„– AMUSED or not AMUSED – zwischen Beweggründen“ lautet der Titel der neuen Ausstellung von Anke Duda. Zur Vernissage am Mittwoch, dem 9. September, um 19 Uhr, sind alle Interessierten herzlich in die Rektoratsvilla auf den Wernigeröder Campus der Hochschule Harz eingeladen. Die Ausstellung wird bis Ende November 2026 zu sehen sein und kann montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr besucht werden; der Eintritt ist wie immer kostenfrei.
Die Wernigeröder Künstlerin und Grafikdesignerin Anke Duda gibt Einblicke in eine weitestgehend verborgene Parallelwelt ihrer Arbeit, die so unterschiedliche Facetten hat wie ein Tagebuch mit seinen Geheimnissen. Laut der Künstlerin wird diese Ausstellung die einzige ihrer Art sein und bleiben.
Worum geht es? Ein Wort, eine Begegnung, Zorn, Euphorie, Stille. Anke Duda greift intuitiv zu Arbeitsgeräten, die ihrem Impuls entsprechen und so wird gedruckt, geritzt, breit gespachtelt, dick aufgetragen oder sanft getupft. Die Künstlerin nutzt im Malgrund vorhandene Risse oder Texturen, in denen Botschaften stecken, die im Einklang mit dem Gedanken stehen und eingesetzt werden wollen. Durch die Kombination von eigenwilligen Hilfsmitteln und Untergründen entsteht ihr breites Spektrum aus Kollagen, grafischen Serien, experimentellen Darstellungen und Fotografien. Dabei folgt sie stets der Auffassung, dass uns offenbar mehr Antworten als Fragen umgeben.
Anke Duda wurde 1971 in Wernigerode geboren und hat schon früh und durchgängig Zeichenkurse besucht. Nach ihrer Ausbildung zur Werkzeugmacherin folgten für viele Jahre Stationen in Berlin und Paris, die ihren Werdegang als Künstlerin vorantrieben. 1999 kehrte sie nach Wernigerode zurück, gründete eine Familie und später ihre Kommunikationsdesign-Agentur TASHA BYNZ, die bis heute besteht. In ihrem Wernigeröder Atelier fokussiert sie sich zudem auf kombiniertes, synergetisches Arbeiten zwischen Kunst und Wirtschaft, denn laut ihr ist die Brücke zwischen beiden Bereichen kürzer als man glaubt.