MBA berufsbegleitend studieren

Erfahrungen an der Hochschule Harz

Eine sehr gute Vorbereitung auf den Alltag als Führungskraft

Lasse Osteneck

 

Zu Beginn seines Studiums 2012 war Lasse Osteneck bei Volkswagen noch Assistent der Bereichsleitung in der Technischen Entwicklung. Heute berät er den Vorstand direkt und schreibt die Reden des Vorstandsvorsitzenden. Auch wenn dieser Weg für Lasse Osteneck schon im Vorfeld durch seine kaufmännische und journalistische Ausbildung vorgezeichnet war, würde er sich immer wieder für das MBA Studium an der Hochschule Harz entscheiden, das er 2017 mit Erfolg abgeschlossen hat. 

 

Herr Osteneck, wie haben Sie Ihre Studienzeit an der Hochschule Harz erlebt?

 

Sehr bereichernd. Die Verzahnung von Theorie und Praxis, von Selbststudium und den praktischen Beispielen der Dozenten aus dem Unternehmensalltag hat mir sehr viel gebracht. Präsent ist mir nach wie vor das Videotraining, bei dem wir ein schwieriges Mitarbeitergespräch führen mussten. Das hat sehr gut auf den Führungsalltag vorbereitet und ich habe auch viel über mich selbst gelernt. 

 

Warum haben Sie sich 2012 für die Hochschule Harz entschieden?

 

Nach meinem Bachelor-Abschluss wollte ich - wie auch 3 Freunde von mir - noch weiter studieren. Einige MBA-Hochschulen kamen für uns aus finanziellen Gründen gar nicht in Frage und wir wollten auch keine weiten Wege in Kauf nehmen. Da Wernigerode von Braunschweig aus gut zu erreichen ist, das berufsbegleitende MBA Studium finanziell machbar war und uns das Konzept aus Theorie und Praxis gefiel, haben wir uns für die Hochschule Harz entschieden. 

 

Welches war Ihr schwerster Moment während des Studiums?

 

Am Anfang hatte ich doch größere Bedenken, wie das Studium nebenbei, also berufsbegleitend, zu schaffen ist. Das hat sich aber nach dem ersten Semester recht schnell geregelt. Jeder von uns hatte seine eigene Lernstrategie entwickelt und schon eine gewisse Routine. Der Vorteil mit Freunden in einer Gruppe zu studieren ist natürlich auch, dass man sich gegenseitig motivieren kann. Schwieriger wurde es dann wieder mit der Master-Arbeit, weil man seinen Arbeitsrhythmus umstellen musste und viel mehr selbst lernen.

 

Welches war Ihr bester Moment?

 

Nachhaltig beeindruckt hat mich tatsächlich das Videotraining. Auf Video aufgezeichnet zu werden, ist natürlich immer eine Herausforderung. Aber hier ging es darum, sich einer besonderen Situation zu stellen und sich selbst erstmals als Führungskraft zu beobachten. Das war schon etwas Besonderes. 

 

 

Herr Osteneck, vielen Dank!

Porträtbild Lasse Osteneck Absolvent Hochschule-Harz-Berufsbegleitend-Master

Fährt für sein MBA Studium von Hamburg nach Wernigerode

Christoph Kähler

Der Hamburger studiert seit dem Sommersemester 2018 berufsbegleitend den MBA an der Hochschule Harz und arbeitet für den Lüneburger Mittelständler Lap Laser, einem Hersteller von optischen Systemen. Die Vor- und Nachteile eines Studiums an der Hochschule Harz hat der diplomierte Maschinenbauingenieur sehr genau abgewogen und sich trotz der Entfernung dafür entschieden.

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Herr Kähler, Sie wohnen in Hamburg und studieren in Wernigerode. Wie ist es zu dieser Entscheidung gekommen?

