Vaterbild mit Max, Detlef Kiep, 2023

VorfahreMittelfahre
Nachfahre
Detlef Kiep
Malerei

Ausstellung
bis 1. März 2024
Rektoratsvilla

Ausstellungen

Regelmäßig lädt die Hochschule Harz alle begeisterten Kunstfreunde der Region zur Vernissage auf den Wernigeröder Campus ein. Für ca. zwei Monate geben Maler, Grafiker, Fotografen und Cartoonisten der Region oder überregional Einblicke in ihre Arbeit.


Ausstellungen „Rektoratsvilla“

Das Rektoratsgebäude, eine über 100-jährige Villa mit faszinierender Geschichte, zeigt auf zwei Etagen moderne Malerei, berührende Fotografien und beeindruckende Installationen. Studentische Werke werden dabei im Wechsel mit denen renommierter Kreativer gezeigt. Der Abend der Eröffnung hält jedoch meist nicht nur visuelle, sondern auch akustische Eindrücke bereit: Musik, Vorträge, Lesungen und Kabarett lassen jede Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis werden.


Aktuelle Ausstellung

Abstrakte Malerei beleuchtet Familienbande

Am Mittwoch, dem 29. November 2023, um 19 Uhr, sind alle Interessierten zur Vernissage der Ausstellung „VorfahreMittelfahreNachfahre“ in die Rektoratsvilla auf den Wernigeröder Campus der Hochschule Harz eingeladen. Gezeigt werden abstrakte Werke des Malers Detlef Klaus Günther Kiep. Die Ausstellung wird bis Ende Februar 2024 zu sehen sein, die Räumlichkeiten sind Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei.

Geboren in Falkensee bei Berlin, lebt und arbeitet der Autodidakt heute im Harz als Maler und Zeichner sowie als Kunsttherapeut in der Braunlager Klinik Dr. Barner. Aus Interesse an der menschlichen Psyche schrieb er sich an der Kunsthochschule Berlin Weißensee ein; das Studium der Kunsttherapie verhalf ihm zu wesentlichen Impulsen für seine Werke. Die handwerklichen Grundlagen erlernte Kiep im Studium der Industriellen Formgestaltung an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Seine abstrakte Malerei beschäftigt sich mit der Verbindung aus Sprache, Phonetik, Figürlichkeit und Bewusstsein. In St. Andreasberg kuratiert Detlef Klaus Günther Kiep jedes Jahr die Ausstellung „Natur-Mensch“ des Nationalparks Harz und der Stadt Braunlage.

Plakat zur Ausstellung (PDF)


Nächste Ausstellung

TOSKANA DES NORDENS, Dorit Goedecke, Pastelle und Zeichnungen

Zur Vernissage am Mittwoch, dem 13. März 2024, um 19 Uhr, sind alle Interessierten herzlich in die Rektoratsvilla auf den Wernigeröder Campus der Hochschule Harz eingeladen. Die Ausstellung wird bis Ende Mai 2024 zu sehen sein.

Von Weinhängen und Steinmauern geprägte Landschaften verschmelzen in den Werken der Grafikdesignerin und Künstlerin Dorit Goedecke zu malerischen Eindrücken. Die Wernigeröderin zeigt, dass italienisches Flair in Sachsen-Anhalt ganz nah liegt.


Ausstellungen „Papierfabrik“

Die modernen Hallen der ehemaligen Papierfabrik auf dem Wernigeröder Campus, die jetzt Labore, Hörsäle und die Bibliothek enthalten, bieten im Foyer Gelegenheit für Sonderausstellungen. Ob internationaler Kunstsommer, interessante Wanderausstellungen oder spezielle Fotosammlungen, um Kunst und Kultur der Region zu fördern finden mehrfach im Jahr Vorträge und Lesungen themenbezogen zur Vernissage statt.


Aktuelle Ausstellung

LICHTER IM DUNKELN – Frauen während des Holocaust

Am Mittwoch, dem 17. Januar 2024, um 19 Uhr, sind alle Interessierten zur Vernissage der Ausstellung „Lichter im Dunkeln – Frauen während des Holocaust“ ins Foyer der „Papierfabrik“ (Haus 9, Am Eichberg 1) auf den Wernigeröder Campus eingeladen. In Kooperation mit dem Frauenzentrum Wernigerode werden Schicksale von Frauen während des Holocaust beleuchtet. Die Ausstellung mit dem Titel „Lichter im Dunkeln“ wird bis Ende März 2024 zu sehen sein. Die „Papierfabrik“ ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei.

