Alumni

Das nächste Absolventen-Treffen findet am Samstag, dem 10. Juni 2017, statt - erneut im Rahmen des Campusfiebers!

Das Alumni-Netzwerk

Liebe Alumna, lieber Alumnus,

mit dem Hochschulabschluss in der Tasche stehen Ihnen alle Wege offen. Sie verlassen Ihre gewohnte Umgebung und schreiten in einen neuen, spannenden Lebensabschnitt. Auf der Reise werden Sie neben Bekanntem viel Neues sowie Ungewohntes erleben und erkennen, dass das Lernen nicht mit dem Abschluss endet. Berichten Sie uns von Ihren Entdeckungen und lassen Sie die nachfolgenden Absolventen an Ihrem Erfahrungsschatz teilhaben. Kehren Sie regelmäßig zurück an den Ort, an dem Ihre Reise begann und an welchem Ihnen das Rüstzeug für eine erfolgreiche Zukunft überreicht wurde – nach Wernigerode und Halberstadt an die Hochschule Harz.

Im Alumni-Netzwerk, welches regelmäßig neuen Zuwachs verzeichnet, haben sich zurzeit über 2.500 Absolventen der Jahrgänge 1995 bis 2016 kostenfrei registrieren lassen. Wenn auch Sie nach Ihrem Abschluss weiterhin mit der Hochschule in Kontakt bleiben wollen, brauchen Sie dafür nur den Registrierungsbogen auszufüllen und uns postalisch, per Fax oder E-Mail zukommen zu lassen.

Neben der Registrierung im Alumni-Netzwerk haben Sie darüber hinaus die Möglichkeit, in den Hochschule Harz Alumni e.V. oder in den Verein Freunde des Fachbereichs Automatisierung und Informatik e.V. einzutreten und durch ihre Mitgliedschaft das Leben nach dem Studienabschluss aktiv zu gestalten sowie Projekte der Studierenden zu unterstützen. Zu beiden Vereinen existiert ein enger Kontakt über das Alumni-Management.

Ihre Vorteile auf einem Blick:

  • in Kontakt bleiben - zu Dozenten und ehemaligen Kommilitonen
  • auf dem Laufenden bleiben - über die Hochschule, neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Karriere
  • Einladungen zu ausgewählten Hochschul-Veranstaltungen erhalten

Vanessa Kastner

Alumni-Management, Deutschlandstipendium
Tel +49 3943 659 193 Fax +49 3943 659 5193 -5193 Raum 6.209, Haus 6, Wernigerode

Raik Müller, Absolvent Wirtschaftsingenieurwesen

Mit 33 Jahren hat Raik Müller nicht nur eine erfolgreiche Karriere als Wirtschaftsingenieur vor Augen, er blickt auch zurück auf über 12 bewegte Langzeitstudentenjahre. Seit September 2012 arbeitet er als Technische Fachkraft in der Fertigungsplanung der Bertrandt Ingenieurbüro GmbH in Wolfsburg, sitzt Schreibtisch an Schreibtisch mit Mitarbeitern der Volkswagen AG, wo er kurz zuvor sein Bachelor-Praktikum absolviert hat.

„Meinen Arbeitsvertrag habe ich noch vor dem Kolloquium unterschrieben“, berichtet er. Doch dieses „Happy End“ war lange nicht in Sicht. „Mein eigentliches Ziel war es, die Rente nahtlos an das Studentendasein anzuknüpfen“, sagt der gebürtige Bautzner gutgelaunt - wohlwissend, dass ihm lange nicht zum Lachen zumute war.
Nach erfolgreichem Abitur und Wehrdienst begann er sein Studium der Physik an der TU Dresden. Doch die anfängliche Euphorie verflog. „Die Inhalte wurden immer theoretischer und entsprachen nicht mehr meinen Vorstellungen“, erinnert er sich. Nach sechs Semestern kam der Wechsel zu Maschinenbau. Sein soziales Umfeld behielt er bei - ein Fehler, wie er heute sagt. Um sich ohne BAföG-Anspruch zu finanzieren, nahm er einen Nebenjob in einer Druckerei an. So kam es, dass er bis zu einhundert Stunden im Monat arbeitete. Auch dem Charme der Großstadt und ihres Partylebens konnte er nicht widerstehen. Das Studium rückte immer mehr in den Hintergrund. „Nach zehn weiteren Semestern musste ich erkennen, dass es keine realistische Chance mehr gab, den zweiten Studienversuch erfolgreich zu beenden“, erzählt Raik Müller und betont: „Ein radikaler Schritt war nötig – trotz der vielen ‚verlorenen‘ Jahre wollte ich den akademischen Abschluss nicht aufgeben, auch wenn ich mit Selbstzweifeln zu kämpfen hatte.“
Eine Freundin erzählte dem damals 28-Jährigen von der Hochschule Harz. Neben dem Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen, für den er sich auf Anhieb begeisterte, bot ihm die Fachhochschule auch einen kompletten Neuanfang. Er machte ernst, verließ die Großstadt mit dem alten Freundeskreis und begann sein Studium im Wernigerode. „Den Wechsel von der Universität zur Fachhochschule habe ich nie bereut. Das Studium hier ist viel praxisorientierter und das Niveau ein anderes“, betont der Alumnus. Auch zwischenmenschlich sei er „schnell angekommen“. „Es war gar kein Problem, Anschluss zu finden - sei es bei Kommilitonen oder im Wohnheim“, betont er. Das Studentendasein fehlt ihm heute, häufig ist er im Harz an der Almer Mater.
„Das Studium in Wernigerode war die beste Entscheidung meines Lebens - ich verdanke der Hochschule Harz sehr viel“, sagt der heutige Ingenieur. Beruflich hat Raik Müller noch viel vor und verrät: „Ich könnte mir eine Tätigkeit in der Forschung, in technisch-betriebswirtschaftlichen Schnittstellen oder in der Beratung vorstellen.“

