Ich bin stolz ein Wipsy zu sein

Stimmen der Studenten, Absolventen und der Presse

Studenten-Stimmen

Birte, 23 Jahre, 1. Semester

 

Nach meinem Abitur habe ich zunächst eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht. Meine Abschlussarbeit konnte ich in der Personalabteilung schreiben. Anschließend habe ich in diesem Bereich weitergearbeitet. Da mich Human Resources Management brennend interessierte und ich unbedingt noch „tiefer in die Materie“ einsteigen wollte, habe ich mich dazu entschieden, ein Studium im Fach Wirtschaftspsychologie anzustreben.

Am Tag der offenen Tür besuchte ich die Hochschule Harz und war sofort vom Campus begeistert. Aber noch mehr begeisterte mich das, was ich von den „WiPsy“-Studenten über das Studium erfuhr und was auch die Professoren erzählten. („WiPsys“ ist die Abkürzung der Wirtschaftspsychologen an der Hochschule Harz.)

Natürlich habe ich mich auch an anderen Hochschulen beworben und noch andere Zusagen erhalten, aber an der HS Harz hat mich der Studienaufbau mit dem integrierten Praxis- bzw. Auslandssemester überzeugt.

Im Vergleich zur Ausbildung und zum Arbeitsleben, das ich bis dahin geführt hatte, war das Studium allerdings erst einmal eine Umstellung. Der Stundenplan ist recht unregelmäßig und es war sehr früh ersichtlich, dass ein Studium kein Selbstgänger ist und die Einteilung der Zeit für das Lernen von großer Wichtigkeit ist. Aber dafür habe ich eines festgestellt, was ich bis jetzt auch für die wichtigste Erkenntnis halte: Das Fach Wirtschaftspsychologie beinhaltet genau das, was ich unbedingt lernen möchte! Man muss erst einmal lernen, was genau eine „empirische Wissenschaft“ ist, und was es überhaupt bedeutet, die „Lehre vom Verhalten und Erleben des Menschen“ zu studieren.

Das Studium an sich ist sehr vielseitig. Es gibt schon im ersten Semester ein paar Gruppenarbeiten. Dabei kann man sich schon gut gegenseitig kennen lernen. Es war am Anfang interessant, zu erfahren, auf welch unterschiedliche Art und Weise die anderen Studenten auf Wirtschaftspsychologie gestoßen sind und welche entscheidenden Gründe zur Studienwahl geführt haben. Das Verhältnis zu den Dozenten ist sehr offen und bei den Vorlesungen ist auch immer ein bisschen Raum für Diskussionen, was mir persönlich für mein Studium sehr wichtig ist. Ich denke, dass dies an einer größeren Universität schwieriger sein würde. Man kann auch direkt nachfragen, wenn man etwas nicht verstanden hat.

Ich bin froh, hier an der Hochschule Harz in Wernigerode studieren zu können. Die Stadt ist zwar recht klein, hat aber alles, was man zum Leben braucht. Und ich denke, gerade weil die Stadt nicht so groß ist, macht man viel mehr gemeinsam mit den Kommilitonen, da man sich nicht so schnell nach der Vorlesung aus den Augen verlieren kann. Ich freue mich auf jeden Fall auf die kommenden Semester!

 

Anh, 20 Jahre, 3. Semester

 

Während meiner Schulzeit habe mich immer gerne sozial engagiert und war vielfältig politisch, kulturell und wirtschaftlich interessiert und stand nach meinem Abitur vor der Frage, welchen Studiengang ich wählen sollte. Meine Hilfsbereitschaft wollte ich gerne in einem Studiengang umsetzen und stieß durch eine Studienberatung auf die „Wirtschaftspsychologie“.

Meine Forschungs- und Literaturliebe und mein Interesse für das menschliche Verhalten und die Möglichkeit, Menschen in einem sehr zentralen Bereich ihres Lebens – der Arbeitswelt - zu helfen, hat mich ungemein begeistert und somit meinen Entscheidungsprozess maßgeblich beeinflusst. Ich habe einige Zusagen erhalten, doch die Hochschule Harz reizte mich aufgrund des hohen praxisrelevanten Anteils, sowie der sehr engen Betreuung, die durch die relativ geringe Anzahl an Studierenden möglich ist.

