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Forschungsprojekt: Digitale Lösungen für Öffnungsstrategien

v.l.n.r. Rektor Prof. Dr. Folker Roland, Staatssekretär Thomas Wünsch, Prof. Dr. Thomas Leich, IfDP-Geschäftsführerin Dr. Manuela Koch-Rogge, Prof. Dr. Fabian Transchel, Prorektor Prof. Dr. Georg Westermann. Foto: Hochschule Harz
v.l.n.r. Rektor Prof. Dr. Folker Roland, Staatssekretär Thomas Wünsch, Prof. Dr. Thomas Leich, IfDP-Geschäftsführerin Dr. Manuela Koch-Rogge, Prof. Dr. Fabian Transchel, Prorektor Prof. Dr. Georg Westermann. Foto: Hochschule Harz
Staatssekretär Thomas Wünsch überreicht Förderbescheid an die Hochschule Harz

Wie können Tourismuseinrichtungen öffnen oder Großveranstaltungen in Sachsen-Anhalt in Pandemiezeiten sicher und möglichst reibungslos stattfinden? Und welche Strategien zu Testung und Kontaktnachverfolgung sind bei Messen oder Volksfesten sinnvoll?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich das An-Institut für Dienstleistungs- und Prozessmanagement der Hochschule Harz (IfDP) im Rahmen des Forschungsprojektes „VORBOTE“ (VORbereitung von BetriebsOeffnungen in Tourismus und Einzelhandel), das vom Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt unterstützt wird. Staatssekretär Thomas Wünsch überreichte am Mittwoch, dem 2. Juni, den Förderbescheid in Höhe von bis zu 53.000 Euro an die IfDP-Geschäftsführerin Dr. Manuela Koch-Rogge.

Der Staatssekretär erklärte: „Die stark gesunkenen Inzidenzwerte machen derzeit zwar viele Lockerungen möglich. Es gibt aber noch immer Bereiche, in denen wir von einer Rückkehr zur Normalität weit entfernt sind. Gefragt sind jetzt intelligente Strategien, wie auch Großveranstaltungen oder Volksfeste sicher und reibungslos stattfinden können. Im Mittelpunkt müssen hier digitale Lösungen zu Testung, Kontaktnachverfolgung und Verifizierung von Impfdokumenten stehen, die in der Praxis gut funktionieren. Mit dem Projekt ‚VORBOTE‘ erhalten Unternehmen, Gesundheitsämter sowie Bürgerinnen und Bürgern dazu eine wichtige Hilfestellung.“

Dr. Manuela Koch-Rogge betont: „Unser Ziel ist es, eine Entscheidungsgrundlage für Anbieter zur Verfügung zu stellen. Auf einer Website, die im Zuge des Projektes eingerichtet werden soll, sollen Unternehmen individuelle – auch regional spezifische – Anforderungen an die digitale Lösung angeben können; z.B. zum Testverfahren, zur Datenübermittlung oder zu Nachweisen.“ So lasse sich unkompliziert herausfinden, welches der zahlreichen konkurrierenden Angebote, wozu vor allem Apps gehören, die passende Lösung darstellt.

Das Forschungsteam befragt zunächst Unternehmen nach ihren Erfahrungen mit Modellöffnungen und auflagenbasierten Öffnungen, auch die Einschätzung der Gesundheitsämter fließt ein. Gleichzeitig werden die zahlreichen marktverfügbaren digitalen Lösungen analysiert. Die Ergebnisse werden bis Mitte/Ende Juli ausgewertet und anschließend öffentlich zugänglich sein.