Aktuelles

Die Projektmitglieder engagieren sich aktiv in regionalen und überregionalen Netzwerken, arbeiten an Publikationen und posten Neuigkeiten zum aktuellen Projektstand in öffentlichen Portalen.

Für jeden Topf ein Deckel? Eine Matching-Plattform findet den richtigen Hochschulpartner für Sie

Im Rahmen der Förderinitiative innovative Hochschule, entwickelt das Teilvorhaben MPASS eine Matching-Plattform. Mit ihrer Hilfe soll die Kontaktaufnahme mit Hochschulen zukünftig vereinfacht werden, um Third-Mission-Aktivitäten und Transfer zu forcieren.

Rebecca Spaunhorst vom Teilprojekt TBT stellt im aktuellen Artikel des Wissenschafts-Thurms das Projekt vor. 

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Gemeinsam Technik erkunden: VTTNetz erprobt innovative Ideen in der Senioren-Technikberatung

Im Projekt VTTNetz befassen sich die Kolleginnen und Kollegen mit Technikberatung, Techniknutzung und Wohnberatung im Alter. Was das genau heißt, erkundet Rebecca Spaunhorst in einem Interview.

Im Verbundprojekt TransInno_LSA gibt es zahlreiche spannende Teilvorhaben, die unterschiedliche Schwerpunkte setzen. Ein vielfältiges Beispiel für Third Mission an der Hochschule Harz ist das Teilprojektt VTTNetz, welches für „Innovationsnetzwerk für vernetzte Technikberatung und Techniknutzung“ steht. Rebecca Spaunhorst vom Teilprojekt TBT hatte bereits im letzten Blogbeitrag des Wissenschafts-Thurms die Third-Mission-Definition des Verbundprojekts erläutert und betrachtet nun exemplarisch ein Forschungsprojekt der Kategorie Third Mission. 

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Ehrenamtliche geben Tipps in der Volksstimme

Das TransInno_LSA Teilprojekt VTTNetz ist heute in der landesweit erscheinenden Tageszeitung Volksstimme auf deren "Gemeinsam stark"-Panoramaseite vertreten. Die ehrenamtlichen Technikbotschafter des Reallabors TAKSI geben im aktuellen Beitrag Tipps gegen den Corona-Blues.

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„TAKSI“ bringt älteren Menschen technische Innovationen ins Haus

Das Reallabor TAKSI bildet im TransInno_LSA Teilprojekt VTTNetz eine wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft. Es ist ein Ort vielfältigen Lernens, dient der Evaluation wissenschaftlicher Ergebnisse und fördert deren Transfer im Sinne der Third Mission von Hochschulen. Gleichzeitig werden durch die Identifizierung alltagsweltlicher Probleme transdisziplinäre Forschungsprozesse zu Alter und Technik angestoßen. Das Reallabor wendet sich an ältere Menschen und pflegende Angehörige und dient zur Unterstützung der Aus- und Weiterbildung Beratender. Um diese verschiedenen Funktionen auszufüllen, gliedert sich das Real-Labor in drei Instrumente: TAKSI-Zentrale, TAKSI on tour und TAKSI Wissenschaft.

Im aktuellen "Demograf", dem Newsletter des Ministeriums für Landesentwicklung und Verkehr Sachsen-Anhalt wird die Arbeit und das Team rundum das Reallabor für Technikakzeptanz und Soziale Innovation vorgestellt. Der ehrenamtliche Technikbotschafter Eberhard Toepfer und die Reallabor TAKSI-Klientin Bärbel Wonde haben es sogar auf den Titel des "Demograf" geschafft. 

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Wie können Senioren mit ihrer Familie in der Corona-Krise Kontakt halten?

Die ehrenamtliche Technikbotschafterin Sophie Friederike Bremer aus dem VTTNetz-Reallabor TAKSI hat ihrer Oma übers Telefon WhatsApp beigebracht. Im aktuellen Volksstimme-Artikel erklärt die 22-jährige Studentin der Hochschule Harz, wie sie es geschafft haben - und betont, dass sich der Aufwand absolut lohnt.

Wie können Senioren mit ihrer Familie in der Corona-Krise Kontakt halten? Eine Studentin der Hochschule Harz hat einen Weg gefunden.

Third Mission an der Hochschule Harz - ein Telefoninterview mit Prof. Dr. Georg Westermann

Aileen Salomon führt in ihrem aktuellen Beitrag ein Interview mit Herrn Prof. Dr. Georg Westermann, Prorektor für Forschung und Transfer an der Hochschule Harz und Leiter des Gesamtvorhabens TransInno_LSA. Sie sprechen unter anderem über die Definition von Third Mission an den Verbundhochschulen Harz, Magdeburg-Stendal und Merseburg, wie diese entstand, wo wir Third Mission überall finden können und welche Wirkung diese Aktivitäten auf die Hochschule und die Gesellschaft haben. Auch die Zukunft von Third Mission und wie sich die Hochschulen entwickelt haben, seit es diese Aktivitäten gibt, werden thematisiert.

Aileen Salomon ist Studentin im Masterstudiengang Konsumentenpsychologie und Marktforschung an der Hochschule Harz. Im Rahmen ihres Forschungsprojektes beschäftigt sie sich mit Wissenschaftskommunikation. Sie verfasst hierfür, unter der Betreuung von Prof. Dr. Uwe Manschwetus und Rebecca Spaunhorst, eine kurze Reihe von Blogartikeln.

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Wie vier Wissenschafter auszogen die Third Mission zu finden...

Third Mission – was war das noch gleich? Rebecca Spaunhorst vom TransInno_LSA Teilprojekt TBT befasst sich in ihrem Artikel „Wie vier Wissenschaftler auszogen die Third Mission zu finden“ mit genau dieser Frage. Im Fokus stehen die im Projekt TBT vorgenommenen Recherchen, Umfragen und Diskussionen rund um das Thema Third Mission. Der Artikel richtet sich an jeden, der Interesse hat sich mit dem Thema zu beschäftigen und soll, gemäß dem Kerngedanken von Third Mission, insbesondere die Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Vereine oder öffentliche Einrichtungen ansprechen.

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Die Umsetzung von Third Mission im (Bundes-)Land Sachsen-Anhalt

Aileen Salomon ist Studentin im Masterstudiengang Konsumentenpsychologie und Marktforschung an der Hochschule Harz. Im Rahmen ihres Forschungsprojektes beschäftigt sie sich mit Wissenschaftskommunikation. Sie verfasst hierfür, unter der Betreuung von Prof. Dr. Uwe Manschwetus und Rebecca Spaunhorst, eine kurze Reihe von Blogartikeln. In ihrem aktuellen Beitrag stellt sie das Projekt TransInno_LSA vor. Sie geht dabei, neben der Vorstellung der Handlungsfelder, kurz auf eine Diskussion der Frage „Was spricht für und was spricht gegen Third Mission?“ ein. Eine wichtige Frage, die sie gemeinsam mit den Kollegen aus dem TransInno_LSA Teilprojekt TBT diskutiert hat.

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Soziale Nähe trotz physischer Distanz

Besonders Ältere sollen sich aufgrund der Anordnungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus isolieren, weil sie häufiger von schweren Verläufen der Viruserkrankung betroffen sein können. Sie leiden unter der Einsamkeit. Um miteinander in Kontakt zu bleiben, können Beratungsstellen, Familien und Freundeskreise miteinander über Messengerdienste im Gespräch bleiben.

Das Teilprojekt VTTNetz stellt verschiedene Möglichkeiten vor, um während der Coronakrise in Kontakt zu bleiben.

