MOMENTUM
– Innehalten in Farbe

Melanie Kuna-Drechsler


Malerei in Mischtechnik


Vernissage 11. März, 19 Uhr
Rektoratsvilla (Haus 6), Wernigerode

Ausstellungen

Regelmäßig lädt die Hochschule Harz alle begeisterten Kunstfreunde der Region zur Vernissage auf den Wernigeröder Campus ein. Für ca. zwei Monate geben Maler, Grafiker, Fotografen und Cartoonisten der Region oder überregional Einblicke in ihre Arbeit.


Ausstellungen „Rektoratsvilla“

Das Rektoratsgebäude, eine über 100-jährige Villa mit faszinierender Geschichte, zeigt auf zwei Etagen moderne Malerei, berührende Fotografien und beeindruckende Installationen. Studentische Werke werden dabei im Wechsel mit denen renommierter Kreativer gezeigt. Der Abend der Eröffnung hält jedoch meist nicht nur visuelle, sondern auch akustische Eindrücke bereit: Musik, Vorträge, Lesungen und Kabarett lassen jede Ausstellung zu einem besonderen Erlebnis werden.

Nächste Ausstellung

Ausstellung von Melanie Kuna-Drechsler in der Rektoratsvilla Wernigerode

Ein Atemzug, ein Augenblick – festgehalten und zugleich in Bewegung. Mit ihrer neuen Ausstellung „MOMENTUM – Innehalten in Farbe“ lädt die Wernigeröder Künstlerin Melanie Kuna-Drechsler dazu ein, dem Augenblick intensiv zu begegnen: mit Emotionen, Erinnerungen und Geschichten, die zwischen Realität und Fantasie schweben. Am Mittwoch, dem 11. März, um 19 Uhr, wird die Ausstellung in der Rektoratsvilla auf dem Wernigeröder Campus eröffnet. Gezeigt werden neue Werke ihrer Malerei in Mischtechnik aus Acryl, Kohle, Ölpastell und Bienenwachs sowie Zeichnungen und Aquarelle. Die Ausstellung ist bis Ende Mai zu sehen und kann montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist wie immer frei.

Aus der Natur des Harzes, aus Märchen sowie aus den leisen wie turbulenten Momenten des Alltags schöpft sie ihre Inspiration. Aus diesen Quellen entstehen Werke, die flüchtige Eindrücke in eine kraftvolle Bildsprache verwandeln. Durch die Verbindung von Mixed-Media-Techniken mit dem natürlichen Material Bienenwachs entwickelt Kuna-Drechsler eine unverwechselbare visuelle Sprache, die nicht gesprochen werden muss, sondern gefühlt werden darf – sinnlich, vielschichtig und voller Energie. Ein Eintauchen in Farbe, Form und Tiefe – ein Innehalten im Fluss der Zeit.

Plakat zur Ausstellung (PDF)


Nächste Ausstellung Juni

Am Mittwoch, dem 3. Juni, um 19 Uhr, wird die Ausstellung „GEFORMT VON STURM UND KÄFER – Der Harzwald wandelt sich“ in der Rektoratsvilla auf dem Wernigeröder Campus eröffnet. Bertram Kösler zeigt in berührend ästhetischen Bildern diese Transformation – zusammen mit Waldtexten aus drei Jahrhunderten. Der Harz verändert sich. Früher war er mystisch, dunkel und von Nebelschwaden durchzogen, geheimnisvoll und von Sagen umwoben. Seit 2018 schwindet die Mystik: Dürre, Sturm und Borkenkäfer kamen. Die Ausstellung wird bis Ende August zu sehen sein und kann montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr besucht werden; der Eintritt ist frei.


Ausstellungen „Papierfabrik“

Die modernen Hallen der ehemaligen Papierfabrik auf dem Wernigeröder Campus, die jetzt Labore, Hörsäle und die Bibliothek enthalten, bieten im Foyer Gelegenheit für Sonderausstellungen. Ob internationaler Kunstsommer, interessante Wanderausstellungen oder spezielle Fotosammlungen, um Kunst und Kultur der Region zu fördern finden mehrfach im Jahr Vorträge und Lesungen themenbezogen zur Vernissage statt.

