Rückblick: Pride Month an der Hochschule Harz 2026

Am 30.05. wurde der Pride Month mit dem Christopher Street Day in Wernigerode feierlich eingeläutet. Die Mitarbeiterinnen vom Gleichstellungsbüro sowie FEM-Power Projekt waren mit einem gemeinsamen Stand auf dem Marktplatz präsent und nutzten die Gelegenheit, unsere Hochschule vorzustellen. Auch unser Rektor, Herr Folker Roland, war vor Ort und setzte auf der Bühne ein klares Zeichen für Inklusivität und Vielfalt an der Hochschule Harz.

Nach der offiziellen Eröffnung auf dem Wernigeröder Marktplatz zog die Parade, begleitet von Musik, durch die Stadt. Bunte Flaggen, fröhliche Gesichter und Jubelrufe prägten das Bild, während viele Wernigeröder den Umzug freundlich begrüßten. Dank des guten Wetters wurde der CSD zu einem rundum gelungenen Tag voller Freude, Offenheit und Farbe.

Doch auch im Vorfeld war einiges geboten: Bereits am 13.05. veranstaltete die ehemalige Pride-Initiative der Hochschule Harz ihren queeren Barabend unter dem Motto „Taste the Rainbow“. Die Veranstaltung war wie gewohnt gut besucht und von ausgelassener Stimmung geprägt. Inzwischen ist die Initiative als Arbeitsgruppe in die „Kulturschock“-Initiative integriert, wird ihre beliebten Barabende aber hoffentlich weiterhin fortführen.

Am 19.05. folgte der Queere Gottesdienst des Christlichen Hochschulbeirats als Einstimmung auf den CSD in Wernigerode. Mitwirkende waren unter anderem der Hochschulchor, der CSD Harz, der CSD Sachsen-Anhalt sowie die Pride-Initiative der Hochschule Harz. Der Chor begeisterte mit seinem Gesang, während Kai Kanngießer und Remilia Unterschütz (Pride-Initiative) sowie Thaddäus Reinhardt (Hochschulchor) mit persönlichen Redebeiträgen zum Thema „Akzeptanz und queeres Leben in der Öffentlichkeit“ wichtige Impulse setzten.

Den festlichen Abschluss bildete schließlich das Campusfieber am 13.06., bei dem traditionell die Regenbogenflagge gehisst wurde. Die Veranstaltung wurde sowohl von Mitarbeitenden als auch Studierenden sehr gut angenommen. Prof. Dr. Frieder Stolzenburg und die ehemalige Studentin Mara Da Silva hielten dabei kurze Ansprachen und betonten die Bedeutung von Vielfalt und Inklusion im Hochschulalltag.