Berufswege unserer Absolventen

Natalia Alms, Abschluss 2015, BA Tourismusmanagement

— Wie bist du auf deinen Studiengang Tourismusmanagement gekommen?
Als ausgebildete Juristin mit weißrussischem Diplom war mir leider nicht möglich in meinem Beruf hier in Deutschland zu arbeiten. Aus diesem Grund entschloss ich mich noch mal hier zu studieren und zwar Wirtschaftswissenschaften. Da mich das Phänomen Tourismus immer schon interessiert hat und ich ein reines BWL-Studium zu langweilig fand, entschloss ich mich für den Studiengang Tourismusmanagement.

— Was hat dich dazu bewegt, die Hochschule Harz in Wernigerode als Studienort zu wählen?
Ich habe nicht lange überlegt. Da meine Familie und ich zu dem Zeitpunkt in Wernigerode gelebt haben und der Studiengang Tourismusmanagement an der Hochschule einen guten Ruf hat, entschloss ich mich zu bewerben.  

— Was hat dir an der Hochschule Harz am besten gefallen?
Am besten an der Hochschule fand ich die familiäre und ungezwungene Atmosphäre. Hier ist ein Student nicht nur eine Matrikelnummer - es besteht enger Kontakt zu den Dozenten. Da die Hochschule recht überschaubar ist, kennt man nach einigen Wochen fast jeden hier.

— Was war im Studium besonders spannend?
Besonders spannend und wertvoll fand ich die praxisrelevante Ausrichtung des Studiums. Die Dozenten können aus eigener Berufserfahrung berichten, was die Vorlesungen sehr positiv beeinflusst. Im Rahmen von zahlreichen Praxisprojekten und Fallstudien werden auch die „trockenen“ theoretischen Inhalte spannend vermittelt. Auch die internationalen Gastdozenten bringen Erfahrungen unterschiedlicher Hochschulen ein. Was einerseits zu tiefen Einblicken in die internationalen Besonderheiten des Tourismus führt und andrerseits die Fremdsprachenkenntnisse definitiv verbessert.

— Wo und als was arbeitest du jetzt?
Zurzeit absolviere ich den Masterstudiengang Management und Marketing an der Leuphana Universität Lüneburg.

— Wie bist du dorthin gekommen?
Eigentlich wollte ich nach meinem Bachelorstudium den Master an der Hochschule Harz in Wernigerode absolvieren. Da ich aber aus privaten Gründen nach Hamburg gegangen bin, entschloss ich mich für den Masterstudiengang an der Leuphana.

— Was von dem, was du hier studiert hast, zeichnet dich dort besonders aus?
Das sind eindeutig die an der Hochschule Harz vermittelten BWL-Inhalte. Der Anspruch im Studiengang Tourismusmanagement ist ziemlich hoch und insbesondere die BWL-Fächer fordern. Aber aufgrund dieses hohen BWL-Anteils konnte ich mich überhaupt für den Masterstudiengang Management und Marketing an der Leuphana Universität Lüneburg bewerben und wurde letztendlich auch angenommen.

— Wem würdest du diesen Studiengang empfehlen und welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach mitbringen?
Wer sich nur für den Tourismus interessiert, kann der Studiengang ziemlich anstrengend sein. Wer aber eine führende Position in der Wirtschaft anstrebt, ist dieser Studiengang genau das richtige.  

Manfred Marquard (29), Second Hotel Manager, 5***** Luxushotel Lanzarote

Ich war damals Student an Hochschule Harz, Studiengang Tourismusmanagement und sechs Monate vor Praktikumsbeginn stellte ich mir die Frage, was ich mit meinem zukünftigen Bachelorpraktikum anfangen sollte. Ich wollte wissen welches Zielgebiet geeignet für mich ist und allem voran wie ich es erreiche, einen für meine berufliche Zukunft wichtigen Praxispartner zu finden.

Ich war schon damals der Meinung, dass das Bachelorpraktikum nicht nur Bestandteil des Tourimusmanagement-Studiums ist, es war eine Chance, ein Schritt in die richtige Richtung und der Beginn meiner beruflichen Karriere. Ich wählte im vierten Semester unter anderem Hotelmanagement als Berufsfeldorientierung, der Abschnitt im Studium in welchem Studenten ihr Wissen über Berufsfelder vertiefen und spezialisieren. Diese Wahl unterstützte meinen Gedanken das Bachelorpraktikum als Auslandspraktikum im Bereich Hotelmanagement zu absolvieren. Zudem hatte ich Fachkundige Kenntnisse in Englischer Sprache und fortgeschrittene Sprachverwendung in Spanisch und Russisch, was mir bei der Eingrenzung der Destinationen half.

Der Grundstein für die Praktikumssuche war also gelegt, ich wusste welcher Tourismussektor mich besonders interessiert, ich wusste was mein Praktikumsunternehmen bieten sollte und ich wusste ebenso, dass ich durch das erlernte Wissen im Studiengang Tourismusmanagement der Hochschule Harz stabile Kenntnisse erworben hatte, um mich im Tourismus- bzw. Hotelsektor durchsetzen zu können.

