereicht werden). Bitte senden Sie die Abschlussarbeit per E-Mail an beide Prüfenden und an die für Sie zuständige Mitarbeiterin des Dezernats für studentische Angelegenheiten. Die in den Studien- und Prüfungsordnungen festgesetzten Bearbeitungszeiten bleiben unverändert; bei Erkrankung/ Quarantäne/ Bibliotheksschließungen o.ä. kann eine Verlängerung der Bearbeitungszeit nach den Regelungen der Prüfungsordnungen beantragt werden. Hinweis: Digitale Dokumente sollten möglichst als PDF Datei eingereicht werden. Programme, mit denen man mehrere PDFs  erstellen und zusammenführen kann, finden Studierende, indem sie in einer Suchmaschine ihrer Wahl nach "pdf zusammenfügen freeware" suchen.
     
  • Wo Studien- und Prüfungsordnungen Eigenständigkeitserklärungen vorschreiben, ist ein Scan oder Foto der handschriftlich unterschriebenen Eigenständigkeitserklärung beizufügen.
     
  • Mündliche Prüfungen und BA-/MA-Kolloquien können per Videokonferenz durchgeführt werden, sofern alle Beteiligten (Erst- und Zweitprüfer*in, Studierende*r) einverstanden sind. Details der Durchführung regeln die Fachbereiche für ihren Zuständigkeitsbereich.
     
  • Referate können in Lehrveranstaltungen, die hybrid oder nur online stattfinden, auch online stattfinden.
     
  • Die Dozent(inn)en sollten – wo immer dies nach der einschlägigen Studienordnung möglich und sinnvoll ist – im Wintersemester 2020/2021 andere Prüfungsleistungen als die Prüfungsform „Klausur“ festlegen. Wo Prüfungs- oder Studienordnungen nur die Prüfungsform „Klausur“ zulassen, kann diese durch die alternative Prüfungsformen „mündliche Prüfung“, „Hausarbeit“, „Referat“, „Projektarbeit“ oder „Entwurfsarbeit“ – ggf. auch in digitaler Form – ersetzt werden.

2. Für den Rücktritt von angemeldeten Prüfungen gilt:

  • Die Studierenden treten selbständig von der angemeldeten Prüfung bis spätestens einen Tag vor Antritt der Prüfung online im Portal Prüfungsanmeldung zurück.
     
  • Bei Nichteinhaltung der Frist erfolgt eine Verbuchung der angemeldeten Prüfung in eine „5,0“ oder „n.b.“ für ein Nichterscheinen.
     
  • Auf die Beibringung der Bescheinigung wegen Prüfungsunfähigkeit (Attest) und der Abforderung eines Amtsärztlichen Attests für den Rücktritt von angemeldeten Prüfungen wird verzichtet.

3. Im Übrigen gelten folgende Bestimmungen des Beschlusses des Senats vom 26. März 2020 fort:

  • Fristwarnungen (ehem. Sollanmeldungen) aus dem Sommersemester 2020 werden verschoben auf das Sommersemester 2021; alle Sollanmeldungen aus dem Wintersemester 2020/21 werden verschoben auf das Wintersemester 2021/22.
     
  • In allen Fällen, in denen die Schriftform durch Regelungen der Hochschule vorgeschrieben oder hochschulüblich ist, genügt die Übersendung eines Scans oder Fotos des handschriftlich unterschriebenen Schriftstücks per E-Mail an die zuständige Person/Stelle der Hochschule. Eine Nachreichung des Originals ist nicht notwendig und nicht erwünscht.

4. Diese Regelungen gelten für das Wintersemesters 2020/2021. Entgegenstehende Regelungen der Hochschule Harz sind in dieser Zeit nicht anzuwenden.

Projektscheine für Sommersemester 2021

Alle Fachbereiche werden für Studierende, die dringend einen Projektwochenschein benötigen, um Ihr Studium final abschließen zu können, Lösungen anbieten.

Welche Hygieneregeln gelten auf dem Campus?

