Forschungsprojekte

Forschungsprojekt „Schloss Hessen"

Schloss und Garten Hessen am Fallstein in Sachsen-Anhalt haben eine überragende kulturhistorische Bedeutung für die Region. Vor diesem Hintergrund soll in den kommenden Jahren eine Renovierung und Inwertsetzung der Anlage mit europäischen Fördermitteln erfolgen. Die Erkenntnisse des durchgeführten Forschungsprojektes sollen als eine Grundlage für die bedarfsgerechte Planung der Restaurierung des Schlosses dienen. Hierzu wurden mögliche Nutzungskonzepte für das Gebäude und das Areal analysiert und auf ihre Tragfähigkeit hin zu evaluiert. Damit stellte sich die Aufgabe als Schnittstellenproblem zwischen regionaler Wirtschaftsentwicklung, Regionalmarketing, Kulturförderung und Denkmalpflege dar. Das Projekt wurde mit Mitteln des Kultusministeriums des Landes Sachsen-Anhalt realisiert.Förderzeitraum: 01.08.2000 - 31.12.2000

Entwicklung einer multimedialen Unternehmensplanspielplattform

Ein netzwerkfähiges und multimediales Planspiel ist in besonderer Weise geeignet(oder sogar nötig), die immer komplexer werdenden Sachzusammenhänge der modernen Betriebswirtschaft zu verdeutlichen. Konventionelle Planspiele sind jedoch fixiert aufspezifische Branchen und/ oder betriebliche Funktionsbereiche und in ihrer multimedialenVielfalt begrenzt. Deshalb ist es das Ziel des Projektes, eine Planspielplattform zu erarbeiten, die variabel hinsichtlich der im Lernzielmittelpunkt stehenden Branchenausrichtung (Industrieunternehmen bis hin zu Kultureinrichtungen) ist und zugleich die managementspezifischen Funktionsbereiche beinhaltet. Daher ist es notwendig ein Institutionenmodell zu entwickeln, das die jeweilige Einrichtung ganzheitlich und von den betrieblichen Kernbereichen her branchenunaghängig und umfassend abbildet. Als managementkonzeptioneller Ansatz kann dabei die Balanced-Scorecard unterstützend verwandt werden, da sie ein ganzheitliches branchenunabhängiges Instrument zur Operationalisierung betriebswirtschaftlicher Zielsysteme ist. Im Ergebnis führte das Projekt zur Planspielplattform Hephaistos und darauf basierenden zum Planspiel "Kurator". Förderzeitraum: 01.05.2003 - 30.04.2005

Entwicklung des Masterstudienganges "Kulturmarketing"

Der berufsbegleitende Masterstudiengang Kulturmarketing im Fernstudium vermittelt anwendungsorientiert fundierte wissenschaftliche Kenntnisse über die Grundlagen, Konzepte und Methoden des Kulturmarketing sowie die notwendigen Fähigkeiten zur Führung von Kultur-betrieben und -projekten unter Marketinggesichtspunkten. Besonders berücksichtigt wird die berufliche Situation der Studierenden, die sich aus dem Bereich der Kulturwissenschaften oder kulturnahen Wissenschaften rekrutieren und eine berufliche Perspektive in der betriebswirtschaftlichen Führung von Kulturunternehmen und Kulturprojekten sehen. Die Entwicklung dieses Studiengangs wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des BLK-Programms "Multimedia in der Hochschule" gefördert. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der Hochschulen Harz und Merseburg sowie der Agentur für wissenschaftliche Weiterbildung e.V. Studiengangskoordinator für die Hochschule Harz ist Prof. Dr. Manschwetus.Förderzeitraum: 01.11.2002 - 31.10.2005

Gesundheitswirtschaft

Ein Forschungsteam bestehend aus Studierende des Studiengangs BWL / Dienstleistungsmanagement, unter der Leitung von Prof. Dr. Manschwetus, erhielt im Oktober 2006 von der Landesmarketinggesellschaft den Auftrag , die Gesundheitswirtschaft in Sachsen-Anhalt zu eruieren. Das Ziel Bestand darin, ein Einschätzung abzugeben, ob verstärkte Investitionen in diesem Sektor lohnenswert sind.

Netzwerk iRock

Das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWI) soll vor allem die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen sowie die Partnerschaften zwischen den Unternehmen und Forschungseinrichtungen (u. a. Uni-versitäten, Hochschulen, Fraunhofer Institute) nachhaltig unterstützen. Damit soll das „Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand“ einen Beitrag zum Wachstum der Unternehmen verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen leisten. Strategisches Ziel und Leitidee des konzipierten Netzwerkes iRock (Sieger im ZIM-Ideenwettbewerb bzw. in der 10. Jurysitzung des Bundesministeriums) ist, sich entsprechend den verändernden sowie wachsenden Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen, innovative Produkte und logistische Konzepte für nationale und internationale Musikfestivals zu entwickeln, praktisch umzusetzen sowie in Deutschland und international gemeinsam zu vermarkten. Dabei sollen die Kernkompetenzen und Erfahrungen der gegenwärtig 30 Netzwerkpartner (kleinen und mittleren Unternehmen, Großbetrieben, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Hochschulen, öffentlich-rechtliche Institutionen und kommunale Einrichtungen wirk-sam und synergetisch miteinander verknüpft werden. Im Rahmen dieses Netzwerkes sind unter der Leitung von Prof. Dr. Manschwetus mehrere Forschungsprojekte realisiert wurden (u.a. Marktanalyse Rockfestivals).

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