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Professor der Hochschule Harz gibt Standardwerk zum Kulturtourismus heraus

BU: Prof. Dr. Axel Dreyer, Hochschullehrer für Tourismusmanagement/Marketing an der Hochschule Harz in Wernigerode (links) und Prof. Dr. Christian Antz, Kunsthistoriker und Kulturmanager, haben das neue Standardwerk „Kulturtourismus“ herausgegeben.  Foto Dreyer: Hochschule Harz / Foto Antz: Elke Breuer
BU: Prof. Dr. Axel Dreyer, Hochschullehrer für Tourismusmanagement/Marketing an der Hochschule Harz in Wernigerode (links) und Prof. Dr. Christian Antz, Kunsthistoriker und Kulturmanager, haben das neue Standardwerk „Kulturtourismus“ herausgegeben. Foto Dreyer: Hochschule Harz / Foto Antz: Elke Breuer
BU: Prof. Dr. Axel Dreyer, Hochschullehrer für Tourismusmanagement/Marketing an der Hochschule Harz in Wernigerode (links) und Prof. Dr. Christian Antz, Kunsthistoriker und Kulturmanager, haben das neue Standardwerk „Kulturtourismus“ herausgegeben.  Foto Dreyer: Hochschule Harz / Foto Antz: Elke Breuer
BU: Prof. Dr. Axel Dreyer, Hochschullehrer für Tourismusmanagement/Marketing an der Hochschule Harz in Wernigerode (links) und Prof. Dr. Christian Antz, Kunsthistoriker und Kulturmanager, haben das neue Standardwerk „Kulturtourismus“ herausgegeben. Foto Dreyer: Hochschule Harz / Foto Antz: Elke Breuer
Kulturangebote machen Deutschland attraktiv und einzigartig

„Kultur, Regionalität und Heimatverbundenheit werden die Treiber des Deutschlandtourismus der 2020er Jahre sein - gerade auch wegen der Corona-Pandemie“, sagt Kunsthistoriker und Kulturmanager Prof. Dr. Christian Antz aus Magdeburg. Prof. Dr. Axel Dreyer vom Institut für Tourismusforschung der Hochschule Harz ergänzt: „In dieser Zeit entdeckt die Bevölkerung Deutschlands ihr Land neu. Die Menschen merken, wie schön Deutschland ist und welche einzigartigen kulturellen Attraktionen zu finden sind.“ Antz und Dreyer müssen es wissen: sie haben soeben gemeinsam die dritte, vollständig überarbeitete Auflage des Lehrbuchs „Kulturtourismus“ herausgegeben.

Das Werk richtet sich an Experten des Tourismus- und Kultursektors, Lehrende und Studierende, Geschäftsführer und Direktoren. Als Handbuch veranschaulicht es die vielen unterschiedlichen Facetten des Kulturtourismus. Präsentiert werden die Grundlagen von der historischen Entwicklung des Kulturtourismus bis zu seinen heutigen Ausprägungen wie Städte- und Studienreisen. Bedeutende Zukunftsthemen werden in eigenen Kapiteln behandelt. So bietet sich dem Leser ein Überblick zu Spezialmärkten wie Architekturtourismus, Kulturtourismus im ländlichen Raum, Heritage und Dark Tourism, Industrietourismus, Film- und Literaturtourismus. Auch Themen für „Leib und Seele“ kommen nicht zu kurz; Kulinarik und Weintourismus werden ebenso behandelt wie Spiritueller Tourismus und Gartentourismus. Verfasst wurden die Beiträge von namhaften Experten aus Wissenschaft, Beratung und Praxis.

Das Buch „Kulturtourismus“ ist im renommierten Wissenschaftsverlag De Gruyter Oldenburg (Berlin-Boston) erschienen und kann sowohl als Printexemplar sowie als Onlineausgabe erworben werden. „Die gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung des Kulturtourismus wird weiter wachsen, aber in immer ausdifferenzierteren Segmenten“, erklären Antz und Dreyer, sie sind überzeugt: „In diesem Nachschlagewerk finden Interessierte die Antworten auf viele wissenschaftliche und praktische Fragen“.

Zur Vita:
Prof. Dr. Axel Dreyer ist Hochschullehrer für Tourismusmanagement/Marketing, er lehrt und forscht an der Hochschule Harz seit 1993. Er war Gründungsdirektor des Instituts für Tourismusforschung der Hochschule Harz, dem er auch heute noch angehört. Im Jahr 1996 veröffentlichte er sein erstes Buch zum Kulturtourismus und war Mitbegründer der deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft. Seit 2009 ist er Sprecher der Kommission Weintourismus und Kulinarik dieser Wissenschaftsorganisation.

Prof. Dr. Christian Antz ist Kunsthistoriker, Kulturmanager sowie Honorarprofessor für Slow Tourism an der Fachhochschule Westküste in Heide. Er hat als Entwickler und Organisator in Sachsen-Anhalt unter anderem die kulturhistorischen Landesthemen „Straße der Romanik“ und „Gartenträume“ entwickelt.