Midissage zu „NeuHarz“: Halberstadt im Wandel

Am Dienstag, dem 3. März, um 17 Uhr, lädt die Hochschule Harz ins Foyer des Seminargebäudes auf den Halberstädter Campus (Domplatz 16) zur Midissage der Ausstellung „NeuHarz: Aus Vergangenheit wächst Zukunft“ ein. Initiator Lars Wiedemann stellt die auf Halberstadt bezogenen – und neu entwickelten – Fotografien vor, anschließend greift Prof. Dr. Rainer O. Neugebauer, Gründungsdekan des Fachbereichs Verwaltungswissenschaften, die Verknüpfung zum John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt auf. Die Erweiterung zeigt Halberstadt zwischen mittelalterlichem Erbe, zeitgenössischer Kunst und akademischem Aufbruch. Ein geführter Rundgang wird ebenfalls angeboten.

Foto-Ausstellung zeigt beeindruckende Transformation im Harz

Am Dienstag, dem 20. Januar, um 19:15 Uhr, wird die Foto-Ausstellung und Dokumentation „NeuHarz: Aus Vergangenheit wächst Zukunft“ im Foyer der „Papierfabrik“ (Haus 9, Am Eichberg 1, Wernigerode) eröffnet. Ein weiterer Teil ist auf dem Halberstädter Campus über mehrere Etagen erlebbar. Die Initiatoren Christian Hille, ehemaliger Leistungssportler sowie gebürtiger Harzer, und der Berliner Fotograf Lars Wiedemann, waren über die Jahreszeiten hinweg im Harz unterwegs, überall begegneten sie Menschen, die die Region nach vorn bringen. Gezeigt werden Einblicke in eine beeindruckende Transformation von Natur, Wirtschaft, Kultur und Sport. Die Ausstellung ist bis Ende März zu sehen. Eine Übersicht über die genauen Ausstellungsorte sowie die jeweiligen Öffnungszeiten sind im nachfolgenden Ausstellungsplan hinterlegt; der Eintritt ist frei.

Zuvor lohnt eine Teilnahme an der Januar-Vorlesung der GenerationenHochschule im AudiMax (17 - 19 Uhr), die sich der Gesundheitsversorgung widmet. Dr. Matthias Voth, Geschäftsführer des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben, spricht über „Ambulante & stationäre Verzahnung: Optimale Nutzung des Harzklinikums für eine gesundheitskompetente Bevölkerung“. Die Teilnahme ist kostenfrei; Anmeldung unter: www.generationenhochschule.de.

Die Foto-Ausstellung und Dokumentation „NeuHarz: Aus Vergangenheit wächst Zukunft“ wurde inklusive des zugehörigen Bildbandes 2025 erstmals in Goslar der Öffentlichkeit präsentiert, jetzt kommt sie an die Hochschule Harz. „Die Mitte Deutschlands, der Harz, erfindet sich gerade neu. In seiner Natur, seinen Unternehmen, in Sport und Kultur. Bodenständig, mutig, zukunftsweisend zugleich“, erklären die Initiatoren. Ihr Buchprojekt und die Ausstellung zeigen Vergangenes und Zukünftiges als Gegensatzpaar in Bild und Wort, erzählt werden persönliche Geschichten mit Perspektive. Damit sei NeuHarz auch eine Hommage an die Menschen der Region. Initiator Christian Hille will noch mehr erreichen: „NeuHarz ist der Start einer Bewegung. Mit unserem Bildband, der Ausstellung und weiteren Aktionen bringen wir Menschen und Ideen im und außerhalb des Harzes zusammen und wollen ein Forum für positiven Diskurs und Eigeninitiative sein. Wandel muss nicht immer gleich Verlust sein – sondern kann eine Chance bieten für etwas Neues.“

Ausstellungsplan (PDF)

Plakat zur Ausstellung (PDF)