Als ich mich entschieden habe, ein berufsbegleitendes MBA Studium zu absolvieren, habe ich mich natürlich umgeschaut und die Angebote analysiert. Es gibt viele Studiengänge, die einem betriebswirtschaftliche Kenntnisse vermitteln. Aber ein echter akkreditierter MBA an einer staatlichen Hochschule, ist schon seltener zu finden. Für mich persönlich hat die Hochschule Harz zum einen das beste Preis-Leistungsverhältnis und zum anderen finden die Präsenzveranstaltungen am Wochenende statt sodass ich keinen Urlaub nehmen muss. Dabei lohnt sich auch die Fahrt und die Übernachtungen in Wernigerode.

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Wie oft fahren Sie nach Wernigerode zur Hochschule?

Zu den Präsenzveranstaltung muss ich natürlich vor Ort sein, diese finden mindestens einmal im Monat statt, manchmal sogar zweimal und in ganz selten Fällen sogar dreimal. In Summe kommt man schon auf 12-16 Wochenenden, die ich im Harz verbringe. Für die Klausuren wurde eine Kooperation mit einer privaten Schule in Hamburg geschlossen. Somit muss ich für eine 90-minütige Klausur nicht extra in den Harz fahren. Das vereinfacht das Studium sehr.

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Sie studieren jetzt seit rund einem halben Jahr den MBA. Wie zufrieden sind Sie? Was gefällt Ihnen fachlich bzw. organisatorisch?

Ehrlich gesagt habe ich die Zeit, die ich im Harz verbringen muss anfänglich unterschätzt. Mittlerweile habe ich meinen Rhythmus gefunden und bringe auch das Familienleben in Einklang. Die Lehrinhalte sind alle sehr gut vorbereitet und die Professoren beherrschen das Thema hervorragend. Ich kann somit sicher sein, sehr gut ausgebildet zu werden. Die Organisation funktioniert reibungslos. Mit nur einem Ansprechpartner hat man immer die richtige Person sofort erreicht. Nach der letzten Feedback Veranstaltung wurden Verbesserungsvorschläge sofort in die Tat umgesetzt. Das hat mich besonders beeindruckt!

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Was erhoffen Sie sich von dem MBA-Abschluss – beruflich und persönlich?

Als diplomierter Maschinenbauingenieur ist man technisch sehr gut ausgebildet und im beruflichen Leben entwickelt man sich oft in eine Position, in der betriebswirtschaftliche Kenntnisse unerlässlich sind. Mit dem Studium möchte ich mich auf diese Position vorbereiten.

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Herr Kähler, vielen Dank!

Wer seinen MBA Abschluss ebenfalls an der Hochschule Harz machen möchte und noch im Sommersemester 2019 starten will, meldet sich bei: Ursula Eschrich, ueschrich(at)hs-harz.de, 03943-659847.

MBA Studium an der Hochschule Harz Interview mit Christoph Kähler

Schätzt die Betreuung im berufsbegleitenden MBA

Sebastian Roscher

Seit dem Wintersemester 2016/17 verlässt der 33-jährige Leipziger rund alle vier Wochen seinen Posten als Ingenieur beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) in Richtung Campus Wernigerode. An diesen Samstagen und Sonntagen taucht er gemeinsam mit Dozenten und Kommilitonen in betriebswirtschaftliche und Führungsthemen ein. Der MBA ist bereits der zweite Abschluss, den Sebastian Roscher an der Hochschule Harz anstrebt. Bis 2013 studierte er hier Medieninformatik.

 

Herr Roscher, wie haben Sie Ihre Zeit im MBA Studium an der Hochschule Harz bislang erlebt?

Das Studium läuft super. Die Inhalte sind top, die Dozenten klasse. Die Veranstaltungen haben einen hohen Praxisbezug. Manche Monate mit zwei Veranstaltungen sind anstrengend neben einer Vollzeitstelle, aber auch zu bewältigen. Mein Arbeitgeber unterstützt mich, sodass ich rechtzeitig vor den Prüfungen Zeit habe zu lernen. Der Lernstoff mancher Fächer ähnelt sich auch, was ich aber eher positiv sehe, im Sinne einer Verfestigung.

 

Wie werden Sie dabei von der Hochschule organisatorisch unterstützt?

