Ausstellungen am Fachbereich Verwaltungswissenschaften

Regelmäßig lädt die Hochschule Harz alle begeisterten Kunstfreunde der Region zur Vernissage/Finissage auf den Halberstädter Campus ein. Für einen Zeitraum von zirka drei Monaten geben Maler, Grafiker, Fotografen und Cartoonisten der Region oder überregional auf dem Flur des Seminargebäudes (1. Etage) sowie im angrenzenden Seminarraum S105  Einblicke in ihre Arbeit.


 


Derzeit findet keine Ausstellung am Fachbereich Verwaltungswissenschaften statt.


 

 


Rückblick der Ausstellungen
März 2017 - April 2017, FRAGMENTE UND FIKTION - Surreale Malerei und Druckgrafik

Seit dem 15. März 2017 können Kunstliebhaber und Interessierte die Kunstausstellung „Fragmente und Fiktion“ der Künstlerin Dr. Claudia Schürmeier im Seminargebäude der Hochschule Harz bewundern. Hier wird surreale Malerei mit Druckgrafik vereint. Die Kunstausstellung wird noch bis zum 28. April 2017 von Montag bis Freitag von 08:00 bis 18:00 Uhr öffentlich zugänglich sein. Der Eintritt ist wieder kostenlos.

Die Künstlerin hat bislang unter anderem bereits in der Hochschule Harz (Wernigerode), in der alten Kirche in Bad Suderode und in der Galerie im Schloss Ballenstedt ausgestellt. Schürmeier ist schon seit ihrer Jugend als Künstlerin aktiv - zunächst übte sie sich an realistischer Malerei in Öl. Seit etwa 15 Jahren malt sie zudem surreale Bilder in Acryl. Darüber hinaus befasst sie sich seit 6 Jahren mit Druckgrafik; hier nahm sie in Berlin, Hannover und auf Spiekeroog an Workshops zur Radierung und zum Siebdruck teil. Sie beschreibt ihre Malerei als „überraschend, irritierend und provozierend“ – aber auch als „verspielt und ein wenig verschmitzt“. Während ihrer Tätigkeit lässt sie sich beim gesamten Malprozesses von Musik inspirieren und begleiten. Ihre Ideen entstehen in einer assoziativen Auseinandersetzung mit der Realität. So auch hier: Schürmeiers ausgestellte Werke lassen mehrere Aspekte der Realität in einem Werk verschmelzen. So etwa ihr Bild „Hausmusik Romanze“, welches bunte Häuser mit Musiknoten und Notenlinien kombiniert. „Ich erschaffe Bilder aus dem eigenen Bedürfnis heraus. Es geht mir schlicht um den eigenen Ausdruck“, so die Künstlerin. „Es gilt dem Betrachter die Möglichkeit zu geben, die Bilder auf sich wirken zu lassen und sich gegebenenfalls eigene Gedanken dazu zu machen“, so Schürmeier.

Dezember 2016 bis Januar 2017, Back to Rojava - Bewegende Bilder des kurdischen Aufbruchs in Syrien

Am 6. Dezember 2016 startet um 18:00 Uhr im Seminargebäude des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz die Vernissage zur Fotoausstellung „Back to Rojava“. Begleitet wird die Eröffnung vom Menschenrechtsphilosophen, Autoren und Pressesprecher von medico international, Dr. Thomas Seibert. Die Ausstellung wird bis Ende Januar in den Fluren des Seminargebäudes für jedermann während der allgemeinen Öffnungszeiten zu sehen sein.  

Rojava umfasst drei autonome Siedlungsgebiete der Kurden in Syrien. Hier wurde im Frühjahr 2016 von einer multiethnischen Delegation die autonome Föderation Nordsyrien – Rojava ausgerufen. Rojava steht sinnbildlich für den Versuch, auf kommunaler Ebene Demokratie und Selbstverwaltung aufzubauen. Es geht um die Beteiligung der Menschen an politischen Prozessen. Rojava verspürt die Belastungen der durch Krieg und Terrorismus verursachten Migrationsströme, weil die Erinnerungen an die systematischen Repressionen, Unterdrückungen und Verfolgungen des Regimes noch bewusst sind. Eine politische Stabilität liegt sehr in der Zukunft.  