Weiterhin gilt, dass alle Anwesenden auf dem Campus strikt auf Handhygiene und Abstandseinhaltung achten müssen.

Bitte denken Sie an allgemein gültige Hygieneanforderungen für Virusinfektionen.

Mund-Nasen-Bedeckung: Studierende haben innerhalb der Räume der Hochschule permanent eine Mund-/Nase-Bedeckung zu tragen. Ausnahme: an den zugewiesenen Plätzen darf bei Lehrveranstaltungen die Mund-/Nase-Bedeckung abgenommen werden.

Zudem werden die Maßnahmen zum Schutz gegen den Coronavirus auf vier Säulen gestellt:

Vorabdesinfektion: Die Fachbereiche stellen Flächendesinfektionsmittel zur Verfügung, so dass jeder TeilnehmerIn einer Veranstaltung (Lehre, Labor, Beratungen etc.) seinen Bereich vorab desinfiziert. Das Flächendesinfektionsmittel hat eine Einwirkzeit von 3min.

Teilnehmertracking: In diesem Semester nutzen wir das System Tisch.Im. An den Räumlichkeiten (den Türschildern außen an den Türen) der HS Harz befinden sich QR Codes zum Scannen. Jede/r TeilnehmerIn eines Meetings/Lehrveranstaltung muss sich vor Betreten des Raumes durch Scannen einbuchen. Bitte folgen Sie den entsprechenden Anweisungen auf der Website welche sich nach Scannen des QR-Codes öffnet. TeilnehmerInnen ohne Möglichkeit, den QR Code zu scannen, nutzen die Zusatzinformationen unterhalb des QR-Codes. Nach Verlassen des Raumes müssen Sie sich nicht wieder ausscannen.

Stoßlüften: Lüften Sie alle 45 min in den Räumlichkeiten für 3-5 min. Bitte achten Sie dabei auf Stoßlüften und kippen Sie das Fenster nicht an, um einen ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten. In Räumlichkeiten mit raumlufttechnischen Anlagen (Zuluft/Abluft) erfolgt der Luftaustausch automatisch.

Abstand halten: Im Wintersemeter gilt weiterhin die Maßgabe, immer wenn es möglich ist, Abstand zueinander (1,5 m) zu halten. Nur in Ausnahmefälle sollte dieser unterschritten werden, dann muss jedoch eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Wie und wo beantrage ich Überbrückungshilfe?

Überbrückungshilfe – Information des Studentenwerks und Einordnung des StuRas

Corona-Pandemie: Überbrückungshilfe für Studierende in Notlage (Pressemitteilung des Studentenwerks Magdeburg vom 15. Juni 2020)

Online-Antragstellung ab 16. Juni 2020 möglich

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hilft Studierenden, die wegen der Corona-Pandemie nachweislich in akuter Notlage sind, mit insgesamt 100 Millionen Euro Zuschüssen. Sie werden über die Studenten- und Studierendenwerke vergeben.
Die Überbrückungshilfe kann ab 16. Juni 2020, 12 Uhr mittags, online hier beantragt werden: www.ueberbrueckungshilfe-studierende.de 

Die Überbrückungshilfe können in- und ausländische Studierende beantragen. Das Studentenwerk Magdeburg ist zuständig für die Antragsbearbeitung der Studierenden, die an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, der Hochschule Magdeburg-Stendal, der Hochschule Harz sowie der Theologischen Hochschule Friedensau immatrikuliert und nicht beurlaubt sind.

Antragsvoraussetzung ist es außerdem, dass die Notlage nachweislich durch die Corona-Pandemie eingetreten ist. Der Antrag kann nur einzeln für die Monate Juni, Juli und August 2020 gestellt werden. Sollte die pandemiebedingte Notlage über den Juni hinaus weiterbestehen, kann jeweils ein weiterer Antrag für Juli und/oder August gestellt werden.