Die Kommunikation klappt wirklich reibungslos. Man erhält in kurzer Zeit Rückmeldungen. Manchmal muss ich in Leipzig Projekte intensiver begleiten und schaffe es nicht, an Prüfungen teilzunehmen. Mit dem kurzen Draht zu Frau Koch ließen sich solche Probleme aber immer lösen.

 

Aus meiner eigenen Erfahrung und den von Bekannten weiß ich, dass man sich an manchen Hochschulen mit berufsbegleitenden Programmen selbst mit Prüfungs- und Immatrikulationsämtern auseinandersetzen muss. Das ist an der Hochschule Harz glücklicherweise nicht so. Woanders gibt es fünf Ansprechpartner für ein Problem - hier gibt es Frau Koch. Das ist sehr angenehm.

 

Inwieweit hat Sie das Studium fachlich schon weitergebracht?

Extrem positiv finde ich die vielen psychologischen Ansätze. Man kann sich in den Veranstaltungen selbst reflektieren, seine Stärken und Schwächen analysieren. Das ist nicht nur für Führungskräfte interessant. Zum Beispiel haben mir die Rollenspiele in Kommunikation & Führung zu kritischen Situationen sehr viel gebracht. Sehr gern erinnere ich mich auch an die Veranstaltung Selbstmanagement.

 

Da wir in ganz anderen Firmen arbeiten, sind die Sichtweisen und Diskussionen dazu sehr spannend. Ich denke, es ist gut, dass wir alle zuerst die - übrigens in der Regel sehr guten - Skripte durcharbeiten müssen, dann eine Klausur schreiben und dann eine intensive Präsenzveranstaltung haben. Es ist ein etwas anderes System, aber man kann den Dozenten in jeder Phase Fragen stellen, auf die ich bislang immer sofort eine Antwort bekommen habe.

 

Herr Roscher, vielen Dank! Juli 2018

 

Wer seinen Master berufsbegleitend ebenfalls an der Hochschule Harz machen will, kann sich noch bis zum 31. August bewerben: www.hs-harz.de/mba. Ihre Fragen stellen Sie an: Ursula Eschrich, ueschrich@hs-harz.de, 03943-659847.

Hochschule-Harz-Berufsbegleitend-Master-Sebastian-Roscher-Homepage

Studiert neben dem Job und mit der Familie

Julia Bruns

Selbstständige Journalistin, angestellt in einem Projekt, eine Familie mit zwei kleinen Kindern und seit dem Sommersemester 2018 das MBA-Studium an der Hochschule Harz – eine ganz normale Woche von Julia Bruns hat es in sich. Doch gerade das Studium war der 31-Jährigen wichtig.

 

Frau Bruns, warum wollten Sie nach Ihrem Bachelor – und zusätzlich zu Ihrer beruflich Erfahrung – unbedingt auch den Master-Abschluss?

Ich sehe den Master-Abschluss als Investition in die Zukunft. Neben meiner journalistischen Tätigkeit für eine lokale Tageszeitung habe ich vor zwei Jahren angefangen, im Marketing für einen Kunden im Motorsport zu arbeiten. Ich habe eine Social Media-Strategie entwickelt, war eingebunden in die Öffentlichkeitsarbeit, habe Clips produziert und Werbemittel erstellt.

 

Im Master kann ich dieses praktisch erworbene Wissen mit theoretischem Know-How unterfüttern. Mit der Kombination aus journalistischem Handwerkszeug, meinem Netzwerk und den betriebswirtschaftlichen Kenntnissen eröffnen sich mir ganz neue Perspektiven.

 

Seit Januar arbeite ich an der Hochschule Harz in einem Projekt des Bundesforschungsministeriums im Bereich der Seniorentechnikberatung. In Verbindung mit dem Studium kann ich Strategien für die dynamisch wachsende Konsumentengruppe der Senioren entwickeln und mein berufliches Profil im selben Zuge theoretisch und praxisbezogen auf Marketing für eine alternde Gesellschaft ausrichten. Das ist brandaktuell und aus meiner Perspektive hochspannend, weil die demografische Entwicklung in Deutschland für viele Branchen relevant ist und fundierte Kenntnisse marktentscheidend sein können.

