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Beratung bei Studienabbruch und Neuorientierung

Bild: Manuela Koch-Rogge
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Bild: Marco Lipke
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Studienleistungen können auf berufliche Ausbildung angerechnet werden

<link https: www.hs-harz.de unterstuetzungsangebote external-link-new-window external link in new>Mathematik-Vorkurse, Tutorien, Mentoren-Programme oder eine Entzerrung der ersten Semester durch das „Studium++“ – die Hochschule Harz unternimmt viel, um einen erfolgreichen Abschluss zu unterstützen. Damit auch Studienabbrecher die bestmögliche Beratung erhalten, untersucht das zur Hochschule gehörende <link https: www.hs-harz.de transferzentrum external-link-new-window external link in new>TransferZentrum in Zusammenarbeit mit dem <link http: www.ms.sachsen-anhalt.de startseite-ms external-link-new-window external link in new>Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt neue Ansätze: Wie können schon erbrachte Studienleistungen auf eine berufliche Ausbildung angerechnet werden?

Hochschulmitarbeiterin Manuela Koch-Rogge erklärt: „Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung sehen durchaus Möglichkeiten vor, aufgrund von Vorleistungen von der regulären Ausbildungszeit abzuweichen.“ Noch existieren keine erprobten, generalisierbaren Modelle, die über einen begrenzten regionalen Rahmen hinausgehen, die Untersuchungen der Hochschule Harz weisen jedoch auf grundsätzliches Potential hin: „In 23 Prozent aller Ausbildungsberufe könnten Inhalte aus den <link internal-link internal link in current>Bachelor-Studiengängen der Hochschule Harz angerechnet werden. Je nach Beruf und Studiengang unterschiedlich viel“, so die wissenschaftliche Mitarbeiterin.

<link http: www.ma-t.de gudrun-stahn.htm external-link-new-window external link in new>Dr. Gudrun Stahn coacht mit ihrem Team bereits seit 2013 junge Menschen, welche die Hochschule ohne Abschluss verlassen oder daran zweifeln, ob ihr Studiengang die richtige Wahl darstellt. „Ein Ausbildungsberuf kann in solchen Fällen ein Weg aus der persönlichen Krise sein“, weiß die Arbeits- und Organisationspsychologin. Die Anrechnung von schon erbrachten Studienleistungen würde helfen, auf verkürztem Weg zum Ziel zu kommen. Und: „Viele Studienabbrecher halten sich durchaus die Möglichkeit offen, nach der Ausbildung wieder ein Studium aufzunehmen“, so die Expertin, die das <link https: www.wissenschaftliche-weiterbildung.de external-link-new-window external link in new>Verbundprojekt „Wissenschaftliche Weiterbildung für KMU in Sachsen-Anhalt 2015 – 2017“ von Beginn an unterstützt hat.

Studierende, die an der Hochschule Harz vor dem Abbruch stehen, können sich bereits jetzt auf der Hochschulwebseite darüber informieren, inwieweit Inhalte ihrer Studiengänge mit Ausbildungsberufen deckungsgleich sind. „Zurzeit identifizieren wir im Rahmen des Verbundprojekts Best-Practice-Modelle und versuchen, diese gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft an den Hochschulen Harz, <link http: www.hs-anhalt.de external-link-new-window external link in new>Anhalt und <link https: www.hs-merseburg.de aktuelles external-link-new-window external link in new>Merseburg zu adaptieren“, erklärt Marco Lipke vom <link https: www.hs-harz.de transferzentrum external-link-new-window external link in new>TransferZentrum Harz.

Informationen unter: <link http: www.hs-harz.de transferzentrum external-link-new-window external link in new>www.hs-harz.de/transferzentrum