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Neuer Studiengang am Fachbereich Verwaltungswissenschaften

Bewerbung für Master „Digitale Verwaltung“ ab sofort möglich
Kleine Studiengruppen fördern den intensiven Austausch und die gemeinsame Arbeit an digitalen Verwaltungslösungen im Master-Studiengang „Digitale Verwaltung“. Foto: Hochschule Harz

Die Hochschule Harz erweitert ihr Angebot um das Master-Programm „Digitale Verwaltung“. Der Studiengang startet erstmals zum Wintersemester 2026/27 und richtet sich an Absolventinnen und Absolventen sowie Berufstätige, die die digitale Transformation im öffentlichen Sektor aktiv mitgestalten möchten. Bewerbungen sind ab sofort möglich, mehr Infos und den Zugang zur Online-Bewerbung sind unter: https://www.hs-harz.de/dive und https://www.hs-harz.de/dive-berufsbegleitend zu finden.

Der Studiengang wird sowohl in Vollzeit als auch in einer berufsbegleitenden Variante angeboten. Während die Vollzeitvariante eine vertiefte akademische Qualifikation ermöglicht, richtet sich das berufsbegleitende Angebot gezielt an Beschäftigte im öffentlichen Sektor, die sich parallel zur Berufstätigkeit weiterqualifizieren möchten. Flexible Lehrformate unterstützen dabei die Vereinbarkeit von Studium und Beruf.

„Digitale Verwaltung“ ist interdisziplinär angelegt und verbindet Inhalte aus Informatik und Verwaltungswissenschaft. Zu den zentralen Studieninhalten zählen unter anderem Künstliche Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung, Verwaltungsdigitalisierung, IT-Sicherheit, IT-Projektmanagement sowie IT-Strategie und IT-Architektur. Ergänzt wird das Curriculum durch rechtliche Themen wie Arbeits-, Tarif- und Dienstrecht sowie IT-Recht. Auch Kompetenzen in Kommunikation, Prozessmanagement und Personalführung sind fester Bestandteil des Studiums.

„Die digitale Transformation der Verwaltung erfordert Fachkräfte, die IT-Kompetenz mit einem tiefen Verständnis für Verwaltungsprozesse verbinden. Genau an dieser Schnittstelle setzt unser Studiengang an“, erklärt Prof. Dr. Marcus Schmidt, Koordinator der berufsbegleitenden Studienvariante. Ein besonderer Fokus liegt auf der praxisnahen Ausbildung. In projektorientierten Lehrveranstaltungen bearbeiten die Studierenden reale Fragestellungen aus dem Verwaltungsumfeld und knüpfen frühzeitig Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern im öffentlichen Sektor und bei IT-Dienstleistern. „Uns ist wichtig, dass Studierende nicht nur theoretisches Wissen erwerben, sondern Digitalisierung konkret gestalten können – von der Strategie bis zur Umsetzung in realen Projekten“, ergänzt Prof. Dr. Patrick Rempel, Koordinator der Vollzeit-Studienvariante.