Ich habe mich für Wirtschaftsingenieurwesen entschieden, weil ich schon immer von Technik begeistert war und mir Mathe und Zahlen einfach Spaß machen. Ursprünglich habe ich etwas ganz anderes studiert – International Business Studies – aber dabei gemerkt, dass die späteren Berufsperspektiven nicht wirklich zu mir passen. Also habe ich den Mut gefasst zu wechseln. Den internationalen Bezug wollte ich aber auf keinen Fall verlieren, und genau das macht meinen jetzigen Studiengang so besonders: Ein Auslandssemester ist fest integriert. Ich durfte ein halbes Jahr in Estland verbringen – eine Erfahrung, die mich fachlich und persönlich weitergebracht hat. Ein weiterer Pluspunkt für den Studiengang ist, dass man am Ende einen Ingenieurstitel erlangt.
Für die Hochschule Harz habe ich mich ganz bewusst entschieden. Die Lage direkt am Harz ist einfach unschlagbar – nach den Vorlesungen mal eben wandern oder klettern gehen zu können, ist für mich der perfekte Ausgleich. Dazu kommen die vergleichsweise niedrigen Semestergebühren und Lebenshaltungskosten, vor allem die Mieten. Und der Campus selbst? Mitten im Grünen – im Sommer auf der Wiese einfach ausruhen, ein absoluter Pluspunkt!
An meinem Studiengang gefallen mir besonders die Labore. Dort bleibt es nicht nur bei der Theorie – wir können selbst aktiv werden und Dinge dadurch noch besser verstehen. Besonders die technischen Fächer wie Mess- und Steuerungstechnik haben es mir angetan. Sie sind manchmal herausfordernd, aber genau das macht es so spannend. Wenn man es dann einmal verstanden hat, macht es großen Spaß.
Mein Tipp: Natürlich läuft nicht immer alles leicht. Die wirtschaftlichen Fächer fallen mir zum Beispiel schwerer, weil sie mich einfach weniger interessieren. Da heißt es dann: durchbeißen. Auch Programmieren war am Anfang eine echte Herausforderung für mich, obwohl ich neugierig darauf war. Es ist einfach eine ganz neue Denkweise.