Nun stellte sich mir also die Frage:

Wie finde ich ein für mich geeignetes Bachelorpraktikum im Hotelmanagement?

Ich versuchte es anfangs auf direktem Wege und bewarb mich, in für mich interessanten Destinationen. Das Ergebnis war allerdings ernüchternd. Das Angebot war undurchschaubar und interessante Unternehmen lieferten letztendlich kein Feedback, des Weiteren war der Tätigkeitsumfang dieser Unternehmen nicht transparent. Folglich suchte ich eine Lösung auf indirektem Wege und wurde schnell fündig: „Ales Consulting International“, eine Personalberatung dessen Geschäftsfelder unter anderem Personalvermittlung, Employer Branding, Projektmanagement und für mich wichtig, Praktikumsvermittlung mit vergüteten Auslandspraktika in vielen globalen Destinationen beinhaltet. Nach nur zwei Wochen wurde mir ein qualifiziertes Praktikum vermittelt, was sich im Nachhinein als mein Berufseinstieg herausstellte, denn ein Jahr später, nach erfolgreich absolviertem Tourismusmanagement-Studium bin ich für gerade dieses vermittelte Unternehmen als stellvertretender Hoteldirektor in einem 5* Luxushotel auf den Kanarischen Inseln tätig.

Das Hotelunternehmen in welchem ich das Bachelorpraktikum meines Praxissemesters absolvierte, war eine Hotelkooperation welche international mit Schwerpunkt auf den Kanarischen Inseln agiert. Mein Tätigkeitsbereich war anfangs Gästebetreuung, Public Relations, Qualitätsmanagement sowie Vertrieb und schon bald konnte ich mein erlerntes Wissen im Unternehmen einbringen. Ich brachte meine Ideen speziell im Vertrieb, Bereich Distribution Channel Management ein, was meiner Bachelorarbeit schließlich als Thema diente. Schon bald fand ich mich an der Seite des Hoteldirektors wieder, der mir dabei half mein Wissen im Hotelmanagement zu vertiefen und mir neue Einblicke in das Internationale Hotelmanagement zu geben.

Meine Praktikumsbetreuer waren Frau Prof. Dr. Louisa Klemmer, Studiengangskoordinatorin für Tourismusmanagement und Dipl. Kffr. Ines Karnath, Dozentin für Tourismus- und Hotelmanagement an der Hochschule Harz, deren Arbeit sowie private Unterstützung ich sehr schätze. 

Schon während des Studiums, zusammen mit Herrn Uwe Richter, Dozent im Studiengang Tourismusmanagement und International Tourism Studies waren sie wegweisende Personen für mich. Sie alle haben großen Anteil daran, dass ich im direkten Anschluss an das Bachelorpraktikum fachlich und persönlich bereit war, die Position zum stellvertretenden Hoteldirektor anzunehmen, vielen Dank nochmal dafür.

Wenn ich jetzigen Studenten bezüglich ihres Bachelorpraktikums einen Tipp geben kann, dann ist es der, die Wichtigkeit des Bachelorpraktikums nicht zu unterschätzen und sich täglichen Aufgaben nicht nur als Praktikant, sondern als angehender Manager zu stellen. Studenten sind die Fachkräfte/ Hoteliers/ Führungskräfte von morgen und dürfen ihren Stellenwert nicht zu gering sehen, gerade Studenten der Hs-Harz haben einen guten Ruf der über die Grenzen hinausgeht.

Wer sich während des Praktikums mit seinem Wissen ins Unternehmen einbringt hat mit hoher Wahrscheinlichkeit seinen zukünftigen Arbeitgeber gefunden. Ales Consulting International hat mir die Praktikumssuche erleichtert und mich an ein professionelles Unternehmen vermittelt welches mir heute als Arbeitgeber dient. An dieser Stelle auch nochmal vielen Dank an Frau Nannette Neubauer für die tolle Zusammenarbeit und Förderung.  

Carolin Henze,
BA Tourismusmanagement

— Wie bist du auf deinen Studiengang Tourismusmanagement gekommen?

Mein Interesse an fernen Ländern, dem Reisen als solches, Sprachen, fremden Kulturen und Traditionen war von Kindheitstagen an sehr groß. Dank meiner Familie hatte ich das Glück schon frühzeitig viele interessante Länder zu bereisen und kennenzulernen. Dies weckte zusätzlich meine Neugierig auf die große weite Welt und den Tourismus als solches. Der Gedanke, eines Tages eventuell „dort zu arbeiten, wo andere Urlaub machen“ oder auch in dessen Entscheidungsprozess involviert zu sein, faszinierte mich. Demzufolge lag es für mich nahe, Tourismusmanagement zu studieren.

— Was hat dich dazu bewegt, die Hochschule Harz in Wernigerode als Studienort zu wählen?

