Institute of Technology Carlow (IT Carlow)

Erlebnisbericht Institute of Technology Carlow (IT Carlow)

Am 26.8.15 startete ich mit dem Auto meine Reise über die Niederlande, Frankreich und England nach Carlow, Irland. Dort angekommen wurde ich von meinem Vermieter in Empfang genommen. Wohngemeinschaften sind typisch, so teilte ich ein Haus mit drei weiteren Studenten. Von Ausstattung und Zustand des Hauses war ich positiv überrascht, musste jedoch für Miete mehr Geld als in Wernigerode einplanen. Vom International Office wurde ich sehr freundlich empfangen und bekam alle wichtigen Informationen bezüglich der kommenden Wochen. Es war kein Problem, sich in den Schulalltag einzufinden. Dieser ist sehr verschult, das heißt, dass Aufgaben in den Vorlesungen bearbeitet werden und es regelmäßig Hausarbeiten gibt. Auf schriftliche Abgaben wird mehr Wert gelegt als auf Prüfungen. Auch für die Freizeit ist gesorgt. In Sportkursen oder im schuleigenen Fitness Center kann man sich betätigen und anschließend in der Sauna oder dem Dampfbad entspannen. Da Carlow eine sehr kleine Stadt ist, empfiehlt es sich, ein Auto vor Ort zu haben. Der Stundenplan gibt genug Zeit zum Reisen her. Das Fernbusnetz in Irland ist auch sehr gut ausgebaut und dank Studententarif sehr preiswert. Es gibt in Irland wunderschöne Gegenden, die an langen Wochenenden problemlos zu erreichen sind. Es war sehr interessant, Einblicke in einen anderen Alltag und eine andere Kultur zu bekommen. Ich habe gesehen, was man in Deutschland besser machen könnte, weiß nun aber auch andere Dinge noch mehr zu schätzen als vorher.

TTK University of Applied Sciences Tallinn, Estland

Erlebnisbericht TTK University of Applied Sciences in Tallinn, Estland

Im August 2014 flog ich in die estnische Hauptstadt Tallinn, die die nächsten 4 Monate mein neues zu Hause werden sollte. Nach einem herzlichen Emfang am Flughafen hatte ich zwei erste eindrucksvolle Tage, bevor die Orientierungswoche losging, in der ich Kontakt zu anderen Austauschstudenten knüpfen konnte. Dann startete der Hochschulalltag, der sich als sehr entspannt herausstellte. Insgesamt hatte ich nur 7 Fächer. Die Vorlesungszeiten waren flexibel und oft musste man nur einige Hausarbeiten und Referate erstellen. Da diese direkt benotet wurden, stand in den meisten Fächern am Ende des Semesters keine Prüfung mehr an. So blieb mir genug Zeit um Land und Leute zu entdecken, Spaziergänge am Meer zu machen oder mit Freunden die Cafés in der Altstadt zu erkunden. Da das Land relativ klein ist und die Preise für öffentliche Verkehrsmittel niedrig sind, war es einfach übers Wochenende zu verreisen, um andere Orte in Estland zu erkunden. Besonders beeindruckend waren die Reisen, die von der Erasmus-Organisation ESN angeboten wurden. So fuhren wir ins russische St. Petersburg und nach Lappland, wo wir das Weihnachtsmann-Dorf besuchten und Rentier- und Huskyschlitten fahren konnten. Sogar die Polarlichter konnten wir sehen. Ich bin froh, dass ich mich für Estland entschieden habe und bin mit vielen schönen Erlebnissen, neuen Freunden und Vorfreude auf meinen nächsten Besuch dort nach Hause zurückgekehrt.