Ich bin auch weiterhin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, Wernigerode ist sehr ruhig und klein und eignet sich dadurch perfekt zum Studieren. Wir haben einen schönen Campus mit vielen Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung und einer sehr ausgelassen Atmosphäre. Die Hochschule bietet den Studenten eine große Bandbreite an Initiativen vom Sport bis hin zur Kultur an, ich selbst engagiere mich hier im sozialen Verein Rockyourlife im Fundraising.

Der Studiengang der Wirtschaftspsychologie enthält einen großen Anteil an Auswendiglernen und Statistik, den man nicht unterschätzen sollte. Das Studium ist recht strukturiert, anspruchsvoll, aber trotzdem unterhaltsam. Ich finde persönlich, dass durch die Fülle an Inhalten und dem gewaltigen Arbeitspensum, recht wenig Raum für Diskussionen und Reflexion besteht, dies ist aber ein generell kritischer Aspekt am Bachelorstudium.

Man bearbeitet sehr oft parallel mehrere Projekte und Präsentationen gleichzeitig, wodurch gewisse Belastbarkeit und Durchhaltevermögen unabdingbar sind. Das Verhältnis zwischen den Kommilitonen ist sehr kollegial und wir haben viele interne „WiPsy“-Veranstaltungen, die unsere Gruppendynamik stärken und uns in den kleinen aber interessanten Studiengang sehr gut integrieren.

Wirtschaftspsychologie ist für Wissenschaftsliebhaber reizvoll, es bietet einen intensiven Einblick in die wissenschaftliche Denkweise, in Wirkungsmechanismen, die man anwenden kann - das heißt es geht nicht primär um Fachwissen - und das macht das interdisziplinäre Denken aus. Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Harz erweitert dies zusätzlich um einen stark an der Praxis angelehnten Teil und somit kann ich dieses Studium jedem nur ans Herz legen.

 

Alexander, 21 Jahre, 5. Semester, Vertiefung: Personal & Organisation

 

 Mein Weg als angehender Wirtschaftspsychologe begann mit der folgenschweren Frage: Was mache ich nach dem Abschluss der Fachoberschule? Auslandsjahr, Praktikum oder Studieren? Dass es möglich ist, all diese Punkte zu verbinden, wirkte auf mich zu dieser Zeit fast schon utopisch. Bis ich auf den Studiengang Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Harz stieß.

Mittlerweile befinde ich mich im 5. Semester und habe meine Spezialisierung in dem Bereich Personal und Organisation gewählt. Im letzten Semester studierte ich für fünf Monate an einer Partnerhochschule in Irland, eine Zeit, die ich so schnell nicht mehr vergessen werde, und die mich persönlich und fachlich ein ganzes Stück weiter gebracht hat. Bald steht die Suche nach einem Praktikumsplatz an. Am liebsten wäre mir eine Stelle in der Personalauswahl eines deutschen Großunternehmens. Fassen wir zusammen: Auslandserfahrung, Praxiskenntnisse und eine wissenschaftlich fundierte Ausbildung als Bachelor of Science. Genau das habe ich gesucht - und gefunden. Fast schon utopisch :)

Anspruch verlangt das Studium ununterbrochen von seinen Studenten. Das dabei auch mal Stress aufkommen kann, ist ziemlich einleuchtend. Ich würde diesen aber als Eustress definieren - positiven Stress, der in meinem Fall sogar zur Steigerung der Leistungsmotivation führt. Eine Wanderung auf den nah gelegenen Brocken, ein Espresso im Burgcafé oder allein ein Blick auf das wunderschöne Schloss, welches herrschaftlich über der Stadt Wernigerode thront, tragen dann wieder zur Entspannung bei. Nicht zu vergessen sind die vielen hochschulinternen Feiern und Events. Und außerdem: Sollte mal irgendwas nicht so klappen wie gedacht, dann fragt man eben mal seine Kommilitonen, die höheren Semester oder die Profs nach Rat. Da man sich mit Namen kennt, stellt das auch überhaupt kein Problem dar.