Weitere Informationen unter https://www.innovativ-altern.de/portfolio/infoseite-coronavirus/

 

ABSAGE: 2. Netzwerktagung und Innovationstag am 23. April 2020 in Magdeburg

Die TransInno_LSA - Projektkoordination hat entschieden, die 2. Netzwerktagung und den Innovationstag am 23.04.2020 in Magdeburg aufgrund der Coronavirus-Ausbreitung nicht stattfinden zu lassen und die Durchführung stattdessen auf einen noch zu bestimmenden Termin zu verschieben.

Wir bedauern die Absage und blicken gleichzeitig zuversichtlich nach vorne, um gemeinsam mit Ihnen unsere nächste Veranstaltung umso erfolgreicher zu gestalten.

Gerne stehen wir Ihnen bei Rückfragen unter transinno_lsa@hs-harz.de zur Verfügung.

Werden Sie zum Mitgestalter bei MPASS!

Das Teilprojekt MPASS (Matching Plattform for Student Skills) hat sich zum Ziel gesetzt, eine digitale Plattform zu entwickeln, welche bei der Suche nach Angeboten und Ansprechpartnern innerhalb von Hochschulen unterstützt. Als Matching-Plattform soll diese den Nutzern beispielsweise je nach Problemstellung passende Experten innerhalb der Fachdisziplinen oder Servicebereiche empfehlen. Durch die Vereinfachung der Informationssuche sollen schließlich Kontakte und Kooperationen mit Hochschulen noch leichter möglich werden.

Damit die Matching-Plattform ein nützliches Werkzeug innerhalb und außerhalb von Hochschulen – zum Beispiel für Hochschulmitarbeitende, Professorinnen und Professoren sowie Studierende, Angehörige von Unternehmen, öffentlichen Verwaltungen bis hin zu Privatpersonen – werden kann, ist ein regelmäßiger Austausch schon in der Entwicklungsphase notwendig. Im Teilprojekt MPASS wird im Rahmen der Produktentwicklung ein inkrementeller und iterativer Ansatz verfolgt. Mittels Prototyping sollen ab diesem Jahr stetig Feedbacks zum jeweiligen Stand der Plattform eingeholt werden. Einige Interessenten aus dem Umkreis der Hochschule Harz haben sich bereits gefunden, welche wir in diesem Jahr in die Entwicklung einbinden möchten.

Wie kann eine solche Matching-Plattform auch für Sie ein wertvolles Tool werden? Haben Sie bereits konkrete Ideen oder möchten sich erst einmal inspirieren lassen? Unabhängig davon, ob Sie bereits mit Hochschulen zusammengearbeitet haben oder nicht, wir interessieren uns für Ihre Meinung. Gestalten Sie mit und bringen Sie sich ein, denn Ihre Wünsche in Bezug auf die Matching-Plattform sind für uns zentral.

Rufen Sie uns an unter 03943 659 798 oder senden Sie uns eine E-Mail an mpass(at)hs-harz.de – wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

Text und Bild: Anja Tetzel

Diakonie und VTTNetz streben Kooperation an

Einen Großteil ihrer Zeit widmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Projekt VTTNetz der Netzwerkarbeit – nicht umsonst ist sie gleich zweimal Teil des Projektnamens: Innovationsnetzwerk Vernetzte Technikberatung und Techniknutzung. Um die Zusammenarbeit auf regionaler Ebene weiter voranzubringen, haben sich Projektleiterin Birgit Apfelbaum, der wissenschaftliche Mitarbeiter Thomas Schatz und Projektmitarbeiterin Julia Bruns am Freitag, 17. Januar 2020, mit verschiedenen Akteurinnen des Diakonischen Werks im Kirchenkreis Halberstadt getroffen.

An dem Austausch nahmen Isabell Koch, Bereichsleiterin Beratung und Soziales, Ina Blessinger, Leiterin der Freiwilligen-Agentur Nordharz (FWA), Heike Sandhagen, Familien- und Seniorenbetreuerin in der Freiwilligen-Agentur Nordharz, Janine Seerich vom Bereich „neues wohnen“ und die Bereichsleiterin „neues wohnen“, Jutta Jachmann teil. Die Gruppe besichtigte mit großem Interesse das Reallabor für Technikakzeptanz und Soziale Innovation in Wernigerode.

Diakonie erwägt eigene Beratungsstelle

Isabell Koch berichtete, dass die Diakonie darüber nachdenkt, ein eigenes Angebot für eine Wohn- und/oder Technikberatung aufzubauen, um ältere Menschen an technikunterstütztes, altersgerechtes Wohnen heranzuführen. Deshalb erläuterte Birgit Apfelbaum ihr und ihren Kolleginnen, wie das Reallabor durch Zusammenarbeit mit Akteuren aus der Wohnungswirtschaft (Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft eG) und ehrenamtlich Engagierten (Wernigeröder Seniorenvertretung e.V. und Verein Frau und Bildung) mit Leben erfüllt werden konnte.

Auch das Konzept der Smartphone-Sprechstunde, die als „Türöffner“ häufig den ersten Kontakt zu den Klientinnen und Klienten herstellt, stieß auf Zuspruch der Diakonie-Mitarbeiterinnen. Birgit Apfelbaum wies auch darauf hin, dass eine proaktive Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich sei, um von der Zielgruppe der älteren Menschen wahrgenommen zu werden und das Angebot einer Wohn- und Technikberatung nachhaltig bekannt zu machen.

Kleine Helfer sind relevant

Dass die vielen „kleinen Lösungen und Helfer“ relevant für die Mitarbeiter*innen und Klient*innen der Diakonie seien, betonte Isabell Koch. Profitieren könne vor allem der Bereich „neues wohnen“. Dieser Part der Arbeit im Diakonischen Werk will Menschen mit Hilfebedarf möglichst lang ein selbstbestimmtes Wohnen in der eigenen Wohnung ermöglichen. Ein Ziel, das auch VTTNetz mit der regionalen und bundesweiten Netzwerktätigkeit und der sich daraus ergebenden Professionalisierung der Beratung verfolgt. Dass ein selbstbestimmtes Leben im hohen Alter durch Details wie einen Fensteröffner, mobile Rampen, Gardinenlift und Haltegriffe länger aufrechterhalten werden kann, demonstrierte Thomas Schatz bei einer Führung durch das Reallabor TAKSI.

Thomas Schatz zeigte sowohl einfache Hilfsmittel wie Gehstock, LED-Nachtlicht und Brettchen zur Einhand-Bedienung als auch komplexere Systeme aus dem Smart-Home- und Ambient Assisted Living (AAL)-Bereich. Viele der Geräte waren den Gästen neu. So stieß auch die druckfrische Broschüre „Der kleine Technikratgeber“ mit zahlreichen Alltagshelfern auf Zuspruch.

Beide Partner – VTTNetz und das Diakonische Werk – waren sich nach gut drei Stunden Austausch einig, dass sie gemeinsam mehr erreichen können. So möchte sich VTTNetz künftig mit Schulungen und Weiterbildungen zu technischer Assistenz im Reallabor einbringen. Das Schulungsangebot soll für freiwillige Familien- und Seniorenberater*innen als fachliche Qualifikation genutzt werden. Das Diakonische Werk mit der Freiwilligen-Agentur will Ehrenamtliche motivieren, sich als Technik-Botschafterinnen und Technik-Botschafter zu engagieren. Freiwillige, die sich als Familien- und Seniorenbegleiter*innen im Landkreis Harz tätig sein wollen, können sich gern bei Ina Blessinger unter i.blessinger(at)diakonie-halberstadt.de oder in der Freiwilligen-Agentur Nordharz unter Telefon (03946) 90 73 95 melden.

Text und Bild: Julia Bruns

Wir sind jetzt auch auf Twitter!