Ausschlaggebend war für mich, dass der Studiengang Tourismusmanagement an der HS Harz sehr berufsorientiert und praxisnah ausgelegt ist. Eine grundständige betriebswirtschaftliche Ausbildung ist in diesem Metier zwar unerlässlich; soziale, interkulturelle und sprachliche Kompetenzen sowie erste Praxiserfahrungen sind aber vor allem auf dem internationalen Tourismusmarkt nicht weniger unbedeutend. Die Hochschule Harz pflegt zudem einen sehr guten Ruf und arbeitet mit renommierten Persönlichkeiten aus der Branche zusammen, die ihre Expertise und Erfahrungen gern an die Studenten weitergeben. Mir war es zudem auch wichtig, an einer etwas kleineren und familiären Hochschule zu studieren, um nicht nur „eine Nummer zu sein“, sondern in regen Austausch mit Dozenten und Professoren treten zu können.

— Was hat dir an der Hochschule Harz am besten gefallen?

Beeindruckend fand ich vor allem die familiäre Atmosphäre nicht nur unter den Studenten selbst, sondern auch zu den Professoren. Kommilitonen und Dozenten sind sehr offen, stehen bei Fragen immer gern und selbstverständlich zur Verfügung, geben Hilfestellungen in studienbezogenen oder auch privaten Angelegenheiten. Darüber hinaus empfand ich die zahlreichen Gruppenarbeiten, Projektwochen, Fallstudien, Tourismus- und Themenforen als eine echte Bereicherung. An der HS Harz studiert man praxisnah und profitiert von den Erfahrungen der Dozenten, arbeitet eng mit der Tourismuswirtschaft zusammen, lernt renommierte Experten aus der Praxis kennen (z.B. TUI, Dertour) und erfährt so Informationen direkt aus erster Hand. Den Studenten bietet sich weiterhin die Möglichkeit, sich aktiv und über das Studium hinaus in den unterschiedlichsten und fachbereichsübergreifenden Vereinigungen individuell zu engagieren – von Studentischen Initiativen wie beispielsweise dem HIT e.V. bis hin zu sportlichen Verbänden. Der wunderschön gestaltete Campus lädt nicht nur zum Verweilen, Relaxen und Seele baumeln ein, sondern ist auch oft Treffpunkt für Lerngruppen, sämtliche Aktivitäten und im Sommer werden sogar hin und wieder auch Vorlesungen oder Tutorien  im Grünen abgehalten. Das persönliche Highlight für mich waren die beiden Praxissemester, in denen man das theoretisch erlernte Wissen nun auch tatsächlich in der Arbeitswelt anwenden und umsetzen konnte.

— Was war im Studium besonders spannend?

Besonders spannend wird das Studium in den letzten beiden Semestern vor dem Bachelorpraktikum. Nachdem die Wirtschaftskomponente des Studiums abgeschlossen ist, hat man die Möglichkeit sich durch Wahl seiner Vertiefungen/Berufsfeldorientierungen auf das zu fokussieren, was einem persönlich am Herzen liegt. Es wird noch einmal praktischer und auch die selbstständige Arbeit in kleineren Gruppen, die Auseinandersetzung mit bestimmten Themen in kritischen Diskussionsrunden, Präsentationen etc. macht viel Spaß und fördert fachliche und persönliche Kompetenzen.

— Wo und als was arbeitest du jetzt?

Während des Studiums entschied ich mich dazu, meine Praxissemester in der Hotelbranche auf den Malediven zu absolvieren. Dort durchlief ich ein Management Trainee Programm, das mir half, einen tieferen Blick hinter die Kulissen der Hoteloperation zu werfen und ein besseres Verständnis für interne Abläufe zu erhalten. Inzwischen bin ich im Sales & Marketing für One&Only Resorts tätig, betreue sowohl Direktkunden als auch Reiseveranstalter und Printpresse, bin zuständig für den proaktiven Verkauf und insgesamt verantwortlich für den Europäischen Markt sowie unsere DMC Partner vor Ort.

 

— Wie bist du dorthin gekommen?

Dank guter Netzwerkarbeit während meiner vorangegangenen Praktika und etwas Glück! Ich musste mich natürlich dennoch ganz klassisch auf besagte Stelle bewerben und einige Vorstellungsgespräche durchlaufen bevor ich die endgültige Zusage erhielt.

— Was von dem, was du hier studiert hast, zeichnet dich dort besonders aus?

In meiner derzeitigen Tätigkeit kommen Menschen aus aller Welt zusammen – nicht nur unsere Kunden, sondern vor allem auch das Team ist sehr international besetzt. Kommunikations- und Interaktionsstärke sind hier gefragt. Durch das Studium schult man diese beiden unverzichtbaren Komponenten sehr und übt sich gleichzeitig darin, lösungsorientierte Ansätze für etwaige Diskussionen oder kulturell bedingte unterschiedliche Denkweisen zu finden. Auch innovatives Denkvermögen und Projektmanagementkenntnisse sind definitiv von Vorteil. Dank des fundierten, theoriehaltigen Teils des Studiums versteht man die betriebswirtschaftlichen Zusammenhänge innerhalb der Einrichtung und kann Inhalte aus verschiedenen Perspektiven betrachten. Besonders die Berufsfeldorientierungen bieten inhaltlich eine gute Vorbereitung auf die Arbeitswelt.

