Kreuzbrucher Schwemmgraben 2010, Dr.-Ing. Horst-Werner Schneider

PHANTASTISCHER REALISMUS
Dr.-Ing. Horst-Werner Schneider
Malerei

Kunstausstellung,
10.09. bis 26.11.2020,
Rektoratsvilla

Ausstellungen

Regelmäßig lädt die Hochschule Harz alle begeisterten Kunstfreunde der Region zur Vernissage auf den Wernigeröder Campus ein. Für ca. zwei Monate geben Maler, Grafiker, Fotografen und Cartoonisten der Region oder überregional Einblicke in ihre Arbeit.


Ausstellungen "Rektoratsvilla"

Das Rektoratsgebäude, eine über 100-jährige Villa mit faszinierender Geschichte, zeigt auf zwei Etagen moderne Malerei, berührende Fotografien und beeindruckende Installationen. Studentische Werke werden dabei im Wechsel mit denen renommierter Kreativer gezeigt. Der Abend der Eröffnung hält jedoch meist nicht nur visuelle, sondern auch akustische Eindrücke bereit: Musik, Vorträge, Lesungen und Kabarett lassen jede Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis werden.


Aktuelle Ausstellung

Erste virtuelle Vernissage an der Hochschule Harz

 

Kunst online erleben? Das gilt erstmals auch an der Hochschule Harz. Da die traditionelle Vernissage zur Ausstellung „Phantastischer Realismus“ in der Wernigeröder Rektoratsvilla pandemiebedingt ausfallen musste, stellt Dr. Horst-Werner Schneider seine Gemälde auf dem YouTube-Kanal der Hochschule vor. Der gebürtige Harzer führt in einem kurzen Video durch ausdrucksstarke Motive, wie die australischen Olga-Felsen, das schottische Eilean Donan Schloss oder das heimische Harzgebirge. In ihren wuchtigen antiken Bilderrahmen sind die leuchtenden Landschaften wie geschaffen für die altehrwürdige Villa. Genaues Hinschauen lohnt: Die klassischen Motive werden durch kleine moderne Details gebrochen, die den Zuschauer zurück ins Hier und Jetzt katapultieren.

Zu finden ist das Video auch auf der Hochschul-Webseite unter: www.hs-harz.de/hochschule/offener-campus/kunst-und-kultur/. Noch bis zum 26. November können die Bilder persönlich bewundert werden. Die Rektoratsvilla ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist wie immer frei, die aktuell geltenden Hygieneregeln müssen eingehalten werden.

210 Werke in 56 Jahren – das beschreibt das künstlerische Schaffen von Horst-Werner Schneider. Die Kunst des Malens hat der promovierte Ingenieur nicht studiert, sondern sie sich mühsam in einem Lernprozess erarbeitet. Der 76-Jährige malt menschenleere Landschaften in Lasurtechnik, die in ihrer Formensprache an die der Romantiker des 19. Jahrhunderts erinnern. Jedem Bild wird eine real existierende, aber oft fantasievolle Komponente unserer Zeit hinzugefügt. „Ich bezeichne dies als meinen ‚phantastischen Realismus‘, der sich jedoch nicht an die gleichnamige surrealistische Strömung Anfang des 20. Jahrhundert orientiert. Es ist eine Hommage an die Schönheit der Natur“, so Schneider. Wiederholt portraitiert er seine Brandenburgische Wahlheimat, unter anderem den ,,Kreuzbrucher Schwemmgraben". Dieser erinnert daran, dass der Mensch Eingriffe in die unberührte Natur vorgenommen hat; mit Regenwasser gefüllte Spuren eines Traktors weisen den Betrachter auf die heutige Zeit hin.

Plakat zur Ausstellung (PDF)


Ausstellungen "Papierfabrik"

Die modernen Hallen der ehemaligen Papierfabrik auf dem Wernigeröder Campus, die jetzt Labore, Hörsäle und die Bibliothek enthalten, bieten im Foyer Gelegenheit für Sonderausstellungen. Ob internationaler Kunstsommer, interessante Wanderausstellungen oder spezielle Fotosammlungen, um Kunst und Kultur der Region zu fördern finden mehrfach im Jahr Vorträge und Lesungen themenbezogen zur Vernissage statt.