Das Verbundprojekt „TransInno_LSA“ ist ab sofort auch auf Twitter (@transinnolsa) zu finden. Wir berichten über Veranstaltungen, geben Einblicke in unsere Reallabore, stellen die Teams hinter den Teilprojekten vor und teilen ihre Zwischenergebnisse. Wir freuen uns auf den Austausch und viele Follower! #innovativehochschule #transinnolsa

Labore für die Hochschulen für den öffentlichen Dienst?

Im Werk „Der demographische Wandel – Zwischen Digitalisierung, Aufgabenwandel und neuem Personalmanagement“ werden die zentralen Ebenen der Verwaltung in Form der Digitalisierung, des Personalmanagements und des Aufgabenwandels im öffentlichen Dienst gleichermaßen in ihren Zusammenhängen thematisiert. Prof. Dr. Jürgen Stember vom Teilprojekt Existenzgründungen aus Hochschulen forcieren (ExFo) hat darin den Beitrag: „Labore für die Hochschulen für den öffentlichen Dienst? Modernes Innovationsmanagement durch Innovation-Labs, Kompetenzzentren und Reallabore“ veröffentlicht. Das Werk ist Teil der Reihe:  Schriften des Praxis- und Forschungsnetzwerks der Hochschulen für den öffentlichen Dienst und ist im Nomos Verlag erschienen.

Der demographische Wandel - Zwischen Digitalisierung, Aufgabenwandel und neuem Personalmanagement. 2020. Buch. 332 S. Softcover. Nomos. ISBN 978-3-8487-6149-4

Der Zukunft der Pflege auf der Spur

„Manchmal habe ich den Eindruck, dass die Pflegeversicherung uns heute mehr als die Rentenversicherung bewegt“, sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zu Beginn der Podiumsdiskussion am 6. Februar 2020 in Wernigerode. Es sei ein emotionales Thema – ein Thema, das erfordere, dass beide Seiten einander zuhören. Und so bittet der CDU-Politiker seine Zuhörer um eine faire Unterhaltung. Seinen Worten folgt zustimmendes Nicken in den Reihen. Wernigerode ist die erste von deutschlandweit sechs Städten, die der Gesundheitsminister besucht, um mit den Bürgern ins Gespräch zu kommen.

Auch das Innovationsnetzwerk Vernetzte Technikberatung und Techniknutzung (VTTNetz) ist mit Projektmitarbeiterin Julia Bruns vor Ort, um die Veranstaltung zu verfolgen. Der Saal im Fürstlichen Marstall ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Es sind Vertreter*innen von Pflegeunternehmen, Krankenschwestern und –pfleger, Angehörige und Pflegebedürftige selbst gekommen, um sich zu Wort zu melden oder einfach nur zuzuhören, wohin sich die Pflegeversicherung weiter entwickeln könnte. Denn genau dies sucht Jens Spahn gemeinsam mit den geladenen Expert*innen zu erörtern: Maria Loheide (Vorstand Sozialpolitik im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung), Dr. Jochen Pimpertz (Leiter Öffentliche Finanzen, soziale Sicherung und Verteilung am Institut der deutschen Wirtschaft) und der Bremer Gesundheitsökonom Prof. Dr. Heinz Rothgang, der die Entwicklung der Pflegeversicherung seit 25 Jahren begleitet und in dem Feld der Alterssicherung forscht, stellen sich der Debatte.

Dass Pflegekräfte besser bezahlt werden müssen, betont Prof. Dr. Heinz Rothgang. Diese Mehrausgaben dürften jedoch nicht den Pflegebedürftigen oder ihren Angehörigen selbst aufgebürdet werden. „Die Eigenanteile müssen mindestens begrenzt werden“, fordert er. Zudem müsse deutlich mehr unternommen werden, um den personellen Engpass zu kompensieren. „Selbst, wenn wir heute Pflegekräfte aus dem Ausland werben, wird uns das nur kurzfristig helfen“, warnt er. Es sei vor allem die Generation der Babyboomer – der geburtenstarken Jahrgänge in den 1950ern und 1960ern – die zwischen 2040 und 2050 pflegebedürftig würde. „Und wenn es 2040 eng wird, dann können wir uns nicht auf das Ausland verlassen“, so Rothgang.

Heinz Rothgang plädiert deshalb für eine stärkere Digitalisierung der Pflege. Eine strategische Nutzung der gesammelten Daten sei sinnvoll, um Pflegemitarbeiter zu entlasten. „Was haben wir für Bedarfe? Was ist geplant? Die Lösung muss sein, dass in der digitalisierten Welt die gesammelten Informationen genutzt werden“, sagt er. „Stattdessen wurde im Zuge des Bürokratieabbaus akzeptiert, dass Papierkram unnötig wird.“

Im anschließenden lockeren Abendprogramm stellt Julia Bruns seinem Mitarbeiter Thomas Kalwitzki und Prof. Rothgang die Grundzüge des Projektes VTTNetz vor.

Text und Bild: Julia Bruns

Interviews zeigen methodische Herausforderungen

Zur qualitativen Datenerhebung im Teilprojekt ONFA konnten in 2019 zahlreiche Interviews durchführt werden. Es wurden Professorinnen und Professoren sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschule Harz sowie der Hochschule Merseburg zur Identifikation und Beschreibung ihrer Transferaktivitäten befragt.

Eine Schwierigkeit bestand darin, eine geeignete Systematik in Form eines Interviewleitfadens zu erstellen, mit der Transfer erkennbar wird, ohne im Speziellen vorab mit den Interviewpartnerinnen und -partnern ein gemeinsames Verständnis von Transfer zu erarbeiten und mit Begrifflichkeiten die Partnerinnen und Partner zu prägen. Dieses Vorgehen sollte insbesondere informellen bzw. unerkannten, zum Teil unbewussten Transfer, besser sichtbar werden lassen.

Es wurden verschiedene Vorgehensweisen getestet. Zunächst wurden die Interviewpartnerinnen und -partner nur auf Basis des Interviewleitfadens befragt. Dieses Vorgehen produzierte insgesamt gute Ergebnisse, die jedoch im Verhältnis zur generierten Textmenge gering ausfielen. In einem zweiten Ansatz wurde mithilfe zweier Grafiken den Interviewpartnerinnen und -partnern vorab ein Schema mit Beispielen von Transferaktivitäten in den hochschulischen Kernprozessen Forschung und Lehre. gezeigt. Dadurch konnte eine Qualitätssteigerung in den erhobenen Daten erzielt werden. In einem weiteren Schritt wurden ebendiese Grafiken gezeigt, die Interviewpartnerinnen und -partner aber zusätzlich gebeten, sich selbst einem dieser Prozesse zuzuordnen, in dem sie in ihrer Tätigkeit für sich eher Transfer ausmachen würden. Dieses Vorgehen steigerte die Datenqualität erheblich.

Nach ersten Interviews zeigte sich bereits, dass die erarbeitete Systematik grundsätzlich dazu geeignet ist, Transfer zu erfassen und, dass sich Transfer über dessen Managementintensität operationalisieren lässt. Auch deuten Rückmeldungen der Interviewpartnerinnen und -partner darauf hin, dass das Vorgehen des Teilprojekts nachhaltiges Interesse an dessen Ergebnissen weckt.

Im weiteren Verlauf sind für die Datengewinnung nun folgende Fragen von zentraler methodischer Bedeutung:

1. Wie könnten insbesondere informelle Transferaktivitäten besser sichtbar werden?

2. Sollten Transferaktivitäten, die innerhalb von Hochschulprozessen stattfinden, gezielt den Interviewpartnerinnen und -partnern vorgelegt werden?