— Wem würdest du diesen Studiengang empfehlen und welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach mitbringen?

Dieser Studiengang ist all denjenigen zu empfehlen, die eine Leidenschaft für den Tourismus, das Reisen und die Branche als solches mitbringen. Man kann viel bewegen und erreichen, seine Ideen einbringen und sollte sich deshalb nicht von negativbesetzten Kommentaren in Bezug auf Arbeitszeiten, Gehalt etc. abhalten lassen. Tourismusmanagement ist sehr vielseitig und genau hier liegt auch der Reiz. Da der Studiengang eher praxisnah gestaltet ist, sollten Bewerber kontaktfreudig und offen für Herausforderungen sein. Theoretiker wären an einer Universität besser aufgehoben. Ein gewisses Maß an Emotionalität und Herz sollte trotz der betriebswirtschaftlichen Grundausrichtung des Studiengangs vorhanden sein. Mein Tipp: Nutzt die Möglichkeit erste Praxiserfahrungen während des Studiums zu sammeln, um zu entscheiden, in welcher Richtung ihr euer Wissen vertiefen möchtet.

Luisa Wolter,
BA Tourismusmanagement (2007-2011)
MA Tourism & Destination Development (2011-2013)

— Wie bist du auf deinen Studiengang Tourismusmanagement gekommen?
Nach dem Abi 2007 war ich mir nicht hundert prozentig sicher, welchen Weg ich einschlagen sollte. Sicher war, dass ich unbedingt etwas mit Fremdsprachen machen wollte. Lehramt war zu der Zeit noch eine Option für mich, aber die Leidenschaft für das Reisen und andere Kulturen überwog und führte mich so zum Tourismus.  

— Was hat dich dazu bewegt, die Hochschule Harz in Wernigerode als Studienort zu wählen?
Schon damals war die Hochschule Harz für ihren hervorragenden Ruf besonders in meinem Studiengang bekannt. Experten wie Professor Karl Born zeichneten die Hochschule zu der Zeit aus, sodass ich mir sicher war, dass ich in Wernigerode nur von den Besten aus der Praxis lernen würde.

— Was hat dir an der Hochschule Harz am besten gefallen?
Die Hochschule Harz ist wie eine Familie. Die übersichtliche Größe macht das Studieren ganz besonders. Zudem haben wir natürlich noch den schönsten Campus und man sieht immer wieder dieselben Gesichter. Schon nach ein paar Wochen habe ich mich schnell heimisch gefühlt und wunderbare Menschen für das Leben an der Hochschule gefunden. Besonders ist auch das Verhältnis zu den Dozenten. Die meisten kennen ihre Studierenden bei Namen und sind bei Fragen und Problemen immer erreichbar. Das habe ich vor allem während meines Masters in Tourism & Destination Development zu schätzen gelernt und bin für die Unterstützung, das Vertrauen und die Hilfestellungen besonders zweier Professoren in dieser Zeit sehr dankbar!

— Was war im Studium besonders spannend?
Im Bachelor Tourismusmanagement war für mich die Mischung aus Theorie und Praxis super spannend! Einerseits natürlich durch die Dozenten, andererseits durch die Chance an einer Partnerhochschule im Ausland zu studieren. Mein Bachelor-Praktikum hatte ich 2010 in New York gemacht. Das war natürlich ein wahrgewordener Traum! Im Master überwogen dann die Praxis und die Anwendung von dem, was wir im Bachelor gelernt hatten. Hauptsächlich zeichnete sich der Master durch Gruppenarbeiten aus und das war einfach grandios! Natürlich muss man sich da erst einmal einfinden, denn dann gelten nicht nur die eigene Meinung und Vorstellungen, sondern auch die der Kommilitonen. Das gemeinsame Auseinandersetzen mit Problemstellungen hat mir persönlich super viel Spaß bereitet. Projekte mit der TUI oder mit der Balearischen Regierung auf Mallorca haben den Master ausgezeichnet.

— Wo und als was arbeitest du jetzt?
Ich bin als Referentin für nachhaltiges Tourismusmanagement beim Institut für nachhaltigen Tourismus GmbH (Inatour) in Hannover tätig. Das Institut ist ein Institut an der Hochschule Harz und wurde 2012 von Prof. Dr. Harald Zeiss gegründet. Wir arbeiten für unsere Kunden an vielen Projekten im In- und Ausland und helfen mit unserer Expertise, die richtigen Entscheidungen zu treffen und Ideen im Sinne eines nachhaltigen Tourismus zu implementieren. Denn: Nachhaltige Entwicklung im Tourismus sichert die Lebensqualität der heutigen Generation und erhält künftigen Generationen Landschaften, Artenvielfalt und kulturelle Identität - und das zuhause sowie im Urlaubsland! Genau dafür engagieren wir uns.