Details zur Antragstellung und Antworten auf die wichtigsten Fragen finden Sie unter folgendem Link zusammengefasst:

https://www.studentenwerke.de/de/content/ueberbrueckungshilfe-fuer-studierende

Aus technischen Gründen können die Anträge erst ab 25. Juni 2020 im Studentenwerk Magdeburg bearbeitet, geprüft, und Auszahlungen veranlasst werden.

Bitte haben Sie Verständnis und sehen Sie bis dahin von Nachfragen ab, danke! Stattdessen erhalten Sie telefonisch oder schriftlich Auskunft über die
BMBF-Hotline zur Überbrückungshilfe: Telefon: 0800 26 23 003 oder per E-Mail:
ueberbrueckungshilfe-studierende(at)bmbf.bund.de


Einordnung und Hinweis des Studierendenrats der Hochschule Harz

Wir begrüßen es, dass nun auch abseits von Krediten und Darlehen eine finanzielle Unterstützung zur Verfügung steht.
Dennoch wollen wir einige wichtige Gedanken und Hinweise mit euch teilen:

Im Hinblick auf das Verfahren möchten wir auf die Wichtigkeit des Zeitpunktes der Beantragung hinweisen. Zur Berechnung der Höhe der Hilfszahlung ist der Kontostand vom Vortag der Beantragung entscheidend (genaue Infos: siehe Link des Studentenwerks). Hier ein Beispiel: wenn man den Antrag zum 29.06. einreicht, gilt der Kontostand vom 28.06. Wenn man nun an diesem Tag 500€ auf dem Konto liegen hat, weil man damit zum 30.06. seine Miete in Höhe von 350€ bezahlen will, dann bekommt man 0€ und steht zum Monatsbeginn mit 150€ da. Wenn man aber schon am 27.06. seine Miete bezahlt hätte, würde man 400€ erhalten, da zum 28.06. nur noch 150€ auf dem Konto sind. Somit hätte man dann 550€ zum Monatsbeginn. Deshalb: Überlegt gut, wann ihr die Überbrückungshilfe beantragt und informiert euch auf den Seiten des Studentenwerks! Wir hätten uns gewünscht, dass diese Hilfe schon viel eher zur Verfügung gestanden hätte. In Anbetracht der Tatsache, dass die Anträge erst ab 25.06. bearbeitet werden, wird wohl niemand dieses Geld vor Anfang Juli auf dem Konto haben. Viele Studierende hätten im März, April, Mai und Juni von diesen bis zu 500€ profitiert. Jetzt, nach der weitgehenden Lockerung der Corona-Maßnahmen, ist ein Großteil der klassischen Studierendenjobs wieder verfügbar und diese Überbrückungshilfe ist für die meisten Studierenden damit obsolet. Weiterhin ist es nicht sicher, ob man das Geld überhaupt bekommt. So muss man bspw. erst einmal glaubhaft nachweisen können, dass man durch die Pandemie in eine Notlage geraten ist. Auf der anderen Seite muss man aber erklären, dass man für den Monat, für den die Überbrückungshilfe beantragt wird, keine weiteren Anträge auf Zuschüsse für andere pandemiebezogene Unterstützungsmöglichkeiten (zum Beispiel Notfonds, Stiftungen, Fördervereine), aus denen im laufenden Monat weitere Einnahmen erwartet werden, gestellt wurden bzw. eine Antragstellung für den betreffenden Monat nicht beabsichtigt ist. Wenn einem dann die Überbrückungshilfe verweigert wird, steht man mit leeren Händen da.


Wir wollen niemandem davon abraten, diese Unterstützung zu beantragen, aber wir sehen es als unsere Pflicht an, euch über diese zentralen Kritikpunkte zu informieren und möchten euch noch einmal eindringlich bitten, euch vor der Beantragung die Hinweise des Studentenwerks gründlich durchzulesen.

Euer StuRa

Wo finde ich die Informationen zur digitalen Lehre?