3. Sollten die Interviews weniger oder stärker strukturiert werden?

4. Wie können die Projektmitarbeiterinnen und-mitarbeiter offener Forschen und trotzdem verwertbare Ergebnisse erzielen?

Derzeit werden die vorhandenen Interviews transkribiert und kodiert. Weitere Interviews an der Hochschule Merseburg, der Hochschule Magdeburg-Stendal und der Otto-von-Guericke Universität in Magdeburg sind für dieses Jahr in Vorbereitung.

Text: Linda Granowske und Maximilian Fischer

 

Diskussion mit ForscherInnen unterstützt die Interpretation erster empirischer Befunde

Im Teilprojekt ONFA konnten bereits im vergangene Jahr wesentliche empirische Daten erhoben und auf zwei Tagungen präsentiert werden. Die dabei anwesenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen zeigten reges Interesse und diskutierten über methodische Ansätze des Teilprojekts und interpretierten erste Ergebnisse. Die Diskussionen beinhalteten wertvolle Hinweise und konstruktives Feedback, woraus konkrete Schritte für das weitere Vorgehen des Teilprojekts abgeleitet werden konnten. Vor dem Hintergrund der weitestgehend normativ-konzeptionell geführten Diskussion über Transfer leistet ONFA damit einen wichtigen empirischen Beitrag, der sich durch die Systematik der Datenerhebung von bisherigen Untersuchungen unterscheidet.

Zunächst wurde ein Interviewleitfaden erarbeitet, der die Projektmitarbeiterinnen und -mitarbeiter unterstützt, im Rahmen von Interviews Transfer sowie die Strukturen, in denen der Transfer erbracht und gemanagt wird, zu erheben. Dieser Interviewleitfaden wurde im Arbeitsprozess wiederholt überprüft und angepasst, um eine möglichst hohe Informationsdichte zu erreichen. Die sich anschließende Analyse durch Kodierung und Auswertung der kodierten Segmente fokussiert insbesondere die Transferrichtung, die Strukturen sowie die Managementintensität des Transfers. Mithilfe dieses Ansatzes soll das Wissen über tatsächliche Formen des Managements von Transfer erweitert werden.

Auf zwei Konferenzen konnten die ersten Ergebnisse der Datenerhebung einem breiten Publikum präsentiert werden. Mit dem Titel „Zwischen hier und dort – eine empirische Untersuchung der Transferaktivitäten von Hochschulen“ traf ONFA einen Nerv der Besucherinnen und Besucher der 14. Jahrestagung des Hochschulnetzwerks Bildung durch Verantwortung e.V. Die Tagung, welche in Kooperation mit der Universität Duisburg-Essen organisiert wurde, widmete sich „Hochschulen in der Gesellschaft“ und fokussierte mit unterschiedlichen Beiträgen hauptsächlich die gesellschaftliche Verantwortung von Hochschulen und die Operationalisierbarkeit von Transfer. Das Zentrum für Sozialforschung und Methodenentwicklung in Magdeburg veranstaltete im Dezember eine Tagung mit Werkstattcharakter. Dort konnte sich ONFA ebenfalls präsentieren und Projektinhalte intensiv diskutieren. Unter dem Motto „Forschen zwischen Anwendungs- und Grundlagenorientierung“ lag hier der Fokus insbesondere auf der Praktikabilität der erarbeiteten Systematik zur Aufnahme und Bewertung von Transferaktivitäten.

Insgesamt betonten die Rückmeldungen der Tagungsteilnehmerinnen und -teilnehmer den empirischen Mehrwert des Projekts und ihre Unterstützung für das weitere Vorgehen. ONFA blickt damit auf ein erfolgreiches Jahr 2019 zurück, welches erste Ergebnisse zu Tage förderte und neuen Schwung für weitere Erhebungen im Jahr 2020 aufbaut.

Weitere Informationen zu den genannten Tagungen finden Sie unter folgenden Links:

https://www.hbdv2019.de/#tagungsthema

http://www.zsm.ovgu.de/Nachwuchstagung.html

Text und Bild: Linda Granowske und Maximilian Fischer

Wie können wir Wissenschaft sinnvoll kommunizieren?

Die Kommunikation von Forschung und ihren Ergebnissen ist essentieller Bestandteil der Arbeit einer Hochschule, aber wie gelingt diese Kommunikation sinnvoll? Die Masterstudentin Aileen Salomon beschäftigt sich im Rahmen ihres curricularen Forschungsprojekts genau damit, indem sie die Frage ergründet, „Wie können wir Wissenschaft an die außen Welt kommunizieren?“.

Aileen schreibt eine siebenteilige Serie von Blogartikeln, in denen sie verschiedene Aspekte dieser Fragestellung beleuchtet und sich insbesondere mit der Third Mission von Hochschulen auseinandersetzt. Betreut wird sie hierbei von Herrn Prof. Dr. Uwe Manschwetus und Frau Rebecca Spaunhorst aus dem Team des Teilprojekts Transfer-Bewertungs-Toolbox (TBT).

Die Artikel von Aileen Salomon sind im Wissenschafts-Thurm veröffentlicht.

Für einen direkten Link klicken Sie bitte hier

Reallabor TAKSI zieht erfolgreiche Jahresbilanz

Die Smartphone-Sprechstunde in der altersgerechten Musterwohnung der Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft eG pausiert über die Weihnachtsfeiertage. Die Wohnung in der Kopernikusstraße 8 wird seit Oktober 2018 vom Hochschulprojekt VTTNetz als Reallabor, neudeutsch "Living Lab", mit Leben erfüllt. Im gesamten Jahr 2019 konnten sich Senioren dort in mehr als 200 Einzelberatungen über die Bedienung digitaler Endgeräte wie Smartphone, Laptop und Tablet informieren. Zusätzlich zu den Hochschulmitarbeitern Thomas Schatz und Julia Bruns kümmern sich die ehrenamtlichen Senioren-Technikbotschafter Rolf-Hartmut Dörge und Eberhard Toepfer von der Seniorenvertretung Wernigerode um die Anliegen der Älteren. Seit November unterstützt neben den beiden Rentnern die Wirtschaftspsychologie-Studentin Sophie Bremer das Team mit viel Engagement in ihrer Freizeit. "Davor kann man angesichts ihres Pensums im Studium nur den Hut ziehen", würdigt Projektleiterin Prof. Dr. Birgit Apfelbaum den Einsatz. Sie bedankte sich am Dienstag bei den ehrenamtlichen Technikbotschaftern für ihren wöchentlichen Einsatz in der altersgerechten Musterwohnung für ihre engagierte Mitwirkung.

"Die Wohnung eignet sich besonders gut für unsere Beratung, weil wir hier auch Themen wie Badumbau und den Einsatz von Hilfsmitteln ganz anschaulich zeigen können", sagt Projektmitarbeiterin Julia Bruns. Teils seien bis zu acht Ratsuchende zeitgleich im Reallabor für Technikakzeptanz und Soziale Innovation (TAKSI) aufgeschlagen mit der Bitte um unkomplizierte Hilfe. "Gerade zu Weihnachten werden wieder einige Smartphones den Besitzer wechseln. Wer Unterstützung bei den ersten Gehversuchen in der Welt der digitalen Kommunikation braucht, ist herzlich willkommen", teilt sie mit.           

Die nächste Sprechstunde für Smartphone, Komfort und Sicherheit findet am 13. Januar 2020 von 14 bis 16.30 Uhr statt. Die nächsten freien Termine sind ab 20. Januar verfügbar.

Anmeldung unter  0172 34 64 194, weitere Informationen unter www.innovativ-altern.de

Text und Bild: Julia Bruns

Die Gesichter der Senioren-Technikberatung

Technikberatung hat viele Gesichter: Das zeigt der neue Clip aus dem Projekt angewandter Forschung VTTNetz (Innovationsnetzwerk Vernetzte Technikberatung und Techniknutzung).