— Wie bist du dorthin gekommen?
Nach dem Master war ich ca. anderthalb Jahre im Akademischen Auslandsamt der Hochschule Harz tätig. Danach ging es für mich als PR Junior Consultant nach Frankfurt am Main. Nicht einmal sechs Monate später erhielt ich schließlich das Angebot von Prof. Dr. Harald Zeiss bei ihm im Institut zu arbeiten. Das war natürlich eine super Überraschung und Chance für mich.

— Was von dem, was du hier studiert hast, zeichnet dich dort besonders aus?
Es ist die Mischung aus allem. Bereits im Bachelor habe ich Destinationsmanagement als Berufsfeldorientierung gewählt und dann schließlich darauf den Schwerpunkt in meinem Master gelegt. Meine Thesis schrieb ich über nachhaltigen Tourismus in Mallorca’s Naturparks und habe währenddessen meine Leidenschaft für die nachhaltige Tourismusentwicklung entdeckt. Neben meinem Studium war ich in verschiedenen Bereichen als HiWi tätig – im Dezernat für Kommunikation & Marketing, im Transferzentrum sowie zum Schluss zwei Jahre für Prof. Dr. Louisa Klemmer. Durch all diese Erfahrungen habe ich Einblick in viele verschiedene Bereiche bekommen und diese sind meiner Entwicklung zu Gute gekommen. Das wissenschaftliche Arbeiten, Projektmanagement und das Präsentieren spielen heute eine große Rolle in meinem Job und darauf wurde ich an der Hochschule Harz super vorbereitet.

— Wem würdest du diesen Studiengang empfehlen und welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach mitbringen?
Wer Tourismusmanagement studieren möchte, sollte sich bewusst sein, dass dazu nicht nur Tourismus sondern eben auch Management gehört, d.h. Fächer wie BWL, Statistik und Buchführung sind einfach unumgänglich. Man sollte eine hohe Bereitschaft zum selbstständigen Lernen mitbringen und sich auch ausserhalb der Vorlesungen für die Tourismus-Branche interessieren und darüber informieren. Wer die Welt entdecken will, hat mit diesem Studiengang die perfekte Voraussetzung und sollte unbedingt die Möglichkeit des Auslandssemesters nutzen. Unsere Hochschule hat tolle Partnerschaften und das weltweit. Da ist für jedem etwas dabei! Mein Rat für alle: „Work hard and go the extra mile!“ – man fordert sich so selbst heraus und blickt zum Schluss auf eine wundervolle Zeit zurück. Es war nicht immer leicht, aber ich bin stolz auf all die Herausforderungen, die ich während des Studiums gemeistert habe und die mich zu dem gemacht haben, wer ich heute bin!  

Julia Borgfeld, BA Tourismusmanagement

— Wie bist du auf deinen Studiengang Tourismusmanagement gekommen?
Ich habe vor Beginn des Studiums bereits eine Ausbildung als Reiseverkehrskauffrau gemacht und Auslandserfahrung über ROBINSON im Tourismus sammeln können. Ich habe ein Studium gesucht, das BWL und Tourismus kombiniert.  

— Was hat dich dazu bewegt, die Hochschule Harz in Wernigerode als Studienort zu wählen?
Die Hochschule Harz war schon immer dafür bekannt mit renommierten Persönlichkeiten aus der Tourismusbranche zusammen zu arbeiten. Viele Professoren kommen aus diesem Sektor und bringen die entsprechende Expertise mit. Auch das fast schon familiäre Verhältnis zwischen Student und Dozent/Professor charakterisiert das Zusammenleben auf dem Campus sehr positiv. Die Nähe zu Hannover lässt den Studenten bereits früh praxisnahe Verbindungen zu Größen wie der TUI oder der Deutschen Messe aufbauen.  

— Was hat dir an der Hochschule Harz am besten gefallen?
Definitiv der freundschaftliche Umgang miteinander. Das familiäre Verhältnis der Studenten untereinander sowie der offene und kommunikative Umgang mit Professoren. Darüber hinaus werden viele Projekte und praxisnahe Fallstudien angeboten. Die Hochschule bietet viele Möglichkeiten sich über das Studium hinaus zu engagieren und weitere Erfahrungen, z Bsp. als Studentische Hilfskraft, zu sammeln und seine Verbindungen zu Professoren zu pflegen. Zusätzlich bietet die Hochschule ein umfassendes Sportprogramm, das den Studenten zum einen die Möglichkeit gibt sich fit zu halten und auf der anderen Seite sich ebenfalls als Trainer/in im Hochschulsport zu betätigen und somit seinen Kommilitonen ein vielseitiges Programm anzubieten. Der absolut grüne Campus lädt bei jedem Sonnenstrahl zu Outdoor-Aktivitäten ein -  so gehören Grillabende, Volleyballturniere, Relaxen auf der Wiese und teilweise sogar Vorlesungen im Grünen beinahe zum Alltag der Hochschule.  

