Wie können Forschungseinrichtungen und Hochschulen ihre digitalen Infrastrukturen besser schützen und zugleich unabhängiger von externen Technologien werden? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des 3. Landeshochschulkongresses der IT-Kommission der Hochschulen des Landes Sachsen-Anhalt. Gastgeberin der Fachveranstaltung am 19. November 2026 ab 8 Uhr ist die Hochschule Harz am Campus Wernigerode (Haus 9). Anmeldefrist ist der 12. November.
Der Kongress steht unter dem Titel „Cyber-Security-Herausforderungen für die Hochschulen Sachsen-Anhalts“. Thematischer Schwerpunkt ist die digitale Souveränität als sicherheitsrelevanter Faktor. Digitale Souveränität beschreibt die Fähigkeit von Einrichtungen, Kontrolle über ihre Daten, Technologien und digitalen Prozesse zu behalten. Angesichts geopolitischer Entwicklungen, wachsender Abhängigkeiten von internationalen IT-Anbietern und steigender Anforderungen an Datenschutz und Informationssicherheit gewinnt dieses Thema auch im Hochschul- und Forschungsbereich an strategischer Bedeutung.
Der Kongress soll den Austausch zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Politik und IT-Verantwortlichen fördern. Im Mittelpunkt stehen Fragen zu den Anforderungen an den Schutz sensibler Daten, komplexer Systeme und vernetzter IT-Infrastrukturen sowie gemeinsamen Strategien für mehr Resilienz im Wissenschaftssystem. Eingeladen sind Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Hochschulleitungen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Verantwortliche aus den Bereichen IT, Digitalisierung und Informationssicherheit. Auch Mitarbeitende von Rechenzentren, Systemadministratorinnen und -administratoren, Professorinnen und Professoren sowie wissenschaftliche und technische Beschäftigte der Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Sachsen-Anhalt zählen zur Zielgruppe der Veranstaltung.
Um eine Anmeldung wird bis zum 12. November gebeten. Dies ist über die Veranstaltungswebseite möglich, auf der auch das ausführliche Programm mit allen Vortragsthemen und Gästen der Diskussionsrunde zu finden ist.
Die Veranstaltung wird gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Energie, Klimaschutz und Umwelt.