 

Wie sind Sie auf den MBA der Hochschule Harz gekommen?

Ich habe verschiedene MBA-Programme an deutschen Hochschulen näher unter die Lupe genommen. Die Dozenten und Professoren, die in den Studiengang eingebunden sind, haben mich überzeugt. Von vielen habe ich bereits Fachliteratur gelesen und weiß um ihr Renommee. Der Aufbau des Studiengangs, bei dem theoretisches Wissen vorab geprüft wird, dann in Seminaren vertieft wird und die kleinen Studiengruppen haben den endgültigen Ausschlag gegeben, mich für dieses Programm zu entscheiden.

 

An der Hochschule Harz erfahre ich praktisch eine 1:1-Betreuung, die ich für unschätzbar wertvoll erachte. Es ist kein reiner Fernstudiengang, bei dem man die Dozenten nie zu Gesicht bekommt - man fühlt sich über das hochschulinterne System bestens in die Hochschule integriert, auch wenn man nur alle drei Wochen zu Seminaren anwesend ist.

 

Auf welches Fach freuen Sie sich am meisten?

Ich bin besonders gespannt auf die Domänen, mit denen ich in meinem bisherigen Berufsleben noch keinerlei Berührung hatte. Rechnungswesen, Controlling und Kostenrechnung zählen sicher dazu.

 

Frau Bruns, vielen Dank! April 2018

 

 

 

Hochschule-Harz-Berufsbegleitend-Master-Julia-Bruns_Homepage

Wissen, das ihm in der beruflichen Praxis zu Gute kommt

Christian Szot

Der 30-jährige Recruiter im Personalmarketing der Volkswagen Financial Services AG stieg im Wintersemester 2015/16 in den MBA berufsbegleitend an der Hochschule Harz ein. Zuvor hatte Christian Szot hier auch seinen Bachelor-Abschluss BWL berufsbegleitend absolviert. Insofern wusste er bereits um die intensive Betreuung auf dem Wernigeröder Campus und musste nicht lange nachdenken bei der Frage: Master - warum nicht?

 

Wie haben Sie Ihre Studienzeit bislang erlebt?

Die Studienzeit erlebte ich bislang fordernd, aber auch gleichzeitig fördernd. Durch anspruchsvolle, jedoch machbare Units erlernte ich neues überfachliches und fachliches Wissen, welches mir nun in der beruflichen Praxis zu Gute kommt.

 

Wie gut ist der Master berufsbegleitend zu bewältigen?

Wie auch im Alltag ist jeder sein Glückes Schmied. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass das Studium neben dem Beruf gut zu bewältigen ist, wenn man einen starken Willen und eine positive Grundeinstellung mitbringt.

 

Wie werden Sie dabei von der Hochschule organisatorisch unterstützt?

Bei aufkommenden Fragen oder Problemen während der Studienzeit kann man sich jederzeit telefonisch oder per Mail mit der Hochschule Harz in Verbindung setzen. Die Fragen werden kurzfristig beantwortet und für Probleme werden meistens Lösungen gefunden, die sowohl für die Studierenden als auch für die Hochschule zufriedenstellend sind. Rundum fühlt man sich sehr gut organisatorisch unterstützt.

 

Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Studium?

In erster Linie absolviere ich das Studium für mich selbst und um meinen Wissenshorizont zu erweitern. Selbstverständlich erhoffe ich mir auch, dass ich durch das Einbringen des erlernten Wissens in Verbindung mit eigenen Ideen in meinen Job die eigenen Karrierechancen im Unternehmen verbessern kann.

 

Was konnten Sie fachlich aus den Veranstaltungen bzw. von Ihren Dozenten schon jetzt für Ihre Arbeit mitnehmen?

Da ich in der Finanzdienstleistungsbranche arbeite, habe ich mich für die Schwerpunkte Personalmanagement und Finanzdienstleistung entschieden. Das erlernte Wissen aus diesen beiden Schwerpunkten und auch aus den anderen Units unterstützt mich tagtäglich sehr gut in meinen beruflichen Tätigkeitsfeldern.