Der Film lässt das 2. bundesweite Austauschtreffen der Beratungsstellen für Wohnen und Technik am 13. und 14. November 2019 in Wiesbaden Revue passieren. Er bietet Außenstehenden einen Einblick in das Berufsbild des Wohn- und/oder Technikberatenden.

Hier der Link: https://youtu.be/tmqd3z-yMfc

Weitere Informationen zum Teilprojekt VTTNetz des Verbundvorhabens „TransInno_LSA“ der Förderinitiative „Innovative Hochschule“ finden Sie unter https://www.innovativ-altern.de/.

Text und Bild: Julia Bruns

Neue Technik in der Musterwohnung ausprobieren

Neues entdecken können Besucher im Reallabor für Technikakzeptanz und Soziale Innovation (TAKSI) in der Kopernikusstraße 8 in Wernigerode.

Seit November 2019 können Interessierte verschiedene Smart Home-Systeme in Aktion erleben. So können das Licht, die Heizung und das Radio per Sprache ein- und ausgeschaltet werden. Dazu wurde unter anderem ein Smart-Home-System von devolo installiert, das im Elektrofachhandel bezogen werden kann. Der Sprachassistent Alexa kann über den Online-Händler Amazon bestellt werden.

Auch einfache Gerätschaften wie der Tablethalter sind neu in der Wohnung. Dank der Halterung sind die Hände frei – beim Lesen, Spielen und Filmschauen im Bett oder auf der Couch eine praktische Angelegenheit. Die Kosten liegen bei etwa 30 Euro. Bezogen werden kann die Halterung im Onlinehandel.

Der kleine wendige Roboter 7links ermöglicht es, auch in Abwesenheit einen Blick in die eigenen vier Wände zu werfen. Via Smartphone-App wird der Roboter gesteuert. Mit ihm kann man auch in der Wohnung betreuter Angehöriger aus der Ferne nach dem Rechten sehen. Auch dieses Gerät wurde im Onlinehandel gekauft.

Der smarte Trinkbecher MoiKit misst die verzehrte Menge und erinnert ans Trinken. Die Daten können über das Smartphone oder Tablet abgerufen werden. Erhältlich ist er in Onlineshops.

Die praktische Fenstergriffverlängerung hilft beim Öffnen schwer erreichbarer Fenster und trägt dazu bei, Unfälle zu verhindern. Klettern, um Oberlichter oder Fenster hinter der Badewanne zu öffnen, wird dank der Fenstergriffverlängerung unnötig. Geeignet ist sie auch für Menschen, denen das Aufstehen schwerfällt und die im Sitzen Fenster öffnen und schließen wollen. Sie hat eine Hilfsmittelnummer und kann vom Arzt verordnet werden.

Der Stockhalter sorgt für Ordnung: Gehstöcke werden zwischen den zwei Backen eingeklemmt und sind so immer sicher verwahrt. Erhältlich ist diese praktische Alltagshilfe im Sanitätshaus.

Die mit zahlreichen technischen Geräten ausgestattete Dreiraumwohnung wird seit Oktober 2018 vom angewandten Forschungsprojekt Innovationsnetzwerk für vernetzte Technikberatung und Techniknutzung (VTTNetz) unter Leitung von Prof. Birgit Apfelbaum in Kooperation mit der Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft eG und der Seniorenvertretung Wernigerode betrieben.

Jeden Montag findet dort von 14 bis 16.30 Uhr eine Smartphone-Sprechstunde statt.

Weitere Informationen unter www.innovativ-altern.de

Innovationsnetzwerk präsentiert sich auf Tagung zu barrierefreiem Tourismus

Julia Bruns, Projektmitarbeiterin im Innovationsnetzwerk Vernetzte Technikberatung und Techniknutzung (Teilprojekt VTTNetz), und Senioren-Technikbotschafter Rolf-Hartmut Dörge haben sich am Mittwoch, 23. Oktober, bei der Fachtagung „Barrierefreier Tourismus im Landkreis Harz“ mit einem Stand beim Markt der Möglichkeiten präsentiert. Dabei kamen sie mit Kolleginnen und Kollegen aus der Pflegebranche, der Freiwilligen-Agentur der Diakonie, mit Beteiligten des Aktionsbündnisses „Landkreis Harzkreis inklusiv“ und der Architektin Gudrun Jostes aus Kassel ins Gespräch.

Die Expertin für barrierefreie Gestaltung gab praktische Tipps zur Umgestaltung von Hotels und Gasträumen sowie ihrer Umgebung. So sei eine Durchgangsbreite von mindestens 90 Zentimetern Pflicht. Sie empfiehlt zudem rutschfeste Bodenbeläge, möglichst unifarben und mit einem kontrastreichen taktilen Leitsystem zu den öffentlichen Räumen, damit auch Seheingeschränkte und Blinde uneingeschränkten Zugang zu Bars, Rezeption, Foyer, Restaurants und Toiletten haben. Ein Beispiel guter Praxis sei das Allgäu Art Hotel in Kempten, wie sie mit Fotos anschaulich belegte. Idealerweise sollten Hoteliers dann, wenn eine Umgestaltung ohnehin ins Haus stehe, auch an die Barrierefreiheit denken. „Leider wissen viel zu Wenige aus der Branche, was Barrierefreiheit bedeutet“, sagte sie im Gespräch mit VTTNetz. Sie schult deshalb auch Handwerksbetriebe und Architekt*innen zu dem Thema.

Gudrun Jostes, die in Kassel Architektur studierte und heute an der Uni Kassel unterrichtet, begrüßt die Initiative von VTTNetz, Wohn- und Technikberatende aus ganz Deutschland miteinander zu vernetzen und zeigte sich selbst interessiert an dem Austauschtreffen, das am 13. und 14. November in Wiesbaden stattfindet.

Dr. Detlef Eckhardt, der Vorsitzende des Aktionsbündnisses „Landkreis Harz inklusiv“ sprach in seiner Rede von einem „Milliardenmarkt“, den die Tourismuswirtschaft Jahr für Jahr ignoriere, weil nicht hinreichend auf die Bedürfnisse älterer oder behinderter Menschen eingegangen werde. Er führt als Vorzeigebeispiel die USA an, wo es keine gesonderten Behinderten-WCs gebe, sondern Gäste-WCs – egal ob für Frau oder Mann – immer barrierefrei und großzügig gestaltet sein müssen.

Rolf-Hartmut Dörge und Julia Bruns hatten einen Reisekoffer mit einigen nützlichen Gegenständen gepackt, die Ältere mit auf Reisen nehmen können, um sich den Aufenthalt angenehmer und komfortabler zu gestalten.

Mit im Gepäck hatten sie:

  • Möbelsitzerhöher (um Stühle, Sessel und Tisch auf eine für Ältere angenehme Höhe zu bringen und so leichter aufzustehen)
  • Einfache Fernbedienung (mit wenigen Tasten; gerade in Hotels sind den Nutzer*innen unbekannte und häufig komplizierte TV-Fernbedienungen vorhanden) 
  • Knöpfhilfe
  • Greifhilfe, um Stecker aus der Steckdose zu ziehen (praktisch für Fön, Ladegerät etc.)
  • GPS-Ortungsgerät (für Angehörige oder Partner dementer Personen mit Weglauftendenz)
  • Bügeleisen mit Lift-Funktion
  • Leichter Gehstock mit LED-Beleuchtung und Alarm
  • Sprechender Wecker mit Licht
  • LED-Nachtlicht (gerade in ungewohnter Umgebung eine große Hilfe nachts)
  • Leselupe mit Licht (hilft beispielsweise Busfahrpläne auch abends gut lesen zu können)
  • Rampe aus Steckelementen (um Schwellen in Hotels auch mit dem Rollator oder Rollstuhl zu überwinden)
  • Tiefer Teller

Weitere Informationen unter www.transinno-lsa.de oder unter www.innovativ-altern.de.

