FAQ

Tourism and Destination Management (M.A.)


Wann ist Bewerbungsschluss für den Tourismus-Master?

  • Bewerber mit inländischen Bildungsnachweisen: 31. August des laufenden Jahres (für das Wintersemester) und 28. Februar des laufenden Jahres (für das Sommersemester)
  • Bewerber mit ausländischen Bildungsnachweisen: 15. Juli des laufenden Jahres (für das Wintersemester) und 15. Januar des laufenden Jahres (für das Sommersemester)

Welche Kriterien sind für die Zulassung zum Tourismus-Master entscheidend?

  • Erstes Hochschulstudium (bevorzugt touristische oder wirtschaftswissenschaftliche Ausrichtung)
  • Bachelorabschlussnote (auf dem Zeugnis ausgewiesene Gesamtnote) mindestens gut
  • Englisch-Sprachniveau B1 (gemeinsamer europäischer Referenzrahmen für Sprachen), geeigneter Nachweis z.B. durch TOEFL-Test, Cambridge Certificate oder andere geeignete Nachweise

Ab wann ist eine Zulassung möglich?

Bei frühzeitiger Einreichung aller Bewerbungsunterlagen ist die Bestätigung über eine Zulassung bereits ab Juli (für Beginn zum Wintersemester) bzw. Januar (für Beginn zum Sommersemester) möglich.

Wie groß ist die Studierendengruppe?

In den letzten Jahren lag die Größe der Studierendengruppe zwischen ca. 10 und 25 Personen.

Wird nur in zwei Projekten mit Praxispartnern zusammengearbeitet?

Nein, nicht nur im Beratungs- und Destinationsprojekt, sondern auch in anderen Kursen (z.B. „Quellmarktanalyse“; „Erlebnisinszenierung in der Destination“) wird regelmäßig mit Praxispartnern zusammengearbeitet. Die Projektarbeit ist ein Kern des Studiums, so dass Teamarbeit auch aufgrund der kleinen Studierendengruppen im Vordergrund steht.

Welche Prüfungsformen finden v.a. Anwendung?

Es finden sowohl Präsentationen, Hausarbeiten, mündliche Prüfungen, Klausuren und Projektarbeiten statt. Klausuren sind seltener der Fall. Hier gibt es sowohl so genannte Modulprüfungen als auch Prüfungen für eine einzelne Lehrveranstaltung.

Welche Dozierende werden eingesetzt?

Es werden sowohl Dozierende der Hochschule Harz, u.a. vom Institut für Tourismusforschung, aus dem Kollegium der BWL oder aus dem Sprachenzentrum, als auch Dozierende anderer Hochschulen aus dem In- und Ausland (z.B. Kanada, Norwegen, Neuseeland, Italien) eingesetzt. Darüber hinaus gibt es Lehrbeauftragte aus der Praxis, die zum Beispiel in Berlin und Barcelona ansässig sind.

Finden im Rahmen des Studiums Exkursionen statt?

Im 1. und 2. Semester besuchen die Studierenden zusammen mit den Lehrenden Fachkongresse und Destinationen im Rahmen von Exkursionen. Diese finden jedes Semester in anderen Destinationen im In- und Ausland statt. Exkursionsziele in den letzten Jahren waren zum Beispiel: Berlin, Europa-Park Rust, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Helgoland, Innsbruck, Lübeck, Madeira, Magdeburg, Rheinhessen, Südtirol Sylt.

Gibt es Wahlmöglichkeiten im Studium?

Im SoSe gibt es im Modul „Internationale Tourismuspolitik und -planung“ die Wahlmöglichkeit zwischen den Kursen „Case Studies“ und „2. Fremdsprache“. Im Kurs „Case Studies“ sollen Dozierende (v.a. aus dem Ausland) mit den Studierenden Fallstudien von Unternehmen und/oder Destinationen bzgl. verschiedener Fragestellungen bearbeiten. Die Lehrinhalte variieren dabei von Jahr zu Jahr. Beim Kurs „2. Fremdsprache“ steht Frankreich als Reiseziel im Mittelpunkt. Hier soll Französisch als Fremdsprache gelernt bzw. vertieft sowie ein Konzept erarbeitet werden, um eine Region Frankreichs für die deutsche Zielgruppe attraktiver zu machen.

Diejenigen, die die 4-semestrige Variante studieren, können sich darüber hinaus im 3. Semester entscheiden, ob sie ein Auslandssemester in einem Masterstudiengang, ein Forschungssemester oder ein Praxissemester (im In- oder Ausland) absolvieren.

Welche Möglichkeiten bestehen im Rahmen des 3. Semesters in der 4-semestrigen Studienvariante?