Das Grundstudium in den ersten drei Semestern dient zur Verinnerlichung der Grundlagen der Wirtschaftswissenschaften sowie der Allgemein-, Sozial-, Persönlichkeits-, Markt-, Konsum- und Organisationspsychologie. Schon hier lernt man methodisch korrekt zu arbeiten. Beispielsweise konnte ich mit meiner Projektgruppe die Auswirkung von auffälliger Berührung von Gebrauchtwaren auf die Kaufbereitschaft von Kunden in Onlineportalen erforschen. Als wir dann tatsächlich interessante Effekte gefunden hatten, wenn auch nicht in der erwarteten Richtung, war die Freude groß. Die Semester vier und sieben sind zum Sammeln von Praxis- und Auslandserfahrung vorgesehen.

Semester fünf und sechs gestalten sich als äußerst herausfordernd. Hier werden einige Referate, Projekte und in meinem Fall Trainings- und Coachingprozesse realisiert. Mit allen Regeln der Kunst Assessment Center zur Personalauswahl zu konstruieren, mit knapp 30 Auszubildenden im gewerblich-technischen Bereich ein Training zur Steigerung deren Kompetenzen durchzuführen, Train-the-Trainer Seminare auszuarbeiten oder als Coach über einen Zeitraum von über zwei Monaten realen Klienten als Experte zum Auffinden von Lösungswegen für deren Probleme zur Seite zu stehen, das sind Aufgaben der studierenden Wirtschaftspsychologen mit der Vertiefung Personal und Organisation. Durchaus fordernd, aber absolut spannend, praxisorientiert und empfehlenswert.

Ob es dann später einen Praxisschock gibt? – Das werde ich noch sehen. Ich fühle mich jedenfalls bestens auf die Arbeitswelt vorbereitet. Und wer weiß … vielleicht kann ich sie sogar ein Stückchen verbessern.

 

Ellen, 21 Jahre, 5. Semester, Vertiefung: Marketing & Marktforschung

 

Wie wahrscheinlich jedem Abiturienten stellte sich mir nach dem Abi die Frage, wo es denn hingehen soll. Da ich unschlüssig war, verbrachte ich das erste schulfreie Jahr mit einem FSJ. In dieser Zeit verwarf ich die Pläne für ein Medizinstudium und bewarb mich in Wernigerode an der HS Harz für einen Platz als Studentin der Wirtschaftspsychologie.

Nach anfänglicher Schüchternheit sind die neuen Kommilitonen zu Freunden geworden, die das Leben hier zu etwas besonderem machen. Neben Projekten, Klausuren, Vorträgen und Vorlesungen gibt es immer viel zu lachen und zu erzählen. Gemeinsame Abende, aber auch die Vorlesungen sind so gut wie immer spannend. Dies liegt aber auch nicht zuletzt daran, dass wir „WiPsys“ eine so kleine Gruppe sind.

Die Dozenten kennen und nennen uns beim Namen, sind immer per E-Mail zu erreichen und stehen persönlich mit Rat und Tat zur Seite. Ob es die Studieninhalte sind, die attraktive Umgebung oder ob es einfach der Campus ist, auf dem man zu jeder Tages-, Nacht- oder Jahreszeit Studenten trifft - überall ist etwas, das man so noch nicht kennt oder gesehen hat. Auch die Möglichkeiten, die die HS Harz bietet, sind kaum zu übertreffen. Im 4. Semester besteht die Wahl zwischen einem Praktikum oder einem Auslandsaufenthalt. Ich war in Tschechien und es war einer der besten Zeiten meines Lebens. Diese Möglichkeit werde ich nur einmal im Leben gehabt haben und ich bin froh, dass ich sie genutzt habe.

Natürlich muss auch gesagt werden, dass das Studentenleben nicht nur aus Spaß und Freizeit besteht. Die ersten drei Semester dienen dazu, sich die psychologischen und wirtschaftswissenschaftlichen Grundlagen anzueignen. Das vierte Semester ist ein Praxis- oder Auslandssemester.

