WiföLAB 5.0

Professionelle Wirtschaftsförderung durch KI-Einsatz und Bürokratieabbau

Mit dem Projekt WiföLAB 5.0 wird das seit vielen Jahren etablierte WiföLAB der Hochschule Harz am Fachbereich Verwaltungswissenschaften in Halberstadt umfassend professionalisiert, technologisch modernisiert und inhaltlich weiterentwickelt. Vor dem Hintergrund aktueller Herausforderungen wie Fachkräftemangel, demografischem Wandel, steigenden Anforderungen an Verwaltungen, schleppender Digitalisierung und dem bundesweit diskutierten Bürokratieabbau soll das WiföLAB zu einem leistungsfähigen digitalen Innovationslabor ausgebaut werden.

Ziel des Projekts ist es, Wirtschaftsförderungen und öffentliche Verwaltungen in Sachsen-Anhalt dabei zu unterstützen, ihre Dienstleistungen effizienter, digitaler, serviceorientierter und zukunftsfähiger zu gestalten. Dabei geht es nicht nur um technische Lösungen, sondern auch um organisatorische, strategische und kooperative Innovationen. Das WiföLAB 5.0 soll damit einen Beitrag zur Modernisierung der Wirtschaftsförderung, zur Verbesserung von Verwaltungsprozessen und zur nachhaltigen Reduzierung bürokratischer Belastungen leisten.

Im Mittelpunkt des Projekts stehen drei zentrale Entwicklungsschwerpunkte:

1. Technologische Modernisierung und digitale Services

Das bestehende WiföLAB wird technisch neu ausgestattet und für digitale sowie ortsunabhängige Nutzungsmöglichkeiten weiterentwickelt. Bestehende Angebote sollen stärker digital verfügbar und interaktiv nutzbar gemacht werden. Arbeitsinstrument.

2. Aufbau eines KI-Systems für die kommunale Wirtschaftsförderung

Ein zentraler Bestandteil von WiföLAB 5.0 ist die Entwicklung eines eigenen generativen KI-Werkzeugs für Wirtschaftsförderungen. Dieses System soll praxisnahes Wissen bündeln und Wirtschaftsförderungen dabei unterstützen, sich in aktuelle und zukünftige Handlungsfelder einzuarbeiten, konkrete Umsetzungsfragen zu klären und digitale Lösungen zu entwickeln.

3. KI-gestütztes Referenz- und Analysemodell zum Bürokratieabbau

Im Projekt wird ein integratives Modell entwickelt, mit dem bürokratische Belastungen insbesondere bei unternehmensorientierten Verwaltungsleistungen, etwa Genehmigungsverfahren, besser identifiziert und analysiert werden können. Mithilfe eines dialogbasierten KI-Modells sollen konkrete Ansatzpunkte für einen strukturellen und nachhaltigen Bürokratieabbau aufgezeigt werden.

 

Das Projekt setzt auf enge Kooperationen mit Wirtschaftsförderungen, Verwaltungen, wissenschaftlichen Einrichtungen und weiteren Partnern innerhalb und außerhalb Sachsen-Anhalts. Bestehende Netzwerke sollen ausgebaut und neue Partner aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft integriert werden.

Projektdaten

Laufzeit: 12.01.2026  – 31.12.2026

Mittelgeber: Ministerium für Infrastruktur und Digitales des Landes Sachsen-Anhalt

Förderprogramm: Strategie Sachsen-Anhalt Digital 2030 (#moderndenken)

Prof. Dr. Jürgen Stember

Projektleitung

FB Verwaltungswiss.
Tel +49 3943 659 419
Raum D113, Haus D, Halberstadt