Die Fotos zeigen den Aufbau im Umfeld von Trümmern und Not. Sie führen den Betrachter ganz nah an das Leben und dahin wo demokratische Errungenschaften Tag für Tag bedroht werden.   Die Ausstellung ist ein Gemeinschaftsprojekt von medico international, attenzione photographers, Civaka Azad. Kurdisches Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit e. V. und der Rosa-Luxemburg-Stiftung. Sie wird durch die Leihgabe des Soziokulturellen Zentrums Halberstadt ZORA e.V. ermöglicht.  

Oktober 2016 - November 2016, Studentische Fotoausstellung zum Besuch des Landes Israel

Israel ...

...ein Land zwischen Orient und Okzident, ein Land zwischen Moderne und Altertum.

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche im Mai 2016 besuchten unter Leitung des Dozenten Holger Selig und des Studenten Kevin Otto, 16 Studierende Israel. Die studentische Gruppe erhielt einen Einblick in die Kultur, die Politik sowie die Gepflogenheiten des Landes. Israel war und ist stets ein Anziehungspunkt für viele Menschen aus unterschiedlichen Gründen. Inhalt der Fotoausstellung sind die gewonnenen Eindrücke der Studierenden, die im wesentlichen Einblicke in die Kultur gegeben haben. Israel, ein Land so klein wie Hessen, versucht die existierenden Konflikte im Alltag und zwischen Religionen und politischen Anschauungen zu meistern. Das bestehende und gefährliche Spannungsfeld führt nach wie vor zu nachhaltigen Konflikten, in die die Weltgemeinschaft stets involviert wird.

Für Besucher/innen ist es neben aller Gefahr vor Ort spannend zu sehen, wie die israelische Bevölkerung sich mit den Problemlagen versucht, zu arrangieren. Wir laden alle interessierten Besucher/innen recht herzlich zur Eröffnung der Fotoausstellung am 12. Oktober 2016 um 18 Uhr im Raum S105 auf dem Campus Halberstadt ein. Der Eintritt ist frei. 


April 2016 - Juni 2016, „Tabatt – IN MEDIAS RES“

Ausstellung „Tabatt – IN MEDIAS RES“: Mittendrin im Labyrinth der Paragrafen

Am Donnerstag, dem 14. April, um 18 Uhr, sind alle Kunstfreunde auf den Halberstädter Campus in das Seminargebäude (S 105) eingeladen. Die Vernissage zur Ausstellung „Tabatt – IN MEDIAS RES“ bietet einen ebenso ironisch-kritischen wie surrealen Blick auf Gesetze, Vorschriften und den Paragrafendschungel.

Die Werke des gebürtigen Berliners Uwe Tabatt sind noch bis zum 30. Juni zu sehen, das Seminargebäude ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet; der Eintritt ist wie immer frei. Symbole des Rechts, wie die Waage oder das Paragrafenzeichen, stehen im Mittelpunkt der 30 gezeigten Werke. Tabatt möchte augenzwinkernd darauf aufmerksam machen, dass das ganze Leben von Gesetzen begleitet und bestimmt wird. Allgegenwärtige Begriffe wie „in medias res“, „pars pro toto“ oder „summa summarum“ werden durch faszinierende Bildsprache neu – und durchaus kontrovers – beleuchtet.

Das ist nicht nur für Kunstfreunde spannend, sondern auch für die Studierenden des Fachbereiches Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz: Die in Halberstadt angebotenen Bachelor- und Master-Studiengänge verfügen über einen hohen Anteil rechtswissenschaftlicher Fächer. Uwe Tabatt, 1966 in Berlin geboren, arbeitet seit 1990 als Künstler und ist mit zahlreichen Ausstellungen erfolgreich.

Sein Werk umfasst thematische Serien in Mischtechnik, mit Acrylfarben auf Leinwand, Holz, Acrylglas, Reifen, Metall und Styropor. Seit 1998 widmet er sich dem Bereich „Law and Order“ und stellt somit eine spannende sowie unterhaltsame Verbindung her zwischen der Kunst und den Themen Recht und Justiz.