Mahidol University Bangkok, Thailand

Erlebnisbericht Mahidol University Bangkok, Thailand

Ich habe mich entschieden, mein Auslandsjahr an der Mahidol University in Bangkok Thailand  zu verbringen. Also flog ich Anfang September 2013 für ein knappes Jahr in die Ferne. Nach 13 Stunden bin ich  am Abend in Bangkok auf dem Flughafen angekommen und wurde gleich von der Menschenmenge und der hohen Temperatur überwältigt. Schon während der Taxifahrt zum Wohnheim konnte ich erste Eindrücke von Bangkok gewinnen. Nach einem Einführungstag an der Mahidol University ging es mit dem Studium richtig los. Ich hatte zwar nur an 3 Tagen Vorlesungen, aber auch in Thailand ist das Studium mit Hausaufgaben, „Case Studies“, Zwischenprüfungen und anderen Tests verbunden. Neben dem Studium hatte ich auch Zeit, auf Enddeckungstour zu gehen. So sind wir über das Wochenende in Nationalparks gefahren und haben dort Dschungeltouren mitgemacht, oder  sind mit den Nachtzug nach Laos oder Kambodscha gefahren. Zum Lernen für die Prüfungen haben wir uns manchmal die schönsten Strände von Thailand ausgesucht. Mein Auslandsjahr  in Thailand gab mir die Möglichkeit, das dortige Universitätssystem kennen zu lernen und gleichzeitig mehr über  die thailändische Kultur zu erfahren. Ich habe die Zeit in Thailand sehr genossen, eine andere Lebensweise kennengelernt und viele Freunde aus verschiedenen Ländern gefunden.

Southern Polytechnic State University

Southern Polytechnic State University USA

Erlebnisbericht Southern Polytechnic State University USA

Im August 2007 begrüßte uns Marietta (Georgia) mit schönstem Sonnenschein. Nach kurzer Eingewöhnungsphase begannen wir an der Southern Polytechnic State University unser Studium (Fachrichtung Industrial Engineering). Wir hatten dort zwar nicht so viele Semesterwochenstunden wie in Deutschland, aber in den USA ist das Studium mit Hausaufgaben, Referaten, allerlei Tests und Klausuren verbunden. Durch unsere gute Vorbereitung waren wir immer in der Lage dem Unterricht zu folgen und aktiv mitzuarbeiten. Oft warend ie „Germans“ sogar leistungsbezogen ein klein wenig besser ;-) . Auch außerschulisch gab es viel zu erleben, zum Universitätsgelände gehörte ein recreation center (mitSchwimmbad, Squashhallen und allerlei Sportprogramm), außerdem hatte die SPSU ein umfangreiches Activity on Campus Programm, Kino unter freiem Himmel, Touren in und um Atlanta… Die Zeit verging schnell – zu schnell. Als wir im Dezember wieder nach Deutschland reisten, begleiten uns viele gemischte Gefühle. Voller Vorfreude auf den deutschen Weihnachtsmarkt, mussten wir doch alle unsere Freunde, die lockere amerikanische Art, die schöne Uni und das gute Wetter zurücklassen. Unsere Zeit in den USA wird unvergesslich bleiben, denn wir haben uns nicht nur fachlich sondern auch kulturell weiterentwickelt und ein anderes Land mit all seinen Facetten kennen, und lieben gelernt.

Volleyballerinnen

Institute of Technology (IT) in Carlow Irland

Erlebnisbericht Institute of Technology (IT) in Carlow Irland

Das 4. Semester war geschafft und wir internationalen Wirtschaftingenieure wusste: Nun geht es hinaus in die Welt. Anfang September 2009 ging in Irland am Institute of Technology (IT) in Carlow die Orientierungswoche für den Studiengang ‚International Business' los, in der wir das College, die anderen Studierenden und die Umgebung kennenlernten. Die Betreuung war vom ersten Tag an super, wodurch wir uns schnell einleben konnten und zum Studienalltag übergehen.Unser Stundenplan enthielt International Marketing, Organisational Behaviour, International Business Communication, Business English, Enterprise und Business Finance.Doch neben den Vorlesungen konnte man am IT eine ganze Menge anderer Dinge machen und sehen. Die ‚Clubs and Societies' boten alle Arten von Sport, Musikgruppen, Tanz und Theater. Die ‚Students Union', die Studentenvertretung organisierte viele Partys, Ausflüge und Aktivitäten.Denn die Angebote ums College haben einen ganz anderen Stellenwert als in Deutschland, das IT hat unser ‚Leben drumrum' stark unterstütz und gefördert. Ein Volleyballspiel zu haben war zum Beispiel eine vernünftige Entschuldigung nicht zu den Vorlesungen zu erscheinen, verrückt aber wahr.Wir haben die Zeit in Irland sehr genossen, viele Freunde gefunden und eine andere Lebensweise kennengelernt, was lustig, spannend, manchmal schwierig und herausfordernd war, aber auf jeden Fall empfehlenswert ist. (Christine Marie von der Ohe)