Es kann entweder ein Auslandssemester in einem Masterstudiengang, ein Forschungssemester oder ein Praxissemester (im In- oder Ausland) absolviert werden.

a.) Im Auslandssemester erwerben die Studierenden 30 ECTS-Leistungspunkte durch ein Studiensemester an einer ausländischen Hochschule. Dies kann eine Partnerhochschule der Hochschule Harz oder eine – in Abstimmung mit dem International Office und der Studiengangskoordination – frei gewählte Hochschule sein.

b.) Das Forschungssemester beginnt mit der Formulierung der Forschungsziele sowie der damit verbundenen forschungsleitenden Fragestellungen und Arbeitshypothesen. In Abstimmung zwischen den Lehrenden und Studierenden wird das Forschungsdesign festgelegt, wobei grundsätzliche Fragen der Vorgehensweise ebenso eine Rolle spielen, wie die Beantwortung der Frage nach den einzusetzenden Forschungsarten. Schließlich erfolgen Datenerhebung und -analyse sowie die Erstellung eines für das Forschungsvorhaben angemessenen Ergebnisberichts (wissenschaftlicher Fachartikel als „Hausarbeit“, Poster-Präsentation etc.). Eine Veröffentlichung der Forschungsergebnisse (z.B. Tagung, Fachbeitrag) ist anzustreben.

c.) Im Praxissemester führen die Studierenden ein Praktikum in einem Unternehmen durch. Es ist ein Praxissemesterbericht zu verfassen, der im Idealfall eine Aufgabenstellung aus dem Praktikum aufgreift.

Was ist der Unterschied zwischen der 3- und 4-semestrigen Variante?

Die 3-semestrige Variante ist für diejenigen, die ihren Bachelor mit 210 ECTS-Credits und die 4-semestrige Variante für diejenigen, die ihren Bachelor mit 180 ECTS-Credits abgeschlossen haben.

Studierende der 3-semestrigen Variante können freiwillig ein Praktikum oder Auslandsstudium absolvieren – sie müssen jedoch beachten, dass sich die Rahmenbedingungen von einem Pflichtpraktikum unterscheiden und sich die Studienzeit dadurch verlängert.

Welchen Sinn und Zweck hat das Masterseminar?

Das Seminar stellt ein Forum zum Erfahrungs-, Problem- und Ideenaustausch dar, mit dem die Studierenden für die Bearbeitung ihrer Masterarbeit Anregungen und Hilfestellungen erhalten. Damit werden die eigenen Problemlösungsprozesse wie auch die der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern konstruktiv gefördert.

Warum sollte man sich für ein touristisches Studium an der Hochschule Harz entscheiden?

Die Hochschule Harz bietet renommierte ProfessorInnen und Dozierende in allen Bereichen des Tourismus („gesamte Wertschöpfungskette“), wobei die Hochschule Harz mehrfach ausgezeichnet wurde (z.B. „TOP Fachhochschule in Deutschland 2019“) und ein Tourismusstudium seit 1991 ermöglicht, also seit nahezu 30 Jahren.

Darüber hinaus bietet das Masterstudium einen hohen Praxisbezug aufgrund der spannenden Projekte mit den unterschiedlichen Praxispartnern. Auf unserem grünen Campus (z.B. mit großer Wiese, Teich, Beach-Volleyballfeld und Outdoor-Fitnessbereich) mit familiärem Flair kommt dabei das Studierendenleben nicht zu kurz – seien es die unterschiedlichen studentischen Initiativen, das Hochschul-Kino, Partys oder eine Vielzahl an (sportlichen) Möglichkeiten in Wernigerode und im Harz.

Imagefilm der Hochschule Harz: https://www.youtube.com/watch?v=542NqWYSfJA

Warum sollte ich einen Masterabschluss (im Tourismus) machen?

Neben dem Bachelorabschluss können Sie mit einem Masterabschluss eine höhere Qualifikation als die Bachelorabsolventen vorweisen und Ihr Wissen noch weiter vertiefen. Zudem ermöglicht Ihnen der Masterabschluss bessere Chancen auf ein höheres (Einstiegs-)Gehalt. (Und das sind nur einige Vorteile.)

Ist es möglich, neben dem Studium zu arbeiten?

Ja, es ist möglich. Aus unserer Erfahrung heraus wissen wir, dass viele unserer Masterstudierenden einen Nebenjob haben.

Wie finanziere ich das Studium?

Alles rund um das Thema Studienfinanzierung finden Sie unter dem folgenden Link: https://www.hs-harz.de/studium/studierendenservice/studienfinanzierung/

Noch offene Fragen?

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, die wir hier noch nicht beantworten konnten - kommen Sie gerne in unseren wöchentlichen Live Chat: 

Live-Chat ab 6. Juli zu unseren Tourismus-Studiengängen