 

Herr Szot, vielen Dank! im März 2018

Hochschule-Harz-Berufsbegleitend-Master-Christian-Szot

Mehr Wissen, mehr Verantwortung, höheres Gehalt

Susanne Hengst

Wer studiert, hat den besseren Job, verdient mehr und schützt sich vor Arbeitslosigkeit. Für diese These gibt es sowohl Pro als auch Contra. Wie sehen das die berufsbegleitenden Studierenden der Hochschule Harz? Wir fragen, was sie sich von ihrem Studium in Bezug auf Gehalt und Karriere erhoffen oder schon erreicht haben. Spot an für Susanne Hengst: Sie hat ihren MBA-Abschluss an der Hochschule Harz 2014 gemacht und war vor dem Studium als Controllerin bei einem städtischen Energieversorger tätig. Dort arbeitet sie noch heute, aber in anderer Position.

 

Frau Hengst, wie haben Sie Ihre Studienzeit an der Hochschule Harz erlebt?

Als sehr intensiv und durchweg schön, aber auch sehr anstrengend. Ich war anfänglich skeptisch, was mich erwartet und ob das etwas andere Konzept (erst Prüfung und dann Vorlesung) aufgeht. Am Ende war ich durchweg begeistert. Für mich waren die Wochenenden, trotz aller Anstrengung, keine Pflicht, sondern eine Freude. Vor allem auch, weil ich viele tolle Menschen kennengelernt und neue Freundschaften und Kontakte gefunden habe. Die Dozenten haben mich für die verschiedenen Themenschwerpunkte begeistert, da die Präsenzveranstaltungen sehr praxisorientiert gestaltet wurden und auch stets auf eigene Probleme eingegangen werden konnte.

 

Haben Sie mit dem Studium eine bestimmte Stelle oder andere Aufgaben angestrebt?

Für mich war das Studium die fachliche Weiterqualifikation und die Möglichkeit, meinen Job als Controllerin vollumfänglich auszufüllen. Nach dem Bachelor hatte ich das Gefühl, noch nicht fertig ausgebildet zu sein und noch weiteres Wissen für die Anforderungen meines Jobs sammeln zu müssen. Daher habe ich das berufsbegleitende Masterstudium ziemlich zeitnah nach Beendigung meines Bachelorstudiums begonnen. Mit dem Studium hat sich der Verantwortungsbereich meines Jobs sukzessive erweitert. Ich habe bestehende Aufgaben ausgebaut und viele neue Aufgaben und Herausforderungen sind hinzugekommen. Nach Beendigung des Studiums habe ich eine entsprechende Höhergruppierung gemäß meinem neuen Verantwortungsbereich erhalten. Überhaupt hat sich mein Unternehmen von Anfang an für mich eingesetzt und mir das Studium überhaupt ermöglicht.

 

Was haben Sie für sich persönlich mitgenommen?

Meine Ziele waren vor allem, möglichst viel Wissen mitzunehmen, um für meine berufliche Zukunft gewappnet zu sein und damit verbunden natürlich auch ein angestrebter sehr guter Studienabschluss. Dieses Ziel habe ich für mich erreicht, wobei ich den Weg dorthin als mittelschwer bezeichnen würde. Man darf ein berufsbegleitendes Studium nicht unterschätzen und man muss dies nicht in Rekordzeit absolvieren, wenn es flexible Möglichkeiten gibt, wie sie die Hochschule Harz anbietet. Sich für ein berufsbegleitendes Studium zu entscheiden, bedeutet nicht nur Selbstdisziplin und Ehrgeiz, auch das private Umfeld wird durch den Zeitaufwand beeinflusst. Dessen muss man sich im Vorfeld auf jeden Fall bewusst sein. Dennoch hat mich das Studienkonzept voll überzeugt und mich auch beim Erreichen meiner Ziele unterstützt, denn die Grundlage zielführend zu studieren, hat die Hochschule Harz definitiv gelegt.