Bereits Ende des dritten Semesters steht die Wahl der BFO (Berufs-Feld-Orientierung) an. Hier besteht die Wahl zwischen „Personal & Organisation“ und „Marketing & Marktforschung“. Ich habe mich für die Spezialisierung des Marketings und der Marktforschung entschieden, da sich mir im Laufe der ersten Semester gezeigt hat, wie spannend dieser Bereich ist, der unter anderem die Wahrnehmung und Gestaltung von Werbung, psychologische Effekte im Hintergrund aber auch die statistischen Grundlagen der Marktforschung beinhaltet. Diese BFOs bilden die Kerninhalte im fünften und sechsten Semester. Im siebten und letzten Semester folgt ein weiteres Praxissemester. Hier, ebenso wie in der sich anschließenden Bachelorarbeit, kann nun angewendet werden, was in den vorherigen Semestern gelernt wurde.

Wenn ich später gefragt werden sollte, wie ich meine Zeit hier in Wernigerode erlebt habe, werde ich in etwa so antworten:

„Ich bin fest davon überzeugt, dass mich mein Studium in Wernigerode für den Rest meines Lebens geprägt hat. Es war eine Zeit, die ich nie vergessen werde, die sehr facettenreich war. Sie war sowohl fördernd als auch fordernd. Ich bin an meine Grenzen gestoßen, habe mich aber auch weiterentwickelt, bin gewachsen, wie ich es am Anfang meines Studiums nicht für möglich gehalten hätte. Ich habe Leute kennen gelernt, die erst zu Kommilitonen wurden, dann zu Freunden. Ohne mein Studium wäre ich nicht die Person, die ich heute bin und auf die ich stolz bin.“

 

Absolventen-Stimmen

    

... Der Absolvent Randolf Reifert betrachtet das praxisbezogenen Studium an der HS Harz als eine sehr gute Vorbereitung für seine praktische Tätigkeit und berichtet in dem Interview mit dem Personalmagazin (12/2009) über seinen Berufseinstieg und die Chancen einer Karriere im Bereich Human Resource (HR).

... Vielen herzlichen Dank für die hervorragende Ausbildung im Studiengang Wirtschaftspsychologie. Ich arbeite mittlerweile als Trainerin mit eigenem Trainernetzwerk (Qspective) und was ich im Studium an wirtschaftlichen und psychologischen Inhalten gelernt habe, kann ich im Berufsalltag bestens gebrauchen. Insbesondere bin ich dankbar für die psychologisch fundierte Trainerausbildung! Dorothee Sauer, Juli 2009  

... Noch einmal vielen Dank fuer die hervorragende Ausbildung, Geduld und Unterstuetzung, die Sie uns waehrend der letzten Jahre entgegen gebracht haben. Ich bin mir sicher, ohne Sie, unsere Dozenten, waeren viele von uns nicht in den Positionen, die sie heute haben. Claudia Grohmann, September 2008  

... ich arbeite jetzt als Trainerin in der Audi Akademie und - ganz ehrlich, Sie haben uns richtig toll auf die Praxis vorbereitet! Vieles finde ich hier in der täglichen Arbeit wieder und kann mich somit aktiv und oft auch gewinnbringend einbringen... Danke dafür! Eva Lehner, August 2008  

... ich arbeite jetzt für die Bahlsen GmbH & Co KG. Es gefällt mir sehr gut und ich muss tatsächlich immer wieder feststellen, dass wir im Studiengang, bei Ihnen und Ihren Kolleginnen und Kollegen, wirklich gut auf die Praxis vorbereitet wurden.Gerade das Thema Projektmanagement ist extrem praxisrelevant. Bahlsen arbeitet, wie viele andere Unternehmen auch, nach einem "hauseigenen Projektmanagement", welches einheitlich und verbindlich umgesetzt wird. Von daher war ich froh, dass ich im Studium viel darüber gelernt und praktisch erfahren habe. Hier wurden wir (u.a.) in der Tat methodisch und durch die eigenständige Durchführung mehrerer realer Praxisprojekte für die Praxis sehr gut vorbereitet. Projektarbeit ist längt ein fester Bestadteil meiner Arbeit geworden. Michael Klöfkorn, Februar 2008  

