Zwei neue Reference-Projekte im Springer-Verlag

Handbücher für E-Government und Wirtschaftsförderung erschienen
Gleich zwei umfangreiche Springer Reference Projekte erschienen im Herbst 2019, die auf Initiative von Prof. Dr. Jürgen Stember von der Hochschule Harz konzipiert und realisiert worden sind. „Die wissenschaftliche und redaktionelle Zusammenstellung von zwei umfassenden Grundlagenwerken war sehr aufwendig“, berichtet der Professor für Verwaltungswissenschaften am gleichnamigen Fachbereich der Hochschule Harz

Handbuch E-Government

Insgesamt drei Herausgeber-Tandems aus Wissenschaft und Praxis in drei Ländern waren an der Erstellung des Handbuchs für E-Government beteiligt. Im Ergebnis dürfte das Werk nicht nur Wisssenschaftlern, sondern auch Praktikern gefallen.  Mehr als 35 Autorinnen und Autoren aus den unterschiedlichsten Bereichen bearbeiteten in insgesamt 27 Beiträgen die technikinduzierte Verwaltungsreform in Deutschland, in der Schweiz und in Österreich.

Für Deutschland zeichneten Franz-Reinhard Habbel, ehemaliger Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, sowie Professor Dr. Stember verantwortlich. Bei der Umsetzung für Österreich waren Professor Dr. Wolfgang Eixelsberger von der FH Kärnten und Manfred Wundara federführend. Die Kollegen der Berner Fachhochschule Prof. Dr. Alessia Neuroni und Prof. Dr. Andreas Spichiger, seit Juli 2019 Leiter der Architektur des Informatiksteuerungsorgans des Bundes, haben die Koordination für die Schweiz übernommen.

Handbuch Innovative Wirtschaftsförderung

Das zweite neu erschienene Handbuch ist nicht weniger gewichtig und stellt den Bereich der kommunalen Wirtschaftsförderung in den Fokus. Auch hier folgte das Werk den Leitlinien einer wissenschaftlichen und praktischen Ausrichtung, was sich im Herausgeberteam ebenfalls widerspiegelte. Neben Professor Dr. Stember von der Hochschule Harz kümmerten sich die Praktiker Dr. Philip Pongratz und Matthias Vogelgesang von der Wirtschaftsförderung Kaiserslautern sowie Dr. Alexander Fink von der Fa. SzenarioManagement AG aus Paderborn um die Beiträge. Mehr als 35 Autorinnen und Autoren produzierten dabei 30 einzelne Beiträge, die vor allem Innovationen der Wirtschaftsförderung als Schwerpunktthema hatten.

Ständige Weiterentwicklung

Im Rahmen der Springer-Refrence-Projekte findet eine kontinuierliche Fortsetzung und Fortschreibung statt, das heißt konkret: Nicht nur die bestehenden Beiträge werden in regelmäßigen Abständen aktualisiert, sondern es gibt ein kontinuierliches Themenscreening, um immer wieder auch neue Beiträge und neue Autoren aufzunehmen. „So geht es nur kurze Zeit nach dem Erscheinen wieder an die Arbeit, um interessante Themen und Autoren in beiden Schwerpunktbereichen zu finden und die Werke stetig zu verbessern“, so Professor Stember.

 

Nähere Informationen: jstember(at)hs-harz.de oder https://link.springer.com/referencework/10.1007/978-3-658-21596-5