"Das Studium in Wernigerode war die beste Entscheidung meines Lebens." Raik Müller, 33 Jahre, Bertrandt Ingenieurbüro GmbH

Raik Müller

Jeannette Israel-Schart, Absolventin Wirtschaftspsychologie

Alumna Jeannette Israel-Schart hat viel zu tun: „Seit 2005 führen wir alle zwei Jahre eine Studierendenbefragung durch – so auch in diesem Semester“, erklärt die Referentin für Studium, Qualitätsmanagement und Weiterbildung an der Hochschule Harz. Die Studierenden waren aufgefordert einen Fragebogen auszufüllen, der verschiedene Aspekte zur Lehre und den Rahmenbedingungen abdeckt. „Das ist von großer Bedeutung, damit wir Stärken und Schwächen ermitteln und Verbesserungsmaßnahmen einleiten können“, erläutert die 39-Jährige und betont: „Wir arbeiten mit einem festgelegten Qualitätsmanagementsystem, unsere Studiengänge werden strukturiert überprüft und weiterentwickelt – das ist keine Selbstverständlichkeit.“ Bekanntgegeben werden die Ergebnisse der Befragung im Sommersemester 2014.
Wie die „Evolution“ eines Studienprogrammes vonstatten geht, weiß Israel-Schart aus eigener Erfahrung: „Ich habe im ‚Pilotstudiengang‘ Wirtschaftspsychologie studiert, seitdem hat sich viel getan.“ Die Wahl-Wernigeröderin ist bereits seit 2005 an der Hochschule beschäftigt – ihre Aufgaben sind vielfältig: „Ich engagiere mich auch im Bereich der Nachhaltigkeit und der Familienfreundlichkeit“, verrät die Mutter eines 11-Jährigen.

Jeannette Israel-Schart

Christian Wörpel, Absolvent Verwaltungsökonomie

Christian Wörpel, gebürtiger Sachse, spricht badisch. Und schwärmt von seiner neuen Heimat: „Schönwald ist für mich der schönste Schwarzwaldort. Wir haben zwar ‚nur‘ 2.500 Einwohner, aber eine tolle Infrastruktur und fast kleinstädtischen Charakter, sind heilklimatischer Kur- und Wintersportort und können behaupten, dass hier die Schwarzwälder Kuckucksuhr erfunden wurde“, verrät der 30-Jährige und ergänzt: „Ich bin stolz hier Bürgermeister zu sein – die Zeit ist rasend schnell vergangen und ich habe es nicht bereut.“

Das Rüstzeug für diesen verantwortungsvollen Posten erwarb Christian Wörpel am Fachbereich Verwaltungswissenschaften der Hochschule Harz. „Ich erinnere mich gern an die Zeit in Halberstadt; die Vorlesungen, Praktika und mein Job als studentische Hilfskraft haben mir viel gebracht“, erklärt der Absolvent. Sein Faible für diesen Bereich wurde früh deutlich: „Ich fand Verwaltung schon immer vielfältig und spannend.“
Nach einem Master-Abschluss in Nordhausen bewarb sich der Plauener als Hauptamtsleiter im Schwarzwald, der Kultur und Landschaft wegen. Dafür sei er zu jung, bekam er zu hören, doch er setzte sich durch. Als Christian Wörpel sein Chef in den Ruhestand ging, stellte er sich der Bürgermeisterwahl. „Ich bin parteilos, nicht in der Katholischen Kirche, war zum damaligen Zeitpunkt unter 30, bin kinderlos, unverheiratet und ein ‚Ossi‘ – ein paar Vorurteile gab es, doch das war nicht ausschlaggebend; es ging um Fach- und Sozialkompetenz“, sagt der Diplom-Verwaltungsökonom stolz. Noch mindestens acht weitere Jahre ist das Rathaus sein Arbeitsplatz – auf 1.000 Höhenmetern gelegen übrigens eines der höchsten seiner Art.
Der sportbegeisterte Naturliebhaber hat viel vor in Schönwald: „Mein oberstes Ziel ist die Ortsentwicklung; mit dem Kirchplatz will ich den Ortskern stärken und Konzepte für die Neunutzung von leer stehenden Gebäuden finden, auch die Tourismusförderung, barrierefreie Wohnformen und die Unterstützung unserer Jugend liegen mir am Herzen“, sagt Christian Wörpel. Trägt er gern so viel Verantwortung? „Dafür braucht man Mut, aber es lohnt sich: Die schönen Seitenüberwiegen“, versichert der junge Bürgermeister.
Wie bunt und abwechslungsreich sein Job ist, zeigt ein spektakuläres Vorhaben, mit dem es das Städtchen in alle Medien schaffte: „Zur Osterzeit haben wir auf unserem Kirchplatz das mit 13 Metern Höhe größte Osterei zwischen Madrid und Reykjavik aufgestellt“, berichtet Wörpel. Das Konstrukt aus Stahl und Draht war mit 300 Qudratmeter Stoff umhüllt, der die 194 Flaggen aller UNO-Staaten zeigte. „Wir haben dieses Projekt sehr kurzfristig auf die Beine gestellt und unzählige Helfer mobilisiert - das hat den Zusammenhalt unheimlich gestärkt“, resümiert der Bürgermeister und betont: „Wir haben noch viel vor.“

Christian Wörpel

„Ich erinnere mich gern an die Zeit in Halberstadt; die Vorlesungen, Praktika und mein Job als studentische Hilfskraft haben mir viel gebracht.“ Christian Wörpel, 30 Jahre, Bürgermeister von Schönwald

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