— Was war im Studium besonders spannend?
Spannend werden die Vorlesungen besonders ab dem 5. Semester. Nach der Wahl seiner Vertiefungen, fanden die Vorlesungen meist in kleinen Gruppen statt. Das bat Studierenden wie Professoren einen viel besseren Austausch. Interaktion in Form von kritischen Diskussionsrunden, Präsentationen und Gruppenarbeiten war somit vielmehr möglich und ließ einen seine persönlichen wie fachlichen Kompetenzen immens verbessern.  

— Wo und als was arbeitest du jetzt?
Aktuell bin ich bei der DSR Hotel Holding (A-ROSA Resorts) in Hamburg als Qualitätsmanagerin tätig.

— Wie bist du dorthin gekommen?
Aufgrund von Verbindungen eines ehemaligen Professors der Hochschule – im Allgemeinen durch Netzwerkarbeit.  

— Was von dem, was du hier studiert hast, zeichnet dich dort besonders aus?
Erfahrungen, die ich in Kleingruppenarbeit und bei mehreren Projekten erlangen durfte, helfen mir im daily job business sehr. Die meisten Jobs zeichnen sich durch viel Interaktion und Kommunikation in Teams aus. In der Regel findet man klassisches Projektmanagement vor. Darüber hinaus gehört Präsentationsstärke zu den absoluten must haves in der Branche. Daher kann ich nur jedem Studenten empfehlen, so viel Präsentationserfahrung wie möglich zu sammeln.

— Wem würdest du diesen Studiengang empfehlen und welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach mitbringen?
Es ist immer gut sich ein konkretes Ziel zu überlegen, bevor man ein Studiengang wählt. Im konkreten Fall überlegt man sich ein Berufsziel, welches seine Wurzeln im Tourismus hat. Der Studiengang ist sehr praxisnah gestaltet. Liebt man den kommunikativen Stil auch während der Vorlesungen, ist man an der HS Harz genau richtig. Reine Theoretiker sollten dann lieber an einer Universität studieren. Kontaktfreudigkeit und eine Affinität zu einem familiären Miteinander sollten vorhanden sein. Natürlich sollte dein Herz zumindest zu 60-70 Prozent für den Tourismus schlagen, denn die Branche kennzeichnet stets das Motto: Emotionalität vor Materialität. Mein Tipp: Nicht gleich nach dem Abitur studieren! Ein Jahr Auslandserfahrung zum Beispiel hat noch keiner Person geschadet und kommt auch im Lebenslauf bei zukünftigen Arbeitgebern immer gut an.

Friederike Hertwig,
BA Tourismusmanagement (2011-2014)

— Wie bist du auf deinen Studiengang Tourismusmanagement gekommen?
Ich hatte das große Glück, schon in jungen Jahren mit meiner Familie in der ganzen Welt herum zu reisen. Dabei war ich immer sehr von den Abläufen, der Logistik und der Infrastruktur von Hotels fasziniert. Deshalb entschloss ich mich, an der Ecole Hoteliere de Lausanne in der Schweiz International Hospitality Management zu studieren. Dieser 4-jährige Studiengang war sehr spannend und ich hatte die Möglichkeit, in 5-Sterne Hotels zu arbeiten und hinter die Kulissen und das Management zu schauen. Allerdings fehlte mir es am unsichtigen Denken für die soziale Umwelt in meinem Studiengang. Nach zwei Jahren entschloss ich, mich umzuorientieren und entschied mich für den etwas allgemeiner ausgelegten Studiengang Tourismusmanagement an der Hochschule Harz.

— Was hat dich dazu bewegt, die Hochschule Harz in Wernigerode als Studienort zu wählen?
Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Hochschule wegen ihrer Studiengangsinhalte ausgewählt habe. Als waschechte Hamburgerin war mir Wernigerode im ersten Augenblick zu klein und ich hatte etwas Bedenken, ob ich es in einer Kleinstadt aushalten würde. Diese Bedenken stellten sich allerdings schon bald als tatsächlicher Vorteil heraus. Dadurch, dass ich direkt in das 3. Semester in den Studiengang wechselte, hatten sich die meisten schon als Freunde zusammengefunden. Der Campus und auch die Größe von Wernigerode machten es leicht, mit Leuten in Kontakt zu kommen und schon bald neue Freundschaften zu schließen. Wernigerode bot mir nicht nur die Möglichkeit, die Ruhe und Konzentration für mein Studium zu finden und mich auf die Klausuren vorzubereiten sondern auch soziale Kontakte und Aktivitäten mit wenig Aufwand aufrecht zu erhalten.

— Was hat dir an der Hochschule Harz am besten gefallen?
Der idyllische  Campus ist ein Riesenplus für die Hochschule. Im Sommer kann man sich mit Freunden auf die Wiese legen und die Seele etwas baumeln lassen. Die zahlreichen Veranstaltungen auf dem Campus lassen einem keine Langeweile aufkommen. Außerdem ist die Größe der Hochschule eine Chance, für alle Studenten, in direkten und persönlichen Kontakt mit ihren Dozenten zu treten. Gerade wenn man ein persönliches Anliegen zu besprechen hat, kann dieser direkte Kontakt, im Vergleich zu großen Hochschulen und Universtäten, ein großer Vorteil sein. 