 


Januar 2016 - April 2016, "Werktätige mit Faltbeutel"

 

Berliner Künstler zeigt großformatige Collagen in Halberstadt

Bis zum 31. März 2016 haben Kunst- und Kulturinteressierte die Gelegenheit, die Ausstellung „Werktätige mit Faltbeutel“ des Grafikers Martin Hoffmann zu besuchen und den Lebensalltag in der DDR aus dem Blickwinkel eines Künstlers zu erleben. Die 24 Collagen, die im Rahmen eines Medienprojektes entstanden, sind in Raum S105 auf dem Halberstädter Campus der Hochschule Harz wochentags von 8 bis 18 Uhr zu sehen; der Eintritt ist wie immer frei.

Jede der großformatigen Collagen, zusammengefügt aus Fotografien, Dokumenten und Abbildungen aus DDR-Zeitschriften der 1980er Jahre, ergibt eine Komposition aus zeitgleich verlaufenden Ereignissen des öffentlichen und privaten Lebens. Diese Gleichzeitigkeit erzeugt Parallelitäten, die sich widersprechen, aber auch ergänzen.

Im Spätsommer 2015 war die Ausstellung bereits auf dem Wernigeröder Campus zu sehen. Die Einführung in die Ausstellung übernahm ein langjähriger Freund und Wegbegleiter Martin Hoffmanns, Dr. Hans-Jürgen Misselwitz, der die Qualität des Umgangs mit der erlebten Historie sowie deren Aufarbeitung herausstellte und ausdrücklich lobte. „Der gebürtige Hallenser Martin Hoffmann betrachtet mit genauem Blick und hoher Präzision retrospektiv das Leben in der DDR, ergründet und beleuchtet es, ohne zu diffamieren“, so der studierte Biologe und Theologe. Die Bewertung des Gesehenen jedoch läge stets im Auge des Betrachters.


Oktober 2015 - November 2015, "Verwaltung - Recht in der Karikatur, ein Widerspruch?"

Grafikausstellung des Berliner Karikaturisten Philipp Heinisch am Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz  

Die Ausstellung mit dem Titel "Verwaltung - Recht in der Karikatur, ein Widerspruch?" des Berliner Karikaturisten Philipp Heinisch eröffnet mit einer Vernissage am 13. Oktober 2015 um 19:30 Uhr und wird durch Prof. Dr. Armin Willingmann, Rektor der Hochschule Harz, eröffnet. Für den Zeitraum von ca. einem Monat werden die Werke des Künstlers Philipp Heinisch im Hause zu sehen sein.

Der ehemalige Jurist gilt als künstlerischer Begleiter der Justiz und hat in den vergangenen 30 Jahren in mehr als 100 Ausstellungen bis hin zum Europäischen Gerichtshof das Bild von Juristen maßgeblich mitgestaltet.  Im Jahr 1992 gab der frühere Strafverteidiger seine Anwaltszulassung ab, um hauptberuflich als Künstler und Maler zu arbeiten.

Doch die „Göttin der Gerechtigkeit“ ließ ihn nie gänzlich los, sodass er die Themen Kunst und Recht auf intelligente und satirische Art in seinen Karikaturen verbindet. Der Berliner Künstler fertigte bereits eine Zeichnung, die der Fachbereich Verwaltungswissenschaften als Postkarte vervielfältigt hat, um den Verkaufserlös in Form der Spende dem Verein für krebskranke Kinder Harz e.V., Wernigerode zukommen zu lassen.  

Die Ausstellung kann vom 13.10.2015 bis zum 10.11.2015 im Seminargebäude der Hochschule Harz am Standort Halberstadt im Raum S105 zu den gewöhnlichen Öffnungszeiten der Hochschule Harz besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.  

Für alle Interessierten wird der Künstler am 14.10.2015 um 10:00 Uhr einen Vortrag zur Thematik „500 Jahre Justizkarikatur“ halten und im Anschluss für eine Signierung der Postkarte zur Verfügung.  

Anne Herrmann

Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

FB Verwaltungswissenschaften
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Öffnungszeiten

    • montags bis freitags 8 - 18 Uhr

     

    Standort

    Seminargebäude

    Domplatz 16

    38820 Halberstadt

    Ausstellungsprogramme

     

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    Programm 2015