Rückblick Ausstellungen

März bis August 2020, Kunstausstellung "HASN UND ANDERE VIECHER" von Barbara Heun

Oberpfälzer Malerin präsentiert „Hasn und andere Viecher“

 

Am Mittwoch, dem 11. März 2020, um 19 Uhr, sind alle Kunstinteressierten zur Vernissage in die Rektoratsvilla an die Hochschule Harz eingeladen. Unter dem Titel „Hasn und andere Viecher“ präsentiert die Künstlerin Barbara Heun ihre freche Tiermalerei. Ihre Werke zeichnen sich durch eine großformatige Darstellung aus und verzichten auf fotografisch genaue Einzelheiten. Humorvoll stellt sie die Tiere dabei als Spiegelbild des Menschen dar, wodurch eine Verbindung zwischen Bild und Besucher entsteht. „Dabei fragt man sich, wer hier wen betrachtet“, gibt die Malerin zu bedenken, und ergänzt: „Teilweise nehmen die Tiere – wie auch in einer Fabel – die Rolle des Menschen ein.“ Aus aktuellem Anlass wird die Ausstellung verlängert und ist bis August 2020 auf dem Wernigeröder Campus zu sehen; die Rektoratsvilla ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist wie immer frei.

Widmete sich die Autodidaktin Barbara Heun früher ausschließlich der Darstellung des Menschen, steht mittlerweile auch „animalisches“ im Fokus. Lange Zeit war das Schwein dabei das Lieblingsmotiv der in Erlangen lebenden Malerin; ihr Schweinebild „Fred büchst aus“ war bereits für einen Kunstpreis nominiert und das weltweit größte Schweinemuseum in Stuttgart widmete ihrer Schweine-Serie 2016 eine Sonderausstellung: „Ich habe einen besonderen Bezug zu ländlichen Tieren, da sich mein Atelier auf einem Dorf befindet. Doch auch Hunde, Affen, Hasen, Kamele oder Hummer zählen zu den tierischen Motiven.“ Barbara Heun setzt sich zudem für die Artenvielfalt ein und hat daher begonnen, Bienen zu malen, um sie wieder vermehrt ins Bewusstsein der Betrachter zu rücken.

Plakat zur Ausstellung (PDF)


 

November 2019 bis Februar 2020, Kunstausstellung "INERIORS IMPOSSIBLES – Undenkbare Stillleben" von Josep Lluís Jubany

Katalanischer Maler zeigt „undenkbare Stillleben“ an der Hochschule Harz

 

Am Mittwoch, dem 13. November 2019, um 19 Uhr, sind alle Kunst- und Kulturfreunde zur Vernissage an die Hochschule Harz eingeladen. Unter dem Titel „Interiors Impossibles – Undenkbare Stillleben“ zeigt der katalanische Maler Josep Lluís Jubany seine Werke. Der Künstler aus Barcelona gehört zur avantgardistischen Generation um Miró und Barceló. Sein Stil ist durch geometrische Strenge sowie klare Formen geprägt und wird durch kompromisslose Farbkontraste in einem ästhetischen Kanon charakterisiert. Die Ausstellung ist noch bis Ende Februar 2020 zu sehen. Der Eintritt ist frei; geöffnet ist die Rektoratsvilla montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr; vom 23. Dezember bis einschließlich 1. Januar bleibt die Hochschule allerdings geschlossen.

Josep Lluís Jubany wurde am 6. November 1948 in Barcelona geboren, bereits mit 18 Jahren trat er künstlerisch in Erscheinung. 1992 stellte er über den Dortmunder Kunstverein erstmals in Deutschland aus, 1994 und 1995 folgten Besuche in Berlin. Losgelöst von globalen Trends bleibt sich der bestens vernetzte und anerkannte Künstler stets selbst treu – und dem Hype der Kunstwelt fern. Es ist vor allem seiner langjährigen Freundschaft mit den heute in Veckenstedt lebenden Künstlern Karl Oppermann – Stifter einer beeindruckenden Dauerausstellung in der Wernigeröder Hochschulbibliothek – und Edda Grossmann zu verdanken, dass er nicht nur seine Werke in der Wernigeröder Rektoratsvilla zeigt, sondern bei der Vernissage auch persönlich anwesend sein wird.

Plakat zur Ausstellung (PDF)


 

Annett Leopold

Dezernat Kommunikation und Marketing

Mediendesign
Tel +49 3943 659 115
Raum 6.207, Haus 6, Wernigerode

Öffnungszeiten

  • Montag bis Freitag 8 - 18 Uhr
  • wieder geöffnet
  • Bitte beachten Sie die Hygienevorschriften. Bleiben Sie gesund!

Standort

Rektoratsvilla

Haus 6

Friedrichstr. 57-59

38855 Wernigerode


"Papierfabrik"

Haus 9

Am Eichberg 1

38855 Wernigerode