 

Innovationsnetzwerk jetzt auch auf Facebook

Das Teilprojekt Innovationsnetzwerk Vernetzte Technikberatung und Techniknutzung (VTTNetz) ist ab sofort auch auf Facebook mit einer eigenen Seite zu finden. Dort werden News aus dem Projektalltag, über das anstehende Austauschtreffen der Senioren-Technik- und Wohnberater im November in Wiesbaden und spannende Artikel zum Thema Senioren-Technikberatung gepostet.

Auch Hinweise auf nützliche Geräte zum komfortablen Leben im Alter werden dort zu finden sein.

Wer auf dem Laufenden bleiben will, findet das Projekt unter folgendem Link: https://www.facebook.com/vttnetz/

Weitere Infos unter www.innovativ-altern.de.

SCIENCE TALK@Remise: Wissenschaft in 4x10 Minuten

Am Mittwoch, 11. September 2019 war es endlich soweit: Die Teilprojekte der Hochschule Harz stellten sich, innerhalb der Science Talk Veranstaltung in der Remise in Wernigerode, den Fragen angehender Journalisten.

Wie können die Ergebnisse aus der Forschung in die Gesellschaft eingebracht werden? Welchen Beitrag können Hochschulen für ältere Menschen, Familien oder auch für Unternehmen, Kommunen und Vereine leisten?

Diesen Fragen stellten sich acht Mitarbeiter aus vier Projekten der Hochschule Harz beim ersten Science Talk am Mittwochabend in der Remise in Wernigerode. Sie beschäftigen sich fünf Jahre lang mit Existenzgründungsinitiativen, Senioren-Technikberatung, Kooperation von Unternehmen und Hochschule sowie dem generellen Wissenstransfer in die Gesellschaft. Zahlreiche Bürger verfolgten die Talkrunde, die von Cara Buchborn (Foto, von rechts) und Jonas Hinrichs geleitet wurde. Beide studieren Journalistik an der Hochschule Magdeburg-Stendal und verdeutlichten, dass Wissenschaft sehr wohl greifbaren Nutzen für die Menschen fernab des Campus generiert. Die vier Projekte an der Hochschule Harz sowie zehn weitere Projekte an den Hochschulen Merseburg sowie Magdeburg-Stendal werden noch bis Ende 2022 im Verbundprojekt "TransInno_LSA" von Bund und Land in der Initiative "Innovative Hochschule" gefördert. Mit den Projekten soll die gesellschaftliche Verantwortung, neben Forschung und Lehre die dritte Mission der Hochschulen, die sogenannte "Third Mission", gestärkt werden.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.transinno-lsa.de sowie zum Transferformat SCIENCE TALK unter: www.h2.de/sciencetalk

SCIENCE TALK@Remise

Die Teilprojekte der Hochschule Harz stellen sich am Mittwoch, den 11. September 2019 ab 17 Uhr in der Remise in Wernigerode, den Fragen angehender Journalisten...

Vier Teilprojekte der Hochschule Harz stellen sich im lockeren Transferformat "SCIENCE TALK" den kritischen Fragen der Journalismus-Studierenden Cara Buchborn und Jonas Hinrichs von der Hochschule Magdeburg-Stendal.

Die Themen des SCIENCE TALK sind:

  • "Smartphone statt Seniorenhandy – VTTNetz öffnet digitale Welten für Ältere"
  • "Habe Mut, Dich Deiner eigenen Ideen zu bedienen! - Wie Hochschulen Existenzgründungen unterstützen können"
  • "Zwischen hier und dort - Transfer von Hochschulen und Gesellschaft"
  • "Die etwas andere Partnervermittlung - Mit MPASS zur digitalen Vernetzung von Hochschule und Gesellschaft"

Im Anschluss haben alle Gäste die Möglichkeit sich in angenehmer Atmosphäre bei Essen und Getränken weiter auszutauschen.

Dies ist eine kostenfreie Veranstaltung und eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.transinno-lsa.de sowie zum Transferformat SCIENCE TALK unter: www.h2.de/sciencetalk

Netzwerktagung im Verbund - Vom Blue Square zur Sozialen Innovation

Spannende Einblicke in verschiedene Third Mission-Projekte in Nordrhein-Westfalen haben 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TransInno_LSA-Verbundprojekts am 2. und 3. Juli 2019 in Bochum gewonnen.

Den Auftakt machte das Projekt "Blue Square" der Ruhr-Universität Bochum. In einem zentralen Gebäude mitten in der Bochumer Innenstadt treffen die nichtakademische und die akademische Welt aufeinander. Ganz bewusst werden, so berichtete die Leiterin Belén Daza, Menschen aller gesellschaftlichen Schichten unter der Marke Blue Square bei Veranstaltungsreihen zu aktuellen Themenschwerpunkten zusammengebracht, um so das Image und die Bekanntheit der Hochschule in der Bevölkerung zu stärken. An eine Führung durch den Blue Square schloss sich der mitreißende Vortrag von Professor Uwe Schneidewind an, der über die gesellschaftlichen Aufgaben für Hochschulen sprach.

Am zweiten Tag der Konferenz konnten die Teilnehmenden in World Cafés miteinander ins Gespräch kommen. So tauschten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über ihre Evaluations- und Forschungsmethoden, über ihre Erfahrungen mit Kooperationspartnerschaften, zu Transferprozessen in Hochschulen und die Messbarkeit solcher Prozesse aus. Zudem stellte die Rektorin der evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe, Frau Sigrid Graumann, ihr Verständnis sozialer Innovation und die Innovative Hochschule s_inn vor, ein Verbundprojekt zwischen der evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe und der katholischen Hochschule NRW.

Mindestens einmal im Jahr ist ein Netzwerktreffen für die 14 Teilvorhaben im Verbundprojekt TransInno_LSA vorgesehen.

SCIENCE TALKS: Wissenschaft in 3x10 Minuten

Am Samstag, dem 25. Mai 2019, findet die große Lange Nacht der Wissenschaft in Magdeburg statt. Mehr als 30 Institutionen, Labore, Forschungseinrichtungen und Hochschulen laden zum 14. Mal Wissenschaftsfans ein, hinter die Kulissen von Forschung und Wissenschaft zu schauen. Kleine und große Wissenschaftsfans können bei zahlreichen Aktionen, Vorträgen und Experimenten einen Einblick an Orte erhalten, die sonst nicht so leicht zugänglich sind.

Auch das Projekt „Transfer- und Innovationsservice im (Bundes-)Land Sachsen-Anhalt“, kurz „TransInno_LSA“, beteiligt sich mit dem Format SCIENCE TALK an dem vielseitigen Programm. Das Besondere: Die SCIENCE COUCH kommt direkt zu den Forschenden und bietet somit vor Ort einen einzigartigen Einblick in deren Arbeitswelt. Die Talks werden von Journalismus-Studierenden der Hochschule Magdeburg-Stendal moderiert und finden in den Laborhallen auf dem Herrenkrug-Campus statt.

19:00 Uhr: SCIENCE TALK "A Plastic Ocean" mit Prof. Dr. Gilian Gerke
Haus 18, R. 0.55
Moderation: Vera Reinicke und Simeon Laux

20:00 Uhr: SCIENCE TALK ego.-Inkubator "Werkstoffoberflächen" mit Dr. Peter Gerth
Haus 18, R. 1.07
Moderation: Simeon Laux und Jonas Hinrichs

21:00 Uhr: SCIENCE TALK "Modellfabrik 4.0 für KMU" mit Paul Jödecke und Tobias Tute
Haus 17, R. 0.56
Moderation: Vera Reinicke und Jonas Hinrichs

 

Link zur Anmeldung:

www.h2.de/sciencetalk

 

Teilnahme am 5. Harzer Firmenlauf

Am Mittwoch, den 22. Mai 2019, fand im Bürgerpark in Wernigerode, der 5. Harzer Firmenlauf statt.