Das Konzept ist angelehnt an die Ausstellung „Spots of Light“, kuratiert von Yehudit Inbar, ehemaliger Direktor der Internationalen Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem. Sie wurde entwickelt, um den Dialog über den Holocaust zu fördern. Dabei stehen die Entscheidungen und Reaktionen jüdischer Frauen auf die brutale und bösartige Realität, der sie ausgesetzt waren, im Fokus. Behandelt werden neun Schwerpunktthemen ihres alltäglichen Überlebenskampfes: Liebe, Mutterschaft, Sorge für Andere, Weiblichkeit, Widerstand und Rettung, Freundschaft, Glaube, Essen und Kunst. Jeder Aspekt wird durch eine individuelle Geschichte verdeutlicht, die durch persönliche Dokumente oder Objekte wiedergegeben wird. So enthüllt die Ausstellung die konkreten Geschichten, die sich hinter historischen Ereignissen verbergen, und verleiht jenen, die in Finsternis und Anonymität versinken sollten, persönliche Gesichter und Stimmen.

Die Ausstellung „LICHTER IM DUNKELN“ ist eine Wanderausstellung und kann über das Frauenzentrum ausgeliehen werden. Nähere Informationen im Frauenzentrum Wernigerode.

Plakat zur Ausstellung (PDF)


Nächste Ausstellung

GLÜCKSORTE IM HARZ, André Niedostadek, Fotografie

Prof. Dr. André Niedostadek, Professor für Wirtschafts-, Arbeits- und Sozialrecht an der Hochschule Harz und Reisebuchautor u.a. von "Glücksorte im Harz" und "Harz - Das Heimat-Quiz" hält am 16. April 2024, im Rahmen der GenerationenHochschule, einen Vortrag zum Thema "Eine Reise in die Welt des Glücks - Zwischen Mythen, Wissenschaft und Selbstsabotage".

Eine Auswahl großformatiger Fotos aus seinem Buch "Glücksorte im Harz" werden bereits ab dem 9. April 2024 in der Papierfabrik (Haus 9) auf dem Wernigeröder Campus präsentiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Ausstellung bis zum 24. Mai 2024 zu besuchen. Die „Papierfabrik“ ist Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist kostenfrei.


Rückblick Ausstellungen

September bis November 2023, Ausstellung "STERNEN.GESCHICHTEN" von Mehdi Sabil, Malerei

„STERNEN.GESCHICHTEN“: Abschied zu Beginn des Lebens

Am Mittwoch, dem 13. September 2023, um 19 Uhr, sind alle Interessierten zur Vernissage der Ausstellung „STERNEN.GESCHICHTEN“ in die Rektoratsvilla auf den Wernigeröder Campus der Hochschule Harz eingeladen. Gezeigt werden Werke des Künstlers und Illustrators Mehdi Sabil. Der gebürtige Marokkaner wohnt mit seiner Frau Jessika, einer Gastdozentin der Hochschule Harz, in den Niederlanden und verarbeitet auf diese Weise den Verlust der gemeinsamen Tochter Aischa. Gleichzeitig gibt er anderen „Sterneneltern“, deren Kinder vor oder kurz nach der Geburt gestorben sind, Platz, ihre Geschichten zu teilen. Die Ausstellung soll Inspiration, Verbindung und Heilung für diejenigen sein, die ein „Sternenkind“ betrauern. Gäste werden gebeten, Telefon und Kopfhörer mitzubringen, um den Geschichten lauschen zu können. Die Bilder werden bis Ende November zu sehen sein, der Eintritt ist kostenfrei.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung stellt sich der Verein Sternenkinder e.V. aus Magdeburg vor. Sterneneltern bekommen Gelegenheit, ihre Erfahrungen zu teilen. „Die Veranstaltung soll neben meinen eigenen Erlebnissen auch 15 weitere Sternen-Geschichten illustrieren. Dabei ist jede Geschichte so individuell wie die verlorenen Kinder selbst. Wir möchten mit Gesprächen und Aufklärung Mut machen“, so der Künstler.

Mehdi Sabil wurde von Kindesbeinen an künstlerisch ausgebildet, zuletzt an der Königlichen Akademie in Tétouan, Marokko. Er war zwölf Jahre lang als Lehrer in verschiedenen Städten Marokkos tätig und inspirierte Kinder zum Zeichnen. Parallel dazu arbeitet er als freischaffender Künstler an verschiedenen Projekten, z.B. für Amnesty International und regionale philanthropische Vereinigungen.

Links zur Ausstellung: Sternenzauber-Frühchenwunder e.V. und STEG - Sternenelterngruppe Magdeburg

Plakat zur Ausstellung (PDF)


Annett Leopold

Dezernat Kommunikation und Marketing

Mediendesign
Tel +49 3943 659 115
Raum 6.207, Haus 6, Wernigerode

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 8 - 18 Uhr


 

Standort

Rektoratsvilla

Haus 6

Friedrichstr. 57-59

38855 Wernigerode


"Papierfabrik"

Haus 9

Am Eichberg 1

38855 Wernigerode