Ich habe mit diesem Studium nicht nur für meine berufliche Zukunft einen guten Grundstein gelegt, sondern auch persönlich sehr viel für mich lernen und mitnehmen können, was mir auch in anderen Bereichen meines Lebens sehr stark weitergeholfen hat.

 

Frau Hengst, vielen Dank! im Juni 2017

Hochschule Harz MBA Susanne Hengst

Das Konzept des Studiengangs war entscheidend

Gordon Kopf

Wer studiert, hat den besseren Job, verdient mehr und schützt sich vor Arbeitslosigkeit. Für diese These gibt es sowohl Pro als auch Contra. Wie sehen das die berufsbegleitenden Studierenden der Hochschule Harz? Wir fragen, was sie sich von ihrem Studium in Bezug auf Gehalt und Karriere erhoffen oder schon erreicht haben. Spot an für Gordon Kopf: 40 Jahre alt, machte seinen MBA-Abschluss an der Hochschule Harz 2015, vor dem Studium tätig in leitenden Positionen, u.a. Leiter der Logistik für einen führenden Werkzeughersteller. Nach dem Studium: Engineering-Leiter eines international aufgestellten Automobilzulieferers, aktuell eines Werks in der Schweiz.

 

Herr Kopf, wie haben Sie Ihre Studienzeit an der Hochschule Harz erlebt?

Grundsätzlich habe ich die Studienzeit positiv erlebt. Das Konzept des Studiengangs war dabei für mich der ausschlaggebende Punkt, dass ich überhaupt das berufsbegleitende Masterstudium in der Hochschule Harz absolviert habe. Die Mischung der Studierenden hat mir sehr gut gefallen. Damit meine ich die Mischung aus sehr jungen Studierenden, welche gerade ihre ersten Berufserfahrungen machten und teilweise sehr erfahrenen Leuten, welche bereits über langjährige Berufserfahrung verfügten. Ich habe mir damals ein Netzwerk aufgebaut, das ich noch heute aktiv nutze und mir unheimlich hilft. Organisatorisch hatte ich das Problem, dass mich zwei Bücher gar nicht oder zu spät erreicht haben. Auch war ich mit der Qualität einer Fachvorlesung nicht zufrieden.

 

Wurde Ihre Kritik gehört?

Ja, ich habe mit der Studiengangsleitung darüber ausführlich gesprochen und habe ein echtes Feedback bekommen.

 

Empfinden Sie Ihr Studium für Ihre aktuelle Tätigkeit hilfreich?

Ja, selbstverständlich. Gerade in Bezug auf Themen wie Organisationsentwicklung, Unternehmensstrategien oder Methoden der Unternehmensführung habe ich durch das Studium eine theoretische Fundierung zu meiner doch schon langjährigen Praxis erfahren. Das erwarten Unternehmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in solchen Positionen auch.

 

Herr Kopf, vielen Dank! im Juni 2017

Hochschule Harz berufsbegleitend MBA Gordon Kopf

Hintergrund

Es gibt verschiedene Studien dazu, wie sich ein Studium auf Gehalt und Karriere auswirken kann. Allerdings zeigen die Studien in der Regel Durchschnittswerte. Zudem hängen die Ergebnisse stark von Branchen ab, in denen einzelne Fälle wieder ganz anders liegen können als der Durchschnitt.

 

Unsere Erfahrung: Wer ein Studium - insbesondere berufsbegleitend - aufnimmt, kennt seine Chancen selbst am besten. Deshalb stellen wir die individuellen Wege, Entscheidungen und Perspektiven unserer #berufsbegleitendstudierenden #hsharz in kurzen Interviews vor.

