Kompass ausrichten – Tourismusmanagement studieren – Horizont erweitern

„Corona hat die Tourismusbranche aus der Balance gebracht und vor neue Herausforderungen gestellt. Die Vielfalt der Tourismuswirtschaft wird nach der Pandemie wieder zum Vorschein kommen, wenn auch unter anderen Bedingungen“, ist sich Prof. Dr. Volker Böttcher sicher. „Der post-pandemische Tourismus braucht leidenschaftlichen Nachwuchs, der neue Konzepte entwickelt und Innovationen vorantreibt“, so der Experte. Kaum eine Hochschule verfügt über eine ähnlich lange Erfahrung mit dem Tourismusstudium wie die Hochschule Harz. Volker Böttcher schätzt vor allem die persönliche Atmosphäre auf dem Wernigeröder Campus. „Unsere Studierenden profitieren von den Erfahrungen unserer Dozentinnen und Dozenten, die eng mit der Tourismuswirtschaft vernetzt sind. Die kurzen Wege ermöglichen allen Studierenden einen engen Austausch mit den Lehrenden. Darüber hinaus lernen sie renommierte Experten aus der Praxis kennen. Projekte und Praktika erleichtern den Einstieg in das Berufsleben,“ erklärt Böttcher. Der Jurist war vor seiner Zeit als akademischer Lehrer selbst mehrere Jahre Vorstand der TUI Travel PLC in London.

Weltenbummlerin mit kühlem Kopf

Aber was sagen die Studierenden? Angelina Eimecke studiert Tourismusmanagement im siebenten Semester und absolviert gerade ein Praktikum bei einem Start-up Unternehmen in Hamburg im Bereich Projektmanagement und Business Development. Die Kombination aus den betriebswirtschaftlichen Inhalten und den spezifischen Themen der Reisebranche gefällt ihr besonders gut. Entscheidend bei der Studiengangswahl waren für sie der mögliche Auslandsaufenthaltes und die Praxissemester. „Ich konnte mir dadurch einen lang ersehnten Traum erfüllen und für fünf Monate nach Costa Rica ziehen, wo ich in einer deutschen Reiseagentur gearbeitet und das Land erkundet habe“, erinnert sie sich.

Berufsfeldorientierungen sind das Herzstück des Studiengangs

Das Tourismusmanagementstudium erhebt den Anspruch, neben einer fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung, einen Branchenüberblick zu vermitteln und Studierende für Themen zu begeistern. Ab dem fünften Semester können die angehenden Akademiker aus zehn Berufsfeldorientierungen wählen und tourismusbezogene Themen vertiefen. Zudem gibt es die Option, eine Vertiefung aus anderen Studiengängen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften zu belegen. „Mein Fokus lag auf dem internationalen Tourismus, dem Personalmanagement und dem Management Accounting - ein Modul aus der Betriebswirtschaftslehre. Ich konnte also meine individuellen Interessen wirklich sehr gezielt verfolgen“, sagt Angelina Eimecke.

Die Absolventinnen und Absolventen schlagen unterschiedliche Berufswege ein und gestalten u. a. Angebote bei Reiseveranstaltern, Destinationsmanagementorganisationen oder Verkehrsunternehmen. Angelina Eimecke freut sich, dass sie in der schwierigen Zeit auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen kann. „Der Studiengang öffnet durch seine betriebswirtschaftlichen Module auch zahlreiche andere Türen in der Wirtschaft. Nach meinem Studium werde ich von meinem Praxisunternehmen fest übernommen und kann nebenbei auch ein berufsbegleitendes Master-Studium beginnen.“

Zukunft gestalten

Auch Absolventin Marina Vetter ist nach wie vor von ihrem Studium überzeugt. Die Geschäftsführerin der GOSLAR marketing gmbh betont, dass sie sich dadurch nicht nur fachlich, sondern auch methodisch jederzeit in der Lage sieht, ihre Arbeit gut umzusetzen. So stellen sich die kaufmännischen Grundlagen und die von ihr gewählten Berufsfeldorientierungen Destinations- und Hotelmanagement als wertvolles Rüstzeug dar.

Marina Vetter ist sicher, dass der Tourismus in Deutschland und im Harz in den nächsten Jahren weiter wachsen wird. „Dafür brauchen wir gut ausgebildete Fachkräfte, die den Prozess begleiten und künftig Impulse setzen. Ich würde mich also ganz klar auch heute für ein Tourismusstudium entscheiden und immer wieder auch das Stadtmarketing für mich als Tätigkeitsfeld wählen. Es stehen uns Entwicklungsprozesse bevor, die sehr viel Spaß machen und für die ich mich gern einsetzen werde“, so Vetter. Aus Sicht der Arbeitgeberin im Tourismus wünscht sich Marina Vetter Absolventen mit Begeisterungsfähigkeit, kombiniert mit dem Anspruch, die Zukunft zu gestalten. „Wir inspirieren die Menschen und brauchen dafür ein Team, das kreativ ist und sich am Markt auskennt. Eine gute kaufmännische Basis ist erforderlich, denn Zahlen spielen für uns eine wichtige Rolle, da sie Ergebnisse messbar machen.“

 

Interesse für ein Tourismusstudium geweckt?

Die Bewerbung für das Sommersemester ist noch bis zum 28.02.2021 möglich!

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28.01.2021
Autor/Autorin: Claudia Kepke
Bildrechte: © Hochschule Harz

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Prof. Dr. Volker Böttcher

Studiengangskoordinator

FB Wirtschaftswissenschaften
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