... Hatte ich Ihnen eigentlich schon einmal Feedback über unsere Soft Skill-Ausbildung gegeben? Bei Präsentationen anderer Studenten bzw. Praktikanten konnte ich live erleben, welchen Erfahrungsvorsprung wir im "Präsentieren" und "Hausarbeiten schreiben" haben. Die anderen haben oft sehr, sehr viel abgelesen, wenig erklärt, sind bzgl. des vermittelten Wissens, verglichen mit den Anforderungen in unserem Studiengang, oberflächlich geblieben. Da haben Sie uns gut trainiert. Auch bei schriftlichen Ausarbeitungen zeigte sich, dass viele wenig geübt sind im Umgang mit Word und seinen (automatischen) Formatierungen und Formatvorlagen sind (z.B. Seitenzahlen, Literaturverzeichnis, etc.), was für uns selbstverständlich ist.   Meine Betreuer waren ebenfalls überrascht, dass wir selbst Moderieren und Workshops organisieren können! :) Auch wenn wir Wipsys früher gestöhnt haben über den Arbeitsaufwand, rentiert er sich jetzt alle Male! Ich denke, dass ist ein großer Vorteil und sollte so bei behalten werden! Nancy Treuter, aus dem Praktikum Oktober 2007

... Das Studium der Wirtschaftspsychologie an der HS Harz bedeutete für mich schon immer das Glück, tatsächlich auf einem Gebiet studieren zu können, in dem ich später auch unbedingt arbeiten wollte. Die Jahre in Wernigerode waren daher zwar streckenweise sehr anstrengend bei all den Prüfungen und Projekten, andererseits aber auch unglaublich interessant und lehrreich. Besonders die intensive Arbeit und die Nähe zur Praxis in meinem Berufsfeld "Personal" zeugten von hohem Anspruch und Qualität. Dennoch stieg ich als Bachelorstudentin, nach der kurzen Lehrzeit von 3 Jahren, nicht ganz ohne Zweifel in das Berufsleben ein:" Als Praktikant ist man ja quasi noch Anfänger – man lernt einiges über die Realität im Unternehmen, aber bei den richtig großen Projekten ist man sicherlich noch nicht dabei.", dachte ich mir daher, als ich mich für mein Praktikum vor der Abschlussarbeit bewarb. Doch bereits bei meinem Vorstellungsgespräch in der Personalentwicklung einer international tätigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sollte sich zeigen, dass ich mich irrte – Fragen zu Lernzielen, transferförderlichen Maßnahmen und schwierigeren Seminarteilnehmern konnte ich dank der Veranstaltungen im Berufsfeld "Personalentwicklung" und der dort integrierten "Train-the-Trainer"-Ausbildung sowie der dazugehörigen Praxisprojekte aus dem 5. Semester sicher beantworten. Das positive Bild bestätigte sich auch während meiner Arbeit im Unternehmen: Meine Kenntnisse und Erfahrungen aus dem Studium ermöglichten es mir, sehr schnell in die Themen einzusteigen und von Anfang an bei der Konzeption, Durchführung und Evaluation von Personalentwicklungsmaßnahmen zu unterstützen. So kam es öfter vor, dass meinen Kollegen mir einen überraschten Blick zuwarfen, wenn ich Aufgaben mit einem: „Kein Problem, haben wir im 5. Semester schon mal gemacht.“ übernehmen konnte. Und heute arbeite ich gemeinsam mit Kollegen, Trainern und Coaches an Maßnahmen der Personalentwicklung. Und hin und wieder passiert es, dass ich einen Blick in die Vorlesungsunterlagen werfe oder mich an einzelne Trainingssequenzen aus dem Studium erinnere, um diese in meine jetzige Arbeit zu integrieren. Wirtschaftspsychologie an der HS Harz zu studieren, war also definitiv die richtige Wahl! Sophie Ullrich, B.Sc. Wirtschaftspsychologie, September 2011 Ergänzung: Bei unserem Wipsy-Absolventen-Treffen in Berlin war es sehr toll zu sehen, dass eigentlich alle sehr gut versorgt sind und das absolvierte Studium an der HS Harz tatsächlich eine gute Eintrittskarte in das Berufsleben ist. Sophie Ullrich, B.Sc. Wirtschaftspsychologie, Mai 2012

