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Wie durchlässig ist das Bildungssystem? Workshop an der Hochschule Harz am 28.9.

Hochschule Harz Workshop Studienabbrecher Prof Roland

Heute kommen auf dem Campus in Wernigerode VertreterInnen von Hochschulen, Unternehmerverbänden und Kammern sowie Arbeitsagentur zusammen, um über neue Wege in der Aus- und Weiterbildung zu sprechen. Die sogenannte Durchlässigkeit von akademischer und beruflicher Aus- und Weiterbildung wird bereits seit längerem diskutiert. So spielt etwa an der Hochschule Harz die Anrechnung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen auf Studiengänge verstärkt seit 2006 ein Rolle. In der Forschung und in der Praxis. 

 

"Ich hoffe auf einen Austausch der Erfahrungen und mehr Transparenz", sagt Stefanie Klemmt von der IHK Magdeburg zu ihren Erwartungen an den Workshop. Die Anrechnung beruflicher Fortbildungen und auch die Verkürzung von Ausbildungszeiten für StudienabbrecherInnen sind für ihre Arbeit derzeit wichtige Fragen.

 

Hintergrund des Workshops am 28.9. ist die Arbeit der AG Durchlässigkeit beruflicher und akademischer Bildung, welche das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration als Forum für verschiedene InteressenvertreterInnen ins Leben gerufen hat. Die AG ist Teil des Fachkräftesicherungspaktes. Die Hochschule Harz teilt ihre Erfahrungen seit 2015 verstärkt mit den Hochschulen Anhalt und Merseburg im Rahmen des Verbundprojekts "Wissenschaftliche Weiterbildung für KMU in Sachsen-Anhalt", welches im Rahmen des Operationellen Programms aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt gefördert wird.

 

Bild: Bereits im Dezember 2016 veranstaltete die Hochschule Harz in Kooperation mit verschiedenen Partnern den Workshop "Spurwechsel" mit dem Schwerpunkt Studienzweifel/Studienabbruch. Es sprachen u.a. der Rektor der Hochschule Harz Prof. Dr. Folker Roland.