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Projekt „Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt“ an der Hochschule Harz

Professorin Elisabeth van Bentum, hier in einer Videokonferenz mit den für die Teilprojekte zuständigen Professoren, leitet das Projekt „Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt“ an der Hochschule Harz. Foto: Hochschule Harz
Professorin Elisabeth van Bentum, hier in einer Videokonferenz mit den für die Teilprojekte zuständigen Professoren, leitet das Projekt „Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt“ an der Hochschule Harz. Foto: Hochschule Harz
Professoren unterstützen Unternehmen beim digitalen Wandel

Die Pandemie zeigt, was online alles möglich – und nötig – ist. Für kleine und mittelständische Unternehmen stellt der digitale Wandel eine besondere Herausforderung dar. Unterstützung bietet das Projekt „Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt“, was dieses Jahr an der Hochschule Harz gestartet ist. „Im Fokus steht der Mensch in einer zunehmend digitalisierten Arbeitswelt“, sagt Projektleiterin Prof. Dr. Elisabeth van Bentum, Hochschullehrerin für Personalmanagement, allgemeine Betriebswirtschaftslehre und Unternehmensführung an der Hochschule Harz.

Arbeit in drei Bereichen – Beratung, Qualifizierung und Förderung

Die Professorin erklärt: „Das Angebotsspektrum ist vielfältig und umfasst Beratung, Qualifizierung und Förderung – in allen Bereichen stehen den Unternehmen Expertinnen und Experten der Hochschule Harz und dem Partnernetzwerk zur Seite“.

– Beratung: Nach einem Erstgespräch zum möglichen Bedarf im Unternehmen, können bis zu fünf Beratertage kostenlos in Anspruch genommen werden. Den Schwerpunkt bilden Themen wie Personal- und Organisationsentwicklung, Arbeitsorganisation oder die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Beschäftigten. Dazu zählen auch Arbeitsplatzgestaltung, Datenschutz oder Gesundheitsfürsorge sowie die Infrastruktur des Unternehmens in Verbindung mit der Einführung neuer Technologien.

– Qualifizierung: Mit der Beratung verzahnt ist die Qualifizierung der Mitarbeiter. Hierzu werden branchenspezifische innovative Weiterbildungsmodule entwickelt, die im Rahmen des Projektes ebenfalls kostenlos zur Verfügung stehen. An der Hochschule Harz werden dazu die Themen „Digitaler Betrieb gestalten“, „Tourismus“ und „Pflege durch 4.0 erleichtern“ bearbeitet.

– Förderung: Zusätzlich zur Beratung und Qualifizierung unterstützt das Zukunftszentrum bei der Findung von Fördermöglichkeiten. Dazu wurde ein separater Förderkompass entwickelt.

Interdisziplinäres Team bietet optimale Unterstützung

„Um bestmögliche Unterstützung bieten zu können, bringt die Hochschule Harz Expertinnen und Experten aus verschiedenen Bereichen, wie der Arbeits- und Organisationspsychologie, der Unternehmensberatung, dem Technischen Innovationsmanagement und der Medien- und Spielekonzeption zusammen“, verrät Elisabeth van Bentum. In den verschiedenen Teilprojekten der Hochschule Harz engagieren sich fünf Professoren und jeweils ein bis zwei wissenschaftliche Mitarbeiter.

Für die Umsetzung der innovativen Weiterbildungsmodule ist Prof. Dr. Jens Weiß, Fachmann für Verwaltungswissenschaften, zuständig. Als Prorektor für Hochschulentwicklung und Gleichstellung war er u.a. maßgeblich verantwortlich für die erfolgreiche Umstellung auf Online-Lehre im „Corona-Jahr“ und ist bestens vertraut mit der Konzeption innovativer Lehrmodule und deren technischer Umsetzung. Im Teilprojekt „Tourismus“ entwickelt Prof. Dr. Hardy Pundt, Hochschullehrer für Geoinformatik, gemeinsam mit einschlägigen Experten ein mehrstufiges Weiterbildungsmodul für touristische Dienstleister wie Hotels, gastronomische Betriebe oder Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Das Teilprojekt „Pflege durch 4.0 erleichtern“ greift auf die langjährige Forschungserfahrung von Prof. Dr. Ulrich Fischer zurück. Der Physiker konzentriert sich auf die Beratung von Pflegeunternehmen und die Personalentwicklung ihrer Mitarbeiter mittels technologischer Innovationen. Der Teilbereich „Digitaler Betrieb gestalten“ wird von Prof. Dr. Hans-Jürgen Scheruhn gesteuert. Der Experte für Unternehmenssoftware (wie z.B. SAP) verantwortet die Analyse und Optimierung organisatorischer Prozesse und deren mögliche Digitalisierung.

Mehr zum Projekt findet sich stets aktuell unter: https://www.zukunftszentrum-sachsen-anhalt.de/. Für Informationen oder eine erste Beratung steht an der Hochschule Harz die wissenschaftliche Mitarbeiterin Katharina Beckurts unter kbeckurts(at)hs-harz.de oder +49 3943 659-331 zur Verfügung.

Das Projekt „Zukunftszentrum Digitale Arbeit Sachsen-Anhalt“ wird durch das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung gemeinsam mit der Hochschule Harz, der Hochschule Merseburg und der Handwerkskammer Halle durchgeführt und im Rahmen des Programms „Zukunftszentren“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert und vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt kofinanziert.