Unter den 5 Teams der Hochschule Harz befanden sich auch 4 LäuferInnen des Projektes TransInno_LSA. Prof. Dr. Jens Weiß, Linda Granowske, Maximilian Fischer und Kai Ludwig nahmen als Team "Innorun" im Bereich der Männer Staffeln teil.

"Innorun" belegte den 90. Platz unter allen teilnehmenden 243 Männer Staffeln und konnten ihre Laufzeit im Vergleich zum Vorjahr um 3 Minuten verbessern.

Weiter so Team "Innorun".

 

Teilnahme an der 10. Firmenkontaktmesse an der Hochschule Harz

Am Mittwoch, den 15. Mai 2019, fand auf dem Wernigeröder Hochschulcampus die 10. Firmenkontaktmesse statt.

Mit vertreten war auch das Verbundprojekt der Innovativen Hochschule „TransInno_LSA“.

Insbesondere die Teilprojekte der Matching Plattform und der Transfer-Bewertungs-Toolbox nutzten die Firmenkontakte vor Ort, um kleinere Umfragen zum Thema Kooperationen/Zusammenarbeit mit Hochschulen sowie Nutzung von Social-Media-Kanälen durchzuführen.

Die Teilprojekte konnten viele interessante Eindrücke gewinnen und bedanken sich für die Aufgeschlossenheit der Firmen und für die Zeit, die sie sich genommen haben.

TransInno_LSA ist online!

Informieren Sie sich über unser Verbundprojekt - TransInno_LSA!

Das Verbundprojekt Transfer- und Innovationsservice im (Bundes)Land Sachsen-Anhalt - kurz TransInno_LSA - ist ab sofort mit einer eigenen Internetpräsenz online erreichbar. Unter unserer Projektwebseite finden Interessierte alle Informationen zu den elf großen Vorhaben, die durch individuell und liebevoll gestaltete Icons vorgestellt werden.

Die Webseite bietet neben allgemeinen Informationen zum Projekt, auch die Möglichkeit direkt mit den Mitarbeitenden der einzelnen Vorhaben in Kontakt zu treten sowie sich über aktuelle Ergebnisse und Neuigkeiten aus den Teilprojekten zu informieren.

www.transinno-lsa.de

Seniorenvertretung und Hochschule suchen Technikberater/innen

Das Innovationsnetzwerk Vernetzte Technikberatung und Techniknutzung, kurz VTTNetz und die Seniorenvertretung in Wernigerode haben einen Kooperationsvertrag für die nächsten vier Jahre unterzeichnet.

Ziel der Vereinbarung ist es, gemeinsam ehrenamtliche Technikberater/innen für VTTNetz aus den Reihen der Wernigeröder Rentner/innen zu gewinnen. Im Gegenzug werden über das Hochschulprojekt regelmäßig Sprechstunden und Vorträge zu digitaler Technik, barrierefreiem Wohnen und technischen Alltagshelfern angeboten.
Die ehrenamtlichen Technikberater/innen sollen andere ältere Menschen motivieren, sich mit Internet und mit dem Smartphone zu beschäftigen und bei der Bedienung helfen. „Eine tolle Sache“, findet die Vorsitzende Gerlinde Heyder, die am Dienstag vor den Mitgliedern der Seniorenvertretung den Kooperationsvertrag unterzeichnet hat. Ihr Mitstreiter im Vorstand, Hartmut Unger, warb vor der Gruppe für das ehrenamtliche Engagement als Technikberater/in. „Es ist besonders erfreulich, dass es bereits ein Mitglied der Seniorenvertretung gibt, das montags bei der Beratung unterstützt“, sagte er in Richtung von Rolf-Hartmut Dörge. Der 70-jährige Wernigeröder hat mit seiner Expertise bereits in zwei Sprechstunden einem älteren iPhone-Nutzer helfen können.

Warum soll sich die ältere Generation überhaupt mit E-Mail und What’s App auskennen? „Unser Anliegen ist es, Senioren dabei zu unterstützen, sicher und komfortabel bis ins hohe Alter zuhause zu wohnen“, so Birgit Apfelbaum, Professorin an der Hochschule Harz. „Technik und Internet können dabei helfen. Wie genau, das untersuchen wir.“

Technikberater/in könne grundsätzlich jeder werden, der keine Scheu vor Technik hat und bereit ist, sein Wissen anderen zu vermitteln. „Wer Freude daran hat, anderen etwas zu erklären, mit Computer und Smartphone umzugehen weiß, der darf sich gerne bei uns oder der Seniorenvertretung melden“, so Projektmitarbeiterin Julia Bruns.
Zur nächsten Sprechstunde am Montag, 19. November, von 14 bis 16.30 Uhr möchten Rolf-Hartmut Dörge und die Hochschulmitarbeitenden Thomas Schatz und Julia Bruns erneut älteren Menschen in der TAKSI-Zentrale, Kopernikusstraße 8, mit Rat und Tat zur Seite stehen. Willkommen ist jeder, der Fragen zur Bedienung digitaler Geräte und zu Assistenztechnik für das Leben im Alter hat.

Um Anmeldung bei Thomas Schatz wird unter Telefon 0172-34 64 194 gebeten.

Real-Labor "TAKSI-Zentrale" zusammen mit Wernigeröder Wohnungsgenossenschaft eG (WWG) eröffnet!

Das Innovationsnetzwerk Vernetzte Technikberatung und Techniknutzung, kurz VTTNetz, hat gemeinsam mit der Wohnungsgesellschaft Wernigerode (WWG) die TAKSI-Zentrale eröffnet.

Dabei steht TAKSI für „Technikakzeptanz und Soziale Innovation“ – und damit für zwei zentrale Themen im Projekt VTTNetz. Die TAKSI-Zentrale befindet sich in der Musterwohnung für altersgerechtes Wohnen in der Kopernikusstraße 8 in Wernigerode. Sie wird bereits seit 2011 von der WWG vorgehalten, um Seniorinnen und Senioren zu technischen Alltagshilfen und Themen wie Badumbau zu beraten – und das im Erdgeschoss eines typischen Mehrfamilienhauses im Wohngebiet Burgbreite, wo sehr viele ältere Menschen zuhause sind.

Angelegt ist die TAKSI-Zentrale als sogenanntes Real-Labor: Dabei handelt es sich um ein neues wissenschaftliches Format, bei dem akademisches Wissen in eine lebensnahe Beratung übertragen und eingebettet wird. Gleichzeitig werden die Beobachtungen aus der TAKSI-Zentrale genutzt, um wiederum Erkenntnisse für die wissenschaftliche Arbeit im Projekt VTTNetz zu gewinnen und damit die Konzeption weiterer Senioren-Technik-Beratungsstellen in Deutschland zu unterstützen.

Die TAKSI-Zentrale ist im Projekt VTTNetz die Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Gesellschaft und ein Ort vielfältigen Lernens: Ältere Menschen und pflegende Angehörige können sich in einer öffentlichen Sprechstunde immer montags von 14 bis 16.30 Uhr von den Projektmitarbeitern Julia Bruns und Thomas Schatz beraten lassen. Sie stehen dabei vor allem für Fragen rund um Smartphone und Internet bereit, geben Ratsuchenden daneben auch praktische Hinweise zum barrierefreien Wohnen und zu technischen Alltagshelfern. In jedem der Räume können diverse Geräte ausprobiert werden, darunter die barrierefreie Dusche, ein Gardinenlift, Sitzerhöhungen, Seniorentelefone, Hausnotruf, Geh- und Greifhilfen, ein höhenverstellbarer Lattenrost und ein Bügeleisen mit Liftfunktion.

