Lehre

Grundlagen im Bachelorstudium

• Buchführung

• Bilanzen und Bilanzanalyse

• Innovative Bewertungsmethoden

Berufsfeldorientierung Internationale Rechnungslegung

FACT-Programm: Finance, Accounting, Controlling, Taxation & Law

Master-Studium Business Consulting (M.A.)

• Corporate Valuation and Performance Management

Master-Studium Finance, Accounting, Controlling, Taxation & Law (M.A.)

• Ausgewählte Probleme der internationalen Rechnungslegung

Projekte vergangener Projektwochen

Case Study aus der prüfungsnahen Beratung zum Thema “Disruptive Accounting Events” bei Deloitte Hannover

IFRS Workshop „Anlagevermögen und Leasing“ in Zusammenarbeit mit PwC Leipzig 

Besuch der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Berlin

 

Grundlagen im Bachelor-Studium

Buchführung

Das Selbstinformationsbedürfnis der Kaufleute bildete den Ursprung für die Schaffung gesetzlicher Vorschriften zur Buchhaltung und Bilanzierung. So sah das Gesetz unter Ludwig XIV. sogar die Todesstrafe für Kaufleute vor, die in Konkurs geraten waren und keine ordnungsgemäß geführten Handelsbücher vorweisen konnten. Geschichtlich lässt sich zurückverfolgen, dass die heute übliche doppelte Buchführung bereits im Jahr 1494 durch den Franziskanermönch Luca Pacioli erstmals umfassend dargestellt wurde: „[M]an darf nie etwas ins Soll setzen, das nicht auch ins Haben kommt, und ebenso darf man nie etwas ins Haben stellen, das mit demselben Betrage nicht auch ins Soll kommt“. Im Rahmen der Veranstaltung sollen daher die Grundlagen der Buchführung (gesetzliche Vorschriften und deren Organisation) und der sicheren Buchungstechnik (doppelte Buchführung) zur Einführung in das externe Rechnungswesen vermittelt werden.

Die Vorlesungsunterlagen und weitere Hinweise finden Sie auf Stud.IP

Bilanzen und Bilanzanalyse

Das Handelsgesetzbuch verpflichtet den Kaufmann, „Bücher zu führen und in diesen seine Handelsgeschäfte und die Lage seines Vermögens nach den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung ersichtlich zu machen“ (§ 238 Abs. 1 HGB) und „zu Beginn seines Handelsgewerbes und für den Schluss eines jeden Geschäftsjahres einen das Verhältnis seines Vermögens und seiner Schulden darstellenden Abschluss [...] aufzustellen“ ( § 242 Abs. 1 HGB). Dabei dient der handelsrechtliche Jahresabschluss nicht nur der Selbstinformation des rechnungslegenden Kaufmanns oder des Managements. Er wendet sich auch – und in erster Linie – an externe Adressaten, wie Gläubiger, nicht zur Geschäftsführung befugte Anteilseigner, Arbeitnehmer (-vertreter) und „die interessierte Öffentlichkeit“. Die Interpretation der einschlägigen gesetzlichen Regelungen zur Zwecksetzung, zum Aufbau sowie zum Inhalt des Jahresabschlusses bilden den Gegenstand der Veranstaltung. Die Studierenden kennen die grundlegenden Prinzipien der handelsrechtlichenGrundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB), können diese ermitteln und in der Praxis anwenden. Außerdem sind sie in der Lage, Jahresabschlüsse zu lesen und zu interpretieren.

Die Vorlesungsunterlagen und weitere Hinweise finden Sie auf Stud.IP

Innovative Bewertungsmethoden

Die Studierenden beherrschen die Unternehmensbewertung nach den gängigen Discounted Cash Flow-Verfahren und dem Ertragswertverfahren sowie nach dem Bewertungsgesetz. Sie haben Fach- und Methodenkompetenzen bezüglich elementarer und innovativer Unternehmensbewertungsmodelle, wenden selbständig und sachgerecht die wichtigsten Unternehmensbewertungsmethoden (insbes. Ertragswert- und Discounted Cashflow-Verfahren) auf komplexe Praxisfälle an und beachten die zentralen Grundsätze ordnungsmäßiger Unternehmensbewertung. Zudem verknüpfen die Studierenden die Unternehmensbewertung mit den Auswirkungen der digitalen Transformation. Außerdem sind die Studierenden in der Lage, Immobilienbewertungen mittels Vergleichs-, Ertrags- und Sachwertverfahren selbständig zu erstellen. Sie kennen die rechtlichen Grundlagen und können diese auf anspruchsvolle Fälle anwenden und die Ergebnisse kritisch hinterfragen.