— Was war im Studium besonders spannend?
Als ich mich nach anderen Studiengängen erkundigte, fiel mir der Studiengang Tourismusmanagement an der Hochschule Harz auf. Neben der vielen BWL-Elemente bietet der Studiengang eine Reihe spannender Vertiefungen in den letzten zwei Semestern an. Außerdem hatten wir die Möglichkeit, verschiedene Sprachen zu wählen, was besonders in der Tourismusbranche eine sehr wichtige Kompetenz darstellt. Außerdem fielen mir besonders die Aspekte des Nachhaltigkeistmanagements auf, die in zwei Vertiefungen angeboten wurden. Dabei ging es um die Probleme und Herausforderungen einer nachhaltigen Entwicklung im Tourismus. Das war genau das, was mir in meinem Studiengang zuvor gefehlt hatte, da ich schon immer ein entwicklungspolitisches Interesse hatte und das Thema in vielen Ländern eng mit der Tourismusbranche verbunden ist. 

— Wo und als was arbeitest du jetzt?
Derzeit mache ich meinen Master in International Development an der University of East Anglia in Norwich, UK. Nebenher arbeite ich für Brot für die Welt an einem Positionspapier zum Thema Volunteer Tourismus, das im Februar 2015 veröffentlicht werden soll. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit hatte ich die Chance, die Ergebnisse meiner Bachelorarbeit bei der Internationalen Volunteer Konferenz in London vorzustellen, an der ich im Namen von Tourism Watch (Brot für die Welt) teilnahm.

— Wie bist du dorthin gekommen?
Schon während meines Studiums interessierte ich mich immer für entwicklungspolitische Themen und die Arbeit in den Ländern vor Ort. Im Sommer 2012 erhielt ich die Chance, mit der Welthungerhilfe an einem Projekt mit direkter Verbindung zum Tourismus in Tadschikistan zu arbeiten. Dies war eine unglaublich bereichernde Erfahrung und festigte meinen Entschluss, weiterhin in dieser Richtung aktiv zu bleiben. Allerdings ergab sich die Chance, für mein Bachelorpraktikum nach New York zu  gehen, um dort für das German Convention Bureau zu arbeiten. Auch wenn das nicht in der Richtung der Entwicklungszusammenarbeit war, nahm ich diese Chance war, um meinen Horizont auch in einer anderen Richtung zu erweitern. Meine Bachelorarbeit schrieb ich dann mit der Unterstützung von Tourism Watch, einer Arbeitsstelle von Brot für die Welt in Berlin. Mein Thema beschäftigte sich mit dem Kinderschutz im Volunteer Tourismus. Die Arbeit bei Brot für die Welt war ebenfalls sehr bereichernd und führte zu dem Entschluss, meinen Master ebenfalls in diesem Bereich zu machen. Nach vielen Gesprächen mit Studenten von verschiedenen Studiengängen und Universitäten, entschied ich mich, mich in England zu bewerben, da die Universitäten in dem Bereich der Forschung der Entwicklungszusammenarbeit sehr erfolgreich und weit vorrangeschritten sind.

— Was von dem, was du hier studiert hast, zeichnet dich dort besonders aus?
In meinem jetzigen Studiengang kommen Menschen aus ganz verschiedenen Richtungen zusammen. Mein Studium an der Hochschule Harz prägt mich heute besonders durch die BWL Aspekte und den drang zu lösungsorientierten Ansätzen und Effizienz. Außerdem bringe ich dank meines Studiums das Wissen der Tourismusindustrie auf nationaler- und internationaler Ebene mit. In meinem Studium lernte ich verschiedene Perspektiven einzunehmen, wie zum Beispiel die der lokalen Gemeinden in Dörfern, die auf einmal von Massentourismus betroffen sind. Dies hilft mir, hier im Studium meine Augen für alle Richtungen zu öffnen und in spannende Diskussion mit meinen Mitstudenten zu treten. 

— Wem würdest du diesen Studiengang empfehlen und welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach mitbringen?
Dieser Studiengang ist durch seine vielfaltige Auslegung eine gute Gelegenheit für Studierende, ihr Interessensfeld im Bereich BWL, Management und allen Bereichen der Tourismusbranche abzudecken und zu vertiefen. In einem Studium wie diesem wird man nicht jedes einzelne Fach für sich entdecken können, aber man sollte die Leidenschaft und Interesse für die Tourismusbranche definitiv mitbringen, in welchem Bereich auch immer. Für mich ist eine der Grundvoraussetzung, die Bereitschaft, mindestens eine 2. Fremdsprache lernen zu wollen. Durch die Praxissemester wird den Studenten die Möglichkeit gegeben, die gelernte Sprache anzuwenden und zu verbessern, soweit man gewollt ist, sein Praktikum im Ausland zu absolvieren.  

Madeline Herbig, BA Tourismusmanagement

— Wie bist du auf deinen Studiengang Tourismusmanagement gekommen?