Für die digitale Lehre nutzt die Hochschule Harz grundsätzliche drei Plattformen:

  • Stud.IP: Administration von Lehrveranstaltungen, digitale Kommunikation, Bereitstellung von Lernunterlagen
  • Zoom: Durchführung von Online-Lehrveranstaltungen, kollaboratives Arbeiten
  • ILIAS: Lernmanagement-System der Hochschule, Bereitstellung von Lehr- und Selbstlernunterlagen, Tests und Übungen, digitale Klausuren

Alle weiteren Informationen dazu sind hier zu finden.

Wo finde ich die IT-Dienstleistungen der Hochschule?

Die IT-Dienste der Hochschule Harz finden sich hier gesammelt auf einen Blick.

Welche Symptome habe ich, wenn ich mit dem Coronavirus infiziert bin?

Eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus führt der WHO zufolge zu Symptomen wie Fieber, trockenem Husten und Abgeschlagenheit, bei einigen Patienten wurden auch Atemprobleme, Halskratzen, Kopf- und Gliederschmerzen und Schüttelfrost festgestellt. Einige Betroffene litten an Übelkeit, einer verstopften Nase und Durchfall.

Welche Alternativen gibt es zur Literaturrecherche in der Bibliothek?

Literaturrecherche und der Zugang zu zahlreichen E-Books/E-Zeitschriften funktionieren auch online. Ausleihen sind in den Bibliotheken weiterhin möglich.

Benötigte Bücher, z. B.  zur Erstellung von Abschlussarbeiten, Hausarbeiten, Referaten o.ä. werden nach vorherigem Kontakt mit der Bibliothek/Frau Peters per E-Mail oder Telefon 03943-659 170 bzw. mit der Bibliothek in Halberstadt/Frau Liebscher (kliebscher(at)hs-harz.de oder 03943-659-176) ausgegeben.

Wird das BAföG Amt diesen Ausnahmezustand berücksichtigen?

Hierzu gibt es einen Erlass des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF): Auch bei Schließungen von Schulen und Hochschulen oder Einreisesperren in andere Staaten wird die Ausbildungsförderung weitergezahlt. 

Wie verhält es sich mit dem Unfallversicherungsschutz im Praktikum (auch Homeoffice) und während der Online-Lehre?

Die Studierenden sind grundsätzlich während ihrer Aus- und Fortbildung an der Hochschule oder Fachhochschule nach § 2 Abs. 1 Nr. 8 c SGB VII (Siebtes Buch Sozialgesetzbuch) gesetzlich unfallversichert, dies trifft auch zu, wenn sie zuhause im Zuge der Online-Lehre an E-Learnings teilnehmen. Bei Praktika während des Studiums besteht in der Regel kein unmittelbarer Einfluss der Hochschule oder der Fachhochschule auf die Art und Weise der Durchführung sowie auf den Ablauf der Praktika. Die Studierenden gliedern sich während des Praktikums in den Betriebsablauf des Unternehmens ein und sind als Beschäftigte nach § 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII unfallversichert, dies gilt auch, wenn die Studierenden im Homeoffice für den Praktikumsbetrieb arbeiten.

Kinderbetreuung während der Prüfungszeit

Grundsätzlich sollten geprüft werden, ob die Studierenden für die Prüfungszeiten existierende Möglichkeiten der Kindernotfallbetreuung wahrnehmen können. Dabei kann ggf. eine Bescheinigung über die zu erbringenden Prüfungen und den fraglichen Zeitraum helfen, dazu wenden sich die Studierende an das DfsA.

Verlängerungen von Abgabefristen o.ä. können durch die/den betreffenden Studierenden mit den jeweiligen Dozentinnen und Dozenten abstimmen oder formal bei der bzw. dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses des jeweiligen Fachbereiches beantragen werden.

Für die Prüfungen im Wintersemester gilt nach wie vor die vom Senat beschlossene Rücktrittsregelung bis einen Tag vor Prüfung sowie die Regelung zur automatischen Streichung von nicht-bestandenen Prüfungsversuchen (https://www.hs-harz.de/hochschule/profil/leitbild/arbeitssicherheit/corona/informationen-fuer-studierende/).

Stand: 20.01.2021