Daneben soll die TAKSI-Zentrale auch als Anlaufstelle für Senioren-Technik-Berater dienen: Die Räume werden zur Aus- und Weiterbildung genutzt, und das sowohl tatsächlich als auch virtuell. Aktuell wird ein 360-Grad-Rundgang für die Internetpräsenz innovativ-altern.de vorbereitet. Dort können sich Beratungsstellen in ganz Deutschland für ihre Arbeit inspirieren lassen.

Das Teilprojekt "Innovationsnetzwerk Vernetzte Technikberatung und Techniknutzung", kurz VTTNetz, ist online!

Das Innovationsnetzwerk Vernetzte Technikberatung und Techniknutzung, kurz VTTNetz, ist ab sofort mit einer eigenen Internetpräsenz online erreichbar:

Unter innovativ-altern.de finden Interessierte verschiedene Angebote rund um das Projekt unter Leitung von Professorin Dr. Birgit Apfelbaum.

Die Webseite bietet ein Geräte-Wiki, ein Austausch-Forum für Berater*innen, einen Terminkalender, eine Rubrik mit Neuigkeiten aus dem Projektgeschehen, Informationen zum Projekt allgemein, zum Real-Labor „Technikakzeptanz und Soziale Innovation“ und zum Austauschtreffen der Senioren-Technik-Berater*innen am 14. März 2019 in Wiesbaden.

Gelungener Auftakt!

19.09.2018 - Auftaktveranstaltung des Verbundprojektes „TransInno_LSA– Strukturelle Evaluation und Modernisierung der verbundweiten Transfer- und Third-Mission-Aktivitäten“

Am Mittwoch, den 19.09.2018 fand an der Hochschule Harz in Wernigerode, die Auftaktveranstaltung des Projektes statt. Im Mittelpunkt standen die einzelnen Teilprojekte, welche sich im Rahmen eines 3-minütigen Elevator Pitches vorstellen mussten. Kurz und knapp, zum Teil mit selbst kreierten Bildern, wurden die Projekte vorgestellt und zogen die Teilnehmenden in ihren Bann. Trotz der Verschiedenartigkeit der Projekte, verbindet alle ein Ziel - den bereits gelebten Transfer untereinander auszubauen und eine stärkere Vernetzung mit der Wirtschaft und Gesellschaft zu erreichen.

Hat die Kurzvorstellung das Interesse geweckt, konnten die Teilnehmenden sich beim Schlendern durch eine Posterausstellung aller Vorhaben, weitere Informationen geben lassen und die Menschen hinter den Projekten kennen lernen.

 

Auftaktveranstaltung des Verbundprojektes

19.09.2018 - Auftaktveranstaltung des Verbundprojektes „TransInno_LSA– Strukturelle Evaluation und Modernisierung der verbundweiten Transfer- und Third-Mission-Aktivitäten“

Am Mittwoch, den 19.09.2018 wird in der Zeit von 10:30 – ca. 14:30 im AudiMax („Papierfabrik“, Haus 9, Am Eichberg 1) der Hochschule Harz in Wernigerode, die Auftaktveranstaltung des Projektes stattfinden.

Das Verbundprojekt bestehend aus den Hochschulen Merseburg, Magdeburg-Stendal und Harz verfolgt das Ziel, den bereits gelebten Transfer untereinander auf eine zukunftsfähige Basis zu stellen und durch geeignete Maßnahmen eine stärkere Verzahnung zwischen den Hochschulen sowie Wirtschaft und Gesellschaft zu erreichen. Der Verbund stellt sich den Herausforderungen aktueller und zukünftiger Entwicklungen und strebt nach einer Schaffung nachhaltiger Strukturen.

Betrachtet man die einzelnen Teilvorhaben, welche sich von einer Modellfabrik 4.0 über zielgruppenspezifische Bildungsangebote, Ehrenamtsarbeit im Senioren-Technik-Bereich bis hin zu Existenzgründungen und Neustrukturierung interner Prozesse (um hier nur eine Auswahl zu nennen) erstrecken, werden zum einen die Vielfältigkeit der vertretenden Fachrichtungen und zum anderen die unterschiedlichen Ausprägungen der drei Hochschulen deutlich.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung werden die Teilvorhaben mit Unterstützung verschiedener Methoden vorgestellt und bieten Raum zum Austausch und zum Vernetzen.

Des Weiteren gibt Herr Prof. Dr. Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Einblicke in die Third Mission Strategie sowie Aktivitäten der Goethe-Universität.

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Das Programm finden Sie hier.

Teilnahme am 4. Harzer Firmenlauf

Am Mittwoch, den 30. Mai 2018, fand im Bürgerpark in Wernigerode, der 4. Harzer Firmenlauf statt.

Trotz Unwetterwarnungen nahmen zahlreiche Teams am Firmenlauf teil. Unter den 7 Teams der Hochschule Harz befanden sich auch 4 LäuferInnen des Projektes TransInno_LSA. Prof. Dr. Jens Weiß, Linda Granowske, Julia Bruns und Kai Ludwig nahmen als Team "Innorun" im Bereich der Mixed Staffeln teil.

"Innorun" belegte den 30. Platz unter allen teilnehmenden 147 Mixed Staffeln mit einer beeindruckenden Laufzeit von 40:47 Minuten. Zudem war Linda Granowske die schnellste Frau unter allen Teilnehmerinnen der Hochschule Harz.

Herzlichen Glückwunsch Team "Innorun".

 

 

Wir starten!

 

„Ich bin … und arbeite im Teilprojekt …“ mit diesen Worten begann das erste kleinere Teamtreffen an der Hochschule Harz. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde gab es Informationen zu organisatorischen Dingen. Besonders sehnsüchtig wurde hier der aktuelle Stand zu den neuen Räumlichkeiten erwartet. Das gesamte Projektteam der Hochschule Harz wird gemeinsam umziehen. Die neuen Räumlichkeiten bieten optimale Bedingungen. Alle freuen sich bereits auf den Umzug. Bis dahin gibt es jedoch noch einiges zu organisieren...

 

Termine

  • 13.06.2018 - Vorstellung Teilprojekt "Innovationsnetzwerk Vernetzte Technikberatung und Techniknutzung", kurz VTTNetz - Ringvorlesung Demografiefolgenforschung

Am Mittwoch, den 13. Juni 2018, in der Zeit von 14 - 15.30 Uhr, stellt sich unter Leitung von Prof. Dr. Birgit Apfelbaum das Teilprojekt VTTNetz detailliert im Senatssaal der Hochschule Harz vor. Das Forum dazu bietet die Ringvorlesung des in Gründung befindlichen Forschungsgebiets Demografiefolgenforschung. Das Thema des Vortrages lautet „Perspektiven der Senioren-Technik-Beratung - Ziele und Arbeitsprogramm im Vorhaben VTTNetz".

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen Diskussionen und Fachvorträge zum Transfer sowie die Vernetzung zwischen den Projektverantwortlichen und weiteren Beteiligten. Wichtiger Bestandteil der Auftaktveranstaltung war eine Postersession. Neben geführten Touren durch die Ausstellung, gab es in den Pausen die Möglichkeit sich auszutauschen und einen ersten Eindruck zur inhaltlichen Ausrichtung der einzelnen Projekte zu bekommen. Das Poster des Verbundprojektes „TransInno_LSA“ finden Sie hier.