Vortrag von Daniel Greiner / Spieleredakteur beim Ravensburger Verlag
Daniel Greiner, berichtete in einem via Skype gehaltenen Vortrag über den Entwurf…
weiter
Meine Zusammenarbeit mit einigen der wichtigsten japanischen Game Designer wie Shinji Mikami, Suda 51, Masaya Matsuura und Akira Yamaoka hat meine Arbeits- und Denkweise besonders geprägt. Auch mein eigener Fokus liegt darauf, durch experimentelles Arbeiten, Hinterfragen von Designkonventionen und der ständigen Suche nach neuen Blickwinkeln, die Möglichkeiten des Mediums „Spiel“ neu auszuloten. Dieser Ansatz lässt sich sowohl in meinen persönlichen Game-Projekten wiederfinden, als auch in meiner Arbeit in grösseren Teams, an Konsolenspielen für Publisher wie EA, Ubisoft oder Warner Bros. Games.
Digitale Spiele – und die ihnen zugrunde liegenden Mechaniken – haben längst eine über den reinen Unterhaltungswert hinausführende Bedeutung erlangt: Vom Einsatz in Simulations-, Trainings- und Managementsszenarien bis hin zu Wissensvermittlung oder Marketing durchdringen Spielelemente die unterschiedlichsten Bereiche unserer Lebens- und Arbeitswelten. Auch für zeitgenössische Künstler bieten Games, durch Ihr Potential zu Interaktion, Immersion und Involvement des Users, ein breites Spektrum neuer Ausdrucksmöglichkeiten. Obgleich der vereinfachte Zugang zu Entwicklertools und Vertriebswegen gerade die Entstehung individueller Art-Games und Autorenspiele in den letzten Jahren beschleunigt hat, entstehen digitale Spiele nach wie vor meist als kollaboratives Projekt, in dem die unterschiedlichsten Disziplinen zusammen agieren. Als Game Designer ist es somit essenziell, alle Entwicklungsbereiche und deren Zusammenspiel untereinander zu kennen und einschätzen zu können.
Die Verknüpfung theoretischer, informatischer und gestalterischer Themengebiete im Masterstudiengang „Medien- und Spielekonzeption (M.A.)“, sowie im Bachelorstudiengang „Medieninformatik (B.Sc.)“ an der Hochschule Harz bietet somit einen perfekten Nährboden für die Ausbildung der Spieledesigner von Morgen.
Da sich konzeptionelle, gestalterische und kritische Fähigkeiten am Besten im Dialog entwickeln, steht für mich der interkulturelle Austausch durch die Vernetzung mit internationalen Hochschulen, sowie das Einbringen von Aussenperspektiven durch die Verknüpfung meiner Lehre mit Praxispartnern besonders im Vordergrund.
Meine internationalen Kontakte führten zu Forschungsprojekten, interkulturellen studentischen Team-Projekten, gemeinsamen Abschlussarbeiten, Ausstellungen und Gastvorträgen mit u.a.:
Tokyo University of Technology (School of Media Science) / Universidad Nacional Autónoma de México (Facultad de Artes y Diseño) / Ritsumeikan University Kyoto (College of Image Arts and Sciences) / Benemérita Universidad Autónoma de Puebla (Institute of Social Sciences and Humanities) / Universität Leipzig (Institut für Ostasiatische Studien) / Psychologisches Institut der Johannes Gutenberg Universität Mainz / University of Silesia Katowice (Design of Games and Virtual Space) / Rezekne Academy of Technologies / Universität Paris Nanterre (Laboratoire Sophiapol) / School of Art at Northern Illinois University / Hasso-Plattner Institut / LUCA School of Arts Belgium / University of Ostrava (Department of Fine Arts)
Projektkollaborationen, Talks, Mentorships mit u.a.:
Airbus AG / Ubisoft BlueByte GmbH / Motionworks GmbH / Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt / Uniklinik Magdeburg / Goethe Institut Tokyo / Daimler AG / EUSBSR-European Strategy for the Baltic Sea Region / Retrac GmbH / Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) / Landtag von Sachsen-Anhalt / Swinging Lama Productions / Koch Media GmbH (Plaion) / Playing History GmbH / GlobalTopRound Singapore / CD Project Red S.A. / Limbic Entertainment GmbH / Ravensburger AG / Pixar Animation Studios
Daniel Greiner, berichtete in einem via Skype gehaltenen Vortrag über den Entwurf…
weiterIm Rahmen einer gemeinsam mit dem Goethe Institut Tokyo organisierten…
weiter