Semaine Internationale 2016

Am Freitagabend ging es für uns, 12 Tourismusmanagement Studentinnen, zusammen mit Frau Sarah Piper mit dem Bus nach Frankreich, um an der Internationalen Woche der Universität von Angers teilzunehmen. Auf dem Weg dort hin machten wir einen Zwischenstopp in Paris, was bei einem Frankreich Aufenthalt natürlich nicht fehlen darf. Am frühen Samstagmorgen sind wir dann endlich in der Stadt der Liebe angekommen.

Voller Euphorie haben wir unsere Koffer in unserem Hostel für die Nacht untergebracht und zuerst einmal alle zusammen in einem kleinen Café gefrühstückt - Kaffee und frische Croissants. Danach ging es in einzelnen Gruppen mit der Metro auf Erkundungstour quer durch Paris. Vom Arc de triumph über den Eiffelturm bis hin zum Notre Dame - nichts ist unentdeckt geblieben. Nach einem langen und aufregenden Tag wurde zurück im Hostel bei einem Glas Wein in der Bar daneben über die ganzen neuen Eindrücke geredet und der Abend ausklingen gelassen.

Am nächsten Tag hatten wir noch bis zum Nachmittag Zeit uns weiter von Paris verzaubern zu lassen, bis unsere Reise dann mit dem Bus weiter nach Angers ging. Dort angekommen bezogen wir jeweils zu viert unsere Hotelzimmer, die mit kleiner Küche, Esstisch und Fernseher perfekt war um gemeinsam zu kochen und zusammen zu sitzen. Von Montag bis Donnerstag fand dann die "Semaine Internationale 2016" statt.

Nach einer kleinen Willkommensrunde wurden uns unsere Arbeitsgruppen bekannt gegeben, mit denen wir einen Großteil der kommenden Woche verbringen sollten. Die Gruppen bestanden meistens aus 10 Leuten und den unterschiedlichsten Nationalitäten: französisch, deutsch, portugiesisch, türkisch, polnisch, chinesisch. Jede Gruppe sollte sich ein Thema aus dem Bereich international tourism suchen und am Ende der Woche eine 20 minütige Präsentation darüber halten. Dabei kamen die verschiedensten Themen zustande: "tourist stereotypes", "culture shock und reverse culture shock", "Adaption/globalization of mc Donald's in the world", "Christmas around the world" und viele mehr.

Abgesehen von der Gruppenarbeit gab es jeden Tag noch andere Aktivitäten, wie zum Beispiel ein "Orientation Race durch angers". Dabei hatte man verschiedene Stationen mit kleinen Spielen quer durch Angers verteilt die man mit seiner Arbeitsgruppe finden und meistern musste. Dabei gab es neben einem Quiz rund um Angers eine Blindverkostung von Käse und anderen Spezialitäten und andere Spiele wie Pantomime. Ähnlich dem "internationalen Abend" an unserer Hochschule, der vom interforum organisiert wird, gab es am Mittwoch auch eine "culinary competition". Dabei wollten wir als deutsches Team "Kartoffelpuffer" machen und haben im Vorfeld das Rezept an den Koch geschickt, der die Gruppen während des Kochens betreuen und die benötigten Ressourcen besorgen sollte. Da wir über eine Stunde auf die Kartoffeln warten mussten und es in der Küche keine Reibe gab, mussten wir spontan umdisponieren, weshalb es letzten Endes "potatoe in oven" gab, mit denen wir den 3. Platz von 7 Gruppen gewonnen haben. Nach dem Kochwettbewerb wurde der letzte Abend größtenteils mit neu gewonnenen Freunden bei einem Glas Wein verbracht und die Woche Revue passieren gelassen.

Wenn man die Woche genau betrachtet, war es eine gute Chance sowohl sein Englisch zu verbessern als auch seine interkulturellen Kompetenzen. Da man in internationalen Teams gearbeitet, wurde man öfters auf darauf basierende Unterschiede Aufmerksam gemacht mit denen man gelernt hat umzugehen. Außerdem war es eine gute Möglichkeit einen schönen Teil Frankreichs zu entdecken und Leute aus aller Welt kennenzulernen.