Die Hochschule Harz ist Teil eines Meilensteins im europäischen Austauschprogramm „Erasmus+“: Erstmals wurde die Marke von 1.000.000 geförderten Studierenden aus Deutschland erreicht. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat dazu die bundesweite Kampagne „#OneInOneMillion“ ins Leben gerufen, die einen Blick auf die Persönlichkeiten hinter den Zahlen wirft. An der Hochschule Harz ist die Tourismus-Studentin Franziska Alicia Knöchel Programmbotschafterin von „#OneInOneMillion“.
Die 25-Jährige aus Fürstenfeldbruck in Oberbayern ist im Bachelor-Studiengang Tourismusmanagement am Wernigeröder Fachbereich Wirtschaftswissenschaften eingeschrieben. Sie verbrachte das vergangene Wintersemester an der Universitat de les Illes Balears auf Mallorca. Heute engagiert sie sich selbst für den internationalen Austausch und unterstützt ausländische Studierende, sogenannte „Incomings“, bei ihrem Start im Harz. Über ihre Urkunde im Rahmen der Kampagne sowie das Erasmus-Merchandise-Paket als symbolische Anerkennung freut sie sich sehr. „Ein Auslandssemester bedeutet weit mehr als nur Studieren in einem anderen Land“, findet Franziska Alicia Knöchel und betont: „Ich habe gelernt, mich in neuen Situationen zurechtzufinden, Herausforderungen eigenständig zu meistern und über kulturelle Grenzen hinweg zu denken. Diese Erfahrung hat mich persönlich und fachlich enorm weitergebracht.“
„Seit ihrer Erasmus-Akkreditierung im Jahr 1996 ist die Hochschule Harz fest im europäischen Austausch verankert. 649 Studierende wurden seit 2019 über Erasmus+ gefördert. Besonders beliebte Zielländer sind Finnland, Spanien und Norwegen. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften stellt dabei den größten Anteil an Studierenden im Ausland“, verrät Katja Betker, Leiterin des International Office der Hochschule Harz. Die Erasmus-Beauftrage erklärt: „Das Programm fördert Studierende durch einen finanziellen Zuschuss, vor allem für Reise- und Wohnkosten; die Höhe richtet sich nach Gastland und Dauer. Einsemestrige Aufenthalte werden aktuell durchschnittlich mit 2.500 Euro unterstützt.“
Prof. Dr. Louisa Klemmer, seit 2017 Prorektorin für Studium, Lehre und Internationalisierung an der Hochschule Harz, ist sicher: „Mit der Beteiligung an Erasmus+ trägt die Hochschule Harz aktiv zu einem offenen, vernetzten und zukunftsfähigen Europa bei. Die Marke von einer Million geförderter Studierender unterstreicht die nachhaltige Bedeutung des Programms für Bildung, Mobilität und interkulturellen Austausch.“
Hintergrund: Erasmus+ in Zahlen