... Meinen Master habe ich, aufgrund von Übergangsbestimmungen (es mussten nur 80% der Bachelorinhalte übereinstimmen), an der Technischen Universität Dresden im Studiengang „Wirtschaftspädagogik“ absolviert. Obwohl manche TU-Professoren der Meinung waren  FH-Absolventen hätten sich ihren Abschluss „an einer „Wald und Wiesen-Uni ersessen“, gehörte ich zu den besten Absolventen der TU Dresden und wurde mit der Victor Klemperer  Urkunde ausgezeichnet. Das verdanke ich nur der extrem guten Vorbereitung durch die HS Harz. Sabrina Patitz, B.Sc. Wirtschaftspsychologie, März 2015. Sabrina Patitz promoviert an der Universität Essen

 

Presse-Stimmen

Wirtschaftspsychologin Stephanie Hatzius in der Schweiz erfolgreich:

"Absolventen der Hochschule Harz sind bei uns stark nachgefragt"

Als erste staatliche Einrichtung bietet die Hochschule Harz seit 1998 den Studiengang Wirtschaftspsychologie an. Mit ungebrochenem Erfolg! Doch nicht nur Studieninteressierte sind von dem innovativen Angebot begeistert. Die Absolventen sind weltweit gefragt und finden ihre Haupteinsatzgebiete im Personalbereich von Unternehmen oder im Bereich Marketing/Marktforschung.

"Im dritten Semester stehen die Studierenden vor der weitreichenden Entscheidung zwischen den beiden Berufsfeldern zu wählen", erklärt Prof. Dr. Frank Lammers, Hochschullehrer für Statistik und empirische Sozialforschung. Zur Unterstützung dieser Wahl stehen ihnen erfolgreiche Absolventen mit Rat und Tat zur Seite.

Diplom-Wirtschaftspsychologin (FH) Stephanie Hatzius kommt einmal im Jahr an ihre Alma Mater und erklärt, was die Studierenden in der Marktforschung erwartet. "Ich arbeite in der Schweiz bei ‚management tools ag', von 13 festen Mitarbeitern sind drei Absolventen der Wirtschaftspsychologie von der Hochschule Harz", erklärt die Projektmanagerin, "im nächsten Jahr begrüßen wir bereits den neunten ‚Wipsy' als Praktikanten", verrät die 31-Jährige weiter.

Der Weg von Brandenburg über Wernigerode in die ländliche Schweiz nahe Luzern fiel Stephanie Hatzius nicht schwer: "Wer offen ist und zuhören kann, findet auch in der Fremde seinen Weg. Damals wie heute, lebe ich dort wo andere Urlaub machen", meint sie lachend.

Jeden Tag arbeitet die Teamleiterin mit dem Wissen, was sie aus ihrem Studium mitgenommen hat: "Ich weiß ganz genau, was die Harzer Absolventen können und wie gut sie für uns als Full-Service-Marktforschungsagentur geeignet sind", erklärt sie. Die Analysen und Handlungsempfehlungen von ‚management tools' sind Grundlage für marktrelevante Entscheidungen - dafür erforscht die Agentur Märkte und misst das Verhalten sowie die Einstellungen von Menschen.

"Wir werden auch weiterhin auf Absolventen der Hochschule Harz zurückgreifen", sagt Hatzius. Sie freut sich, dafür regelmäßig Wernigerode zu besuchen und engen Kontakt zu den Dozenten zu pflegen. Aber egal wo sie sich befindet, ihre Hochschule begleitet sie: "Ich trage gern nach außen, dass ich an der Hochschule Harz studiert habe", so die Wirtschaftspsychologin.

Volksstimme, Campusseite 11-2011; Autorin: Janet Anders, Fotograf: Tim Bruns