Nächste Ausstellung

Am Dienstag, dem 7. April, um 19 Uhr, wird die Ausstellung „Mutmacherinnen - Wege aus der Gewalt“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in der Papierfabrik auf dem Wernigeröder Campus eröffnet. Gewalt gegen Frauen findet sich überall: Zuhause, auf der Arbeit, im öffentlichen Raum, im Netz. Sie beginnt nicht erst mit Schlägen. Auch Bedrohungen, Beschimpfungen und Kontrolle sind Formen von Gewalt. Häufig fällt es betroffenen Frauen nicht leicht, sich jemanden anzuvertrauen, Scham- und Schuldgefühle über Bord zu werfen und Rat und Unterstützung zu suchen. Die Ausstellung wird bis zum 30. April zu sehen sein und kann montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr besucht werden; der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der Wanderausstellung  „Mutmacherinnen – Wege aus der Gewalt“ erzählen acht Frauen ihre Geschichte der Gewalterfahrung und ihres Neuanfangs in der Hoffnung andere betroffene Frauen zu bestärken, Schutz und Unterstützung zu suchen. Es gibt Auswege – es braucht Ermutigung, diese zu gehen! In Sachsen-Anhalt steht ein engagiertes und gut abgestimmtes Hilfenetzwerk zur Verfügung, an das sich betroffene Frauen wenden können. Frauen und deren Kinder erhalten dort kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch anonym Hilfe.


Rückblick Ausstellungen

Dezember 2025 bis Februar 2026, Ausstellung "90 Sekunden" von Nermin Avlar, Fotografie

Am Mittwoch, dem 26. November, um 19 Uhr, wird die Ausstellung „90 Sekunden“ in der Rektoratsvilla auf dem Wernigeröder Campus eröffnet. Nermin Avlar zeigt eine eindrucksvolle Foto-Serie des Erdbebens im türkischen Hatay am 6. Februar 2023. In einem kurzen Vortrag thematisiert die Künstlerin die Bedeutung von Erinnerung und die Möglichkeit, aus Zerstörung neue Formen des Wissens und der Sinnstiftung hervorzubringen. Die Ausstellung wird bis Ende Februar 2026 zu sehen sein und kann montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr besucht werden; der Eintritt ist frei.

Nermin Avlar ist Sprach- und Filmregisseurin aus Hannover. In ihrer Arbeit verbindet sie Sprache, Bild und künstlerische Reflexion zu einem interdisziplinären Ansatz, der Fragen nach Identität, Ausdruck und Verantwortung in den Mittelpunkt stellt.

In der Ausstellung „90 Sekunden“ entfaltet sich anhand des Schicksals historischer Gebäude eine bewegende Erzählung über Zeit und Vergänglichkeit. Durch den Verzicht auf die Darstellung von Menschen richtet Avlar den Blick auf die Objekte selbst, auf ihre stillen Spuren, die von Verlust, Wandel und fortbestehender Bedeutung erzählen. „Innerhalb von nur 90 Sekunden kann sich eine jahrhundertealte kulturelle Landschaft in Trümmer verwandeln“, erklärt die Fotografin den Moment, der Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Reflexion ist. Sie versteht ihre fotografische Praxis als Form des forschenden Sehens: Die Bilder untersuchen, wie Zerstörung, Geschichte und Wahrnehmung miteinander verflochten sind. Zugleich regen sie dazu an, den eigenen Umgang mit Vergangenheit und Gegenwart zu hinterfragen. „In einer Zeit, in der kulturelle Werte und Erinnerungsorte zunehmend bedroht sind, will ich die Notwendigkeit zeigen, Geschichte aktiv zu bewahren und neue Perspektiven des Erinnerns zu entwickeln“, so Nermin Avlar.

Plakat zur Ausstellung (PDF)


Annett Leopold

Dez. Kommunikation und Marketing

Mediendesign
Tel +49 3943 659 115
Raum 6.207, Haus 6, Wernigerode

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 8 - 18 Uhr

Standort

Rektoratsvilla

Haus 6

Friedrichstr. 57-59

38855 Wernigerode


"Papierfabrik"

Haus 9

Am Eichberg 1

38855 Wernigerode