 

Wer zugleich einen Blick auf aktuelle Studien werfen will, der kann sich durch diese Links klicken:

www.zeit.de/studium/studienfuehrer-2015/arbeitsmarkt-akademiker-arbeitslosigkeit letzter Abruf 2.5.2017

 

www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-und-verdienst-wie-viel-lernen-lohnt-sich-1.3441324 letzter Abruf 2.5.2017

 

www.faz.net/aktuell/beruf-chance/recht-und-gehalt/studium-vs-ausbildung-ab-wann-gleicht-sich-das-gehalt-an-14919170.html letzter Abruf 2.5.2017

 

Wer sich für seine Chancen in einzelnen Regionen interessiert, kann danach im Entgeltatlas der Arbeitsagentur suchen. entgeltatlas.arbeitsagentur.de/entgeltatlas/faces/index.jspx;jsessionid=c67HyWZauJiNmOExxVwQygJ1RumJCaBc79WE8SRLGDKvoQgLBidH!-1613809978

Braucht das Wissen, um später den Betrieb ihrer Familie führen zu können

Ellen Görner

Unsere berufsbegleitend Studierenden im MBA und BWL Bachelor hatten am 16. und 17. Juli ihre letzten Veranstaltungen und können jetzt 6 Wochen durchatmen. "Nach den Wochenenden im Hörsaal und Lernen neben dem Job in der Woche braucht es auch mal eine Pause", sagt Andrea Koch, welche die angehenden Bachelor und Master während des Semesters betreut. Das findet auch Ellen Görner, die das MBA Studium aktuell im zweiten Semester absolviert.

 

Frau Görner, Sie hatten am vergangenen Freitag, Samstag und Sonntag die Unit "Interne Unternehmensrechnung und Controlling". Samstag früh stand auch noch eine Klausur an. Wie lief es?

Es war schon ein anstrengendes Wochenende, aber auch eine sehr gute Veranstaltung. Frau Prof. Eberlein hat das Thema sehr belebt vermittelt.

 

"Interne Unternehmensrechnung und Controlling" - ist das Ihr Lieblingsthema?

Nein, das wird es wahrscheinlich auch nicht. Die BWL-Inhalte fallen mir nicht so leicht, da ich im Erststudium Lebensmitteltechnologie, also nicht BWL studiert habe. Themen wie Qualitätsmanagement, Selbstmanagement oder Führungsethik sind mir da schon näher. Aber ich habe ja bewusst die MBA-Variante für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler belegt, um die Grundlagen zu lernen. Ich will nicht, dass mir später mal jemand ein X für ein U macht, wenn es zum Beispiel um steuerliche Fragen geht.

 

Sie haben jetzt bis Ende August eine Pause. Was geht Ihnen durch den Kopf? Erstens: Yeah, yeah, yeah. Zweitens: Das Thema der nächsten Klausur. Oder: Ach, wär' die Sommerpause doch schon vorbei. Ich will lernen!

Eindeutig "yeah, yeah, yeah". Da ich die vielen BWL-Grundlagen nachhole, musste ich immer von Wochenende zu Wochenende lernen und zudem natürlich noch arbeiten. Wir haben einen Familienbetrieb, in dem jeder verschiedene Aufgaben hat und im Grunde immer ansprechbar sein sollte. Ich kann mich tagsüber also nicht einfach zum Lernen zurückziehen. Deshalb tut die Pause gut und ich habe auch schon Urlaub - inklusive eines Wochenendes - gebucht.

 

Sie sind jetzt im zweiten Semester. Würden Sie das MBA Studium auch nach den ersten Erfahrungen noch einmal aufnehmen?

Vermutlich würde ich etwas länger darüber nachdenken, aber mich dann genau so wieder entscheiden. Einfach aus innerem Antrieb heraus. Ich brauche das Wissen, um unseren Betrieb einmal zu führen und es ist ja auch für mich persönlich mit Erfolgen verbunden. "Investition und Finanzierung" zum Beispiel war für mich mit eine der schwersten Units, die ich aber dann mit der 1,7 abgeschlossen habe und das war ein tolles Gefühl.

 

Würden Sie auf die Präsenzphasen lieber verzichten?

Nein, auf keinen Fall. Im direkten Austausch mit den Dozenten und anderen Studierenden lerne ich persönlich am meisten. Je interaktiver eine Veranstaltung ist, desto besser komme ich mit einem Thema zurecht - egal ob BWL oder Nicht-BWL.

 

Frau Görner, vielen Dank! im Juli 2016

Porträtbild Homepage Hochschule Harz berufsbegleitend MBA Ellen Görner

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Prof. Dr. Jana Eberlein

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