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Präsidium der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt gewählt

Das neu gewählte Präsidium der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt (LRK): Vizepräsident Prof. Dr. Jens Strackeljan, Vizepräsidentin Prof. Dr. Claudia Becker, Präsident Prof. Dr. Folker Roland mit Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt (v.l.n.r.). Foto: Hochschule Harz
Das neu gewählte Präsidium der Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt (LRK): Vizepräsident Prof. Dr. Jens Strackeljan, Vizepräsidentin Prof. Dr. Claudia Becker, Präsident Prof. Dr. Folker Roland mit Prof. Dr. Armin Willingmann, Minister für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt des Landes Sachsen-Anhalt (v.l.n.r.). Foto: Hochschule Harz
Rektor der Hochschule Harz wird LRK-Präsident

Die Landesrektorenkonferenz (LRK) Sachsen-Anhalt hat in ihrer Sitzung am 21. Oktober 2022 satzungsgemäß die Wahlen zum Präsidium durchgeführt.

Dabei wurde Prof. Dr. Folker Roland, Rektor der Hochschule Harz, von den Vertreterinnen und Vertretern der Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften des Landes einstimmig zum Präsidenten gewählt, die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Der 58-jährige Diplom-Kaufmann ist seit 1994 Professor für Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Produktions- und Logistikmanagement am Wernigeröder Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Nach mehreren Amtszeiten als Prorektor für Studium, Qualitätsmanagement und Weiterbildung ist er seit 2016 Rektor der Hochschule Harz (Wiederwahl 2021).

Es wurden zudem eine Vizepräsidentin und ein Vizepräsident gewählt: Die 55-jährige Statistikerin Prof. Dr. Claudia Becker, Rektorin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, sowie der 60-jährige Ingenieur Prof. Dr. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Die Amtszeit des gewählten Präsidiums beginnt am 1. November 2022 und endet am 31. Oktober 2024.

Die 1990 gegründete Landesrektorenkonferenz Sachsen-Anhalt e.V. ist der Zusammenschluss der staatlichen und nicht-staatlichen Hochschulen des Landes und zugleich die Versammlung ihrer gewählten Spitzenvertreter (Rektoren/Präsidenten). Sie ist als gemeinsame Konferenz aller Hochschultypen (Universitäten, Kunsthochschule, Hochschulen für angewandte Wissenschaften) angelegt, erarbeitet gemeinsame Stellungnahmen und Empfehlungen zu hochschul- und wissenschaftspolitischen Themen und befasst sich mit übergreifenden Angelegenheiten ihrer Mitglieder. Neun Universitäten bzw. Hochschulen des Landes sind Mitglied der LRK: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Kunsthochschule Burg Giebichenstein Halle, Hochschule Anhalt, Hochschule Harz, Hochschule Magdeburg-Stendal, Hochschule Merseburg, Evangelische Hochschule für Kirchenmusik Halle, Theologische Hochschule Friedensau. Die Fachhochschule Polizei des Landes in Aschersleben genießt Gaststatus.

LRK-Präsident Roland: „Die Herausforderungen für die Hochschulen des Landes sind vielfältig in einer von Krisen und gesellschaftlichen Veränderungen geprägten Zeit. Die Hochschulen spielen bei der regionalen wie überregionalen Entwicklung durch die Verzahnung mit Partnern aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft eine zentrale Rolle. Wir haben das Ziel, unsere – auch internationale – Wettbewerbsfähigkeit in den Bereichen Forschung, Lehre und Transfer noch sichtbarer zu machen und benötigen hierfür auch in Zukunft eine angemessen Finanzausstattung. Das Präsidium wird weiter auf Dialog und ein starkes Miteinander setzen, um gemeinsam einen Beitrag zur Erschließung der Potenziale in Sachsen-Anhalt zu leisten und den anstehenden Herausforderungen gerecht zu werden.“