Master-Studium Business Consulting (M. A.)

Corporate Valuation and Performance Management

Upon completion of this unit, students will be familiar with the concept of market value of a company as a monetary quantification of a company's future success potential and thus a central target variable of strategic corporate management. They will be able to independently apply the most important valuation methods and adhere to the central principles of business valuation. Furthermore, to support value-based management, students will be able to purposefully utilize, present, discuss, and adequately implement various value-based controlling instruments within a company.

 

Die Vorlesungsunterlagen und weitere Hinweise finden Sie auf Stud.IP

Master-Studium Finance, Accounting, Controlling, Taxation & Law (M.A.)

Ausgewählte Probleme der internationalen Rechnungslegung

Die Studierenden verfügen über umfassende Fach- und Methodenkompetenzen in der Rechnungslegung nach handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) und International Financial Reporting Standards (IFRS). Dabei kennen und verstehen die Studierenden die konzeptionellen und inhaltlichen Divergenzen zwischen der HGB- und IFRS-Rechnungslegung und sind befähigt, Jahresabschlüsse nach nationalen und internationalen Rechnungslegungsgrundsätzen zu interpretieren und zu analysieren. Sie haben ein umfassendes, vertieftes Detailwissen und kritisches Verständnis für beide Rechnungslegungssysteme, kennen insbesondere die den IFRS immanenten Regelungsunschärfen, -inkonsistenzen und Ermessensspielräume und sind in der Lage, komplexe praxisrelevante Bilanzierungsprobleme nach HGB und IFRS kritisch zu diskutieren, zu lösen, eigenständig Problemlösungen bei der Bearbeitung neuer Geschäftsvorfälle auszuarbeiten und ihr Wissen anzuwenden sowie sich selbständig neues rechnungslegungsbezogenes Wissen anzueignen. Ausgehend von der Zielsetzung der IFRS-Rechnungslegung sind die Studierenden zudem in der Lage, kritisch zu beurteilen und zu reflektieren, ob die aktuellen/zukünftigen IFRS diesem Ziel gerecht werden. Neben den beschriebenen Fach- und Methodenkompetenzen fördert die Interaktion der Studierenden bei gemeinsamen Fallstudien, Gruppenarbeiten und Diskussionen auch deren soziale Kompetenzen.

Aussagen von Absolventen

„Während meines Praktikums im Controlling eines weltweit führenden Automobilzulieferers hat sich die Vertiefung meiner Kenntnisse im Bereich FiSCAAL als äußerst lohnenswert herausgestellt. Die gewählte Kombination aus „Accounting & Controlling“ mit Betrieblichem Rechnungswesen, Controlling und Jahresabschluss sowie der ergänzenden Belegung im Wahlpflichtbereich sowohl aus Internationalem Steuerrecht und Wirtschaftsprüfung haben mich auf den Einstieg in die Praxis optimal vorbereitet.“

- Juliane Gädeke

"Ich kann jedem eine Wahl aus dem FISCAAL-Programm nur weiterempfehlen. Die Vorlesungen haben mir großen Spaß bereitet, sind super konzipiert und vermitteln ein hohes Maß an Know-How, das in den Unternehmen gefragt wird.“- Christine Meyer


„Um später einmal in Zusammenarbeit mit dem Management entsprechende Handlungsvor-schläge einbringen zu können, war schon frühzeitig für mich klar, dass dafür fundierte betriebswirtschaftliche Kenntnisse notwendig sind. Dieses Fachwissen geht unabhängig von der Branche regelmäßig auf die Bereiche Rechnungswesen, Controlling und Finanzen zurück." - Martin Ohlert

"Als außerordentlich gut erwies sich die Wahl der BFOs Financial Risk Management, Steuern/ Wirtschaftsprüfung und Jahresabschluss. Als zentrale Teilbereiche der BWL eröffnen sie außerordentlich gute Möglichkeiten in eine anspruchsvolle und interessante Position zu gelangen. Insbesondere ein umfassendes Know-How im Bereich des externen Rechnungswesens stellt einen wahren Wettbewerbsvorteil dar."

- Richard Strate