Ich hatte schon immer ein großes Interesse an anderen Ländern, fremden Kulturen, neuen Werten und Sichtweisen. Sprich, ich war schon immer sehr neugierig die Länder der Welt zu bereisen. Weiterhin hat mich immer das Zusammenspiel der Leistungsträger beeindruckt (Transport, Unterkunft, Veranstalter etc ...) und die wirtschaftliche Komponente dahinter. Ich wollte meine Leidenschaft auch beruflich nutzen und mehr über das System „hinter dem Traumurlaub“ erfahren und habe mich, nach einem Beratungsgespräch während des Abiturs, dazu entschlossen Tourismusmanagement zu studieren.

— Was hat dich dazu bewegt, die Hochschule Harz in Wernigerode als Studienort zu wählen?

Für mich war es wichtig eine stark berufsorientierte Ausbildung zu machen, denn ich bin überzeugt, dass Arbeitserfahrung im Tourismus eine große Rolle spielt. Weiterhin wollte ich an einer kleineren und familiären Hochschule studieren. Betrachtet man alle der genannten Gesichtspunkte ist die Hochschule Harz in Wernigerode perfekt für eine berufsorientierte und trotzdem hochqualitative Ausbildung. Nicht zu verachten sei auch, dass die Hochschule Harz einen sehr guten Ruf hat und auf diversen Portalen sehr gute Bewertungen aufweist.

— Was hat dir an der Hochschule Harz am besten gefallen?

Mir hat an der Hochschule Harz am besten die familiäre Atmosphäre gefallen. Sowohl zwischen den Studenten untereinander aber auch zu den Dozenten. Alles war sehr greifbar und authentisch. Dozenten waren immer für Fragen offen und haben gern Hilfestellungen gegeben. Das ist definitiv nicht überall so und hat mich sehr beeindruckt!

— Was war im Studium besonders spannend?

Ich empfand die letzten 2 Semester in der Berufsfeldorientierung besonders spannend, da man die Möglichkeit hatte sich auf genau das zu fokussieren, wofür man ein größeres Interesse hat. Die praktischen Teile, zum Beispiel durch Fallstudien haben einen guten realistischen Einblick „ins wahre Tourismusleben“ gegeben und viel Spaß gemacht.

— Wo und als was arbeitest du jetzt?

Mein Bachelorpraktikum habe ich bei der Steigenberger Hotels AG in Frankfurt absolviert. Hier war ich als administrativer Support im Verkauf für die unterstützung der Kollegen im proaktiven Verkauf zuständig. Danach bin ich selbst in den aktiven Verkauf gewechselt und habe mehrere Zielgruppen spezifischer Märkte für die Steigenberger Hotels AG betreut. Seit Dezember 2014 bin ich nun im Verkauf für das InterContinental in Wien zuständig. Ich betreue stellvertretend für das Haus unsere Kunden in Deutschland, Großbritanien, Frankreich, Spanien und BeNeLux.

— Wie bist du dorthin gekommen?

Ich habe mich ganz klassisch über eine Stellenanzeige mit Lebenslauf und Bewerbungsanschreiben beworben, wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen und dann glücklicherweise angenommen.

— Was von dem, was du hier studiert hast, zeichnet dich dort besonders aus?

Besonders die Berufsfeldorientierung Hotelmanagement hilft mir oft sehr weiter. Es gab mir gerade am Anfang die Möglichkeit die Zusammenhänge in einem Haus zu verstehen. Weiterhin ist das Studium für die Arbeit im Verkauf Gold wert. Wenn man mehrere Zielgruppen fruchtbar betreuen möchte (Agenturen bzw. Mittler, Individualreisende, Firmenkunden etc.) ist es von Vorteil das System und die Zusammenhänge der einzelnen Teilbereiche zu verstehen. Gerade hier hat mir das Studium sehr geholfen, dass „Big picture“ zu sehen.

— Wem würdest du diesen Studiengang empfehlen und welche Voraussetzungen sollte man deiner Meinung nach mitbringen?

Ich würde den Studiengang für all diejenigen empfehlen, die eine Leidenschaft für die Branche haben. Man sollte mit Herz bei der Sache sein und sich nicht durch externe Vorurteile, wie Arbeitszeiten, gehaltliche Einschätzungen etc. verunsichern lassen. Man kann einiges erreichen, da die Hierarchiestufen oft recht flach sind. Viele Positionen bieten die Möglichkeit zu reisen und einige Erfahrungen zu sammeln. Im Bezug auf das Studium würde ich empfehlen zumindest ein kleines Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge mitzubringen. Das Grundstudium ist nunmal ein Management Studium und hier ist das Verständnis für Zahlen sicher von Vorteil.  

Absolventinnen und Absolventen

Natalia Alms Stand 06/2016
Manfred Marquard Stand 10/2015
Carolin Henze Stand 09/2015
Luisa Wolter Stand 01/2015
Julia Borgfeld Stand 01/2015
Friederike Hertwig Stand 02/2015
Madeline Herbig Stand 04/2015